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Chrysler Neon Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
DER CHYSLER MIT LUXUS
ein Testbericht von *Naddl*2002-08-03 22:43:04vom 03.08.2002Empfehlung: ja
Mein heutiger Autotest handelt von einem Automobil welches in Deutschland nur die Rolle eines Außenseiters spielt. Doch eigentlich hat es mehr als das verdient.
Es handelt sich um den Chrysler Neon in seiner aktuellsten Form.
Meine ersten Begegnung mit dem Neon ist schon etwas länger her und das damalige Modell hatte mir einfach noch nie recht zugesagt. Ich fand ihn nicht hässlich aber, vor allem im Innenraum auch nicht schön. Doch seit einiger Zeit gibt es den Neon mit neuer Form und neuem Interieur, so wurde es Zeit mir das Auto mal wieder etwas genauer anzusehen.
Mein Bericht handelt um die Begegnung und das Testen des Neon und beinhaltet nicht die Erfahrungen die man sammelt wenn man das Auto besitzt. Wer kein Interesse mehr hat weiterzulesen der soll sich doch einfach Weckklicken und von einer Bewertung absehen. Danke im Voraus!
************Die Begegnung*************
Um mir ein Bild vom Neon zu machen bin ich einfach mal zum nächsten Chryslerhändler gefahren um das Auto Live zu erleben. Die Strecke ist nicht weit und dort angekommen hatte ich sogar das Glück das er ein LX Modell als Vorführwagen hatte. Was dieses LX bedeutet werde ich später erklären.
Nun auf den ersten Blick wirkte das silberne Auto echt schick. Mit seinen ovalen Scheinwerfern und dem geflügelten Emblem im Kühlergrill wirkt die Front gleich sympathisch und eigenständig.
Die Seitenlinie wirkt da schon zurückhaltender und etwas durchschnittlich geformt. Der Neon hat eine ganz gewöhnliche Stufenheckform, welche aber gekonnt gezeichnet wurde.
Mit 4,39m Länge ist der Neon übrigens ein ziemlich kleiner Amerikaner passt aber um so besser nach Europa. Auch die Breite ist mit 1,715m nicht allzu üppig, selbst die Höhe ist nicht auffällig und beträgt nur 1,42m.
Mit diesen Außenmassen wirken auch die 15 Zoll Leichtmetallräder der LX Version nicht zu klein obwohl der Neon etwas hochbeinig daherkommt.
Die Heckansicht wirkt auch ziemlich harmonisch aber irgendwie stören die Rückleuchten mit den etwas zu großen Orangen Blinkern die Linie. Hier gibt es doch schon bessere Designlösungen um die Blinker zu tarnen.
Im Alltag gibt es zu kritisieren das die Stossstangen keinerlei Rammschutz bieten und komplett lackiert sind. Selbst die Rammleisten an der Seite sind lackiert.
Sieht neu zwar alles toll aus doch nach kurzer Zeit dürften etliche Kratzer den Neon zieren.
***********entern des Innenraums***************
Um den Innenraum zu entern habe ich die Türen mit etwas billig wirkenden Klapptürgriffen geöffnet.
Empfangen wurde ich von dunkelgrauem Leder und vielem Holzimitat.
Mit schick geformten Sitzen und gut gestalteten Seitenverkleidungen macht dieser Innenraum doch etwas her. Auch das schwungvoll gestaltete Armaturenbrett wirkt alles andere als langweilig.
Gut ins Bild passen auch die weißen Zifferblätter und die spielend einfach zu bedienende Heizbetätigung.
Nur das vierspeichige Lederlenkrad sieht etwas aus als ob es auf dem Kopf steht. Man kann eben nicht alles haben.
Die Scheibenwischer und das Licht werden über Lenkstockhebel bedient und sind nicht schwer im Umgang. Sehr praktisch ist die variable Intervall Verstellung am Wischer. So kann man die Wischpausen problemlos der Regenmenge anpassen.
Auch die elektrischen Fenster und die elektrische Spiegelverstellung
sind griffgünstig in der Seitenverkleidung platziert.
