¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Chrysler PT Cruiser Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
PT Cruiser 2,2CRD Meine Meihnung nach den ersten 4780km / 31000km
ein Testbericht von PT162007-03-10 15:26:54vom 10.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Siehe Bericht...Nachteile/Kritik: Wendekreis
Im Dezember 2005 kaufte ich mir meinen Chrysler PT Cruiser 2,2CRD Ltd als Neufahrzeug !
Nach jetzt genau 2 Monaten und 4780km werde ich hier mal meine Eindrücke schildern.
Nach vielen Fahrzeugen verschiedener Marken, habe ich mich jetzt entschieden, mir ein Auto zu kaufen, welches von der Masse absticht und somit habe ich mich für den Chrysler PT Cruiser entschieden.
Das Design ist einfach anders, wie man es gewohnt ist, es erinnert sehr an die 50iger. Es ist schon interessant, zu merken-egal wo man langfährt, jeder schaut dem PT hinterher!
Meine Entscheidung fiel auf den 2,2 CRD (Diesel) welches ein Triebwerk aus dem Mercedes Regal ist.
Der Common Rail Diesel hängt mit seinen 89KW / 121PS wirklich sehr gut am Gas, das Drehmoment von satten 300NM steht bereits ab 1600 u/min zur Verfügung.
Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 183 km/h werden sehr schnell erreicht, wobei der fast 1,6 Tonnen schwere Cruiser bis Tempo 160 förmlich am Gas reisst.
Ab 160km/h geht es dann etwas langsamer voran und bei Tacho 215km/h ist dann Schluss.
Das Fahrwerk ist sehr komfortabel und gleichzeitig sportlich abgestimmt.
Selbst bei hohen Geschwindigkeiten verhält sich das Fahrwerk sehr souverän und kontrollierbar.
Die Ausstattung des Limited ist sehr üppig - mit Lederausstattung, Sitzheizung, Klimaanlage, Tempomat, Navigationsystem - der Cruiser ist für das Preis-Leistungsverhältnis mehr als gut ausgestattet! ( man muss wirklich lange suchen, bis man einen Wagen gefunden hat, wo diese Ausstattung angeboten wird - beim PT Cruiser hat man sie! )
Den Verbrauch gibt Daimler-Chrysler mit 6,9l Diesel an welchen ich selbst Bestätigen kann, ich fahre mit einem Verbrauch von 6,22l !
Hier nochmal die Technischen Daten im Überblick:
Motor Vierzylinder-Diesel
Hubraum 2148 cm3
Leistung 89 kW (121 PS) bei 4200/min
Drehmoment 300 Nm bei 1600/min
Getriebe 5-Gang manuell
Antrieb Front
Bremsen Scheiben/Scheiben, ABS
Reifen 205/55 R 16 H
Kofferraum 521/2150 l
Tankinhalt 57 l
Länge/Breite/Höhe 4288/1704/1601 mm
Leergewicht/Zuladung 1530/450 kg
Anhängelast (gebremst) 1000 kg
Messwerte
0-100 km/h 12,0 s
80-120 km/h im 5. Gang 12,3 s
Höchstgeschwindigkeit 183 km/h
Bremsweg aus 100 km/h kalt/warm 40,3/41,2 m
Testverbrauch (l/100 km) 6,9 l Diesel
Ausstattung
Klimaanlage Serie
Metalliclackierung 330 Euro
Schiebedach 720 Euro
Automatik nicht lieferbar beim Diesel
Kosten/Garantie
Steuer pro Jahr/Befreiung 304 Euro/keine
Typklassen HPF/VK/TK noch keine Einstufung
Garantie/km-Begrenzung 2 Jahre/ohne
Antirostgarantie 7 Jahre
Mobilitätsgarantie 2 Jahre
Preis: 26000€ - wobei die Modelle bis Modelljahr 2005 bereits ab 23000€ in der Ltd Ausstattung zu bekommen sind.
Fazit:
Der Cruiser ist ein Auto der Vernunft, welchen neben tollen Design und der üppigen Ausstattung noch puren Fahrspass bringt und niemals langweilig wird.
Als Negativ muss ich leider den grossen Wendekreis beurteilen, an den man sich aber auch gewöhnt !
Meine Entscheidung von BMW 3er (e46) auf PT Cruiser umzusteigen, habe ich keine Sekunde bereut !
Nützliche Tipps zum PT Cruiser sowie Infos - Tuning - Treffen und weiteres findet Ihr im Forum unter www.cruiserfans.de
Nach 14 Monaten und 31tkm mit dem CRD habe ich folgende erfahrung gemacht.
Kaufdatum: 28.12.2005
KM: 0
Probleme:
- 28.12.05 nach ca 50km Tankanzeige nach Tanken voll, 100km später leer (Besuch der DC Werkstatt - kompl. Tankeinheit im Tank abgerissen - Werkstattaufenthalt
1 Tag - Garantie - )
- ca April 2006 ca. 12tkm Notlaufprogramm max 120km/h (Besuch der DC Werkstatt - Marderbiss am Turboschlauch - Schlauch gewechselt - Fehlerspeicher gelöscht - Werkstattaufenthalt 1,5std - 75€ - )
Bei meinem letzten Ölwechsel am 02.02.2007 ( 29883km ) bat ich den Meister, mal die Querlenkerbuchsen zu kontrolieren.
Er stellte auf dem ersten Blick nichts fest.
Als er dann am Rad wackelte, fragte er mich, ob ich denn meine Räder nicht mal Nachziehen will...
Er nam seinen Drehmomentschlüssel und stellte fest, das die Räder Fest waren.
Das Spiel war war dermassen groß, das er mir die Weiterfahrt untersagen wollte.
