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Dfi Diamond LANPARTY UT nF4 Ultra-D Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
OC-Mainboard der Oberklasse
ein Testbericht von Mcweb2006-08-01 20:24:20vom 01.08.2006Empfehlung: ja
Vorteile: gute Ausstattung
super OC- Möglichkeiten...Nachteile/Kritik: Handbuch nur als .pdf auf Treiber CD verfügbar
Das DFI Lanparty Ultra D ist ein sehr leistungsstarkes Mainboard für den älteren AMD Sockel 939. Es bietet neben PCI- Express und SATA II eine Vielzahl an Features. Durch den großen Umfang an Einstellungsmöglichkeiten ist es vor allem bei Übertaktern sehr beliebt.
Lieferumfang und Austattung:
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Ich habe mir das Mainboard im Otober 2005 für ca. 120 Euro zugelegt und bin von der Austattung begeistert. Das DFI Lanparty Ultra D basiert auf dem nForce 4 Ultra Chipsatz von NVIDIA. Wie der Name des Mainboards schon vermuten lässt richtet sich DFI mit dieser Serie speziell an anspruchsvolle Gamer. Die Farben des Mainboards sind schwarz und gelb. Wenn man zusätzlich im Gehäuse Lampen anbringt, dann leuchten die gelben Bestandteile im Dunkeln. Auch die beigelegten SATA- und IDE-Rundkabel sind aus gelbleuchtenden Kunstoff. Mit im Paket sind ausserdem eine Kurzanleitutng sowie eine Treiber CD, auf der sich das eigentliche Handbuch als .pdf befindet.
Das Mainboard bietet den schnellen Festplattenstandard SATA II, mit dem man bis zu 4 Festplatten gleichzeitig anschliessen kann( theoretisch mit einer Geschwindigkeit von 300 MB/s). Wie so oft sind die praktischen Werte aber dann doch um einiges geringer.RAID- Betrieb ist ebenfalls möglich. Ein weitere Features des Mainboards sind die teils unüblichen Erweiterungen gegenüber dme Referenzlayout von Nvidia. So findet sich auf dem Ultra D ein zweiter PCI-Express Slot, welches bisher eigentlich nur auf SLI Mainboards vorhanden war.
Das Mainboard verfügt zudem über 2 (!) Gigabit-Netzwerkanschlüße, 10 USB 2.0 Ports.
Zudem besitzt das Mainboard eine spezielle Soundkartenlösung. Besitzt man keine eigene Soundkarte, dann kann man das beiliegende Soundmodul mit 6.1 Sound auf das Mainboard stecken und über das BIOS aktivieren. Der Klang dieser Modul-Lösung ist gut, kommt aber nicht an hochwertige Karten aus dem Hause Creative heran. Das Layout des DFI Mainboards ist recht zufirendenstellend. Die Wege sind kurz und sorgen so für geringe Signalzeiten.
Der Northbridge-Lüfter:
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Etwas nervig ist hingegen der Northbridge-Lüfter. Wie alle NF4 - Boards wird auch dieses von DFI aktiv gekühlt. Der 40 mm Lüfter dreht sich mit 7000 Umdrehungen / s, was gerade bei enem Silent PC sehr störend sein kann. Zum Glück lässt sich der Lüfter aber auch mit der beigelegten Software auf 5000 Umdrehungen / s runterregeln. Ich hatte mich jedoch entschieden den Lüfter gegen eine geräuschlose Passiv-Lüftung zu tauschen. Die dafür nötigen Löcher sind bereits vorhanden und der Austausch gestaltete sich als problemlos. Hierbei ist wichtig dass man trotzdem auch eine gute Belüftung des Systems Wert legt, sonst kann es leicht zu Hitzestaus kommen.
Das BIOS des DFI Mainboards bietet einen enormen Spielraum und Übertaktungsmöglichkeiten en masse. Dies war eines der Gründe dafür, warum ich mich für ein DFI Mainboard entschieden hab. Guten Speicher vorrausgesetzt kann man den DDR Speicher von normal 400 Mhz auf bis zu 580 Mhz übertakten, falls so hohe Taktraten überhaupt wünschenswert sind. Gewöhnlicher DDR 400 Speicher wird mit 2,6 Volt betrieben. Beim Ultra 4 D kann man den Speicher mit bis zu 4 V betreiben, wenn man zuvor einen Jumper auf dem Mainboard verändert. Andere Mainboards sperren bereits bei 2,7 Volt ab. Man kann
den Grundttakt in 1 Mhz Schritten schrittweise erhöhen.
Einsteiger sollten von diesen Einstellungen möglichst Abstand halten, weil sie bei falscher anwendung die Stabilität des Systems stark gefährden. Zudem verliert man bei evtl. Beschädigung der Komponenten durch Übertakten den Garantieanspruch.
Fazit:
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Das DFI Lanparty Ultra D ist ein außergewöhnlich gut ausgestattes Mainboard. Für Profis bietet es ein enorm hohes Übertaktungspotenzial. Für gewöhnliche User ist DFI nicht unbedingt schlecht, aber man bleibt weit hinter dem eigentlichen Leistungsfähigkeit des Mainboards zurück. Das Mainboard ist daher hauptsächlich für Leute interessant, die ihre Leistung ihrer Komponenten ausreizen möchten. Casemodder werden sicherlich an der für Mainboards ungewöhnlichen Farbgebung (schwarz/gelb) gefallen finden.
Der Sockel 939 wird in im Moment abgelöst durch den neueren AM2 von AMD. Wenn noch jemand ein 939-System aufsetzen möchte, ist er mit diesem ca. 105 Euro teuren Mainboard gut beraten.
Über Bewertung und Kommentare zu diesem Bericht würde ich mich sehr freuen.
Mcweb
Ich veröffentliche unter gleichem namen bei ciao.de
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