|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bewertung
|
Vorteile
|
Nachteile/Kritik
|
![]() BILLIG ZUG FAHREN GEHT NICHT??UND OB NUR FÜR 22EURO,DURCH NIEDERSACHSEN;))!!!!!ein Testbericht von Stardas2002-07-22 15:30:36 vom 22.07.2002 Empfehlung: jaDer Name ********** Das Ticket heißt „Schülerferienticket“ und ist eine Gemeinschaftsaktion des VDV, DB, GVN und NWB (außer DB(Deutsche Bahn) sagt mir das andere alles nicht viel, vielleicht kann mir ja wer helfen..*g) Weitere Informationen kann man auch unter www.schuelerferienticket.de finden... Wo kann man es kaufen? ************************** Kaufen kann man das Ticket bei allen offenen Fahrkarten-Verkaufsstellen..(DB, ÜSTRA..etc.) oder auch in manchen Kiosken (wo es gekennzeichnet ist)..:)) Man kann es auch in benachbarten Bundesländern kaufen... NICHT AN AUTOMATEN UND AUCH NICHT IM ZUG BEIM SCHAFFNER!!! Der Preis ************* Der Preis beträgt 22 Euro, ganz schön günstig wenn man bedenkt wie weit man damit fahren kann...(komm ich gleich zu..*g) Man kann ja auch ganz raffiniert sein (wie ich..*g) und zwar wollte ich günstig nach Berlin kommen, also hab ich mich informiert wo denn den letzte Halt in Niedersachsen ist wenn man nach Berlin fährt und von Hannover aus gesehen war dies Oebisfelde also hab ich bis Oebisfelde mein Schülerferienticket genutzt und ab da mir eine Fahrkarte nach Berlin gekauft von Oebisfelde nach Berlin kostete mich dann nur noch 38 DM(war letztes Jahr;)) so hatte ich mehr als die Hälfte gespart... Wer darf mit diesem Ticket fahren?? *************************************** Jeder der hauptberuflich Schüler ist, bis 15 Jahren darf es jeder haben und ohne jeglichen Nachweis damit fahren. Ab dem 16. Lebensjahr muss man nachweisen können das man noch Schüler ist z. B durch einen Schülerausweis oder Schulbescheinigung (nur Original!)oder einer Zeugniskopie, andere Belege werden nicht anerkannt. Diese Fahrkarte gilt NICHT für Auszubildende, Studenten und Schüler ab 23 Jahren!!! WENN MAN SICH NICHT AN DIE REGELN HÄLT UND DIE FAHRKARTE FALSCH NUTZT MUß MAN EIN BUßGELD VON 30 EURO BEZAHLEN!!! Wo kann ich mit diesem Ticket fahren??? ******************************************* Das Ticket gilt in ganz Niedersachsen und Bremen in fast allen Bussen, Bahnen und Nahverkehrszügen...aber nur in der 2.Klasse. HIER GILT ES NICHT: Es gilt nicht in der Hamburger Innenstadt man kann sich aber ein Zusatzticket für nur 2,30 Euro kaufen und dann mit allen Bussen und Bahnen fahren.... Es gilt nicht auf Inseln und zu Inseln und in den Bussen der Firma Prüser (Soltau) gilt es auch nicht!! Es gilt in den Nahverkehrszügen (RB, RE, IRE und S-Bahn) Zusätzliches..... ******************** Man bekommt zusätzlich zu dem Ticket auch noch ein Gutscheinheft wo viele Ermäßigungen zu den verschiedensten Attraktionen in ganz Niedersachsen und Bremen sind wie z. B ein Gutschein für ein Eis im Café Jonas in Bremen im Universum Science-Center Bremen oder man bezahlt nur 6 Euro Eintritt in „Hamburg Dungeon“ und noch vie mehr Gutscheine.... Gültig ist das Ticket: vom 20.6.2002 – 31.7.2002 Mo - Fr.... ab 9 Uhr, Sa und So ganztägig FAZIT ******** Also ich find das Sft echt super da man super-günstig damit wegkommt da die Sommerferien ja auch 6 Wochen gehen müsst ich mir, (wenn es kein Sft gebe) 2Monatsfahrkarten kaufen nur um in einer Zone rumfahren zu können mit dem Ticket kann ich mir ganz Niedersachsen+Bremen anschauen und bezahl wahrscheinlich noch weniger als die Hälfte ich find es super....EMPFEHL ES ALLEN SCHÜLERN WEITER!!!! Gruß Katja ... |
Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() Die Deutsche Bahn - die Bahn kommtein Testbericht von florrischu2008-08-14 21:43:29 vom 14.08.2008 Empfehlung: ja Vorteile: Bahnhöfe in Metropolen super ...Nachteile/Kritik: -Am Bahnhof +++++++++++++ Es ging zum Bahnhof. Unser Bahnhof ist ein kleiner Bahnhof mit einem Bäcker und einem Bahnhofsbuchhandel. Das Ziel unserer Reise sollte Köln sein. Das waren ca. 2,5 Stunden Fahrzeit mit Umsteigen in Düsseldorf. Der Zug kam pünktlich. Wir stiegen ein...... Im Zug nach Düsseldorf +++++++++++++ Wir haben natürlich Sitzplätze gefunden. Für die nächsten 1,5 Stunden ließ es sich also aushalten. Kontrolliert wurden wir bis Düsseldorf nicht, dafür kamen vom Zugbegleiter immer freundliche Ansagen über Umsteigemöglichkeiten in den Bahnhöfen, in die wir einfuhren. Im Düsseldorfer Bahnhof ++++++++++++++ Der Düsseldorfer Bahnhof ist schön Freundliche Atmosphäre, gute Beschilderung und kurze Wege zeichneten diesen Bahnhof aus. Nach Köln mussten wir einen Übergangsfahrschein lösen (Preis: 23,00 €), zu kaufen am Ticketautomaten. Im Zug nach Köln ++++++++++++++ Der Zug nach Köln war wieder ein Doppelstockzug, diesmal jedoch voller als der andere. Die 30 Minuten Fahrt ließen sich hier aber trotzdem gut aushalten. ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++ So, wir waren dann in Köln, haben ein paar Einkäufe getätigt und fuhren wieder zurück. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++++++++++++++++++++++++ Im Bahnhof Köln +++++++++++++++ Der Bahnhof Köln: Einfach überwältigend. Es erinnerte an ein Einkaufszentrum. Viele Geschäfte, eine Gastronomiemeile und Fahrpläne an jeder Ecke. So wünscht man sich jeden Bahnhof..... Deshalb fanden wir recht einfach das Gleis, von dem unser Zug fuhr. Hier die Note: 1 Im Zug nach Bochum +++++++++++++++ Aus Köln fuhr ein Regionalzug direkt nach Bochum, was natürlich sehr bequem für uns war. Wir setzten uns in den sauberen Zug, der allerdings auch schon recht voll war. Egal, wir haben trotzdem Sitzplätze gekriegt. Die ersten 45 Minuten fuhren wir einfach Richtung Heimat. In Düsseldorf ist dann ein Musiker eingestiegen, der den Zug mit seinen Klängen bereichert hat. Im Bahnhof Bochum ++++++++++++++++ Der Aufenthalt im Bahnhof Bochum war sehr kurz, sodass ich darüber nicht viel schreiben kann..... Im Zug RIchtung Heimat ++++++++++++++++ Wir fuhren mit der Abellio, einem privaten Unternehmen, der Kontrolleur war sehr freundlich, hat Guten Tag gesagt, hat um die Fahrausweise gebeten und uns noch eine gute Weiterfahrt gewünscht. Fazit ++++++++++++++++++ Die Fahrt hat die Note 1 verdient. |
Herr_Tom, 29.12.2007
sh
luiggi, 29.12.2007
Guten Rutsch ins neue Jahr. LG Detlef
sindimindi, 04.01.2008
Gespart wird überall bei der Bahn, nur nicht bei den Vorstandsbezügen!! :- RS
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() Von Bahnangestellten wie ein Verbrecher behandeltein Testbericht von ottic2007-06-06 18:31:36 vom 06.06.2007 Empfehlung: nein Vorteile: -...Nachteile/Kritik: unfreundliches Personal, unpünktlich, dreckigLeider war der einzige Fahrkartenautomat ausser Betrieb. Normalerweise löse ich dort ein Übergangstarifticket nach Bonn Auerberg für 3,70€. Da dies nicht möglich war, bin ich in den Zug eingestiegen und habe mich bei der Zugbegleiterin/Schaffnerin gemeldet und sie gebeten mir eine Fahrkarte auszustellen. Sie war extrem unfreundlich und sagte "Das muss ich prüfen, Sie müssen sich Ausweisen". Ich gab Ihr also meinen Personalausweis und fragte Sie im Gegenzug nach Ihrem Namen damit ich auch weiss mit wem ich es zu tun habe. Sie verweigerte die Angabe Ihres Namens mit dem Hinweis, dass die Zugnummer ausreichen würde und sagte: "sie hätte ja schliesslich eine Familie und es soll ja schon vorgekommen sein, dass erwischte Schwarzfahrer die Bahnangestellten belästigen oder bedrohen!!!" Ich antwortete Ihr dass dies nun wirklich nicht meine Art ist, ich es aber als Unverschämtheit empfinde das Bahnkunden (Ich gebe ca. 80€ im Monat für Fahrkarten aus) wie Verbrecher behandelt werden. Die Zugbegleiterin stellte mir dann eine Fahrkarte über 6,80€ aus und behauptete das wäre der normale Fahrpreis. Ich sagte Ihr daraufhin dass ich normalerweise 3,70€ bezahle und der Fahrpreis nach Bonn Hbf ohne Übergangstarif auch nur 4,80€ beträgt. Sie daraufhin: "Da kann ich nix für, das macht die Maschine!" Habe daraufhin die 6,80€ bezahlt, da ich ja zur Arbeit musste und keine Zeit hatte mich weiter herumzustreiten. Daraufhin habe ich versucht die zuviel bezahlten 3,10€ von der Bahn zurückzufordern. Trotz mehrmaliger Mahnungen gab es ausser automatischen Empfangsbestätigungen bis Heute keine Stellungnahme zu diesem Vorfall. Das Geld welches die Bahn mir schuldet wurde auch nicht erstattet. Bin schon sehr gespannt ob es irgenwann doch noch eine Reaktion der Deutschen Bahn gibt. Würde mich jedenfalls wundern und es gibt ja so viele Leute denen es ähnlich ergangen ist wie mir. ... |
Bluebirdunfa, 06.06.2007
Servicewüste Deutschland
HiRD1, 07.06.2007
Immer wieder ärgerlich...
