Heute gehts mal wieder um ein Dell-Gerät, und zwar um einen lustigen kleinen Power PC, der sogar in die Hosentasche passt. Das Ding welches man fachbegrifflich PPC (Pocket PC) schimpft, nennt sich DELL Axim X30. Dieses kleine Ding bekam ich zu meinem Laptop (siehe letzten Bericht) dazugeschoben und seitdem begleitet mich mein Spielzeug überall hin.
Der Dell Axim X30 ist ein echtes Prachtwerk. Fette Technik in dem 122,4 x 77,2 x 14,9 mm „großen“ Gerät reingestopft und nur 139 Gramm leicht gemacht. Fette Technik in dem Sinne, was unter diesem grau-silbernen Gehäuse schlummert, ist schon nicht mehr normal. Satte 624 MHz und 64 MB SD Ram, das ist schon starke Technik muss ich sagen.
Doch wozu braucht man einen PPC solcher Klasse? Nun, zudem muss ich sagen, dass der Axim X30 einer der leistungsfähigsten PPCs ist, den es momentan auf dem Markt gibt – reicht das nicht? *ggg* Nein, Scherz beiseite, wenn ich ehrlich bin – ich wusste selber erst nicht was ich damit soll *fg*. Erst durch diverse Spielereien bekommt man das Ausmaß zu spüren.
Nehmen wir das beste Beispiel: Den Dell Axim X30 kann man wunderbar in ein GPS Gerät umfunktionieren. Man knippst eine GPS-Maus ran und installiert die Software und schon hat man ein extravagantes Navigationssystem. Nächstes Beispiel: Internet. Der Dell Axim X30 verfügt über ein integriertes BlueTooth und Wireless-Lan, der Hotspots und Netzwerke spielend leicht und schnell auffängt. So kann man im Netz surfen, e-mails abrufen usw. Noch ein Beispiel. Der X30 verfügt oben über einen Kartenslot, in ihn kann man SD-Card und MMC-Cards reinstecken – beide sind kompatible, ob da noch ne Sorte an den Speicherkarten reinpasst weiss ich leider nicht. Diese Karten gibts natürlich in verschiedenen Größen, zB: 32 MB, 64 MB, 128 MB bis in den Gigabyte-Bereich. So ne Speicherkarte ist super für Mediafiles, wie Musik, Filme, Bilder und auch Programme, die wegen ihrer Größe nicht in den internen Speicher passen oder weil man sie einfach....ähm...ja was weiss ich, wieso man das auf der Speicherkarte haben muss ;). So hat man also einen mp3-Player in der Tasche.
Aber das ist noch nicht alles *hehe* - wenn ich jetzt sage das der X30 mit einem Intel XScale Prozessor mit WMMX Technik, 16-Bit TFT-Farbdisplay mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel mit 65.536 Farben (QVGA) und eine Soundkarte mit AC-97 Codec-Chip; WM9705 Soundchip ausgestattet ist (An den Audio-Ausgang können Kopfhörer oder ein einfaches Soundsystem angeschlossen werden), kann man damit noch mehr anfangen. Nicht nur, dass es möglich ist Filme anzuschauen (braucht natürlich eine Speicherkarte mit viiiiiiiiiiiiiiiel Speicher), Musik zu hören und so ne Scherze – nein das Ding kann man auch zu einem Gameboy, NES, Super NES, Sega Gamegear und wie sie alle heissen umwandeln. Es gibt einen extra für Pocket PCs programmierten Emulator, der auch die Spieledateien für die Emulatoren für den PC braucht. Ey das ist doch megageil, dachte ich mir, so hab ich auch noch Spielekonsolen in meiner Hosentasche :D :D
Auch ein wichtiges Merkmal des X30 ist das 3,5 Zoll große Display das sehr berührungsempfindlich
ist. Mit dem beigefügten Stift steuert man hauptsächlich alles auf dem PPC, ist der Stift nicht erreichbar – geht auch der Finger *gg* oder man belegt die Tasten (9 Tasten, 1 Steuerkreuz, ein Scollrad), die an dem PPC angebracht sind, um so schneller an seine meistgenutzten Programme zu gelangen.
