Delta Air Lines
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Platz 5 in der Kategorie "Fluggesellschaften".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Delta Air Lines gebraucht & neu

Delta Air Lines Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (9/9).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Gutes, freundliches Bodenpersonal, Hoher Sicherheiststandart, ordentlicher Servcie
  • freundliches Personal, Hohe Sicherheitsansprüche, Gutes Essen an Board
Nachteile/Kritik
  • Umsteigezeiten zu knapp kalkuliert, Auf dem Rückflug wurde Gepäck beschädigt
  • Preise in der Hauptsaison, Klimaanlage an Board
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YetiChris

Umsteige-Stress in Atlanta

ein Testbericht von 2006-08-27 14:42:55 vom 27.08.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Gutes, freundliches Bodenpersonal, Hoher Sicherheiststandart, ordentlicher Servcie...
Nachteile/Kritik: Umsteigezeiten zu knapp kalkuliert, Auf dem Rückflug wurde Gepäck beschädigt
Ahhh - Urlaub!!!

Immer noch die schönste Zeit des Jahres! Dieses Jahr sollte unser Familienurlaub zum ersten Mal über den großen Teich gehen! Da die Tante meiner Freundin letztes Jahr einen Amerikaner geheiratet hat, wollten wir sie für 2 Wochen besuchen - in der wohl schönsten Ecke, die die USA zu bieten haben - San Francisco!

Nach langem hin und her wegen Terminen und Urlaubsplanung standen im Frühjahr die 2. und 3. Augustwoche als Reisedatum fest, leider in der Hauptsaison, aber da meine kleine Maus nach Ende der Sommerferien eingeschult wird, konnten wir dieses Jahr leider nicht in den September ausweichen.
Also gingen wir auf die Suche nach einem halbwegs günstigen Linienflug. Da wir leider nicht mehr als "Frühbucher" unterwegs waren, zeichnete sich schnell ab, das wir keine Schnäppchen mehr erwischen würden. Flüge von Iceland Air oder anderen günstigen Anbietern waren (natürlich) schon lange ausgebucht, und günstigere Flüge waren oft mit 2 oder sogar 3mal umsteigen verbunden - schon für Erwachsene eine Tortur, mit einer 5 Jährigen schier unmöglich.

So blieben uns, das günstigste Angebot zu nehmen - Ohne großartige Planung landeten wir so bei Delta Air Lines, da hier das Verhältnis von Preis und Aufwand (Umsteigen) am besten erschien.

So buchten wir in einem Online-Reisebüro 4 Hin- und Rückflüge (meine Schwiegermutter war mit von der Partie) Frankfurt - San Francisco mit einmal Umsteigen in Atlanta. Die Bruttopreise langen bei 839,-- € pro Person (bzw. 593,-- € für meine Tochter), hinzu kamen pro Nase noch mal je 76,16 € Steuern und Gebühren. Das machte einen Gesamtbetrag von sage und schreibe 3534,64 € für 4 Personen in der Economy-Class (Oder "Coach", wie es in den USA heißt) - aber das der Urlaub nicht gerade der billigste werden würde, war von vorn herein klar.

Nachdem der Buchungsvorgang abgeschlossen war, machte ich mich ein bisschen über Delta schlau: 1928 in Georgia unter dem drolligen Namen "Huff Daland Dusters" gegründet und 1928 zuerst in "Delta Air Service" und 1945 dann in den heute noch gebräuchlichen Namen "Delta Air Lines" umbenannt, hat sie ihren Sitz in Atlanta, der gleichzeitig der größte "Hub" (Drehkreuz) der Gesellschaft darstellt. Delta hat eine Flotte von 832 Flugzeugen, zu denen vor allem US-Maschinen des Boeing-Konzerns zählen, vor allem die Typen 737, 757, 767 und 777 außerdem MD-88 und MD-90 sowie eine große Anzahl von kleineren Maschinen von Bombardier (Typen CR200 und 700), die vornehmlich auf Kurzstrecken eingesetzt werden.
Delta Air Line hat ein sehr dichtes Flugnetz sowohl weltweit und auch innerhalb der USA, durch den von Delta initiieren Allianz "Skyteam" (seit 2000, Mitglieder u.a. AirFrance, Areoflot, Alitalia, KLM und Nothwest) ist Delta in der Lage, weltweit zu operieren.
Delta führt ca. 2000 Flüge pro Tag durch und gilt als eine der größten Fluglinie der Welt. 2004 konnte die durch den großen Preiskampf vor allem auf dem US-Markt drohende Insolvenz nur durch einen strengen Sanierungsplan (Einsparungen von 6 Mil. $!) und den Verkauf von Tochtergesellschaften abgewendet werden, im September 2005 Stellte Delta einen Insolvenzantrag mit Gläubigerschutz nach "Chapter 11", das nach US-Recht ein Weiterlaufen des Betriebs ermöglicht. Nach eigenen berichten liegen die Schulden der Airline bei ca. 20 Mil. $.
Des weiteren kann Delta Air Line als sehr sichere Fluglinie gelten. Die Fluglinie ist seit ca. 10 Jahren Unfallfrei, der letzte Unfall fand im Oktober 1996 statt (keine Opfer zu beklagen), die letzten 2 Todesopfer waren im September des gleichen Jahres zu beklagen.

Natürlich bietet Delta auch ein Bonusmeilenprogramm an, die sog. "Skymiles", die man nicht nur mit Flügen, sondern auch mit verschiedenen anderen Tätigkeiten (Einkäufe, Hotelbuchungen und Mietwagen-reservierungen etc.) sammeln kann. Da ich in nächster Zeit sicherlich nicht zum Vielflieger werde, habe ich mich nicht näher damit beschäftigt.

Aber genug Geschichte: so erging es uns nun auf unserem USA-Trip:

Ursprünglich waren die Transitzeiten in Atlanta ganz human, bei der Urspürnglichen Buchung hatten wir in Atlanta 2 ½ Stunden Aufenthalt, was wir für den Ablauf dort zwar als knapp, aber machbar erachteten. Durch mehrere Flugzeitenänderungen schrumpfte die zeit allerdings auf 1 Stunde 40 Minuten - das, so dachten wir, wird wohl arg knapp werden.

Aber wie dem auch sei, wir machten uns keine großartigen Gedanken, und Checkten also am 7. August pünktlich um 8:40, genau 2 ½ Stunden vor Abflug, im Terminal 2 des Frankfurter Flughafens ein. Die Schlage an den Schaltern war erfreulich kurz, und so konnten wir unser Gepäck schnell aufgeben und unsere Bordkarten in Empfang nehmen. Da wir ein sog. "Onlineticket" gebucht hatten, mussten wir am Schalter lediglich einen 6stelligen Buchungscode angeben, und unsere Daten waren auf dem Schirm. Weniger Papier, schnellere Abwicklung - so hat man es gern! Ausgestattet mit Bordkarten für beide Flüge (Transatlantik nach Atlanta und Shuttle nach San Francisco) ging es also weiter.

Auch das Boarding verlief schnell und unkompliziert, anders als die Vorherigen Sicherheitskontrollen Schuhe aus, wieder an, Gürtel ab, wieder dran, Handgepäck durchleuchten, Hosentaschen leeren… nervig aber leider leider nötig, wie ein paar Tage später wieder klar wurde!

Im Flugzeug, einer Boeing 777, selber nahmen wir unsere Plätze ein, auf denen schon die obligatorischen "Hilfsmittel" für einen Trans-Atlantik-Flug bereit lagen - Kissen, Decke und Kopfhörer für das On-Board-Unterhaltungssystem, das nicht weniger als je 8 Video- und Radio-Kanäle bietet (jeder Platz hat seinen eigenen kleinen Videoschirm in der Kopflehne).
Der Service war auf allen unseren Deltaflügen, nett, ohne übertrieben zu wirken, allerdings manchmal ein wenig langsam, vor allem wenn man zwischendurch (außerhalb der "Trolley-Durchgänge ;) !) noch etwas zu trinken haben möchte. Alkoholfreie Getränke sind im Übrigen grundsätzlich kostenlos, aber mit jeder Menge Eis versetzt, zum Essen erhält man auf Wunsch einen Wein oder ein Bier kostenlos, außerhalb der Mahlzeiten müssen sie bezahlt werden. Vorteilhaft ist, dass zumindest bei den Transatlantikflügen deutschsprachige Flugbegleiter mit an Bord waren, das erleichterte vor allem das Ausfüllen der Obligatorischen Tax- und Emigration-Forms ungemein.

