Commerzbank (Ausbildung)
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Commerzbank (Ausbildung)

Platz 2 in der Kategorie "Ausbildungsbetriebe".
Bewertung: Kundenbewertung 3,50 / 5,00 (3.5 von 5)

Commerzbank (Ausbildung) Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,50 / 5,00 (3.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Sozialleistungen:  sehr gut
Ausbildungsvergütung:  750 - 1000 Euro
Qualität der Ausbildung:  ausgezeichnet
Übernahmechancen:  gut
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Vorteile
  • Vorteile: Abschluss des Auswahlverfahrens noch an gleichem Tag
Nachteile/Kritik
  • Nachteile: Dauer: zu lange (8Stunden), zu lange Wartezeiten
Hoernchen16

UND PLÖTZLICH BIN ICH BANKER...

ein Testbericht von 2003-05-11 19:56:16 vom 11.05.2003
Empfehlung: ja
Seit dem 1. 8. 2002 bin ich nun "schon" Angestellter beziehungsweise Auszubildender bei der Commerzbank in Hamburg. Eine Zeit, die nach meiner Schullaufbahn (Realschule und dann ein Jahr Höhere Handelsschule) mal ganz rasant und mal furchtbar zäh verstrichen ist.

Eigentlich wollte ich Industrie- oder Versicherungskaufmann werden. Mit dem Halbjahreszeugnis der Handelsschule wollte ich mich auf jeden Fall bewerben. Das war zwar relativ spät aber dafür war das Zeugnis sehr gut und es unterstrich meine Affinität zu kaufmännischen Berufen (ich habe mich in den letzten drei Jahren recht gründlich um meine Berufswahl gekümmert) viel mehr als das Realschulzeugnis *hüstel*.

Bei der Commerzbank und überhaupt bei einer Bank habe ich mich eigentlich ohne Hoffnung beworben. Zum Einstellungstest würde es wohl reichen, dachte ich mir. Den konnte man ja mal mitmachen und etwas für andere Tests "trainieren", bei denen Jobs vergeben werden, die ich auch realistisch gesehen bekommen KÖNNTE. Tja am Ende des Testtages hatte ich dann halt einen Vorvertrag in der Hand und fieberte dem 1. 8. entgegen. Denn das Auswahlverfahren erwies sich als sehr human, eingängig und trotzdem anspruchsvoll. Ich hatte und habe immer noch das Gefühl, dass wir Azubis dort alle genau richtig eingeschätzt wurden.

In der Zeit bis zum Ausbildungsbegonn hatte ich dann regen Schriftverkehr mit meinem neuen Arbeitgeber, der mir in den Briefen alle Vorgänge der Einstellung plausibel erklärte. Ich hatte jederzeit das Gefühl, richtig und voll über das informiert zu sein, was da so passiert.

In den Seminaren ab dem 1. 8. sind wir dann freundlich, seriös und auch sehr persönlich empfangen worden. Gruppenspielchen lockerten die inhaltliche Arbeit zur Vorbereitung unserer Einsatzzeit in den Filialen auf. Ich habe die anderen Azubis (allerdings nur meine feste Seminargruppe von etwa 15 Leuten) gut kennen gelernt. Und mit den anderen 40 habe ich sowieso wenig zu tun, da diese aus ganz anderen Regionen kommen und dort auch in den Filialen eingesetzt werden. Ist schon sinnvoll, die Einteilung!

Tja auf die Seminare im Personalzentrum (Hamburg; in der Nähe des Hauptbahnhofes) folgte dann die Zeit in der Filiale, die wir zuvor erst einmal, nämlich zwischen den Seminartagen, besucht hatten. Dort lief es von Filiale zu Filiale beziehungsweise von Azubi zu Azubi völlig verschieden ab. Klar, die Menschen sind nun mal alle verschiedenen und gehen anders miteinander um. In meiner ersten Filiale – Hamburg-Neugraben – stimmte die Chemie zwischen einigen Kollegen und mir eine Zeit lang nicht so ganz und ich wurde nach fairer und gründlicher Absprache mit meiner Filialleitung zu einem Gespräch ins Personalzentrum gebeten. Natürlich war das alles äusserst unangenehm denn wenn man mit den Kollegen einfach nicht klarkommt und als Einsteiger noch unsicher ist, arbeitet man auch nicht gut und das kann in der Probezeit verheerend sein.