morla, 06.06.2007
l. g. petra
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() Der Wahn der Bahnein Testbericht von Christian21bay2006-10-12 14:14:04 vom 12.10.2006 Empfehlung: nein Vorteile: kundenfreundliches Personal...Nachteile/Kritik: lange Wartezeiten, schlecht ausgebautes Streckennetz, unbequem, schlechte Standards in ZügenDa ich kein eigenes Auto habe, bin ich auf die Bahn angewiesen. Das einzig positive was ich momentan an der Bahn erkennen kann, ist das kundenfreundliche Personal. ----------------------- *Preise A lle drei bis vier Monate meint die Deutsche Bahn ihre Preise erhöhen zu müssen. Ich zahle im Schnit um die 150€ für ein Ticket mit der Bahn. Dabei nutze ich die Bahncard 25 und andere Bonusprogramme. Kostenfreundlich ist das definitiv nicht. Der Preiskrieg wäre verständlich wenn die Bahn nicht eine solche Monopolstellung hätte. Die Bahn hat jedoch ein solches Monopol und keine ernstzunehmende Konkurrenz. Sie erwirtschaftet mehrere Millarden € Umsatz pro Jahr. Die Vorstandsbosse werden immer dicker. Trotz allem muss man die Preise erhöhen. Erst wollte man die Bahnzentrale verlegen, warum weiß kein Mensch. Jetzt sinds die bösen Energiekonzerne, die der Bahn den Finanzregen abschöpfen. Diese Argumente sind Witze. Fakt ist, dass die Stromkonzerne in Deutschland dieses Jahr keine höheren Gebühren erheben dürfen. Fraglich ist, woher die hohen Preise dann kommen. Naja dumm ist wer dran glaubt. Es gibt schließlich die, die es machen und die, die es mit sich machen lassen. --------------------------- *Komfort Für Preise, die nicht argumentierbar sind habe ich ja schon kein Verständnis, aber dass man dann nicht mal in jedem Zug der Bahn eine Stromversorgung hat ist die eigentliche Tragik. Die Ausstattung der Sitzgelegenheit verursacht nach einigen Stunden temporäres Rheuma und lässt mich leidender sein als nach einer stundenlangen Autofahrt. Ein weiteres Kriterium der Unangemessenheit der Preise. ----------------------- * Wartezeiten Wer Bahn fährt, der wartet mitunter Stunden auf seinen Beförderer. Heute eine Baustelle, morgen ein angeblicher Terroranschlag, dann mal ein Streik für zwischendurch und im Winter nicht geräumte Gleise. Der Preis bleibt jedoch krisenfest hoch. Warum können Baustellen nicht in den Fahrzeitenkalkulationen mitaufgeführt sein? Es würde die Moral der Fahrer steigern. ------------------------- * Das Streckennetz Nicht einmal zwischen großen Städten herrscht ein ICE - Verkehr. Zwischen Rostock und Berlin wird nach 16 Jahren angefangen zu bauen. Was ist mit Leipzig - Hamburg oder anderen Knotenpunkten? Egal wir sind das lange Reisen mit der Bahn ja gewohnt. Darüber hinaus gibt es nicht mal durchgehende Verbindungen zwischen vielen Städten. Gleise werden abmontiert und eingeschmolzen, damit der Chinese Stahl kaufen kann. Es frustriert mich sehr, dass es kein Interesse am Kundentransport gibt. ... |
campimo, 13.10.2006
sh:
naila, 12.10.2006
LG fränzy
Vicky, 12.10.2006
Sehr hilfreich - Vic
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() Bahn macht Mobil - Ab in mein Herzein Testbericht von tfmuench2006-10-04 19:48:05 vom 04.10.2006 Empfehlung: ja Vorteile: alles...Nachteile/Kritik: nichtsheute möchte ich mal etwas zur deutschen Bahn loswerden, mit denen ich derzeit sehr viel unterwegs bin aufgrund einer Fernbeziehung zwischen München und Stuttgart. Anfangs war ich auch etwas skeptisch aber ich muß sagen, der Ruf der Bahn ist schlechter als sie selbst, aber lest selbst. Pünktlichkeit und Komfort: Gleich zu Beginn möchte ich einmal das Thema Pünktlichkeit in meinem Bericht aufgreifen, denn bisher kam es auf dieser Strecke bei mir nur zu 2 langen Wartezeiten, jedoch muß ich dabei auch erwähnen das hierbei jeweils ein Wintereinbruch Schuld war, ich es also nicht der Bahn anlaste. Ansonsten bin ich sehr überrascht, denn meist steht der Zug schon bereit wenn ich ans Gleis komme und bis auf ein oder zwei Minuten wird in der Regel, und ich bin nun wirklich Vielfahrer, der Fahrplan eingehalten, so dass ich in Punkto Pünktlichkeit nur positives berichten kann. Etwas anders sieht es da schon mit dem Komfort aus, bei dem für mich auch die Sauberkeit dazuzählt. Leider liegen in vielen Zügen gerade am Wochenende sehr viele Zeitungen oder Dosen/Gläser herum, was nicht wirklich schön ist. Ansonsten sind aber die Sitze bequem, und das obwohl ich nicht nur ICE fahre sondern auch IC und Regionalbahn. Auch das Thema Beinfreiheit muß ich gut heißen, denn bislang hab ich es noch nicht erlebt das ich meine Beine nicht ausstrecken konnte und das bei einer Größe über 180cm. Erreichbarkeit: Nun gleich einmal zum nächsten Thema, und zwar der Erreichbarkeit, der jeweiligen Bahnhöfe. Ich habe Glück bei meiner Strecke, denn beide Bahnhöfe befinden sich hierbei sehr zentral und daher mit den öffentlichen verkehrsmitteln ideal erreichbar, so dass der Weg zur Bahn auch immer unter 15 Minuten erledigt ist, was ein absoluter Pluspunkt ist. Service: Wichtig für mich ist auch immer der Service an Bord. Nicht nur im Restaurant, sondern vielmehr bei den Schaffnern, sprich dem Begleitpersonal. Hin und wieder treten eben Fragen auf, zum Beispiel nach Anschlußzügen und ob diese erreicht werden können, und da bin ich wirklich überrascht. Fast immer erlebe ich es, dass auf meine Fragen die Antworten wie aus der Pistole geschossen kommen, so dass ich hier schon mal von sehr gut ausgebildeten Personal sprechen kann. Auch in Sachen Freundlichkeit gibt es nichts zu meckern. Man wird immer höflich angesprochen, auch wenn man schläft und die Fahrkarte kontrolliert wird. Toll ist auch, dass beim Ein- Oder Aussteigen mit viel Gepäck schon einmal ohne Nachfragen mit angefasst wird, und man so keinen Stress zusätzlich dazu bekommt. Preis: Als letzten Punkt will ich jetzt auch gleich noch den Preis ansprechen. Zu Beginn war ich auch überzeugt das es teuer ist, aber ich finde 39 Euro für Hin- und Rückfahrt auf der Strecke München-Stuttgart mit dem IC oder EC ist sicherlich nicht zuviel. Zum einen, ist man von Zentrum zu Zentrum sogar schneller als wenn man sich mit dem Auto auf den Weg machen würde und zum anderen, machen es die Benzinpreise auch jedem Autofahrer schwer. Für mich ist der Preis außerdem gerechtfertigt da man während der Fahrt ja Zeit gewinnt. Man ist unterwegs und kann eben nebenbei etwas lesen, Arbeiten oder Essen gehen, was im Auto nicht geht. Also ihr seht, anfangs war ich auch skeptisch, aber inzwischen bin ich wirklich zu einem großen Fan der deutschen Bahn geworden. Ich kann euch allen nur empfehlen einmal mit der Bahn es zu probieren, denn gerade auf langen Strecken spart man nicht nur, es ist auch viel angenehmer und bequemer. Danke für das Lesen dieses Berichts. ... |
campimo, 05.10.2006
Schöner Bericht! LG
Gozo-Bernie, 04.10.2006
Gruss aus http:maps.google.itmaps?oieumapqCatania20hlit
HiRD1, 04.10.2006
SH. Gruß, Ralf