Das Unterhaltungs-Angebot ist reichhaltig, beim Radio ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei, und das Filmangebot ist abwechslungsreich (Auf dem Hinflug wurden "Der Sentinel" und "die Supercamper" auf Deutsch angeboten, zusätzlich noch weitere Filme und Fernsehformate, allerdings auf Englisch.

Nach 8 Stunden ruhigen Flug (Die zurückgelegte Strecke konnte man im Videosystem immer nachverfolgen) einen ganz ordentlichen Mittagessen bei dem man zwischen Gebratener Hähnchenbrust mit Pesto und Nudeln oder einem Nudelgericht ohne Fleisch wählen konnte, einem Nachmittags-Imbiss (Käsepizza) und einem recht dürftigen Duty Free - Angebot im Flugzeug landeten wir Pünktlich in Atlanta. Natürlich machten für uns auf eine Menge Lauferei gefasst, immerhin wussten wir ja, dass wir wenig Zeit haben werden. Also ging es flott zur Emigration - um dort den ersten Dämpfer zu erhalten: eine Schlage von ca. 50m Länge wartete schon vor uns - das hieß also, Geduld üben - nicht einfach mit einer 5 Jährigen, die nach einem langen Flug an Bewegungsmangel leidet…
Knapp eine dreiviertel Stunde und einen mürrischen Einwanderungsbeamtem später waren wir endlich in den USA, allerdings mit ganzen 40 Minuten Restzeit, um unseren Anschlussflug zu erwischen. Allerdings musste das Gepäck noch geholt und wieder aufgegeben werden, und auch ein weiterer Sicherheitscheck wartete auf und, und auf dem großen Atlanta Airport muss man sich auch erstmal zurecht finden ( Wir mussten vom Flugsteig E zum Flugsteig A)… um es kurz zu machen: Wir kamen pünktlich zum Gate, um unserer 767 hinterherzuwinken. Am Boardingschalter erhielten wir die Info, das der nächste Flug um 17:55 nach San Francisco abheben würde, allerdings am Flugsteig E. Also wieder zurück.
Das umbuchen ging schnell und unproblemlos, Aufgrund des Drehscheiben-Prinzips scheint man bei Delta mit der Problematik vertraut zu sein. Es gab auch 4 frei Plätze, aber leider in der ganzen Maschine verteilt.
Leider verzögerte sich auch das Boarding und der Abflug um fast eine Stunde, da man nicht mit der Überprüfung der 757 fertig wurde. Das hieß für uns, das wir anstatt der avisierten 20:20 erst um 21:30 Ortzeit vollkommen fertig in San Francisco ankamen. Auf dem Inlandsflug konnte man sich die Zeit mit "Mission: Impossible 3" auf englisch vertreiben - allerdings auf einem großen Gemenschaftsbildschrim in der Kabine. Zu essen gab es Cräcker mit Schmelzkäse - na ja, der Hunger treibts rein - und wieder Getränke kostenlos.

Aufgrund der geänderten Sicherheitslage war das einizige Problem, mit dem wir auf dem Rückweg am 21.August zu kämpfen hatten, die verschärften Sicherheitskontrollen, denen eine Tube Sonnencreme und eine Wasserflasche zum Opfer fielen.
Diesmal im gebuchten Inlandsflug in einer 767 wurden 2 Filme ("The Sentinel" und "IceAge 2") auf Bordbildschirmen in Englisch angeboten.
Dank längerer Umsteigezeit in Atlanta verlief auch diese Hürde problemlos, und Beide Flüge flogen absolut pünktlich los und kamen pünktlich an.
Da wir wieder mit einer 777 nach Europa Flogen, hatten wir wieder jeder ein Persönliches Multimedia-System, das allerdings einen Defekt aufwies und deshalb nur einen Film, "Mission: Impossible 3" auf deutsch bieten konnte, bei "Über die Hecke" blieb der Bildschirm dunkel. Als verpflegung gab es wieder ein Hähnchen-Gericht, diesmal mit Reis, oder, das wohl ebenso obligatorische Nudelgericht ohne Fleisch. Morgens gab es ein kleines Frühstück mit Brötchen und Frischkäse und (glücklicherweise) VIEL Kaffee.

Allerdings gab es in Frankfurt zu größerer Aufregung am Gepäckband: mehrere Gepäckstücke waren beim Umladen in Atlanta beschädigt worden, es kam zu einem Ansturm auf das Gepäckbüro der Delta. Auch ohne direkt betroffen zu sein, ein ziemliches Ärgernis, da es nicht um unbedeutende Schönheitsfehler mehr handelte, sondern um abgerissene Griffe und Rollen oder aufgerissene Sporttaschen!

Alles in allem ein gutes, wenn auch nicht perfektes Fazit. Die Bodencrews und das Schalterpersonal von Delta sowohl in Frankfurt als auch in Atlanta und San Francisco sind freundlich, kompetent und einigermaßen schnell, bei den Bordcrews würde man sich etwas größere Geschwindigkeit wünschen, vor allem wenn es darum geht, auf Klingelzeichen zu achten. Die Bordverpflegung ist ordentlich, wenn auch nicht überragend, und das Getränkeangebot ist recht reichhaltig.

Das Platzangebot ist, für mich mit meinen 1,83m gerade so zu gering, bei einer Flugzeit von 13 Stunden (9 plus 4) kommt man ziemlich steif am Zielflughafen an, aber man sollte in der Economy-Class wohgl nciht mehr erwarten. Erfreulicherweise herscht auf ALLEN Flügen von Delta konsequent Rauchverbot. Als Ex-Raucher kann ich die Tortur für die Suchties zwar nachvollziehen, (vor allem beim Transatlantik-Trip), bin aber sehr froh darüber, das man sich neben Jetlag und Platzmangel nicht auch noch mit kalten Zigarettenrauch herumärgern muss.

Die Maschinen der Airline, die komischerweise keine "Jumbo-Jets" (Boeing 747) in der Flotte hat, wirken gut gepflegt und sind sauber, allerdings merkt man, das sie stark frequentiert werden - sie wirken doch "gebraucht" und benutzt. Technisch scheinen sie jedoch in einem Top-Zustand zu sein, jedenfalls lässt die geringe Zahl von Unfällen darauf schließen. Das auf dem Rückflug ein Film nicht abzurufen war ist zwar schade, aber bei dem reichhaltigen Medienangebot zu verschmerzen. Ein Kritikpunkt von mir wäre, das nicht automatisch ein Kinderfilm in deutscher Sprache im Angebot war. "Ab über die Hecke" auf dem Rückflug wäre das zwar gewesen, auf dem Hinflug gab es "Arielle" aber nur in Englisch.

Auch der Vorfall mit dem Gepäck gibt zu denken - natürlich weiß man nicht genau, wo die Beschädigungen aufgetreten sind, aber man hat sein Gepäck der Fluglinie anvertraut und erwartet natürlich, es intakt wieder in Empfang zu nehmen.

Persönlich haben mich die Flugzeitenänderungen geärgert, die zu unserer Zwangspause in Atlanta geführt haben. Zwar wurde das Problem vonseiten der Fluglinie schnell gelöst, ich denke aber nach unseren Erfahrungen, dass man nicht damit rechnen kann, binnen weniger als 1 ¾ Stunden nach einem Transatlantikflug in Atlanta umsteigen kann, wenn man nicht US-Bürger ist (für die entfallen die Aufwändigen Passkontrollen). Da hätte man frühzeitig auf einen späteren Flug abändern können.

