DKV Krankenversicherung
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 Versicherung
Platz 100 in der Kategorie "Versicherungen". Versicherungs-Typ: Private Krankenversicherung / ...mehr
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DKV Krankenversicherung Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,00 / 5,00 (2.0 von 5)
von 25% aller Autoren empfohlen (1/4).
Bewertungsverteilung:
Dauer der Nutzung:  länger als 1 Jahr
Erreichbarkeit im Ernstfall:  mittelmäßig
Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:  
Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:  mittelmäßig
Allgemeine Kundenfreundlichkeit:  schlecht
Sind Sie Kunde des Dienstleisters: ja
Vorteile
  • größte Krankenkasse? ! recht unkomplizierte Abrechnung
  • mittlerweile nichts mehr
Nachteile/Kritik
  • Kundenbetreuung, Service, Preis - Leistung
  • die Praxis, meine Erfahrungen
Gracie99

Lieber Psychotherapie als Allergiesalbe!

ein Testbericht von 2005-06-26 13:48:14 vom 26.06.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: größte Krankenkasse? ! recht unkomplizierte Abrechnung...
Nachteile/Kritik: Kundenbetreuung, Service, Preis - Leistung
Seit dem Jahr 2002 bin ich Beamtin bei einer Stadtverwaltung, dass bedeutet für mich, dass ich mich zu 50% privatversichern muss. Die anderen 50 % der Aufwendungen werden mit der Beihilfe abgerechnet.

Privat versichern ... da stand ich zunächst erstmal vor einem Problem, ich war gerade 18 Jahre alt und hatte von der ganzen Materie überhaupt keine Ahnung. Gerade bei Krankenversicherungen gibt es natürlich so viel, auf das man achten muss.
Naja, ich hatte mir ein paar Vertreter nach hause eingeladen und mich dann letztlich für die DKV entschieden.
Mir machte das ganze den seriösesten Eindruck von allem. Die Leistungen schienen gut zu sein und der Beitrag war eigentlich ok.


*** Die DKV ***

Die DKV ist Europas größte private KrankenVersicherung. Seit mehr als 75 Jahren ist die DKV mit ausgewiesener und umfassender Kompetenz auf dem Gebiet der Kranken-
versicherung innovativ tätig und seit Jahrzehnten in einer führenden Position.
Da sie die größte Krankenversicherung sind, hab ich mir zuerstmal keine Gedanken gemacht und dachte mir, dass die so schlimm ja nicht sein können.
Nach meiner Ausblidung von 2 Jahren Dauer hätte ich ja immer noch wechseln können.


*** Die verschiedenen Tarife ***

Tarife hört sich irgendwie schon ein bisschen seltsam an, ich nenne es mal eher Verträge, denn schließlich geht es hier nicht ums Telefonieren ;-)
Also so genau kann ich euch jetzt hier gar keine Varianten vorstellen, denn es gibt für jede Person einen individuellen Tarif.
Für Selbstständige sind es auch wieder ganz andere Verträge, wie für Beamten oder normale Arbeitnehmer mit einem hohem Einkommen.

Auf jeden Fall bietet die DKV VollVersicherungen, Zusatzversicherungen, Ergänzungstarife und Beihilfetarife an.
So müsste eigentlich für jeden was dabei sein.

Gesetzlich versicherte können sich für einen der Ergänzungstarife entscheiden und sich zusätzlich noch für Zahnbehandlungen oder ähnliches versichern.

Die Tarife werden dann immer noch auf das Alter, das Geschlecht und das Einkommen abgestimmt und da können gewaltige Unterschiede bei rum kommen.


*** Meine Erfahrungen mit den Tarifen ***

Naja, ich hatte jetzt schon zwei Verschiedene Verträge, einen in meiner Ausbildung und dann einen für die Zeit nach der Ausbildung. Demnächst bekomme ich wieder einen neuen, denn ab dem 1.9 mache ich noch eine weitere Ausbildung.
Dafür wird der bestehende Vertrag jedes mal wieder gekündigt und ein neuer gemacht.

Für Beamten gibt es nicht soviel Auswahl in den Tarifen, es gibt einen Beihilfetarif für Ausbildung und einen normalen, da kann man dann zusätzlich noch Ergänzungen zufügen, wie für Zähne oder Brillen.

