Agatha Christie: Vorhang
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Agatha Christie: Vorhang

 (Taschenbuch)
Platz 155 in der Kategorie "Bücher Krimis - U, V, W, X, Y, Z".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)

Agatha Christie: Vorhang gebraucht & neu

Agatha Christie: Vorhang Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Humor:  ziemlich humorvoll
Spannung:  hoch
Niveau:  mittelmäßig
Unterhaltungswert:  sehr hoch
Aufmachung:  schön
Zielgruppe: jedermann
Wie ergreifend ist die Story?: ergreifend
Seitenzahl: 100-200
Stil: ausschmückend
Vorteile
  • der wohl beste Poirot-Roman
  • - gute Ausgangsidee - ein Abschluss für die Poirot Romane - verblüffende Auflösung - bis zum Ende spannend
Nachteile/Kritik
  • wirklich gar nichts
  • - vielleicht etwas kurz
franjanina

Queen of Crime

ein Testbericht von 2006-03-29 06:13:39 vom 29.03.2006
Empfehlung: ja
Über die Autorin
=============
Agatha Christie, 1890 in Devon geboren, war in zweiter Ehe mit dem Archäologen Max Mallowan verheiratet. Ihre Kriminalromane werden in über 100 Ländern verlegt. Agatha Christie ist die erfolgreichste Schriftstellerin aller Zeiten. Sie starb 1976 in Oxford.
Ihr ganzes Leben lang verabscheute Agatha Christie Gewalt und beteuerte immer wieder, dass sie nichts über die üblicherweise verwendeten Mordwerkzeuge wisse. Und doch gelang es ihr wie vielleicht keinem anderen Schriftsteller zuvor und danach, das "Vergnügen" an Mordfällen gesellschaftsfähig zu machen und Mord zu etwas Harmlosen wie Schach oder dem Lösen von Kreuzworträtseln zu machen.

Detaills
======
Autorin Agatha Christie
Auflage N.-A.
Untertitel (_Tb)
Seitenzahl 158
Schlagworte Englische Belletristik / Kriminalroman;
Länge x Breite x Höhe 182 x 114 x 17
Kurztitel Christie, A: Vorhang
Hersteller/ Verlag Scherz Verlag GmbH
Ausgabeformat Taschenbuch
unverb. Preisempfehlung 7.90 Euro


Über das Buch
============
"Vorhang" ist einer der letzten Romane, den die "Queen of Crime" Agatha Christie veröffentlicht hat (geschrieben wurde er bereits einige Jahre früher) und er ist der letzte der Hercule-Poirot-Romane: Der eigenwillige Belgier (nicht Franzose!) ermittelt hier zum letzten Mal, und wie es mit den letzten Fällen so ist, so darf auch hier der Detektiv noch einmal alle seine Register ziehen. Ein spezieller Clou des Buches ist wohl, daß Poirot es in "Vorhang" dabei jedoch nicht beläßt, sondern noch über die Detektivarbeit der früheren Bücher hinausgeht. Mehr soll dazu nicht verraten werden. Gleichzeitig ist es aber auch dieser Clou, der dafür sorgen könnte, daß echte Poirot-Fans sich u. U. enttäuscht oder frustriert zeigen und doch lieber einen herkömmlicheren, konventionelleren Fall gewünscht haben könnten. Auch ansonsten läßt Agatha Christie nichts unversucht, um diesen Krimi zu einem finalen Werk zu machen: So kehren Poirot und sein alter Freund Hastings nach "Styles" zurück, jenem Ort ihres ersten Falles.

