CityNightLine
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Platz 1 in der Kategorie "Bahnunternehmen". Schweizer Nachtzug! ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

CityNightLine Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (7/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Preis Verbindungen
  • Man spart das Hotel, Privatsphäre, Frühstück inkl.
  • angenehmes Reisen, man kann wirklich gut schlafen, ein rollendes Hotel mit Hotelservice
  • + Bequeme Sitze + Online-Buchung + Viele Staumöglichkeiten für Gepäck + Viele verschiedene Buchungskategorien + Nackenkissen & Decken (meist auf Nachfrage) + Angenehme Atmosphäre (Ruhe, Nachtbeleuchtung) + SparNight, BahnCard-, Kinder- und Jugendermä
  • sehr bequem
Nachteile/Kritik
  • Sitzplätze sind doch sehr unbequem nach 7 Std
  • Kein Speisewagen
  • Kein preiswertes Vergnügen!
  • - Es war kalt - Wo war der Minibar-Service?? - Teilweise störende laute Geräusche - Keinen Routenplan bzw. Anzeige mit dem nächsten Bahnhof - Wenig Beinfreiheit wenn die Lehne des Vordermanns heruntergeklappt ist
  • Angebot ist meist nicht zu haben
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Mekki83

Günstiger geht nicht

ein Testbericht von 2011-03-18 14:50:33 vom 18.03.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Preis Verbindungen...
Nachteile/Kritik: Sitzplätze sind doch sehr unbequem nach 7 Std
Da ich ja nun seit fast einem Jahr in Rotterdam lebe und mich doch öfters das Heimweh packt, nehme ich so alle zwei Monate den Citynightline gen Heimat. Manchmal leihen wir auch das Auto meiner Schwiegermutti in spe, allerdings ist das immernoch teurer als mit dem Zug zu fahren. Zudem kann man dort auch noch ausruhen (wenn nicht gerade eine Meute Skiurlauber mit im Abteil sitzt).

ZUM UPDATE: Es ist mitllerweile was später und ich muss zugeben dass ich in der letzten Zeit aletrnativ gerne den ICE genommen habe, was mehr daran lag dass der Presi kaum einen Unterschied mehr machte. Diese 29Euro Tickets sind leider so gut wie nie zu buchen und meisten muss man dann doch mit 59 Euro einfache Fahrt rechnen!


******************************Möglic he Strecken***************************************


Länder: Dänemark und Schweden, Niederlande, Belgien, Tschechien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich und Italien.

Strecken:
Amsterdam - Kopenhagen
Amsterdam - Madrid
Amsterdam - München / Garmisch (DEN NEHME ICH!)
Amsterdam - Prag
Amsterdam - Wien
Amsterdam - Zürich / Brig
Basel - Prag
Berlin - Paris
Berlin - Zürich
Dresden - Zürich
Hamburg - Paris
Hamburg - Zürich / Brig
Innsbruck / München - Kopenhagen
Kopenhagen - Basel
München - Berlin
München - Hamburg
München - Paris
München - Rom
München - Venedig



******************************PREIS E & BUCHEN***************************************

B eginnen wir doch gleich mit dem wichtigsten - was kostet der Spaß denn?
Es gibt natürlich unterschiedliche Kategorien. Ein Platz im Schlafwagen ist umso teurer. Mittlerweile wird alles direkt über die DB gebucht - finde ich blöd, da die Buchung über citynightline direkt viel angenehmer und benutzerfreundlicher war. Bei dem Suchfeldern von der DB muß man so viel unnötige Informationen ausfüllen, sonst sucht und findet er nicht. Naja.

Als Beispiel natürlich mein Weg von Rotterdam nach Göppingen - das entspricht mit dem Auto etwa 650 Kilometern, also ne ganz schöne Strecke. Wenn man rechtzeitig bucht, also circa 6 Wochen im Voraus, kann man Tickets ab 29 Euro erwerben (einfache Fahrt). Das sind dann allerdings Liegestuhlsitze. Ich finds nicht schlimm, allerdings sollte man sich bei Rückenproblemen genau überlegen ob man sich das antun möchte. Ich gehe um halb acht aus dem Haus und komme dann morgends um viertel vor fünf an. Allerdings hatte ich schon mehrmals Verspätung - da kann es schon mal sechs Uhr werden bis man ankommt.
Der Zug fährt allerdings nur ab Amsterdam und dann nach Utrecht, also muß ich die Karte von Rotterdam nach Utrecht noch dazurechnen: knapp 10 Euro. Was komisch ist, ist dass ich auf dem Navifeld von der DB jetzt garnicht mehr sehen kann wieviel die anderen Sitze kosten. Es gab da früher ne tolle Übersicht, aber wie meistens - früher war es eben anders.

Im Vergleich dazu kostet mich ein Ticket bei der DB mit dem Intercity rund 130 Euro. Nicht vergessen, wir sprechen hier über die EINFACHE Fahrt!!!!


Für weitere Beratung, Buchung und Information gibt es die folgenden Möglichkeiten:

* Einfach und schnell online / www.citynightline.ch
* Im DB Reisezentrum
* In einer DB Agentur in der Nähe
* Über das Servicetelefon 01805/141514 (14 ct./Min., 6.00-24.00 Uhr)
* Am DB Fahrkartenautomaten

--> Da es am einfachsten ist ( und ich schon viel schlechte Erfahrung mit der DB gemacht habe) mache ich alles online.



*********************************** *****SCHLAFEN ODER SITZEN? ********************************

Wie gesagt, man muß sich das selbst fragen. Nur ist der Sitzplatz nicht der bequemste zum Schlafen.
Daher gibt es auch andere Möglichkeiten mit citynightline zu reisen:

1. Im Schlafwagen:
Im Schlafwagen reist man komfortabel. Im Abteil gibt es eine Waschgelegenheit und teilweise eigene Dusche mit WC. Und auch das Frühstück ist im Fahrpreis inklusive. Es gibt bis zu drei Betten in so einem Abteil und es ist klimatisiert. Natürlich gibt es auch hier wieder drei unterschiedliche Kategorien:
* Comfortline Deluxe
* Comfortline Economy
* Doppelstockschlafwagen

--> Auf der Homepage gibt es Bilder und sogar Skizzen vom Grundriss als pdf zum download. Auch kann man sehen auf welchen Strecken die einzelnen Kategorien buchbar sind. Sehr übersichtlich muß ich sagen und echt ansprechend.

2. Im Liegewagen:
Im Liegewagen kann man relativ preiswert eine die Nacht "verfahren". Man kann mit mehreren Personen ein eigenes Abteil buchen oder günstig Einzelplätze in einem Mehr-Personen-Abteil belegen. Auf vielen Verbindungen sind auch spezielle Damenabteile und rollstuhlgerechte Abteile verfügbar. Finde ich schon mal nen Pluspunkt. Falls man doch mal alleine reist...

3. Im Sitzen:
Im Großraumwagen oder in großzügigen Abteile mit 6 Sitzen ermöglichen eine Reise über Nacht zu günstigen Preisen. Ab der Schweiz werden auf allen Verbindungen (ausser Basel-Prag Sitzwagen) Ruhesesselwagen eingesetzt. In dem Nachtzug den ich nahme gibt es nur ein Großraumabteil, also sprich rund 70 oder 80 (geschätzt) Plätze in einem großen Wagen.


--> Meistens wird so ab zwölf das Licht ausgeschaltet - allerdings ist das von NL aus noch abhängig von der Zollkontrolle die bei Arnheim oder Emmerich stattfindet. Finde ich persönlich echt blöd, da man auch wachgemacht wird falls man doch schon am Schlafen war. Anders herum ist das angenehmer, da ist das Licht auch schon aus;-) beim Einsteigen.


