Harenberg Das Quiz des 20. Jahrhunderts
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 Gesellschaftsspiel
Platz 800 in der Kategorie "Gesellschaftsspiele & Brettspiele". Spiel-Typ: Ratespiel / ...mehr
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Harenberg Das Quiz des 20. Jahrhunderts gebraucht & neu

Harenberg Das Quiz des 20. Jahrhunderts Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
LosGatos

Wenn Quizshows nicht mehr ausreichen...

ein Testbericht von 2002-07-04 22:26:34 vom 04.07.2002
Empfehlung: ja
Was mache ich mit meinen Webmiles? Irgendwann hatte auch ich mal über 2000 davon zusammen. Ich jedenfalls hatte nicht vor, auf das Inselchen zu sparen oder den hoffentlich nicht eintretenden Konkurs von WEBMILES abzuwarten. Was ich habe, das habe ich, dachte ich mir und entschloß mich somit, einen Teil meiner Webmiles auf den Kopf zu hauen. Aber wofür? Also so ein Zeitschriftenabo jedenfalls nicht. Denn Zeitschriften verstopfen den Briefkasten oder liegen ungelesen in der Wohnung herum. Und dann vergesse ich womöglich noch, das Abo rechtzeitig zu kündigen. Also vielleicht den Brillenständer? Dann hätte ich endlich einen Anlaufplatz für meine Brille. Aber ob ich die Disziplin hätte, sie auch wirklich darein zu hängen? Nein, zur Zeit ist doch ganz Deutschland im Quizfieber. Da könnte etwas Training nicht schaden. Denn vielleicht lädt mich Jauch oder Ulla-kackt-am-Ring (?) ja vielleicht doch mal ein, wenn ich noch 100mal anrufe.


HIER GEHT’S LOS

Um es kurz zu machen..:-)..meine Wahl fiel auf „Das Quiz des 20. Jahrhunderts" zum stolzen Preis von 1150 Webmiles (entspricht 34,50 EURO). Hatte zwar eine gewisse Lieferzeit, aber letztendlich war es dann doch schneller da als angekündigt.

Das heißt, zuerst dachte ich, die hätten mir Ziegelsteine geschickt, denn der Karton mit allem, was man zum Spielen braucht, wiegt doch an die 3,5kg. Damit sei auch gleich der Hinweis verbunden, daß man das Spiel nicht mal so eben in die Einkaufstasche stecken kann, um es zu Freunden mitzunehmen (habe ich aber trotzdem schon gemacht).


WORAUS BESTEHT DAS SPIEL?

Wie die meisten Brettspiele besteht es zunächst aus einer ausklappbaren Spielfläche (Platzbedarf ca. 1m x 0,5m). Darauf sind die Jahreszahlen des 20. Jahrhunderts sequentiell kreisförmig angeordnet. Jede Jahreszahl entspricht einem Schritt (so wie die Straßen bei Monopoly). Einige Jahreszahlen stellen Glücksfelder dar und sind gelb hervorgehoben (z.B. 1969 - das Jahr der Mondlandung oder 1949 - Gründung der Bundesrepublik), andere symbolisieren Kriegsjahre (1. und 2. Weltkrieg sowie Balkankrieg), wo erschwerte Bedingungen gelten.
Das Spielbrett ist aus optischen Gründen mit bedeutenden Personen oder Bauwerken illustriert. So machen Marilyn, die Beatles oder Pele gleich Lust auf einen baldigen Spielbeginn.

Dazu gibt es 1200 illustrierte Quizkarten, auf denen jeweils 5 Fragen mit jeweils 3 Antworten (1 richtige, 2 falsche) stehen. Pro Spiel werden aber je nach Zahl der Mitspieler kaum mehr als 100 Karten benötigt, sodass für Abwechslung gesorgt ist. Die Quizkarten sind in 6 Kategorien (Farben) eingeteilt: Sport, Politik/Geschichte, Film/Fernsehen, Wissenschaft/Technik, Kultur und Gesellschaft/Unterhaltung. Dann gibt es natürlich Spielfiguren und Würfel (der Würfel hat die Besonderheit, daß anstelle der 6 ein Q darauf ist, weil dieses Q eine gewisse Jokerfunktion hat). Und schließlich gibt es noch Jetons mit unterschiedlichem Wert.