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() Kotzebüll liegt gleich hinter Hannover!ein Testbericht von leuchttuermin2006-09-09 16:20:36 vom 09.09.2006 Empfehlung: nein Vorteile: man muss nicht selbst fahren...Nachteile/Kritik: der mangelnde KomfortZur Vorgeschichte: ~~~~~~~~~~~~~~~ Eine Freundin und ich hatten Urlaub auf Sylt geplant. Eine Woche Westerland - Anreise mit der Bahn. Sie hatte im Vorfeld die Tickets besorgt - preisgünstige Tickets, die uns aber auf einen bestimmten Reisetag und eine ganz bestimmte Reiseroute festlegten. Da wir zusammen fahren wollten, sie aber in Bad Pyrmont wohnt und ich in Bad Driburg, gönnte ich mir ein "Papa-Taxi" bis Pyrmont. So sollte auch die Rückfahrt stattfinden - Vater sollte mich dort wieder abholen, die Uhrzeit stand schon frühzeitig fest. Die Hinfahrt nach Sylt verlief absolut ereignislos. Zwar wurde der Zug immer voller, je näher wir uns Sylt näherten, und wir mussten uns schon arg "zusammenfalten", aber das ist ja nicht wirklich ein Grund zum Meckern. Spannend wurde erst die Rückreise - und über die will ich heute gaaaanz ausführlich - und mit einer Portion Galgenhumor - berichten. Ab Westerland, morgens, ca. 10.00 Uhr, am 07.08.2005 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~ Unsere Rückfahrtroute sah eigentlich gar nicht so schlecht aus: Zug ab Westerland am späten Vormittag, Umsteigen in Hamburg Altona in einen ICE, nochmals Umsteigen in Hannover, Ankunft Bad Pyrmont ca. gegen 19.00 Uhr, Auto bis Bad Driburg. Klingt harmlos! WAR ES ABER NICHT!!! Was an dem Tag wirklich geschah… 1) Erster Reiseabschnitt: Westerland bis Hamburg-Altona ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~ Etwa eine halbe Stunde vor Abfahrt des Zuges (so irgendwann am späten Vormittag an einem Sonntag) saßen meine Freundin Kerstin und ich glücklich in diesem Zug, der uns bis Hamburg Altona bringen sollte. Noch war es recht leer - wir konnten uns also ein Viererabteil gönnen, das direkt an einer der Türen lag. Ein schwerer Fehler, wie sich später herausstellen sollte… Anfangs saßen wir da noch alleine - unsere großen Reisekoffer zu uns ins Abteil geschoben, "bei Fuß" sozusagen, da wir uns nicht in der Lage sahen, sie in die winzige Gepäckablage zu wuchten. Als der Zug sich langsam füllte, setzte sich ein etwas merkwürdiges "mittelaltes" Paar zu uns - sie machte einen etwas verschüchterten, aber netten Eindruck, er stellte sich schon nach Sekunden als Choleriker heraus, der erst einmal alle "herumstehenden Koffer" aller möglichen Leute im Gang wild in irgendwelche Ablagen hievte. (An unseren biss er sich die Zähne aus, die waren ihm wohl zu sperrig oder schwer…). Unsere Koffer landeten also vorerst mal im Gang, längs neben den Sitzen. Sie sollten aber während der Fahrt noch mehrfach ihren Standort ändern… Kerstin und ich hockten nebeneinander, sie am Fenster, die Frau ihr gegenüber. Ich hatte das große "Vergnügen" diesen Choleriker mir gegenüber sitzen zu haben. Er machte es sich sogleich recht gemütlich - sprich: Sein "Fahrgestell" landete so ausgestreckt auf meiner Seite des ja nun bekanntlich engen Bahnabteils, dass ich meine Beine unter dem Sitz oder auf Kerstins Hälfte zusammenfalten konnte. Irgendwann ging ich im Laufe der Fahrt dazu über, meine Beine einfach "in den Flur" zu hängen, da es im Abteil einfach zu eng war. Inzwischen hatte sich der Zug so ziemlich bis auf den letzten Platz gefüllt. Insofern wurde es mit jeder Station, wo der Zug hielt, richtig spannend: Wohin bloß mit den zusteigenden Passagieren und Gepäckbergen? Wie gut, dass es in einem Zug auch reichlich Stehplätze gibt, z.B. im Gang zwischen den Abteilen oder im Eingangsbereich, bei den Türen, nahe der Toiletten… Unser cholerischer Mitreisender hatte schon das eine oder andere Mal seinen "Senf" dazu abgegeben, wie man doch noch einen Passagier irgendwie unterbringen könne - z.B. wurden kleinere Kinder gnadenlos auf den Schoß der Mutter verfrachtet. Eine dauerhaft sicher bequeme Lösung - für die Kinder… Eine gute Gelegenheit, seine überlegenen Kenntnisse im "Stapeln" von Menschen unter Beweis zu stellen, erwies sich, als sich tatsächlich zwei junge Menschen erdreisteten, samt ihrer Fahrräder in den - längst total überfüllten - Zug zu wollen. Die beiden hatten sich direkt hinter dem Einstieg - im Toilettenbereich - ein Plätzchen gesucht und das auch tatsächlich geschafft, indem sie unsere - inzwischen draußen abgelagerten - Koffer zur Seite schoben oder aufeinander stapelten. Diese "dreiste Aktion" forderte unseren Choleriker zu weiteren Schimpftiraden heraus, die mir einfach nur noch peinlich waren. Immerhin saß ich dem Menschen gegenüber und wurde schon mit wütenden oder mitleidigen Blicken beworfen. So stapelte ich meinen Koffer extra unbequem für mich so, dass die beiden Radfahrer noch etwas mehr Platz zum Stehen hatten und warf ihnen netten und mitfühlende Blicke - sozusagen als Entschädigung für unseren "Mr. Cholerik" zu. Der ließ sich lautstark darüber aus, dass der Zug ja voll sei und sie wieder aussteigen müssten. Außerdem gäbe es ja irgendwo im Zug sicherlich Rad-Abteile etc. Die Stimmung stieg… So weit, so gut. Ist ja alles noch ganz harmlos. So richtig spannend wurde es eigentlich erst in Itzehoe. Als wir auf dem dortigen Bahnhof hielten, fielen uns wahre Horden merkwürdig aussehender Menschen auf, die nur darauf warteten, unseren Zug zu "fluten" (was beim derzeitigen Füllungszustand echt schwierig war!). Es schoben sich immer mehr Menschen in den Zug, dicht an dicht gedrängte, schwarz gekleidete Menschen - mit mehr oder weniger schlammverkrusteter Kleidung, Ghettoblastern auf der Schulter, mit Wanderrucksäcken und Zelten beladen. Selbst in unserem Mini-Viererabteil standen zwischen unseren Füßen nun noch zwei Personen! Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie unser Choleriker reagierte… ;-) Der Zug schaukelte schon nach kurzer Zeit bedenklich - und schon bald kam auch die Durchsage, dass die Besucher des Konzerts doch bitte warten sollen, der Zug sei komplett überfüllt, ein Sonderzug würde in Kürze eingesetzt. Tja. Auch wenn man diese Durchsage hätte beherzigen wollen - keine Chance! So dicht gedrängt war einfach kein Vorwärts- oder Rauskommen mehr möglich! Als man es irgendwann geschafft hatte, die Türen zu schließen (nein, es hing niemand von außen am Zug!), konnte es endlich weitergehen. Eingekeilt zwischen diesen "Konzertbesuchern" versuchten wir herauszubekommen, was es denn mit diesen Menschenmassen auf sich hatte. Die Vielfalt der Sprachen war gewaltig - neben uns unterhielt sich eine Schweizerin mit jemandem auf Französisch über das Konzert, das sie wohl gerade besucht hatten. Schnell hörten wir, dass es eine echte "Kultveranstaltung" war: "Auf´m Wacken" bei Itzehoe sei wohl jedes Jahr am ersten Augustwochenende ein riesiges Gruftikonzert mit einigen Tauschend Zuschauern… die nun alle in unserem Zug waren… und natürlich auch noch den halben "Wacken" mitgebracht hatten: Das Konzert war nicht nur Open Air, sondern auch noch "auf dem Acker" angesiedelt, wo die Teilnehmer sich dann wohl mehrere Tage aufgehalten hatten. Besonders erwähnenswert sei hier die Tatsache, das wir etwa eine Woche Dauerregen hinter uns hatten… Man kann sich sicher den Zustand der "Wackener" vorstellen… ich sag nur Schlamm und "Düfte"… Eine ältere Dame, die einige Abteilchen weiter eingeklemmt saß, war von den "merkwürdigen Gestalten" nicht wirklich angetan - und geriet regelrecht in Panik, als ihr Aussteigebahnhof näher rückte. Es bestand einfach keine Chance aus diesem Zug herauszukommen! Einer der "Wackener" - ein besonders auffälliges Exemplar mit viel Lehm überall und einer Frisur, die dringend man wieder Bekanntschaft mit einem Kamm machen müsste, reagierte meines Erachtens extrem klasse. Während "Mr. Cholerik" nur lautstark rumnörgelte, die Dame hätte ein Recht darauf auszusteigen - und an ihrem Koffer rumzerrte, schnappte sich besagter Wackener einfach die Oma, hob sie hoch - und schon wurde die Dame locker von vielen hilfreichen "Wackener Armen" zum anderen Ende des Abteils Richtung Ausgang transportiert - über den Köpfen der gesamten schlammverkrusteten Gesellschaft hinweg! Langsam näherten wir uns Hamburg - mit nur etwa einer halben Stunde Verspätung, das sei lobend zu erwähnen, bei sooo widrigen Umständen! Kurz vor dem Hamburger Hauptbahnhof schreckte uns eine Durchsage aus unserem Dämmerzustand: Dieser Zug würde in Hamburg nicht wie vorgesehen Richtung "Weiß-der-Geier" weiterfahren, sondern Richtung Dortmund umgeleitet. Alle Reisenden sollen doch bitte aussteigen. Das schockte uns komplett, da wir doch wegen unserer ermäßigten Fahrkarten auf genau diesen Zug und seinen Anschluss ab Altona angewiesen waren!!! Wir beschlossen, die Sache mutig auszusitzen in der Hoffnung, der Zug würde es noch bis Altona schaffen, wo wir ja eh umsteigen mussten. Wegen der "Wackener" hätten wir eh keine große Chance gehabt, "normal" auszusteigen ;-) Die "Wackener" nahmen es locker - und verließen in großen Scharen unseren Zug. Nur noch wenige hielten es aus. Ihr könnt euch sicher unsere Blicke vorstellen, als wir das Ausmaß der Schlammverkrustung wahrnahmen: Nicht nur der Fußboden sondern eigentlich alles, was sich in der Nähe des Ganges oder der "Wackener" befunden hatte, war einfach nur noch schlammig. Mein Koffer - der mal wieder im Gang stand - hatte auf einer Seite hübsche braune Muster bekommen, die Hose der Dame seitlich neben mir war erstaunlich braun geworden - selbst das Kuscheltier eines mitreisenden Kinds sah irgendwie anders aus… Nun ja… Hamburg Altona. Der Zug hielt, wir konnten tatsächlich aussteigen - nur von wenigen "Wackenern" begleitet - und schnell zusehen, dass wir unseren Anschlusszug Richtung Hannover erreichten. 