Platz 1 in der Kategorie "Ausbildungsbetriebe". Zukunft beginnt mit Ausbildung. Die richtigen Menschen am richtigen Platz - das macht ein durchschnittliches Unternehmen zu einem Top - Unternehmen. Hier ...mehr
Ich bin im 3. Lehrjahr zum Informations und Telekommunikationssystemelektroniker bei der Deutschen Telekom AG. Ich will euch
mal einen kleinen Überblick über den Ausbildungsbetrieb verschaffen.
1. Welche Berufe werden ausgebildet? / Vorraussetzungen
2. Wo wird was ausgebildet?
3. Bezahlung / Urlaub
4. Zwischen- und Abschlussprüfung
5. Übernahme
6. Schlußwort
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1. Welche Berufe werden ausgebildet?
1.1 IT-Systemelektroniker/in
1.2 IT-Systemkaufmann/frau
1.3 Fachinformatiker
1.3.1 Fachrichtung Systemintegration
1.3.2 Fachrichtung Anwendungsentwicklung
1.4 Kaufmann/frau für Bürokommunikation
1.5 Kaufmann/frau für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft
1.6 Kaufmann/frau für Bürokommunikation FK
1.7 Industriekaufmann/frau
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1.1 IT-Systemelektroniker/in
a) Tätigkeitsbeschreibung und Schwerpunkte
b) Vorraussetzungen
c) Dauer der Ausbildung
d) Ausbildungsabschluss
e) Und weiter?
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a) Tätigkeitsbeschreibung
IT- Systemelektroniker/innen leisten technischen Service und beraten interne und externe Kunden. Sie sind bei der Planung und
Installation der Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik dabei, wissen Bescheid über Zubehör, Stromversorgung
und Netzwerkeinbindung. Zu Ihren Aufgaben gehört die Einweisung der Benutzer in die Bedienung als auch das Anpassen der Hard-
und Software nach den Wünschen der Kunden. Mit Hilfe von Mess- und Prüfgeräten sowie entsprechenden Expertensystemen
analysieren Sie auftretende Störungen und stellen die Funktion durch Austausch von Baugruppen und -geräten sowie durch
Systemanpassungen wieder her.
Schwerpunkte
- Systemtechnik, Hardware und Betriebssysteme, Anwendungssoftware
- Installieren, Konfigurieren und Inbetriebnehmen von IT-Systemen einschließlich der Stromversorgung
- Programmiertechniken
- Service und Instandhaltung
- Markt- und Kundenprozesse
- Arbeitsorganisation, Projektmanagement, Qualitätssicherung
- Präsentationen
b) Voraussetzungen
- guter Hauptschulabschluss
- Interesse an mathematisch-technischen Aufgaben und Erfahrung mit elektronischen Medien
- Spaß an Teamarbeit, aber auch an selbstständiger Problemlösung
- Englisch-Kenntnisse
- Mobilität und Flexibilität
c) Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung schließen Sie nach 3 Jahren ab. Bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit,
die Ausbildungsdauer auf 2,5 Jahre zu verkürzen.
d) Ausbildungsabschluss
- Schriftliche und praktische Prüfung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer
- Die praktische Prüfung wird in Form einer betrieblichen Projektarbeit mit Präsentation und Fachgespräch durchgeführt
e) Und weiter?
Sie haben vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, zum Beispiel zum/zur Ingenieur/in, Industriemeister/in oder zum/zur Team-
und Gruppenleiter/in.
Bei Eignung bestehen Weiterbildungsmöglichkeiten zum IP-Experten.
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1.2 IT-Systemkaufmann/frau
a) Tätigkeitsbeschreibung und Schwerpunkte
b) Vorraussetzungen
c) Dauer der Ausbildung
d) Ausbildungsabschluss
a) Tätikkeitsbeschreibung
Als IT- Systemkauffrau/-mann führen Sie Projekte zur Einführung oder Erweiterung von informations- und
telekommunikationstechnischer Infrastruktur in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht durch und stellen
den Kunden informations- und telekommunikationstechnische Lösungen zur Verfügung. Sie stehen den Kunden als zentraler
Ansprechpartner zur Verfügung, arbeiten vornehmlich im Vertrieb und in der Beratung und führen Serviceleistungen durch. Eine
weitere Aufgabe ist die Beobachtung des Marktes für informations- und telekommunikationstechnische Systeme und die
Durchführung von Marketingmaßnahmen, einschließlich Kundenschulungen.
b) Vorraussetzungen
- Guter bis sehr guter mittlerer Bildungsabschluss (gleichwertig oder höher)
- Interesse an mathematisch-technischen Aufgaben und Erfahrung mit elektronischen Medien
- Spaß an Teamarbeit, aber auch an selbstständiger Problemlösung
- Englisch-Kenntnisse
- Mobilität und Flexibilität
c) Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung schließen Sie nach 3 Jahren ab. Bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit,
die Ausbildungsdauer auf 2,5 Jahre zu verkürzen.
d) Ausbildungsabschluss
- schriftliche und praktische Prüfung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer
- die praktische Prüfung wird in Form einer betrieblichen Projektarbeit mit Präsentation und Fachgespräch durchgeführt
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1.3 Fachinformatiker/in
1.3.1 Fachrichtung Systemintegration
a) Tätigkeitsbeschreibung und Schwerpunkte
b)
Vorraussetzungen
c) Dauer der Ausbildung
d) Ausbildungsabschluss
e) Und weiter?
a) Tätigkeitsbeschreibung
Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration planen und realisieren komplexe Systeme der Informations- und
Telekommunikationstechnik durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten. Sie installieren, modifizieren und
konfigurieren vernetzte Systeme entsprechend den Kundenanforderungen und nehmen diese in Betrieb. In Netzmanagement-Centern
administrieren und betreiben Sie IT-Systeme und stehen den Kunden für fachliche Beratung, Betreuung und Schulung zur
Verfügung. Bei auftretenden Störungen sind Sie in der Lage, diese mit Hilfe moderner Experten- und Diagnosesysteme
einzugrenzen und zu beseitigen.