Fazit
====
Agtha Christie ist eine leicht zu lesende Lektüre, mit oft unverhofftem Ende. Sie ist auch gut für Kinder geeignet, da Sie keine Gewaltszenen, Blutrünstigkeiten und ähnliches enthält. Darauf stehen heute ja viele Kider. Vielmehr sind die Bücher eine Chance die heutige Jugend auch wieder an GUTES Lesematerial heranzuführen. Verpasst auch nicht die Filme.
Agatha Christie hat sich langsam in meinem Leben eingefunden und einen festen Platz eingenommen. Ob es sich um die Bücher oder um die Filme handelt. Agtha Christie ist ein muß bei uns.
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Luckybrina
Luckybrina, 29.03.2006
sh LG, Brina
Mekki83
Mekki83, 29.03.2006
lh
Lotosblüte
Lotosblüte, 29.03.2006
sh
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AChristoteles

Der Vorhang fällt - Poirot's Abschiedsvorstellung

ein Testbericht von 2010-03-07 18:55:27 vom 07.03.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: - gute Ausgangsidee - ein Abschluss für die Poirot Romane - verblüffende Auflösung - bis zum Ende spannend...
Nachteile/Kritik: - vielleicht etwas kurz
Mit dem belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot, der mit seinen berühmten grauen Zellen noch jeden Mörder zur Strecke brachte, schuf Agatha Christie eine der schillerndsten Figuren der Krimi-Literatur. "Vorhang", Poirot's letzter Fall, wurde von der Queen of Crime bereits 1941 geschrieben, aber erst nach dem Tod der Autorin 1976 veröffentlicht. Mit "Vorhang" gab sie ihrer berühmten Detektiv-Figur aber noch einmal eine geniale Abschiedsvorstellung: "Vorhang" ist eine der besten Romane aus der Feder Agatha Christie's.

Agatha Christie und Hercule Poirot

Agatha Christie, Queen of Crime
Agatha Christie wurde als Agatha Clarissa Miller 1890 in der Grafschaft Devon in Großbritannien geboren. 1912 heiratete sie den Soldaten Archibald Christie. Während des 1. Weltkriegs war sie im "Freiwilligen Hilfskommitee" als Krankenschwester und Apothekenhelferin eingesetzt und erspan dort auch ihren ersten Kriminalroman - ein Giftmord (passend, da sie in jenen Zeiten mit vielen Giften zu tun hatte). In "Das fehlende Glied in der Kette", so der Titel, gab auch gleich Hercule Poirot sein Debüt. 1917 hatte Agatha Christie ihr Manuskript als letzten Versuch an den Verleger John Lane von "The Bodley Head geschickt und das Ganze fast vergessen, als sie 1920 die Mitteilung bekam, dass der Verlag ihr Buch veröffentlichen wolle. Finanziell fühlte sie sich jedoch vom Verlag hintergangen. Sie fand 1926 in Edward Cork einem neuen Agenten, der ihre Interessen besser vertrat - eine Partnerschaft die bis zum Tode Agatha Christie's andauerte.

Der Roman "Alibi" machte sie berühmt, die Jahre 1930 bis 1950 gelten als ihre Blütezeit. Viele ihrer beliebtesten und bekanntesten Romane schrieb sie dort: "Mord im Pfarrhaus", "Mord im Orient-Express", "Zehn kleine Negerlein", "Tod auf dem Nil". In den 30er erschien auch Agatha Christie's zweiter berühmte Detektiv: Die schrullige Jane Marple, eine alte Dame die zunächst (wie alle alten Damen ) recht harmlos wirkt, aber einen messerscharfen Verstand und einen guten Einblick in die menschliche Seele hat. Im Jahre 1930 heiratete sie den 14 Jahre jüngeren Archäologen Max Mallowan. Ab den 1950er Jahren wurde es ruhiger. Zwar schrieb sie weiterhin Kriminalgeschichten- und Romane, die Abstände zwischen den Werken wurde jedoch größer. 1973 erschien ihr letzter, in mehreren Jahren geschriebener Roman "Alter schützt vor Scharfsinn nicht". Sie verstarb 1976. Posthum wurde "Vorhang: Poirots letzter Fall" - der bereits 1941 geschrieben wurde - veröffentlicht.

Agatha Christie's Gesamtwerk umfasst 73 Kriminalromane, mehrere Dutzend Kurzgeschichten sowie Gedichtbände, Theateraufführungen und Drehbuch-Adaptionen. Von der Buechercon Mystery Convention wurde sie zur Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts gewählt. Viele ihrer Romane und Kurzgeschichten wurden verfilmt.