Trotzdem: Delta Air Lines wird sicherlich auch bei einem weiteren USA-Trip als Fluglinie in Frage kommen, allerdings wird das eine Frage des Preises und nicht zuletzt der Verbindung sein, für mich der wichtigste Punkt nach unseren Erfahrungen.
...
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Kommentare
morla
morla, 27.08.2006
sh
Estha
Estha, 27.08.2006
978897889788 ... lg susi ... 978897889788
Clarinetta2
Clarinetta2, 05.05.2007
sh
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Goggelsche43

Immer wieder Delta Airlines

ein Testbericht von 2008-01-22 14:59:33 vom 22.01.2008
Empfehlung: ja
Seit 1995 Fliegen wir regelmäßig jedes Jahr öfters über den großen Teich nach New York und das immer mit Delta. Zwar fliegt DA immer noch diese Route mit der guten alten 767-300ER was man natürlich nicht mit einer LH 330 die auch diese Route fliegt vergleichen kann. Allerdings ist meines Erachtens der Service und die Freundlichkeit der F/As weitaus besser als denen der Kollegen von LH mit denen wir öfters die Route nach Peking fliegen. Wir ziehen auch die Bestuhlung der 767...2..3..2 deren von LH vor, ( LH Airbus 330...2...4...2) zumal es das verlassen der Sitze ungemein erleichtert wenn nur 2 Sitze jeweils Links und rechts vorhanden sind. Das Essen in der sogenannten Coach Class ( Eco bei Delta) ist recht gut, man befindet sich ja in einem Flugzeug und nicht in einem Sterne Restaurant. Was das Infotaiment betrifft wäre es natürlich schöner wenn sich Bildschirme in der Rückenlehne des Vordermanns befinden würden, so gibts halt nur die großen Zentralen Bildschirme an der Decke des Fliegers was nicht immer angenehm ist. Der Service wie schon erwähnt ist gut, sollte man außer der Reihe Durst bekommen einfach den Button über Knopf drücken und schon kommt die Freundlich Dame und fragt nach dem Wunsch...Die Maschinen sind sehr Sauber und selbst nach einem 8 Stunden Flug sind die Toiletten in einem einwandfreien Zustand, immer genügend Papier in den WC Boxen vorhanden. Das Groundhandling in Frankfurt sowie in JFK sehr Freundlich, da wir im allgemeinen in JFK recht früh am Flughafen sind und der Flug noch nicht fürs Check in bereit durften wir bisher immer neben dem Schalter kurz warten und wurden dann sehr Freundlich zum Einchecken gebeten, was bei anderen Airlines nicht immer der Fall ist.
Auch sollte es vorkommen das der Koffer sich nicht auf der Maschine befand und wie bei uns versehentlich nach Bombay flog war es im nachhinein sehr einfach das bei der Verluststelle zu melden.
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Kommentare
blokk
blokk, 02.10.2008
nicht wirklich hilreich bei meiner Entscheidungsfindung
sindimindi
sindimindi, 22.01.2008
aufschlussreich, aber etwas knapp RS
nele83
nele83, 23.01.2008
Toller Bericht. LG Daniela
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Delta Airlines- Ab in den Urlaub

ein Testbericht von 2007-05-05 13:10:44 vom 05.05.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: freundliches Personal, Hohe Sicherheitsansprüche, Gutes Essen an Board...
Nachteile/Kritik: Preise in der Hauptsaison, Klimaanlage an Board
Delta Airlines soll es nun gewesen sein.
Mein erster Flug in meinem Leben und Delta hatte das große Glück mich nach Orlando/Florida und Las Vegas transportieren zu dürfen.
Im August 2005 hatte ich meinen ersten Langstrecken Flug nach Orlando und von da aus weiter nach Las Vegas/Nevada.
Man was hatte ich für eine Angst vor dem fliegen. Ständig sah man in den Medien das überall ein Flugzeug abgestürzt sei. Ich sah mich ehrlich gesagt schon vor dem Flug irgendwo in der Pampa in den Trümmern des Wracks liegen.
Doch alles kam ganz anders.

CHECK IN:
Wir sind von Frankfurt am Main abgeflogen. Ich war schon vorher ab und zu mal auf dem Flughafen um einfach mal am Fernweh zu schnuppern. Ich sah viele Menschen unterschiedlichster Herkunft. Viele Menschen im Stress und viele die wie ich an der Flughafenluft schnuppern wollten.
Ich habe nmich sehr auf diesen Tag gefreut. Schließlich sind wir zu unserer Hochzeit geflogen :-) und alles sollte perfekt sein und werden.
Am Tag des Abfluges war es eher stressig. Wir sind sehr früh am Flughafen angekommen und hatten noch mindestens 4 Stunden Zeit bis zum Abflug. Wir haben erstmal unser Gepäck abgegeben. Da wir auch hier in Sachen Bowling unterwegs waren hatte jeder eine 2 Balltasche dabei mit jeweils 2 Bällen. Da wir Reaktivbälle haben und diese einen Kern im Inneren besitzen, sah es schon auf dem Röntgenbild ziemlich komisch aus. Da Delta eine Amerikanische Fluggesellschaft ist und in den USA ja Bowling fast schon zum Volkssport gehört, ging alles ohne Probleme und mit einem Lächeln von Delta Airlines über die Bühne und die Bälle wurden abtransportiert. Da spürte ich schon das der Service sehr angenehm ist und meine Angst wurde zunehmend weniger.
Nachdem wir alles an Gepäck außer das Handgepäck abgegeben hatten, gingen wir anschließend nochmal zu McDonalds und ich trank meinen heiß ersehnten Kaffee. Irgendwann ging die Zeit wie im "Flug" um und es war schon längst Zeit zum persönlichen Einchecken. Wir mussten uns dann doch ziemlich beeilen. Erst ging es zur Abfertigung von Handgepäck und sich selbst :-) Ma durfte den Gürtel und alles was sonst noch zum piepen verleitet ablegen. Und das dauerte. Mein Mann hatte ja noch seinen Laptop dabei und den durfte er auch erstmal anmachen damit die sehen konnten das da nichts verwerfliches irgendwie drauf ist. Ich habe das bis heute noch nicht verstanden weshalb man den Laptop anmachen muss. Na ja sei es drum. Dann waren wir in dem Zollfreien Bereich und dann kam die nächste und letzte Kontrolle. Auch hier durfte sich mein Mann fast endlos entkleiden. Irgendwie hatte ich das Gefühl das die es voll auf ihn abgesehen hätten. Aber mein Mann hat das alles ziemlich gelassen mitgemacht. Er war vor meiner Zeit ein absoluter Vielflieger und kannte das alles schon zur genüge. Die Schuhe wurden durchleuchtet und seine Füsse wurden abgetastet. Naja nochmal eine kleine Fussmasage zwischendurch dachte ich mir tut bestimmt gut :-) Dann waren wir auch da fertig und wurden schon sehr eilig von einem Flugbegleiter der Delta erwartet. Wir mussten noch einen meterlangen Gang durchlaufen um endlich an die Maschine zu gelangen. Als wir die Maschine betraten wurden wir (wie peinlich) von allen Passagieren mit großen Augen angeschaut. Wir waren tatsächlich die Letzten und die Maschine hat quasi nur auf uns gewartet damit es los ging. Mein Mann und ich besetzten unsere Sitze, schauten uns an und mussten laut lachen. Dann begann unser heiß ersehnter und hart ersparter Urlaub.

DER FLUG:
Als ich in der Maschine saß kam meine Angst wieder hoch. Unzählige Gedanken schossen durch meinen Kopf. Wir fuhren langsam zur Startbahn. Die Startbahn wurde nach gut 15-20 Minuten erreicht. Die Maschine fuhr sehr langsam. Ich krallte mich an meinem Mann fest. Er tat nichts anderes als mich ganz fröhlich anzugrinsen. Irgendwie kochte ich fast vor Wut. Ich habe mir gewünscht er würde mir irgendwas positives sagen. Nein, er grinste. Schließlich gab die Maschine Gas. Es holperte und rumste. Irgendwo an oder in der Maschine. Ich weiß es nicht, da ich nur mit mir selbst beschäftigt war. Ich hatte einen Fensterplatz. Mein Mann meinte dass das beim ersten Mal aufregender sein würde, als am Gang zu sitzen. Die Maschine gab noch mehr Gas und fuhr ewig weiter. Irgendwann muss sie doch mal abheben, dachte ich mir. Kaum habe ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, hebte sie ab. Es drückte mich mit einer Unmenge an Wucht in meinen Sitz und schon wir waren in der Luft. WOW, dachte ich. Es war so hammermäßig geil. Wir hatten genügend Beinfreiheit und konnten die Sitze noch je nach belieben nach hinten verstellen so das man auch mal gut schlafen konnte. Jeder Sitz hatte ein schönes weiches Kissen und eine Decke. Das war Standardmäßig drin. Allerdings brauchte ich von diesen Decken mindestens 3, da die Klimaanlage an Board extrem kalt, wenn nicht schon fast fröstelnd war. Das Essen an Board war ausgezeichnet. Man konnte im Mittagsmenü zwischen zwei Menüs wählen. Am Nachmittag gab es nochmal einen kleinen Snack und es gab ausreichend zu trinken.
Der nächste Stop war Atlanta. Von hier aus ging es dann weiter nach Orlando/Florida mit Delta. Wir hatten in Atlanta gute 3 Stunden Aufenthalt und ich konnte das erstemal Amerikanische Luft schnuppern. Es war alles so neu und manches auch komisch für mich. Zum Beispiel konnte man in Atlanta an einem Automat (so wie es bei uns Schokoriegel gibt) konnte man da sich einen iPod ziehen. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus, da ich zu diesem Zeitpunkt für Apple tätig war, aber davon noch nie was gehört geschweige denn gesehen habe.
Dann ging es weiter nach Orlando/Florida. Der Flug war auch hier ganz angenehm. Hier gab es nichts zu essen, sondern nur zu trinken, da es ein Inlandsflug war und der dauerte ca. 2 Stunden.
Wir waren eine Woche in Orlando/Florida und dann ging es weiter für eine Woche nach Las Vegas.

