Die Midkemia- Saga (komplett) - Raymond E. Feist
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Die Midkemia- Saga (komplett) - Raymond E. Feist
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Die Midkemia- Saga (komplett) - Raymond E. Feist

Platz 107 in der Kategorie "Medien & Unterhaltung Bücher - A-E".
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

Die Midkemia- Saga (komplett) - Raymond E. Feist Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Geniales Konzept zzgl. genialem Schreibstil und vielseitiger Welt
  • - Packende, mehrfach gefächerte Story (nach verschiedenen, elementaren Charackteren - Liefert außerdem ansätze für echtes zusammenleben - Eine zusammenarbeit, welche zu einer Fantastischen Welt führt
Nachteile/Kritik
  • Teuer ;-)
  • - Stellenweise zu langathmig (Szenen werden übergenau beschrieben) - Vergleichsweise hoher Preis
Greifenklaue

Midkemia: Eine Welt rechts von Mittelerde?

ein Testbericht von 2002-11-23 17:03:32 vom 23.11.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: Geniales Konzept zzgl. genialem Schreibstil und vielseitiger Welt...
Nachteile/Kritik: Teuer ;-)
Midkemia ist mittlerweile eine bekannte Welt geworden, so daß auch ich neugierig geworden bin. Da kam ´ne Kleinanzeige gerade recht, so waren die ersten beiden Bände da und schnell war der Rest beim örtlichen Buch-händler gekauft, naja, die Preise sind ja schließlich deftig – andererseits gibt´s dafür dicke Schicken. Was einem gleich entgegenprangert, ist eine Aussage des Dragon: „Wenn es einen Autor gibt, der im Fantasy-Himmel zur Rechten von J.R.R. Tolkien sitzen wird, dann ist es Raymond Feist.“ Eine etwas seltsame religiöse Lebensphilo-sophie, aber ein Satz, der viel erwarten läßt.


I. Der Lehrling des Magus
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Pug und Thomas sind zwei Kinder am Hofe des Herzogs Borric conDoin von Crydee, die kurz davor stehen, ihre Lehre zu beginnen. Während Thomas große Hoffnung am Mitsommertag aufgeht, von Schwertmeister Fannon zum Lehrling gemacht zu werden, scheint Pug der einzige Junge ohne Lehrmeister zu sein und er müßte den Hof verlassen. Dann aber tritt der Magier Kulgan aus der Reihe hervor und wählt Pug zu seinem Lehrling. Ein Rau-nen geht durch die Menge – schließlich hat der Magier noch nie einen Lehrling erwählt. Aber er scheint in Pug mehr zusehen als die anderen. Anfangs bestätigt sich das nicht, er scheint keinerlei magisches Talent zu besitzen. Aber bei einem Ausritt schließlich rettet er Prinzessin Caroline durch Magie das Leben und der Herzog ist so dankbar dafür, daß er ihn adoptiert. Vorher war Pug ein Waisenkind, welches von Thomas Eltern großgezogen wurde.

Eigentlich hätte alles so schön und friedlich werden können, wenn nicht Pug und Thomas eines Tages am Strand ein fremdartig aussehendes Wrack entdecken würden, auf den ein seltsam bunt gekleideter Schwerverletzter gefunden wird. Kurze Zeit später berichten die Elfen von buntgerüsteten Kriegern, die „heimlich“ versuchen, ihre Grenzen und Länder zu erkunden. Alles sieht so aus, als würden „außerweltliche“ Invasoren einen Erobe-rungskrieg planen. So bricht eine große Gesellschaft von Crydee aus zum Prinzenhof zu Krondor auf, die ständig Konflikte mit den Moredhel haben. Moredhel, die düsterenBruderschaft, ein mit den Elfen verwandtes Volk, daß sich vom richtigen Weg abgewandt hat. Diese fliehen aus dem Grünen Herzen gen Norden, wo weitere ihres Volkes leben. Die Party hingegen muß über die Grauen Türme, einem trutziges Gebirge. Zu ihrem Glück treffen sie auf eine Schar Zwerge, die Patrouillen ausschwärmen ließen ob der Aktivitäten der Bruderschaft. Ihr Anfüh-rer Dolgan führt sie durch den MacMordain Cadal, ein altes Tunnelsystem, daß nur so vor Gefahren strotzt und nur wenige der Gesellschaft erreichen den Prinzenhof, nur um dort festzustellen, daß dort nur eine entmachtete Marionette sitzt, an deren Fäden der König und seine rechte Hand, Guy du Bas-Tyras, ziehen.