Der Ausbildungstarif kann allerdings nur 5 Jahre insgesamt bestehen. Ich war schon 2 Jahre in der Ausbildung und kann somit nur noch 3 Jahre im Ausbildungstarif bleiben. Wenn ich also durchfallen sollte, hab ich Pech gehabt :-)

Mit den Tarifen kommt man eigentlich ganz gut klar, sie sind recht übersichtlich und relativ verständlich.
Nur leider wird einem der Tarif nie wirklich erklärt, man schließt da was ab, weiss aber nie wirklich, was jetzt an Leistungen alles enthalten ist. Die kundenbetreuung ist nicht das Wahre, dazu später aber mehr.


*** Die Beiträge ***

Naja, die DKV ist sicher nicht die billigste Krankenkasse. Ich hab oft genug überlegt, zu wechseln, andere sich billiger, aber da sind dann auch immer schöne Hintertürchen in den Verträgen, so dass man sehr schwer an leistungen oder Erstattungen kommt. In sofern ist das schon ok, wenn die Leistung stimmt, dann bezahle ich gerne etwas mehr.

Nun hab ich ja leider das Problem, dass ich eine Frau bin. Zumindest ist das ein Problem, wenn es ums privatversichern geht. Frauen bezahlen nämlich einiges mehr.

In der Ausbildung habe ich zuerst mit 18 Jahren 38 € bezahlt, als ich dann aber 19 wurde, durfte ich direkt mal eben 58 € bezahlen. Ein Mann würde in dem Fall mit 19 Jahren 32 € bezahlen.

Nun bin ich raus aus der Ausbildung und bezahle jeden Monat 198 €, während ein Mann im gleichen Tarif nur 120 € bezahlt.
Man begründet das mit Schwangerschaften, die bei Frauen ja nun mal sehr teuer sind. Aber ich glaube, dass ich um das Geld wieder rauszubekommen, mindestens 10 Kinder bekommen müsste :-) Naja, dass lässt sich nicht ändern, ist bei anderen Krankenkassen aber auch so.

So kann man sich mal ein ungefähres Bild der Beiträge machen, die sind natürlich bei jedem anders, schon alleine wegen den Berufsgruppen und dem Eintrittsalter.


*** Das Eintrittsalter ***

Definitiv ein Minuspunkt bei der DKV ... Je jünger das Eintrittsalter ist, desto weniger bezahlt man im laufenden Tarif.
Ich bin mit 18 Jahren eingetreten, würde somit den niedigsten Beitrag bezahlen, den es gibt und zwar so lang, bis ich sterbe.

Da ich aber nach der Ausbildung immer wieder einen neuen Vertrag machen musste, wir mein Eintrittsalter auf 24 festgelegt, wenn ich dann mit der 2. Ausbildung fertig bin.

Das finde ich super mies, denn schließlich habe ich ja schon 6 Jahre vorher bezahlt und bin eingetreten. So wird mir jetzt aber ein Leben lang der Beitrag mit einem Eintrittsalter von 24 Jahren berechnet, das wird ungefähr so 50-100 € im Monat ausmachen.


*** Enthaltene Leistungen ***

Davon bin ich leider überhaupt nicht begeistert. Man blickt durch die Verträge aber auch kaum durch, wenn man keine Ahnung davon hat. Der kundenbetreuer ist aber auch nicht wirklich bereit, einem den Vertrag zu erklären.

Ich verstehe bis heute nicht, was mir an Zahnersatz nun bezahlt wird.

Soweit ich das jetzt verstanden habe, sind fast alle normalen Leistungen, die man für einen Arztbesuch braucht, enthalten.
Außerdem ist es wirklich so, dass man als Privatpatient einiges mehr an Behandlungsmöglichkeiten bekommt, als gesetzlich versicherte.
Beispiel Frauenarzt: letztens hat meine Frauenärztin eine neuartige Krebsvorsorge bei mir gemacht, die viel sicherer und eindeutiger ist, als die normale. Bei gesetzlich versicherten wird aber nur die normale bezahlt.
Ich persönlich kann sowas nicht nachvollziehen, aber so ist das wirklich.

Zusätzlich habe ich noch eine Versicherung für meine Augen, ich bin mittlerweile relativ kurzsichtig und benötige eine Brille bzw Kontaktlinsen. So werden mir alle 2 Jahre ein neues Gestell bis 150 € bezahlt oder eben die Kontaktlinsen. Da die Brille aber immer teurer wäre als die kontaklinsen und ich beides brauche, bezahle ich die Kontaktlinsen alle 6 Monate selber und lasse mir die Brille bezahlen.

Außerdem bekomme ich von der Krankenkasse ebenfalls die super-Entspiegelung und die Kunststoffgläser bezahlt. Wer sich damit auskennt, weiss, dass das keine gesetzliche Versicherung macht.