********************************* *****Angebote und Serviceleistungen******************************

Den Service mussten wir bisher nur einmal in Anspruch nehmen. Damals war so ein abartiger Sturm und die Züge konnten nicht fahren. Ohne Probleme wurde uns der Fahrpreis zurückerstattet. Auch war das Telefonat äußert freundlich und unterstützte mich nur noch mehr in dem positiven Bild das ich von CNL habe.

Auf der Site findet man ganz viele Angebote unterschiedlicher Art. Es reicht von Städtetrips, über Musicalfahrten, Anschlußzügen in die Schweiz zum Pauschalpreis, Verbindungen mit Flugreisen und so weiter.
Ein paar Beispiele für die Preise:

"Vom 6.6. bis 9.9.2008 können schon ab 99 Euro (zzgl. 2 Euro Systemgebühr pro Ticket) vier Freunde oder fünf Familienmitglieder (mindestens zwei Kinder bis einschließlich 14 Jahre) die Show gemeinsam genießen."

Für die folgende Verbindung:
Zürich - Köln - Kopenhagen - München - Berlin - Paris - Hamburg - Zürich
AB 280 EURO im Liegewagen.



**************FAZIT************ ***

Wer preiswert reisen möchte und angenehm, der kann dies hier finden. Natürlich muß man sich im klaren sein, daß auch hier etwas Comfort mehr kostet als ein Sitzplatz. Nichts desto trotz merkt man den Unterschied - CNL ist ein schweizer Unternehmen.
Schaut euch mal auf der Seite um -FÜR PENDLER so wie mich ist das eine tolle Möglichkeit.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
Babajaga7
Babajaga7, 13.07.2008
Wünsch Dir noch einen schönen Sonntag. LG. Christine
Gozo-Bernie
Gozo-Bernie, 29.10.2008
Wieder ein Gruss
aus Catania - bernie
manu63
manu63, 10.07.2008
viele Grüße von manu63
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laeuft

Schlafend nach Paris, Rom, Venedig...

ein Testbericht von 2009-10-06 15:33:32 vom 06.10.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr bequem, man gewinnt einen ganzen Tag, Erlebnisfaktor...
Nachteile/Kritik: nichts
Seit einigen Jahren habe ich nun schon am liebsten über Nacht in den Urlaub: mit dem CityNightLine. Zahlreiche Ziele und ein gemütliches Bett machen die Reise über Nacht interessant. Da ich nun schon mit allen Komfortklassen gefahren bin, möchte ich hier dazu berichten.

-- Fahrplan --
Die CityNightLine Züge fahren meist am abend zwischen 19 Uhr und 23 Uhr ab, zwischen 0 Uhr und 4 Uhr gibt es meist keine Halte, damit die Schlafenden durch ein- und aussteigende Fahrgäste nicht gestört werden. Ankunft ist dann morgens, je nach Verbindung zwischen 6 und 9 Uhr. Die Züge tragen lateinische Namen, so heißt der CNL nach Rom beispielsweise "Lupus".

-- Verbindungen --
Verbindungen aus Deutschland gibt es nach Rom, Venedig, Paris, Kopenhagen, Mailand, Paris, Prag, Amsterdam, Basel, Zürich und Wien. Innerdeutsche Verbindungen gibt es von München nach Hamburg und nach Berlin.

-- Service --
Die Zugbegleiter in den CityNightLine - Zügen sind sehr freundlich. Auf allen Linien ist bis an den Zielort nur deutsches Zugpersonal an Bord, diese sprechen meist aber auch sehr gut Englisch. Der Zugbegleiter im Liegewagen nach Paris konnte auch Französisch.

-- Schlafwagen Economy --
Auf meiner letzten Reise nach Rom bin ich im Economy-Schlafwagen gereist. Auch hier hat man ein eigenes Bett. Die Abteile können als Zweier oder Dreier-Abteile gebucht werden. Außerdem sind ein kleines Waschbecken, ein Spiegel, eine Steckdose sowie frische Handtücher und Zahnputzbecher vorhanden. Die Koffer werden unter dem unteren Bett verstaut. Ein Aufklapptisch ist ebenfalls im Abteil vorhanden. Die Betten lassen sich in "Tagstellung bringen" indem man sie hochklappt. Dann hat man ein Abteil mit bequem Sitzen.
Die Betten haben richtige bequeme Matratzen. Ein kompletter Satz Bettwäsche ist inklusive. Morgens erhält man ein Frühstück in einem Pappkarton. Dies beinhaltet ein Heißgetränk nach Wahl (Kaffee, Tee...), ein Brötchen, ein Croissant, Marmelade, Streichwurst und Orangensaft. Ich war von diesem Service wirklich angetan.

-- Schlafwagen Deluxe --
Der Deluxe-Schlafwagen ist eigentlich das gleiche wie der Economy-Schlafwagen. Nur hat man etwas mehr Platz und ein eigenes WC und eine eigene Dusche im Abteil. Das Frühstück wird hier auf Porzellangeschirr serviert.

-- Liegewagen --
Den Liegewagen gibt es mit 4er oder 6er - Belegung. Falls man eine 4 oder 6-köpfige Familie oder Reisegruppe ist, ist es natürlich attraktiv ein entsprechendes Abteil für sich zu buchen. Es sind jeweils zwei oder drei Liegen übereinander angebracht. Man erhält ein frisches Laken, ein Kissen und eine Decke. Das Gepäck wird auch hier unter der untersten Liege untergebracht. An den einzelnen Liegen sind kleine Leselampen angebracht, das große Hauptlicht kann ausgeschaltet werden. Die Tür zum Gang lässt sich verriegeln.

-- Sitzwagen --
Im Sitzwagen stehen entweder Abteilwagen mit sechs Sitzen oder ein Großraumwagen mit sogenannten Ruhesesseln zur Verfügung. Diese werden je nach Linie eingesetzt. Der Sitzwagen stellt die billigste Möglichkeit dar, im CNL zu reisen.

-- Welche Komfortkategorie? --
Den Sitzwagen sollte man dann buchen, wenn man im Sitzen auch schlafen kann. Denn für nur 10 Euro mehr erhält man eine Liege im Liegewagen - und hier habe ich bis jetzt noch jedes Mal geschlafen. Will man richtig entspannt am Zielort ankommen, dann empfiehlt sich der Schlafwagen. Das kann man wirklich mit einem Hotel vergleichen - nur auf Rädern.

-- Speisen und Getränke --
Kleine Speisen und Getränke gibt es beim Wagenbetreuer zu kaufen. Mir ist dabei aufgefallen, dass die Preise wirklich auf dem Boden geblieben sind: Soweit ich weiß waren es 80 Cent für ein Croissant, 50 Cent für ein Brötchen und zirka 2 Euro für ein Paar Frankfurter Würstchen mit einem Brötchen.

-- Zeit gewinnen --
Mit dem CNL gewinnt man wirklich komplette Urlaubtage. Wenn ich in Rom oder Paris um 9 Uhr ausgeschlafen ankomme, habe ich noch den ganzen Tag vor mir. Mit dem Flugzeug kann man nicht vor Mittag mit der Stadtbesichtigung beginnen. Zudem ist es einfach ein Erlebnis, im Nachtzug zu reisen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

-- Preise --
Die CityNightLine bietet viele Sparpreise an, mit denen man sehr günstig in allen Komfortklassen fahren kann. Allerdings empfiehlt es sich hier, möglichst früh zu buchen. Ich habe aber auch schon wenige Tage vor der Reise noch günstige Tickets bekommen. Unter www.citynightline.de lässt sich leicht prüfen, wann günstige Tickets verfügbar sind.