Die Personalabteilung ist jedoch ebenfalls völlig fair und recht verständnisvoll mit mir umgegangen. Nun bin ich in einer Filiale, in der ich mit allen gut klar komme und die Arbeit noch mehr Spass macht. Diese Bestand in den ersten Monaten (bis zum Berufsschulblock ab Mitte Oktober) aus Servicetätigkeiten, also dem Schalterdienst. Was man dort so macht, muss ich wohl nicht großartig erklären, da die meisten von euch ja die meisten Arbeiten dort quasi selbst verursachen und mitbekommen. Und die Dinge, die man als Kunde nicht mitbekommt, wären für diesen Artikel zu speziell. Ich habe also von Anfang an viel mit Kunden zu tun gehabt. Eben das muss man eben mögen und auch KÖNNEN (trotz Stinkwut freundlich sein, sich ausdrücken können...).

Nach dem Berufsschulblock werde ich dann noch ordnungsgemäß in wahrscheinlich zwei anderen Filialen in meiner Wohnnähe eingesetzt und dort den Beraterbereich für Privat- Individual- (Leute mit der ganz dicken Knete) und Firmenkunden kennenlernen. Wertpapier- und Kreditgeschäft werden im Laufe meiner zweieinhalb Jahre auch nicht fehlen. Das ist aber noch Zukunftsmusik, über die ich jetzt noch nicht viel sagen kann.

Die Ausbildungsvergütung ist tarifgemäß überdurchschnittlich hoch (ich bekomme derzeit 560 Euro netto) und die Zusatzleistungen wie die zwei goldenen Kreditkarten, das kostenlose Konto und fast kostenloser Wertpapierhandel, erhöhte Guthabenszinsen und und und können sich sehen lassen.

Die gesamte Ausbildung ist qualitativ entsprechend der Philosophie der Commerzbank sehr gut, soweit ich das beurteilen kann. Wir werden zum Beispiel langsam an Verkaufstätigkeiten herangeführt und müssen nicht wie bei der Sparkasse schon nach zwei Wochen einem Kunden Sparverträge verkaufen. Wir haben eben weniger Kunden und weniger Personal, aber dafür eine persönlichere und sorgfältigere Beziehung zu unseren Kunden als die Sparkassen, die halt mehr an der Masse der Kunden interessiert sind. Jedem das Seine, aber ich finde es besser so, wie wir es haben.

Grundsätzlich müssen wir uns unsere Ausbildung selbst organisieren, also uns selbständig darum kümmern, welche Dinge wir uns selber in den Kopf pauken oder uns von Kollegen erklären lassen, uns Essenschecks bestellen und viele kleine Dinge, die einem woanders abgenommen werden. Das ist eine Vorgehensweise, über die sich wohl streiten lässt. Ich finde es in Ordnung und zumutbar, manche (nicht nur meine Azubi-Kollegen)finden es nervig oder überfordernd.

Die Übernahmechancen sind derzeit schlecht. Im Vergleich zu anderen Großbanken baut die Commerzbank zwar extrem wenig Stellen ab aber von Übernahmegarantie kann keine Rede sein. Es wird nach der Ausbildung angeblich stark gesiebt. Ist eben so und ich möchte meiner Bank deswegen keinerlei Vorwürfe machen. Ihr sind eben die Hände gebunden da zu hohe Personalkosten den eigenen Aktienkurs drücken und man halt nicht so wettbewerbsfähig ist, wenn man alles und jeden bei sich behält...

Ich werde diesen Bericht sicherlich noch einige Male aktualisieren und bitte darum, die Sterne-Bewertung nicht allzu ernst zu nehmen. Ich habe eben keine Vergleiche, da dies meine erste und hoffentlich auch letzte Berufsausbildung ist.  Wie soll ich da großartig differenzieren? Mir machen Arbeit und Schule jedenfalls Spaß, von Begeisterung möchte ich jedoch nicht sprechen, da ich immer das Gefühl hatte, dass mich die Arbeiten am Schalter nicht ausfüllten. Ich bin gespannt auf den wesentlichen komplexeren Job als Privatkundenberater ab Januar...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Tosja