Schwerpunkte
- Planen, Installieren und Konfigurieren von komplexen IT-Systemen
- Anwenderschulung
- Systemintegration, Netzwerke
- Service, Beratung und Betreuung, Fehleranalyse, Störungsbeseitigung
- Markt- und Kundenbeziehungen
- Arbeitsorganisation, Projektmanagement, Qualitätssicherung
b) Vorraussetzungen
- Abitur, ggf. ein sehr guter mittlerer Bildungsabschluss
- Interesse an mathematisch-technischen Aufgaben und Erfahrung mit elektronischen Medien
- Spaß an Teamarbeit, aber auch an selbstständiger Problemlösung
- Gute Englisch-Kenntnisse
- Mobilität und Flexibilität
c) Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung schließen Sie nach 3 Jahren ab. Bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit,
die Ausbildungsdauer auf 2,5 Jahre zu verkürzen.
d) Ausbildungsabschluss
Schriftliche und praktische Prüfung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer
Die praktische Prüfung wird in Form einer betrieblichen Projektarbeit mit Präsentation und Fachgespräch durchgeführt
e) Und weiter?
Sie haben vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, zum Beispiel zum/zur Ingenieur/in, Industriemeister/in oder zum/zur Team-
und Gruppenleiter/in.
Bei Eignung bestehen Weiterbildungsmöglichkeiten zum IP-Experten.
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1.3.1 Fachrichtung Anwendungsentwicklung
a) Tätigkeitsbeschreibung und Schwerpunkte
b) Vorraussetzungen
c) Dauer der Ausbildung
d) Ausbildungsabschluss
e) Und weiter?
a) Tätigkeitsbeschreibung
Als Fachinformatiker/innen in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung realisieren Sie Softwarelösungen ganz nach den Wünschen
Ihrer Kunden. Sie erstellen anforderungsgerechte Lösungen, entweder durch individuelle und neue Anwendungen oder durch die
Anpassung und Integration existierender Anwendungssoftware.
In die Softwareentwicklung mit eingeschlossen sind Präsentationen und Kundenschulungen, die auch in Ihrer Ausbildung
Schwerpunkte darstellen.
Schwerpunkte
- Entwicklung von Softwarelösungen
- Kundenspezifische Anwendungslösungen
- IT-Systeme: Datenbanken, Softwarepflege, Testverfahren
- Anwenderschulung
- Markt- und Kundenprozesse
- Arbeitsorganisation, Projektmanagement, Qualitätssicherung
- Präsentationen
b) Vorraussetzungen
- Abitur, ggf. ein sehr guter mittlerer Bildungsabschluss
- Interesse an mathematisch-technischen Aufgaben und Erfahrung mit elektronischen Medien
- Spaß an Teamarbeit, aber auch an selbstständiger Problemlösung
- Gute Englisch-Kenntnisse, Mobilität und Flexibilität
c) Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung schließen Sie nach 3 Jahren ab. Bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit,
die Ausbildungsdauer auf 2,5 Jahre zu verkürzen.
d) Ausbildungsabschluss
Schriftliche und praktische Prüfung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer
Die praktische Prüfung wird in Form einer betrieblichen Projektarbeit mit Präsentation und Fachgespräch durchgeführt
e) Und weiter?
Sie haben vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, zum Beispiel zum/zur Ingenieur/in, Dipl.Informatiker/in, Industriemeister/in
oder zum/zur Team- und Gruppenleiter/in.
Bei Eignung bestehen Weiterbildungsmöglichkeiten zum IP-Experten.
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1.4 Kaufmann/frau für Bürokommunikation
a) Tätigkeitsbeschreibung und Schwerpunkte
b) Vorraussetzungen
c) Dauer der Ausbildung
d) Ausbildungsabschluss
e) Und weiter?
a) Tätigkeitsbeschreibung
Als Kaufleute für Bürokommunikation sind Ihre Einsatzplätze vor allem in Sekretariaten, in verschiedenen Bereichen des
Vertriebes und im Finanzbereich. Dort sorgen Sie für den reibungslosen, unbürokratischen und zielbewussten Ablauf Ihres
Aufgabenbereiches. Sie beherrschen sowohl Sekretariats- und Vertriebsaufgaben einschließlich der Handhabung komplexer
IV-Systeme, als auch bereichsbezogene Aufgaben des Personal- und Rechnungswesens, insbesondere die kaufmännische Steuerung
und Kontrolle eines Aufgabenbereiches.
Schwerpunkte
- Büroorganisation, Kundenberatung sowie Assistenz- und Sekretariatsaufgaben, Informationsverarbeitung und Statistik
- bereichsbezogene Personalverwaltung sowie bereichsbezogenes Rechnungswesen.
- Verhaltens- und Gesprächstechniken
- praktischer Einsatz von verkaufsaktiven Strategien
b) Vorraussetzungen
- mittlerer Bildungsabschluss (gleichwertig oder höher) oder guter Hauptschulabschluss
- Interesse an eigenverantwortlichem Handeln
- Spaß an Teamarbeit, aber auch die Bereitschaft, selbstständig Probleme zu lösen
- gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
- Engagement und Flexibilität
c) Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung schließen Sie nach 3 Jahren ab. Bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit,
die Ausbildungsdauer auf 2,5 Jahre zu verkürzen.
d)Ausbildungsabschluss
Die schriftliche und praktische Prüfung erfolgt bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer.
e) Und weiter?
Nach entsprechender Berufspraxis sind Aufbauqualifizierungen möglich, u.a. Fachkaufmann/-frau für Marketing und
Sekretariatsfachkaufmann/-frau, die Sie auch in unserem Unternehmen erwerben können.
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1.5 Kaufmann/frau für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft
a) Tätigkeitsbeschreibung und Schwerpunkte
b) Vorraussetzungen
c) Dauer der Ausbildung
d) Ausbildungsabschluss
a) Tätigkeitsbeschreibung
Als Kaufleute in der Grundstücks-und Wohnungswirtschaft sind Sie in allen Geschäftsbereichen der Immobilienwirtschaft tätig.
Sie beraten und betreuen Kunden und führen Aufgaben in den Bereichen Marketing, Vermittlung, Vermietung, Verwaltung sowie
Verkauf von Objekten und Dienstleistungen aus. Sie verfügen Sie über umfassende immobilienwirtschaftliche Qualifikationen.