ABFLUG NACH HAUSE:
Nach der einen Woche in Las Vegas, in der wir auch geheiratet haben, ging es am 18.09.2005 wieder nach Hause. Wir hatten einen Flug morgens um 8.50 Uhr. Mein Mann setzte mich samt Gepäck am Flughafen ab und brachte den Mietwagen dann wieder zu Alamo. Ich stand amüsiert am Eingang und beobachtete das rege Treiben der Menschen. Er musste anschließend mit einem Shuttle Bus wieder zum Flughafen zurück. Irgendwie kam er aber nicht wieder. Ich warte drei Shuttles ab, dann 5 und irgendwann im 8 oder 9 Shuttle saß er dann. Den Flug konnten wir vergessen. Es war mittlerweile 8.20 Uhr und das einchecken war schon beendet. Wir eilten zwar noch hin, aber man teilte uns mit das nichts mehr ginge. Somit mussten wir unseren Flug umbuchen. Was dann auch unser Glück war.
Delta Airlines hat ohne zusätzliche Kosten uns einen Flug rausgesucht in dem noch Platz war. Wir waren schonmal glücklich das keine Extrakosten, wie es ja sonst der Fall ist, angefallen sind. Dann haben wir auf Anfragen sogar noch zwei Plätze auf dem Emergency Seats erhalten. Wir hatten also noch mehr Beinfreiheit. Super. Wir mussten dann an Board noch ein paar Fragen beantworten zum Thema Sicherheit und Hilfe. Auf diesen speziellen Sitzen dürfen nur Menschen sitzen die in einer Gefahrensituation den anderen Passagieren helfen können. Ich denke dazu war ich in der Lage und genoss den Flug auf diesen Sitzen. Diesmal sind wir nicht über Atlanta geflogen sondern über Cincinnati, dies bedeutete auch das Flug kürzer sein wird als über Atlanta. Der Service an Board war auch hier phantastisch. Sie sind etliche rumgelaufen, haben was zu trinken angeboten und waren sonst auch stets vor Ort wenn etwas nicht ok war. Sie waren stets freundlich und aufmerksam. Kopfhörer zum Film oder Musik gab es kostenlos von Delta dazu. Bei Condor zahlt man dafür stolze 2,- €.
Die Piloten haben ihre Sache voll im Griff gehabt, so das mir das anfängliche Angstgefühl sehr schnell genommen wurde. Unser Gepäck wurde gut behandelt, außer das mein gelber Koffer am Ende der Reise doch etwas dunkler geworden ist :-( und in jedem Flughafen durchgestöbert worden ist. Ich hatte nämlich jedesmal einen Zettel in meinem Koffer als ich ihn geöffnet habe. Aber es war ja nichts verwerfliches drin, somit habe ich es auch nicht als störend empfunden.

SONSTIGES:
Unser Flugpreis für eine Person (Frankfurt-Orlando-Las Vegas-Frankfurt) lag bei rund 650,- €. Ein sehr guter Preis für diese Verbindungen und dem excellenten Service am Flughafen und in der Maschine.
Wie oben schon genannt, sollte man sich an Board warm anziehen, da die Klimaanlage rund um die Uhr volle Pulle läuft.

Einige Daten zum Unternehmen:

Hauptsitz:
Delta Air Lines, Inc.
1030 Delta Boulevard
Atlanta, GA 30320-6001

www.delta.com
Auf dieser Homepage kann man seinen aktuellen Skymilesstand abfragen (Skymiles = Vielfliegerprogramm), sowie Reservierungen und Buchungen durchführen.

Delta Airlines ist an folgenden Flughäfen in Deutschland wie z.Bsp. Frankfurt/Main, Berlin-Tegel, Düsseldorf und Stuttgart vertreten.
...
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Kommentare
Annna13
Annna13, 05.05.2007
sh
campimo
campimo, 06.05.2007
,, SH LG ,,
jamesi_bg
jamesi_bg, 07.05.2007
SH von mir, lg aus AT, Bianca!
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rofis

Auf denn nach Phoenix!

ein Testbericht von 2003-03-08 17:52:11 vom 08.03.2003
Empfehlung: ja
Letztes Jahr sind wir mal wieder mit Delta in die USA geflogen. Die Zwischenepisoden mit BA und LH waren wegen des allzu knappen Sitzabstandes noch in schlechter Erinnerung, frühere Flüge mit Delta waren (in der Erinnerung) da erfreulicher verlaufen.

Delta Airlines gehört zu den großen Carriern dieser Welt und fliegt 241 Städte in 46 US-Bundesstaaten sowie 46 Städte in 32 anderen Staaten an. Zusammen mit den Partnern werden täglich etwa 428 Städte in 76 Ländern der Welt bedient.

Nach Passagierzahlen ist Delta die zweitgrößte Fluggesellschaft der USA. Die Flüge werden mit 479 eigenen und 352 geleasten Flugzeugen durchgeführt. Im Jahr 2001 wurden damit etwa 105 000 000 Passagiere befördert. Zur Zeit sind 27 Maschinen außer Dienst gestellt, weil die Passagierzahlen seit dem 11. September 2001 stark rückläufig sind. Die letzten Nachrichten in den USA ließen auch darauf schließen, dass nicht nur US-Airways (Konkurs) und United Airlines (eventuellen Konkurs im 4. Quartal angekündigt) in Schwierigkeiten stecken, sondern dass auch auf Delta harte Zeiten zukommen....

Gerade als wir zurückgeflogen sind, wurde eine neue Partnerschaft angekündigt - aber ich habe nicht mehr so richtig mitbekommen, mit wem. Sorry.

Für Vielflieger bietet Delta das Skymiles-Programm an. Unser diesjähriger Flug hat uns etwa 12000 Meilen eingebracht. Außer bei Flügen kann man auch durch Anmieten eines Autos (bei allen größeren Autovermietern in den USA) und durch Übernachten in einem Partner-Hotel (soll ich die jetzt alle aufzählen? Beispiele: Best Western, Hilton, Hampton Inn, Rodeway Inn etc.) Meilen verdienen. Die Meilen können dann gegen einen Freiflug, ein Class-Upgrade oder irgendwelche schönen Gegenstände eingetauscht werden, wenn genügend beisammen sind.
Aber über Sky-Miles wollte ich ja gar keinen Bericht schreiben...

Also, frisch auf, Delta gebucht (obwohl die BA deutlich billiger gewesen wäre...).

Die gebuchte Strecke: STR -> ATL -> PHX , der Rückflug dann zweigeteilt, erst mal PHX -> ATL, dann eine Woche später ATL -> STR (ATL: Atlanta (Georgia), STR: Stuttgart, PHX: Phoenix(Arizona)).
In STR hat Delta praktisch einen eigenen (kleinen) Terminal, in der Halle wird nur der tägliche Flug nach ATL abgefertigt. Schalter sind ausreichend vorhanden und auch besetzt (wir sind relativ früh dran, aber bei etwa 100 km Anreise und eventuellen Staus auf der Autobahn (gibt´s da nicht schon wieder eine Baustelle???) muss man etwas Zeitreserve einplanen. Dank dieser ist am Terminal noch nicht viel los, wir sind ruck zuck abgefertigt. Natürlich gab es die üblichen Fragen (Selbst gepackt ? Unter Kontrolle gehabt? Gegenstände von Fremden ?...), aber die waren schnell beantwortet. Natürlich wurden unsere Reisetaschen kontrolliert, aber eher oberflächlich. Vielleicht machen wir ja einen vertrauenserweckenden Eindruck.

