Commodore Amiga 500
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Commodore Amiga 500

Platz 2 in der Kategorie "Heimcomputer (C64, Amiga)".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.9 von 5)

Commodore Amiga 500 gebraucht & neu

Commodore Amiga 500 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.9 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Kultstatus:  sehr hoch
Benutzerfreundlichkeit:  ausgezeichnet
Softwareangebot:  sehr groß
Vorteile
  • Der Spielecomputer schlechthin, ein absoluter Kultrechner
KingNothing

Hommage an die Freundin

ein Testbericht von 2007-03-22 19:23:38 vom 22.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Der Spielecomputer schlechthin, ein absoluter Kultrechner...
Nachteile/Kritik: -
Einleitung:

Ein Erfahrungsbericht über einen 20 Jahre alten Heimcomputer? Wozu soll das noch gut sein in Zeiten wo 3GHz und 1024MB RAM das Geschehen bestimmen?

Dieser Bericht wendet sich an nostalgische Computerspieler jener Zeit und an Spieler jüngerer Generation die nicht mehr erlebt haben welche Leistungsfähigkeit mit den, für heutige Verhältnisse, lächerlichen technischen Daten erzielt wurde.

Ich schreibe bewusst nicht nur über meine persönlichen Erfahrungen mit dem Rechner, des weiteren möchte ich auf seine Geschichte, wie es zum Kult um diesen 16-Bit Computer kam und wo er heute steht, berichten.

Wie alles begann:

1982 ändert die Firma Hitoro ihren Firmennamen in das spanische Wort für Freundin: Amiga.
Um den Konsolenmarkt ist es nicht sonderlich gut bestellt, Heimcomputer, wie z.B. der C64, sind im Aufwind und so entscheidet man sich einen vollwertigen Heimcomputer zu produzieren. Der Lorraine, ein erster Prototyp der später unter dem Namen Amiga 1000 in die Geschäfte kommt, wird entwickelt.

Nachdem 1983 das Grundkonzept für den Amiga erstellt ist, wird es auf der CES 1984 potentiellen Geldgebern präsentiert. Im Herbst des selben Jahres wird die Amiga Inc. von Commodore aufgekauft. Aufgrund von Verzögerungen und Änderungen schafft es der Amiga in diesem Jahr aber nicht mehr in die Läden.

Am 23.Juli 1985 wird der Amiga der Öffentlichkeit präsentiert und der Siegeszug von Commodores 16-Bit Rechnern beginnt.....


Die Modelle:

1985: Amiga 1000
1986: Amiga 500
1987: Amiga 2000
1990: Amiga 3000
1991: Amiga 500+ / Commodore CDTV*
1992: Amiga 600 /Amiga 4000
1993: Amiga 1200
1994: Amiga CD32**

* auf Technik des Amiga 500+ basierender Computer mit CD-ROM
** reine 32-Bit Spielekonsole mit CD-ROM


Im weiteren Verlauf möchte ich besonders den Amiga 500 herausstellen, welcher mit rund 5 Millionen verkauften Einheiten das erfolgreichste Modell der Amiga-Reihe darstellt.

Technische Daten:

Prozessor : Motorola 68000 mit 7,14 MHz
Speicher : 512KB RAM
Rom : 256KB Kickstart ROM
Grafikchip : VSLI Chip OCS
Sound : 4-Stimmen 22KHz 8 Bit Stereo
Diskette : 880KB 3,5“ 2DD Diskettenlaufwerk

Der Grafikchip brachte es auf eine Auflösung von 640x512 und konnte im sogenannten HAM-Modus max. 4096 Farben darstellen.
Da der HAM Modus jedoch zu beträchtlichen Performanceverlusten führte erschienen Spiele für den Amiga 500 mit max. 32 Farben.

Die Betriebssysteme:

1986 und 1987 wird der Amiga mit dem AmigaOS 1.2, besser bekannt als Kickstart 1.2, ausgeliefert. 1988 folgt die wesentlich stabiler laufende Version 1.3.

1991, mit erscheinen des Amiga 500+ erscheint Kickstart 2.0, welche erstmals in der Lage ist VGA Monitore anzusteuern. Da allerdings besonders ältere Spiele in Verbindung mit Kickstart 2.0 ihren Dienst verweigern erfreuen sich Kickstartumschaltplatinen (zwischen Version 1.3 und 2.0) zu dieser Zeit grosser Beliebtheit.