Auswahlverfahren Fachinformatiker Commerzbank Frankfurt 2007

ein Testbericht von 2007-04-05 11:41:10 vom 05.04.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Vorteile: Abschluss des Auswahlverfahrens noch an gleichem Tag...
Nachteile/Kritik: Nachteile: Dauer: zu lange (8Stunden), zu lange Wartezeiten
Irgendwann Ende 2006 bewarb ich mich bei der Commerzbank(www.azubi-commerzbank.de) als Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung in Frankfurt. Was natürlich sehr praktisch und geldsparend war, dass man all seine Daten in einem Onlineformular angeben konnte. Nachdem ich das getan habe, kam dann ein kleiner Onlinetest, der wirklich sehr leicht war. Im Februar 2007 bekam ich dann eine Einladung zu einem Auswahlverfahren.

Das Auswahlverfahren bestand aus einem Vorstellungsgespräch, einem weiteren Onlinetest (der sehr ähnlich wie der 1. war, aber etwas schwieriger) und einer Präsentation. Das ganze fand auch im Frankfurt statt, in der Nähe von Lockalbahnhof. Um 9:00 Uhr sollte man sich dort einfinden und wurde dann in einem Seminarraum geführt. Es waren ungefähr noch 10 weiter Bewerber dort, die sich auch für das Gleiche beworben haben und zwei Bewerber fürs Dual-Studium. Das ganze wurde von 5 Mitarbeitern aus der Personalabteilung und einer Studentin, die Philosophie studiert und dort ihr Praktikum abhält, geführt.

Als erstes haben sie sich vorgestellt und uns erklärt, wie das Ganze ablaufen wird. Und zwar wurden für uns Tagespläne erstellt, für jeden Bewerber ein Eigenes. In diesen Tagesplänen wurde beschrieben, wer zu welcher Zeit mit was beschäftig wird. Ich musste erstmal zwei Stunden warten, bis ich mit meinem Vorstellungsgespräch beginnen konnte.

Die Vorstellungsgespräche liefen meistens max. 30 min und wurden von 2 Leuten aus der Personalabteilung geführt, jeweils ein Mann und eine Frau. Was mich aber schon sehr verwundert hat, dass die Fragen aus einem Fragenkatalog teilweise abgelesen wurden. Von wegen persönlich kennen lernen. Es wurden auch Fragen gestellt, die ich überhaupt nicht erwartet hab, da ich schon einige Vorstellungsgespräch hinter mir hatte und sowas kam nie vor. Wie z.B.: "Ihr seid 4 Freunde, und ein weiterer Freund hat Geburtstag. Und ihr wollt ihm eine Reise schenken und auch selbst mitkommen, damit ihr alle zusammen feiern könnt. Ihr habt euch zwei Ziele ausgesucht: München und Hamburg. Zwei von euch wollen aber nach München und die anderen zwei nach Hamburg. Wie überreden sie die anderen zwei dort hinzufahren, wo sie möchten?" Na ja da ich gar nicht auf die Frage so zu sagen vorbereitet war, hab ich gesagt, dass ich eine Pro und Contra-Liste erstellen würde. Darauf hin wurde mir gesagt, was ist wenn die zwei Städte gleiche Vor- und Nachteile haben. Dann habe ich gesagt, dass ich mit Hilfe der eigenen Erfahrung versuchen werde, die anderen zu überzeugen. Dies sollte angeblich auch nicht klappen. Und so ging es die ganze Zeit, am Ende eines Vorschlages hörte ich immer und was ist wenn. Ansonsten ist das Gespräch eigentlich ganz normal verlaufen. Fand aber die Leute schon irgendwie unfreundlich und hatte ganze Zeit das Gefühl, dass sie überhaupt nicht dran interessiert waren einem persönlich kennen zu lernen, sondern nur ihre Arbeit gemacht haben.