Dazu gehören sowohl Kenntnisse des Grundstücks-, Bau- und Mietrechts, des Steuer- und Bauvertragsrechts als auch
einschlägiges Wissen um die berufsbezogenen Bestimmungen im Makler-, Bauträger- und Wettbewerbsrecht. Unter Einsatz von
modernen Informations- und Kommunikationssystemen führen Sie ihre beruflichen Aufgaben im Rahmen unternehmerischer
Zielvorgaben selbstständig und kundenorientiert durch.
Schwerpunkte
- Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
- Bewirtschaftung von Immobilien
- Wohnungseigentum
- Erwerb und Veräußerung von Grundstücken
- Neubau, Modernisierung und Sanierung
- Verkauf von Eigentumsobjekten
- Finanzierung
b) Vorraussetzungen
- Abitur oder sehr guter mittlerer Bildungsabschluss
- Interesse an eigenverantwortlichem Handeln
- Verhandlungsgeschick, um Kundenwünsche umzusetzen
- Spaß an Teamarbeit, aber auch die Bereitschaft zur selbstständigen Problemlösung
- Engagement und Flexibilität
c) Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung schließen Sie nach 3 Jahren ab. Bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit,
die Ausbildungsdauer auf 2,5 Jahre zu verkürzen.
d)Ausbildungsabschluss
Die schriftliche und praktische Prüfung erfolgt bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer.
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1.6 Kaufmann/frau für Bürokommunikation FK
a) Tätigkeitsbeschreibung und Schwerpunkte
b) Vorraussetzungen
c) Dauer der Ausbildung
d) Ausbildungsabschluss
e) Und weiter?
a) Tätigkeitsbeschreibung
Als Kaufleute für Bürokommunikation mit Zusatzqualifikation Fremdsprachenkorrespondent/in arbeiten Sie in Aufgabengruppen mit
unterschiedlichsten internationalen Kontakten. Sie finden überall dort ein Betätigungsfeld, wo die mündliche (vorwiegend
telefonische) und schriftliche Bearbeitung kaufmännischer Vorgänge die Kernaufgabe der Tätigkeit darstellt. Ihre
Einsatzplätze sind vor allem in Sekretariaten, in verschiedenen Bereichen des Vertriebes und im Finanzbereich. Dort sorgen
Sie für den reibungslosen, unbürokratischen und zielbewussten Ablauf Ihres Aufgabenbereiches. Sie beherrschen sowohl
Sekretariats- und Vertriebsaufgaben einschließlich der Handhabung komplexer IV-Systeme, als auch bereichsbezogene Aufgaben
des Personal- und Rechnungswesens, insbesondere die kaufmännische Steuerung und Kontrolle eines Aufgabenbereiches.
Schwerpunkte
Büroorganisation, Kundenberatung sowie Assistenz- und Sekretariatsaufgaben, Informationsverarbeitung und Statistik
bereichsbezogene Personalverwaltung sowie bereichsbezogenes Rechnungswesen
Vermittlung von Wirtschaftsenglisch und Handelskorrespondenz
Verhaltens- und Gesprächstechniken
praktischer Einsatz von verkaufsaktiven Strategien
b) Vorraussetzungen
- Sehr guter mittlerer oder höherer Bildungsabschluss, sehr gute Englischkenntnisse
- Spaß an Teamarbeit, aber auch die Bereitschaft, selbstständig Probleme zu lösen
- gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache
- Interesse an eigenverantwortlichem Handeln
- Engagement und Flexibilität
c) Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Eine Verkürzung ist nicht möglich.
d)Ausbildungsabschluss
Die schriftliche und praktische Prüfung erfolgt bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer.
e) Und weiter?
Nach entsprechender Berufspraxis sind Aufbauqualifizierungen möglich. Eine Qualifizierung zum/zur Fachkaufmann/-frau für
Marketing und zum/zur Sekretariatsfachkaufmann/-frau wird z.B. auch in unserem Unternehmen angeboten.
Wenn Sie Ihre Sprachkenntnisse in mehreren Sprachen vertiefen wollen, bietet sich z. B. eine Qualifizierung zum/zur
Europasekretär/in an.
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1.7 Industriekaufmann/frau
a) Tätigkeitsbeschreibung und Schwerpunkte
b) Vorraussetzungen
c) Dauer der Ausbildung
d) Ausbildungsabschluss
e) Und weiter?
a) Tätigkeitsbeschreibung
Als Industriekaufmann/-frau werden Sie mit der Planung, der Steuerung, der Kontrolle sowie der Dokumentation des
industriellen Leistungsprozesses von der Materialbeschaffung bis zum Verkauf/Vertrieb der Produkte aus kaufmännischer Sicht
betraut. Der Beruf Industriekaufmann/Industriekauffrau gehört mit zu den größten Ausbildungsberufen im
kaufmännisch-verwaltenden Bereich und gilt als Standardberuf.
b) Vorraussetzung
- Abitur oder guter mittlerer Bildungsabschluss (gleichwertig oder höher)
- Interesse an neuen Lernformen, wie dem Lernen in virtuellen Lernstrukturen
- Spaß an Teamarbeit und die Fähigkeit, sich Lerninhalte selbstständig anzueignen
- gute Englisch- und PC-Kenntnisse
c) Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung schließen Sie nach 3 Jahren ab. Bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit,
die Ausbildungsdauer auf 2,5 Jahre zu verkürzen.
d) Ausbildungsabschluss
schriftliche und praktische Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer
die praktische Prüfung erfolgt in Form eines Prüfungsgesprächs
e) Und weiter?
Sie haben vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, z.B. zum/zur Team- und Gruppenleiter/-in.
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2. Wo wird was ausgebildet?
2.1 Technische Berufe
2.2 Kaufmännische Berufe
INFO: Die hinter den Orten abgebildeten Ziffern stellen den in der Liste dazugehörigen Ausbildungsberuf da.