II. Der verwaiste Thron
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Pug findet sich in Kelewan wieder, wohin er von den feindlichen Truppen verschleppt wurde. Doch schon bald wird den außerweltlichen Tsunari klar, daß in ihm eine mächtige Kraft steckt, die sie für ihre Zwecke nutzen wollen.

Thomas derweil hat mit einem uralten Erbe zu kämpfen: nachdem er im Cadal durch ein Geist vom Weg abkam, rettete ihn Dolgan und die beiden stoßen auf ein legendäres Geschöpf, einen Drachen, der im Sterben liegt. Er überläßt den beiden seinen Hort und Thomas legt eine Rüstung an, unwissentlich, welche uralte Macht in ihr schlummert – der Geist eines Drachenreiters, eines Valheru, göttliche Wesen, die einst die Elfen (!) erschufen. Kaum sind sie aus dem MacMordain raus, müssen sich die Zwerge aus den Höhlen zurückziehen und kämpfen mit den Elfen Seite an Seite bei der Verteidigung von Elbenheim. Damit erfüllt sich ein Traum von Thomas: die legendäre Elfenherrscherin (wieder-) zu treffen, aber wohl anders, als er es sich gewünscht hat.

Eines wird auch deutlich: das Interesse der Tsunari liegt in den Metallen, welches auf ihrer Welt rar gesät zu sein scheint.

Arutha, Borrics zweiter Sohn, steckt derweil in Krondor fest. Der Prinz ist wohl tot, seine Tochter, Prinzessin Anita, gefangen und Bas-Tyras Schergen überall. Nur mit Hilfe der Diebesgilde und ihren Spöttern gelingt es Arutha schließlich, mit Anita zu entkommen.

Liam, Borrics erster Sohn, ergeht es nicht besser. Sowohl sein Vater, als auch der König sterben. Zumindest hat dieser in seiner Todesstunde einen lichten Augenblick und erklärt Liam zu seinem Thronfolger. Ob sich dieser jedoch gegen Bas-Tyras durchsetzen kann?

III. Die Gilde des Todes
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Der Krieg gegen die Tsunari ist abgebrochen, weil der schwarze Magier Macros das Tor zwischen den Welten geschlossen hat.

Stattdessen steht Arutha, mittlerweile glücklich mit Anita verheiratet und zum Prinzen gekrönt (also 2. Mann im Staate) im Mittelpunkt sowohl der Erzählung, als auch auf der Zielliste der Gilde des Todes. Die Meuchelmörder erwischen seine Frau mit einem hinterhältigen Gift. Zwar können die Priester das Gift stoppen und Anita vorläu-fig retten, indem sie ihren Körper sozusagen in der Zeit einfrieren, mehr aber nicht. So macht sich Arutha auf die Suche nach einem Gegengift mit einer obskuren Gruppe. Bald schon findet er heraus, daß hinter dieser dunklen Machenschaft uralte Mächte stecken, die noch aus den Zeiten der Valheru stammen.

IV. Dunkel über Sethanon
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Herzog Arutha stellt seine gerade geborenen Söhne, das Zwillingspaar Borric und Erland vor, als auf dieser Festlichkeit ein erneuter Anschlag stattfindet, der diesmal gelungen zu sein scheint. Nur eine kleine Gruppe weiß, daß der Prinz sein Tod nur vorgetäuscht hat und nun erneut gen Norden zieht, um einer alten Sage zu frö-nen, nach der nur er in der Lage ist, Murmundus, den Führer der Dunkelelfen zu töten.