Fazit: Die bequemste Möglichkeit für Geschäftsreisen und Urlaub.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
mima007
mima007, 07.10.2009
Viele Gruesse, mima007
Woelfchen4
Woelfchen4, 11.10.2009
Ich bedanke mich für deine Lesung ...
morla
morla, 07.10.2009
lg. ...........petra
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roncollins

Schlafwagen Economy im CNL

ein Testbericht von 2009-04-23 19:57:32 vom 23.04.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Man spart das Hotel, Privatsphäre, Frühstück inkl....
Nachteile/Kritik: Kein Speisewagen
Hallo!! Mein heutiger Testbericht handelt über eine Fahrt im Nachtzug:

*************************************** ********** *
:::: CityNightLine (CNL) - Schlafwagen Economy Single ::::
********************************************* **** *

:: ALLGEMEIN ::

Verbindung:

Ab Dortmund Hbf 18:26
An Wien Westbahnhof 09:04 (Am nächsten Morgen - logisch)
Fahrtdauer 14:38
Der Zug war an allen Haltepunkten pünktlich!

Abteil:

Economy-Schlafwagen (Einzelbelegung)

Preis (in diesem Fall):

Die Fahrt hat 134 Euro inkl. Reservierung gekostet. Dazu muss ich aber sagen, dass ich sehr kurzfristig buchen musste und Inhaber einer BahnCard bin. Ich denke der Preis dürfte relativ stark schwanken, je nachdem wann man bucht und ob man eine BahnCard hat.

Mit dem Preis bin ich zunächst schonmal sehr zufrieden! Die genauere Lektüre der Homepage www.citynightline.de klärt mich nämlich darüber auf, dass das reine Zugticket nur 34 Euro kostet. Die restlichen 100 Euro sind der Aufpreis, für ein Schlafwagenabteil mit Einzelbelegung. Happiger Preis, zugegeben. Allerdings konnte ich mir so die Hotelübernachtung in Wien sparen. Ich bin alleine gereist und musste ausgeschlafen in Wien ankommen, weil ich dort vormittags einen wichtigen Termin hatte. Vor Jahren bin ich bereits mit Nachtzügen in Ruhesessel- oder Liegewagenabteilen gefahren. Das geht auch und ist deutlich günstiger. Allerdings war ich am Tag nach den Nachtfahrten immer sehr müde, denn besonders entspannend sind diese Fahrten nicht. Das konnte ich mir diesmal nicht leisten, also wurde es der Schlafwagen. In der Doppelbelegung hätte das Abteil übrigens pro Nase inkl. Ticket etc. nur 94 Euro gekostet. Ein kleines Frühstück war im Preis inklusive.


:: DER ZUG ::

Die CNLs sind in verschiedenen Kategorien eingeteilt. Es ist immer eine Reservierung notwendig. Die günstigsten Plätze sind normale Abteilplätze, die 4 Euro Aufpreis zum Ticket kosten. Für einen Ruhesessel im Großraumabteil werden 10 Euro fällig. Die nächste Kategorie sind Liegewagen, die mit 2-6 Fahrgästen belegt werden. Der Aufpreis zum Ticket beträgt hier 20-30 Euro. Schließlich kommt die Kategorie Schlafwagen, und zwar in 1. und 2. Klasse Ausführung, die mit bis zu 4 Fahrgästen belegt werden können (1. Klasse bis 3). Der Aufpreis hierfür beträgt 40 - 100 Euro.
Erwähnt werden sollte, dass der Zug zweigeteilt war. Der fordere Zugteil fuhr nach Wien, der hintere nach Mailand. Wann die Zugteile getrennt wurden weiß ich nicht (da habe ich wohl schon geschlafen).
Schade fand ich, dass der Zug keinen Speisewagen führte. Über 14 Stunden im Abteil können verdammt lang werden...! Dieser Umstand soll sich aber nach Auskunft des Zugbegleiters bald ändern. Schon ab Mai könnte der Zug einen Speisewagen führen. Außerdem konnte ich Getränke und Snacks wie Sandwiches bei dem Zugbegleiter erwerben.


:: DAS ABTEIL ::

Nachdem der Zug pünktlich angekommen war begrüßte mich der Zugbegleiter sehr freundlich, führte mich zu meinem Abteil und erklärte mir alles (Lochkartenschlüssel, Lichter, wann es Frühstück gibt etc). Das Abteil ist natürlich relativ klein, aber nicht ungemütlich. Die oberen beiden Liegen waren eingeklappt. Auf meinem Bett lag (gratis) eine 0,5 L Flasche stilles Wasser. Es gibt zwei Steckdosen. Eine unter dem Bett, eine in dem Aufklappbaren Waschschrank. Oben im Abteil gibt es ein Gepäckfach, außerdem führt eine Wäschestnge mit 3 Kleiderbügeln auf dieser Hähe an der Abteilwand entlang. Mit der verschlossenen Verbindungstür hätte sich das Abteil mit dem benachbarten Abteil verbinden lassen. Daneben ist ein Klapptisch in der Wand verankert. Bei dem Fenster ließ sich die Jalousie hochziehen und das Oberlicht öffnen. Außer der großen Beleuchtung lässt sich eine schwache Nachtbeleuchtung einschalten und es stehen Leselampen zur Verfügung. Das Abteil war sehr sauber. Am Ende des Wagons stand ein kombinierter WC/Duschraum zur Verfügung. Relativ klein aber sehr sauber und gepflegt. In den 1. Klasse Schlafabteilen gibt es wohl eine eigene Dusche.

Details zum 2. Klasse-Schlafwagen gibt es hier:
http://www.citynightline.de/nachtzugreise/vi ew/kl assen/
schlafwagen/comfort_economy.shtml


:: DER SERVICE ::

Mit dem Service war ich sehr zufrieden. Wie bereits angedeutet war der Zugbegleiter sehr höflich und zuvorkommend. Er hat mir mit dem Gepäck geholfen, mir geduldig alles erklärt, mich gefragt wann ich geweckt werden und mein Frühstück einnehmen möchte und ob es denn Kaffee oder Tee sein dürfe. An diese Zeiten hat er sich gehalten.


:: DAS FRÜHSTÜCK ::

Das Frühstück kam pünktlich. Ein Becher Kaffee, ein Brötchen, das recht frisch wirkte, ein Buttercroissant, Margarine, Marmelade und Streichkäse in kleinen Plastikpäckchen gehörten dazu, sowie ein Alubecherchen Orangensaft und Plastikbesteck mit Serviette. Recht überschaubar aber nicht schlecht - und: im Preis inbegriffen.


:: ABSCHLUSSBEWERTUNG ::

Ich bin mit dieser Fahrt sehr zufrieden. Tatsächlich habe ich recht gut geschlafen und kam erholt bei meinem Termin in Wien an. Zwar hat der Zug immer ein bisschen gewackelt nachts, aber das gehört ja irgendwie dazu. Die Privatsphäre beruhigt ungemein. Das Abteil ist abschließbar und so kann man tatsächlich ungestört schlafen. Der relativ hohe Preis ist für mich aufgrund der kurzfristigen Buchung gerechtfertigt. Wäre ich geflogen, hätte ich so kurzfristig viel mehr bezahlt und notwendigerweise ein Hotel buchen müssen, was so nicht nötig war. Auch um ein Frühstück in Wien musste ich mich nicht mehr kümmern.
An Service, Pünktlichkeit oder Sauberkeit gibt es absolut nichts auszusetzen. Also: EMPFEHLENSWERT!! Einziger Minuspunkt: Der fehlende Speisewagen. Aber dieser Mangel soll ja behoben werden...
...
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Kommentare
morla
morla, 24.04.2009
wünsche dir eine gute nacht lg. petra
sigrid9979
sigrid9979, 24.04.2009
Schön berichtet lg Sigi
Miraculix1967
Miraculix1967, 23.04.2009
Toller Bericht! Schönen Abend, SH und LG Miraculix1967
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campino

Verreisen von Anfang an....

ein Testbericht von 2005-07-01 09:04:33 vom 01.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: angenehmes Reisen, man kann wirklich gut schlafen, ein rollendes Hotel mit Hotelservice...
Nachteile/Kritik: Kein preiswertes Vergnügen!
...was ist eigentlich das Schönste an einer Reise? Die Vorfreude? Die Vorstellung wie es sein wird, dort wohin der Weg führt?