WER KANN MITSPIELEN? AUSGANGSSITUATION

Mitspielen können 2 bis 6 Personen im Alter von ca. 10-90 (lt. Aufdruck ab 12). Die Fragen beziehen sich, wie der Name des Spieles andeutet, auf das ganze Jahrhundert. Somit haben ältere Mitspieler theoretisch einen Vorteil, wenn sie bestimmte Ereignisse „miterlebt" haben. Aber was gibt das liebe Gedächtnis schon her? Für Jüngere liegt der besondere Reiz dafür im hohen Lerneffekt. [Copyright LosGatos] Um es vorwegzunehmen: die Fragen sind im Schnitt deutlich schwerer als bei Jauch. Aber keiner muß sich gravierende Sorgen machen, wenn ein wandelndes Lexikon mitspielen sollte. Wissen ist nicht alles. Wie in jedem guten Spiel gibt es auch eine angemessene Glückskomponente, wodurch auch Schwächere gute Siegchancen haben.

Jeder Mitspieler erhält eine Spielfigur und eine gewisse Anzahl von Jetons (1x10, 3x5, 5x3). Alle starten im Jahr 1900. 6 beliebige Spielkarten werden zu Beginn mit der Bildseite nach oben in die Mitte des Spielfeldes gelegt. Die restlichen Karten liegen zum Nachfüllen auf dem Stapel bereit.
Auf den 5 Glücksfeldern werden zusätzliche Jetons deponiert.

Jeder würfelt einmal, der Spieler mit der höchsten Augenzahl (Q=6) fängt an.



SINN DES SPIELES UND SPIELDAUER

Gewonnen hat derjenige, der als erster genau das Jahr 2000 erreicht. Um vorwärtsziehen zu können, müssen Fragen richtig beantwortet werden. Dabei gibt es die Möglichkeit der spontanen Antwort (d.h. der Spieler beantwortet die Frage sofort) oder er läßt sich die 3 vorgegebenen Antworten vorlesen und wählt die richtige aus. Die spontane richtige Antwort wird mit 2 Punkten belohnt, die richtige Antwort nach Auswahl mit einem Punkt. Bei einer richtigen Antwort kann der Gefragte um die entsprechende Punktzahl vorrücken und „gewinnt" die Quizkarte. Um das Vorrücken zu beschleunigen, können die Jetons als Multiplikatoren gesetzt werden (maximal 15). D.h. setzt ein Spieler Jetons im Wert von 15 und beantwortet er spontan richtig, darf er 30 Felder (Jahre) vorrücken. Erreicht ein Spieler das Jahr 2000, hat er das Spiel nur gewonnen, wenn er mindestens eine Quizkarte aus 4 verschiedenen Kategorien „gewonnen" hat. Dadurch wird verhindert, daß sich jemand nur auf z.B. Sport oder Film spezialisiert.

Je nach Anzahl der Mitspieler dauert ein Spiel 30-120 Minuten (bei 6 Spielern wird es wohl etwas zäh).



