Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley
Abbildung vergrößern: Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley
Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer ...
Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley
Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley

Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley

Platz 109 in der Kategorie "Medien & Unterhaltung Bücher - A-E". Broschiert - 504 Seiten - Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. , GmbH & Co. Erscheinungsdatum: 2000 ISBN: 3426609649 ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley gebraucht & neu

Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
PrinceofLies

Ist der Schurke gut?

ein Testbericht von 2003-02-17 12:15:32 vom 17.02.2003
Empfehlung: ja
Gliederung:

  • 1.Vorwort
  • 2.Autorin
  • 3.Inhalt
  • 4.Schreibstil
  • 5.Athmosphäre
  • 6.Bemerkenswertes
  • 7.Fazit


1.Vorwort
Hin und wieder,zu jenen Zeiten in denen der Lügenprinz der Langeweile nicht zu entfliehen gelingt und sich verzweifelt in seinen Hobbys keine passende aktuelle Beschäftigung findet widmet er sich einem besonderen Hobby,das immer wieder ihn begeistert,dem Lesen!

Doch wies so ist,findet er auch da Zeiten,wo kein neues Buch ihn anspricht und seine Bibliothek,die sein Zimmer bald zum Platzen bringt auch nichts vorzeigt,das er mal wieder lesen könnte.

In solchen Zeiten,gar grausam wie sie sind widmet er sich der Bibliothek seiner Mutter und fischt ein Buch heraus,das er noch nicht las und dennoch nicht gänzlich ihn abschreckt.

Solch eine Zeit war letzte Woche und er fischte ein Buch einer Autorin,die er schon häufiger mit Begeisterung ihrer Werke seinem Gedächtnis einbrachte,heraus.

Es sollte Marion Zimmer-Bradleys Darkoverroman Die Zeit der Hundert Königreiche sein und es wurde der bisher erste Roman,dieses Zyklusses,den ich las.

2.Autorin
Marion Zimmer-Bradley ist nun wirklich kein neuer Name,den man großartig übersehen kann.
Sie schrieb zahlreiche Fantasybücher,von denen die Artussage und die Nebel von Avalon wohl die Bekanntesten sind.
Dazu las ich von ihr bisher noch die Feuer von Troia,sowie mehrere Kurzgeschichten von ihr.

Eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit ihrer meisten Bücher ist die Nacherzählung bekannter Geschichten aus weiblicher Sicht.
So werden die Tafelrunde oder der Untergang Troias aus der Sicht weiblicher Protagonisten erzählt.

Auch religiöse Streitigkeiten scheut die Autorin nicht,wie man im fast immer auftauchenden Element des Überganges eines alten in einen neuen Glauben sieht.
Die konstante These,die sie hierbei vertritt,ist die Aussage,daß alle Götter ein Gott sind und dieser nur unter einem anderen Namen verehrt wird.
Noch bemerkenswerter hierbei ist aber,daß dieser Gott als weiblich bezeichnet wird und hierbei die vermutlich ältesten Religionen der Welt,der Anbetung der Erdmutter wiedergespiegelt werden.

Dazu bemüht sich Marion Zimmer-Bradley die Geschichte nicht zu romantisieren und zu beschönigen indem sie Frauen eine stärkere gesellschaftliche Stellung gibt,als sie jemals in der Menschengeschichte innehatten.
Ja ihre Protagonisten sind meist weiblich,aber sie leiden auch immer unter der männerdominierten Gesellschaft.

3.Inhalt
Die Darkoverromane sind offenbahr eine leichte Abweichung der gewohnten Werke.

Zunächst einmal befinden wir uns zwar auch im Fantasybereich,aber es finden sich auch zahlreiche Science Fiction Elemente hier.

In dieser Ausgabe befinden wir uns in einer Zeit,wo die vergessene Menschenkolonie auf dem Planeten Darkover ihrer Herkunft nicht bewußt ist.
Vor Jahrhunderten wurde der Planet von einem Kolonieraumschiff,das verloren ging besiedelt,aber die Nachfahren dieser Kolonisten benutzen zwar mitunter noch ihre alten Technologien,haben aber sowohl deren als auch ihre eigene Herkunft vergessen.

