Platz 862 in der Kategorie "PC-Gehäuse". Laufwerkeinschübe 5.25'' ext.: 4 / Gehäuse-Typ: MidiTower / USB-Anschluss: 2 x vorhanden / Laufwerkeinschübe 3.5'' int.: 4 / Motherboard: ATX / PC Gehäuse ...mehr
Cooler Master Praetorian Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Einbauhandling:
ausgezeichnet
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Design:
gut
Vorteile
Gewicht, Innenraum, zusätzliche Lüfter
+ bestens verarbeitet
+ erstaunlich viel Platz für die Größe
+ sehr gute Kühlung
Nachteile/Kritik
Keine
- teuer
- fummeliger Filterwechsel
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ein Testbericht von Chips19842008-01-21 14:36:17vom 21.01.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Gewicht, Innenraum, zusätzliche Lüfter...Nachteile/Kritik: Keine
Technische Daten:
Abmessung: 497 x 196 x 452mm
Material: Aluminium
M/B Typ: Standard ATX
Netzteil Formfaktor: PS/2
Erweiterungsschächte: 7
5.25 Schächte: 4 (offen)
3.25 Schächte: 2 (offen)
4 (innen)
Lüftung (inklusive): 2 mal 80 x80 x 25mm (vorne)
1 mal 80 x 80 x 25mm (oben)
1 mal 80 x 80 x 25mm (hinten)
Anschlüsse: 2 mal USB 2.0
1 mal MIC
1 mal Kopfhörer
1 mal IEEE1394
Lieferumfang:
Der Inhalt der Lieferung ist sehr umfangreich ausgefallen. So werden neben einer Tüte mit nötigen Schrauben und einem Casesticker von CoolerMaster noch eine Anleitung zum Einbau des Netzteils, der Frontanschlüsse und des Mainboards mitgeliefert. Die 4 Lüfter welche oben genannten wurden, sind im Lieferumfang mit enthalten.
Einleitung:
Das Computergehäuse ist nicht nur das Grundgerüst für jeden PC, sondern hat sich über die Jahre auch immer mehr in die Modding-Szene eingegliedert. Dementsprechend umfangreich fällt die Auswahl an möglichen Gehäusetypen aus. Wer aber ein qualitativ hochwertiges, schickes und zudem leichtes Gehäuse sucht, sollte zum Material Aluminium greifen.
Einbau von Komponenten:
Bei dem Einbau von verschiedenen Komponenten ergaben sich keine großen Probleme, jedoch sollte man im Vorraus wissen, in welcher Reihenfolge man die einzelnen Komponenten am besten einbaut.
Ich begann zunächst mit dem Mainboard und schloss alle Stromverbindungen des Gehäuses an. Welche Stecker auf welchen PIN gehören, wird in der Mainboard-Anleitung zu finden sein.
Als nächstes machte ich mit dem Netzteil weiter und legte die ganzen Kabel an der Hinterseite des Mainboards entlang. Das Gehäuse bietet hier genügend Freiraum und ermöglicht so ein ideales Verlegen der Kabel. Von der Hinterseite kann man die Kabel nun ohne Probleme an die weiteren Komponenten führen.
Nun fügte ich dem Gehäuse eine Lüftersteuerung hinzu. Diese ist sehr zu empfehlen, da man nicht nur die Lautstärke der einzelnen Lüfter regeln kann, sondern entlastet das Netzteils, falls dort mal nicht genügend Steckplätze vorhanden sein sollten. An dieser Stelle möchte ich noch hinzufügen sich Verlängerungskabel zu besorgen, da die einzelnen Lüfterkabel nicht lang genug sind um die Lüftersteuerung zu erreichen. Ausserdem hat man so die Möglichkeit, die Kabel ebenfalls bequem zu verlegen, ohne, dass diese direkt auf dem Mainboard liegen.
Nun können ganz bequem die Festplatten eingebaut und angeschlossen werden. Hiernach folgt die restliche Hardware.
Kühlung und Lautstärke:
Das Gehäuse besitzt 4 eingebaute Lüfter. Diese sind zwar hörbar aber nicht störend. Wer dennoch das Gefühl hat, kann dieses Problem mit Schalldämmmatten beheben. Hierdurch wird natürlich das Gewicht erhöht.