2) Zweiter Reiseabschnitt: Hamburg - Altona bis Hannover ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~ Hier begann der langweilige Teil unserer Reise. NICHTS passierte! Wir bekamen tatsächlich unsere reservierten Sitzplätze, niemand pöbelte, alles okay! Etwa eine Stunde lang - bis wir diesen wundervollen ICE in Hannover verlassen mussten. Aufenthalt in Hannover. Hunger. Kerstin passte auf die Koffer auf, ich ging auf Essensuche. Bei einem Bäcker oder ähnlichem wurde ich tatsächlich fündig: So was leckereres rundlich-Gewickeltes mit Hähnchenfüllung (ein Wrap oder sowas…), die untere Hälfte verpackt in einem Blatt Papier. Zurück zum Bahnsteig, Rollentausch: Kerstin ging auf Essenssuche, ich machte den Kofferbewacher und versuchte in der Zwischenzeit mein "Leckerli" zu essen. Lecker war es tatsächlich, weswegen mir auch gar nicht auffiel, dass die in Mengen vorhandene Majo-Hähnchen-Soße munter auf meine Schule und den Koffer tropfte. Kerstin konnte das auch nur noch tatenlos feststellen, als sie wieder kam - die Schuhe hatten neben etwas "Wackener" Schlamm nun eine lecker-schleimige Majo-Farbe angenommen. Irgendwann kam unser Zug und wir bekamen tatsächlich Sitzplätze. 3) Dritter Reiseabschnitt: Hannover bis Hannover - Linden ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~ Diese Sitzplätze konnten wir tatsächlich für ca. 5 Minuten genießen, denn kaum hatten wir die nächste Station erreicht (Hannover-Linden), wunderten wir uns über einen doch recht ausgedehnten Aufenthalt. Dieser wurde auch sogleich von einer Durchsage gekrönt: Wegen eines "Oberleitungsschadens" ende der Zug hier. Wir mögen bitte alle aussteigen und uns auf den Bahnhofsvorplatz begeben. Dort würden uns Busse abholen, die uns irgendwohin, ich glaube es war Hameln oder so, bringen würden. Ein tiefes Seufzen - die Koffer geschnappt - eine recht steile Treppenflut hinunter getragen, da es dort kein Förderband gab, dafür aber Hunde und ihre Exkremente sowie Bierflaschen mit dem Inhalt entweder in - oder neben den Personen, die sie in der Hand hielten, bzw. neben sich rumliegen hatten. Tolle Graffitis kann man im Bahnhof zu Hannover-Linden auch bewundern! Und erst diese "Düfte"! Dagegen kamen einem die "Wackener" vor wie Besucher einer Parfümerie! Bahnhofsvorplatz Hannover - Linden. Absolut "sehenswert". Komplett nichts los. Nicht mal ein Bus. Als dann nach etwa 15 Minuten doch ein Bus auftauchte, stellten die Fahrgäste, die versuchten, ihn zu "erobern", fest, dass es ein Linienbus nach "Weiß-der-Geier" war und nicht der von uns sehnlichst erwartete "Schienenersatzverkehr" nach Hameln. Einige Mitreisende hatten sich inzwischen per Taxi verabschiedet - oder waren von netten Leuten abgeholt worden - was mich siedendheiß daran erinnerte, dass ich ja meinem Vater und Kerstins Mutter Bescheids gaben musste, "es würde etwas später" (bzw., wir wüssten nicht wirklich, wo genau sie uns dann abholen sollten). Kerstins Mutter konnte ich auch noch erreichen - mein Vater hingegen war wohl schon losgefahren und harrte meiner im Bahnhof zu Bad Pyrmont. *seufz* Eine wilde hin-und-her-Telefoniererei begann, die damit endete, dass Kerstins Mutter sich zum Bahnhof in Pyrmont begeben sollte, um meinem (handylosen) Vater mitzuteilen, es habe uns sonst wohin verschlagen. So weit - so gut. Ein Linienbus nach dem andren kam - und fuhr wieder. Ohne uns. Hatte ich schon erwähnt, dass es angefangen hatte zu regnen?! Nach etwa einer Stunde - man lasse es sich auf der Zunge zergehen: einer Stunde! - hörten wir aus den dunklen Katakomben der Hannover-Lindener Bahnhofstreppen eine "offizielle Verlautbarung" eines Mitarbeiters der Bahn: Der "Oberleitungsschaden" sei provisorisch behoben worden, man hätte den Verkehr eingleisig wieder aufgenommen. Der nächste Zug könne uns weiter mitnehmen. Halleluja! Also zurück - die Koffer die versifften Treppen wieder raufgeschleppt, vorbei an dort nächtigenden Personen und deren "Haustieren", auf einen Bahnsteig, der mit Holzplanken ausgelegt war - immerhin! Bautätigkeiten! Ist doch lobenswert! Wieder eine Viertelstunde später kam tatsächlich ein Zug, der uns auch noch aufnehmen konnte. Gut, dass es nicht mehr ganz so viele Leute waren, denn die Masse der Wartenden war inzwischen anderweitig weitergereist. So konnten wir uns tatsächlich noch Sitzplätze ergattern, leider getrennt voneinander. Was sich für Kerstin im Nachhinein als sehr gut erwies! … 4) Vierter Reiseabschnitt: Hannover - Linden bis Bad Pyrmont ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~ Kerstin konnte sich den letzten leeren Platz in einem der kleinen Viererabteile ergattern - ich ging weiter und erspähte tatsächlich ein fast freies Viererabteil! Oh Wunder! Und das bei einem so vollen Zug, dass schon eine Menge Leute standen. Eigentlich hätte mich das jetzt schon stutzig machen müssen… Aber ich wollte nur noch sitzen und es war mir in dem Moment auch total egal, dass der Mensch mir gegenüber gerade seinen Rausch ausschlief. Er hatte sich breitbeinig quer auf seiner Sitzhälfte hingelümmelt, die Rotweinflasche in den Händen, eine zweite Flasche mit etwas Multivitamin-Ähnlichem auf der Ablage abgestellt. Endlich Ruhe! Endlich im Zug und kurz vor der Heimat! Den Rucksack hatte ich auf der Bank neben mir abgestellt, der Koffer stand seitlich hinter mir im Gang nahe der Türen. Eine Zeitlang ging das auch gut. Kerstin und ich warfen uns einige entnervte Blicke zu - und der Mensch mir gegenüber schnarchte und lümmelte sich hin und her. Wieder einmal setzte ich mich mit den Beinen in den Gang ragend, da das Fahrgestell des Betrunkenen quer durchs Abteil ragte. Das war mein Glück. So konnte ich noch im allerletzten Moment Reißaus nehmen - als ich nämlich mir gegenüber ein merkwürdiges gurgelndes Geräusch vernahm - und rot-orange Flüssigkeit aus dem Mund meines betrunkenen Gegenübers sprudelte. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sooo schnell das Weite hätte suchen können! Meinen Rucksack schnappend nahm ich Reißaus - nicht ohne noch einen "Schluck" Multivitamin-Rotwein über meine Beine mitzubekommen. Danke! Lecker! Einen "Vorteil" hatte die Sache: Meine Schuhe hatten mal wieder ein anderes "Design" bekommen, nach all dem Schlamm und der Hähnchensoße… Noch während ich versuchte, mich in Sicherheit zu bringen, floss die leckere Brühe quer über meinen (ehemaligen!) Platz und den gesamten Fußboden des Abteils. Naja, da Rotwein nun mal flüssig ist, erreichte er meinen Koffer vor mir. Trotzdem brachte ich mich und ihn in sichere Entfernung von meiner "Quelle" der Freuden. Ein nur mit drei Leuten besetztes Abteil gewährte mir Asyl, obwohl sie mit ansehen durften, wie ich "getauft" wurde. Allerdings bekam ich sogleich den Kommentar, wenn ich nun auch kotzen müsste, solle ich es in "SEINE" Richtung tun. Die restlichen mitgeführten Papiertaschentücher reichen aus, meine Hose und die Schuhe notdürftig zu reinigen. Den "Duft" hingegen wurde ich nicht wirklich los - zumal der "See" in der Nähe meines betrunkenen Freundes sich langsam aber sicher ausbreitete - örtliche Ausdehnung und Geruch. Ihm selbst hatte das Ganze offensichtlich nichts ausgemacht: Er schlief den Schlaf des Gerechten - wenn auch vorne etwas "feucht" - in einem schönen freien Abteil ganz für sich allein. Als irgendwann der Zug sehr langsam wurde, schwante mir Schlimmstes, weswegen ich aus dem Fenster schaute. Und richtig! Ganz langsam schlichen wir ein einer Ansammlung von Feuerwehr-, Polizei- und Krankenwagen vorbei. Jemand wurde auf einer Bahre weggetragen… Der "Oberleitungsschaden" hatte sich wohl als etwas "anderes" erwiesen… immerhin war es ein verregneter Sonntag, der ideale Tag, einen Spaziergang auf den Schienen zu machen!!! Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie erleichtert ich war, als die Durchsage "nächster Halt - Bad Pyrmont" kam!!! Aaaber… nein, es ist noch nicht zu Ende… Vor mich hinmüffelnd und den tropfenden Koffer hinter mir herziehend näherte ich mich den Türen, als es "Entschuldigung, junge Frau!" hinter mir tönte. Eine ältere Dame kam mit ihrem Köfferchen nicht zurecht. Ist ja alles kein Problem! Fast hätte ich sie - samt Koffer - über den Köpfen der anderen… wie die Wackener… aber nein, das ist ja jetzt etwas anderes… Jedenfalls konnte mich nun nichts mehr schocken und ich half der alten Dame, ihren Koffer aus der Ablage zu wuchten und sie samt Gepäckstück auf den Bahnsteig zu befördern - mein eigenes Gepäck "locker" in der anderen Hand - erstarkt vom Mut der Verzweifelung. Auf dem Bahnsteig hoffte ich, die Dame loszuwerden - sie hatte mir anvertraut, dort abgeholt zu werden. Allerdings fand ihr "Abholer" sie erst nach einer Weile - die sie noch schnell nutze, um mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Inzwischen hatte uns Kerstins Mutter und mein Vater glücklich gesichtet und konnten uns in Empfang nehmen. Die beiden waren sich in der ca. zweistündigen Wartezeit auf dem Pyrmonter Bahnhof auch durchaus näher gekommen und hatten Anekdoten austauschen können. Irgendwann wurden wir auch die Oma los und ich verabschiedete mich von Kerstin. 5) Fünfter Reiseabschnitt: Bad Pyrmont bis Bad Driburg ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~ Glücklich, dass ja nun alle Strapazen vorbei seien, ließ ich mich in Vaters Auto fallen - nachdem ich mich meiner stinkenden Hose entledigt hatte, die nun samt Koffer im Kofferraum vor sich hin müffeln durfte. Der erste Teil der Heimfahrt verlief absolut normal. Es war inzwischen schon relativ dunkel - ich würde schätzen, so gegen 21.00 oder 21.30 Uhr. Ein komisches Aufheulen des Motors riss mich aus der Lethargie, in die ich gefallen war. Ein Aufheulen, das etwa so klingt, als würde man ohne einen Gang eingelegt zu haben, das Gaspedal durchdrücken. Und das bei Tempo 80 oder so auf der Landstraße. Das konnte nicht normal sein!!! Vater versuchte mich zu beschwichtigen, seine Kupplung wäre nicht mehr so ganz in Ordnung, er habe morgen einen Termin in der Werkstatt. TOLL! Hätte er das nur schon vorher gemacht!!! Innerhalb der nächsten Kilometer hörten wir immer wieder dieses Aufheulen - bis gar nichts mehr ging. Trotz eingelegten Ganges passierte nichts mehr. Ach, doch! Das Aufheulen! Kupplungsschaden. Tief durchatmen. Ruhig bleiben. NICHT verzweifeln!!! Handy rausgeholt, Muttern angerufen. Wie gut, dass mein eigenes Auto bei ihr zu Hause stand! Nun musste man sie nur noch überzeugen, sich da auch reinzusetzen und uns irgendwie im "Niemandsland" zwischen Bad Pyrmont und Steinheim abzuholen!!! Sie tat es - Gott sei gelobt!!! Man kann sich ihr Gesicht vorstellen, als sie mich ohne Hose aus dem Auto steigen sah! … Danach ist dann nichts Erwähnenswertes mehr passiert. Wir kamen tatsächlich heil nach Hause!!! FAZIT: ~~~~~~ An jenem 8. August letzten Jahres beschloss ich, NIE WIEDER Bahn zu fahren (allerhöchstens ICE)! (Was ich aber inzwischen doch einmal wieder tat - und genauso bereue!!! Aber das ist eine andere Geschichte! ;-) Tipp: Du solltest es am ersten Sonntag im August auch nicht tun, zumindest nicht in der Nähe von Itzehoe, außer du willst "auf´n Wacken"! Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass während der gesamten Fahrt kein einiger Schaffner etc. in den Zügen zu sichten war??? Das heißt, doch… kurz vor Itzehoe versuchte ein Frau mit einem Kaffeewägelchen sich ihren Weg durch die Menschenmassen zu bahnen - wie es der wohl ergangen ist, nachdem die "Wackener" den Zug erobert hatten? ;-) Update August 2006: Wieder ein Jahr vorbei - wieder einmal das Wacken-Festival... wieder einmal mit viel Regen!!! ...habe ich mir sagen lassen... dieses Jahr habe ich einen groooooßen Bogen um Itzehoe gemacht! :-) ... |
andrea30b, 08.11.2006
sh
Annna13, 20.09.2006
sh
antjeeule, 27.10.2006
An diesen Bericht erinnere ich mich auch gut. Es war einer der ersten Berichte, die ich von dir auf Ciao gelesen habe. Das hat mich letztlich auf dich aufmerksam gemacht. - LG, Antje
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() Neues bei der Deutschen Bahn zum 10.12.2005 Mitfahrerrabatt entfällt/neue Rabatte bei Bahncard2ein Testbericht von superbear22005-11-27 10:36:18 vom 27.11.2005 Empfehlung: ja Vorteile: neue Rabatte im Bereich Bahncard 25...Nachteile/Kritik: Mitfahrerrabatt bei Bahncard 50 entfälltEs war mir also unverständlich warum im Internet für Reisen nach dem 10.12.2005 der Mitfahrerrabatt noch verfügbar war. Versuchsweise buchte ich dies online, die prompte Antwortemail die mir Die Bahn drauafhin zusandte enthielt was ich vermutete, Die DB hatte die Tarifänderung online noch nicht eingearbeitet und verwies mich für weitere Informationenen an ein DB Reisezentrum. Also begab ich mich zu meinem nächst gelegenen Reisezentrum in Hamburg Altona, es war nicht viel los ich bekam sofort einen freien Schalter an dem ich mich dann ca.60 Minuten beraten lies. Wir reisen zu zweit, der MitfahrerIn und wir bezahlten bisher für die Strecke Hamburg - Frankfurt 142,50€ (Rückfahrkarte 2. Klasse) und der MitfahrerIn war natürlich an meine Reisezeiten gebunden. Neu ist nun das die DB Bahncard 25 Inhabern nun auch Rabatte auf die Sparpreise gibt nämlich 25%. So geschah das unfassbare. Ich erwarb für den Mitfahrer eine Bahncard 25 1.Klasse (100 Euro) und erwarb ein Rückfahrtschein 1. klasse für 111,70 € da im Sektor Sparpreis 50 1. Klasse noch Kontingente frei waren. Der Sparpreis50 1.Klasse selbst wäre 145 € gewesen. Als Alternative wurde mir eine Fahrkarte in der zweiten Wagenklasse zum Normalpreis in Höhe von 190 € angegeben. Im Endeffekt habe ich nun 78,30€ gespart und der vormalige "Mitfahrer" fährt im Gegensatz zu mir 1. Klasse und ist zudem zeitlich ungebundener (wenn man davon absieht das man die Zugzeiten fest buchen muss bei Sondertarifen) Nun könnten Sie zum Beispiel einwenden ok er hat dafür aber auch 100€ für die Bahncard25 1.Klasse ausgegeben, nun eben die hat sich alleine bei dieser Fahrt schon zu einem Drittel bezahlt gemacht. Ich fand diese Tarifentwicklung bei der DB äusserst interessant und auch wenn ich mit meiner Bahncard50 nur 95€ zahle sitze ich dennoch in der zweiten Wagenklasse. Meine Bahncard 50 zweiter Klasse läuft im Juni aus, ich werde sich nicht erneuern stattdessen auch mire eine Bahncard 25 1. Klasse zulegen, man ist daurch flexibler. Ich war von dem Eangagement des Beraters in DB Reisezentrum echt begeistert, ich der mit Groll auf der Abschaffung des Mitfahrertarifs das Kundenzentrum betrat, verlies dasselbe fröhlich. ... |
MasterT86, 28.11.2005
Durch diese Rabattaktionen blickt doch keiner durch, vor allem die Bahn selbst nicht. Da wissen die Leute am Schalter nicht, was auf der eigenen Website angeboten wird. Nonsens, man sollte die Deutsche BAhn komplett privatiesieren, denn die kleinen private
Rumyana7, 27.11.2005
sh
Angelina88, 27.11.2005
Interessanter Bericht.