Es ist eine Zeit,wo Darkover in zahlreiche kleine Königreiche zersplittert ist,die miteinander im Krieg wetteifern.
Dabei bedienen sie sich der ihnen verbliebene technische Standard des Mittelalters mit Reitereien und Schwertkämpern ebenso wie die verbliebene Technologie,die als Mysterium und als MAgie angesehen wird.

So wird aus Napalm Haftfeuer,aus termonuklearen Waffen Knochenstaub und aus Flugzeugen Himmelsschiffe,die von mit Laran bestückten Menschen geschaffen und unter Kriegsherrenkomando eingesetzt werden.

Doch Menschen mit Laran sind weit mehr als Menschen,die in den Technologien noch immer geschult sind!
Neben dem Wissen der Erschaffung und der Benutzung alter Technologien verfügen sie über zahlreiche Talente,unterschiedlich ausgeprägt,die man getrost als übernatürlich bezeichnen darf.

So können sie mitunter telepathisch wirken,mit Tieren in Verbindung treten,Schutzschilder erzeugen,ja sogar in die Zukunft sehen.
Zudem scheint ein Mensch,dessen Laran erweckt wurde über eine gesteigerte Fähigkeit der Selbsterkenntnis zu verfügen.

Dies also ist die Welt und die Zeit,in der Bard di Asturien,der Bastardsohn des Bruders des Königs von Asturia geboren wird und aufwächst.
Als politische Geisel holt der König seinen Bastardneffen zu sich an den Hof,wo er mit des Königs Sohn,des Königs Tochter und einer weiterer politischen Geisel der benachbarten Königslinie Hastur aufwächst.

Als Bastardsohn ohne Titel und Anspruch ist er gezwungen sich seinen Namen und damit seine Stellung zu verdienen und dazu wird er ebenso ein großer Krieger,wie auch der Verlobte der Prinzessin.

Aber Bard,der ungeliebte,verstoßene Junge ohne Rang und Namen ist geprägt von seiner Stellung aufgewachsen und alles andere als ein Menschenfreund.
Er vergewaltigt,tötet,verstümmelt und macht darin nicht einmal vor des Königs Familie Halt.

Folgerichtig verbannt dieser ihn für viele Jahre und erst nach des Königs Tod kehrt er zurück in seine Heimat und hilft seinem Vater den Trohn für seinen jüngeren,aber standesgemäßen Bruder zu beanspruchen.

Geprägt von seinem Wunsch nach Anerkennung zwängt er des Königs Tochter mit Gewalt in sein Ehebett,hilft seinem kränklichen Bruder an die Macht und holt mit seinem Vater sowie einiger Larans einen Doppelgänger seiner selbst von einer anderen Welt.

Dieser Doppelgänger,ein Mensch aus einer anderen menschlichen Kolonie ist in jeder Hinsicht sein Ebenbild mit den gleichen menschenverachtenden Ansichten,wird aus einer Stasiszelle,in der er den Rest seines Lebens als Strafe für seine Verbrechen verbringen sollte,befreit.

Als zweiter,ebenso fähiger Kriegsherr des Königreiches Asturias soll er ihm helfen Darkover zu erobern und die Ähnlichkeit der Beiden macht ihnen allzu deutlich,daß der Tag,an dem einer den anderen tötet nur auf sein Kommen wartet.

Doch all diese Entwicklungen enden ganz und gar ungewohnt:

Bards Laran wird von der Königstochter erweckt und er erkennt endlich seine Missetaten,seine wahre Liebe und seine Bestimmung und sein Gewissen unmittelbar,bevor sein Vater,Bruder und Königreich der Vernichtung einherfallen.