Es waren die vorderen Radlager...
Also direkt nach Chrysler, da wurde mir dann gesagt, das mein Wagen nicht der einzigste wäre bei dem bei 30tkm die Radlager hin waren.
Die Radlager wurden erstmal Nachgezogen, so das ich erstmal weiterfahren konnte.
Bei dieser Gelegenheit, Prüfte der Mechaniker gleich das gesamte Fahrzeug, da ich Ihn auch erzählt habe, das die Kupplung ab und an mal im 4. und 5. Gang zwischen 2000 -2500 U/min beim Vollgasgeben rutscht.
Desweiteren wurde der Dreieckslenker vorn rechts bemängelt sowie die Querlenkerbuchse vorne links sollte in naher Zukunft auch mal gewechselt werden.
Auch sind die Bremsen vorn auffällig am Rubbeln, was bei dieser Laufleistung nicht Normal sein sollte. (Die Beläge sind noch sehr gut).
Also wurde der Meister herbei geholt, der sich meinen Wagen dann auch genauer ansah um einen Garantieauftrag zu erstellen.
Auch das Türfangband an der Fahrertür wurde mit aufgeschrieben welches wohl Geräusche macht (ist mir nie aufgefallen).
Was das schleifen der Kupplung angeht, wollte er sich erstmal schlau machen woran das liegen könnte, da soetwas noch nie vorgekommen ist.
Heute bekam ich einen Anruf, das ich jetzt einen Termin für die Reparatur bekommen könnte.
Ich bekomme eine neue Kupplung, neue Radlager vorn, neue Dreieckslenker und Querlenkerbuchsen und auch eine neues Türfangband.
Mit den Bremsen wollen sie nochmal genau nachsehen, woran es liegen könnte.
Sonst habe ich bisher (ausser durch Werkstattpfusch *ölwechsel* bei ATU) keine Negativen erfahrungen gemacht !
Fazit: Sehr zuverlässiges Fahrzeug, Verbrauch im Schnitt 7,2l, Ölverbrauch ca 1l auf 10tkm, Fahrleistungen sehr gut !
Heute möchte ich über meine Erfahrungen mit den Chrysler PT Cruiser LTD 2.4 berichten
Leider hatte ich letzte Woche einen Autounfall (mir ist einer hinten rein gefahren), so das mein geliebter Hyundai Tucson nun recht beschädigt in der Werkstatt steht und auf Reparatur warten. Das gibt vielleicht auch noch weitere Erfahrungsberichte über die beteiligten Autoversicherungen...aber ich schweife ab
Zurück zum PT Cruiser, diesen habe ich von der Autowerkstatt die meinen Schaden beheben wird als Miet/EeÉrsatzwagen bekommen, ich denke nicht das ich ansonsten je Interesse gehabt hätte dieses Auto mal Probe zu fahren.
Der PT Cruiser LTD 2.4 ist ein Cabrio(Stoffdach), sieht den anderen PT modellen aber ansonsten recht ähnlich.
Ich fange deshalb auch gleich mal hinten an
Der Kofferraum ist entsprechend klein, und auch der Kofferraumdeckel lässt nur eine schmale Öffnung zu, so das ich bedenken habe dort überhaupt einen Kasten Sprudel (für mich das Kofferraummaß aller Dinge, wobei ich in der zwischen Zeit keine Getränke in Kästen mehr kaufe)
hinein bekomme. Die Ladekante ist gezwungenermaßen sehr niedrig um überhaupt noch Stau Raum zur Verfügung stellen zu können.
Also für den Familien Großeinkauf nicht empfehlenswert. Auch für das größere Urlaubsgepäck wird das unterbringen eher schwierig und auch mühsam.
Das Auto ist ein 2 Türer, die Türen dementsprechend groß gehalten , so das die 2 Personen auf der Rückbank noch einigermaßen bequem einsteigen können. Die sitze bewegen sich wohl wie in 2 Türigen Autos üblich ein wenig nach vorne um einigermaßen Platz zum einsteigen zu haben.
Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert.
Zum inneren des Fahrzeugs:
das Modell das ich habe hat voll Leder Ausstattung, ich weiß nicht ob das bei allen so ist oder als Sonderausstattung zu haben. Die Sitze sind recht bequem , mir persönlich aber zu niedrig um für bequemes ein und Aussteigen zu sorgen, aber das ganze Fahrzeug an sich ist ja auch eher niedrig (bin halt meinen SUV gewohnt)
Auf der Fahrerseite hat man klar das Lenkrad vor sich, das gut in der Hand liegt und eine gute Führung des Fahrzeugs zulässt. Leider kann man es nur in der Höhe verstellen und nicht auch zu sich her ziehen oder weg drücken.
Am Lenkrad befindet sich links der Bedienhelbel für Blinker, Standlicht,Abblendlich und Fernlicht. Dieses muss man 2x zu sich herziehen um einzurasten , sonst gibt man nur Lichthupe, um zu lösen nochmal herziehen, nicht wegdrücken...etwas umständlich finde ich
Rechts ist der Scheibenwischer / Scheibenwaschanlage Hebel der gute Intervallverstellmöglichkeiten bietet
Der Schalter für die Warnblinkanlage befindet sich auf der Oberseite der Lenksäule und muss nach unten gerückt werden. Im Notfalll vom beifahreraus nur schwer zu erreichen und auch für den fahrer nur Umsänlich zu handhaben , da er durch das Lenkrad hindurch greifen muss um herann zu kommen...während der fahrt eher Gefährlich
An der Instrumententafel kommen von li nach re
Eine Luftaustrittdose und darunter die elektrische Spiegelverstellung daneben das Kombiinstrument bestehend aus 3 Runden Anzeigen . In der ersten auf 9uhr die Tankanzeige zw 10 und 2 Uhr die Warnanzeigen für Batterie, offenen Kofferraumdeckel, Öl und Motortemperaturwarnleuchte. Auf 3 Uhr die Motortemperaturanzeige und unten zw 7-5Uhr Tankreserve, Nebelschein und Schlussleuchte, Motorkontrolle und Airbagwarnleuchte.