Die Lüfter sorgen für eine gute Luftzirkulation und somit für eine angenehme Temperatur im Gehäuse. Selbst unter Volllast überschreitet meine Innentemperatur auch im Hochsommer nicht die 40 Grad Marke. Diese Werte sind aber bei jedem PC verschieden, da unterschiedliche Hardware verwendet wird und somit auch die Wärmeentwicklung ganz anders ist. Ausserdem habe ich die vorhandenen Lüfter gegen andere eingetauscht, was aber lediglich mit der Optik etwas zu tun hatte.
Fazit:
Das Gehäuse kann nicht nur durch sein schönes Design und sein Gewicht beeindrucken, auch der Innenraum liefert jede Menge Platz und ermöglicht ein leichtes Einbauen der Komponenten. Der einzige Nachteil an der schwarzen Lackierung, sind mögliche Kratzer, die beim Transport verursacht werden können. Wer auch weiterhin auf ein optisch schönes Gehäuse Wert legt, sollte hier Schutzmaßnahmen treffen. Ganz klar 5 von 5
Punkte
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ein Testbericht von Overknees2005-05-27 11:53:09vom 27.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: + bestens verarbeitet
+ erstaunlich viel Platz für die Größe
+ sehr gute Kühlung...Nachteile/Kritik: - teuer
- fummeliger Filterwechsel
In den Berichten zu den Mainboards habe ich verschiedene andere Komponenten erwähnt, die es teilweise hier bei Yopi auch zu finden gibt.
Ein paar davon möchte ich Euch vorstellen, den Anfang macht ein Computergehäuse, das Coolermaster ATC-201.
Coolermaster – die Marke
Der Name Coolermaster hat bei vielen einen ganz guten Klang, wenn es um CPU-Kühler und Komponenten für Gehäuse-Modding geht.
Das Coolermaster auch hochwertige Gehäuse produziert, beweist die Firma seit dem Jahr 1999.
Im Jahr 2000 habe ich das hier beschriebene Gehäuse gekauft, das allerdings auch heute noch, nur minimal modifiziert, unter dem Namen „Praetorian“ (Typ PAC-T01 EK) angeboten wird.
Anschaffung und Preis
Das Gehäuse wird in diversen Webshops angeboten, aber auch der Computer-Dealer „um die Ecke“ sollte es problemlos beschaffen können.
Die Preisuntergrenze liegt bei rund 99,- Euro, aber auch für 149,- wird es ab und zu verkauft, Ihr solltet also die Preise im Zweifel gut vergleichen.
Ich habe damals noch deutlich über 300,- DM dafür bezahlt, die Preise beinhalten im übrigen kein Netzteil, das Gehäuse ist also alles andere als billig.
Qualität und Material
Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium.
Es ist also nicht nur die Frontplatte in Alu ausgeführt, nein, auch das komplette Innenleben ist aus Aluminium gefertigt.
In dieser Preisklasse schon selbstverständlich ist das Gehäuse nach einem sehr hohen Qualitätsstandard gefertigt, bis auf die zunächst etwas „schlabbrigen“ Seitenteile wirkt alles wie aus dem Vollen geschnitzt.
Bei mir war einer der entscheidenden Kaufgründe das im Vergleich zu konventionellen Stahlblechgehäusen mit gleicher Aufnahmekapazität für Laufwerke das geringere Gewicht.
Ich hatte den Rechner z.B. mit nach Mexico, bei gleichen Innereien hat mir das gut 6 Kilogramm Frachtpreis erspart, bei einem KG-Preis von über 70 DM bei Luftfracht war es schon ein Argument.
Beim Zusammenbau stellt man auch fest, daß es nirgends scharfe Kanten gibt, alles ist sauber entgratet, die Verletzungsgefahr somit gering.
Platz im Gehäuse
Trotz der sehr kompakten Midi-Tower Bauweise ist das Gehäuse innerlich ein echter Riese.