Nach einen kurzen Fußmarsch unter freiem Himmel (wie geht das eigentlich, wenn es regnet? Darf man einen Schirm mit ins Flugzeug nehmen?) kommen wir an die Kontrolle des Handgepäcks. Unsere Fototasche wird durchleuchtet, ebenso der Rucksack meiner Frau. Kein Problem, wir haben ja auch nichts gefährliches dabei. Halt! Doch. Mein Laptop erweckt das Interesse der Prüfenden. Ich darf mit einer Beamtin in einen gesonderten Raum gehen, dort wird mein iBook mit einem Pulver bestrichen und dann mit einem merkwürdigen Gerät sozusagen elektronisch abgetastet. Auf diese Weise soll Sprengstoff entdeckt werden. Ich habe keinen, also darf ich nach kurzer Zeit mein Gerät wieder in der dafür vorgesehenen Tasche verstauen.

Jetzt heißt es: Warten auf das Einsteigen. Beruhigenderweise ist die Maschine aus Atlanta schon da, es wird also ziemlich pünktlich abgehen. Und tatsächlich, etwa 30 Minuten vor dem geplanten Abflug ertönt die Lautsprecherstimme, die das Einstiegsprozedere erläutert: erst mal die Business-Passagiere und die verdienten Sky-Miles-Mitglieder (also echte Vielflieger), Familien mit Kindern. Die Coach-Class-Leute werden dann nach Reihen aufgerufen. Wir sitzen ziemlich weit hinten, sind also schnell dran.

Die Boeing 767-300 ER hat nur eine Tür, was bedeutet, dass wir erst mal durch die Business-Class laufen müssen. Für die Leute, die dort sitzen, ist es sicherlich nicht angenehm, wenn sich die Horden durch ihre Sitzreihen drängeln. Aber dafür bekommen die ja nachher ein besseres Essen... ;-).
Insgesamt geht alles recht flott vonstatten, obwohl die Maschine ausgebucht ist. Der Sitzabstand erweist sich als ausreichend für mich (186 cm lang und kein Hänftling), wenn er auch etwas größer sein dürfte...
Nachdem alle sitzen, werden die allgemeinen Sicherheitsvorschriften und Features mittels eines kleinen Films vorgestellt, im Prinzip nichts neues für uns.
Den uns von der Flugsicherung für den Start zugeteilten Zeitslot können wir auch einhalten, kurz gesagt: wir erheben uns pünktlich in den wolkigen Himmel über Stuttgart.

Unser Flugkapitän ist leider etwas wortkarg, Infos aus dem Cockpit kommen auch während des Flugs nur sehr spärlich. Erst kurz vor der Landung wird der Captain etwas gesprächiger. Aber darauf komme ich später noch.

Auf den kleinen Monitoren läuft ein Unterhaltungsprogramm mit einem Spielfilm und verschiedenen anderen Beiträgen, über Kopfhörer lassen sich unterschiedliche Musik-Programm anhören (Rock, Country, Klassik usw.)

Es ist Mittagszeit, also wird nach Erreichen der Flughöhe ein Mittagessen serviert. Heute haben wir die Wahl zwischen zwei Speisen: einem Nudelgericht und einem Hähnchengericht. Wir entscheiden uns für das Hähnchen, das einigermaßen in Ordnung ist (was soll man in der Coach-Class schon erwarten?). Vorher gibt es noch ein kleines Päckchen mit Salzbrezeln (fat free steht auf der Packung) und ein Getränk. Weil ich vorhabe, den größten Teil des Fluges schlafend zu verbringen, bestelle ich ein Fläschchen Weißwein (es gibt einen Chardonnay, Vin de Pays d`Oc, 187 ml). Zum Essen gibt's das gleiche dann nochmal. Nach den genossenen 3 Achteln schlafe ich denn auch mehr oder weniger ein und werde erst wieder so richtig wach, als wir über Neufundland sind. Der Rest des Fluges ging denn auch ohne größere Turbulenzen und mit einem weiteren Imbiss (irgendetwas mit Nudeln, ich hab´s vergessen) vonstatten und endlich, nach etwa 10 Stunden Flug, fliegen wir Atlanta an.

Hm. Eigentlich sollte der jetzt langsam Bodenkontakt haben... War aber nichts. Im Tiefflug brausen wir über eine der LAndebahnen des Flughafens von Atlanta, aber Aufsetzen ist nicht. Nachdem der Pilot die Maschine wieder hochgezogen hat, meldet er sich dann über Lautsprecher, um uns mitzuteilen, dass es Probleme mit dem „Landing Gear“, also dem Fahrgestell gibt und dass er so tief geflogen sei, damit man vom Tower aus per Fernglas feststellen kann, ob es ausgefahren ist. Das scheint der Fall zu sein, vielleicht ist ja auch nur ein Lämpchen kaputt... Jedenfalls würden wir jetzt nach einem neuerlichen Anflug endgültig landen.

Wir wollen gar nicht daran denken, was passieren könnte und glauben fest an das kaputte Lämpchen. Der gute Mann setzt die Maschine dann auch butterweich auf die Piste - und das Fahrwerk hält. Aus Gründen der Vorsicht dürfen wir aber nicht gleich zum Gate rollen, sondern müssen erst noch auf einen Mechaniker warten, der das Fahrgestell überprüfen soll. Der kommt nach etwa 10 Minuten und prüft und erlaubt uns, weiter zum Gate zu fahren.

Wir haben ja noch einen Anschlussflug gebucht, müssen aber trotzdem durch die Zollkontrolle und unser Gepäck danach wieder neu einchecken. Dabei gibt es keine Probleme, die amerikanischen Beamte sind allesamt freundlich und zuvorkommend.

Der Weiterflug fand in einer B-757 statt, er verlief pünktlich und problemlos. Der gereichte Snack (ein Sandwich) schmeckte ganz ordentlich, Soft-Drinks wurden hinreichend serviert, so dass wir die letzten dreieinhalb Stunden bis Phoenix auch noch überstanden haben.

Was den Rückflug angeht, gibt es nicht allzuviel zu berichten. Die Strecke PHX->ATL wurde auf diesem Flug mit einer MD-88 bedient, ein etwas betagteres Modell. Dafür hatten wir auf der Seite mit der Zweierreihe einen geradezu übermäßigen Sitzabstand. Ob Delta anfängt auf die Werbung von American Airlines zu reagieren (Check the legroom...) ? Wir haben es jedenfalls genossen, die Beine bequem ausstrecken zu können.

Der Flug war pünktlich, das Bordpersonal freundlich, der Captain ebenso wenig gesprächig wie die anderen, die wir bisher hatten.

Auch beim letzten Streckenabschnitt traten dann keine wesentlichen Probleme mehr auf, die Kontrollen in ATL waren auch nicht schärfer als bei uns in STR. Eines war aber anders: manche Leute hatten einen Zusatz auf ihrer Bordkarte. Diese mussten dann noch einen gesonderten Sicherheitscheck durchlaufen (Schuhe ausziehen, Handgepäck öffnen, Abtastkontrolle). Nach welchen Gesichtspunkten diese Leute ausgesucht wurden blieb mir unklar. Na, Vielleicht erwischt es mich beim nächsten Mal...

Nachdem wir zunächst pünktlich vom Gate weggerollt waren, teilte uns unser Captain mit, dass wir die „Nr. 10 or so..) in der Warteschlange seinen. Obwohl in ATL auf zwei Bahnen gleichzeitig gestartet (und auf zwei weiteren gleichzeitig gelandet) wird, dauert es natürlich seine Zeit,, wenn man die „Nr. 10 or so“ ist. In unserem Fall waren das etwa 45 Minuten, dann ging's endlich los. Der Service war ähnlich zufriedenstellend wie auf dem Hinflug, es gab kein Problem und Hähnchen oder Steak als Abendessen. Ich habe nach Einnahme des Steaks und des obligatorischen Weins mal wieder geschlafen...

Kurz vor der Landung in Stuttgart sollte ein Frühstück serviert werden. Und dazu nuss ich nun wirklich sagen: das hätten sie sich auch sparen können. Selbst im „Red Roof Inn“ war das kostenlos angebotene „Continental Breakfast“ umfangreicher (und das war das mickrigste aller CBs, die wir dieses Jahr hatten...). Wenn ich an meinen letzten Flug mit der LH denke - da gab es sogar Rührei...
Aber die Gesellschaften müssen halt sparen.