BESCHREIBUNG DER RUNDE EINES SPIELERS (BEISPIEL)

Ein Spieler wählt eine der 6 offenliegenden Karten aus (er sieht Bild und Jahreszahl, die Jahreszahl ist aber häufig irreführend). Ein Fußballfan hat sicher nichts gegen eine gelbe Karte, wo Gerd Müller abgebildet ist. Dann kann er optional einen oder mehrere Jetons setzen (Gesamtwert maximal 15). Wenn der Spieler meint, er ist auf dem Wissensgebiet so fit, daß er die Frage spontan beantworten kann und setzt Jetons im Wert von 10, würde ihm die richtige Antwort 20 Punkte bringen. Steht er auf 1900 (Ausgangsposition), legt er die Jetons dann auf das Jahr 1920. Wenn er meint, er müsse sich die Frage vorlesen lassen, würde er nur die einfache Punktzahl, also 10, erhalten und setzt auf 1910. Dann wird gewürfelt. Die Frage, die der gewürfelten Augenanzahl entspricht (1-5) wird von einem Mitspieler vorgelesen. Dann kann der Spieler spontan antworten oder sich vorlesen lassen. Würfelt er Q, gilt die Frage automatisch als richtig beantwortet. Damit darf der Spieler vorrücken und ?gewinnt" die Karte. Wenn in dem Feld, das er erreicht, Jetons liegen (entweder seine eigenen oder liegengebliebene Jetons) darf er diese kassieren (viele Jetons bedeuten mehr Möglichkeiten voranzukommen). Bei einer falschen Antwort bleiben die Jetons liegen, der Spieler bleibt stehen und die Quizkarte scheidet aus. Beispielfrage: Wie viele Tore schoss Gerd Müller bei der WM 1970 (6,8 oder 10?)

Bevor der nächste an die Reihe kommt, wird wieder auf 6 ausgelegte Karten vom Stapel aufgefüllt.

Das Würfeln eines Q kann sowohl Glück wie Unglück bedeuten. Glück insofern, weil dadurch Weiterkommen und Kartengewinn garantiert sind. Unglück, weil der Spieler sich hinsichtlich seiner Prognose verkalkulieren kann. Nämlich dann, wenn er auf Auswahlantwort und den Gewinn von Jetons aus war. Darin liegt ein Teil des Reizes dieses Spiels. Hat ein Spieler keine Jetons mehr, kommt er nur sehr langsam voran, es sei denn, er kann liegengebliebene Jetons dazugewinnen.

Ebenso kann es von Nachteil sein, wenn kurz vor dem Ziel, Q gewürfelt wird. Dann würde der Spieler über das Ziel 2000 hinausschießen und muß trotz richtiger Antwort stehen bleiben.


SONDERRUNDEN

Besondere Bedingungen liegen vor, wenn sich der Spieler im Kriegsfeld befindet. Dann darf er keine Jetons setzen (langsames Vorankommen).

Kommt ein Spieler am Ende seines Zuges auf eines der 5 Glücksfelder, erhält er den dort zu Beginn deponierten Jetons, falls noch vorhanden. Außerdem löst er eine Bonusrunde aus. Dazu würfelt er. Bei Q kann er sich eine Zahl aussuchen. Dann werden die Fragen der noch offenliegenden Karten vorgelesen und immer noch an den Spieler gerichtet, der das Glücksfeld erreicht hatte. Kann er die Fragen spontan innerhalb einer Minute beantworten, rückt er pro richtige Antwort um die gewürfelte Augenzahl vor. Somit kann eine Bonusrunde bis zu 25 zusätzliche Felder (Jahre) bringen.

Schließlich gibt es noch die Risikorunde, die aber der auslösende Spieler auch ablehnen kann. Eine Risikorunde kann dann ausgelöst werden, wenn ein Spieler am Anfang oder Ende seines Zuges auf einem Feld steht, das einer Jahreszahl entspricht, welche auf einer der offenliegenden Karten steht. Bei einer Risikorunde wählt der auslösende Spieler für jeden Mitspieler eine der ausliegenden Karten aus. Dazu würfelt jeder Mitspieler, um die Frage auszuwählen. Kann der Mitspieler die Frage spontan beantworten, darf er um seine Augenzahl vorrücken. Weiß er die Antwort nicht, rückt derjenige vor, der die Risikorunde ausgelöst hat. Q bedeutet dabei Augenzahl 6 und Frage richtig beantwortet.