Die verwendeten Materialien sind nicht mal so schlecht wie man es eigentlich von einem Amerikaner erwartet allerdings erreichen sie auch noch kein gehobenes Nivea auch die Spaltmasse sind nicht optimal. Insgesamt kann man mit der Verarbeitung aber gut leben.
Ebenso lässt es sich mit dem Platzangebot recht gut leben. Vorne gibt es großzügig Platz und man fährt auf bequemen nur etwas kurzen Sitzen durch die Gegend. Praktisch auch die Mittelarmlehne zwischen den Sitzen.
Hinten gibt es schon mehr Einschränkungen und man merkt deutlich das dieses Auto doch nicht so groß ist.
Im Kofferraum hat man ausreichende 371Liter zur Verfügung. Allerdings gehört dieser Wert eher in die Kompakt bzw. Golfklasse. Bei bedarf lasen sich aber noch die Rücklehnen umklappen und schwups gibt es mehr Platz.
*********die Fahrt beginnt*****************
Nun habe ich den Neon stehend schon gut kennengelernt doch wie fährt sich dieses Auto eigentlich.
Nach dem Drehen des Zündschlüssels erlebe ich keine Überraschung. Das Auto hört sich wie jedes andere Auto aus Europa an.
Kein Achtzylinder blubbert unter der Motorhaube auch kein dumpfes brummen eines Sechszylinder ist zu hören, nein nur das dezente brummen eines ganz gewöhnlichen Vierzylinder Motors gelangt an meine Ohren.
Der Neon besitz einen 2,0Liter 4 Zylinder mit 16 Ventilen und stellt 133PS zur Verfügung. Um diese PS zu erreichen muss man den Motor auf 5600U/min drehen.
Als Drehmoment gibt es durchschnittliche 177NM bei 4600U/min.
Somit steht vorher schon fest das man den Motor etwas drehen muss um ordentlich an Leistung zu kommen.
Chrysler gibt 10,8 Sekunden bis 100km/h an und immerhin 200km/ Endgeschwindigkeit.
Hört sich nicht schlecht an für ein immerhin 1320kg schweres Auto.
In der Praxis kann das Auto diese Werte dann durchaus bestätigen. Der Neon zieht auf Wunsche kräftig an und das Getriebe passt ganz gut dazu. Es lässt sich leicht schalten erreicht aber noch keine Perfektion.
Allerdings muss man den Motor recht kräftig drehen lassen um an die gewünschten Fahrleistungen heranzukommen und das ist nicht unbedingt das richtige Element für den Motor. Bei hohen Drehzahlen wird er brummig und macht darauf aufmerksam das mehr Zylinder einfach besser zu einem Amerikaner passen.
Zum gemütlichen bummeln kann man den Motor auch benutzen nur ist er nicht allzu Durchzugkräftig und man muss schon schalten um flott voran zu kommen.
Im großen und ganzen muss ich aber sagen das ich schon Autos gefahren bin die einen schlechteren Motor hatten zum Neon könnte man sagen das er durchschnittlich motorisiert ist.
Auf der Strasse fährt sich der Neon aber erstaunlich gut bewegen. Die Straßenlage kann man als gut bezeichnen und normale Fahrer werden das Fahrwerk in Kurven wohl nicht überfordern. Auch die Lenkung spricht, unamerikanisch, direkt an. Zu diesem Bild passt auch der Wendekreis von 10,8m sehr gut. Dieser Wert ist ungefähr Vergleichbar mit einem Renault Scenic.
So gerüstet lässt sich der Neon auch in der Stadt ganz gut bewegen. Zu allem bietet er auch noch einen angenehmen Federungskomfort.
Beim Fahrwerk muss man schon sagen das die Amerikaner deutlich aufgeholt haben.
In Sachen Verbrauch kann sich der Neon auch sehen lassen. Werte unter 10 Liter sind normal und der Normverbrauch wird mir exakt 8,0l angegeben. Zu allem begnügt sich der Chrysler noch mit normal bleifrei und beweist wieder einmal das amerikanische Autos keine Säufer mehr sind.