Insgesamt haben wir festgestellt, dass der Service in den letzten Jahren wohl kontinuierlich schlechter geworden ist. Bei unserem letzten Delta-Flug war das Angebot jedenfalls deutlich besser. Aber trotzdem würde ich Delta der BA oder LH wegen des etwas größeren Sitzabstandes vorziehen - oder AA buchen, bei denen soll es ja noch mehr Platz geben, wenn man der Werbung glauben darf.
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Mimchen

Atlanta- ich komme

ein Testbericht von 2003-02-02 22:49:59 vom 02.02.2003
Empfehlung: ja
Am 04.09.2002 begann mein erster Trip über den großen Teich in Stuttgart mit der amerikanischen Airline Delta.
Laut Reisebüro sollte mein Flug um 11.35 starten, aber als ich gegen 9 am Flughafen war, bekam ich schon den ersten Schrecken, der Flieger startete schon um 10.55. Jetzt war Eile angebracht.
Ich wollte natürlich so schnell wie möglich einchecken, aber da ich zu dem sogenannten "Terroristen-Typ" gehöre (Alleinflieger) wurde ich erst mal gründlich durchgecheckt. Ich finde es ja sehr gut, dass man vorbeugt, gegen eventuelle Terroranschläge, aber statt meine Koffer zu durchleuchten, musste ich beide Koffer, inclusive meines Beautycases, komplett auspacken. Es gab wohl keine Unterhose, die die Dame nicht mindestens 3 Mal umgedreht hat. Wie schon gesagt, ich finde Terrorprävention ja sehr gut, aber warum wird hier nicht erst der Koffer durchleuchtet, bevor ich alles auspacken muss?

Endlich durfte ich dann zum Gate gehen, meine Mutter begleitete mich noch ein Stück, dann ein kurzer Abschied mit einigen Tränen und dann zur Handgepäck-Kontrolle. Wie kann es auch anders sein, natürlich wurde bei mir ein Nagelclipser aus Metall gefunden, der eine Nagelfeile integriert hatte. Ich durfte es mir dann aussuchen, ob der Clipser beschlagnahmt wird, oder ob die Feile abgerissen wird. Ich habe mich dann für das Entfernen der Feile entschieden.

Jetzt endlich war mir der Weg in die Wartehalle frei. Da mein Platz in der letzten Reihe war, durfte ich das Flugzeug auch gleich nach den Passagieren der Buisness-Class und der Teilnehmern des Bonusprogramms betreten. Endlich saß ich dann in der Boeing, die Nummer weiß ich leider nicht mehr. Allerdings mussten wir noch einige Zeit warten, die Maschine rollte erst um kurz vor 12 auf die Startbahn. (So viel zum Thema Pünktlichkeit)
Der Flugkapitän begrüßte uns auf Englisch, die Sicherheitsanweisungen ebenfalls auf Englisch mit einem Deutschen Untertitel auf dem Fernseher.
Als wir dann in der Luft waren, wurde auf dem Bildschirm noch die Reiseroute kurz dargestellt, danach gab es die ersten Getränke.

Zu trinken konnte man danach immer haben soviel man wollte, was ich sehr gut fand, nur dass man, um etwas zu trinken zu den Stewardessen gehen musste, fand ich etwas lästig. Nach etwa 2 Stunden Flugzeit gab es dann auch Mittagessen, welches nicht sehr gut war, und ausserdem noch kalt. (*Schüttel* kalte Lasagne)
nach 7 Stunden Flugzeit gab es noch einen Snack, ein trockenes Sandwich mit Putenfleisch und einem Stück orangenem Käse *schauder*
Zwischendurch gab es einiges an Salzgebäck, das mir eigentlich ganz gut geschmeckt hat.

Zur Unterhaltung muss ich sagen, dass ich diese nicht so gut fand, es gab keine Zeitungen zu lesen. Im Fernseher sind ausser dem Hauptfilm "About a boy" (in englisch) noch Spiderman in Deutsch und irgendwelche Kurzfilme, sei es über Städte oder übers Kochen, gekommen. Zum Glück hatte ich einen freundlichen Nachbarn, mit dem ich mich gut unterhalten habe.
Im Flugzeug konnte man über die Kopfhörer noch diverse Musikprogramme abhören, die allerdings nicht meinem Geschmack entsprochen haben.

Was noch zu sagen ist, der Komfort in diesem Flugzeug ist recht gut, denn die Sitze sind bequem, der Sitzabstand war für mich weit genung, dass ich meine Beine ganz ausstrecken konnte (unter den Sitz des Vordermanns), es gab von Delta ein Kissen und eine Decke, die ich auch in dem kalten Flieger gut gebrauchen konnte.

Als ich dann nach kanpp 10 Stunden Flug meinen Zielort Atlante erreicht habe, bin ich erst mal total erschrocken, wie groß das ist. Das Gepäck abholen verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und war auch noch komplett da, ohne irgendwelche Kratzer oder Beschädigungen.

Der Flug an sich verlief sehr ruhig, aber ich fand es schade, dass man keine Informationen über den jeweiligen Überflugsort vom Kapitän erfahren hat. Glücklicherweise ist mein Nebensitzer schon oft geflogen, der hat mir dann von oben die Niagara-Fälle, New York und Washington D.C. gezeigt.

Der Rückflug verlief ähnlich wie der Hinflug, allerdings bin ich nachts geflogen, und hab die meiste Zeit geschlafen. Beim Rückflug war das Essen ebenfalls kalt, und ich war froh, dass ich keinen Fensterplatz hatte,damit ich die Beine auf den Gang ausstrecken konnte und dadurch halb liegend ganz gut schlief. Der Rückflug dauerte nicht ganz 10 Stunden, in Atlanta sind wir mit Verspätung abgeflogen und in Stuttgart dafür pünktlich angekommen.
Ach ja, zur Sicherheitskontrolle in Atlanta kann ich nur sagen, dass das ein Witz war. Mein Koffer wurde weder durchleuchtet, noch durchsucht, mein Handgepäck wurde keines Blickes gewürdigt,(ausser das obligatorische Durchleuchten), das einzige was ich machen musste war, mein Käppi zu heben, ob dort ncihts darunter ist.

Das Auschecken in Stuttgart verlief auch ohne nennenswerte Probleme, allerdings war einer meiner Koffer kaputt, er hatte eine riesige Delle, und eins der Zahlenschlösser war ausgerissen. Ich bin dann an den Beschwerdeschalter, dort wurde mir ein Schreiben ausgestellt und ein freigemachter Postpaketkleber gegeben, mit der Bitte, das ich den Koffer an eine Kofferwerkstatt schicken soll. Ich habe dieses auch dann gemacht, und schon eine Woche später war der Koffer repariert zurückgeschickt worden. Diesen Service muss ich wirklich loben, den bei Lufthansa muss man sich komplett selbst darum kümmern.

Im großen und ganzen bin ich mit den Flügen Stuttgart-Atlanta-Stuttgart zufrieden gewesen, nur für das unappetitliche Essen ziehe ich einen Punkt ab. Wenn ich nochmals mit Delta fliege, werde ich mir mein Essen wohl selbst mitnehmen, das empfehle ich euch übrigens auch, solltet ihr mit Delta fliegen.

Wenn ihr mehr über Delta, eine der größten amerikanischen Fluglinien überhaupt, kennen lernen wollt, dann empehle ich euch den Internetauftritt der in Atlanta ansässigen Airline:

www.delta.com

02.02.03 Mimchen

Ich poste übrigens auch bei Ciao
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Cloud

Über den Wolken mit Delta Air

ein Testbericht von 2002-06-05 17:04:09 vom 05.06.2002
Empfehlung: ja
Mein erster und wahrlich einzigster Flug mit Delta Airlines war in den letzten Osterferien. Ich flog mit meiner Schwester von München nach Atlanta und von da nach West Palm Beach. Das lief folgender Maßen ab:

Erst mal das Ticket kaufen! Wir flogen Economy Klasse(etwas andere Klassen als normal) und da kostete ein Ticket ca.650 Euro - Rückflug inklusive -, dass mann sich besser ein bis zwei Wochen davor telefonisch bestellt. Was ich noch für Ok hielt.
Also zuerst der Ablauf den wohl jeder kennt; Pass zeigen, Gepäck einbringen lassen, Taschen und Schuhe kontrollieren... Nach ungefähr 30 Minutigem Warten stiegen dann alle ins Flugzeug. Man kam rein und musste dann erst mal durch die Business class gehen. Hier gab es bequeme Ledersesel, Telefon, eine kleine Flasche Wasser und (womit ich persöhnlich sie am meisten beneidete) genügend Beinfreiheit.