Zusätzlich
gibt es akkustische Warnungen bei nicht Anschnallen, Handbremse angezogen beim losfahren, Türe(n) auf und Fahrlicht an beim Abziehen des Zündschlüssels.
In der zweiten Anzeige des Kombiinstruments befindet sich der Tachometer der km/h von 0-240 und MPH von 0-ca. 150 anzeigt. Darunter befindet sich der Kilometerzähler der Digital funktioniert und zw Tageskilometer und Gesammtkilometer umgestellt werden kann
in der dritten Anzeige befindet sich der Drehzahlmesser von 0-8 (tausend) und darunter die Warnleuchten für die angezogene Handbremse, nicht angeschnallt sein und ABS
li und re oberhalb der mittleren anzeige sind die Blinkerleuchten
in der Mitte des Armaturenbretts befindet sich wieder 2 Luftaustrittsdosen und dazwischen die Bedienhebel für die elektrischen Fensterheber.
Darunter die Bedienelemente für die Klimaanlage und den Luftverteilerregler.
Diesen muss ich loben , den er ermöglicht sehr viele Abstufungen zw Oberkörper, Füße/Oberkörper nur Füße, Füße/Frontscheibe und nur Frontscheibe. Ganz re ist noch eine Luftaustrittsdose und das Handschuhfach, das aber auch nur minimal Stau Raum bietet.
Die allgemeine Sicht aus dem Auto ist sehr begrenzt. Die Windschutzscheibe ist nur sehr schmal und schränkt somit die Sicht nach vorne schon ein. Durch das Cabriodach und die darin sitzende Glasscheibe ist auch die Sicht nach hinten sehr eingeschränkt. Von den kleinen Seitenscheiben ganz zu schweigen. Die Spiegel helfen zwar etwas, aber aufgrund der vorhandenen toten Winkeln darf der Schulterblick auf keinen Fall fehlen und beim Rückwärtsfahren muss man sehr umsichtig sein, damit man nichts und niemanden übersieht
Das Fahrzeug kann über die Funkfernbedienung die getrennt vom Zündschlüssel ist geöffnet werden
1x drücken Fahrerseite entriegelt, 2x drücken Beifahrerseite wird mit entriegelt
Fürs zuschließen eine extra Taste und um den Kofferraum zu entriegeln noch eine. Diesen kann man auch mit dem Zündschlüßel direkt am Kofferraum öffnen, oder an einem Hebel der im Handschuhfach ist entriegeln.
An den Türen sind herkömmliche "Knöpfe" die man von Hand nach oben ziehen kann, das empfinde ich nicht für so gut.
Zum verstellen der Sitze gibt es vorne den Verstellbügel und an der Außenseite des Fahrersitzes die elektrische Höhenverstellung. Der Neigungswinkel der Rückenlehne kann an beiden Vordersitzen verstellt werden , dabei muss man aufpassen nicht den Hebel für die Einstiegshilfe zu erwischen. Die Vordersitze haben Sitzheizung.
Die Rückbank kann zweigeteilt(50/50) umgeklappt werden um so Zugang zum Kofferraum zu haben oder das geringe Ladevolumen etwas zu erweitern (genaue Liter zahlen konnte ich nicht finden)
Am Rückspiegel sind 2 (lese)Lampen zusätzlich zur Innenraumbeleuchtung die in ihrer Helligkeit verstellt werden kann.
Die Kopfstützen vorne können auch verstellt werden in Höhe und Neigung . Auf der Rückbank sind keine vorhanden.
Um das Cabriodach zu öffnen muss erst der Zündschlüssel auf on gestellt werden, dann Verriegelungsgriff herunterziehen und im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. Elektrischen Verdeckschalter betätigen(sitzt unterhalb des Radios im mittleren Teil des Armaturenbretts)
um die Sicherungsstifte vom Windschutzscheiben Rahmen zu lösen und dann Griff gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen und hochklappen. Verdeckschalter danach so lange gedrückt halten bis das Verdeck vollständig geöffnet ist. Dabei öffnen sich Automatisch die Fensterscheiben.
Die verarbeiteten Materialien machen einen Vernünftigen bis guten Eindruck , aber ich bin da kein Profi im beurteilen.Manch Sachen gefallen mit gut (Wischerintervalle)andere finde ich übertriben (akkustische Warnungen für jeden Käs, typisch für Amis halt, nur nix selber denken) anderes finde ich richtig schlecht z.B Warnblinkanlagenschalter
Leider kann ich auch nicht sagen was zur Sonderausstattung (Lederausstattung, manulelle Klimaanlage, Radio mit Navigon, Sitzheitzung??) gehört und was alles inklusive ist.
Zum verbrauch kann ich auch nichts sagen habe den wagen erst ein paar Tage und musste noch nicht tanken...aber so 8-10 L Super dürften es sicher sein
Die Lenkung finde ich reagiert präziese und auch die Stoßdämpfer sorgen für Fahrvergnügen, nicht zu hart und nicht zu weich.
Wenn man auf den typ Auto steht ist es sicherlich kein schlechtes für diese Preisklasse
Fazit: Ich freu mich wieder auf mein eigenes Auto
...
ein Testbericht von campino2006-08-23 09:31:06vom 23.08.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Das Design, ein Hingucker...Nachteile/Kritik: billige Verarbeitung, keine Klimaautomatik, schlechter Wiederverkaufswert.