1 = IT-Systemelektroniker/in
2 = IT-Systemkaufmann/frau
3 = Fachinformatiker Systemintegration
4 = Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
5 = Kaufmann/frau für Bürokommunikation
6 = Kaufmann/frau für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft
7 = Kaufmann/frau für Bürokommunikation FK
8 = Industriekaufmann/frau
- im 1. Ausbildungsjahr 637,00 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr 685,00 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr 729,50 Euro
- im 4. Ausbildungsjahr 790,50 Euro
Ab dem 01.Mai 2003 beträgt die Vergütung monatlich:
- im 1. Ausbildungsjahr 657,00 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr 706,50 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr 752,00 Euro
- im 4. Ausbildungsjahr 815,00 Euro
Das Urlaubsgeld beträgt 255,65 Euro. Als Weihnachtsgeld werden 94,7% (Tarifgebiet West) bzw. 71,1% (Tarifgebiet Ost) vom
Oktobergehalt des laufenden Jahres gezahlt.
Der Erholungsurlaub für Arbeitnehmer der Deutschen Telekom AG beträgt mit Einführung des neuen Manteltarifvertrages
Arbeitnehmer altersunabhängig 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr.
Die Zwischenprüfung wird in der Regel zu Beginn des 3.Ahj. durchgeführt. Allgemein wird der Termin von den IHKn in der Mitte
des Monats März festgelegt. Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf drei gemeinsame Prüfungsgebiete, über alle IT-Berufe
hinweg, und auf ein berufsbezogenes Prüfungsgebiet.
Die Zwischenprüfung ist in der Ausbildungsordung für den jeweiligen Beruf beschrieben. Das nachfolgende Bild zeigt den
Gesamtüberblick
Prüfungsgebiete:
Betriebliche Leistungsprozesse/Arbeitsorganisation: SE, FIAE, FISI
IT-Systeme: SE, FIAE, FISI
WiSO: SE, FIAE, FISI
Montagetechnik: SE
Programmerstellung und Dokumentation: FIAE, FISI
Zwischenprüfung für den IT-System-Elektroniker/-in
AO § 8 Zwischenprüfung:
(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll in der Mitte des zweiten
Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und
Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für
die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in einer schriftlichen Prüfung in insgesamt höchstens 180 Minuten vier Aufgaben bearbeiten, die sich
auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
1. Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation,
2. Informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
3. Montagetechnik und
4. Wirtschafts- und Sozialkunde.
(4) Die in Absatz 3 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in
programmierter Form durchgeführt wird.
Zwischenprüfung für den Fachinformatiker/Fachinformatikerin
AO § 14 Zwischenprüfung:
(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzu- führen. Sie soll in der Mitte des zweiten
Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und
Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für
die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in einer schriftlichen Prüfung in insgesamt höchstens 180 Minuten vier Aufgaben bearbeiten, die sich
auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
1. Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation,
2. Informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
3. Programmerstellung und -dokumentation,
4. Wirtschafts- und Sozialkunde.
(4) Die in Absatz 3 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in
programmierter Form durchgeführt wird.
4.1.2 IT- Abschlussprüfung
Ziel der IT-Abschlußprüfung:
Die Prüfungsteile bilden in ihrer Gesamtheit eine Einheit, die weitgehend überschneidungsfrei die zu vermittelnden
Qualifikationen und den Grad der Kompetenz selbständig Probleme lösen zu können überprüfen.
Prüfungsteile und Gewichtung
Teil A besteht aus:
- Betriebliche Projektarbeit und Projektdokumentation mit einer Dauer von max. 35h (70h bei FI-AE) Gewichtung = 50%
- Präsentation und Fachgespräch mit einer Dauer von max. 30 min Gewichtung = 50% [es müssen mind. 50 Punkte erreicht werden]
Teil B besteht aus:
- Ganzheitliche Aufgabe I mit einer Dauer von max. 90 Min Gewichtung = 40%
- Ganzheitliche Aufgabe II mit einer Dauer von max. 90 Min Gewichtung = 40%
- Wirtschafts und Sozialkunde mit einer Dauer von max. 90 Min Gewichtung = 20%
INFO: Teil B ist der Schriftliche Prüfungsteil und wird bundesweit an einem Tag bei der IHK abgelegt.
Zwischenprüfung für den IT-System-Kaufmann/Kauffrau
AO § 20 Zwischenprüfung:
(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll in der Mitte des zweiten
Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und
Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für
die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in einer schriftlichen Prüfung in insgesamt höchstens 180 Minuten vier Aufgaben bearbeiten, die sich
auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
1. Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation,
2. Informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
3. Vertrieb und
4. Wirtschafts- und Sozialkunde.
(4) Die in Absatz 3 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in
programmierter Form durchgeführt wird.
4.2.2 Kaufmännische Abschlussprüfung
Ziel der IT-Abschlußprüfung:
Die Prüfungsteile bilden in ihrer Gesamtheit eine Einheit, die weitgehend überschneidungsfrei die zu vermittelnden
Qualifikationen und den Grad der Kompetenz selbständig Probleme lösen zu können überprüfen.
Prüfungsteile und Gewichtung
Teil A besteht aus:
- Betriebliche Projektarbeit und Projektdokumentation mit einer Dauer von max. 35h (70h bei FI-AE) Gewichtung = 50%
- Präsentation und Fachgespräch mit einer Dauer von max. 30 min Gewichtung = 50% [es müssen mind. 50 Punkte erreicht werden]
Teil B besteht aus:
- Ganzheitliche Aufgabe I mit einer Dauer von max. 90 Min Gewichtung = 40%
- Ganzheitliche Aufgabe II mit einer Dauer von max. 90 Min Gewichtung = 40%
- Wirtschafts und Sozialkunde mit einer Dauer von max. 90 Min Gewichtung = 20%
INFO: Teil B ist der Schriftliche Prüfungsteil und wird bundesweit an einem Tag bei der IHK abgelegt.
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5. Übernahme
Trotz der schlechten Wirtschaftslage und dem Personalüberhang versucht die Telekom soviele Azbs. wie möglich zu übernehmen.
Wenn man die Prüfung abgeschlossen hat, bekommt man auf jeden Fall ein Jahr lang Gehalt und eine Einheit namens PSA versucht
dem Azb. eine Stelle zu vermitteln. Erst nach dem Ablauf von diesem Jahr erlischt das Arbeitsverhältnis. Die Chancen stehen
gut, das vielen Azbs. Stellen vermittelt werden können.
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6. Schlußwort
Ich hoffe meine Informationssammlung kann euch helfen. Vielleicht hab ich ja bald ein paar neue Kollegen unter euch :D Also
ich bereuhe es nicht die Ausbildung zum ITSE zu machen. Und wenn man erzählt das man das bei der Telekom gemacht hat hört
sich das doch besser an als wenn man sagen müsste man hat es bei PC Hinz und Kunz gelernt ;D Wenn ihr noch Fragen habt, mailt an ITSE@crusha.de.