Doch meine Probefahrt ist nun schon herüber und ich machte mich zurück zum Chryslerhändler um ein sehr wichtiges Kapitel zu erforschen.
Die Preise sind es die den Neon so interessant machen.
Los geht’s:
Neon SE nennt sich das Basismodell und kostet 14.440€
plus Überführung.
Dafür bekommt man: Airbags für Fahrer Beifahrer und die Seite.
ABS
Antischlupfregelung
Elektrische Spiegel inklusive Heizung
Elektrische Fenster vorne
Höhenverstellbare Lenksäule
Natürlich Servolenkung
Und eine Zentralverriegelung.
Das sind die wichtigsten Dinge im SE
Eine Stufe höher gibt es den LE. Hier findet man zusätzlich.
Radio mit Kassette und CD
Bodenkonsole mit praktischen Getränkedosenhalter
Lederlenkrad und Schaltknauf
Sogar eine Klimaanlage findet man hier
Und eine Fernbedienung für die Zentralverriegelung
Ein LE bekommt man für 16845€
Wer es nobel mag bekommt mein Testwagen das Topmodell Namens LX.
Der Preis für ein solches Modell liegt bei 18995€. Dafür bekommt man aber zusätzlich:
15 Zoll Leichtmetallräder
Nebelscheinwerfer
Holzdekor im Innenraum
Die noble Teillederausstattung.
Die Aufpreisliste ist klein es gibt: 4Gang Automatik (nicht für SE) für 2000DM, Metalliclack für 650DM und für den SE ein Radio für 850 DM
Wer jetzt nach einem Schiebedach oder dem Sicherheitsplus Namens ESP, ISO Fix Befestigungen für Kindersitze, elektrische Fenster hinten, Kopfairbags oder Navigationssystem sucht hat schlich und einfach Pech gehabt.
Einerseits ist der Neon zwar günstig aber die Verfügbarkeit von Extras lässt einige Wünsche offen.
Weiterhin hat man beim Wiederverkauf schlechte Karten. Wer nimmt schon gerne einen Chrysler Neon Inzahlung wenn nicht ein Chryslerhändler gewählt wurde.
Da das Auto so ein Außenseiter bei uns ist hat es auch mit einem hohen Wertverlust zu kämpfen.
Auch ist es schade das der Neon nicht die D4 Steuernorm erfüllt. Dafür kostet er in der Versicherung nicht die Welt ( Typklassen werden nachgereicht)
************ALSO*****************
Der Neon ist ein hübsches Auto das mehr zu bieten hat als viele denken. Die Verarbeitung und das Design können sich sehen lassen. Das Fahrwerk ist gar sehr gut gelungen. Dazu gibt es den Neon zu wahren Kampfpreisen. Am besten man vergleicht die Preise mit einem VW Golf und man wird sich wundern wie günstig der Neon ist.
Als nur durchschnittlich bezeichne ich den Motor.
Als Nachteil empfinde ich die Lückenhafte Sicherheitsausstattung, diese ist auf Kleinwagenniveau. Auch die Optionsliste ist nicht umfangreich genug. Es gibt auch nur eine Stofffarbe bzw. eine Lederfarbe und nur 5 Farben. So bleibt wenig Spielraum für den persönlichen Charakter des Käufers.
Für mich war es aber auf jeden Fall interessant den Neon kennen zu lernen nur kaufen würde ich ihn mir trotzdem nicht. Zu schön fand ich das Auto welches beim Händler neben dran stand. Sein Name: Chrysler PT Cruiser.
...
ein Testbericht von diearschmade2005-09-19 15:48:57vom 19.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Viel Ausstattung für wenig Geld, Sportlichkeit und Eleganz, niedriger Verbrauch...Nachteile/Kritik: Durchzugsschwach, auf Dauer laut, nach vier Jahren werden zahlreiche Reparaturen fällig
Wer den Neon bisher nicht kannte, sollte ihn sich als Golf Alternative wenigstens einmal anschauen. Er ist nicht nur ein ganzes Ende größer als der Golf, sondern bietet auch in der LX Version schon fast alles was das Herz begehrt und das in einer Preisklasse, in der man sich die Basiskonfiguration des Golf noch zusammenstellt (in Bezugauf Golf4).