WO IST DAS SPIEL ERHÄLTLICH?

Das Spiel gibt es wie bereits erwähnt bei Webmiles für 1150 von denselbigen. Es stammt aus dem Harenberg-Verlag und hat dort Artikel-Nummer 3-611-00444-8. Damit ist es sicher auch woanders erhältlich.


FAZIT

Das schöne an dem Spiel ist, daß man es auch zu zweit spielen kann. Dann dauert es auch nicht so lange. Die Fragen sind nicht gerade leicht. Am wenigsten liegen mir selbst Kultur und Wissenschaft/Technik (und daß, obwohl ich zu letzterer Berufsgruppe gehöre). Durch die große Anzahl an Quizkarten bleibt das Spiel lange interessant. Und man kann sehr viel dabei lernen. Vielleicht reicht’s ja doch mal für den Ernstfall bei Jauch :-)

Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 17.4. 2001
Veröffentlicht bei Dooyoo, Ciao, eComments, YOPI, Talk-On
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Diescher

Wo fanden 1992 die Olympischen Winterspiele statt?

ein Testbericht von 2002-05-11 17:31:21 vom 11.05.2002
Empfehlung: ja
In Albertville.

Mit der Beantwortung dieser Frage hatte ich bei einer Verlosung im Radio gewonnen. Ein paar Tage später konnte ich ein Paket in Empfang nehmen. Zuerst war ich von der Größe und dem Gewicht überrascht, aber das Schleppen lohnte sich.

Es handelt sich nicht um ein typisches Quizspiel wie „Trivial Pursuit“ oder – aktuell – „Wer wird Millionär?“ Es kommen ein gehörige Portion Taktik, Risiko und Würfel-Glück hinzu.

Das Spiel ist für 2 bis 6 Personen ab 12 Jahre. Die Spieldauer ist mit 60 bis 90 Minuten angegeben. Wenn man zu zweit spielt, dauert es meist 45 Minuten. Was es genau kostet, kann ich leider nicht sagen. Ich weiß, dass man es gegen ungefähr 1150 Webmiles eintauschen kann. Erhältlich ist es überall im Spielehandel.


ZUBEHÖR

Es besteht aus einem Spielplan, auf dem das gesamte 20. Jahrhundert in Form eines „Q“ aufgedruckt ist. Jedes Segment steht für ein Jahr (1900 als Start bis 2000 als Ziel). Dabei fällt auf, dass die Felder 1914 bis 1918 (Erster Weltkrieg), 1939 bis 1945 (Zweiter Weltkrieg) und 1992 bis 1995 (Balkankrieg) grau untermalt sind.

Andere Felder wiederum: 1927 (Goldene 20er), 1949 (Gründung der Bundesrepublik), 1957 (Aufbruch in den Weltraum), 1969 (erster Mensch auf dem Mond) uns 1989 (Fall der Mauer) sind gelb unterlegt. Das sind sie so genannten Glücksfelder. Zu der Bedeutung dieser farblichen Hervorhebungen komme ich später. Umgeben ist das „Q“ von Bildern zahlreicher Ereignisse eben dieses Jahrhunderts.

Weiterhin gehören zum Spiel 1200 Quizkarten mit jeweils 5 Fragen. Auf der Forderseite ist farblich die Kategorie gekennzeichnet, eine Jahreszahl angegeben und ein passendes Bild zum Thema. Insgesamt gibt es 6 Kategorien (Politik und Geschichte; Gesellschaft und Unterhaltung; Natur, Wissenschaft und Technik; Kultur; Film und Fernsehen; Sport und Freizeit).

Die Rückseiten enthalten die Fragen. Der Schwierigkeitsgrad steigt mit der zunehmenden Zahl. Zu den 5 Fragen gibt es jeweils 3 Antwortmöglichkeiten, wobei die richtige Antwort fettgedruckt ist.