Irreführender Titel? Finde ich nicht, lest erst mal weiter:
Ich bin IHM begegnet, dem Auto meiner Träume! Bis jetzt hatte ich zwar nie von Autos geträumt, aber hätte ich geträumt, bin ich sicher, es hätte genauso ausgesehen. (Meine Güte, was für ein Satz).
An diesem Tag fuhr ich nichtsahnend über die Autobahn und plötzlich sah ich IHN! Zwischen 2 LKWs auf der rechten Spur, gerade als ich todesmutig mit meinem klapprigen Lada am Überholen war. So ein Auto hatte ich ja noch nie gesehen. Wie in alten Hollywood-Schinken. Himmlisch!
Und
jetzt, was tun? Keine Ahnung welche Marke das ist. Da half nur eins: Rüber auf die rechte Spur (die nachfolgenden Autofahrer wird's gefreut haben) und hoffen, dass der Fahrer dieses Objektes meiner Begierde zum Überholen ansetzt und ich das Gefährt von hinten sehe, um den Hersteller entziffern zu können. Das war eine gute Taktik!
Ein Chrysler!
Einige Tage später: Unsere erste Begegnung: Auge in Scheinwerfer. Ich ganz in grün, er ganz in silber. Sehr harmonierende Farben (muss ich bei dieser Gelegenheit mal feststellen).
Doch nun genug der Vorrede. Der PT Cruiser besticht durch seine hervorragende Ausstattung, die zum großen Teil ohne Aufpreis enthalten ist. Die preiswerteste Ausführung, das
Modell Classic kostet Euro 18.000,-,
Modell Touring Euro 20.200,- bis € 21.050
und das Modell Limited schlägt mit Euro 23.700.- zu Buche.
Dann gibt es noch den
Touring 2.2 CRD zu Euro 23.350,-
und den Limited 2.2 CRD für Euro 26.000,-.
Bei allen Modellen sind Airbags vorne, sowie seitliche Fahrer- und BeifahrerAirbags, Servolenkung (weiß ich als ehemalige Lada-Fahrerin zu schätzen), Wegfahrsperre und Zentralverriegelung selbstverständlich. Klimaanlage und Sound-System mit CD-Player gibt es ab Modell Touring. Ein Navigationssystem mit integriertem Radio und CD-Laufwerk ist optional für alle Modelle ab Ausstattungsvariante Touring erhältlich.
Besonders praktisch finde ich die verschiedenen Möglichkeiten den Gepäckraum zu gestalten.
Bei ausgebauter Rückbank, geht übrigens kinderleicht, ich habe es ausprobiert, lassen sich bis zu 2150 Liter verstauen. Die Getränkehalter auf der Mittelkonsole sind auch sehr nützlich, besonders, wenn man wie ich ständig mit verdurstenden Kindern unterwegs ist, deren liebste Beschäftigung darin besteht, den Inhalt ihrer Getränkedosen über gerade frisch geputzte Polster zu ergießen.
Apropos Kinder:
Die zweite Steckdose im Kofferraum erweist sich als sehr nützlich, wenn meine beiden Kleinen mit Gameboy und MC-Player unterwegs sind. So kann jede ihr eigenes Kabel verlegen und hören was sie will (ohne Batterieverbrauch). Und ich selbst kann trotzdem meinem persönlich bevorzugten Radiosender lauschen.
Die Motorleistung des 4-Zylinder-Benziners ist mit 143 PS / 105 kw (Limited)nicht grade spritzig zu nennen. Aber für meine Bedürfnisse ist das vollkommen ausreichend.
Alle Benziner der PT-Cruiser-Reihe benötigen als Kraftstoff Super Bleifrei. Allerdings gibt es mittlerweile auch eine Diesel-Variante mit 150 PS / 110 kw. Verbrauch lt. Chrysler: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,7 l / 100 km, CO-Emissionen kombiniert: 177 g / km.
Wer weiß, vielleicht treffen wir uns mal, ich fahre jetzt in silber und mein Name fängt mit PF- an.
update:
Mittlerweile ist dieses Auto Vergangenheit (zumindest bei mir). Nach nur einem Jahr habe ich den Wagen abgegeben. Das lag nun nicht unbedingt an der Qualität des Autos, wobei die doch teilweise zu wünschen übrig lässt, schon allein der Umstand, keine vernünftige Freisprechanlage zu bekommen, schlägt als Manko zu Buche. Wie das heute ist, weiß ich leider nicht, denn der PT war mein erster und einzigster Ausflug zu Chrysler.
Zur Bewertung unten: Besitzen Sie das Produkt? - Musste ich natürlich "ja" angeben, da die Auswahl "besaßen Sie das Produkt" nicht vorgegeben ist.
...
ein Testbericht von Contact622006-01-29 02:00:38vom 29.01.2006Empfehlung: nein
Vorteile: Gute Sitze, Gute Stereoanlage mit Radio und CD...Nachteile/Kritik: Zu hoher Preis, zu hoher Verbrauch, schlechter Lack der sehr empfindlich ist
Das Fz als solches hat mir von der Optik her schon zur Vorstellung sehr gut gefallen und deshalb stand fest, wenn ich Gelegenheit haben würde ein solchen Auto zu fahren werde ich es auch tun.
Für den Fahrschulbetrieb stand nun ein Wechsel des Fz an und auf rat eines Freundes schaute ich mir den PT an.
Eine Probefahrt wurde sogleich durch eine Batterie die ihren Geist bereits aufgegeben hatte verschoben, denn selbst mit Überbrücken gings nichts - später sollte ich erfahren warum das so ist.