Anmerkung
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Gleich vorweg: Zu den Unterhaltskosten kann ich wenig sagen, da ich die nicht trage und auch keinen Einblick habe. Wer hier mehr erhoft hat, den muß ich leider entäuschen. An dieser Stelle muß ich leider auf andere Berichte verweisen.
Inneres
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Kommen wir zu den inneren Werten. Mit meinen 1,83m hab ich bequem Platz. Der Sitz läßt sich in der Höhe verstellen, ansonsten sind alles Standarteinstellmöglichkeiten vorhanden.
Der einzige Nachteil ist die Kopfstütze, sie läßt sich nicht vernünftig an den Kopf anpassen. Irgendwie steht diese weit vom Kopf weg.
Das Lenkrad ist ebenfalls verstellbar und ermöglicht so eine gute Sicht auf die Instrumente. Diese sind gut lesbar und in der Leuchtintensität variabel.
Generell sind alle Bedienelemte gut erreich- und ablesbar. Es gibt keine sinnlosen oder überflüssigen Knöpfe/Funktionen.
Auf der Rückbank haben gut drei Leute platz. Die Rückenlehne ist umklappbar, geteilt zu 2/3. Es fehlt insgesamt allerdings ein wenig an Extravaganz, dennoch ist der Neon funktional, nicht überladen und einfach zu bedienen. Lediglich der Knopf zum öffnen des Kofferaums (befindlich im Handschuhfach???) bedarf einer Erklärung. Diesen habe ich erst nach 2 JAHREN entdeckt, nachdem ich mich oft über den fehlenden Hebel aufgeregt habe :o) Die Verarbeitung ist generell akzektabel.
Hat man sich hier erst einmal zurecht gefunden, dann ist man über die hohe Sitzposition erstaunt. Diese ermöglicht einem eine sehr gute Sicht nach vorne und zu beiden Seiten. Beim Einparken könnte es da schon schwierig werden. Der Kofferraum ist hoch und eine Einparkhilfe gibt es nicht. Alternative: den Beifahrer nach draußen schicken oder einen Blick durch die geöffnete Fahrertür nach hinten werfen.
Sonstiges Inneres:
Klimaanlage: hier brauch ich nicht viel sagen, nützlich, einfach zu bedienen und schweine kalt ;o)
Soundanlange: 2 Hoch-, 2 Mittel- und 2 Tieftöner sorgen für ordentlich Bumms im Auto, der Klang ist für eine Standartanlage ordentlich. Sie bietet sogar individuelle Einstellmöglichkeiten. Ein CD-Wechsler ist optional erhältlich (700€).
Äußeres
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Die Optik ist mit Sicherheit geschmackssache, entweder man mag ihn oder man tut es nicht. Ich persönlich finde ihn erfrischend anders.
Was einem mit Sicherheit gleich auffallen wird ist der enorme Platz im Radkasten. Selbst wenn der Wagen vollbeladen ist, geht er nicht in die Knie. Trotz des hohen Abstandes hängt der Rest des Wagens vorne recht tief. Leider habe ich das in zwei Parkhäusern schon gespührt. Es gibt zwar einen Aufprallschutz, der sieht bei mir aber auch dem entsprechend aus.
Kofferraum:
Wer die hohe Ladekante überwunden hat, kann locker zwei große Taschen (keine Koffer) plus zahlreiche Tüten unterbringen. Eine genaue Größe habe ich nicht im Kopf, aber es ist mehr als beim Golf :o) Hier gibts Punkteabzug aufgrund der störenden Kofferraumbügel, diese sind statisch und nehmen doch recht viel Platz in Anspruch und bedürfen einer genauen Packplanung.