Gestatten, Hercule Poirot
Poirot ist (in den Romanen) ein weltbekannte, belgischer Detektiv und nicht gerade bescheiden was seine Fertigkeiten angeht. Im Gegenteil, wie er oft genug betont, ist er sehr solz auf seine berühmten "kleinen, grauen Zellen", welche jeden noch so verzwickten Mordfall lösen. Wie auch Miss Marple verfügt Poirot über einen messerscharfen Verstand, eine gute Kenntnis der menschlichen Psyche und einer genauen Beobachtungsgabe.
Ein Running Gag der Poirot Geschichten ist die Tatsache, dass viele Zeitgenossen Poirot versehentlich als Franzosen vermuten, was den kleinen Detektiv immer wieder zu (meist sehr unterhaltsamen) Rechtfertigungen veranlasst. In einigen Romanen ist auch sein Partner Captain Arthur Hastings mit von der Partie. Das Gespann erinnert dabei nicht von ungefähr an die Homes/Watson-Konstellation.

Handlung

Captain Hastings wird von seinem alten Freund Hercule Poirot eingeladen, der gerade Urlaub im Landhaus Styles macht. Doch da in eben jenem Landhaus auch vor Jahren der erste Kriminalfall von Poirot und Hastings gelöst wurde, bezweifelt der Captain, dass Poirot ihn nur zum Zeitvertreib eingeladen hat. Und tatsächlich: Der mittlerweile alte und gebrechliche Poirot braucht den noch agilen Hastings als "Augen und Ohren" wie er sich ausdrückt. Poirot zeigt Hastings zunächst Berichte von 5 verschiedenen Morden, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben. Tatsächlich aber, so Poirot, ist der Mörder in allen 5 Fällen ein Unbekannter, während Unschuldige für die Verbrechen büßen mussten.

Dieser unbekannte Mörder ist Poirot bekannt - und er befindet sich eben jenem Landhaus. Poirot will Hastings nicht die Identität des Mörders verraten, wodurch dieser zunächst ein wenig verletzt ist. Poirot bittet Hastings auch nicht, den Mörder zu identifizieren, sondern herauszufinden wer dessen nächstes Opfer ist. Dies stellt sich als große Schwierigkeit heraus, da Hastings auch zeitweise das Gefühl hat, sein alter Freund bilde sich das Ganze nur ein. Zudem hat Hastings ganz eigene Probleme: Zu seiner ebenfalls in Styles weilende Tochter Judith kann er einfach keinen vernünftigen Kontakt kriegen. Doch dann passiert tatsächlich ein Mord...

Mehr sei nicht verraten, ich hoffe aber, der Handlungsabriss weckt Interesse

Kritik

Ein etwas anderer Kriminalfall von Hercule Poirot. Im Normalfall ist der agile belgische Detektiv einem Mörder auf der Spur, hier ist er ein gebrechlicher Mann, der den Mörder kennt, aber nicht dessen nächstes Opfer. Der Roman ist in der Ich-Form aus der Sicht Hastings geschrieben. Der Leser tappt dabei ebenso im Dunklen wie Poirot's ältester Freund und vermutet zeitweise eben wie dieser, der geniale Detektiv könnte wirklich senil geworden sein. Die beiden Morde im Buch scheinen keinem Muster zu folgen bzw. es ist kein Motiv ersichtlich. Wenn dann Poirot - gewissermaßen aus dem Grab heraus - den Fall aber genial löst, fühlt man sich wie Hastings: Man denkt (bzw. blättert) zurück, sieht die ganzen Hinweise, kombiniert - und weiß einmal mehr, dass man eben kein Poirot ist ;).

Fazit: Ein verwirrender, aber durchgehend spannender Krimi mit einer verblüffenden Auflösung. Mit "Vorhang" lieferte Agatha Christie ihrem Meisterdetektiv noch einmal eine gelungene Abschiedsvorstellung.

Buchdaten

"Vorhang" erschien im Fischer-Verlag, der viele Werke Agatha Christie's in einer schönen, einheitlichen Taschenbuch-Edition herausgebracht hat. Das Buch kostet 7,95 €.