4.Schreibstil
Zimmer-Bradley bleibt ihrem gewohnten Schreibstil treu indem sie handlungsorientiert und fesselnd schreibt.
Sie neigt nicht dazu,wie so viele Autoren,sich in märchenhafter Liebe fürs Detail zu verlieren und konzentriert sich auf die wichtigen Begegnungen,Ereignisse und Folgerungen.

Dadurch wird das Buch schnellebig,kurzatmig und dicht gefolgt.
Es gibt nur wenige Passagen,die den Leser mit längeren Unterhaltungen,Beschreibungen der Szenerie und Charackterisierungen aufhalten und selbst diese sind derart immanent wichtig,bedeutend und rasch gelesen,daß der Lesefluß zu keinem Zeitpunkt wirklich gestört werden könnte.

5.Athmosphäre
Die Athmosphäre ist ein wenig schwer zu beschreiben.
Zunächst einmal gibt es klare Science Fiction-typische Elemente,den von mir sogenannten Wow-Effekt,einem umwerfenden,zum Staunen ansprechenden Moment der puren Verblüfung.
Als bestes Beispiel wären hier wohl die Beschreibungen der Einsetzung der zahlreichen Larankräfte,allen voran dem Wirken für und wider der Zerstörung Asturias.

Gleichzeitig wirkt die Atmosphäe auch sehr typisch Fantasymäßig,mit den Aspekten des Rittertums,der Königshäuser und der mittelalterlichen Wertevorstellung.

Dazu ist das Buch in vielerlei Hinsicht eine Abenteuergeschichte,die uns in den Heldentaten Bards in der Schlacht gezeigt werden.

Die Athmosphäre des Buches ist also nicht einheitlich,funktioniert aber auf vielen Ebenen.
Für gewöhnlich macht das ein Buch weniger spannend,da eine dichte Athmosphäre den Leser eher fesselt,doch der stark frequentierte Lesefluss wirkt diesem entgegen.

6.Bemerkenswertes
Neben der für mich immer wieder als Pluspunkt findenden Aspekt der Komplexität Zimmer-Bradleys Werken und dem starken Fürsprechen der Emazipation anhand der Folgen ihres Fehlens,sind es drei Punkte die man als bemerkenswert an diesem Buch bezeichnen darf:

Paul,Bards Doppelgänger wird ebenso wie Bard eine Änderung seines Charackters mitmachen und nach und nach die Unterschiede zwischen Bard und ihm feststellen.
Die Unterschiede ergeben sich aus ihrer unterschiedlichen Herkunft,Erziehung und Gesellschaft in die sie,wenn auch mit Widerwillem jeweils integriert waren.
Diese Unterschiede sind die Einzigen,die sie voneinander trennt und sie sind nicht nur gut ausgearbeitet,sondern auch allzu logisch.
So lieben sie zwar die selben Frauen,begehren aber nicht beide des Königs Tochter,die für Paul nur eine Frau und für Bard die ersehnte Stellung zur Hofe bedeuten.

Die millitärische Funktion der Larans.
Faszinierend empfand ich die widerwillige Einsetzung der Larans im Krieg,da sie eher einer taktischen Funktion denn einem Allheilmittel agieren.
Solange sie als taktisches Mittel in einer Schlacht verwendet werden sind sie als nützliche und bedeutende Funktion beschrieben und wenn ihre Funktion darüber hinaus ging,wenn sie allein also den Sieg eringen sollten wurde es zu einer Katastrophe,indem sie nicht nur den Feind schlugen sondern das gesamte Schlachtfeld vernichteten und auf Jahre verseuchten.
Die Folge dieser logischen Beschreibung sind Versuche eines Arts Abrüstungsvertrages,der mehr und mehr Bedeutung im Laufe des Buches erhalten wird.