Nun such mann sich erst mal einen Platz. Der Service im Flugzeug ist sehr nett und weist einen zu den bestimmten Platz ein. Wobei der im Flughafen -sorry- ziehmlich schlecht gelaunt auf mich wirkten. Die Plätze - links und rechts jeweils zwei Sitze am Fenster und in der Mitte drei - haben Werbezeitschriften von Delta, ein Dirty free Magazin und eine Sicherheitsmappe. Außerdem findet mann eine Tüte, falls es zum Erbrechen kommt. Ein Ausklappbarer Tisch ist hinter jeden Stuhl - für den da hinter sitzenden - eingebaut, der einem dann noch mehr Beinfreiheit wegnimmt aber natürlich notwendig ist. Sonst was es immer gibt ( über einen Licht und Klimaanlage, hinten Schalter fürs Sitzumstellen unterm Sitz Weste und Maske und rechts Knöpfe für Stewardess, die allerdings bei einem mir ausgerutschten Ellenbogen nichts bewirken und ein Loch für Kopfhöhrer, die zusammen mit Decke und Kissen beigelegt wurden und mit den Knöpfen lauter, leiser und Umschalten benützt werden dürfen).

Mein Flug nach Atlanta - Was übrigens eins der Zentrums aller Flüge ist - hat 9 Stunden gedauert. Dabei wurden regelmäßig Trinken mit Snack und einmal eine Hauptspeiße (mann konnte wählen wischen Lasagne und Hühnchen mit Kartoffeln), die allerdings mir überhaupt nicht geschmeckt hat und ein Desert (Belegtes Chabatta Brot und Kekse) serviert. Außerdem wurden zwei Filme gezeigt (was mann sich mit einstecken der Kophöhrer auch in deutscher Sprache anhöhren und anschauen konnte). Flugangst? Wieso? Anschnallen und fertig. Ja ab und zu gibt es Torbulenzen (Was es eigentlich immer gibt), aber diese sind nicht weiter schlimm! Von Flughafen gibt es auch einen Kurs gegen Flugangst, von dem ich aber wegen hohen Preis abrate! Ich rate eher sich keine Katastrophenfilme mehr anzuschauen! Autofahren ist gefährlicher!

Landung etwas holprig, aber das war bei der Langweile okay und besser geht es natürlich auch nicht. So in Atlanta angekommen, Gepäck abholen und fürs einchecken etwa 1 Stunde Schlange stehen. Dann mit einem Untergrund Zug (fall nötig, es wird erklärt wohin!) in die entsprechende Area fahren und wieder Pass zeigen, lästige Fragen beantworten usw. (Falsch machen oder verirren kann man sich nicht! Mit Schildern und gutem Service ist in Amerika alles klar)

Der Flug nach West Palm Beach hat dann nur noch 2 Stunden gedauert und dort konnte mann ohne Englisch nichts anfangen. Filme Menschen sowie sämtliche Schilder waren nur auf Englisch. Bei diesem kurzem Flug wurden dann auch nur Trinken und Snacks (kleine Tüten mit fettfreiem Knabberzeug) serviert. Am Ziel angekommen ist alles Easy. Nur Gepäck abholen und raus. Der Rückflug war dann alles das selbe nur umgekehrt. Was meiner Schwester überhaupt nicht passte, war das überall (auch im Flugzeug) das Rauchen verboten war. Nur in Atlanta gab es einen einzigen kleinen abgelegenen Raum für Raucher.


FAZIT

Einen Flug sollte man sich gut überlegen. Ewiges sitzen ohne Zigarette (da sieht mann mal wieder die Vorteile von Nichtrauchern) und ohne Bewegung kann unterschiedliche Folgen haben. Für einen Kurzflug würde ich Delta sehr empfehlen, da es ziemlich güntig ist. Das -eine- Zentrum in Atlanta (Aus Deutschland kommen auch viele Flüge) ist sehr gut und für viele Flüge geeignet. So das wärs eigentlich und nicht vergessen; Fliegen ist am sichersten! :-)
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Blackyx

Liebevoll chaotisch

ein Testbericht von 2002-03-29 14:18:52 vom 29.03.2002
Empfehlung: ja
Vor nicht so langer Zeit sind wir von einer Costa Rica Reise mit Stopover in Atlanta zurückgekommen. Da unseren letzten Flug mit der Fluglinie Emirates hatten, die wirklich derzeit nicht zu toppen ist, waren wir ein wenig enttäuscht von Delta Airlines. Los ging es schon in München, wir sassen in Reihe 25 und wollten gerne eine Zeitung in deutscher Sprache - die waren jedoch spätestens bei Reihe 16 alle vergriffen. Der Informationsfluss ließ zu wünschen übrig, in der Boeing 767 gab es zwar Bildschirme oben im Gang, die konnte man jedoch von den wenigsten Plätzen gut einsehen und angeschaltet waren diese eh viel zu selten. Natürlich gabe es während des Transatlantikfluges ein Kinoprogramm mit 2 Filmen und dies auch in deutsch, aber den deutschen Kanal für die Kopfhörer hat man erst mal suchen müssen, da die Ansage diese Info nicht enthalten hatte. Überhaupt waren die Ansagen sowohl während des Hin- als auch während des Rückfluges mehr als dürftig, die Flugroute wurde nur wenig ausführlich kurz in englisch umrissen, die deutsche Übersetzung dazu war hinzu gar nicht vorhanden. Auch die Monitoranzeige der Flugroute und der Flugdaten war mehr als dürftig, ohnehin war diese Anzeige während des ca 11 stündigen Hinfluges nach Georgia nur ungefähr 40 min insgesamt zu sehen, während des Rückfluges waren es immerhin ca. 2,5 Stunden. Dafür fehlte dann da die deutsche Übersetzung des Wetterberichtes von München - nach drei Wochen Schwitzen sicher erst mal das interessanteste überhaupt. Auch dem Bordmagazin konnte man erst nach sehr umfangreicher Suche ein paar Informationen zu entlocken. Der Service während des gesamten Langstreckenfluges war vorhanden, man bekam alle Getränke natürlich kostenlos, dies jedoch viel zu selten. Das Essen auf dem Hinflug war recht gut, jedoch nicht überdurchschnittlich. Während des Transatlantikrückfluges war das Essen jedoch schlecht, nicht einmal den sehr zahlreich fliegenden Amerikanern schmeckten die in íhrem Land zubereiteten zwei Menüs, die es zur Auswahl gab.
Die Landung in Atlanta war sehr professionell, der Weiterflug am nächsten Tag nach San Jose ebenfalls problemlos, jedoch mit fast einer Stunde Verzögerung. Die kam daher, das Delta beim Einchecken der Passagiere zugelassen hatte, dass wirklich zu viele, mehr als überdimensional proportionierte Handgepäckstücke mit an Bord genommen worden waren, die natürlich nicht in die Gepäckklappen der 757 passten. Also wurden in mühevoller Kleinarbeit ein paar Passagiere überredet, die riesigen Handgepäckstücke doch im Laderaum verstauen zu lassen, jedoch für uns hat der Platz für eine kleine Videotasche und einen kleinen Rucksack in den Gepäckfächern trotzdem nicht mehr gereicht - die legten uns zwei Flugbegleiterinnen mit einem strahlenden Lächeln auf den Schoss.
Der Rückflug ab San Jose nach Atlanta verspätete sich dann erst einmal um über eine Stunde, da die Toiletten nicht neu befüllt werden konnten - der Toilettenwagen von Delta in San Jose war kaputt. Das Problem mit dem Handgepäck tauchte wieder auf, jedoch diesmal waren wir vorgewarnt und schneller als andere - was jedoch wieder nicht so einfach war, da das Einchecken in einem bis dato nicht erlebten Schneckentempo vonstatten gegangen war (die Delta Mitarbeiter waren aber fast alle sehr gut drauf und fröhlich und lächelten strahlend). Der Rückflug von Atlanta nach München - alle ahnen es - verspätete sich ca. um eine Stunde - Grund unbekannt - jedoch fröhliche und nette und chaoserprobte Flugbegleiter.