Sehr seltsam finde ich im übrigen, dass psychotherpeutische Behandlungen und Psychater ohne Einschränkungen bezahlt werden, ich aber die Creme für meine Allergie selber bezahlen muss. Aber so ist das eben.


*** Abwicklung der Erstattungen ***

Das ist ja immer sehr wichtig, wie schnell man sein Geld wieder bekommt und so :-)
Also ich muss bei wirklich allem in Vorkasse treten, ich bezahle alle Medikamente und jede Arztrechnung selber, auch wenn die Arztrechnungen mal eben über 1000 € hoch sind. Allerdings warte ich dann immer erst, bis ich die Erstattung wieder hab. Weil 1000 € kann ich mir nicht mal eben aus den Rippen schneiden.

Bei der DKV läuft das so, man muss die Originale der Rezepte und die Rechnungen mit dem Postweg zu seinem Kundenbetreuer schicken und der leitet es dann zur Abrechnung nach Köln zur Zentrale weiter. Ich komme mit meiner Kundenbetreuerin aber überhaupt nicht klar und schicke deshalb direkt alles nach Köln.

Insgesamt dauert es so ca. 14 Tage bis man das Geld auf seinem Konto hat, manchmal aber auch drei Wochen. Ich persönlich finde das schon sehr lang, bei anderen Krankenkasse kann man den Antrag auf Erstattung nämlich online stellen, man schickt die originale dann hinterher. So würde der Antrag wesentlich schneller bearbeitet und man hat das Geld auch schneller auf seinem Konto. Aber bei der DKV geht sowas nicht.

Ansonsten sind sie eigentlich sehr kulant was das Abrechnen angeht. Wie gesagt, ich bekomme sogar die Kunststoffgläser für die Brille und auch Zahnfüllungen mit dem 3,5fachen Satz erstattet. Ich finds nur ein bisschen blöd, dass ich nie weiss, was ich wirklich bezahlt bekomme, weil ich durch den Vertrag einfach nicht durchblicke.


*** Der Service, die Kundenbetreuung ***

Mit der schlimmste Punkt dieser Krankenversicherung. Ich persönlich komme mit meiner Kundenberaterin überhaupt nicht klar. Vor Vertragsabschluss war sie noch super freundlich und nett. Seitdem ist sie aber total schnippisch und unverschämt zu mir, sie weigert sich zum Beispiel mir Fragen zu beantworten oder mir den Vertrag zu erklären, weil sie meint, dass ich doch nicht so dumm sein könnte, dass ich das nicht verstehen würde... mehr muss ich dazu ja wohl nicht sagen. Nur leider möchte die Zentrale in Köln nicht, dass ich einen anderen Kundenberater bekomme, warum auch immer. Also sehe ich das mal einfach so, als wenn ich keinen Kundenberater hätte und wende mich mit meinen Fragen immer direkt an Köln.
Besonders toll ist das nicht, aber irgendwie interessiert das keinen.

Der Service ansich hält sich in Grenzen, es gibt zwar eine informative Homepage, aber weiteren Service wie man das von anderen Krankenkassen gewöhnt ist, gibt es nicht.
Man kann seine Anträger weder online stellen, noch gibt es eine allgemeine Beratungsstelle wie den Teledoc oder ähnliches.
Da ist also nicht viel an zusätzlichem Service vorhanden.


*** Beitragsrückerstattung ***

Die ist ebenfalls unter aller Sau, wenn ich das mal so sagen darf. Bei manch anderen Privatversicherungen bekommt man sogar bis zu 75 % des Beitrages wieder, wenn man keine Rechnungen einreicht.

Hier ist das aber so, dass wenn man 1 Jahr keine einzige Rechnung eingereicht hat, man nur 2 Monatsbeiträge des Jahres zurück bekommt.
Das ist ja eigentlich so gut wie gar nichts.
Nach drei weiteren Jahren ohne eine Erstattung bekommt man dann ganze 3Monatsbeträge wieder zurück... aber nicht vergessen, dafür müsste man dann 4 jahre kein einziges Rezept gebraucht haben oder nicht ein einziges Mal beim Arzt gewesen sein.
Das ist bei mir so gut wie unmöglich, ich hab ständig irgendwas... schon alleine, weil ich mir alle 3 Monate das Rezept für meine Pille holen muss.
Außerdem sollte man ja auch regelmäßig zur Vorsorge gehen. Also ich halte 4 Jahre nicht zum Arzt gehen für nicht so sinnvoll.