Das Bemerkenswerteste an diesem Roman ist aber schlicht und ergreifend Bard di Asturien und seine Wirkung auf den Leser.
Er ist in jeder Hinsicht ein Paradebeispiel für einen Schurken,Bösewicht,wie er in nahezu jeder Geschichte vorkommt.
Kaum ein Verbrechen,für das er verachtet gehört würde hat er nicht in dieser Geschichte begangen und doch...
Man hat zuweilen Mitleid mit ihm,fibert mit ihm mit in seinen Taten,wünscht ihm den Erfolg und freut sich letztlich über das Einsetzen seines Gewissens und damit seinem Werdegang hin zu einem besseren Menschen...
Bard ist und das ist Bemerkenswert,trotz seiner Taten,Absichten und Vorstellungen ein Charackter,der einem mehr und mehr sympathisch wird im Laufe des Buches!

Es gelingt Marion Zimmer-Bradley einem Paradeschurken ein Gesicht zu verpassen,ihn und seine Beweggründe herauszuarbeiten und dem Leser so eine Figur darzustellen,die man mögen kann obwohl er tötet,vergewaltigt,plündert,raubt und Menschen verstümmelt.

7.Fazit
Das Marion Zimmer-Bradley gute Bücher schreibt war mir nicht erst seit diesem Werk bekannt.
Auch hatte ich irgendwo schonmal den Begriff Darkover gehört,aber seither nichts damit anfangen können,doch dies hat sich geändert.
Eine komplexe Welt wird hier beschrieben mit starken Charackterisierungen,die soweit gehen,daß man sich nicht mehr sicher sein soll,ob ein Schurke gut oder böse ist und ob ein Held böse oder gut ist.

Der Roman erklärt uns die Welt Darkover mit ihren Eigenheiten nicht indem er uns diese Welt nennt,sondern indem er sie uns zeigt,miterleben lässt und sie uns faszinieren lässt.

Ja fürwahr,dieser Roman hat mir den Darkoverzyklus nahe gebracht und mittlerweile bin ich bestrebt mir die übrigen Bände zuzulegen.
Eine größere Zustimmung zu diesem Roman als diese Worte kann es schlicht nicht geben,denn er fasziniert mich über sich selbst hinaus!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
andrea30b
andrea30b, 17.11.2006
sh
campimo
campimo, 18.02.2007
..SHLG.....
junior33
junior33, 04.10.2006
SH und liebe Grüße, Ingo !
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen
Zeit der Hundert Königreiche. Die Darkover-Romane, Band 4
3,95 € ¹
Versand: 1,95 €
Gesamtpreis: 5,90 €
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
alteSchwedin

Die Geschichte eines grausamen Mannes...

ein Testbericht von 2003-03-14 07:13:35 vom 14.03.2003
Empfehlung: ja
Vor kurzer Zeit habe ich das erste Buch der Fantasy-Autorin Marion Zimmer Bradley gelesen. Schon am Anfang dieses Buches wusste ich, dass es nicht das letzte dieser Autorin gewesen ist. Also habe ich gleich darauf das nächste in Angriff genommen. Es heißt „Die Zeit der hundert Königreiche“ und ist ein Teil des „Darkover“-Zyklus. Erstmal einiges Vorwissen zu Darkover:

In der Zeit, als die Menschen das Universum besiedelten, gingen einige der Kolonistenschiffe verloren. Manche strandeten auf für den Menschen bewohnbaren Planeten.
Auch auf Darkover strandeten Menschen, die in einer langen Zeit eine Zivilisation aufbauten und Psi-Kräfte entwickelten. Diese mit magischen Fähigkeiten begabten Menschen heißen Laranzu (männliche Form) und Leronis (weibliche Form) und besitzen Laran, das sich im Lesen von Gedanken, im „Gesicht“ (sie können in die Zukunft sehen) oder in anderen Talenten ausdrückt. Laran wird vererbt und die mächtigen Familien können damit auch Krieg führen.
Doch Darkover ist in viele kleine Königreiche zerstückelt. Es wird gesagt, dass manch ein König sein ganzes Reich überblicken kann, sobald er sich auf einen Hügel stellt.
Schon viele haben versucht, ein großes, friedliches Reich zu schaffen, doch bisher sind alle gescheitert.