Benutzt wird natürlich Windows Mobile 2003 Second Edition, dass natürlich einiges hermacht. Wie auf einem Heim PC ist viel an Software gleich mitgeliefert. Egal ob der Windows Media Player, Pocket Outlook für emails, Internet Explorer, Pocket Word, Pocket Excell, kleine Windows Spiele, der klassiche Datei-Explorer und schiess mich weg. Wem das alles nicht reicht, der findet im Internet unmengen an Zusatzsoftware für den Pocket PC. Meiner ist zusätzlich noch mit einem Pocket Winamp ausgestattet, Pocket ICQ, Pocket IRC, und vieles vieles mehr. Dadurch das er integriertes Bluetooth und Wireless Lan hat, ist man mit diesem Schmuckstück total unabhängig, das ist so geil sag ich euch : )
Was hamm wa denn noch so interessantes. Ah ja, natürlich darf man an Software das Adressbuch, Terminkalender, Notiz und Aufgaben nicht vergessen. Durch das Bluetooth kann man supereinfach alles von seinem Handy in das PPC kopieren - umgekehrt natürlich auch. Einfach das Handy oben ranhalten und der Dell Axim X30 erkennt sofort jedes Handy. Wenn er bereit ist, können Daten supereinfach rübergeschoben werden. Hat das Handy kein Bluetooth, sondern nur Infrarot, alles kein Problem – der X30 hat auch noch ne Infrarotstelle.
Ahh genau...apropos Infrarotstelle....muahahaha, es gibt sogar ne Fernbedienungssoftware, die ist geil. Einfach eine Fernbedienung von einem Fernsher, HiFi-Anlage, DVD-Player usw an den Axim halten – die jeweiligen Tasten auf den Fernbedienungen durchdrücken und die Software bzw der X30 lernt sofoert davon. So kann man den Axim X30 auch noch als Universalfernbedienung verwenden und man steuert ihn durch den Touchscreen und man kann Tausende von Geräten gleichzeitig bedienen – ist das cool oder was *lach*.
Ok, zurück zum Thema. Im Adressbuch können natürlich alle Informationen der Person gespeichert werden. Telefonnummer, Adresse, Email-Adresse, Homepage, Geburtstag (sollte dieser in unmittelbarer Nähe sein, erscheint es als „Wichtig“ auf dem Pocket Desktop) usw. Terminkalender ist auch mittlerweile für mich nicht mehr wegzudenken. Je nachdem, wann man eine Erinnerung schaltet – erscheint der Termin auf dem Pocket Desktop.
Okay genug über Software gelabert, widmen wir uns wieder dem eigentlichen Produkt, dem Dell Axim X30.
Das Design ist eher schlicht, der X30 hat ein großes Display, darunter ein paar Shortcut-Knöpfe – an der Seite in ein Scrollrad und ein Audio-Ausgang. Oben befindet sich der An/Aus-Kopf – sowie der Empfähnger für Bluetooth und W-Lan.
Da muss ich sagen, der Empfänger sieht an dem X30 voll scheisse aus. Da ist quasi ne blaue Ausbeulung, das voll deplaziert wirkt. Ist eines der Empfänger angeschaltet leutet die jeweilige Funktion.
Ein weiterer Nachteil an dem X30 ist die Verwendung des Materials für das Gehäuse. Es sieht zwar schick aus, jedoch merkt man dass es einfach nur billiges Plastikgelumpe ist. Gerade wenn man an den Slots drückt – gibt das Material erkenntlich nach. Aber das ist auch das einzige was ich bemängeln kann.