Nach dem Vorstellungsgespräch musste ich dann schon wieder warten, so ca. 40 min, dann konnte ich mich auf meiner Präsentation vorbereiten. Dafür hatten wir 45 min Zeit. Unsere Aufgabe bestand darin, 5 Kundenbestellung und 5 Kundenemails zu bearbeiten. Wir sollten uns für einen Mitarbeiter einer Firma, die Computermäuse verkauft, ausgeben. Dafür bekamen wir ein Stapel Papier mit allen nötigen Informationen, wie z. B. Ergonomie, Lagerbestände, Mausbezeichnung und Preis, Mausbeschreibung und natürlich auch die Kundenemails- und bestellungen. Das ganze wurde natürlich sehr unübersichtlich gemacht. Man musste also, die Bestellungen mit den Produktlisten abgleichen und wenn irgendwas nicht richtig war (z.B. Lagerbestand=0), sollte man eine ähnliche Maus dem Kunden vorschlagen. Bei den Kundenemails sollte man nur auf die Kundenfragen antworten. Und im Endeffekt wurde man zu den anderen zwei Leuten aus der Personalabteilung geführt, die sich als Chefs dieser Firma ausgegeben haben und man sollte ihnen dann sein Ergebnis vorstellen. Na ja ich hatte viele Fehler bei der Bearbeitung der Kundenbestellungen gemacht, hab meistens falsche Mäuse vorgeschlagen. Ach ja und wir sollten noch ein Vorschlag machen, wie man das Ganze besser machen kann. Ich fand diese Aufgabe sehr interessant, hätte mir natürlich mehr Zeit gewünscht.

Nach der Präsentation hieß es wieder warten, so ca. 30 min und dann kam meine lenzte Aufgabe dran, der Onlinetest. Der eigentlich nicht so schwer war, bis auf paar Matheaufgaben, da man leider kein Taschenrechner benutzen dürfte;-(. Nachdem Onlinetest musste man warten bis alle anderen mit ihren Tagesplänen fertig waren und dann haben sich die Leute aus der Personalabteilung zurückgezogen um das Ganze zu besprechen. Was ich natürlich sehr gut fand, dass uns die Entscheidungen noch an diesem Tag gesagt wurden. Bis sie sich endlich entschieden haben, musste man noch so ca. 1,5 Stunden warten.

Na ja für mich haben sie sich nicht entschieden, aber ihre Begründung hat mich echt umgehauen. "Ich hätte keine Ahnung, was hinter dem Beruf Fachinformatik steckt". Und bei der anderen auch gab es zum Teil sehr heftige Antworten. Wie z.B. "Sie sind für diesen Beruf unterfordert!". Was im Grunde genommen heißt, dass der jenige gut ist, also soll es doch denen egal sein.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Sozialleistungen:Sozialleistungen von Commerzbank (Ausbildung) : 5,0 sehr gut
Ausbildungsdauer:3 Jahre
Ausbildungsvergütung:Ausbildungsvergütung von Commerzbank (Ausbildung) : 4,0 750 - 1000 Euro
Qualität der Ausbildung:Qualität der Ausbildung von Commerzbank (Ausbildung) : 5,0 ausgezeichnet
Übernahmechancen:Übernahmechancen von Commerzbank (Ausbildung) : 4,0 gut
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Kommentare
campimo
campimo, 06.04.2007
Super Bericht, tolle Beschreibung. Bei derartigen Test- und Castingverfahren lassen die dafür zuständigen Mitarbeiter es manchmal so aussehen, als hätte man viele Fehler gemacht. Solche Auswahlverfahren sind nämlich klar manipulierber. Das beginnt bereits
Leela
Leela, 05.04.2007
sh :o
MasterT86
MasterT86, 05.04.2007
Naja, keine netten Antworten am ende. Lg Tobias
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NinaCherie

*Was ich empfehlen kann*

ein Testbericht von 2003-01-01 18:35:46 vom 01.01.2003
Empfehlung: ja
Hallo liebe Community!