Nun zur Handlung des Buches:
Bard di Asturien ist ein „nedestro“, ein unehelicher und deshalb nicht anerkannter Sohn eines Edelmannes. Er wird bei der Königsfamilie von Asturias in Pflege gegeben, wo er mit anderen Pflegesöhnen und dem Prinzen gemeinsam aufwächst. Schon bald tut Bard sich als mutiger und gewandter Kämpfer hervor. 16jährig wird er der Fahnenträger des Königs, was eine große Ehre bedeutet.
Als Würdigung verlobt der König Bard mit seiner Tochter Carlina. Als es Carlina gelingt, die Heirat noch ein Jahr herauszuzögern, weil sie einfach nicht heiraten will, weil sie viel lieber Priesterin werden würde, versucht Bard, sie mit Gewalt zu nehmen, wie er es schon mit so vielen Frauen getan hat. Das erzürnt den König so sehr, dass er Bard für sieben Jahre in die Verbannung schickt.
Nach dieser Zeit – Bard ist gerade mal Mitte 20 – hat sich in Asturias viel verändert: Der alte König ist gestorben. Der Thronfolger ist ein Kind, das mit seiner Mutter zu Verwandten geflohen ist. Ein fremder König beherrscht das Land. Und Bard Vater kämpft um den Thron. Gerade jetzt bräuchte man 2 Bards, die mit ihrem kämpferischen und strategischem Vermögen den Thron sichern und halten könnten.
Und es gibt einen zweiten Bard, ein Mensch, der genauso aussieht, genauso handelt und die selben Veranlagungen hat. Paul Harrell. Dieser sitzt wegen Verbrechen gegen die Konformität in Haft. Durch Laran wird er nach Darkover geholt. Doch da er Bard so ähnlich ist, will er nicht die Marionette für die Pläne Bards und seines Vaters sein...

„Die Zeit der hundert Königreiche“ ist erst das zweite Buch von Marion Zimmer Bradley, das ich lese. Doch es hat mir genauso gut gefallen wie das erste. Und als ich heute in der Bibliothek war, waren wieder drei Bücher von ihr dabei.
In diesem Buch gelingt es ihr, dem Leser den so abstoßenden Charakter Bards näher zu bringen. Sie führt ihn in eine Phase der Verwandlung. Gemeinsam mit Bard berichtet die Autorin auch von den Frauen, die Bard misshandelte, die aber auch sein Leben von grund auf veränderten.
Marion Zimmer Bradley entführt uns in eine Zeit, die manchmal wie das Mittelalter erscheint, als die Frauen unterdrückt wurden und die Kriege das Leben beherrschten. Dann aber scheint Darkover unglaublich reif und erfahren und die Menschen erscheinen viel klüger und weiser, als wir es trotz all unserer Technologie sind.
Obwohl „Die Zeit der hundert Königreiche“ ein Teil der Darkover-Reihe ist, ist es ein völlig eigenständiges Buch. Die Charaktere entwickeln sich und es verlangt nach keiner Fortsetzung, weil das Ende völlig abgerundet ist. Mir hat es mal wieder gefallen!

„Die Zeit der hundert Königreiche“ von Marion Zimmer Braldey trägt den Originaltitel „Two to conquer“. Das Taschenbuch erschien unter der ISBN 3426609649 erschien für 16,90 bei Droemer Knaur.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-2 von 2  Medien & Unterhaltung Bücher - A-E
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley

Technische Daten und Produkteigenschaften
Broschiert - 504 Seiten - Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. , GmbH & Co. Erscheinungsdatum: 2000 ISBN: 3426609649
Allgemeine Informationen Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley
gelistet seit: 16.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Autor: Marion Zimmer Bradley 
Autoren von A-Z:
Kategorie: Science Fiction & Phantastische Literatur 
Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley im Vergleich
Home > Bücher > Medien & Unterhaltung Bücher > Medien & Unterhaltung Bücher - A-E > Darkover - Die Zeit der hundert Königreiche - Marion Zimmer Bradley > Überblick