Wer sich noch an die Maße des X30 erinnern kann, wird sich sicher fragen was mit dem Akku ist. Nun, das Ding ist wirklich klein und sehr sparsam wie sich finde. Ich meine gut, wenn man as Gerät stundenlang strapaziert ist nach gut 5 Stunden sense, aber das ist immernoch super lange. It der Akku leer, braucht er auch nur maximal 3 Stunden bis er wieder aufgeladen ist. Zum Aufladen benötigt man ein Netzteil speziell für den X30, dass dann unten am Gerät angeschlossen wird. Der Anschluss unten ist aber nicht nur für den Akku, nein er ist auch die Schnittstelle, für die Docking-Station oder anderen Schnösel. Mit Sicherheit werden sich einige nun fragen wovon ich schon wieder laber.
Nun, wer keine Möglichkeit hat, seinen PPC mit dem PC kommunizieren zu lassen (weil kein W-Lan vorhanden ist), der kann die Dockingstation nutzen. Diese wird per USB 2.0 in den PC gesteckt und der X30 nimmt Platz in der Dockingstation. Nun benötigt man eine Software auf dem PC, die es ermöglicht – das beide Geräte untereinander kommunizieren können. Nun kann man Daten austauschen oder sogar mit dem PPC über die Dockingstation online gehen, was aber sehr umständlich ist *gg*. Die Dockingstation kann aber auch zum Aufladen des Akkus verwendet werden.
Doch wie sieht es mit der Stabilität aus? Nun ich habe es tatsächlich einmal geschafft, dass ich den PPC komplett lahmgelegt habe *rofl bin ich ein Haxx0r*. Fragt mich nicht wie ich das gemacht habe, ich glaube es lag daran das ich zuviel rumgespielt hatte und irgendwann ging garnix mehr. Es kann auch einfach mal ne totale Auslastung vorkommen, sodass sich quasi Windows Mobile verabschiedet (is ja bei Winodws nix Neues, gell?), aber keine Panik – Der X30 verfügt auf der Rückseite einen Resetknopf, mit dem ist es möglich quasi zu rebooten. Wenn aber nix mehr geht, kann man auch alles auf den ursprünglich ausgelieferten Betriebsstandard zurücksetzen. Das ist wie Formatieren, nur dass Windows Mobile nicht neu installiert werden muss - es ist aber quasi wieder alles auf 0 gesetzt wurden. Da muss man einfach die Resettaste 10 Sekunden lang gedrückt lassen, schon ist alles wieder schick :).
Okay viel Durcheinander würde ich sagen, also fasse ich mal alles kurz zusammen *muhar*
Erweiterungssteckplätze: 1 Steckplatz für Secure Digital-, SDIO Now!- und Multimedia-Karten mit 3,3 V (kann eine Digitalkamera sein, Wireless-Lan Karten, usw)
OS: Microsoft Windows Mobile 2003-Software (Second Edition)
Bildschirm: 16-Bit TFT-Farbdisplay, berührungsempfindlich, transflektives LCD; 3,5 Zoll; Auflösung: 240 x 320 Pixel mit 65.536 Farben (QVGA)
Empfänger: Integrierte 802.11b- und Bluetooth Wireless-Technologien sowie Standard-Infrarotanschluss
Anschlüsse: Netzanschluss über Ladegerät-Adapter; 28-poliger Docking/Sync-Anschluss;3,5 mm-Anschluss für Stereo-Kopfhörer und Soundsystem
Steuerelemente und Beleuchtung: Navigationstaste mit 5 Bewegungsrichtungen; Scrollrad: Auf, Ab, Action; 4 Programmtasten: Kalender, Kontakte, Posteingang, Startseite; Sprachaufnahmetaste (wers braucht, ich nicht *gg*), Zurücksetzen-Taste, Media Player-Taste/Wireless Ein/Aus-Taste (kann frei belegt werden), Beleuchteter Ein-/Ausschalter, Ereignisbenachrichtigung (Termine, Aufgaben, Geburtstage ect); Ladestandanzeige (orange blinkend = Akku schwach, orange leuchtend = Ladevorgang, grün = Akku voll)
Fazit: Keine Frage, der Dell Axim X30 ist einfach nur geil. Die Funktionen sind überwätigend. Man kann den PPC als: mp3-Player, mobiles Kino, Navigationssystem, Universalfernbedienung, mobile Workstation, Digitalkamera, Diktiergerät, Spielekonsole, mobile Surfstation und vieles mehr verwenden – was will man denn da noch? Das Ding ist leicht, klein, schick, sauschnell ..... also..... es kann einfach viel ..... zuviel :D
Den Dell Axim X30 gibt es übrigens in zwei varianten. Einmal die flotte Version die ich habe und einmal die langsamere Verion mit halb soviel MHz und halb soviel Speicher. Der X30 mit 624 MHz kostet momenten 382 €. Zur Ausstattung gibt die Windows Mobile CD, Die Dockingstation, eine 64 MB SD-Card, Ein Netzteil, Handbücher in 23.987 Sprachen (argh wie ich sowas hasse), dem Gerät selber (lol), den Akku und den Stift (ohne Mine oO).