Nach einem ausführlichem Test, wenn man den überhaupt
machen kann, entschloss ich mich das Auto als Fahrschulfahrzeug anzuschaffen, was natürlich von meinem Chef abhing, der mir aber das Fz nahelegte.
Denn wenn man sich die Optik anschaut bemerkt man schnell das es ein exellenter Werbeträger ist :-)
Im rauhen Fahrschulalltag hat das Fz unter den Fahrschülern natürlich geteilte Meinung hervorgerufen, was logisch ist.
Allerdings hat mich sehr gestört das die vom Werk angegebenen Verbrauchswerte nicht stimmten, denn auf der Autobahn hat das Auto "gesoffen", und zwar so um die 13,8 Liter Diesel!
Ein absolutes Unding wenn man beachtet, das der Motor ursprünglich aus dem Mercedes 220 D stammt, dort 136 PS bereithält und relativ wenig Diesel verbraucht.
Hier wurde der Motor aus mir nicht erkennbaren Gründen auf 121 PS reduziert, was aber immer noch zu einem anständigem Spurt ausreichte, denn die 300 Nm hatten es in sich.
Irgendwie hatte ich bei dem Auto das Gefühl, das es immer lauter wurde, je älter es wurde...
Von der Ausstattung insbesondere den Sitzen kann ich eigentlich nur gutes berichten, denn wenn man fast täglich 9 Stunden auf dem Beifahrersitz verbringt und dann selbst auch noch fährt bedarf es recht guter Sitze.
Die Schaltung erwies sich auf Dauer recht hakelig und nicht präzise und durchaus schwer schaltbar.
Was auch sehr störend war, war die Werkstatt, weil man immer das Gefühl hatte unkompetende Leute vor sich zu haben, doch hier hat der Markt das von allein geregelt und das Autohaus samt Werkstatt ist aufgelöst.
Insgesamt gab es in der kurzen Zeit von 2 Jahren zu viele Mängel die auch schon gravierend waren wie da wären:
Defekte Batterie - denn eine Gelbatterie muß sehr langsam geladen werden sonst zerstört man sie.
Sie wurde zwar ersetzt aber nur mit Murren auf Garantie.
Das Kupferkabel, das am Pluspol im Motorraum verbunden war, verglühte zu Asche! weil es eine Spannungsspitze gab, wie mir der Meister sagte...
Aus dem Blinkerhebel stieg plötzlich während der fahrt blauer Rauch auf, denn das Relais für den nebelscheinwerfer hatte sich in Wohlgefallen aufgelöst, somit brannten die Nebelscheinwerfer ständig, auch wenn die Zündung aus war!
der Sicherungskasten für die Aussenbeleuchtung sitzt im Motoraum und ist nur mit Händen in der Größe von Kinderhänden zu öffenen...!
Glühbirnenwechsel für das Abblendlicht ist sehr interessant, weil man vorn in den Radkasten fassen muß um dort einen Deckel zu öffnen, den man nicht sehen kann um dann die Birne zu wechseln.
...
ein Testbericht von cruiser272004-07-30 11:10:58vom 30.07.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Positives Image, Optik...Nachteile/Kritik: Verbrauch, Verarbeitung
Bericht zum Chrylser PT Cruiser 2.0 touring, Baujahr 09/2000 (erste Generation). Technische Daten 2,0 l Reihenvierzylinder, 136 PS, Frontanatrieb, Traktionskontrolle (bis 50 km/h), Klimaanlage, Radio mit CD & MC und 5 Lautsprechern. 37500 DM.
Mein (ehemaliger) PT war eine Liebe auf den ersten Blick. Ich hatte meinen PT schon im Februar 2000 bestellt, ohne ihn auch nur angefasst zu haben. Ich hatte ihn nur in Zeitungen und amerikanischen Weppages sehen können, aber trotzdem war eines klar...DER MUSS ES SEIN! Laaange 7 Monate später war es dann so weit, MEIN PT in
patriotblue mit der Sonerausstattung Schiebedach und Aschenbecher (!) stand vor der Tür. Jetzt kam der große Augenblick, würde der Chryslerhändler Recht behalten und ich meine 193 cm in den Wagen bekommen...Ja, er hatte Recht behalten, es fühlte mich alles Andere als beengt...Ein Traum, fast wie in einem Bus. Kein Vergleich zu Astra, Golf und Co..Der PT fährt sich wie es sein Name verspricht, er cruist...Schnelle Beschleunigungen macht er wenn es sein muss auch mal mit, aber wo Chrysler die 136 PS versteckt hat, ist mir auch in den folgenden 3 Jahren nicht bekannt geworden. Das Fahrwerk und die Fahrerhaltung haben was Busähnliches, alles Recht schwammig, aber zum gleiten sehr angenehm. Der Innenraum und die variabilität sind aller Ehren Wert. Beim Thema Sicherheit hat er mit 4 Airbags, ABS und einer sehr guten Übersicht einige Vorteile. Die Sitze sind auch bei langen Strecken sehr bequem, haben aber leider so viel Seitenhalt wie ein Fernsehsessel, was sportlches Fahren fast schon gänzlich ausschließt, es sei denn man mag Wangenabdrücke auf den Seitenscheiben...
Der Große Clou am PT ist natürlich seine Optik von Außen. Im ersten halben Jahr bin ich fast auf jedem Parkplatz angesprochen worden. Und die Reaktionen waren durchweg positiv. Auch im Straßenverkehr selbst wurde man mit positiven Reaktionen überhäuft, nicht selten wurde mir freundlich lächelnd die Vorfahrt überlassen. Im Alltagsstau lässt sich der PT sehr angenehm führen, auch mal ein Ausflug auf die linke Spur ist mal drin.