LG, Angelina würd mich über Gegenlesungen freuen :-
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() Die Deutsche Bahn - Viel Pro, aber auch Contraein Testbericht von Saska162005-09-05 21:52:54 vom 05.09.2005 Empfehlung: ja Vorteile: modern, schnell, besser als ihr Ruf, bequem...Nachteile/Kritik: manchmal etwas unpünktlich, Vandalismus1. Die Angebote 2. Die Preise 3. Die Pünktlichkeit 4. Eigene Erfahrungen 5. Fazit/Bewertung ---- 1. Die Angebote ---- Wie sich sicherlich die Meisten denken können, sind die Angebote der Deutschen Bahn sehr vielfältig und oft schwierig zu überschauen. Wie man feststellen wird, konzentriert sich die Arbeit der Bahn jedoch nicht nur auf den Schienenverkehr, sondern auch daruf, den Reisenden eine möglichst geschlossene Reisekette anbieten zu können. Dazu später mehr. An dieser Stelle möchte ich einen kleinen Überblick über die verschiedenen Zuggattungen im Nah- und Fernverkehr geben. --- 1.1 Fernverkehr --- InterCityExpress (ICE) Der ICE ist der schnellste Zug der Deutschen Bahn und erreicht Geschwindigkeiten bis zu 300 Km/h. Mittlerweile ist bereits die vierte Generation dieser Hochgeschwindigkeitszüge im planmäßigen Fernverkehr auf Deutschlands Neu-, Ausbau und Altstreckennetz anzutreffen. Seit 1991 nutzen jedes Jahr immer wieder mehr Fahrgäste die Annehmlichkeiten dieses modernen und komfortablen Zugtyps. Eine europaweite Studie hat erst neulich dem deutschen ICE seine bemerkenswerten Fähigkeiten, die von der Bahn in diesem Zug angebotenen Services und die gelungene Innenraumgestaltung für zwei Bauarten mit der Spitzenstellung unter Europas Schnellzügen quittiert. Der ICE 1, welcher 1991 den ICE- Verkehr einläutete, bot und bietet dem Reisenden viel Komfort. Vor allem die Sitzabstände sind bzw. waren in diesem Zug überdurchschnittlich groß. Die Züge bieten in jedem Wagen vier Abteile und einen Großraumbereich. Seit diesem Jahr läuft ein Redesign-Programm für alle 59 Einheiten. Sie werden im Innenraum bezüglich des Design und der technischen Standards an den modernen Stand des ICE 3 angepasst. So erhalten die Züge neue Displays zur Fahrgastinformation und zur Reservierungsanzeige sowie Steckdosen an allen Plätzen zur Versorgung von Notebooks oder Ähnlichem während der Fahrt. Bedauerlicherweise fällt das Audio- und Videoprogramm komplett weg. Die Bahn begründet dies - in meinen Augen zu Unrecht - mit der These, die meisten Fahrgäste würden ihre eigene Musik via MP3-Player usw. selbst mitbringen. Der ICE 2, welcher seit 1996 auf der Strecke ist, bietet nur noch Großraumwagen, Reservierungsdisplay, Steckdosen an allen Plätzen und als damals erster Fernzug der DB zwei Digitale Außendisplaysan jeder Wagenseite mit Informationen zu Wagennummer, Zuglauf, etc. ICE 1 und 2 erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Dem ICE-T, seit 1999 im Einsatz, wurde der italienische Pendolino zum Vorbild. Übernommen wurde die von Fiat entwickelte Neigetechnik. Der Zug schafft eine Beschleunigung auf bis zu 230 km/h und eine durch die Neigetechnik bedingte Steigerung der Kurvendurchfahrtsgeschwindigkeit um bis zu 30 Prozent im vergleich zu herkömmlichen Zügen. Die Innenausstattung des ICE-T gleicht der des ICE 3, welche nachfolgend beschrieben werden soll. Das Aktuelle Flaggschiff und den Sprinter-Zügen der DB ist der ICE 3. Dieser Zug kann maximal 330 km/h fahren, wird aber im Regelbetrieb bei einem absolutem Maximum von 300 km/h gefahren. Auf der Strecke Köln-Frankfurt, Deutschlands schnellster Bahnstrecke, kann er so fast seine ganze Leistung ausfahren. Die Steigungen von bis zu 4 Prozent auf dieser Strecke könnten werde ICE 1+2 noch andere Lokbespannte Züge bewältigen, die hier so gut wie noch nicht einmal anfahren könnten. Das Geheimnis liegt in der Verteilung der Antriebe. Der ICE 1 (12 Wagen) verfügt über je einen Triebkopf am Anfang und am Ende, der ICE 2 (7 Wagen) besitzt aufgrund seiner Kürze nur einen Triebkopf plus Steuerwagen. Beim ICE 3 und ICE T hingegen wird jeder zweite Wagen mit separaten Motoren angetrieben, was für enorme Leistungen sorgt. Der ICE 3 bietet auch im Innern ein freundliches, helles und zugleich modernes Ambiente. Die Eingangbereiche sind mit Holzwänden verkleidet, in der ersten Klasse gibt es Ledersitze, in der zweiten Velourssitze. Auch die Tische an einigen Vis- a Vis- Sitzen sind aus Holz. Selbstverständlich sind auch diese Züge voll digitalisiert, soll heißen, alle Anzeigen, von Fahrgastinformation bis hin zu Reservierungen erfolgen mittels Displays. Jeder Platz verfügt über Steckdosen Alle ICE-Züge sind klimatisiert, fast alle verfügen über ein Audio- und Videoprogramm, das heißt man kann in der ersten und zweiten Klasse über normale, handelsübliche Kopfhörer an allen Sitzen drei Bordprogramme und Radioprogramme empfangen. In der ersten Klasse sind zusätzlich an einigen Plätzen Videobildschirme eingebaut. Man unterscheidet zwischen Plätzen in Reihe und vis-à-vis. Bei den vis-à-vis- Sitzen gibt es feste Tische, an allen anderen Plätzen klappbare Tische. Plätze in Reihe haben zusätzlich den Vorteil, dass man Fußstützen benutzen kann. Für Eltern oder Reisende mit Kindern gibt es ein spezielles „Eltern und Kind-Abtei“, wo verschiede Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten werden. Auch der Punkt des „barrierefreien Bahnfahrens“ wird berücksichtigt. Jeder ICE verfügt über rollstuhlgerechte Stellplätze, Eingangsbereiche und Toiletten. Das Streckennetz der ICE-Züge hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Neben den Neubaustrecken Hannover-Würzburg (ICE 1,2,T ; 250 km/h), Stuttgart-Mannheim (ICE 1,2,3 ; 250 km/h), Hannover-Berlin (ICE 1,2,T ; 250 km/h), Köln-Frankfurt (ICE 3 ; 300 km/h) und Hamburg-Berlin (ICE 1,T ; 230 km/h) fahren die ICE auch über das Ausbau- und Altstreckennetz in alle Teile Deutschlands. Fast alle großen und viele mittelgroße Städte sind mittlerweile an das ICE-Netz angeschlossen, genau wie wichtige Metropolen Europas. So enden viele Züge auch in Amsterdam, Brüssel, Basel, Zürich oder Wien. Auf den meisten innerdeutschen Strecken wird mittlerweile der Stundentakt angeboten, manche Linien bieten Zweistunden-Takt, andere fahren nur gelegentlich. Zwischen Nürnberg und Ingolstadt ist inzwischen die zweite 300 km/h-Strecke kurz vor ihrer Fertigstellung und soll die Fahrzeit zwischen Bayerns Metropolen München und Nürnberg stark reduzieren. Auch auf vielen anderen Strecken gibt es Abschnitte die mit mehr als 200 km/h befahren werden können. Auf der Strecke Köln-Dortmund wird die Bahn in einigen ICE 3-Zügen ein Pilotprojekt mit einer WLAN-Technik starten, so dass man während der Fahrt via Notebook oder ähnlichem im Internet surfen kann. Ich persönlich bin schon mit allen ICE- Typen und auf vielen verschiedenen Strecken gefahren und habe bisher so gut wie nur positive Erfahrungen mit dem System ICE gemacht. ---- InterCity (IC) / EuroCity (EC) Der InterCity ist der klassische Fernzug und läutete vor vielen Jahrzehnten den planmäßigen Schnellverkehr in Deutschland ein. Auch wenn viele IC-Linien mittlerweile auf ICE-Verkehre umgestellt wurden, bildet der InterCity als Lokbespannter Zug immer noch ein Rückrad des Fernverkehrs bei der Bahn. Die Züge sind fast alle durchgehend klimatisiert, bieten bequeme, verstellbare Sitze in reihe oder mit Tischen. Es wird auf eine Mischung von Abteil- und Großraumwagen geachtet. Jeder Zug führt entweder ein BordBistro und/oder ein BordRestaurant mit. Ich habe es auch oft erlebt, dass man Am Platz mit Kaffee versorgt wird. Die Züge verkehren fast auf allen Strecken, sind also im gesamten Bundesgebiet anzutreffen. Züge, die ins europäische Ausland fahren, werden als EuroCity bezeichnet und weisen eventuell unterschiede bezüglich der Innenausstattung auf, da diese Züge zum Teil auch mit Wagen der Nachbarländer versehen sind. Die InterCitywagen der Deutschen Bahn wurden vor noch nicht allzu langer Zeit modernisiert. Jetzt besitzen sie innen und außen digitale Zuglaufschilder und elektronische Reservierungsdisplays. Einzelne Wagen der Züge sind behindertenfreundlich ausgestatten, so zum Beispiel mit größeren Toiletten uns speziellen Abteilen. Auch hier gibt es wieder spezielle Kleinkindabteile, die man gesondert reservieren kann. ---- InterRegio (IR) Das Angebot der InterRegio-Züge wurde von der deutschen Bahn in den letzten Jahren sukzessive abgebaut. Heut existiert meinen Nachforschungen zufolge nur noch eine einzige IR-Linie zwischen Berlin und Chemnitz. Diese Züge waren immer besonders günstige Fernzüge und somit besonders auch für Familien sehr interessant. ---- Neben diesen klassischn Zügen gibt es noch das Autoreisezug- und Nachzugprogramm, erlches auch sehr umfangreich ist. Die Fernverkehrs-Züge der Deutschen Bahn erkennt man an der weißen Lackierung mit dem durchgehenden roten Streifen. In allen Zügen liegt das Faltblatt „Ihr Reiseplan“ aus, welches Informationen rund um die Angebote der Bahn, um Anschlussverbindungen und das Audio- bzw. Videosystem bietet. --- 1.2. Nah-und Regionalverkehr --- InterRegioExpress (IRE) Der InterRegioExpress (IRE) stellt eine Verknüpfung von Fern- und Regionalverkehr dar und verkehrt nur auf wenigen ausgesuchten Linien, meist mit herkömmlichen Regionalzügen. --- RegionalExpress (RE) Der RegionalExpress ist das Rückrat des