Einzige Mängel sind, dass der integrierte Lautsprecher nicht grad laut ist, das der Empfänger kacke aussieht und das Material wirkt etwas billig ... das war aber auch.
In diesem Sinne: be mobile, sagt VoodooBenshee
...
ein Testbericht von Dan13l2009-03-16 17:31:37vom 16.03.2009Empfehlung: ja
Vorteile: - eine sehr einfache Handhabung
- sehr gute Prozessorleistung
- viel Kommunikationstechnologie
...Nachteile/Kritik: - gerine Akkuleistung
Das Dell Axim X 30 ist ein sehr handliches und überaus gut konstruiertes PDA (Personal Data Assistent).
Bei der Lieferung ist meist eine Microsoft Outlook 2002 CD dabei, sodass man direkt seine Kontakte aus Outlook auf das PDA übertragen kann.
Die Übertragung erfolgt mithilfe einer schnellen Übertragung von WLAN, Bluetooth oder Infrarot.
Außerdem können mit dem PDA die neuesten Navigationssysteme verwendet werden, die sehr schnell und flüssig laufen.
Hierfür kann eine externe Bluetooth-Maus verwendet werden, die man mit dem PDA verbinden kann.
Mit der richtigen Haltung im Auto – das perfekte Navigationssystem.
Das PDA kann neben der Navigation noch viel mehr, wie etwa das Abspielen von MP3-Dateien und Videodateien.
Mithilfe der integrierten Wireless-Lan-Technologie kann das PDA sogar zum Surfen im Internet verwendet werden.
Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das PDA nicht gedrückt wird, da das Display sehr leicht kaputt gehen kann, wie es mir bei meinem ersten Axim X 30 passiert ist.
Außerdem ist oft der interne Akku etwas schwach, wenn man zum Beispiel das Navigationsgerät zu Fuß verwenden möchte. Hierzu kann ich einen leistungsstärkeren Akku empfehlen, den es günstig bei Ebay zu Kaufen gibt. Für das Auto gibt es natürlich auch passende Netzteile für den 12 V Anschluss des Zigarettenanzünders.
Der Erststart des PDA ist, wie bei anderen PDAs auch, in mehrere Schritte eingeteilt, wie etwa die Ausrichtung des Touchpad und das Eingeben der Benutzerdaten.
Alles in einem finde ich das Dell Axim X 30 ein sehr gelungenes Objekt, dass ich neben ein paar minimalen Mängeln, die erwähnt wurden, nur empfehlen kann, denn es hat neben den schon vorinstallierten Programmen immer noch genügend Speicherplatz für weitere Programme. Selbst wenn der Speicherplatz einmal nicht mehr ausreichend sein sollte, gibt es immer noch die Möglichkeit den Speicher mithilfe einer SD-Speicherkarte (bis zu 8GB) zu erweitern.
Aufgrund der vielen Funktionstasten und der sehr einfachen Handhabung des PDAs, macht es wirklich Spaß es zu verwenden.