Der Amiga wurde mit der grafischen Benutzeroberfläche „Workbench“ ausgeliefert. Diese ist vergleichbar mit Windows und das zu einer Zeit als das Windows der IBM und kompatiblen Rechner noch in den Kinderschuhen steckte. „Workbench“ erschien in verschiedenen Versionen mit der jeweiligen Versionsnummer der mitgelieferten Kickstart.

Die Erfolgsgeschichte:

Der Amiga 500 ist von vorn herein als Homecomputer für Privatanwender konstruiert. Sein relativ günstiger Preis, ca.1100 DM (1986), sichern dem Amiga einen guten Start.
Die für damalige Verhältnisse ausgezeichneten Multimedia Fähigkeiten und das Multitasking Betriebssystem, also dem ausführen mehrerer Befehle gleichzeitig, machen den Amiga auch im Anwenderbereich attraktiv.
Allerdings wurde beim 500er auf ein Desktop- oder Towergehäuse verzichtet. Der A500 kommt wie schon der C64 als Kompaktrechner inklusive Keyboard daher, somit ist es um die Aufrüstbarkeit eher schlecht bestellt. Allerdings kann man seinen Amiga mit einer Festplatte und einer Turbokarte (bis max. 20MHz) veredeln.
So setzt sich der Rechner besonders im Spielesegment durch und gilt noch heute bei vielen Spielern als der beste Spielecomputer aller Zeiten.
Nachdem diverse mehr oder weniger gute Spiele die Softwareflut langsam anrollen lassen erscheint 1986 „Defender of the crown“ von Cinemaware, welches erstmals eindrucksvoll beweist welche Grafikleistung im Amiga steckt. Nicht zuletzt diesem Titel ist es zu verdanken das viele Spieler zum Amiga wechseln.

Von da an ist die Anzahl der erscheinenden Titel nicht mehr zu zählen. Turrican, M.U.D.S., R-Type, Chaos Engine, Alien Breed ,um nur einige zu nennen, fesseln nächtelang vor dem 500er. Die Fähigkeit des Amigas Parallaxscrolling ruckelfrei darzustellen ermöglicht Jump’n Run Spiele mit dem Eindruck räumlicher Tiefe, auf PC’s zu dieser Zeit unvorstellbar.

Unverzichtbar wird für jeden Amigaspieler die 512KB Speichererweiterung und das Zweitlaufwerk, die immer umfangreicheren Spiele verlangen bald nach mindestens 1MB RAM und kommen auf wesentlich mehr Disketten daher.

In den folgenden Jahren geht es weiter bergauf. 1989 erscheint der „Amiga Joker“, das erste Amiga only Spielemagazin.
Es finden Messen in Köln , Frankfurt und Berlin rund um den Amiga statt, weitere, bis heute unvergessene Spieletitel, wie Gods, Lotus Esprit Turbo, North and South und die einzigartigen Lucasfilm (heute LucasArts) Adventures erscheinen.
Im Geschäftsjahr 1990/91 meldet Commodore 300000 verkaufte Einheiten des Amiga.
Zu dieser Zeit ist der Amiga die unangefochtene Nummer 1 der Homecomputer.


Das langsame Ende:

Die weite Verbreitung des Rechners und aufkommende, leistungsfähige Kopierprogramme wie z.B. „X-Copy“ führen aber bald zu erschreckend hohen Quoten von Raubkopien. Die ersten Stimmen werden laut das die Amiga-Ära ihrem Ende entgegen geht.

Trotzdem nimmt in den folgenden 2 Jahren die Qualität der Spiele, hinsichtlich Präsentation und Spieltiefe, weiter zu. Klassiker wie Ambermoon, Formula One Grand Prix und die Pinball-Reihe von 21stCentury erscheinen für den Amiga und holen teilweise das letzte aus der Hardware heraus.

Die Zahl der Raubkopien nimmt in dieser Zeit aber weiter zu, und spezielle Amiga Entwicklungen werden für die Softwarehäuser zu einem Verlustgeschäft. Das Traditionslabel „Thalion“ liefert sein Spitzenspiel „Lionheart“ bewusst ohne Kopierschutz aus, um an die Ehrlichkeit der User zu appellieren. Mit geringem Erfolg, Thalion muss bald darauf seine Tore schliessen.
Spätestens 1994 kehren viele Softwarefirmen dem Amiga den Rücken zu.
Ebenfalls 1994 muss Commodore, aufgrund von Fehlentwicklungen und schlechtem Marketing seine Pforten schliessen.