Kaum über die Berge treffen die Gefährten auf die Stadt Armengar, dessen Bevölkerung im ständigen Konflikt mit den Dunkelelfen zu einem kriegerischen Völkchen herangewachsen ist. Aber nicht nur das, dort treffen sie auch alte, ungeliebte Bekannte wieder: Guy du Bas-Tyra, der sich dem Prinzen und auch dem Leser anders prä-sentiert, wie er vielleicht gedacht hätte.

Trotz aller Anstrengungen rücken die Dunkelelfen weiter vor bis ins Königreich hinein. Wieder aller Vernunft und strategischen Überlegung scheint Sethanon ihr Ziel zu sein.

Nur Pug und Thomas können den wahren Grund aufdecken, warum Sethanon das Ziel ist. Daher reisen sie in ferne Welten auf der Suche nach Macros, dem Schwarzen.

V. Gefährten des Blutes
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Zwanzig Jahre später: Erland und Borric sind erwachsen, benehmen sich aber eher wie Glücksritter denn wie künftige Thronerben, denn König Lyam hat noch keine Söhne geboren.

Damit die beiden die Härte des Lebens kennenlernen, werden sie als Repräsentant des Königreichs zum Ge-burtstagsfest der Kaiserin von Kesch geschickt. Die Barone James und Locklear, zwei altgediente Gefährten Aruthas, begleiten sie als Anstandspersonen. Doch schon auf ihrer Anreise wird Borric entführt und für tot ge-halten.

Während sich so Erland alleine im Palast der Kaiserin durchkämpfen muß, versucht Borric seinen Häschern zu entfliehen und zum Palast zu gelangen.

Ein waghalsiges Vorhaben, muß er dazu doch halb Kesch durchqueren. Zu seinem Glück findet er schon bald Gefährten, denen er zwar nicht seine Identität anvertraut, aber sich mit ihnen Seite an Seite durch die Unwägbar-keiten des Lebens durchschlägt.

VI. Des Königs Freibeuter
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Wiederum sind die Jahre ins Land gezogen und der jüngste Sohn Aruthas, Prinz Nicholas, ist nun auch erwach-sen. Er ist nicht so verzogen, frech und vorlaut wie seine Brüder, aber er wurde aufgrund seiner Behinderung am Bein immer verhätschelt. So soll auch er eine Lektion für´s Leben bekommen und wird von seinem Onkel am Hofe zu Crydee, Aruthas alter Heimat, als Junker geschickt. Zusammen mit Harry, seinem eigenen Junker, fügt er sich in den Hofstaat ein und erfährt ein wenig von der Härte aber auch der Würze des Lebens.

Alles hätte so... – hatten wir das nicht schon mal? Crydee wird überfallen von einer grausamen Mörderbande, die nur die jüngsten und stärksten entführen, den Rest brutal abschlachtet. Zum Zeitpunkt des Überfalls sind der Herzog und seine Junker auf einen Jagdausritt. Als sie die verbrannten Ruinen betreten, reift im Junker der Ent-schluß, die Bande zu verfolgen und beruft sich dabei auf sein Recht als Prinz. So geht die Jagd los, erst nach Frihaven, eine unabhängige Inselstadt, auf der man sich als Bukanier tarnt und dann durch unbekannte Gewässer gen Westen. Kaum hat man vor der Küste eines unbekanntes Kontinentes die Entführer fast eingeholt, schaffen diese es mit magischer Hilfe, ein Leck in das königliche Piratenschiff zu schlagen. Also muß man sich an die Küste retten.

Die eigene Rückkehr scheint in weite Ferne gerückt, von der Befreiung der Freunde ganz zu schweigen. So lernt man langsam das unbekannte Land kennen, welches schon bald gar nicht mal so fremdartig erscheint.

Das war´s schon?
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Nö! Die meisten Charaktere habe ich außen vorgelassen: Jimmy, die Hand, Martin Langbogen, Calis, Hochopea, Ghuda, Suli, Nakor, William, Anthony, Amon Trask, Trevor Hull, Galain, Ronald, Gardan, Katala, um nur eini-ge zu nennen. Sie alle werden lebendig beschrieben und wachsen dem Leser ans Herz.