Meist freut sich auf die Reise als solche - und damit meine ich die Zeit zwischen aufbrechen und ankommen - fast niemand. Der Gedanke an überfüllte Flughafen-Terminals, überbuchte Flüge, endlose Warteschlangen, verpasste Züge und Staus auf den Autobahnen, womöglich noch mit quengelnden Kleinkindern und hechelnden Hunden auf der Rückbank entlockt nicht nur den Pessimisten unter uns ein ergebenes Seufzen.

Aber, es führt wohl kein Weg dran vorbei, denn vor dem Ankommen muss nun mal erst weggefahren - geflogen - oder sich auf sonstige Weise in Bewegung gesetzt werden.
Besonders wenn der Aufenthalt am Reiseziel relativ kurz ist, schätzt man eine Reisemöglichkeit, die bequem und nicht zu stressig ist.

Auch ich mag es, meine Beine bequem auszustrecken, in Ruhe ein Buch zu lesen, mein Essen serviert zu bekommen..... und das alles ohne Stress während ich mich unaufhaltsam meinem Ziel nähere.

Gibts nicht?
Gibts doch!

City Night Line ist das Zaubermittel: " reisen - schlafen - fit am Ziel" so die Aussage der CityNightLine CNL AG.
Etwas Luxus braucht der Mensch so hin und wieder und deshalb habe ich ganz verwegen ein Deluxe Double Abteil im "Berliner" (so heißt der Zug) von Karlsruhe nach Berlin gebucht.

Der Luxus ging schon beim Einsteigen los: Schon dort war der Zugbegleiter behilflich, führte uns zum Abteil und erklärte uns einzelne Funktionen. (Licht, verschliessen der Tür, etc....).
Im Abteil befanden sich zwei bequeme übereinander angebrachte Betten, eine Dusche, kleines Waschbecken, WC, ein Tisch und zwei gepolsterte Stühle. Handtücher, Fön, Mundwasser, Duschlotion und Schuhputztücher sind in dem im Bad angebrachten Spiegelschrank.
Ebenfalls vorhanden waren Orangensaft und Mineralwasser. Allerdings bekamen wir kein Glas Sekt zur Begrüßung (so steht es im Prospekt). (Macht nichts, krieg ich eh' Sodbrennen von).

Der Zugbegleiter fragte nach, wann wir geweckt werden wollten und nahm die Fahrkarten mit. Zur Erklärung sagte er: "Ich wecke Sie um die von Ihnen gewünschte Uhrzeit und klopfe so lange, bis Sie die Tür öffnen und ich Ihnen die Fahrkarten zurückgeben kann. So ist (ziemlich) sichergestellt, dass Sie auch wirklich wach sind und mein Klopfen nicht überhört haben".

Zuerst wurde das Gepäck verstaut und dann baten wir den Schaffner von außen abzuschließen, damit wir noch einen Schlummertrunk im Bistro-Wagen nehmen können. Der Bistro-Wagen ist übrigens der einzigste Ort in diesem Zug an dem geraucht werden darf. Also ein fast hundertprozentiger Nichtraucherzug.

Aus einem Schlummertrunk wurden zwei und dann ging es ab in die "Koje". Also ich kann Euch sagen: GEMÜTLICH! Die Betten sind nicht zu weich und nicht zu hart, am Kopfende befindet sich eine Ablage für den "Gute-Nacht-Schmöker" und auch eine Leselampe ist sowohl am oberen wie am unteren Bett angebracht.
Also, schlafen kann man wirklich gut, der Zug läuft sehr leise und rattert kaum.

Auch das Wecken am Morgen klappte hervorragend. O.K., die Duschkabine ist etwas eng, aber völlig ausreichend. Und wer schon öfter in überfüllten Zügen die Toilette aufsuchen musste, weiß eine eigene Toilette im Abteil sehr zu schätzen.

Rechtzeitig wurde das Frühstück (im Preis inbegriffen) im Abteil serviert.
Es gab:

  • Brötchen
  • Croissant
  • Butter
  • Marmelade
  • Putenbrust
  • Käse
  • 1/4 L Milch
  • Müsli
  • einen Müsli-Riegel
  • Kaffee oder Tee
  • Orangensaft

Lecker.

Fazit: Kein preiswertes Vergnügen, aber um eine positive Erfahrung reicher und um einige Euro ärmer verließ ich in Berlin wunderbar ausgeschlafen den Zug. Es wird nicht das letzte Mal sein.

Was habe ich bezahlt? Die Preise für zwei zusammenreisende Personen: Ein normales Super-Sparpreis-Ticket (hin und zurück) Euro 191,-- plus der Zuschlag für den CityNightLiner (einfach) Euro 202,--.

Ich hoffe, Euch die Annehmlichkeiten des Zuges gut geschildert zu haben. Buchen könnt Ihr im Reisebüro, direkt bei der Deutschen Bahn oder der Schweizer Bahn. Buchen über das Internet geht auch, allerdings werden in diesem Fall die Preise nicht angezeigt.

Außer dem "Berliner", der zwischen Zürich und Berlin verkehrt, gibt es noch 4 weiter Züge:
"Sirius" Zürich - Dortmund/Norddeich - Zürich
"Komet" Zürich - Hamburg - Zürich
"Donau-Kurier" Dortmund - Wien - Dortmund
"Semper" Zürich - Dresden - Zürich


Die Website zum Zug: http://www.citynightline.ch
Hier stehen auch die weiteren Zugverbindungen und die Preise für eine Fahrt im Ruhesessel, Liege, Economy Vierer, Economy Double, Economy Single, Deluxe Double und Deluxe Single.

Übrigens Sonderangebote gibt es ab € 71,20. Könnt Ihr auf der Website nachlesen.
...
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Kommentare
campimo
campimo, 26.05.2005
Schoumlner Bericht. Ich finde es gar nicht so teuer. Wo warst du denn so in Berlin und welche Eindruumlcke hattest du? Bin gespannt, ob du etwas schreibst.
Leela
Leela, 22.08.2006
sh :o
redwomen
redwomen, 22.05.2005
dann nur EIN Abteil fuumlr Raucher??? megasfg -also fuumlr mich dann nichts, dafuumlr rauche ich viel zu Leidschaftlich gerne. ggg- Ansonsten houmlrt es sich schon richtig luxiuroumls an. LG Maria
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Nach München träumen...

ein Testbericht von 2005-06-29 13:30:02 vom 29.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Komfort und Ruhe...
Nachteile/Kritik: altes Wagenmaterial auf dieser Strecke
Letztes Jahr habe ich meine Stammverbindung von zu Hause nach München mal mit dem Nachtzug zurückgelegt. Grund dafür war die Überlegung, meiner Frau das Auto (davon haben wir nur eins) zu Hause nutzbar zu hinterlassen, anstatt dass es doof tagelang am Flughafen rumsteht, sowie meine Freude an Zugfahrten ganz allgemein.

So ganz unbeleckt bin ich auch nicht, bin ich doch mehrere Monate lang jede Woche für einen Tag mit Nachtzügen nach Paris und zurück gefahren, sowie ab und zu mal nach Wien. Von einer dieser Wien- Fahrten hatte ich das schweizerische Unternehmen CityNightLine (es gibt ja viele Nachtzuganbieter, z.B. DB Nachtzug, CityNightLine, Euronight, Urlaubsexpress, ... ) auch in bester Erinnerung behalten.

Für mich passte dieses Mal am Besten der Citynightline (in den DB- Fahrplänen steht dies abgekürzt als CNL), weil er mir den höchsten Verbindungskomfort ermöglichte und von dieser Reise möchte ich Euch berichten.