Unser Fazit :
Delta Airlines muß noch sehr an seinem Standard arbeiten, wenn man durch gute Fluglinien verwöhnt ist, sollte man Humor mitbringen (das haben wir, wie man an der Bewertung sieht).
Man spürte überall irgendwie, das sie gerne besser gewesen wären, es jedoch nicht konnten.
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Kommentare
cwagner
cwagner, 16.05.2002
Na da hast du ja Gluumlck gehabt, aber wenn du wirklich mal was erleben willst, dann flieg mit Turkmenistan Airlines.
Gruumlszlige cwagner
KevinAlan
KevinAlan, 25.05.2002
Ich fliege nie wieder mit DA
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AlterSchwede1966

Das Beste für Rollstuhlfahrer-DA !!!

ein Testbericht von 2002-03-04 19:16:07 vom 04.03.2002
Empfehlung: ja
Ich fliege nur noch mit DA, weil ich eigentlich nur beste Erfahrungen mit ihnen gemacht habe. Als Rolli Fahrer ist man ja leider gerade beim fliegen sehr dem Personal ausgeliefert und die Angestellten von DA geben sich die größte Mühe, einen das überhaupt nicht spüren zu lassen.
Sicherlich ist es für eine Fluggesellschaft nicht einfach, Rollstuhlfahrer zu befördern, aber es gibt Fluggesellschaften, die lassen einen deutlich merken, wie sehr man ihnen zur Last fällt ( ich habe das unter anderem in meiner Meinung zu Hapag Lloyd geschildert ) und eben welche, die einen Rolli als einen ganz normalen Passagier behandeln, der eben eine gewisse Sonderbehandlung braucht.
Ich habe mittlerweile mehr als 10 Flüge mit DA hinter mich gebracht und hatte nie das Gefühl, wie ein extrem sperriges Frachtstück behandelt zu werden.
Eine Erfahrung, die ich bei HL und United leider machen musste.

Ich möchte hier einmal kurz schildern, wie eine Flugreise sich für einen Rolli gestaltet:

Als erstes steht natürlich das Einchecken an. Bei DA habe ich mehrmals die äußerst positive Erfahrung gemacht, das man beim Einchecken einmal gefragt wird, ob man denn Hilfe benötigt, um den Flieger zu erreichen. Dieses wird einem bei DA nicht nahegelegt oder aufgedrängt oder unter dem Motto „Wage ja nicht, Ja zu sagen!“ vorgeschlagen, wie ich es bei anderen Fluglinien schon erlebt habe, sondern man wird einfach als mündiger Mensch behandelt und nicht, als hätte man nicht alle Tassen im Schrank!

Als nächstes steht dann die grauenhafte Prozedur an, den Flieger zu besteigen. Es gibt hierfür spezielle Wägelchen, die genau die Breite des Ganges zwischen den Sitzreihen ausfüllen. Man muss also von seinem eigenen Rolli umsteigen auf dieses schnuckelige Vehikel und wird dann im Allgemeinen von 2 Fluglinienangestellten ( in Deutschland macht das dass Flughafen Rot-Kreuz ) an seinen Sitz kutschiert.
Hierbei tut sich DA hervor insofern, das sich die Angestellten auch mal was sagen lassen ( nicht so wie bei United, wo die holde Maid alles besser wusste, aber keine Ahnung von tuten und blasen hatte ), da sie zum einen akzeptieren, das man, wenn man öfters schon geflogen ist, eine gewisse Erfahrung mitbringt und vor allen Dingen sein eigenes System hat, um zB. von dem Vehikelchen in den Sitz zu jumpen.

Nun der eigentliche Flug. Die DA Angestellten lassen einem eine bevorzugte Behandlung angedeihen, aber ohne das man es im eigentlichen Sinne merkt bzw. ohne das sie es einen merken lassen.
Als Rolli wird man öfter gefragt, ob man irgendetwas braucht, ob man sich wohlfühlt etc. All dies geschieht bei DA vollkommen unaufdringlich.
Das einzige Manko, das auch DA hat, ist das Problem der Toilettennutzung während des Fluges.
Mich zB. mit meinen zarten ca. 140 KG kann man nicht einfach während des Fluges auf dieses nette Gang-Vehikel setzen, nur um mal wieder ein paar Tröpfchen Überflüssiges weg zu bringen :-).

Bei der Ankunft verhält es sich eigentlich genauso wie beim Einchecken. Auch hier verantwortungsbewusste, unaufdringliche Hilfe in allen Lagen.
Sollte man nur umsteigen müssen und noch einen Anschlussflug haben, wird man gefragt, ob man denn Begleitung haben möchte zwecks der teilweise riesigen Entfernungen oder einfach nur um auch das richtige Gate zu finden.
Das auch dieses vollkommen unaufdringlich geschieht, brauche ich wohl gar nicht mehr zu erwähnen.
Usw, usw, usw.

Ich persönlich habe mit DA nur gute Erfahrungen gemacht und festgestellt, das man, obwohl man durchaus auf die Hilfe und den Service der Fluggesellschaft angewiesen ist, sehr gut behandelt wird.

PS: Ich wurde übrigens schon mehrfach der Einfachheit halber in die First Class gesetzt, wo ich meinen Flugsessel direkt von meinem eigenen Rolli besteigen konnte ohne erst das Prozedere mit dem Gang-Vehikel durchziehen zu müssen.
Und eins könnt ihr mir glauben, bei einem Flug von Ffm. Nach Honolulu/Hawaii ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob man auf dem Schemelchen der Economy Class eingequetscht wird oder in einem Sessel mit allem Piepapoh der First Class seine 20 Stunden in der Sardienenbüchse abreißt.

Ich hatte auch einmal das Problem, aus gesundheitlichen Gründen eine Woche früher nach Hause zu müssen und das wurde von DA anstandslos über die Bühne gebracht.
Normalerweise kostet eine Umbuchung 100$ aber in diesem Fall war es für DA eine Selbstverständlichkeit, die Gebühren wegfallen zu lassen.

Ausserdem ist noch zu sagen, das DA einen sehr hohen Sicherheitsstandart hat.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Radar

SkyMiles

ein Testbericht von 2002-02-19 09:42:19 vom 19.02.2002
Empfehlung: ja
Unser bevorzugter Carrier für Reisen in die USA ist Delta Airlines. Man kann von allen größeren deutschen Flughäfen mit Delta oder deren Codesharepartnern ( u.a. Air France, South African Airlines, Aeromexico, Chech Airlines, Alitalia, Korean Air und Singapore Airlines ) zu fast allen Zielen in den USA und natürlich in aller Welt fliegen.

Dabei wird ein gutes Preis/ Leistungsverhältnis geboten. Mit Service und Pünktlichkeit sind wir sehr zufrieden. Das Sitzplatzangebot in der Economy Klasse (Delta verwendet auf Langstreckenflügen vorwiegend die Boeing 767 und 777) ist oder erscheint zumindest großzügiger als bei anderen Airlines.

Wichtig ist: Delta bietet mit SkyMiles ein Bonusprogramm, das sich auch für Leute eignet, die nur ab und zu fliegen. Wenn man einmal in 3 Jahren fliegt verlöschen die Meilen nicht (im Gegensatz zu vielen anderen Airlines).
Dabei werden auch alle Sondertarife gewertet. Wie üblich gibt es auch Meilen bei Mietwagenfirmen, Hotels und anderen. Als Sky Miles Mitglied kann man, sofern das noch nicht bei der Buchung geschehen ist, seinen Sitzplatz über das Internet reservieren.

Als wirklicher Vielflieger kann man den Silver- , Gold- , oder Platinum Medallion Level erreichen. Da gibt 25%, 50% oder 100% Meilenbonus und einige andere Vorteile.
Delta Freiflüge in die USA gibt es schon ab 40000 Meilen (normalerweise 50000 Meilen) unabhängig von der Entfernung.

Informationen zu SkyMiles gibt es unter 0180 0333 7880 oder unter http://www.delta.com .
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Kommentare
Janet
Janet, 22.03.2002
Klasse geschrieben uumlbrigens ich bin mit Delta von Frankfurt nach Houston geflogen und kenne mich da bestens aus was Delta betrifft obwohl meine erste Wahl immer LH bleibt. Es fehlt hier alles aber auch wirklich alles in deinem Beitrag .. na vielleicht
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Produktbeschreibung Delta Air Lines

 
Allgemeine Informationen Delta Air Lines
gelistet seit: 22.09.2003
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Allgemeine Informationen
Typ: Bahn-, Bus-, Reise-Gesellschaften 
Delta Air Lines im Vergleich
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