*Einleitung:wie alles begann*
Im Sommer 2001 hab ich ein Praktikum in der
Sparkasse Kiel gemacht und sofort Gefallen
an dem Beruf gefunden.
Einige Wochen später habe ich mich bei mehreren Banken beworben, denn 2002 stand ja mein Abitur vorraus.
Bei der Commerzbank habe ich mich sogar online beworben. Dazu geht man einfach auf die HP:www.commervabnk.de und gelangt über Berufseinstieg auf die Online-Bewerbung. Hier macht man einige Angaben über sich und muss ein paar Fragen beantworten.
Hätte dies nicht geklappt, hätte ich mich natürlich noch einaml schriftlich beworben.
Aber ich bekam sehr schnell Post und eine Einladung zum Einstellungstest.
Aufgeregt ging ich zum Vorstellungsgespräch. Doch zunächst kam ein dreistündiger Test, nach dem schon einnmal acht der fünfzehn Bewerber gehen mussten. Ich durfte zum Glück weitermachen. Das hieß, ich durfte bis zum Ende bleiben, denn bei der Commerzbank wird alles an einem Tag gemaacht. Sogar die Beurteilung.
Als nächstes kam denn das Gruppengespräch. Wichtig ist hier, dass man die Initiative ergreift und stillere Teilnehmer mit einbezieht.
Danach kamen zwei Einzelgespräche mit Mitarbeitern der Bank. Man sollte über sich erzählen und sich in einige Situationen hinein versetzen.
Das spannendste war jedoch das Verkaufsgespräch, was man führen sollte. Es ging darum, jemanden etwas zu verkaufen, was der eigentlich gar nicht braucht.
Kreativität war also gefragt.
Nach sieben Stunden, um 17 Uhr gab es dann die Entscheidung, die bei mir positiv ausfiel! Welch ein Jubel, die wollen mich tatsächlich einstellen. Wenig später bekam ich den Vertrag zugeschickt und freute mich von da an auf den ersten Tag.

*1.08.02*
Am ersten August war es dann endlich soweit, mein erster Ausbildungstag war gekommen. Doch was ziehe ich an. Vorher hatte ich einen Brief bekommen, dass man lockere Freizeitkleidung anziehen solle, denn es wäre nur ein Kennenlerntag.
Na ja, nachdem ich mich entschieden hatte ging ich nervös zu unsere Hauptstelle.
Die Azubis aus dem zweiten Jahr haben uns dann empfangen. Überrascht war ich, dass wir dieses Jahr in Kiel nur drei Azubis sind. Eine davon ist sogar eine gute Freundin von mir, so dass ich zum Glück jemanden kannte.
Die älteren Azubis haben uns an diesem Tag dann vieles erklärt, wie die Ausbildung abläuft etc.!
War also alles halb so schlimm!

*Seminare*
Nein, wir wurden auch am nächsten Tag nicht sofort auf die Kunden losgelassen. Die ersten acht Tage hatten wir erst einmal Seminare mit allen Azubis der Commerzbank aus Schleswig-Holstein. Wir waren sechzehn. Unser Personalleiter hat uns dann auch noch einige grundlegende Sachen erklärt. Am wichtigsten ist wohl das Bankgeheimnis.
Die Seminare haben aber Spaß gemacht; auch weil man immer erst um 9 Uhr da sein musste!

*Meine Bank*
Am Freitag, den 9.08 fuhr ich mit dem Bus sehr nervös zu meiner zukünftigen Ausbildungsstätte und wurde erst einmal sehr nett von meinen Kollegen empfangen. Ich stellte mich vor und hatte zunächst ein Gespräch mit unseren Filialleiter, der auch sehr nett ist.
Einer der jüngeren Kollegen nahm sich dann meiner an. In den ersten vier Tagen war ich dann im Service. Das bedeutet, dass ich an der Kasse saß. Dort werden Auszahlungen und Einzahlungen getätigt. Natürlich durfte ich nicht gleich selbst ran, sondern hab bei den erfahrenen über die Schulter geschaut.
Sachen, wie z.B Akten einordnern, ans Telefon gehen und so habe ich in der Zeit gemacht. Man lernt in der Praxis sehr viel und bekommt große Hilfe von den Kollegen.

*Berufsschule*
Ja, ich war leider erst einmal nur vier Tage in der Bank, dann begann die Schule. Das war vielleicht eine Umstellung zur alten Schule. Neue Mitschüler und ein viel höheres Niveau. Da wir alle nur zwei statt drei Jahre machen ist nicht viel Zeit für den Stoff und er wird einen regelrecht eingeprügelt. Keine Panik, man kann es schon schaffen. Es ist aber sehr interessant, den man braucht dies auch alles für die Praxis. Oft musste ich in dieser Zeit auch zur Bank, um Material zu besorgen, mit dem ich arbeiten kann.
Man hat die Fächer:Bankwirtschaft, Allgemeine Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Politik, Englisch, PC-Kurs und sogar Sport.
Selbständiges Arbeiten ist hier Pflicht.
Mit meinem ersten Zeugnis bin ich jedoch sehr zufrieden!
Ich habe Blockunterricht!Das heißt, dass ich zwischendurch immer ungefähr fünf Wochen Schule habe!