Gewählt habe ich die CityNightLine Verbindung von Amsterdam nach München, der ich in Duisburg zugestiegen bin. Das bedeutete für mich zwar 2,5 Stunden Anfahrt, aber auch ca. 8 Stunden Liegezeit und darauf kommt es bei einem Nachtzug ja wohl an. Zu vertretbarer Zeit losfahren und ins Bett kommen, und auch zu vertretbarer Zeit am Zielort ankommen, das war es was ich wollte. Leider hatte der Zug in Duisburg erklärungslos geschlagene 55 Minuten Verspätung. Dadurch lernte ich zwar nette Leute am Bahnsteig kennen, denn Nachzugfahrer sind gesellig, aber dumm war es trotzdem.

Auf meiner bereits länger zurückliegenden Fahrt von Dortmund nach Wien mit CNL hatte ich hervorragendes neues Zugmaterial in Doppelstockausführung mit reichlich Platzangebot, großer Sauberkeit und tollem Service kennen gelernt und hatte mich richtig wohl gefühlt. Wie enttäuscht war ich, als in Duisburg am Gleis Wagenmaterial aus grauer Vorzeit (60er oder vielleicht auch 70er) vorfuhr, das auch innen seinen morbiden Charme versprühte, z.B. Toiletten mit direktem „Durchgriff“ auf die Gleise. Nun gut, dachte ich mir, es ist nicht mehr zu ändern, und Du schläfst sowieso.

Bis aber dazu kam, war noch die Fahrkarte abzugeben und die Weckzeit zu vereinbaren. Hier zeigte sich der sehr freundliche Schlafwagenschaffner sehr flexibel. Er konnte mir zwar nicht beantworten, ob wir am nächsten Morgen pünktlich ankommen würden (Nachtzüge haben ja in der Regel recht lange Halte- bzw. Abstellzeiten, so dass das möglich ist), aber ich konnte mit ihm vereinbaren, dass er mich 45 Minuten vor der tatsächlichen Ankunft in München wecken würde. Ein schöner Service, vielen Dank dafür!

Dann ging es für mich ins Abteil mit meinem Bett. Gebucht hatte ich ein „Economy Double“, also sozusagen ein Doppelzimmer, das man sich mit jemand anderem teilt. Das ist das Maximale, was meine Firma für mich bezahlt. (Nebenbei: es gibt auch folgende andere Klassen (preislich aufsteigend sortiert: Ruhesesselwagen, Liegewagen, eben Schlafwagen Economy, sowie Schlagwagen DeLuxe, ab Liegewagen auch mit unterschiedlich hoher Personenzahl im Abteil.)

Da in meinem Abteil schon jemand schlafend im unteren Bett lag, der sich obendrein recht breit gemacht hatte, musste ich zunächst mal im Halbdunkel (ich wollte meinen Mitschläfer nicht wecken) dessen Sachen etwas mehr stauen und dann meine eigenen unterbringen. Dann flugs umgezogen und ab in die Kiste. Das Bett war ca. 70 x 190 cm groß und gut zu liegen. So bin ich dann auch selig eingeschlafen und habe bis zum nächsten Morgen nichts mehr wahrgenommen. Hier möchte ich einmal eine deutliche Lanze brechen: Immer wieder höre ich von Bekannten und Kollegen, im Zug könnte man ja nicht gut schlafen. Mit vielleicht etwas Gewöhnung ist meiner Meinung nach eher das Gegenteil der Fall. Wer kennt nicht von längeren Zugfahrten tagsüber den monotonen Singsang der Schiene, der so einlullend wirkt, dass man fast seinen Zielbahnhof verpasst? Ich jedenfalls habe noch nie Probleme gehabt. Selbst den Auszug meines Abteilgefährten in Ulm habe ich komplett verschlafen!

So wurde ich dann am nächsten Morgen freundlich geweckt und hatte das Abteil ganz für mich alleine. Aufstehen, waschen (Waschgelegenheit im Abteil!), anziehen, fast so wie zu Hause. Das Frühstück (im Preis inbegriffen) wurde mir ins Abteil gebracht und nachdem das untere Bett zu Sofa umfunktioniert wurde, konnte ich ganz gemütlich die Landschaft an mir vorbeiziehen lassen und dabei den Tag mit Kaffee und Brötchen einläuten.

Bis kurz vor München hatten wir auch die Verspätung wieder vollständig aufgeholt, sodass ich meinen Arbeitstag problemlos beginnen konnte.

Besonderheit:
Wenn man innerhalb von 2 Jahren 10 Mal mit der Citynightline fährt, bekommt man die elfte Fahrt in der am häufigsten gebuchten Klasse umsonst. Das ist nicht mal auf die gefahrene Strecke beschränkt, das heißt man kann sich im Streckennetz der CNL AG frei bedienen! Dafür muss man sich nur bei der ersten Fahrt einen Oftfahrerausweis ausstellen lassen und diesen bei jeder Fahrt zum Eintrag vorlegen. Der Oftfahrerausweis gilt dann auch als Fahrausweis und er ist auch übertragbar, da man seine persönlichen Daten nicht unbedingt eintragen muss.
Das ist doch recht lohnend (auch im Vergleich zu Vielfliegerprogrammen), wenn man z.B. seine Angehörigen mal irgendwo hin entführen will.

Preise, Streckennetz und weitere Informationen:
Da Preise, Streckennetz etc. natürlich Änderungen unterworfen sind, möchte ich sie hier nicht aufführen, sondern auf die Homepage www.citynightline.ch verweisen. Dort ist das alles aufgeführt, und es besteht auch eine online Buchungsmöglichkeit. Nur ein Hinweis vielleicht: Unabhängig von der zurückgelegten Strecke gibt es im Moment Ruhesessel schon für 29,- Euro. Macht das Lust?

Fazit:
Die Nachtzugreise ist für mich eine umweltbewusste, preiswerte(re) und erholsamere Alternative zum Fliegen und ich habe es, trotz des Wagenmaterials auf „meiner“ Strecke schon öfter gemacht.

Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen animieren, es mir nachzutun?!

Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Mit der NightLine nach Berlin

ein Testbericht von 2004-05-24 17:25:23 vom 24.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr bequem...
Nachteile/Kritik: Angebot ist meist nicht zu haben
Letztes Wochenende fuhren meine Freundin und ich nach Berlin. Bei der Wahl, wie wir dort hin kommen stiessen wir auf die Deutsche Bahn. Bei den Spritpreisen zur Zeit, dachten wir, daß das wohl eine günstige Alternative wäre, da man bei Billigflügen ja oft schon sehr lange im voraus buchen muss. Da die Zeit ja auch ziemlich knapp war, wählten wir dann den Nachtzug.

VORBEREITUNG:
Wir gingen also zum Bahnhof, und wollten hier das Ticket kaufen. Für 29 Euro pro Person mit dem Nachtzug durch Deutschland hat die Bahn vor kurzem geworben. Diese Tickets waren jedoch schon ausverkauft. Also blieb uns nur noch die Wahl zum Plan & Spar 25-Ticket. Somit kostete unsere Fahrkarte 210 Euro. Für beide Personen. Nach Berlin mit dem Nachtzug von Freitag auf Samstag und zurück mit dem ICE am Sonntag mittag. Doch dann kam noch etwas zum Preis dazu. Bei Nachtzügen MUSS man RESERVIEREN, und das kostet einiges. 14 Euro hat uns diese Reservierung gekostet. Da wir auf dem Rückweg nicht stehen wollten, reservierten wir hierfür ebenfalls Plätze, Kosten: 5,20. Da war ich dann ganz schön geschockt. Verlangt die Bahn doch für den gleichen Service bei Nachtzügen fast das dreifache, der normalen Reservierungsgebühr.