Dann gibt es noch Jetons mit 3 verschiedenen Werten (3, 5 und 10 Punkte) sowie die Spielfiguren, die sehr verständlich erklärten und übersichtlichen Spielregeln und einen Würfel bei dem die „6“ durch ein „Q“ ersetzt wurde. Daher stehen auch nur 5 Fragen auf den Karten. Wird dieses „Q“ gewürfelt gilt die Frage automatisch als beantwortet.


VOR DEM SPIEL

Jeder Mitspieler wählt eine Farbe aus und setzt seine Spielfigur auf das Feld 1900. Zusätzlich erhält er eine genaue Anzahl der Jetons, die er während des Spieles einsetzen kann. Auf die gelb untermalten Felder des Spielfeldes werden ebenfalls Jetons verteilt, deren Wert genauestens in der Spielanleitung beschrieben ist. Ich vergesse jedes Mal, wo welcher Jeton hingehört, muss also immer wieder nachsehen.

Die Fragekarten werden bunt gemischt, also von jeder Kategorie Karten in den Stapel nehmen! Je nachdem wie viele Mitspieler gefunden werden, braucht man bis zu 120 Karten (Schätz ich mal, da ich noch nie mit mehr als 4 Leuten gespielt habe). Bei der Auswahl von 1200 Karten ist somit für reichlich Abwechslung gesorgt. In den Jahren, die ich dieses Spiel habe, entdecke ich immer wieder Karten, die noch nie im Spiel waren. Das Auswendiglernen der Antworten ist somit auch nicht einfach.

Sechs der Karten werden mit den Bildern nach oben in die Mitte des „Q“ gelegt. In der Regel besteht zwischen Bild und Jahreszahl ein Zusammenhang. Man kann sich aber auch reichlich verschätzen. Ebenso kommt es vor, dass man mit einem Bild überhaupt nichts anfangen kann. Mir geht es meist so bei berühmten Persönlichkeiten / Sportlern zu Anfang des Jahrhunderts.


DAS SPIELEN

Der Spieler, der die höchste Zahl würfelt darf beginnen. Er wählt eine der in der Mitte liegenden Karten aus. Eine, wo er meint, dass er etwas zu dem Thema sagen kann. Sollten keine passenden Karten dabei sein, muss man hoffen, das ein „Q“ gewürfelt wird oder sich vielleicht doch eine leichte Frage auf der Rückseite verbirgt. Die 3 Antwortmöglichkeiten bleiben auch noch. „Aussetzen“ oder der Gleichen gibt es nicht.

Nach dem Setzen der Jetons (keine Pflicht) wird gewürfelt. Der Würfel entscheidet, welche der 5 Fragen auf der Rückseite zu beantworten ist. Vorgelesen wird die Frage von dem linken Nachbarn. Nun kann der Spieler entscheiden, ob der die Frage sofort beantwortet, oder sich die 3 Antwortmöglichkeiten vorgeben lässt. Bei einer spontanen richtigen Antwort bekommt der Spieler zwei Punkte, bei überlegtem Antworten, also nach dem Verlesen der 3 Möglichkeiten, wird die richtige Antwort mit einem Punkt honoriert. Außerdem wird dem Spieler die Karte ausgehändigt. Um diese Punktzahl darf der Spielstein versetzt werden.

Bei einer falschen Antwort darf der Spieler nicht weiterziehen und die Karte wird auf einen gesonderten Stapel gelegt.

Wird das „Q“ gewürfelt, gilt die Frage als spontan beantwortet und der Spieler darf zwei Felder weiterziehen.

Das leere Feld in der Mitte des „Q“ wird mit einer neuen Karte aufgefüllt und der Nächste ist an der Reihe.