OT: Curtains
Broschiert: 158 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (10. Januar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596177723
ISBN-13: 978-3596177721
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 3,0 mittelmäßig
Zielgruppe:jedermann
Niveau:Niveau von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 2,0 leichte Kost
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 5,0 sehr hoch
Spannung:Spannung von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Wie ergreifend ist die Story?:berührt ein wenig
Aufmachung:Aufmachung von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 4,0 schön
Seitenzahl:100-200
Stil:ausschmückend
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Kommentare
mima007
mima007, 08.03.2010
Viele Gruesse, mima007
topfmops
topfmops, 08.03.2010
Was Du im "Pro" zusammengefasst hast, zeichnet die Romane von Agatha aus.
morla
morla, 07.03.2010
lg. petra
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mars725

Der Vorhang fällt...

ein Testbericht von 2010-02-06 13:17:00 vom 06.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: der wohl beste Poirot-Roman...
Nachteile/Kritik: wirklich gar nichts
Nachdem ich in letzter Zeit eine Menge Thriller gelesen hatte, war es an der Zeit, mal wieder einen soliden „klassischen“ Krimi zur Hand zu nehmen. Am besten dafür geeignet war natürlich ein Agatha- Christie- Roman. Und daher geht es diesmal um „Vorhang“, einen Hercule- Poirot- Krimi. Oder besser um den letzten Poirot- Krimi...

Zunächst einige allgemeine

Informationen zum Buch
********************

Gekauft habe ich das Buch bei amazon für 7,95 Euro. Die „technischen Daten“:

- 158 Seiten, broschiert
- Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; 1. Aufl. (10. Januar 2008)
- ISBN-10: 3596177723
- ISBN-13: 978- 3596177721 und die unvermeidliche Info über die
- Größe: 17,8 x 11,4 x 1,6 cm

Ich verzichte auf Bemerkungen zur Autorin und komme gleich zum

Klappentext
**********

Der von Arthritis gezeichnete und gelähmte Hercule Poirot bittet seinen alten Freund Captain Hastings zu ihm auf den Landsitz Styles zu kommen und sich an seiner Stelle auf die Fährte eines Mörders zu begeben, dessen Identität Poirots immer noch messerscharfer Verstand längst erkannt hat. Doch Poirot gibt wie immer sein Wissen dem armen Captain Hastings nicht preis, nennt die mysteriöse Person »X«. Und »X«, dies weiß Poirot genau, wird wieder zuschlagen. Captain Hastings muss schnell handeln, um seinem langjährigen Partner zu helfen und dem Mörder zuvorzukommen.


Handelnde Personen / eigene Meinung
*******************************

Ich fange mal wieder mit der Liste handelnder Personen an. Da haben wir:

- Arthur Hastings – der bekannte Ich- Erzähler folgt der Einladung Poirots in das Gut Styles
- Judith – Hastings Tochter, Assistentin von Dr. Franklin
- John Franklin – lebt für seine Forschung
- Barbara Franklin – Johns Frau, gefällt sich in der Rolle der Kranken
- Schwester Craven – Pflegerin von Barbara
- Colonel George Luttrell – führt das schlecht gehende Gästehaus
- Mrs. Daisy Luttrell – Georges zänkische Frau
- Stephen Norton – ein Vogelnarr
- Sir William Boyd Carrington – ehemaliger Gouverneur einer indischen Provinz
- Major Allerton – ein rechter Schwerenöter, macht fast allen Damen den Hof
- Elizabeth Cole – eine schwermütige, aber noch gar nicht so alte Frau
- Curtiss – Poirots neuer Diener

Hercule Poirot ist alt geworden, die Arthritis hat ihn faktisch zum Krüppel gemacht, so dass er sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen kann. Geblieben ist aber sein scharfer, unbestechlicher Verstand. Und so führt in sein letzter Fall ausgerechnet nach Styles, wo einst seine glanzvolle Karriere begann.

Poirot hat fünf alte, scheinbar abgeschlossene und vor allem nicht zusammenhängende Fälle studiert und ist überzeugt: hier, auf Gut Styles, wird ein Mord stattfinden.
Natürlich lädt er daraufhin seinen alten Freund Hastings ein, der ihm, da er selbst nicht mehr dazu in der Lage ist, Auge und Ohr sein soll.