Folgende Einbaumöglichkeiten sind gegeben:
5 ¼“ Einbauschächte: 4 von außen zugänglich
3.5“ Einbauschächte: 2 von außen zugänglich
3.5“ Einbauschächte: 4 interne
Mainboardaufnahme (herausnehmbar): ATX-Standart
Netzteil: Einbauplatz für Standard PS/2 (ATX) Netzteil
Abmessungen: 497 x 196 x 452 mm (Höhe x Breite x Tiefe)
Gewicht: 6.3 kg
Die Website zum Gehäuse findet Ihr unter: http://www.coolermaster.com/index.php?LT=germany&Language_s=3&url_place=product&p_serial=PAC-T01&other_title=PAC-T01Praetorian
Kühlung
Schon serienmäßig kommt das Gehäuse mit vier 80mm Lüftern zum Kunden.
Zwei sind vorne hinter einem feinmaschigen Gitter vor den internen 3.5“ Einbauplätzen (für Festplatten) montiert, die Platten liegen somit direkt im Luftstrom.
Ein weiterer Lüfter ist im Gehäusedeckel montiert und zieht warme Luft nach oben ab.
Der vierte und letzte Lüfter sitzt an der Rückwand unterhalb des Netzteils ungefähr auf Höhe des CPU-Einbauplatzes.
Leider sind die serienmäßigen Coolermaster-Lüfter nicht temperaturgeregelt und somit dauernd im Betrieb, die habe ich also sofort ausgetauscht.
Zunächst taten Arctic-Cooling Lüfter mit Temperatursensor ihren Dienst, die wurden dann aber schon gegen extrem leise laufende Papst-Lüfter ausgetauscht, dazu kam eine externe Lüfterregelung in einem 5 ¼“ Schacht.
Seit meiner letzten Umrüstung ist diese externe Regelung aber auch obsolet, daß jetzt verbaute ASUS Board kann alle Lüfter selbst regeln.
Dazu sei auch bemerkt, daß sich der Austausch der Lüfter sehr fummelig gestaltet, nur der an der Rückwand ist einigermaßen zugänglich, bei den vorderen beiden Lüftern und dem im Gehäusedeckel sollte man eine ruhige Hand und Zeit
mitbringen, wenn man diese austauschen will.
Größer Vorteil des Vollaluminium-Gehäuses ist aber die Wärmeabfuhr durch das Material selbst.
So sind alle Laufwerksaufnahmen auch aus Alu, dadurch wird schon einiges an Wärme von den Festplatten z.B. weggeschaufelt.
Man sollte allerdings drauf achten, mechanisch leise Festplatten zu verbauen, da es keine Möglichkeit gibt, in den unteren 3.5“ Schächten eine Entkopplung der Festplatten vom Gehäuse zu montieren.
Lautstärke
Im Auslieferungszustand kommt das Gehäuse vollkommen ungedämmt, dazu nervt noch der Lärm der vier verbauten Lüfter.
Für einen Hardcore Gamer, der sowohl Grafikkarte als auch CPU übertaktet hat und dementsprechend heftig kühlt, spielt das kaum eine Rolle.
Bei mir müssen die Rechner aber beides können, gescheite Leistung haben und leise sein.
Also dämme ich das Gehäuse.
Hier geht es in erster Linie mal darum, die größte Schallübertragungsfläche, die Seitenwände, ruhig zu stellen.
Gibt es für sehr populäre Gehäuse (z.B. Dragon-Serie von Chieftec) schon fertige Dämmkits mit passend zugeschnittenem Dämmaterial, ist hier ein wenig Eigeninitiative gefordert.
Da ich aber immer genug Dämmaterial aus meinem Car-Hifi Hobby im Fundus habe, wurden mit Dämmplatten die Seitenwände beruhigt.
An der Front- und Rückseite macht Dämmung kaum Sinn, da das Gehäusematerial hier schon sehr dick ausfällt und kaum zum mitschwingen neigen wird.
Netzteil
Ich bin jahrelang eingeschworener Freund von Enermax Netzteilen gewesen, so tat im hier beschriebenen Gehäuse über vier Jahre ein Enermax 465 EG seinen Dienst.
Als dann aber innerhalb von ein paar Monaten in allen meinen Rechnern die Enermax Netzteile ausfielen (jeweils durch gealterte, minderwertige Kondensatoren), wurde umgesattelt.
Jetzt tun in allen Rechner Netzteile der Handelsmarke Be Quiet! Ihren Dienst, bisher zu meiner vollsten Zufriedenheit (Bericht folgt).