Es folgen mehr oder weniger gute Konvertierungen von PC- und Konsolentiteln. Vereinzelte Lichtblicke in dieser Zeit sind Skidmarks, Stardust und Worms.
1996 erscheint der letzte „Amiga Joker“, das (mittlerweile nicht mehr existierende) Verlagshaus konzentriert sich nunmehr voll auf den PC-Sektor.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird auch dem letzten Amigaspieler klar, das dass glorreiche Amigazeitalter vorbei ist.

Die Situation ab 1997 bis heute:

Der Lizenzträger von Amiga hat seit dem Konkurs von Commodore 1994 öfters gewechselt. Nachdem auch Escom pleite war gingen die Amiga-Rechte 1997 and die Firma Gateway und im Jahr 2000 an „Amino Development“, später unter dem Namen Amiga Incorporated.

Zwar wurde noch an den alten Amigamodellen, mittlerweile „Classic Amiga“ getauft, weiterentwickelt, zur Serienreife hat es allerdings kein Produkt geschafft.

2003 erscheint dann der erste echte „Quasi-Nachfolger“, der AmigaOne. Anstatt auf Motorola 68xxx CPU’s setzt dieser Rechner auf moderne PowerPC Technik.
Hyperion Entertainment entwickelte das Betriebssystem AmigaOS4.0, welches seit 2004 mit diesen Rechnern ausgeliefert wird.
Zwar wird sich der Erfolg früherer Tage nicht mehr einstellen, trotzdem erfreut sich der AmigaOne und besonders das Betriebssystem AmigaOS4.0 bei eingefleischten Fans noch heute grosser Beliebtheit.
Die Rechte am Amiga Betriebssystem liegen mittlerweile bei der Firma KMOS, selbige übernahm 2004 auch Amiga Incorporated.




Ich selber besitze heute noch einen Amiga 500+ aus dem Jahr 1991. Die vielgepriesene „Unkaputtbarkeit“ der Amigamodelle kann ich nur unterstreichen, läuft doch auch mein Rechner auch im 14 Jahr noch einwandfrei.
In Zeiten von 256MB Grafikkarten, DirectX 9.0 und HardwareShader 3.0 ist es für viele ,welche die „Blütezeit“ des Amigas in den frühen 90ern nicht erlebt haben ,sicher unverständlich, wie einen teilweise 15 Jahre alte Spiele noch lange vor einem (für heutige Maßstäbe) zu kleinen Monitor fesseln können.
Ist die Präsentation der Spiele in den letzten Jahren sicherlich immer ausgereifter, realistischer geworden, so fehlt mir doch oft die Originalität und Spieltiefe die viele Amigaklassiker aufweisen. Ich will nicht den Eindruck erwecken als ob heute keine Ausnahmespiele mehr erscheinen (z.B. GTA , Far Cry oder Sims), ob allerdings viele davon in 15 Jahren noch so eine grosse Fangemeinde haben wie Amigaklassiker, sei mal dahingestellt.

Wer keinen Amiga (mehr) besitzt und die alten Zeiten mal wieder aufleben lassen möchte oder noch nie Amigaspiele gespielt hat, dem sei der Amigaemulator „Winuae“ ans Herz gelegt. Zwar kommt dabei kein 100%iges „Amigafeeling“ auf, jedoch stellt es eine sehr gute Alternative da. Was man für „Winuae“ benötigt und wie es konfiguriert wird, ist auf den einschlägigen Seiten im Internet ersichtlich.
UPDATE: Via Nullmodemkabel und entsprechender Software (Sender-ADF) ist es möglich ADF-Files wieder am Original-Amiga lesbar zu machen und auf Diskette zu schreiben.

Ich hoffe der Bericht hat den Amiga ein wenig nähergebracht und den ein oder anderen dazu motiviert mal wieder eine Runde auf ihm zu spielen, dem BESTEN SPIELECOMPUTER ALLER ZEITEN!



UPDATE 04.07.: Den damaligen Hard- und Softwarehändler für Amiga, die Vesalia GmbH gibt es noch heute. Wer also Ersatzteile für seinen Amiga braucht kann diese im Onlineshop unter www.vesalia.de bestellen.