- Die Jetons-

Bevor gewürfelt wird, kann der Spieler einen seiner Jetons setzten. Diese können dabei helfen, schneller ans Ziel zu kommen, da der auf dem Jeton angegebene Wert mit der Punktzahl für die Beantwortung der Frage multipliziert wird. Um die Anzahl dieser Punkte darf der Spielstein nach vorn ziehen. Die Jetons müssen nicht gesetzt werden. Zu empfehlen ist es, wenn der Spieler glaubt, sich sehr gut auszukennen.

Die gesetzten Jetons werden auf das Feld gelegt, dass der Spieler zu erreichen glaubt. Kommt er tatsächlich dahin, bekommt er den eingesetzten Jeton zurück, ansonsten bleibt er liegen und darf von demjenigen einkassiert werden, der als nächster das Feld erreicht.

Das „Q“ kann in solchen Situationen die Pläne des Spielers ganz schön durchkreuzen. Wenn er zum Beispiel eine „überlegte Antwort“ angenommen hat und einen 10-er Jeton gesetzt hat, glaubt er 10 Jahreszahlen weiterziehen zu dürfen, wenn er die Frage nach dem Vorlesen der Antwortmöglichkeiten richtig beantwortet. Kommt nun ein „Q“, darf er zwar 20 Felder ziehen, doch sein Jeton ist verloren. So selten ich bei „Mensch ärgere Dich nicht“ eine „6“ würfele – hier ist mir diese „Panne“ schon des Öfteren passiert.


- Glücksfelder -

Kommt ein Spieler auf ein gelbes Feld, darf er zunächst den dort liegenden Jeton nehmen. Danach muss er würfeln und hat 60 Sekunden lang Zeit, die erwürfelte Frage der noch auf dem Spielfeld liegenden Karten zu beantworten. Bei einem „Q“ kann er die Frage selbst aussuchen. Ziehen darf er hier um den Wert der richtig und spontan beantworteten Frage. So also bei Frage 4 um 4 Felder.

- Graue Unglücksfelder -

Krieg bedeutet Unheil, warum sollte das bei einem Spiel anderes sein. In diesem Fall heißt das, dass ein Spieler keine Jetons einsetzen darf und damit sehr viel langsamer vorankommt. Es sollte also immer versucht werden, diese Felder unter Zuhilfenahme der Jetons von vornherein zu überspringen, sonst ist man schnell abgehängt.


- Risikorunde -

Steht oder kommt ein Spieler auf ein Feld dessen Jahreszahl mit der einer offenliegenden Karte übereinstimmt, wird eine Risikorunde gespielt. Jeder Mitspieler muss dann eine Frage der in der Mitte liegenden Karten. Gemein: derjenige, der die Risikorunde eröffnet, darf die Karte zuweisen. Wird die Frage richtig beantwortet, darf gezogen werden wie gewohnt. Bei einer falschen Antwort darf „der Gemeine“ entsprechend weiterziehen.


SPIELENDE

Gewonnen hat der Spieler der zuerst das Jahr 2000 erreicht. Dabei ist zu beachten, dass die „2000“ genau getroffen werden muss, also wie bei „Mensch ärgere Dich nicht“, wenn die Männchen nach Hause gebracht werden.

Außerdem muss der Spieler Karten aus mindestens 4 Kategorien nachweisen. Kann er dies nicht, muss er zurück ins Jahr 1975 und sein Glück erneut versuchen. Das kann sehr ärgerlich sein, wenn dann auf der Zielgeraden noch jemand vorbeihuscht und stolz ins Ziel marschiert.



Wer sein Allgemeinwissen auffrischen oder erweitern möchte, dem sei das Spiel wärmstens empfohlen. Spielend lernen ist doch auch für Kinder viel schöner als die Nase in langweilige Schulbücher zu stecken.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht
Diescher
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Harenberg Das Quiz des 20. Jahrhunderts

 
Allgemeine Informationen Harenberg Das Quiz des 20. Jahrhunderts
gelistet seit: 05.09.2003
Hersteller: Hersteller: HarenbergHarenberg
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Allgemeine Informationen
Spiel-Typ: Ratespiel 
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