DIE REISE:
Wir gingen also auf den Bahnhof nach Ulm und fuhren mit dem Zug erst mal nach Augsburg. Von hier aus fuhren wir dann weiter mit dem Nachtzug nach Berlin. Der Zug hält zum Glück nicht oft. Nach Augsburg nur noch in Fürth und in Halle an der Saale. In Berlin hält er dann an den Bahnhöfen Wannsee, Zoo und Ostbahnhof.

In Augsburg warteten wir dann auf dem Gleis. Zum Glück gibt es die Wagenstandanzeige. Hier kann man ablesen in welchem Bereich der Wagen hält, für den man reserviert hat. Die ersten Wägen sind Schlafwägen, wer lieber im Liegen reist, kann hier im Bett die Nacht verbringen. Wir hatten allerdings Sitzplätze gebucht. Die Sitze sind weit auseinander, so daß man genügend Platz für die Füsse hat. Weiterhin kann man die Sitze nach hinten lehnen, so kann man eigentlich ganz gut schlafen.

Wir wurden kurz nach der Abfahrt in Augsburg auch kontrolliert, ob wir Fahrkarten haben. Nun dachten wir, könnten wir gleich einschlafen, doch da täuschten wir uns. Drei Sitze vor uns hatte die Fahrgäste ihre Fahrkarte vergessen. Der Bahnmitarbeiter telefonierte daraufhin mit der Verwaltung und konnte so feststellen, daß die Leute gezahlt haben, da sie mit EC-Karte bezahlt hatten. Normal könnte man für diesen Service ja Lobreden aussprechen, aber nicht wenn man, wie ich, eigentlich schlafen möchte.

Dann hatte sich das geklärt un wir konnten nun schlafen. Bis Fürth wurden wir auch nicht weiter gestört. Doch in Fürth wollte der Mitarbeiter der Deutschen Bahn nochmal unsere Karten sehen. Wir erklärten ihm, daß er diese ja schon gesehen hat. Daraufhin entschuldigte er sich bei uns und die Fahrt ging weiter.

Ich hatte das Glück, daß ich einen Fensterplatz hatte. Meine Freundin saß am Gang, und über den ging dieser Kontrolleur der Bahn ständig, ich weiß zwar nicht warum, aber gestört hat das schon. Eine halbe Stunde vor unserer Ankunft in Berlin wurde dann das Licht angemacht, und mit dem Schlaf war es vorbei.

FAZIT:
Ich würde auf jeden Fall, wenn ich mit der Bahn reise, den Nachtzug vorziehen. Zum einen hat man dann einen Tag mehr zur Verfügung und zum anderen ist der Sitzkomfort höher als in anderen Zügen. Auch der ICE kann mit der Beinfreiheit eines Sitzes im Nachtzug einfach nicht mithalten.

Zur Bewertung:
Die Fahrt war echt sehr komfortabel, die beste Reisemöglichkeit der Bahn meiner Meinung nach. Leider sind die Angebote meistens nicht zu haben, deswegen habe ich zwei Sterne abgezogen und bewerte nur mit einem "gut"
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Rini05

Auf's Oktoberfest mit dem CityNightLine

ein Testbericht von 2004-01-11 00:58:36 vom 11.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: + Bequeme Sitze + Online-Buchung + Viele Staumöglichkeiten für Gepäck + Viele verschiedene Buchungskategorien + Nackenkissen & Decken (meist auf Nachfrage) + Angenehme Atmosphäre (Ruhe, Nachtbeleuchtung) + SparNight, BahnCard-, Kinder- und Jugendermä...
Nachteile/Kritik: - Es war kalt - Wo war der Minibar-Service?? - Teilweise störende laute Geräusche - Keinen Routenplan bzw. Anzeige mit dem nächsten Bahnhof - Wenig Beinfreiheit wenn die Lehne des Vordermanns heruntergeklappt ist
Es war eine spontane Idee, zum Oktoberfest zu fahren. Doch wie kommt man günstig dorthin? Es war zu kurzfristig, um zu fliegen. Wir überlegten, mit Nahverkehrszügen zu fahren, doch das hätte etwa 13 Stunden gedauert – und das nachts! Also überlegten wir, früh morgens mit dem ICE hinzufahren, was ziemlich teuer war - aber wie kommt man nachts wieder zurück?! Die Online-Auskunft der Bahn spuckt ‚EN’ (EuroNight) und ‚CNL’ (CityNightLine) aus – natürlich mit dem Zusatz „Preisauskunft nicht möglich“! Nach weiteren Minuten war ich dann auf einer speziellen Seite für Nachtzüge und sah Werbung für die ‚SparNight’ für 29€! Aber wirklich schlau wurde ich hier nicht.
Schon vor einigen Wochen war ich auf die Plakatwerbung für den CityNightLine aufmerksam geworden. Hier wird damit geworben, für 29€ nach Wien oder Zürich zu fahren! Ich dachte, da wäre wieder irgendein Haken bei und wollte mich sogleich vergewissern, ob das tatsächlich stimmte.


 CITYNIGHTLINE 

Die CityNightLine CNL AG hat ihren Sitz in Zürich und gehört zur DB Reise & Touristik AG. Die ersten Nachtreisezüge fuhren 1995.
Heute umfasst das Streckennetz es sieben verschiedene Linien; im Winterfahrplan nur sechs.

o BERLINER (Zürich – Berlin – Zürich)
o DONAU KURIER (Dortmund – Wien – Dortmund)
o KOMET (Zürich – Hamburg – Zürich)
o PEGASUS (Zürich – Amsterdam – Zürich)
o POLLUX (Amsterdam – München – Amsterdam)
o SEMPER (Zürich – Dresden – Zürich)
o SIRIUS (Zürich – Dortmund/Norddeich – Zürich) [fährt nicht im Winter]


Es gibt verschiedene Buchungsklassen:

o Ruhesessel [nicht auf der Linie Sirius]
o Liegewagen (4er/6er)
o Economy (Vierer/Double/Single)
o Deluxe (Double/Single)

Die Ruhesessel sind am preisgünstigsten. Es gibt je 62 Plätze in einem Großraumwagen mit der Anordnung 2 – 2; wobei die Sitze sowohl zur als auch gegen die Fahrtrichtung stehen. Die Sitze lassen sich nach hinten verstellen; es gibt eine Leselampe, sowie Nackenkissen und Decken.
In den Liegewagen gibt es vier oder sechs Liegen (6o x 18ocm) im Abteil mit Laken, Kopfkissen, Decke und einer Leselampe. Gratis gibt es Mineralwasser.
Auf einigen Linien gibt es übrigens ein Rollstuhlgeeignetes Liegeabteil mit zwei Liegen!
In den klimatisierten Economy-Abteilen gibt es sogar eine Waschgelegenheit, sowie Frühstück im Abteil und Mineralwasser gratis. Auch die Betten sind wenige Zentimeter (7o x 19ocm) größer.
Die teuerste und komfortabelste Kategorie zu reisen, ist im klimatisierten Deluxe-Abteil – entweder alleine oder zu zweit. Hier gibt es einen Tisch mit zwei Stühlen, einen Spiegelschrank, WC, Dusche, Begrüßungsgetränk, Orangensaft und Mineralwasser, sowie Frühstück im Abteil gratis. Die Betten sind 8o x 19ocm groß.
Übrigens kann man sich auf www.citynightline.ch alle Kategorien virtuell angucken!

Im Loungewagen kann man zu Abend essen bzw. frühstücken. In der Bar darf geraucht werden – sonst nirgendwo im Zug, da es sich um einen Nichtraucherzug handelt!

Man kann übrigens auch Fahrräder gegen einen Aufpreis von 1o€ mitnehmen!
Wenn man innerhalb von zwei Jahren zehnmal mit dem CNL gefahren ist, bekommt man eine Freifahrt in der Kategorie, in der man am meisten gefahren ist! Hierzu braucht man jedoch einen Vielfahrerausweis (bekommt man im Zug) und muss sich die Fahrten im Zug bestätigen lassen!