...
KfB- eine erstklassige Ausbildung (auch für Mütter!)
ein Testbericht von MissXY2011-12-22 17:20:06vom 22.12.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Wissensvermittlung während der Ausbildung, Lernen durch Praxiserfahrung, viel Unterstützung, gutes Gehalt/Urlaubsgeld,familienfreundlich...Nachteile/Kritik: zuviele Präsentationen
Da ich einige negative Meinungen zur Ausbildung bei der Telekom gelesen habe, möchte ich mir kurz die Zeit nehmen, mein Bild der Öffentlichkeit preiszugeben. Ich mache derzeit eine 2,5 jährige Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. Anfangs ist es sicherlich etwas eintönig, da die ersten 3 Monate mit einer AZ Phase gefüllt werden. Hier ist es Hauptaufgabe, sich mit der Unternehmensphilosophie, der Unternehmensstruktur, dem Ausbildungsverlauf, dem pädagogischen Konzept etc. auseinanderzusetzen. Man erarbeitet zu den Themen verschiedene Präsentationen, die man dann den/dem Ausbilder/n und der Klasse (ca. 20 Pers.) vorstellt, meist mit Powerpoint. Irgendwann hat man genug von dem ganzen Telekom-Input, das gebe ich zu. Aber ebenfalls finde ich es sinnvoll zu wissen, wie die Leitlinien des Arbeitgebers sind. Und ich muss entgegen aller negativen Meldungen in Funk, Fernsehen und Internet sagen- die Telekom ist aus meiner Sicht einer der besten Arbeitgeber Deutschlands. Wir haben es hier mit einem sehr fortschrittlichen Unternehmen zu tun, in dem es menschlich zugeht und nicht nur der Konzern zählt. Grade in Bezug auf Familienfreundlichkeit gibt es wenige vergleichbare Unternehmen! Ich kann es beurteilen, denn ich mache meine Ausbildung als Mutter eines kleinen Kindes. Statt Ablehnung zu erfahren wird man in allen Belangen unterstützt, die Vorgesetzten haben viel Verständnis und versuchen es einem so leicht wie möglich zu machen, alles geregelt zu kriegen. Deshalb mein Tipp an alle Menschen mit Kind, die den Wunsch haben eine Ausbildung zu machen: Bewerbt euch bei der Telekom, was besseres kann euch nicht passieren! Das dazu.Ich muß sagen, bisher habe ich eine Menge gelernt. Nach der AZ Phase folgen verschiedene Betriebseinsätze, bei denen man alle praktischen Aufgaben des Berufsbilds KfB vermittelt bekommt. Mir persönlich gefällt besonders gut, dass hier selbsständiges Arbeiten sehr erwünscht ist und keine Langeweile aufkommt. Man wird super ins Team integriert und nicht als billige Arbeitskraft für irgendwelche Hilfsarbeiten ausgenutzt, sondern macht von Anfang an die Dinge, die man nach der Ausbildung ausführen wird. Die Aufgabenbereiche entsprechen der einer Sekretärin/ eines Sekretärs. Die Telekom unterstützt einen in allen Belangen, erwartet aber auch Engagement! Wer denkt, bei diesem großen Unternehmen die Beine hochlegen zu können irrt sich gewaltig. Da der Konzern jedem Azubi bei Schwierigkeiten unter die Arme greift, z.B durch Nachhilfe für die Berufschule, ist es durchaus machbar eine gute Leistung zu zeigen. Und Leistung wird hier auch anerkannt. Ich kenne keinen vergleichbaren Betrieb, der sich so für die Auszubildenden einsetzt wie die Telekom und soviel bietet an Weiterbildungen, sozialen Leistungen und vor allem Unterstützung einen qualifizierten berufsabschluss zu erreichen! Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!
ein Testbericht von Terek2004-06-19 18:21:15vom 19.06.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Gehalt / Urlaub / Präsentationen...Nachteile/Kritik: Ausbildung kaum zu gebrauchen
Tja ich war doch sehr verwundert als ich eben hier rein schaue und soviele positive Berichte lesen musste.
Dem muss ich wohl mal was entgegen setzen und relativieren.
~~~Einstellungstest~~~
Diesen machte ich im Dezember 2000 in der Niederlassung in Hamburg. Es waren ca. 25 Bewerber da, von denen 20 nach dem schriftlichen Teil bereits wieder nach hause durften.
Sehr verwunderlich, denn der Test war nun wirklich ziemlich simpel gestrickt. Ziemlich peinlich dass da selbst Abiturienten durchgefallen sind.
Der Test besteht aus mehreren kleinen Aufgaben unter anderem:
- Lückendiktat
- Erinnerungstest
- Mathe (hauptsächlich addieren)
- Logik
- Zeichnen
Alles grundlegende Sachen
die jeder können sollte.
Nach dem schriftlichen Teil gab es eine Pause und nachdem dann die Leute bekannt gegeben worden waren die wieder nach Hause fahren durften machte sich der Rest daran eine Präsentation auszuarbeiten.
Wir fertigten ein Plakat an und präsntierten dass danach gemeinsam.
Zum Abshcluß gab es noch ein Gruppengespräch mit Ausbildern und einer dame vom Betriebsrat . Das lief auch total entspannt ab und ich hatte ein gutes Gefühl.
Eine Woche später hatte ich dann die Bestätigung für meinen Ausbildungsplatz als IT-Systemkaufmann.
~~~Ausbildung~~~
Die Ausbildung glieder sich in mehrere Abschnitte. Zum einen finden intern bei der Telekom Schulungsmaßnahmen statt in der so genannten "BBi", zum anderen gibt es noch die Burufsschule und Betriebseinsätze.
~~~BBi~~~
In der Bbi übernahmen die Telekom eigenen Ausbilder die Ausbildug. Hier bestanden die Aufgaben hauptsächlich darin vorgefertigte Bögen durchzuarbeiten. Was mitunter nicht sehr herausfordernd war und dann meist damit endete dass die meisten einfach nur so herumgammelten. Die Qualität der Ausbilder schwankte auch stark. Einige hatten echt was auf dem Kasten und konnten selbst mein IT Wissen noch erweitern, bei anderen fragt man sich ehrlich ob sie nicht lieber was anderes machen sollten....