Eine weitere Stärke ist, daß Midkemia eine Welt ist, die nicht von Raymond Feist geschrieben wurde, sondern von vielen Autoren, so daß sie immer lebendig wirkt, mal fremdartig, phantastisch, anders, überraschend.
Auch, daß der Autor nicht auf seiner Anfangsstory rumreitet, sondern viele Geschichten von vielen Seiten er-zählt, macht Midkemia unverwechselbar.

Das Drumherum
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Die Coverbilder von Ferenc Regös erreicht vielleicht noch nicht die Qualität eines Elmore, sind aber durch die Bank weg als ziemlich gelungen zu beurteilen. Die insgesamt vier verschiedenen Karten sind ebenfalls ordent-lich und gut detailliert. Die schwarzen Buchrücken machen sich ganz gut im Regal.

Und ich???
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Brilliant! Nein, nicht ich – sondern die Leistung des Autors. Jeder Band ist von neuem extrem spannend und unterhaltsam. Habe ich nach Band eins gerademal erwartet, dass in der Midkemia-Reihe ein Krieg gegen die Fremden ausbricht und in Band sechs einem nach unterhaltsamer Geschichte der Sieger präsentiert wird. Das war aber schon nach Band zwei der Fall. Andauernd wird die Hauptperson gewechselt, ist Pug in #1 noch Hauptfigur, so ist auch er dann nur noch, wenn auch wichtige, Nebenfigur. Zu Band fünf gehen schließlich 20 Jahre ins Land und völlig neue Hauptcharaktere tauchen auf. Das macht das ganze sehr abwechslungsreich, weil lebendig und ohne Längen.

Weiterer Stoff
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Insgesamt gibt es drei weitere Midkemia-Reihen: Schlangenkrieg-Saga, und Kelewan-Saga sind mir gekäufig. Eine davon ist genauso wie die Midkemia-Saga über Band 6 hinaus erweitert. Da ich aber in der zeitlichen Rei-henfolge bleiben möchte, werde ich mir erst die SchlangenkriegSAGA vorknöpfen. Einige der Bände habe ich übrigens auf Vorrat gekauft, den ab und an sieht man sie mal bei den „preisred. Mängelexemplaren“. Wer Angst vor kaputten Büchern hat: normalerweise sind die absolut neuwertig, doch dank der deutschen Buchpreisbindung dürfen nur Mängel- und Restexis zu anderen Preisen verkauft werdem, daher der Stempel!

Nice dice, Eure Klaue


[Sextett von Raymond Feist mit 3.116 Seiten zu Preisen zwischen 14,90 bis 17,90 DM bei Goldmann/ Blanvalet, bei der Umrechnung in Euro darf man davon ausgehnm dass sich die Bücher in die Preiskatergorien ab 8,95 Euro gelangt sind!]
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
TCIoF

Anhang zu der Vorigen Bewertung... Raymond Feist und seine Sagen...

ein Testbericht von 2004-03-02 15:18:18 vom 02.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: - Packende, mehrfach gefächerte Story (nach verschiedenen, elementaren Charackteren - Liefert außerdem ansätze für echtes zusammenleben - Eine zusammenarbeit, welche zu einer Fantastischen Welt führt...
Nachteile/Kritik: - Stellenweise zu langathmig (Szenen werden übergenau beschrieben) - Vergleichsweise hoher Preis
Vorwort:
Leider kann ich nichts über die „Midkimea Saga“ im speziellen sagen, da ich diese noch nicht gelesen habe.
Doch Ich habe eine Darauffolgende Saga gelese,, welche zeitlich später in der gleichen Region spielt. Geschrieben
vom gleichen Autor hat sie viele Ähnlichkeiten (soweit ich das an den „Leseproben“ im Bücherladen beurteilen kann)
mit der hier vorgestellten Midkemia. Desswegen wollte ich diesen Beitrag hierhin schreiben (es gibt ja leider keine Vorstellung zur „Schlangenkrieg Saga“),
um euch über meine Eindrücke zum Schreibstil des Autors zu schildern.