*** Prävention oder lieber teure Heilung? ***

Die Krankenkasse meiner Eltern erstatten meinen Eltern den Beitrag fürs Fitnessstudio, zumindest den Betrag, den die Rückenfit oder Aquagymnastik - Kurse kosten würden, denn das ist ja vorbeugend für die Gesundheit. Als Bonus dafür werden diese Beträge von der Krankenkasse erstattet.
Da dachte ich mir, dass ich meine Krankenkasse da doch auch mal nach Fragen könnte. Die schickte mir aber nur einen unverschämten Brief, dass das doch in meiner eigenen Verantwortung liegen würde, mich um meine Gesundheit zu kümmern und das ich mich doch bitte selber um einen gesunden Rücken kümmern soll.
Von der DKV sehe ich für sowas also einen einzigen Cent, anscheinend steckt man da das Geld lieber in teure Reha's wenn man dann wirklich krank geworden ist. Schon alles sehr seltsam :-)


*** Mein Fazit ***

Also ich sage das mal so ... ich bin nicht zufrieden mit dieser Krankenkasse, schon alleine wegen der Kundenbetreuung. Aber ich habe einfach noch keine bessere Alternative gefunden, vor allem weil so ein Wechsel ja auch immer einige Komplikationen mit sich bringt.
Mich stört vor allem die Kundenbetreuung, der fehlende Service und dass man von dieser Krankenkasse kaum etwas außergewöhnliches erstattet bekommt, denn schließlich ist sie auch nicht die billigste. Außerdem muss man zu den normalen Tarifen fast immer noch extra Verträge machen, wenn man schlechte Augen, schlechte Zähne oder sonst irgendein Leiden hat.
Ich hatte bisher soo viel Ärger mit dieser Krankenkasse, dass ich jedes mal schon Pocken im Gesicht bekomme, wenn ich einen Brief von der DKV bekomme, meist soll ich dann sowie so wieder nur was nachbezahlen :-)
Also ich kann sie nicht unbedingt weiterempfehlen, aber ich weiss eben keine bessere Lösung.


Liebe Grüße und viel Gesundheit an alle!!

Gracie*
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Erreichbarkeit im Ernstfall:Erreichbarkeit im Ernstfall von DKV Krankenversicherung  Versicherung: 2,0 schlecht
Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:Zahlungsbereitschaft im Ernstfall von DKV Krankenversicherung  Versicherung: 2,0 ungern, mit Murren
Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:Beitragshöhe / Leistungsverhältnis von DKV Krankenversicherung  Versicherung: 3,0 mittelmäßig
Allgemeine Kundenfreundlichkeit:Allgemeine Kundenfreundlichkeit von DKV Krankenversicherung  Versicherung: 1,0 sehr schlecht
Sind Sie Kunde des Dienstleisters:ja
Dauer der Nutzung:Dauer der Nutzung von DKV Krankenversicherung  Versicherung: 1,0 länger als 1 Jahr
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Kommentare
Pumasun
Pumasun, 09.08.2010
nett geschrieben. Wünsche eine schöne Woche. LG
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Dancing

Ärger mit der DKV - Trauerspiel in mehreren Akten (25.10.09)