UPDATE 22.03.2007: Wer noch einen A500 sucht kann sich gerne mal bei mir melden :-)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Kultstatus:Kultstatus von Commodore Amiga 500 : 5,0 sehr hoch
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Kommentare
Jack66
Jack66, 08.04.2005
toller Uumlberblick! Hat mir viel Spaszlig gemacht
Mondlicht1957
Mondlicht1957, 27.03.2009
Sehr hilfreich und
schönes Wochenende
yasmine1703
yasmine1703, 27.03.2009
Grüsse von Yasmine1703
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NIGHTSKYHIGHFLYER

R.I.P. = Rest In Peace! PC!!!

ein Testbericht von 2003-02-15 17:47:28 vom 15.02.2003
Empfehlung: ja
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RUHE IN FRIEDEN!!! PC
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Intro:
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Das war ein Leitspruch von Amiga-Fans gegen die verhassten PCs, sprich "MS-Dosen".
Auch gab viele Witz-Programme, die das PC-Betriebssystem veräppelten.
Das zeugt davon, mit welchem Enthusiasmus und welcher Eingefleischtheit Amiga-Fans von ihrem Computer überzeugt waren.

Jedoch kam es anders als diese Wunschvorstellung.

Der PC dürfte mittlerweile einen Marktanteil von 95% haben. Und der Rest geht an Apple. Von der "Freundin" (Amiga = spanisch für Freundin!) hört und sieht man leider so gut wie nix mehr.

Das Letzte, das ich mitbekommen habe, war, daß 1998 ein Amiga mit Power-PPC-Prozessor mit bis zu 250 Mhz rausgekommen sein sollte. Weiß aber nicht ob der auch das Licht der Welt erblickte. (Vielleicht weiß einer von euch mehr?)

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Meine Story mit dem Amiga 500:
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1986 bekam ich einen Amiga 500 von meinen Eltern geschenkt. Und war sofort nahezu überwältigt, von den damaligen Grafik- und Soundmöglichkeiten dieses Computers.

Die Einfachheit und Unkompliziertheit dieses Rechners, war für mich als damals 8-jährigen natürlich sehr von Vorteil: Man brauchte nur Joystick und Maus anstecken, Diskette in das Laufwerk einschieben und schon ging es los. Und das Wort "Treiber" gab es in Amiga-Kreisen nicht, weil man eben keinen brauchte.

Weiters war es dem Amiga damals schon möglich mehrere Programme nebeneinander auszuführen, sprich –Multitasking-. Was bei 286er PC-Besitzern mit Sicherheit Neidgefühle aufkommen ließ. Und das ist ja sogar bei den neuesten PCs noch nicht ganz ausgereift.

Das Betriebssystem des Amigas hieß oder heißt –Workbench- und erzeugte mit Sicherheit auch nicht soviele Fehler wie "Windows".

Natürlich waren die technischen Daten des Amiga 500 im Vergleich zu heute lächerlich:

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Technische Daten:
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-512kb Ram = 0,5 MB Arbeitsspeicher
-4096 Farben (im Interlace-Modus bis zu 32000 Farben sogar. Konnten aber nur die besser aufgerüsteten Amigas darstellen)
-880 kb Diskettenlaufwerk
-7,16 Mhz Prozessor

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Fortse tzung der Story:
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Sonst war auch standardmäßig, neben einer Maus, auch nicht mehr dabei.

Also noch nichts mit Festplatte. Das finde ich rückblickend war der größte Mangel dieses Rechners.
Denn auf Disketten passt nun mal nicht sehr viel drauf. Sie sind nicht allzulang haltbar und nicht allzu schnell.

Ich erinnere mich noch an Monkey Island 2: 12!!! Disks waren für dieses Spiel notwendig.
Aber es gab auch sehr motivierende Spiele, die auf eine Disk draufpassten. Daß ihr mich nicht falsch versteht.
Z.B. Speedball, World + Winter + Summer Games, Giana Sisters um nur ein paar zu nennen.

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Ein reiner Spiele-Computer?
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Ich sag es ganz offen ;-): Ich nutzte diesen Computer auch fast ausschließlich für Spiele. Wie wahrscheinlich auch die meisten anderen Amiga-Besitzer. Dadurch auch sein Image als reiner Spiele-Computer.

Meiner Meinung setzte der Erfinder dieses "Rechners": Commodore zu stark auf diese Schiene. Denn der Amiga wäre durchaus auch sehr gut geeignet für anspruchsvolle Büro-, Grafik- oder andere Programme gewesen.

Wie gesagt 1985 war der Amiga eine Sensation. Die Grafik- und Soundqualitäten überzeugten bald Hunderttausende und ließen den damaligen Hauptkonkurrenten: den Atari ST bald den Kürzeren ziehen.