Motor
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Mit 2.0 Litern Hubraum ist genug Kraft vorhanden, zwar könnten
die 133 Pferde manchmal etwas durchzugsstärker sein, das kleine Manko macht der akzeptable Spitverbrauch jedoch wieder wett. Sicherlich mag der ein oder Andere es mit bestimmter Fahrweise schaffen, dass eine oder andere Loch in den Tank des Neons zu zaubern, wer jedoch bewußt sparsam fährt, kann in Punkto Verbrauch positiv überrascht werden. Hier ein Beispiel:
Bei einem geringen Tankvolumen von knapp über 40 Litern habe ich es mit Tempo 120km/h von Düsseldorf nach Berlin (600km) mit einem Tankstop zu fahren, das ergab einen verbrauch von 6 Litern. Für solch ein großes Auto, vollbeladen ne tolle Leistung, wie ich finde.
Vielleicht ein Tipp noch meinerseits: wer das etwas teure Super tankt erzielt beim Komfort noch ein paar Pluspunkte mehr, der Wagen fährt ruhiger und die Gasannahme ist nicht mehr so ruckelig. Der Verbrauch dankts einem ebenfalls.
Vielleicht eine Anmerkung noch: das Isolierfutter der Motorhaube ist sehr beliebt bei Mardern (2 Mal erneuert), das hat wenigstens den Vorteil das die Kabel verschont blieben :o)
Fahrwerk
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Wer beim fahren dieses Chryslers einen schwammigen Ami erwartet, täuscht. Das Fahrwerk ist straff und die Lenkung sportlich direkt. Selbst lange Strecken lassen sich problemlos aushalten, auch wenns keine BMW oder Mercedessitze sind.
Reparaturen
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Nach vier Jahren Nutzung kann das eine oder andere schon einmal kaputt gehen, überraschend war nur die Tatsache, das es langlebige Teile waren. Nach 30.000 km sollten die kompletten Bremsscheiben ausgetauscht werden, das wäre eine teurer Spaß geworden, hätten wir die Kosten nicht noch über die Garantie abgewickelt (besser gesagt, mein Vater den Reparatur-Menschen nicht mit lauten Argumenten davon überzeugt hätte). Desweiteren ist die Gelenkkugel (nach 80.000km; ich glaube so hieß das Ding) angerissen und mußte komplett ersetzt werden (liegt wahrscheinlich an den schlechten Straßen hier). Die Durchsichten belaufen sich im Schnitt immer um die 300€, ansonten gabs in den 4 Jahren keine größeren Probleme.
NACHTRAG: Mittlerweile (nach 4Jahren) haben die Reparaturen überhand genommen, das Geld fließt weg und kaum ist ein Schaden Repariert kommt der nächste (der letzte lag bei 800€). Nach 5 Jahren sollte dann wirklich ein neuer Wagen her. Gerade die Teile an Lenkung und Aufhängung wurden fast alle schon komplett ausgetauscht, die Bremsanlage hatte ich ja schon erwähnt. Hier ist der Verschleis enorm hoch.
Fazit
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Ich fahre den Neon jetzt schon fünf Jahre. Die ersten 3 Jahre waren eigentlich ohne größere Probleme. Allerdings wird er mit den Jahren etwas laut und klapprig, das Innere greift sich langsam ab und an den beiden vorderen Türgriffen kommt das Futter raus, aber dennoch alles unter natürlichen Verfallsbedingungen.
Alles in Allem wird er in den nächsten Jahren völlig auseinanderfallen. Es fehlt ein wenig an Qualität und Langlebigkeit. Ich finde ihn trotz allem toll und wer ebenso wie ich auf ein seltenes Antlitz im Straßenverkehr steht, der wird ihn ebenfalls mögen. Schade sind nur die hohen Reparaturkosten.
Mittlerweile kann man ihn nur noch gebraucht kaufen, hier schlägt er mit etwa 7.000-8.000€ zu Buche.
...
weaselswelt, 07.07.2006
Also, zu den Unterhaltskosten kann ich dir sagen, dass sie in keiner Relation zu dem Auto stehen, die sind enorm!
Allerdings hab ich nur einen 35l Tank in meinem NEON, und da komm ich im Schnitt immer nur 350km weit...
benji911turbo, 09.08.2005
Klasse Testbericht! schoumln ausfuumlhrlich und informativ
lg
Tini84, 11.08.2005
dachte, ich hab ihn schon bewertet. Verzeihung vielmals. o