ein Testbericht von 2009-10-27 12:25:36 vom 27.10.2009
Empfehlung: nein
Vorteile: mittlerweile nichts mehr...
Nachteile/Kritik: die Praxis, meine Erfahrungen
Meine Erfahrungen, meine Meinung: NIE WIEDER!!!!
Ich wünschte, ich könnte auch NEIN, DANKE sagen - aber raus komme ich aus dieser privaten Krankenversicherung auch nicht mehr.
Vertragsabschluß: als Teil eines Gruppenversicherungsvertrages (Arbeitnehmer) (AD1, ZD3, SM6 R10) in 1994. Alles normal - alles gut.
lfd. Arztrechnungen und Rezepte: erste Zweifel. Jeder Arzt, mit dem ich sprach, schimpfte über die DKV. Besonders leistungsunwillig, keine empfehlenswerte private KV.
erste Erlebnisse: unverständliche Kürzungen und Nichterstattungen, zT super-inkompetente Sachbearbeiter, die etwas ablehnen, weil(!) sie es nicht kennen (sowas ist als Begründung schlicht atemberaubend). Nach telefonischem und schriftlichem Nachfassen erfolgte die Kurskorrektur: Erstattung.
Aus dem Schreiben der DKV:
"Wir bedauern, daß die bisherige Bearbeitung Ihres Leistungsantrages Anlaß zur Verärgerung gegeben hat.
Aufgrund Ihrer Ausführungen haben wir den Sachverhalt erneut geprüft. ... Ihre Verärgerung ist nachvollziehbar. Selbstverständlich ist das o.g. Präparat auch in Deutschland bekannt und erstattungsfähig." Und weiter: " Die Ausführungen von Frau Dr. xxx sind korrekt. Auch hier ist uns in der Bearbeitung ein Fehler unterlaufen, ..."
Andere Kürzungen betrafen Nähr- und Stärkungsmittel (lt. AVB nicht erstattungsfähig) und waren insoweit zumindest zum Teil nachvollziehbar.
Zwei 3-tägige Krankenhausaufenthalte wurden beanstandungsfrei abgewickelt.
Bis daher hatte ich zwar gemerkt, daß der Branchenprimus, der sich im übrigen auch durch den Gruppenversicherungsvertrag empfohlen hatte, nicht wirklich erste Wahl ist, und daß das hohe Beitragsniveau der DKV leider überhaupt nicht dazu führt, daß man im Verhältnis zu anderen Privatversicherten einen besonders großen Leistungsumfang bekommt, aber die ersten fast 10 Jahre meines Versichertendaseins verliefen ansonsten ereignislos; ich war nicht aktiv unzufrieden.
In 2002 vereinbarte ich mit der DKV eine Vertragsänderung betr. Krankentagegeld mit einer handschriftlichen Rückänderungsklausel; damals eine kleine Sache, die sich jetzt als (vorläufiger?) Höhepunkt der Vertragsbehandlungs- und -interpretationskunst der DKV zeigt.
Dann eine umfangreiche Zahnarztbehandlung: Zahnersatz Vollkeramik, Verblendungen Rechnung über knapp 12.000 Euro, Erstattung 68,9%. Die Kürzungen betrafen i.w. "Überschreitung der allgemein üblichen Preise"; das sah mein Zahnarzt zwar ganz anders (das mir mittlerweile schon bekannte DKV-Erstattungsdrama). Fand ich alles nicht so toll, aber noch immer (s.o.); ich war nicht aktiv unzufrieden.
In 2003 bekam ich zum ersten Mal ernstere gesundheitliche Probleme und beantragte Rückänderung meines Vertrages entsprechend der Vereinbarung. Die DKV weigerte sich.
Im Sep. 2005 wurde ich krankgeschrieben. Die Krankschreibung dauerte 1,5 Jahre; d.h. die DKV geriet also nach dem 365. Tag in die Leistungspflicht.
Dann tauchte jeweils unangemeldet ein DKV-Mitarbeiter im 4-Wochen-Takt vor meiner Haustür auf und übergab Zettelchen, auf denen ich zum Besuch eines von der DKV ausgesuchten Vertrauensarztes aufgefordert wurde. Mit dem Hinweis, kein Besuch - kein Geld mehr.
Ich war wegen psychischer und physischer Folgen von Arbeitgeber-Mobbing krankgeschrieben. Wurde daher auch zum Besuch bei einem Psychiater aufgefordert. Ich mußte also einem vollkommen Fremden, dem ich in keiner Weise vertraute, meine Krankengeschichte erzählen und seine Fragen beantworten. Hab ich unter Protest notgedrungen getan.
Da die DKV die Vertragsrückänderung entsprechend der Vereinbarung verweigerte, habe ich vor dem Landgericht Köln Klage eingereicht. Der nachfolgende, schriftliche Schlagabtausch der Anwälte führte dann zu ganz erstaunlichen Ergebnissen.
Mein Antrag mit der handschriftlichen Hinzufügung zur Rückänderung und das der DKV vorliegende Exemplar wiesen Unterschiede auf! So wurden nicht nur Änderungen zum geltenden Tarif vorgenommen, sondern die Rückänderungsklausel war nachträglich ohne mein Wissen! vom VS-Vertreter verändert worden. Er hat eigenmächtig handschriftlich "innerhalb von 2 Monaten" hinzugefügt.
M. E. offensichtlich ein Versuch, einen Fehler wieder glatt zu bügeln.
Weiterhin hat mich der VS-Vertreter i.Z.m. der Änderung in einen anderen Tarif eingruppiert, ebenfalls ohne Absprache, in dem ich gar nicht eingestuft werden konnte, da dieser für Selbständige ist. Alle anderen Komponenten des Vertrages waren jedoch - zutreffenderweise - für Arbeitnehmer; ich habe auch regelmäßig eine Bescheinigung für den Arbeitgeber erhalten, so daß ein Irrtum der VS nicht möglich gewesen sein kann.
Diesen kleineren Fehler hat die DKV dann eingeräumt und abgeändert.
In der Hauptsache "Manipulation eines VS-Antrages" zeigte sie sich vollkommen ignorant.