Nahverkehrs und verkehrt auf vielen wichtigen Neben- bzw. Hauptstrecken in Deutschland. Die Angebote sind günstig, die Fahrzeuge sind in den letzten Jahren immer moderner geworden. Alte Züge mit Wagen auf der Dampflokzeit sieht man hier mittlerweile zum Glück nur noch sehr, sehr selten. Oft verkehren auf RE-Strecken komfortable Doppelstockzüge, die Klimaanlagen bieten und Geschwindigkeiten bis 160 km/h erreichen. --- RegionalBahn (RB) Die RegionalBahn verbindet größere und mittlere Strecken mit dem „weiten Land“, das heißt, sie erricht auch die kleinsten Winkel der Republik und sorgt so auch auf zum teil recht unrentablen Strecken für Anschluss. Oft verkehren moderne Dieseltriebwagen, selten sieht man aber auch noch alte Wagen-Züge, die zwar bequem aber laut und alt sind. --- S-Bahn (S) Das bekannteste S-Bahn-Netz deutschlands ist zweifelsohne die S-Bahn in Berlin, wo sich seit der Wende vieles zum positiven entwickelt hat. Aber auch andere Ballungsräume, wie die Städte München, Hamburg und Nürnberg oder die Regionen Köln/Ruhrgebiet/Rhein-Sieg/-Ruhr, Frankfurt/Rhein-Main oder Rhein-Necker verfügen über zum Teil neu gestaltete S-Bahn-Netze mit modernstem Fahrzeugmaterial. Die Deutsche Bahn ist über Tochterunternehmen auf im Stadtverkehr mit Bussen und Straßen-/Stadtbahnen vertreten. Im Allgemeinen lässt sich seit einigen Jahren ein erheblicher Modernisierungsprozess im Bereich des rollmaterial und vieler Bahnhöfe feststellen. --- 1.3. DB Carsharing / Call a Bike --- Unter dem Titel DB Carsharing hat man die Möglichkeit Stunden-/Tage- oder Wocheweise Autos verschiedener Kategorien zu mieten. Einmalige Anmeldegebühr beträgt EUR 99, für BahnCard- Kunden EUR 69. Für weiterreichende Informationen lohnt ein Blick unter www.dbcarsharing.de. Ähnliches Bild bei „Call a Bike“. In den Städten München, Frankfurt, Berlin und Köln kann man via Telefon Fahrräder mieten, die an verschieden Kreuzungen und Straßen der Städt „geparkt“ sind. Vorraussetzung man hat sich unter www.callabike.de angemeldet. Auch hier gibt es besondere Konditionen für BahnCard-Kunden. Trotz der Fülle an Informationen konnte ich unter Punkt 1 nur die wichtigsten Angebote der Bahn zusammenstellen, andernfalls hätte dies Unmengen an Text gebraucht, um alles wiederzugeben. ---- 2. Die Preise ---- Viele Menschen in Deutschland denken Vorurteilsbelastet und ohne sich mit den Angeboten auseinander setzen zu wollen, die Deutsche Bahn sei so oder so viel zu teuer. Zu Beginn sei einmal gesagt, dass die Bahn in einem ungerechten Wettbewerb mit den Billigfluggesellschaften steht, was mich ungeheuer ärgert. Die Airlines zahlen im Gegensatz zur Bahn nämlich keine Ökosteuer, was an sich eigentlich ein Irrsinn ist und zu Lasten der umweltfreundlichen Bahn abläuft. Es müsste logischerweise doch eigentlich umgekehrt sein. Aber anscheinend liegt auch der Politik nicht sehr viel an einer günstigen und wettbewerbsfähigen Bahn, denn ansonsten hätte sie längst handeln müssen! Auch Pläne für eine halbierte Mehrwertsteuer auf Bahnfahrkarten von nur noch 7 Prozent liegen seit Jahren in den Schubladen des Bundesumweltministeriums, das diesbezüglich nichts zu tun gedenkt. Wer richtig kombiniert wird niemals teuer Bahnfahren. Zum einen gibt es drei verschieden BahnCard’s. Die BahnCard 25 kostet ca. EUR 50 in der zweiten und ca EUR 100 in der ersten Klasse und bietet auf alle Normal- und Sparpreis-Fahrkarten 25 Prozent Rabatt. Mitfahrer, die mit oder ohne BahnCard 25 fahren erhalten zusätzlich 50 % Rabatt. Diese BahnCard ist also vor allem etwas für Leute, die früh wissen, wann und wohin sie fahren möchten und sich auf bestimmte Züge festlegen können. In der Verbindung Sparpreis 50 plus BahnCard 25 erreicht auf alle Fälle die günstigsten Fahrpreise. Die BahnCard 50 kostet 200 in der zweiten und 400 in der ersten Klasse. Die ermäßigte BC 50 für Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte kostet ca. 100 bzw. 200 Euro. Nachteil ist, man bekommt nur 50 Prozent Rabatt auf den Normalpreis, sie ist daher mehr etwas für Leute, die flexibel sein müssen, und auch mal kurzfristig vereisen. Die BahnCard 100 kostet für die zweite Klasse mehr als 3000 Euro im Jahr für die erste Klasse mehr als 5000 Euro. Diese BahnCard erlaubt beliebig viele Fahrten in fast allen deutschen Fernzügen an 365 Tagen im Jahr. Ich persönlich fahre seit drei Jahren sehr zufrieden mit der BahnCard 25. Durch die Kombination mit den nachfolgend beschriebenen Sparpreisen ergeben sich hier insgesamt Ersparnisse von bis zu ca. 70 Prozent gegenüber dem Normalpreis. Die flexibelsten und zugleich teuersten Tickets sind Fahrscheine zum Normalpreis, mit denen man bei der Zugwahl für den gebuchten Tag völlig frei ist. Der Normalpreis lässt sich mit BahnCard 50 und 25 sowie mit den Mitfahrer-Rabatten kombinieren. Die Sparpreise 25 und 50 sind kontingentiert, werden bis maximal 3 Tage vor Fahrtantritt verkauft und setzten eine Zugbindung voraus. Man muss also schon drei Tage vorher wissen, wann man an einem bestimmten Tag fahren möchte. Der Sparpreis 50 setzt zusätzlich Wochenendbindung voraus. Beide Sparpreise sind mit BahnCad 25 und dem Mitfahrer-Rabatt kombinierbar. Im Internet gibt es unter www.bahn.de oft sehr günstige Alternativangebote, so dass sich ein Klick sehr lohnen kann. Hier sind übrigens die Reservierungsgebühren pro Sitzplatz um die Hälfte (1,50 EUR statt 3,00 EUR) günstiger! Neben dem Fahrscheinkauf am Schalter im DB ReiseZentrum gibt es viele Reisebüros, die ebenfalls unter DB-Lizenz Fahrscheine verkaufen. Auch an den Automaten und im Internet sowie unter bestimmten Service-Telefonnummern erhält man auch alle verfügbaren Angebote. Übrigens: Kinder unter 15 Jahren fahren in Begleitung eines Eltern- oder Großelternteils kostenlos mit. Voraussetzung: Das Kind ist auf der Fahrkarte eingetragen. ---- 3. Die Pünktlichkeit ---- Die Pünktlichkeit der Bahn ist wohl seit Jahren ein leidiges Thema. Wohl kaum jemand ist in seinem Leben noch nie mit einem verspäteten Zug gefahren. Einige meinen jeden Tag nur von unpünktlichen Zügen umgeben zu sein, andere sitzen hin und wieder in einem solchen, und wieder andere erleben solche Zustände fast nie. Die letzte Gruppe ist froh, wenn überhaupt ein Zug fährt. Um an dieser Stelle direkt klarzustellen, ich gehöre nicht zu den Menschen, die bei einer Zugverspätung von 10 Minuten direkt anfangen rumzumeckern. Wenn man sich ein solch komplexes System wie die Bahn einmal näher betrachtet, muss man einfach ab und zu Verständnis für Verspätungen aufbringen können, auch wenn es schwer fällt. Jeder pünktliche Zug war das Werk hunderter Menschen, die für andere Tag für Tag mit höchster Konzentration versuchen müssen, technische Störungen - ob groß oder klein -, Personenunfälle und die Beachtung aller Sicherheitsrelevanten Punkte sowie die Einhaltung des Fahrplans und die Beachtung etwaiger Änderungen am allgemeinen Ablauf unter einen Hut zu kriegen. Im Grunde ist das alleine schon einen Lob wert, wenn man bedenkt, dass dieser Zug über hunderte Kilometer, über Ländergrenzen hinweg auf die Minute pünktlich kommt. Tatsache ist, dass in Deutschland wie so oft auf sehr hohem Niveau geklagt wird und das die Pünktlichkeit im Jahresdurchschnitt bei zum Teil weit über 90 Prozent liegt. Ein Blick in die Statistiken anderer Länder Europas zeigt, dass dort viel größere Probleme mit unpünktlichen Zügen vorhanden sind, deren Pünktlichkeitsraten zum Teil nur knapp über 50 Prozent liegen. Was den Punkt der Pünktlichkeit angeht, sage ich nur, man soll die Kirche im Dorf lassen! Die Bahn ist in den letzten Jahren wieder etwas Pünktlicher geworden und tut viel daran, noch besser zu werden. Wer setzt sich denn in ein Auto und sagt in 4.35 komme ich in xyz an und regt sich dann tierisch auf, wenn er erst nach 5.05 am Zielort ankommt? So gut wie Niemand! Staus und Verkehrsprobleme gibt es nicht nur auf der Straße!!! ---- 4. Eigene Erfahrungen ---- Seit vielen Jahren fahre ich regelmäßig längere und kürzere Strecken mit der Bahn und habe festgestellt, dass sich bezüglich des Services, des Fahrzeugeinsatzes, der Modernität und der Pünktlichkeit vieles zum positiven entwickelt hat. Zwar erlebt man auch die alte Bahn, mit den unschönen, schmutzigen Bahnhöfen und den Uraltzügen. Aber der größte Teil ist doch sehr gut geworden. Die meisten größeren Bahnhöfe sind zu Schmuckkästchen zum verweilen geworden. Auch unsere ICE-Flotte zählt zu den modernsten uns schnellsten Zügen der Welt - völlig zu Recht, wie ich finde! Meine eigenen Erfahrungen zeigen, dass Bahnfahren keineswegs teuer sein muss. Für eine Hun- und Rückfahrt von Köln nach Heidelberg zahlte ich beispielsweise für drei Personen etwas mehr als 90 Euro. Diesen Preis erreichte man durch frühzeitiges Buchen, so dass ich Sparpreis 50 bekommen habe. Da alle drei BahnCard 25 haben, gab’s nochmals 25 Prozent und zweimal 50 Prozent Mitfahrerrabatt. Ein wahrhaft günstiger Preis, wie ich finde. Diese beispiele ließen sich immer weiter verfolgen. Alles in allem bin ich mit der Bahn sehr zufrieden. Indem man Bahn fährt, tut man was für die Umwelt und kann entspannt durch die Weltgeschichte reisen, ohne dass man sich auf dem Verkehr konzentrieren muss, man kann lesen oder arbeiten. Der Service im Zug ist auch besser geworden, das Personal meist freundlich und das Essen im BordBistro oder –Resturant kann sich sehen lassen. Was mich immer wieder ärgert sind die Schäden durch Vandalismus im Nahverkehr, damit meine ich die Graffitis und zerkratzen Scheiben, die die Bahn nicht unter Kontrolle zu bekommen scheint. ---- 5. Fazit ---- Wer klug kombiniert und sich rechtzeitig auf die Verbindungen festlegt kann mit der Bahn günstig reisen. Die Bah hat sich seit der Bahnreform 1996 sehr zum positiven entwickelt, denn nie fuhren so viele moderne Züge wie jetzt. Auch im internationalen Vergleich können wir uns sehr gut behaupten. ... |