Ein großer Schwerpunkt innerhalb der BBi ist das üben von Präsentationen. Hier wird man wirklich zum Profi, was im Hinblick auf die Abschlußprüfung ein eindeutiger Vorteil ist.
~~~Berufsschule~~~
Für uns war die H7 in Hamburg die zuständige Berufsschule. Auch hier gab es unter den Lehrern viel Licht und Schatten. Einige konnten einem wirklich was beibringen, andere waren mit dem Unterrichten völlig überfordert, was auch daran lag dass diese keine ausgebildete Pädagogen waren sondern halt "Fachidioten" die von der Schule beschäftigt wurden weil es keine "ordentlich" ausgebildeten gab.
Für die Leute wie mich war das ganze nicht ganz so problematisch, da ich zum Beispiel in IT eine Menge Vorwissen mitbrachte, viele verzweifelten aber wirklich nahezu da sie den Stoff nicht vermittelt bekamen.
~~~Betriebseinsätze~~~
Die Betriebseinsätze wurden von der BBi, teils mehr schlecht als recht, vergeben. Für uns IT-Systemkaufleute war das Haupteinsatzgebiet der Vertrieb. Wird wurden über mehrere Vertriebsteams aufgeteilt und ich habe dort wohl das schlechteste, weil kleinste, erwischt.
Meine Ausbildung hier bestand hauptsächlich darin die Telefonhotline abzufragen, Aufträge zu fertigen und am ende auch Outbound zu telefonieren.
Viel mehr wurde nicht vermittelt außer dass ich mich ja ruhig zu verhalten habe und keine Forderungen (zum Beispiel Außendiensteinsätze, wo man wirklich was lernen konnte) stellen sollte.
Mit solchen Qualifikationen kann man dann letztendlich nur eins machen.... im Callcenter arbeiten, was nicht so wirklich mein Wunsch war als ich mich für diese Ausbildung entschieden habe.
~~~Übernahme~~~
Ich bin jetzt für ein Jahr in Vivento, eine Tochterfirma der Telekom, übernommen worden gammele aber nur zu Hause rum weil die nix zu tun haben.
Alle kommenden Auszubildenden bekommen hingegen eine Garantie darauf dass sie NICHT übernommen werden, nichtmal für ein Jahr.
~~~Geld&Urlaub~~~
Um dann doch nochmal was positives zu sagen, bei der Telekom verdient man für das was man letztendlich tut doch nicht allzuschlecht. Hinzu kommen 30 Urlaubstage pro Jahr, wozu wohl auch niemand nein sagen wird ;-).
~~~Fazit~~~
Ich möchte jedem der derzeit überlegt eine Ausbildung bei der DTAG anzufangen ans Herz legen sich dies genau zu überlegen.
In meinen Augen ist es eher günstiger sich eine kleine Firma zu suchen. Dort verdient man zwar wahrscheinlich weniger, aber man wird sicherlich die Chance haben mehr Erfahrungen zu sammeln, zu lernen und wird mit höherer Wahrscheinlichkeit übernommen.
...
ein Testbericht von Stolperstein2003-12-27 16:41:10vom 27.12.2003Empfehlung: nein
Vorteile: Vergütung, Absicherung...Nachteile/Kritik: kaum Zukunfsaussichten, schlechte Ausbildung durch mangelnde Kompetenz der Ausbilder
Ich habe in diesem Jahr meine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei der Deutschen Telekom beendet, und ich muss dazu sagen, dass ich nicht ein weiteres Mal bei der Telekom eine Ausbildung beginnen würde.
Um es kurz zu fassen:
Nichts was ich bei der Telekom gelernt habe, war Prüfungsrelevant gewesen. Der Lehrinhalt war vollkommen veraltet. Wir hatten in der BBi 4 Wochen lang MS-DOS, angeschlossen von 1 Woche Windows 3.11, weitere 4 Wochen Windows NT und das Hightlight: 1 Woche Linux (nur)!!!
Ich glaube mir wird jeder zustimmen, dass die Prioritäten dort vollkommen verkehrt
gesetzt wurden. Fachkompetenz der Ausbilder gleich Null. Auf diverse spezifische Fragen wurde eine Weile überlegt und dann geantwortet: Schaut im Internet nach! Welches Internet?
In meiner Abschlussprüfung selbst ging es um WLAN. Entsprechende Komponenten hat unsere BBi nie gesehen. In der Lernwerkstatt für die IT-SE wurden wir dazu genötigt TK-Anlagen aus den frühesten Urzeiten zu programmieren mittels Zahlencodes. Die heutigen TK-Anlagen werden mittels Notebook konfiguriert.
In den sogenannten Betriebseinsätzen war unser Chef froh überhaupt die Leute unterzukriegen. Ein Betriebseinsatzszenario sah so aus, dass ich ein halbes Jahr damit verbracht habe in einem Büro zu sitzen, dass ich mir mit einem Laserdrucker und einem Serverschrank geteilt habe. Vor mir stand ein Rechner ohne Intranet- und Internetanschluss in keinem Netzwerk integriert. Um nicht vor Langeweile zu sterben (Arbeit gab es auch nicht), habe ich mir meine eigene Kennung mitgebracht, den Rechner mit dem DSL-Router im Serverschrank verbunden und gesurft. Wenn es mir zu langweilig wurde, habe ich auch mal für 1 bis 2 Stunden geschlafen. Die einzigste Aufgabe, die ich in diesen 6 Monaten einmal bekommen habe war, ungefähr 100 Faxe zu verschicken. Grund: Der KfB - Lehrling war schon nach Hause gegangen.
Aber nicht alle Betriebseinsätze waren so mies. Trotzdem hatten sie nie irgendetwas mit meinem Beruf als FISI zu tun.
Hat man dann die Ausbildung bei der Telekom erfolgreich mithilfe ausschließlicher Selbstsudien beendet, wird man rigoros nach Vivento versetzt (der Nachfolger der PSA). Diese kurze Karriere endet dann meist im Call Center oder im Kabelschacht beim Kabelziehen. Wer dort nicht freiwillig geht, wird rausgeekelt.