Meine Klage vor dem LG Köln ist dann leider gescheitert. Das LG hat (in einem Vorab-Beschluß, der mich zur Rücknahme der Klage wegen erkennbarer Aussichtslosigkeit veranlasst hat) in einer weder für mich noch für meinen Anwalt nachvollziehbaren Argumentation "vom objektiven Empfängerhorizont" einen Anspruch auf Abänderung der Karenzzeit verneint. Die Antragsmanipulation fand bedauerlicherweise und auch erstaunlicherweise keinerlei Aufmerksamkeit des Gerichts.
Nach Beendigung der Krankschreibung gingen die Probleme weiter, betrafen aber "nur noch" Nichterstattungen wegen Überschreitung ortsüblicher Preise usw.
Durch meine lange Krankheit hatte ich notgedrungen Kontakt mit einer Vielzahl von Ärzten. Alle! berichteten auf Nachfrage, daß die DKV zu dem problematischen Krankenversicherungen bzgl. des Leistungsumfangs und der Leistungsbereitschaft gehört.
Also Beschwerde bei der BaFin: Am 24.10.2007 bekam ich die Eingangsbestätigung der BaFin für mein Schreiben vom 8.9.2007 Der Vorstand der DKV wurde zur Stellungnahme aufgefordert.
Juni 2008: Krankentagegeld durch die DKV wäre wegen Ende der Karenzzeit fällig gewesen Ich habe dies der DKV vorab mitgeteilt und schwupp fand ich im Briefkasten (ohne Briefmarke, also wieder persönliche Zustellung durch einen DKV-Spiogenten, war aber leider zum Arztbesuch) die Aufforderung einen DKV-bezahlten Arzt aufzusuchen.
Der hat dann blitzschnell erkannt, daß ich berufsunfähig bin - mit der Folge, daß die DKV nicht nur nicht zahlt, sondern auch die Krankentagegeldversicherung kündigt. Habe das "Gutachten" angefordert.
20.6.2008: Antwort von der BaFin:
Der Vorstand der DKV verweist auf die durch Klagerücknahme erfolglose (für mich) gerichtliche Überprüfung und teilt mit, daß er dem Standpunkt des Gerichtes nichts hinzuzufügen hat.
Fazit der BaFin: " ... Im Rahmen meiner aufsichtsrechtlichen Befugnisse habe ich keine Möglichkeit, den Versicherer zu einer Änderung seines Rechtsstandpunktes zu veranlassen."
21.7.2008: Beschwerde über den Versicherungsvermittler beim Ombudsmann für die Private Kranken- und Pflegeversicherung in Berlin.
11.12.2008: Der Ombudsman konnte nicht helfen.
Auszug aus dem Schreiben: " Um den zu diesem Verfahren beigefügten Beschluß fassen zu können, war es nach meinem Verständnis zwingend notwendig für das Gericht, sich mit dem Beschwerdegegenstand, nämlich der Beitrittserklärung, im September 2002 in den individuellen Einträgen im Antrag auseinander zu setzen."
In dem Beschluß des LG wird jedoch mit keinem Wort auf die Beitrittserklärung (d.h. die Wirksamkeit der Änderung) Bezug genommen.
Weiter: " Die DKV trägt vor, daß sie von Herrn [Name des hauptberuflichen Handelsvertreters] die Auskunft erhalten habe, Sie [über die vorgenommenen Änderungen bzw. Hinzufügungen] informiert zu haben."
Dazu stelle ich fest: Ich wurde von niemandem und zu keinem Zeitpunkt informiert. Es wird auch kein Datum genannt, an dem diese Information mir zugegangen sein soll.
Weiter: "Diese Vorgehensweise haben Sie auch erst beanstandet, nachdem Sie erfahren haben, daß Ihr Arbeitgeber ... vermutlich nur in reduzierter Höhe leistet."
Dazu stelle ich fest: zutreffend, aber wie soll ich eine Vorgehensweise beanstanden, von der ich nichts weiß.
Also, Ende des Verfahrens.
20.8.2009 Und weiter gehts: diesmal:
nur teilweise Erstattung einer Physiotherapeuten-Rechnung
mit der Begründung (093) Die Aufwendungen für physikalische Therapie / Logopädie sind bis zu den Höchstbeträgen, die in dem Ihnen vorliegenden Verzeichnis genannt sind, erstattungsfähig.
Nach den AVB, zu denen ich 1994 meinen Versicherungsvertrag abgeschlossen habe, sind derartige Leistungen erstattungsfähig, "soweit sie im Rahmen der in Deutschland üblichen Preise berechnet sind".
Ich habe also dieser Kürzung widersprochen und erhielt ein Antwortschreiben mit erneuter Ablehnung. Auszug: "Eine eigene umfangreiche Auswertung einer Vielzahl uns vorliegender Rechnungen hat ergeben, daß überwiegend Gebühren für physikalische Maßnahmen bis zu und unter den beihilfefähigen Höchstsätzen berechnet werden, so daß eine Berechnung darüber hinaus die Ausnahme darstellt."
Weitere Informationen zu dieser "umfangreichen Auswertung": keine.
In einem nachfolgenden Telefonat mit dem Beschwerdemanagement wurde auf zwischenzeitliche Änderungen der AVB, die man mir zugeschickt hätte, verwiesen. Dadurch sei dieses Vorgehen gedeckt. Mein Hinweis, daß eine einseitige Änderung der AVB wohl nicht statthaft wäre, wurde ignoriert. Weiterhin teilte der Sachbearbeiter mir mit, daß es eindeutige Rechtsprechung zugunsten der DKV gäbe. Als ich ihn bat, mir die betreffenden Rechtsquellen zu nennen, weigerte er sich.
Die Sache ist jetzt beim Anwalt.
Wichtige Infos zu diesen Themen auf folgenden Seiten:
mtk-physio.de
privatpreise.de/quellenurtei le/
http://www.bdv.info/bdv/Merkblaetter/PKVwider. pdf
http://www.finanzanzeiger.de/p/personenversich eru ng/100169.php (Laut eines aktuellen Urteils des Bundesgerichtshofes ist es der Krankenversicherung nicht gestattet, Änderungen am Vertrag vorzunehmen, ohne dass der Versicherungsnehmer explizit zustimmt.)
Ich berichte weiter.