Außerdem ist dieser Beitrag als anhang der vorigen Bewertung zu sehen, der ja schon alles zum Inhalt der „Midkemia Saga“- Bücher enthält.
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Inh alt +Aufbau:
Sowohl die „Midkemia Saga“, als auch die „Schlangenkrieg Saga“ spielen in Midkemia, einem Kontinent, welcher von mehreren
Königreichen Besiedelt ist. Beide Sagen erzählen die Geschichte eines Königreiches anhand ausgewählter Characktere
(Teilweise werden 4 Lebensgeschichten nebeneinander her erzählt), welche eine Tragende Rolle in ihm einnehmen, oder
noch im laufe der Geschichte einnehmen werden, erzählt.
Eine Saga ist jeweils bis zu 9 Bände lang, jeder von ihnen bis zu 400 Seiten lang. Will man also eine gesamte Saga
lesen, so muss man viel Gedult mitbringen (9*400= 3600 Seiten). So ist es nicht verwunderlich, wenn manche Textpassagen
etwas ausführlich erklärt werden (besonders jemanden, der zum ersten mal Fantasy liest, wird dies etwas verwundern
bzw. abschrecken). Doch für eure Gedult werdet ihr reich belohnt:
Raymond Feist entführt einen nicht nur in eine Fantasievolle Welt voller Magie und Mythen, welche so weit gefächert
ist, dass man in den letzten Büchern wirklich mitdenken muss, um nicht den Kontext aus den Augen zu verlieren,
sondern er liefert zugleich (Zumindest in der „Schlangenkrieg Saga“) in den letzten Bänden teils Spirituelle
hilfe. So gibt er dem vorsichtigen, aufgeschlossenen Leser gedankenanstöße, wie z.B. die antiken Götter zugleich
mit der heute am meisten verbreiteten Theologie verbunden werden kann. Bzw. der Glaube an Gott könnte (meiner
meinung nach) in diesem Buch neu begründet bzw. vernüpft werden, mit dem alten „Mehrgottglauben“
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Aussehen:
Bilder sind Ansichtsache, doch ich empfinde jedes Cover aufs neue Faszinierend. Lebendig wird der inhalt des
Buches dargestellt (z.B. „Schlangenkrieg Saga“, Band VI: „Der Zorn des Dämonen“). Auch der Klappentext gibt
den Inhalt des Buches sachlich richtig wider.
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Preise :
Exemplare der Sagen von Raymond Feist kosten standartweise 9,99 euro.
Das mag nicht viel klingen für ein Buch, doch muss man bedenken, dass man 9 Bände braucht, um eine Saga
abgeschlossen zu haben. Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt also der vergleichsweise hohe Preis für eine
Saga. Vor allem für Fantasybegeisterte Studenten...
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Fazit:
Der vergleichbar hohe Preis und die extreme komplexität der Sagen mögen viele abschrecken. Vor allem
unerfahrene Leser sollten vielleicht erst mit etwas anderem anfangen, und erst später mit diesen Sagen
anfangen.
Doch wenn ihr nach anspruchsvoller Fantasy sucht, welche euch fordert, gleichzeitig sehr gut erzählt und
sehr spannend ist, ist (meiner meinung nach) Raymond Feist (egal welche Saga) das richtige für euch. Ihr
müsst euch jedoch (wie z.B. am anfang) etwas durch teils langweilige passagen durchkämpfen (doch das ist
ja in anderen Büchern nicht anders... z.B. der Anfang des ersten Bandes von „Herr der Ringe“)





LG
TCIoF
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Die Midkemia- Saga (komplett) - Raymond E. Feist

 
Allgemeine Informationen Die Midkemia- Saga (komplett) - Raymond E. Feist
gelistet seit: 12.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Allgemeine Informationen
Kategorie: Science Fiction & Phantastische Literatur 
Autoren von A-Z:
Autor: Raymond E. Feist 
Die Midkemia- Saga (komplett) - Raymond E. Feist im Vergleich
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