Hastings, dessen Frau verstorben ist, folgt der Einladung und erschrickt, als er seinen Freund im Rollstuhl sieht. Sonst hat sich Hastings nicht viel verändert, er spielt seine übliche, sympathische Rolle. Diesmal erweist er sich obendrein noch als ungeschickter, fast tollpatschiger, ab und an hilfloser Vater, denn Judith führt ihr eigenes Leben, lehnt Einmischungen Hastings strickt ab und scheint sich noch dazu auf den windigen Major Allerton einzulassen. Daraus ergeben sich köstliche Szenen!

Der erste Mord geschieht erst zu Beginn des letzten Drittels des Romans, trotzdem ist das Buch bis dahin kein bisschen langweilig, weil man vorher schon rätselt: wer wird das Opfer sein? Denn natürlich weiß man, das Poirot mit seinem Verdacht, das ein Mord geschehen wird, recht hat.
Selbstverständlich lässt sich Poirot nicht in die Karten schauen, auch als er weiß, wer der Täter ist, lässt er Hastings (eigentlich wie immer) darüber im Unklaren, so dass dieser wieder der Reihe nach die falschen Leute verdächtigt (was für den Leser einfach vergnüglich ist und einen großen Teil des Reizes der Poirot- Hastings- Romane ausmacht).

Trotz vieler Gemeinsamkeiten mit den anderen Poirot- Romanen ist dieser besonders: ich habe ja schon mehrfach betont, das ich Hercule Poirot mit seiner eitlen, oft überheblichen Art nicht eben mag (was aber keinesfalls für die Bücher mit ihm gilt!). Hier, in seinem letzten Fall wird er mir nachgerade sympathisch...
Zumal er diesmal selbst zugibt, es mit einem gleichwertigen Gegner zu tun zu haben. Das Ende überrascht einmal mehr – was bei Agatha Christie wiederum nicht wirklich überrascht *g*.

Den Roman „Vorhang“ hat Agatha Christie bereits 1940 geschrieben, veröffentlicht wurde er aber erst nach ihrem Tode. Für mich gilt: das war der letzte, aber auch der beste Poirot!

Das Resultat ist logisch und Poirot wusste das von Anfang an: Es gibt wieder einmal fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

Danke fürs Lesen!
Mars
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 4,0 ziemlich humorvoll
Zielgruppe:jedermann
Niveau:Niveau von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 3,0 mittelmäßig
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 5,0 sehr hoch
Spannung:Spannung von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Wie ergreifend ist die Story?:ergreifend
Aufmachung:Aufmachung von Agatha Christie: Vorhang  (Taschenbuch): 3,0 in Ordnung
Seitenzahl:100-200
Stil:ausschmückend
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Kommentare
melliCLP
melliCLP, 06.02.2010
Ein sehr hilfreicher Bericht!Ich freue mich auf deine Gegenlesungen!Liebe Grüße , Melli
morla
morla, 06.02.2010
lg.petra
misscindy
misscindy, 07.02.2010
Ein sehr schöner Bericht, lg Sylvia
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1-3 von 3  Bücher Krimis - U, V, W, X, Y, Z
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Produktbeschreibung Agatha Christie: Vorhang (Taschenbuch)

 
Allgemeine Informationen Agatha Christie: Vorhang
EAN: 9783502513056
ISBN: 3502513058
gelistet seit: 10.06.2004
Hersteller: Christie, Agatha
weitere Christie, Agatha Bücher Krimis - U, V, W, X, Y, Z
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00
Allgemeine Daten
Maße (L x B x H): 182 x 114 x 17 
Details
Auflage: N.-A. 
Ausgabeformate: Paperback 
Hersteller / Verlag: Scherz Verlag GmbH 
Kurztitel: Christie, A: Vorhang 
Schlagworte: Krimi 
Seitenzahl: 158 
Untertitel: Taschenbuch 
Unverbindliche Preisempfehlung: 7.90 
Agatha Christie: Vorhang (Taschenbuch) im Vergleich
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