Also: Finger weg!!! Fragt Eure Ärzte!!
Fazit: NIE WIEDER!!!
...
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Kommentare
morla
morla, 26.10.2009
lgpetra
Gemini_
Gemini_, 27.10.2009
Schön geschrieben! LG
sigrid9979
sigrid9979, 26.10.2009
Schön Berichtet..Lg sigi
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Haber

Insgesamt TOP bis auf Ausnahmen

ein Testbericht von 2004-06-14 17:29:41 vom 14.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: s.o....
Nachteile/Kritik: s.o.
Hallo.

Ich darf stolz verkünden, dass ich bei der DKV privat krankenversichert bin. Es war schon mal sehr schwierig, in den Genuss des Versicherungsschutzes dieser Aktiengesellschaft aus Köln zu gelangen. Bei dem Fragebogen wegen der Vorerkrankungen habe ich mir ein Attest ausstellen lassen müssen, das schon mal eine heiden Gebühr gekosten hatte. Dennoch habe ich es geschafft, mit einem Risikozuschlage bedacht zu werden.

Doch auch hier hatte ich Glück. Er war eigentlich höher, doch die DKV hat mich - anscheinend fälschlicherweise - zu gering eingestuft. Das war mein Glück, denn dadurch kam die Police mit dem relativ günstigen Zuschlag zustande, da ich alle erforderlichen Angaben gemacht habe.

Was mir bei der Krankenkasse sehr gefällt, ist der freundliche Service. Es gibt eine 24-Stunden-Hotline, die man anrufen kann. Sollte es mal an einem Feiertag sein und es sind gerade alle Leitungen belegt (ist das wirklich so?), dann wird man auch zu einer bestimmten Zeit, die man angeben kann, zurückgerufen. Auch diesen Vorteil hatte ich schon, ewig lang dauernde Gespräche nicht zahlen zu müssen. Kostenlos Beratung und Hilfe zu erhalten ist auch nicht alltäglich. Doch mir wurde weitergeholfen, sodass ich schließlich einmal die Rechnung meines Arztes reklamierte, der wiederum eine neue ausstellte und ich viel mehr zurückerstattet bekam. Das ging schon mal gut aus.

Ein weiterer Vorzug dieser Krankenkasse ist die relativ schnelle Bearbeitungszeit der Leistungsanträge. Sobald man selbst als Versicherungsnehmer ordentliche Vorarbeit geleistet hatte, umso schneller kommt man an sein Geld. Ich halte es immer so und mache eine Zusammenstellung auf einem extra Blatt und nummeriere die Belege durch, sodass es ganz einfach ist für den Bearbeiter, den Durchblick zu bewahren. Die Abrechnung ist auch sehr aussagekräftig und es sind auch oftmals Hinweise darauf enthalten, was man beim nächsten Antrag anders machen sollte.