BUCHUNG
Alle Züge sind reservierungspflichtig. Buchen kann man in den DB-Reisezentren, in Reisebüros mit DB-Lizenz oder unter der CityNightLine Hotline o18o5 / 21 34 21 bzw. auf www.citynightline.ch!

Ich habe es binnen weniger Minuten auf der Homepage getan. Man gibt das gewünschte Reisedatum ein, sowie Abfahrts- und Zielbahnhof und die gewünschte Kategorie. Weiter unten sieht man dann die verfügbaren Plätze, sowie einen Preisüberblick. Ich hatte Glück: es gab noch Plätze für 29€ im Ruhesesselwagen! Eine Liege im 6er-Abteil wäre 1o€; eine im 4er Abteil 2o€ teurer gewesen – pro Strecke! Die teuerste Kategorie, das Deluxe-Single Abteil kostete 179€ pro Strecke!
Das Gute ist, dass man problemlos auch nur eine Strecke fahren kann. Bei der Bahn ist es ja so, dass es billiger ist, wenn man hin und zurück fährt. Auch kann man hin bspw. im Ruhesessel und zurück dann einer anderen Kategorie reisen.
Wenn man auf ‚Weiter’ klickt, bekommt man eine Übersicht über die Reisezeiten sowie den Preis. Zudem kann man weitere Reisende hinzufügen (sogar entweder für Hin- und Rückfahrt oder nur eine der beiden!).
Die Bahncard-Ermässigung wird bei der Online-Buchung leider nicht gewährt; jedoch gibt reisen Jugendliche unter 16 für 5o% des Preises – den SparNight-Tarif ausgenommen und Kinder bis 6 Jahre, die keinen eigenen Platz beanspruchen und in Begleitung reisen, bezahlen nichts.
Mit einem weiteren Klick gibt man dann den Vor- und Nachnamen der/des Reisenden ein. Die Tickets sind übrigens nicht übertragbar und werden nicht zurückerstattet!
Nun gibt man nur noch seine Kreditkartennummer etc. ein – und fertig! Bei der Online-Buchung kann man leider nur mit der Kreditkarte zahlen.
Gleich darauf habe ich eine E-Mail mit meinen Daten, sowie Links wo man sich die Tickets herunterladen kann. Die Tickets druckt man sich einfach aus und muss sie dann zusammen mit dem Personalausweis vorzeigen!

Da es sich spontan ergab, dass wir doch zu dritt und nicht zu zweit reisen, musste die dritte Person dann bei der Bahn buchen. Im Internet gab es die Auskunft, dass direkt neben uns ein Platz noch frei ist, doch bei der Bahn sagte man ihr zweimal, dass dieser Platz besetzt wäre…


OBERHAUSEN -> MÜNCHEN
Nachdem ich mich auf der Homepage also ziemlich schlau über den CNL gemacht habe, war ich sehr gespannt. Das alles klang doch ziemlich gut!
Recht pünktlich kam der Zug dann um 22.48h in Oberhausen an – was für ein langes Ding! Nur leider stimmte der Wagenstandanzeiger nicht. Aber ein freundlicher Zugbegleiter sagte, in welchen Wagen wir müssen und wo dieser zu finden ist.
Wir gingen also durch einen Liegewagen und dann in den Ruhesesselwagen. Hier war es sehr ruhig und es schien, als wenn alle bereits schliefen. Da ich bereits im Internet geguckt hatte, wo wir sitzen, waren die Plätze schnell gefunden. Die Platznummern stehen nicht wie gewohnt am Fenster oder oben an der Gepäckablage, sondern am Sitz selbst.
Es gab acht Sitze – hinter uns war ein (nicht abgetrenntes, aber leeres) Fahrradabteil, vor uns zwei Gepäckfächer und dahinter die übrigen 54 Sitze.
Der Sitz war doch recht bequem, aber recht eng. Die Beinfreiheit war großzügig… wenn die Lehne vor einem hochgeklappt ist! Die Lehnen lassen sich leicht nach hinten neigen – und das ein ganzes Stück! Sogar die kleinen Armlehnen rechts und links sind gepolstert. Für die Füße gibt es eine Fußstütze. Diese kann man jedoch nicht individuell verstellen. Entweder, man klappt sie runter und stellt die Füße darauf – was ganz praktisch ist – oder man klappt sie hoch.
Einen Tisch, den man herunterklappen kann, gibt es leider nicht, jedoch befindet sich in der Lehne zwischen den beiden Sitzen je ein Tisch für jeden! Das habe ich jedoch erst auf der Rückfahrt entdeckt. Hierzu muss man mit ein wenig Kraft die Armlehne hochziehen und den Tisch nach oben rausziehen; dann kann man ihn nach links bzw. rechts klappen und hat einen kleinen, aber doch recht stabilen Tisch!
Was ich in dem kleinen Netz vor mir vermisst habe, war ein Routenplan wie es ihn bei der Deutschen Bahn (meistens) gibt.
Einen kleinen Abfalleimer gab es auch. Doch als dann jemand vor mir die Lehne zurückklappte, ließ dieser sich nicht mehr öffnen! Das war wohl schlecht geplant. Auch stieß ich ewig mit meinen Knien gegen die Lehne. Ich bin nur 17ocm groß und hatte schon meine Probleme…
Auch für Gepäck gibt es ausreichend Staumöglichkeiten. Die Ablage über dein Sitzen ist recht groß – und nach unten gewölbt, so dass nichts so schnell rausfallen kann. Zudem gibt es im Abteil offene Fächer für Koffer o.ä.

Nach etwa 2oMinuten kamen zwei(!) Schaffner. Sie begutachteten die Tickets und auch als wir sie fragten, ob sie unsere Ausweise haben wollten, verneinten sie dies! Da eine von uns ja einen Sitzplatz weiter weg hatte, setzte sie sich einfach auf den Platz, der ja laut Internet noch frei war. Wir fragten das Personal, ob das okay sei; worauf sie meinten, das sei kein Problem! Und tatsächlich war während der ganzen Zeit dieser – und sogar noch mehr Plätze direkt an unseren frei! Da hatte doch die Bahn was anderes zu gesagt….

In den Ablagen oben entdeckten wir eine verpackte Decke, die ich mir sofort schnappte, weil ich leicht friere – besonders im Schlaf. Sie war recht dünn, aber recht groß. Da man im Internet ja auch Nackenkissen versprochen hatte, fragten wir danach. Der Zugbegleiter fasste in eine Kiste oben in der Ablage und gab uns je eins. Schöne blaue aufblasbare Nackenkissen mit dem Slogan „reisen – schlafen – fit am Ziel“, die sich in einer ebenso blauen Verpackung befanden und zudem noch in einer Plastikhülle.
Angeblich ist die Beleuchtung bis zum letzten Einsteigebahnhof eingeschaltet, jedoch ging schon nach Düsseldorf die Nachtbeleuchtung an, was aber auch ganz gut war, denn so kann man besser schlafen. Praktisch sind auch die Rollos an den Fenstern. Es gibt auch eine kleine Leselampe an jedem Sitz, die jedoch nur funktioniert, wenn die Nachtbeleuchtung eingeschaltet ist. Man dreht sie einfach an. Diese kann man jedoch nur ein wenig verstellen und da sie sehr klein ist, nützt sie auch nicht wirklich etwas.
Wir versuchten zu schlafen, was mit dem Nackenkissen auch ganz gut ging. Es war auch sehr ruhig im Zug – abgesehen von den Fahrgeräuschen und irgendeinem störenden Geräusch weiter hinten. Es war jedoch sehr kalt! Ich saß in meiner Winterjacke mit Decke da und habe total gefroren! Da hinter uns direkt das Fahrradabteil war, sowie Toilette, Waschraum und die Tür, hat am Gangplatz auch gezogen.
Was fehlte, war eine elektronische Anzeige mit Uhrzeit und dem nächsten Bahnhof. Ich wachte zwischendurch immer wieder auf und wollte wissen, wo wir sind. Es gab zwei längere Aufenthalte von etwa 2o Minuten in Koblenz (hier wurde der Zug getrennt) und noch irgendwo… doch man kann meist kein Schild am Bahnhof sehen wenn man im Zug sitzt.