Einige die das lesen, werden sich über meine Ausführungen lustig machen, da es viele andere Auszubildene gibt in anderen meist kleineren Betrieben, die nur als billige Arbeitskräfte ausgenutzt und nach der Ausbildung entlassen werden. Ihnen wird berufstechnisch noch weniger beigebracht als uns bei der Telekom. Jedenfalls muss ich mir das ständig von meiner Verwandtschaft anhören.
Bei der Telekom ist das aber auch nicht besser. Es ist nur genau andersherum. Uns braucht niemand, es weiß keiner etwas mit uns anzufangen. Wir werden nur hin und her geschubst, irgendwo abgestellt und vergessen. Ich sehe es nicht ein mich mit dieser Situation zufriedenzugeben. Ich hätte von der Telekom wesentlich mehr erwartet und ich fühle mich trotz abgeschlossener Berufsausbildung nicht als kompetenter Facharbeiter.
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ein Testbericht von NothingToLose2003-10-26 23:54:33vom 26.10.2003Empfehlung: nein
Vorteile: -...Nachteile/Kritik: - Inkompetente Ausbilder
- keine Prüfungsrelevanten Arbeitsfelder
- Lernen ausschließlich durch "selbststudium"
Ich bin Azubi zum IT-Systemelektroniker bei der Telekom (3. Lehrjahr)
Ich muss sagen, dass mich dieser riesige "Medienkonzern" doch sehr stark enttäuscht hat!
Nach der Ausbildung wandern alle Azubis dieser und der kommenden Generationen in die PSA (=Auffanggesellschaft/"Arbeitsamt intern der Telekom") und sollen dort auf Posten intern und extern der Telekom vermittelt werden (für Praktika und feste stellen)
Leider hat sich erfahrungsgemäß immer wieder herausgestellt, dass kompetente Azubis (die sich dank der unflexibilität und der Inkompetenz der Ausbilder alles selber beibringen mussten) einfach für eine Zeit an Hotlines vermittelt werden (vorübergehend)
Ob heimatnah oder
nicht, interessiert kein bisschen - wenn man ablehnt, bekommt man eine Abmahnung und beim 2. mal ist man Arbeitslos!
Bei der Telekom ist die Ausbildung in 3 Blockarten unterteilt:
1. Berufsschule
2. Bertriebseinsatz (arbeiten in verschiedenen Abteilungen der Telekom)
3. BBi ("Berufssbildung" - eine Art "Schule innerhalb der Telekom")
Den meisten (alles an) Prüfungsrelevantem Stoff bekommt man nur in der Berufsschule mitgeteilt (der in den meisten Fällen nicht von Lehrern erklärt wird, wie in anderen Berufen, sondern selber über verschiedene Medien erarbeitet und Präsentiert werden soll)!
Ich verstehe den Sinn dieser "Lernmethoden" zwar, aber dennoch sollte der Lehrer mögliche Fragen klären und Fehler beheben - wir bekommen dafür nur schlechte noten! Zu dieser Unterrichtsform fällt mir nur ein Satz ein: "WARUM MUSS DAS RAD IMMER 2x ERFUNDEN WERDEN"? Klar lernt man so auch das "Lernen" - aber auf anderer Art und weise könnte man in der Hälfte der Zeit doppelt so viel Wissen vermitteln!
So...jetzt zu den Betriebseinsätzen: Da wir in einer sehr kleinen Ausbildungsstätte mit fast keinen Anschlussmöglichkeiten zu Abteilungen mit "Berufsrelevanteren Inhalten" besitzen, landen unsere Auszubildenden meist beim Baubezirk (Erdleitungen/Kabelmuffen/Kabel in Vermittlungsstellen ziehen) oder im Service (TK-Anlagen konfigurieren, Anschlüsse schalten)!
Das Programmieren von TK-Anlagen und so einige Basics über ISDN/DSL helfen bei der Prüfung - deshalb keine "Sehr schlechte Bewertung"! Anstatt eingelernt zu werden, wird man in den Betriebseinsätzen "ins kalte Wasser geschmissen" und wird Beamten zugeteilt die nur noch auf Abfindung warten. Von "Routern/Gateways/Subnetting/....." haben diese keine Ahnung und wenn man wirklich Pech hat, erwarten Sie, dass man innerhalb von 2 Tagen den Kompletten Arbeitinhalt dieser Ansprechpartner komplett erlernt hat! Wenn nicht, ist man nur noch der "unwissende stift" (dies kann natürlich alles von Standort zu Standort verschieden sein - bei uns, und auch höchstwahrscheinlich in anderen "Provinsstädten", ist es so)
Nun zum Wichtigsten Abschnitt der Ausbildung (laut Telekom), der BBi!
Dort bekamen wir die ersten 4 wochen der Ausbildung Themen wie "Ergonomie am Arbeitsplatz", "Brandschutzverhütung" und "Schreiben des Berichtsheftes" vermittelt! Mittlerweile beschränkt sich dieser Block nur noch auf das Berichtsheftschreiben und Gesprächsrunden, die meistens mehrere Stunden andauern und recht "unnütze" Themen beinhalten ("Gestalten einer Vitrine", "Visualisierung der Telekom-Ziele" usw.)
Durch den Berufsschulunterricht bekommen wir mit, was Auszubildende des gleichen Berufes in so manch anderen Betrieben lernen (z. B. Routerkonfiguration, Programmiersprachen, etc.) - bei uns werden solche Themen nicht einmal angesprochen, weil die Ausbilder selber keine Ahnung von so etwas haben!
Fazit: Wer plant diesen Beruf bei der Telekom zu erlernen, muss sich auf sehr, sehr viel Selbststudium einstellen (Generell bei dem Beruf - erst recht bei der Telekom)
Das wäre erstmal alles was es über die "hochgelobte Telekomausbildung" zu sagen gibt!