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Die Hoch-Zeit:
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Die absolute Hoch-Zeit des Amiga war dann 1988 und 1989.
Bezogen auf die Verkaufszahlen und Neuerscheinungen. (z.B. 25 neue Spiele in einem Monat war keine Seltenheit)

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Der PC kam langsam aber gewaltig:
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Bis der PC dann 1991 den Amiga verkaufszahlenmäßig zum ersten Male überflügelte.
Auch die Amiga-Konsole CD³² und der Nachfolger des 500er, der Amiga 1200 konnten dann nicht mehr viel dagegen aussrichten. Obwohl der Amiga 1200 schon ein erheblich verbesserter und zeitgemäßerer "Compi" war (auch mit einer Festplatte ausgerüstet).
Dann kam ja leider der Bankrott von Commodore im Jahre 1993 (oder 1994).

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Fazit:
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Mitte der 80er Jahre, ein durch die damals superben Grafik- und Sound-Qualitäten, zum Erfolg gekommener Computer. Der leider zu sehr auf –Spielecomputer- getrimmt wurde. Und dadurch anscheinend zu wenig von professionellen Usern ernst genommen wurde, obwohl er das Zeug dazu mit Sicherheit gehabt hätte.

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Zum Schluß:
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Ich finde es schade, dass sich dieser "Rechner" nicht durchgesetzt hat. Wenn er kontinuierlich verbessert und modernisiert worden wäre, wäre er wahrscheinlich heute die viel problemlosere und dadurch bessere Alternative zum PC.
Leider ist er so gut wie ausgestorben. Um wieviel einfacher wäre die Computerwelt heute mit einem High-End-Amiga mit 1 Gigahertz-Prozessor (wenn es ihn denn gäbe) ?

Peace,

NIGHTSKYHIGHFLYER!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
huber19

Dauerbrenner

ein Testbericht von 2002-08-15 23:01:21 vom 15.08.2002
Empfehlung: ja
1987 leistete ich mir meinen ersten Computer. Ausschlaggebend dafür war der Besuch bei einem Freund, der einen Amiga 500 zu Hause stehen hatte. Die Grafik des Gerätes hat mit so fasziniert, dass ich auch gleich einen haben musste.

Er leistete mir ohne Macken einen tadellosen Dienst bis 1990, wo ich auf einen 386er umstieg. Ich bezweifle heute noch, dass dies eine Verbesserung war, aber was solls.

Der gute Amiga wurde in den Keller verbannt (feucht, staubig, ein Keller halt :-). Dort blieb er bis 1996, als ich ihn in einem Anfall von Nostalgie wieder aus dem Keller holte (natürlich mit dem Vorwand, dass mein Sohn damit spielen soll *lol*). Nach einer gründlichen Reinigung wurde er in Erwartung eines Knalles, Explosion oder ähnlichem wieder angesteckt -> er funktionierte wie am ersten Tag. Workbench rein, Spiele-Diskette rein, alles tadellos. Sogar die immer angesteckte Speichererweiterung (grandiose 1 Mb) versah noch ihren Dienst. Nur der Monitor hatte etwas abbekommen, der Netzschalter wollte nicht mehr so recht, einfach Zahnstocher in den Schalter geklemmt -> passt.

Man kann sagen was man will, das Ding übt immer noch eine gewisse Faszination aus. Klar, die Grafik kann mit den Super-3d-High-End.... Computer nicht mehr mithalten - logisch. Aber die einfachen Spiele (Giana Sisters etc.) spielen sich einfach besser als am Emulator am PC.

Von der Qualität der Verarbeitung, der Einfachheit der Bedienung glaube ich, dass die alten Commodore-Computer (auch der C64 war ja sehr robust) eine Klasse für sich waren. Denn einen neuen PC würde ich mich nicht 6 Jahre in den Keller stellen trauen, den die würden vermutlich hinüber sein.

Bis heute steht der Amiga 500 im Zimmer meines Sohnes. Auch seine Freunde - alle "PC-Geschädigt :-))))" - spielen ganz gerne eine Game damit. Ja - die guten alten festplattenlosen Zeiten *sinnier*
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-3 von 3  Heimcomputer (C64, Amiga)
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Produktbeschreibung Commodore Amiga 500

 
Allgemeine Informationen Commodore Amiga 500
gelistet seit: 26.09.2003
Hersteller: Commodore
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