Optik
Hier kann man in erster Linie mal sagen: schlicht und ergreifend.
Das Gehäuse ist sehr sachlich gestaltet, Case-Modder und Lan-Party Anhänger mit Hang zur Selbstdarstellung werden schwer enttäuscht sein.
Mir gefällt das schlichte und edle Design in silber, eine schwarze Farbvariante ist ebenfalls lieferbar.
Systemaufbau
Hier schlägt die große Stunde des kleinen Gehäuses.
Es geht damit los, das natürlich Rändelschrauben die Seitenwände halten und das Gehäuse damit ohne Werkzeug geöffnet werden kann.
Dazu ist die Mainboardhalterung als Schlitten ausgeführt, man kann das Board also bequem montieren, indem man den kompletten Schlitten auf einen Tisch legt.
Jeder, der schon öfter auf dem Boden kniend in den Tiefen eines scharfkantigen Gehäuses rumschrauben mußte, der wird diesen Vorteil schnell zu lieben lernen.
Dazu kommt eine extreme gute und paßgenaue Fertigungsqualität der Laufwerksaufnahmen, da ist nichts zu biegen und passend zu machen, nein, alles paßt gleich zu 100%.
Naturgemäß ergeben sich bei Ausnutzung aller Laufwerksschächte ziemlich enge Platzverhältnisse innen, dem kompakten Format geschuldet.
Setzt man aber gescheite Rundkabel für die IDE-Laufwerke ein oder steigt gar ganz auf SATA um für die Festplatten, ist es kein Problem, den Innenaufbau sauber auszuführen.
Besonderes Lob an Coolermaster auch für die hochpräzise Fertigung des Mainboardschlittens, die Boardmontage geht so viel leichter von der Hand, kein Vergleich mit Billiggehäusen, wo unpräzise Schraubenlöcher oft die korrekte Montage erschweren.
Bedienbarkeit
Naturgemäß gibt es an einem Computergehäuse nicht viel zu bedienen.
Außer den obligatorischen (und haptisch klasse gemachten) Tastern für Netz und Reset findet sich auch nur noch eine kleine Klappe an der Front, hinter der sich ein paar Anschlüsse verbergen.
Hier gibt es auch den einzigen echten Unterschied von meinem fünf Jahre alten Gehäuse im Vergleich zu der aktuellen Variante.
Bei mir sitzen vorne lediglich zwei USB-Buchsen, die aktuelle Ausführung hat hinter der Klappe neben diesen zwei USB-Buchsen noch Anschlüsse für ein Mikrofon, einen Kopfhörer und einen Firewire (IEE1394) Anschluß.
Nerviges
Durch die beiden Frontlüfter bedingt wird auch einiges an Staub in den Rechner gesogen.
Zwar schützt schon serienmäßig ein kleines Flies vor Staub im Inneren des Gehäuses, dieses jedoch sauber zu halten oder auszutauschen ist eine extrem fummelige Arbeit.
Da aber nur ein regelmäßig gewarteter Filter auch seine Funktion erfüllen kann, muß man zur Reinigung/Austausch (ich verwende Filtermatten aus Dunstabzughauben für die Industrie) schon jeweils eine gute halbe Stunde Zeit einplanen.
Unnötig, schlicht schlecht konstruiert.
Empfehlung und Fazit
Sucht man eine neue Behausung für seinen PC und ist bereit, dafür eine doch recht stolze Summe zu investieren, dann kann man mit dem hier vorgestellten Coolermaster-Gehäuse nicht viel falsch machen.
Man bekommt eine sehr gute Qualität, die auch nach Jahren des Einsatzes erhalten bleibt.
Für Leute, die sehr oft an ihrem PC schrauben würde ich das Gehäuse nicht ohne Einschränkung empfehlen, dazu ist es einfach doch ein wenig zu eng im Vollausbau.
Aber alle anderen, denen Qualität über Showeffekt geht, die eine solide Kühlung bei verträglicher Lautstärke suchen, denen sei das Coolermaster „Praetorian“ sehr empfohlen.
Soderle, wie immer an dieser Stelle sind mir Kritik, Kommentare und besonders Hinweise, was Ihr am Bericht vermißt, sehr willkommen! ...