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ein Testbericht von Cuchulainn19812003-04-16 12:22:18vom 16.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Azubis werden nicht ausgenutzt, freundliche Ansprechpartner, moderne Geräte, erstklassige Ausbildung, gutes Arbeitsklima...Nachteile/Kritik: -
Am 1. August 2001 begann ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der Deutsche Telekom AG in Saarbrücken. Ich hatte mich ursprünglich als Wirtschaftsinformatiker mit integriertem Studium beworben, denn ich wollte mich so weit wie möglich von der Programmierung fernhalten, doch die Telekom lehnte mich für diesen Beruf ab, machte mir aber gleichzeitig das Angebot, mich als Anwendungsentwickler einzustellen. Selbstverständlich nahm ich diese Angebot mit einem unguten Gefühl an. Ich dachte mir, der Beruf würde mir nicht gefallen. Und außerdem sagte ich mir: Telekom, das kann ja eigentlich nicht
viel werden.
Selten hatte ich mich so getäuscht.
Am 1. August sollten alle Azubis in Kirkel erscheinen, wo ein Einführungsseminar stattfand. Ich hatte damit gerechnet, dass die Telekom wie die meisten anderen Firmen, bei denen ich mich beworben hatte, nicht so viele Azubis einstellt und war daher sehr überrascht als ich erfuhr, dass alleine in Saarbrücken / Neustadt 75 Azubis im ersten Lehrjahr eingestellt worden waren. Neben meinem Berufs bildet die Telekom bei uns fünf weitere Berufe aus: Fachinformatiker für Systemintegration, IT-Systemkaufleute, Systemelektroniker, Wirtschaftsinformatiker mit integriertem Studium und Kaufleute für Bürokommunikation.
Das Einführungsseminar ging über drei Tage, an denen wir vom Betrieb sehr gut untergebracht wurden. Für gute Stimmung und gutes Essen war ebenfalls gesorgt. Es gab mehrere Informationsveranstaltungen über die Telekom selbst, über die Gewerkschaft Verdi, über Datenschutz, die Ausbildung, usw. Zusätzlich sollte das Seminar dazu dienen, dass wir unsere neuen Kollegen und die Ausbilder kennen lernten.
Das Seminar ging von Mittwoch bis Freitag. Die Woche danach hatten wir Berufsschule, und dann trafen wir uns das erste Mal vor dem Entwicklungszentrum Süd-West in Saarbrücken.
Das folgende gilt jetzt selbstverständlich nur für die Ausbildung der Anwendungsentwickler in Saarbrücken, aber ich bin überzeugt, dass die Ausbildung woanders ähnlich und genauso gut abläuft.
Allein in meinem Lehrjahr bin ich mit elf anderen Auszubildenden zusammen, insgesamt gibt es von unserem Beruf immer über dreißig Auszubildende in allen drei Ausbildungsjahren und zwei Ausbilder. Man hat also immer einen Ansprechpartner. Die ersten acht Monate hatten wir Grundschulungen. In dieser Zeit hatten wir Schulungen, die teilweise von Azubis in höheren Lehrjahren und teilweise von Angestellten der Tochterfirma T-Systems gehalten wurden. Im Allgemeinen waren es wirklich sehr gute und hochwertige Schulungen, in denen die wichtigsten Themen abgehandelt wurden. Selbstverständlich war es in dieser kurzen Zeit nicht möglich, mehrere Programmiersprachen zu erlernen, aber diese Schulungen sollten auch nur einen Einblick ermöglichen.
Nach den ersten acht Monaten kamen wir in die Projekte, d.h. wir wurden zu T-Systems versetzt und arbeiteten in verschiedenen Projekten mit. Ich zum Beispiel arbeite derzeit hauptsächlich mit den Programmiersprachen Delphi und VBA. In den Projekten dienen die Projektleiter als Ansprechpartner, man kann sich jedoch auch jederzeit an die beiden Ausbilder wenden.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm. Die Kollegen sind freundlich, man wird wie ein vollwertiger Mitarbeiter behandelt und nicht wie ein dummer Auszubildender wie es in anderen Firmen der Fall sein soll. Jeder Auszubildende bekommt einen Arbeitsplatz und einen Rechner. Wir sitzen meistens mit drei bis fünf Personen in einem Büro, so dass man nur sehr selten alleine ist. Über das telekominterne Intranet ist es jederzeit möglich, Kontakt zu Auszubildenden aus ganz Deutschland aufzunehmen oder Informationsmaterialen zu suchen.
Ganz wichtig ist, dass wir nicht als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Auch während unserer Zeit in den Projekten hat die Ausbildung absoluten Vorrang, denn wir sind im Betrieb um ausgebildet zu werden. Für die Berufsschule werden wir komplett freigestellt, wir müssen also danach nicht mehr in den Betrieb kommen, außer wenn wichtige Arbeit im Projekt ansteht, doch das ist nicht die Regel. Vor der Zwischen- und Abschlussprüfung bekommen wir die Möglichkeit zusammen zu lernen, während der Arbeitszeit können wir den Stoff der Berufsschule wiederholen und uns notfalls regelmäßig zusammensetzen und uns diesen gegenseitig erklären.
Es gibt eine Auszubildendenvertretung, die regelmäßige Versammlungen abhält, so dass wir immer über Themen, die uns betreffen, informiert sind. Für diese Versammlungen werden wir ebenfalls von der Arbeit freigestellt.
Präsentationen, die in unserem Beruf ein wichtiger Teil der Abschlussprüfung sind, werden oft geübt. Dabei bekommen wir ein Thema, das wir im Team bearbeiten sollen. Nach einigen Tagen müssen wir es in einer Power-Point-Präsentation vor unseren Ausbildern und den anderen Lehrjahren präsentieren. Am Ende der Präsentation wird diese genau besprochen; die Ausbilder machen uns auf unsere Fehler aufmerksam und geben Verbesserungsvorschläge, es gibt jedoch auch Lob bei guten Leistungen.
Eine Ausbildung bei der Deutschen Telekom kann ich also nur empfehlen. Ich habe auch schon oft gehört, dass andere Firmen gerne Mitarbeiter einstellen, die bei der Telekom ausgebildet wurden, da die Qualität der Ausbildung allgemein bekannt ist. Es werden allerdings auch hohe Anforderungen gestellt, aber gerade das ist einer der Punkte, der die Ausbildung so gut macht.
Wenn ihr noch Fragen zur Ausbildung bei der Telekom habt oder ihr etwas genauer erläutert haben wollt, schreibt mir bitte in einem Kommentar. Ich werde den Bericht dann jederzeit gerne erweitern.
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