Trotzdem habe ich mich im letzten Jahr von ihm getrennt. Der Hauptgrund war der indiskutable Verbrauch, selbst bei ökonomischster Fahrweise habe ich ihn nie unter 10 l / Super gebracht. Trauriger Durchschnitt waren 12-13 Liter...
Steuern und Versicherung liegen im Golfschnitt.
...
ein Testbericht von roadrunner.2002-07-31 23:03:31vom 31.07.2002Empfehlung: ja
Auch ich hatte neulich die Möglichkeit, den crd in der Limited Edition Probe zu fahren. Hinter diesem auf Alt getrimmten Retro-Design steckt modernste Technik, sehr saubere Verarbeitung und unheimlich viel Fahrspass. Am liebsten hätte ich diesen Wagen nicht mehr abgegeben. Der positive Eindruck, den man von der Optik bekommt, wird beim Fahren voll und ganz bestätigt...
Ein durchzugstarker Diesel-Motor aus dem Hause Mercedes macht einfach Spass, ebenso wie das präzise Getriebe und die übersichtliche Karosserie. Ausserdem ist der Innenraum sehr variabel, innerhalb weniger Sekunden kann man die hinteren Sitze entfernen (wurde
ausprobiert).
Und was natürlich auch noch zu erwähnen ist, sind die vielen Dinge, die man zum kleinen Preis (im Vergleich zu anderen Autos) bekommt.
Also gut, da werde ich wohl noch bisschen was nachreichen müssen. Dass hier war meine erste Bewertung und es werden wohl wesentlich mehr Info´s verlangt, also...
"Mein" 2,2 crd Limited kostet laut Liste 26.000€ und hat bis auf die Metallic-Lackierung (330€) und ein elektrisches Schiebedach (720€) alles serienmässig. Das geht von Seitenairbags bis zur Zentral mit Fernbedienung. Was mich sehr beeindruckt hat, sind die schon oben erwähnten teiöbaren, faltbaren und herausnehmbaren Rücksitze. Ausserdem ist ein Radio mit CD und Kassette dabei, ebenso wie die Klimaanlage
...
Zwischen Hotrod und funturistischem Style - PT Cruiser EDITION ONE
ein Testbericht von simon.riecke2002-07-04 21:25:26vom 04.07.2002Empfehlung: ja
Der PT Cuiser rollt seit 1998 auf den deutschen Straßen. Jetzt, nach dem Diesel (CRD) will Chrysler mit einem neuen Sondermodell aufwarten, das auf 250 Exemplare limitiert wurde: Der PT Cruiser "Edition One". Mit diesem Wagen möchte Chrysler wieder Fuß fassen.
Neben den schneeweißen Ledersitzen mit gelben Applikationen hat Chrysler den Wagen in einem wunderschönen ("Inca"-)Gold lakiert und ihm verchromte 16-Zollfelgen verpasst (Man könnte auch 19-Zöller montieren, doch die 16-Zollfelgen reichen völlig aus!). Man kommt mit dem Wagen sehr gut klar, er hat zwar den 2,0 Liter Standartmotor, der mit
141PS etwas schwach auf der Brust ist, doch ein Higucker ist der "EDITION ONE" allemal. Zualledem gibt es ein riesiges Tuning Angebot. Von Chrominplantaten für die A,B,C,D und E-Säule über die in 1000 Variationen erhältlichen Rückleuchten bis zu kompletten Hot-Rod-Umbauten ist alles dabei. Neu ist das "Visual Theatre", welches den Wagen mit bis zu vier Monitoren und DVD-Laufwerk ausstattet. Wenn man diesen vollgestopften Wagen einmal gefahren hat möchte man nicht mehr aussteigen.
Fazit:
Chreysler hat mit dem Werbespruch: "Bereichern sie ihre Stadt um eine Sehenswürdigkeit" vollkommen recht!!!
...
ein Testbericht von cwagner2002-05-08 09:42:30vom 08.05.2002Empfehlung: ja
Neulich hatte ich die Gelegenheit den Chrysler PT Cruiser Limited 2.2 CRD einmal probezufahren.
Schon vor drei Jahren, als der PT Cruiser erstmals in Detroit vorgestellt wurde, hat mir die Form dieses Wagens gefallen. Wie ein Stück aus der guten alten Zeit, zurück in die Dreißigerjahre, die Zeit von Al Capone und Bonnie und Clyde. Moderne Technik, verpackt in ein Design mit Anleihen an jene Zeit, als Autos noch Kotflügel hatten und markante Gesichter mit reichlich Chrom.
Innerhalb kürzester Zeit war der PT Cruiser Kult, seit Juni 2000 wird er
auch in Deutschland verkauft. Doch der Zweiliter-Benziner mit immerhin 141 PS wirkte immer etwas schwach auf der Brust, vor allem da er einen cw-Wert wie ein Scheunentor hat. Ich bin ihn damals auch probegefahren, allerdings war ich von dem Motor überhaupt nicht überzeugt. Schon damals sagte man mir, dass ein Dieselmotor angepasst werden soll.
Seit März gibt es ihn nun mit einem Dieselmotor, aus dem Hause Mercedes-Benz. Chrysler bediente sich bei Konzernmutter Daimler-Chrysler, ein Common-Rail-Direkteinspritzer-Diesel der unter anderem in der C- und E-Klasse seinen Dienst tut. Allerdings war es nicht damit getan, einfach ins Teileregal zu greifen. Die Motorenentwickler mussten den Motor modifizieren, um ihn unter der Haube des PT Cruiser unterbringen zu können. In den Mercedes-Modellen ist der Vierzylinder längs eingebaut, im Chrysler musste er gedreht werden, weil er nur quer hineinpasst. Beim dabei fälligen Umbau etlicher Komponenten erhielt der 2,2-Liter-Motor unter anderem auch einen anderen Turbolader. Der mit zwei Ausgleichswellen bestückte Motor hat mit 130 PS etwa 20 PS weniger Leistung als in den Mercedes-Modellen mit 2,2-Liter-Cdi-Motor.