wirnhier, 05.09.2005
Hi, deinen Bericht finde ich super gelungen, aber hast ja Recht damit, dass gewisse Kritik durch Einzelerfahrungen haften bleiben. Habe gerade einen aktuellen Fall, werde gegen Ende September aus dem Umland von Hamburg nach Berlin zum Marathon fahren. Mind
hjid55, 28.05.2007
Sh lg Sarah
Funny80, 16.05.2006
sehr hilfreich
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() ### DIE DEUTSCHE BAHN ###ein Testbericht von Düsseldorf2005-08-07 18:48:55 vom 07.08.2005 Empfehlung: jaAuch heute gibt es wieder einen neuen Bericht von mir und wieder werde ich euch etwas vorstellen, dass meiner Meinung nach gar nicht mal so schlecht ist, aber einen schlechten Ruf genießt. Vorstellen möchte ich euch heute einmal die Deutsche Bahn, die wirklich nicht gerade sehr beliebt bei den meisten Deutschen zu sein scheint, aber vereinzelt kann man mit ihr ja auch mal etwas positives Erleben und so bin ich wohl einer der wenigen Schreiber, die auch durchaus positive Erlebnisse mit ihr hatte. Zuerst möchte ich euch aber einmal die negativen Erlebnisse vorstellen, denn was haltet ihr davon, wenn ihr mit eurer Schulklasse in der Deutschen Bahn unterwegs seit und plötzlich im letzten Wagon die Tür aufspringt, so dass ein Mitschüler fast auf die Gleise fällt. Nun zuerst beginnt man damit, sich ein Ticket zu kaufen und das bekommt man in der Regel am Bahnschalter direkt am HBF. Hier in Düsseldorf ist er relativ groß und es sitzen dort teilweise 5 oder mehr Mitarbeiter, wobei man doch irgendwie merkt, dass es eine lange Schlange gibt und man doch an die 10 Minuten dort stehen muss wenn es ein wenig voller zugeht und man nicht sofort von einem Mitarbeiter bedient werden kann, wie es sein sollte. Freundlichkeit: Die Freundlichkeit der Leute am Schalter und der Leute die in der Bahn selber arbeiten ist meiner Meinung nach ganz okay bis gut, denn auch hier arbeiten nur Menschen und in der Regel müssen die sich halt an ihre Angaben von oben halten und versuchen doch noch freundlich dabei zu sein. Tarife: Hier hat die Bahn meiner Meinung nach eindeutig versagt, denn der Tarifdschungel ist irgendwie viel zu groß, so dass ich mir bisher irgendwie noch nie sicher war, den günstigsten Tarif gefunden zu haben. Ich suche sehr gerne über www.bahn.de im Internet, also über die Homepage der Deutschen Bahn, aber selbst hier bin ich mir so gut wie nie sicher, dass ich etwas Billiges gefunden habe. Mein Fazit: Der Service ist soweit eigentlich okay, nur die Tarife sind nicht gerade sehr durchschaubar und manchmal denkt man sich wirklich, dass man irgendwie einen Mitarbeiter vor sich sitzen hat, der gerade selber nicht wirklich weiß, ob er einem den günstigsten Tarif angeboten hat, obwohl man seinem Gesicht eigentlich ablesen kann, dass er es versucht hat. Mit freundlichen Grüßen Euer Düsseldorf ... |
Gimmick404, 31.07.2005
Puumlnktlichkeit? Preis-Leistungsverhaumlltnis? Erfahrungen mit ICERegionalexpress? Stattdessen Geblubber
Leela, 20.11.2006
sh :o
XxEuphemiaXx, 07.08.2005
Sorry, aber mir ist das auch viel zu allgemein gehalten und zu sehr drumherum geredet und was mir besonders aufgefallen ist: erst schreibst du, du haumlttest auch durchaus positive Bahnerlebnisse gehabt und gleich darauf erzaumlhlst du, wie ein Mitsch
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
![]() Campino macht Urlaubein Testbericht von campino2005-07-09 10:14:51 vom 09.07.2005 Empfehlung: nein Vorteile: Lretztendlich ist mir die Reise doch noch geglückt!...Nachteile/Kritik: jede Menge!1. Kapitel: Die Bahn Die letzten Jahre hatten sich bei mir jede Menge nicht genommene Urlaubstage angesammelt. Eigentlich könnte ich mindestens ½ Jahr am Stück urlauben. Aus mir unbegreiflichen Gründen ist mein Chef jedoch nicht dieser Meinung. So habe ich, als es in diesem Jahr an die Urlaubsplanung ging, gleich mal in dem einen und anderen Monat (in Worten: in insgesamt 6 Monaten) hier und dort listig ein paar Tägchen (immer schön verknüpft mit Feiertagen) Freizeit eingetragen. Das fällt doch bedeutend weniger auf als 4 Wochen am Stück. Und was soll ich Euch sagen, es hat funktioniert. Die Reise sollte nach Damp gehen. Ganz schön weit für eine knappe Woche Urlaub. Insgesamt wollten wir zu sechst fahren, also bot es sich an, die Strecke mit der Bahn zu bewältigen. Nichts leichter als das (dachte ich), da surfe ich doch mal zu bahn.de und bestelle mir Fahrkarten. Leider war das aber nicht möglich, da lt. Bahn Damp gar nicht vorhanden ist (komisch, letztes Jahr war's noch da). Also gut, dann trabt Andrea eben zum Bahnhof. Nach einer halben Stunde Schlange stehen (von 5 Schaltern war nur einer geöffnet) war es dann endlich so weit. Ich brachte mein Anliegen vor. Der Preis, der mir genannt wurde (über Euro 500,--) lies mich doch erst mal nach Luft schnappen. Da hatte ich doch andere Informationen: Gruppenkarte, Familienkarte? Nach diesem Hinweis zog mein Gegenüber nochmals seinen Computer zu Rate und teilte mir dann mit, das ginge natürlich auch. Eigentlich erwarte ich, dass es selbstverständlich ist, den günstigsten Tarif genannt zu bekommen. Jetzt sah der Preis schon anders aus: 4 Kinder bis 17 Jahre + eine Mutter (ich) bezahlen mit dem ICE-Familien-Sparpreis Euro 152,--. Die Bahn schreibt dazu: Familienreisen zu Superpreisen. Mit dem ICE-Familien- Sparpreis fahren Sie besonders günstig. Das Angebot gilt für die Hin- und Rückreise in der 2. Klasse in allen Zügen der DB inkl. ICE (außer AutoZüge und Sonderzüge) - und das an jedem Tag der Woche ohne Wochenendbindung. Das Angebot gilt für gemeinsam reisende Eltern, Großeltern oder zwei Lebenspartner - auch Elternteile bzw. Großelternteile oder ein Lebenspartner und deren eigene Kinder bzw. deren Enkelkinder bis 17 Jahre. Bei Vorlage einer BahnCard Familie oder einer anderen BahnCard für mindestens einen erwachsenen Teilnehmer reist man noch günstiger. So reist man mit 1 Erwachsenen und Kindern ab Euro 152,00 mit der BahnCard sogar für Euro 126,00. Bei Reisen mit 2 Erwachsenen und Kindern zahlt man nur Euro 199,00 und bei Vorlage einer BahnCard zahlt man nur noch Euro 149,00. So, jetzt waren erst mal fünfe von uns sechsen versorgt. Eine blieb übrig. Ich gebe zu, unsere Familienverhältnisse sind etwas gewöhnungsbedürftig. Ich versuchte dem nun etwas ungeduldigen Menschen hinter dem Schalter klarzumachen, dass es sich bei uns um EINE Familie handelt, weil:
Man könnte das natürlich zur Steigerung der allgemeinen Verwirrung noch weiter ausdehnen. Es reisen eine Großmutter mit einem Enkel, eine Mutter mit einem Kind und eine Mutter mit vier Kindern. Oder noch schöner: Eine Großmutter mit einem Enkel, eine Mutter mit einem Kind, eine Mutter mit vier Kindern, drei Geschwister, zwei Tanten mit einer Nichte...... Ich wollte den Preis für 2 Erwachsene + 4 Kinder in Höhe von Euro 199,00. Hat aber auch nach den obengenannten diversen Verwirrungsversuchen nicht geklappt. Ich musste noch eine Fahrkarte für tigerente01 kaufen. Nach wie vor bin ich jedoch der Meinung, mit dem ICE-Familien- Sparpreis hätten wir alle fahren können. Was meint Ihr dazu? Letztendlich waren die Fahrkarten aber immerhin doch noch um die Hälfte billiger, als der erstgenannte Preis. Und, welch Wunder, auch den Ort Damp gab es wieder. Blieb nur eine Schwierigkeit. Es war für Familien möglich bis Damp hin und zurückzufahren, aber für Einzelpersonen? Seltsamerweise galt nämlich das Ticket meiner Tigerente nur bis Eckernförde hin und zurück. Wollen die keine über 20 aber unter 30jährigen haben? Na prima! Hierzu konnte zunächst keine Auskunft gegeben werden. Dann hieß es, der Grund sei die allgemeine Fahrplanumstellung, die am 10. Juni stattfindet. Der Computer ließ sich auch nicht überreden, das Ticket auszustellen. Nun ja, auch das werde ich irgendwie hinkriegen. Werde ich mich von einem Computer an meinen Reiseplänen hindern lassen? Ich doch nicht! Mit meinen Fahr- und Reservierungskarten verließ ich den Bahnhof. Zurück ließ ich einen entnervten Bahnangestellten, der jetzt sicher auch ein paar Tage Urlaub braucht. Der Bericht bezieht sich auf ein Erlebnis, das schon einige Jahre her ist. Heute ist es hoffentlich einfacher mit Familie zu verreisen. ... |
Alusru, 27.04.2002
Ja die spinnen manchmal ganz schoumln schoumlnes WE und lieben gruszlig Uschi.
Leela, 19.08.2006
sh :o
manu63, 19.10.2007
lg manu63
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
|
||||||||||||||||||||||||||||
| 1-10 von 120 Mehr zu Deutschland Seite 1 [2] [3] [4] ... [12] Vorwärts | |||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeine Informationen Deutsche Bahn
gelistet seit: 19.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Typ: Bahn-, Bus-, Reise-Gesellschaften |