Die Toilette war nicht größer als in anderen Zügen, jedoch stand das Klo ungünstig, nämlich direkt zur Wand. Für größere Leute dürfte dies sehr eng sein. Und auch für mich, da ich mich eigentlich nie auf die Brille setze… Auch gab es einen kleinen WASCHRAUM nebenan.

Kurz vor München, dem Enthalt, meldete sich der Zugchef und wies uns daraufhin, dass wir bald München erreichen. Auch ging dann die Vollbeleuchtung wieder an. Diese sollte eigentlich ab dem ersten Hauptaussteigeort wieder eingeschaltet werden… Naja, umso besser konnte man pennen und man hat auch mit Nachtbeleuchtung noch ganz gut gesehen.
Sehr pünktlich kamen wir also in München um o7.18h an.


MÜNCHEN -> OBERHAUSEN
Total k.o. vom Oktoberfest und dem wenigen Schlaf waren wir schon eine halbe Stunde zu früh am Bahnhof, doch unser Zug stand schon dort und wir konnten unsere Plätze suchen – es waren übrigens dieselben wie auf der Hinfahrt.
Leider schien das Personal noch nicht im Zug zu sein; jedenfalls ging die Beleuchtung im Waschraum, in der Toilette und am Eingang nicht. Zehn Minuten nach der geplanten Abfahrtszeit fuhr der Zug los und der Zugchef begrüßte uns. Eigentlich wollten wir schlafen, doch unsere Tickets waren noch nicht kontrolliert worden und wir wollten uns noch frisch machen… doch noch immer ging das Licht nicht. Stattdessen werkelte jemand an einem Schaltkasten herum…. Minuten später kam endlich der Schaffner; er schien reichlich im Stress zu sein! Wir fragten nach Decken, was er jedoch nicht mitbekam. Toll wäre es natürlich gewesen, wenn die Decken sowie die Nackenkissen auf jedem Platz liegen würden oder auch oben in der Ablage. Nackenkissen hatten wir vor der Abfahrt noch erspäht. Lange starrte er auf die Tickets und wollte dann die Ausweise sehen. Schliesslich bekamen wir doch noch eine Decke, denn dann verschwand er kurz. Als er wiederkam, sah er, dass die dritte im Bunde auf dem falschen Platz saß. Nein, dies sei kein Problem, der Platz sei frei. Wir sahen, dass er eine Liste hatte, welcher Sitz von wo bis wo besetzt ist. Er müsse das nur wegen dem Wecken wissen. Wow, man wird sogar geweckt?! Wie praktisch! Doch wir meinten, dass wir uns den Wecker gestellt hätten und uns dann gegenseitig wach machen würden. Er fragte sogar, ob er die Heizung ein wenig höher stellen soll. Man sah uns wohl an, dass uns kalt war… Zwar kam aus der Lüftung ein wenig warme Luft, doch trotzdem froren wir wieder und der Schaffner kam nicht mehr durch bzw. nicht, als ich wach war. Ich friere zwar leicht, aber es war wirklich kalt und am Gangplatz zog es! Es kann ja nicht sein, dass ich in Winterjacke im Zug sitzen muss… Die restlichen Plätze um uns waren übrigens wieder frei (bis auf ein kurzes Stück)! Das mussten wohl die schlechtesten Plätze gewesen sein…. Im Hauptabteil war es bestimmt wärmer!
Übrigens waren einige angetrunkene Herren im Zug, die sich dann hinter uns im Fahrradabteil auf dem Boden niederließen und sich laut unterhielten. Doch am nächsten Bahnhof bat der Zugbegleiter sie heraus! (Ob sie in den falschen Zug gestiegen waren?!)
Irgendwann ging dann auch das Licht und wir konnten endlich die Toilette und den Waschraum benutzen! Merkwürdigerweise stand nur der Schaltkasten offen. Der Waschraum war sehr klein, aber zwei schlanke Personen passen schon rein ;) Das Zähneputzen war jedenfalls kein Problem. Es gibt genügend Ablagen. Etwas störend ist nur, dass das Wasser auf Knopfdruck kommt und dann nur sehr kurz läuft, so dass man zwischendurch immer noch mal den Knopf drücken muss.
Es handelt sich zwar um einen Nichtraucherzug, aber es gab tatsächlich Leute, die zwischen den beiden Wagen geraucht haben!!
Dieses Mal habe ich nur einen längeren Stopp mitbekommen und das war in Koblenz. Hier wurde wieder gekoppelt und es war teilweise recht laut und hat geruckelt.
Mit ein paar Minuten Verspätung kamen wir in Oberhausen an.


FAZIT
Eine schwierige Sache…. Fangen wir mal mit den Vor- und Nachteilen an:

- Es war kalt
- Wo war der Minibar-Service??
- Teilweise störende laute Geräusche
- Keinen Routenplan bzw. Anzeige mit dem nächsten Bahnhof
- Wenig Beinfreiheit wenn die Lehne des Vordermanns heruntergeklappt ist

+ Bequeme Sitze
+ Online-Buchung
+ Viele Staumöglichkeiten für Gepäck
+ Viele verschiedene Buchungskategorien
+ Nackenkissen & Decken (meist auf Nachfrage)
+ Angenehme Atmosphäre (Ruhe, Nachtbeleuchtung)
+ SparNight, BahnCard-, Kinder- und Jugendermäßigung

Es war nicht nur einmal, sondern auf beiden Fahrten kalt im Wagen und das, obwohl der Zugbegleiter angeblich die Heizung höher gestellt hat. Ich habe ihn auch nicht mehr gesehen und wollte nicht nachts durch den Zug taumeln um ihn zu suchen.
Ein Minibar-Service war zwar versprochen, jedoch gab es keinen.
Im Großen und Ganzen konnte man (von der Kälte abgesehen) sehr gut im Zug schlafen. Mich hat nur ein Geräusch irgendwo hinter uns gestört und das auf Hin- und Rückfahrt. Auch waren die Fahrgeräusche teilweise recht laut und das Koppeln auf der Rückfahrt! Was müssen denn da Leute denken, die nicht wissen, dass der Zug ab- bzw. angekoppelt wird?! Schliesslich wird man nirgendwo daraufhingewiesen!
Übrigens habe ich mal aus Interesse dieselbe Strecke im Internet wieder versucht zu buchen. Und wieder teilt man mir dieselben Plätze hinter dem Fahrradabteil zu! Ist das der Nachteil der Online-Buchung, dass man die schlechtesten Plätze kriegt?! Schade, dass man sich nicht die Plätze selbst aussuchen kann.

Ich und meine Freundinnen waren recht enttäuscht, aber ich gebe noch mal knappe *** sowie eine Empfehlung!


Vielen Dank für’s lesen, bewerten und kommentieren!



RINI2oo3


*** UPDATE ***

Ich habe einen ähnlichen Text an die CNL AG geschickt und habe als Antwort lediglich abgehackte und nicht im Zusammenhang stehende Sätze in schlechtem Deutsch als Antwort bekommen…
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung CityNightLine

Technische Daten und Produkteigenschaften
Schweizer Nachtzug!
Allgemeine Informationen CityNightLine
gelistet seit: 05.01.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Service: Service-Dienstleistung 
CityNightLine im Vergleich
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