*Wie es weiterging*
Die Schule ist erst seit kurzem zu ende. Danach hatte ich wieder Seminare, die immer von Mitarbeitern der Bank geführt werden. Die geben den immer ihre Erfahrungen wieder. Man lernt echt viel und es macht auch noch Spaß!
Jetzt bin ich noch zwei Wochen im Service, dann habe ich Urlaub und dann bin ich bei der Privatkundenberatung. Darauf freue ich mich schon.
Für das erste Jahr wurde uns ein Ausbildungsplan gemacht, indem steht, wann wir was machen!

*Und nu*
Nun haben wir schon den ersten Januar und ich bin seit einiger Zeit in der Privatkundenberatung tätig. Diese Aufgabe gefällt mir sehr gut, da man dabei noch mehr mit den einzelnen Kunden in Kontakt kommt. Ob am Telefon oder direkt, wir helfen immer. Zumindest versuche ich das.
Es ist manchmal echt nicht leicht, mit den Kunden umzugehen und ihnen alles richtig zu erklären. Aber ich glaube, mir gelingt es immer besser.
Am Anfang saß ich bei einer Kollegin und habe ihr über die Schulter geschaut, dann wurde ich in die Praxis geworfen. Ich hatte meinen eigenen Platz und hatte meine eigenen Kunden. Das hat mir großen Spaß gemacht.
Jetzt habe ich bald wieder Schule.......!

*Meine Meinung*
Wie man unschwer erkennen konnte, bin ich sehr begeistert von der Ausbildung. Die Leiter sind alle qualifiziert und man hat das Gefühl, dass man etwas Gutes für die Zukunft tut. Meine Kollegen und Mitazubis sind nett, was allgemein für die Mitarbeiter der Commerzbank gilt.
Ich habe das Gefühl, dass alle wissen, was sie tun und so können sie es mir auch gut beibringen.
Die Schule war anfangs ungewohnt, aber man wächst hinein. Mit einer Ausbildung in der Bank hat man eine gute Grundlage für die Zukunft. Man sollte sich nicht davon abschrekcen lassen, dass viele Plätze abgebaut werden. Wenn man sich engagiert, bekommt man auch etwas. Und mit der Ausbildung bei der Commerzbank hat man schon einmal etwas gutes in der Hand.
Es ist schwer; ich meine anstrengend, aber ich denke, es wird sich lohnen.
Außerdem lernt man viele neue Leute kennen.
Ich hatte sogar das Glück schon eine Feier miterleben zu dürfen und ich sag euch:Bänker sind echt nicht so spießig, wie man es annehmen könnte!
Außerdem wird man auch noch gut bezahlt!
Man bekommt die monatliche Vergütung, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Urlaubsbeihilfe.
Sogar beim Essen bekommt man einen Teil gesponsert.
Die Commerzbank tut wirklich viel, damit ihre Auszubildenden eine gute Ausbildung bekommen!

*Fazit*
Die Commerzbank biedet eine perfekte Grundlagenausbildung und Vertiefung mit viel Fachwissen und qualifizierten Ausbildern!
In Schleswig-Holstein werden übrigens für nächstes Jahr noch Azubis gesucht.Also keine Scheu:bewerbt euch!

*Allgemeines*
Ausbildungsdauer:2-3 Jahre
Arbeitszeiten:
Montags-Donnerstags 8-18.15Uhr
Dienstags 8-16.30Uhr
Mittwochs 8-13.45 Uhr
Freitags 8-15.45 Uhr
Vergütung: tariflich festgelegt, im Moment ca.600€ netto
Berufsschule: blockweise
Kleidung: Jungen:Anzug
Mädchen: keine Jeans und Turnschuhe

Alles weitere könnt ihr mich fragen!

Eure Nina

PS:Das soll keine Werbung für die Commerzbank sein, sondern in erster Linie nur für die Ausbildung dort.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Commerzbank (Ausbildung)

 
Allgemeine Informationen Commerzbank (Ausbildung)
gelistet seit: 26.08.2003
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Produktbewertung: Kundenbewertung 3,50 / 5,00
Commerzbank (Ausbildung) im Vergleich
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