Ein Negaivpunkt, der mir aufgefallen ist, ist die Nichterstattung einiger "Medikamente". Darunter fällt zum Beispiel "Phlogenzym", das sind wie der Name schon sagt Enzyme, die man beispielsweise gegen Entzündungen verschrieben bekommt. Somit kann diese schneller zurückgehen (wenn man das Medikement vor einer Kiefer-OP etc verwendet) und der Heilungsprozess wird auf natürlichem Wege schneller vollzogen.
Doch anstatt auf die Natur zu setzen und die Medikamente dementprechend zu ersetzen, wird man vertröstet, dass die oberste Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch der Meinung sei, dass keine Wirkung des Phlogenzym nachgewiesen sei.
Somit fällt es nicht unter die notwendige medizinische Versorgung, die das Krankheitsleiden hindern kann (Geschäftsbedingungen im Vertrag). Daher folgt, dass eine Erstattung dieses vom Arzt verschriebenen Medikaments ausgeschlossen sei.

Das ist der einzige Punkt, der mich an dieser Krankenkasse stört. Ansonsten bin ich ehrlich gesagt sehr zufrieden, auch wenn es ab und zu Dinge sind, die etwas stören (wie oben beschrieben) sollte man in der heutigen Zeit froh sein, im Sozialstaat Deutschland noch so eine gute medizinische Versorgung und auch Versicherung erhalten zu können.
Desweiteren hoffe ich, dass eines Tages wieder mehr Rückgriff auf natürliche Medikamente genommen wird. Es kann nicht sein, dass jedes mal der Hammer ausgepackt wird und mit einem Anitbioticum alles platt gemacht wird. Das ist nicht Sinn der Sache. Dann ist die ganze Darmflora zerstört und wiederum sollte man zum Aufbau (z.B. Symbioflor) Präparate verwenden, die evtl nicht ersetzt werden. Ein Teufelskreis.
Eine bessere Lösung sind natürliche Wirkstoffe, denn so wird der Körper nicht ausgelaugt und bleibt widerstandskräftig.

Hoffentlich bleibt Man(n) gesund...

Sollte es einmal nicht der Fall sein, so kann man dennoch beruhigt sein, dass man eine Versicherung hat, die auch Beitragssenkungen kennt (ich hatte in 2 Jahren schon drei Beitragssenkungen) und weiter einen Großteil der angefallenden Aufwendungen ersetzt.
...
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Tris.
Tris., 14.06.2004
Klasse Bericht, hab ich gern gelesen. Sehr informativ geschrieben.
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reservo

Und wir sind doch nicht zur DKV gewechselt

ein Testbericht von 2003-03-07 14:07:58 vom 07.03.2003
Empfehlung: nein
Im Dezember 2002 waren meine Frau und ich soweit, dass wir von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung wechseln wollten. bei der momemtanen Situation mit steigenden Beiträgen ja nicht sooo abwegig :-)

Ein Berater der DKV suchte uns zur Beratung auf und versuchte in einem 2 stündigen Marathon uns von den Vorteilen des Unternehmens zu überzeugen. Leider fiel sehr auf, dass der Mitarbeiter besser darin geschult war die Struktur des Unternehmens, die Bilanz und die Finanzkraft darzulegen (anhand einer nicht gerade persönlichen Power Point Präsentation am Laptop).
Fragen bezüglich der Versicherung beantwortete er, allerdings blieb das Gefühl, dass der Verkäufer starker war als der Berater.(Dabei muß man der DKV zugestehen, dass Ihre Preise durchaus sehr interessant sind)

Letztendlich führte dies dazu dass wir über einen anderen Versicherer jetzt (seit März) privat Krankenversichert sind.
Ich denke gerade in einem sensiblen Versicherungsgeschäft wie der Krankenversicherung ist es wichtig ein gutes Gefühl in bezug auf die Beratungskompetenz der Mitarbeiter zu gewinnen, was leider im Fall der DKV nicht der Fall war.

Alles in allem, möchte ich hier nicht die Meinung vertreten dass die DKV eine schlechte/schwache private Krankenkasse ist, trotzdem sollte sich jeder gut seinen Gebietrepräsentanten anschauen, bevor er seine Krankenkasse wechselt. Es gibt immer auch noch andere gute und große Versicherungen am Markt.

Gesundheit (und damit Krankheit) ist letztendlich eine Sache des Vertrauens.
...
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Produktbeschreibung DKV Krankenversicherung

 
Allgemeine Informationen DKV Krankenversicherung
gelistet seit: 01.09.2003
Hersteller: DKV
weitere DKV Versicherungen
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Versicherungs-Typ: Private Krankenversicherung 
DKV Krankenversicherung Versicherung im Vergleich
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