Aus dem Drehzahlkeller knapp über der Lehrlaufdrehzahl beschleunigt der Motor den immerhin knapp 1,5 Tonnen schweren Wagen ohne Murren, bei 1.600 Touren merkt man dann den deutlichen Kick von 300 Newtonmetern, erst jenseits der 3.000 Touren wird es dann wieder etwas mühsamer, und das Ganze bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 7 Liter (Herstellerangaben). Aber alles im allem ein wirklich gelungener Motor, den es in den USA übrigens gar nicht geben wird.
Gebaut wird der PT Cruiser auch nicht mehr im österreichischen Graz; die Produktion wird wieder komplett nach Mexiko verlegt, nachdem das dortige Werk eine weitere Fertigungsstraße erhalten hat.
Der PT Cruiser Limited 2.2 CRD kostet 26.000 Euro, das ist nicht gerade wenig und mein Händler wollte nicht über 7 Prozent Preisnachlass (das sind dann immer noch 24.180 Euro!) hinaus. Da ist dann allerdings auch fast alles drin, was das Herz begehrt, z.B. Dachreling, abgedunkelte Scheiben, Lendenwirbelstütze, Leder und verchromte Leichtmetallräder im 16-Zoll-Format... Und außer Metallic-Lackierung und elektrischem gibt es keine weitere Zusatzausstattung, zumindestens nicht bei Chrysler, denn viele Tuner haben Zusatzausstattung en Masse anzubieten.
Im Sommer 2002 gibt’s dann auch die Touring-Version, die auf einige Extras verzichtet aber immer noch einen Grundpreis von 23.500 Euro hat.
Das Ladevolumen des Kofferraums ist recht ordentlich und lässt sich variabel erweitern, die Sitze, sogar der Beifahrersitz lassen sich einzeln umklappen. Dank der hohen Karosserie finden selbst ausgesprochene grosse Menschen bequem Platz, und das auf allen Sitzen. Der Cruiser ist mit reichlich Staufächern und Cupholdern ausgestattet, neu sind übrigens lackierte Stossfänger vorne, die sahen in der ersten (Benziner-) Version immer ziemlich billig aus.
Die Karosserie ist allerdings nicht leicht zu überblicken und der Wagen hat einen Wendekreis von 12,1 Metern, beim Rangieren darf man also etwas öfter hin- und herschalten, aber das Fahren selbst ist angenehm und alles befindet sich dort, wo es auch hingehört, hier hat wohl Mercedes etwas geholfen.
Die einzige Sache, die mir gar nicht gefällt, ist die Farbwahl im Innenraum, es gibt nur eine Farbvariante und die ist beige-braun. Zwar sind Armaturenbrett und Beifahrerseite mit in Wagenfarbe lackierten Blechen verkleidet, aber insgesamt wird im Innenraum designmässig nicht fortgesetzt, was die schmucke Aussenhaut verspricht. Schade. Aber wenn man drin sitzt, schauen einen viel mehr Leute an woie in einem Golf oder was vergleichbarem...
Alles in allem ist der PT Cruiser Limited 2.2 CRD aber ein echter Hingucker, dessen motorischen Eigenschaften gegenüber dem Benziner deutlich gesteigert wurden.
ein Testbericht von JSo752002-04-20 21:10:45vom 20.04.2002Empfehlung: ja
Heute war es soweit – wir durften den PT Cruiser einen Tag lang zur Probe fahren. So etwas muss natürlich ausgenutzt werden. Deshalb will ich auch gerne meine Erfahrungen mit euch teilen. Vorab eine kurze Übersicht über „unseren“ Chrysler:
1.6 l Touring Schaltgetriebe mit 85 KW, Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h, Beschleunigung 10,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Durchschnittsverbrauch: 8.4 l / 100 km
Länge / Breite / Höhe: 4288 / 1704 / 1601 mm.
Die Ausstattung dieses Wagens ist an sich schon ein Gedicht:
4 Airbags, ABS, ASR, Nebelscheinwerfer, ein Kassetten-CD-Radio (!) mit 6
Lautsprechern, Außenspiegel elektrisch und beheizbar, Fahrersitz elektrisch höhenverstellbar, 4-fach Fensterheber elektrisch, Klimaanlage, Lederlenkrad, Alufelgen, Zentralverriegelung mit Fernbedienung
Ich möchte mal behaupten, dass der Preis von ca. € 20.000,- angesichts der oben aufgeführten Punkte angemessen ist.
Bei herrlichstem Sonnenschein sind wir nun also los und haben den PT Cruiser mal auf Herz und Nieren getestet. Trotz der oben angegebenen Fahrwerte hat man den subjektiven Eindruck, dass die 1.6 l-Maschine zu klein für den Wagen ist. In Anbetracht der Tatsache, dass der Wagen ein Leergewicht von ca. 1500 KG auf die Waage bringt, mag es sinnvoll erscheinen, bei einer Kaufüberlegung den 2.0 l-Motor zu wählen (Neupreis bei gleicher Ausstattung wie oben: ca. € 21.000,-. Ein Dieselaggregat treibt den PT Cruiser seit März 2002 an. Dazu wurde der 220 CDI aus dem Mercedes modifiziert. Damit kostet der PT Cruiser Touring aber auch schon € 23.350,-.
Im Endeffekt ist die ganze Diskussion über Fahrwerte aber total überflüssig, als dass schon im Namen des Wagens das Programm steht – sonst würde er PT Racer genannt werden.
So sind wir mit dem Chrysler zuerst einmal durch die Stadt gefahren, haben Kopfsteinpflasterstraßen gewählt, konnten aber keine Klappergeräusche feststellen. Bodenwellen werden einfach ignoriert, enge Kurven können – Frontantrieb sei Dank – auch mal etwas zügiger durchfahren werden.
Der Innenraum ist außerordentlich großzügig gestaltet. So findet man diverse Dosenhalter. Unter dem Beifahrersitz ist ein CD-Fach versteckt. Fahrer- und Beifahrersitz haben in der Mitte herunterklappbare Armlehnen – auf der Landstraße ist das Cruisen pur.
Hinten können auch größere Leute bequem für längere Zeit sitzen ohne sich die Beine zu verrenken.
Für den Alltagsgebrauch sollte man auch mal ein Wort über den Kofferraum und die Variabilität der Rücksitze verlieren.
Der „Standardkofferraum“ hat schon 520 Liter Fassungsvolumen. Verglichen mit den 370 Litern meines Opel Astra ist das schon ein enormer Zuwachs. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 1/3 – 2/3 umklappen. Zudem können bei erhöhtem Platzbedarf die Rücksitze mit einem Handgriff entweder hochgeklappt werden, oder mit dem Umlegen zweier weiterer Hebel ganz herausgenommen werden. Dann erhöht sich das Fassungsvolumen auf bis zu 2.150 Liter!!!
Als Fazit nach einem Tag PT Cruiser-Fahrer kann ich sagen, das Fahrzeug ist für Leute, die sich gerne mal beobachten lassen ein absolutes Muss – Passanten verrenken sich den Hals, um dem Wagen hinterherzuschauen. Wie oben schon angemerkt, würde ich bei einem Kauf entweder den größeren Benzin- oder sogar (bei entsprechender Laufleistung) den Dieselmotor vorziehen, damit man wenigstens mal beim Überholen eines Schleichers etwas bessere Karten auf der linken Spur hat.
Leider habe ich bei diesem einen Test-Tag noch keine Informationen über Typenklassen und Inspektionskosten erhalten und möchte euch bitten, diesen Mangel meinerseits zu entschuldigen.
BigRobShag, 20.04.2002
recht hoher Verbrauch, aber das Teil hat ja auch nen cw-Wert, wie ein Einfamilienhaus. Find das Teil einfach nur haumlsslich - Sorry. Gruss, Rob -
cwagner, 08.05.2002
Ich bin neulich den Diesel gefahren, der ist um Klassen besser wie die Benziner...
Gruumlszlige cwagner
ein Testbericht von DerMolf2002-03-07 20:39:24vom 07.03.2002Empfehlung: ja
Da ich bei einer Autovermietung arbeite (laut "Konkurrent" ciao.com die beliebteste) *g* kommen mir sehr viele verschiedene Autos unter den Hintern. Eines davon ist (wie jetzt kaum einer vermutet hätte ;-)) der PT Cruiser.
Der PT Cruiser ist ein Wagen, der schon von außen faszinierend ist, in meinen Augen jedenfalls sieht er schweinegeil aus. Das Heck ist Geschmackssache, aber von vorne sieht der Cruiser aus wie ein USA-50er-Jahre Auto. Fette Kotflügel, ein Chromkühlergrill, langgezogene Haube. Man fällt auf jeden Fall auf.
Nun zu den inneren Werten: Das Cockpit ist für
den durchschnittlichen deutschen VW-Fahrer eine Umstellung, die Bedienung z. B. für die Fenster ist in der Mittelkonsole und nicht in der Tür selbst. Tacho und die ganzen anderen Instrumente sind tief und jeweils einzeln ins Armaturenbrett eingelassen. Sieht gut aus, nicht so alltäglich, aber schön.
Platz hat der PT Cruiser satt, vorne wie hinten und im Kofferraum. Literangaben für die Größe des Kofferraums kann ich jetzt keine machen, aber ich bin 1,87 m groß und habe auf allen Sitzplätzen bequem Platz gefunden.
Kommen wir mal zum Motor. Ich glaube deswegen heißt der Cruiser so, denn trotz 140 PS kommt der irgendwie nicht aus'm Quark. Zum Cruisen schön und gut, aber beim Beschleunigen und mit 4 Leuten Berge rauf muß sich die 2 Liter Maschine schon ordentlich anstrengen. Dafür ist es sehr gemütlich und komfortabel während der Fahrt. Ein fahrendes Wohnzimmer der Gute... :-)
Der Verbrauch liegt so bei ca. 10 Litern auf 100 km, was aber aufgrund des Gewichtes meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung geht. Ein PT Cruiser selbst ohne alles kostet ca. 36.000,-- DM, für 4.000,-- DM mehr bekommt man Lederlenkrad, Radio und Klimaanlage. Die Preise sind alle noch in DM, die Infos sind nämlich noch aus dem letzten Jahr. Was mich ein bißchen erschreckt hat sind die Kosten für Ersatzteile. Ich bin bei uns im Büro für die Werkstattvergaben usw. zuständig, und wäre bald vom Stuhl gekippt als einmal 'ne Scheibe vom PT kaputt war. Inkl. Einbau haben wir dafür über 1.500,-- DM auf den Tisch legen müssen, knapp 3 mal so viel wie für eine Scheibe vom aktuellen Golf.
Serie im Chrysler PT Cruiser sind allerdings Airbags für Fahrer und Beifahrer, ABS, 3-Punkt-Gurte auf allen Plätzen und Seitenaufprallschutz.
Alles in allem ein schönes Auto, nicht der Schnellste, nicht der Billigste, aber dafür einer der Auffälligsten. :-)
...