Wie ich schon in meinem Bericht über die Bretagne geschrieben habe, war ich nun schon dreimal als Betreuerin dort. Leider kann ich aber kein Französisch und bin dann da auf meine Kolleginnen angewiesen, dass sie mir einiges von den Gesprächen mit den französischen Animateuren übersetzen.
Gern würde ich wenigsten etwas davon verstehen.
Vor rund einem Jahr oder sind es schon zwei, wurde auf Anregung meiner Tochter (Bernsteinlicht) ein Sprachprogramm Französisch gekauft. Es war damals ein Schnäppchen und es kostete uns statt 198,00 DM nur 98,00 DM.
Vor kurzem erinnerte sich unsere Tochter wieder daran und ich probierte es daraufhin auch gleich mal aus.
Es handelt sich um den Intensivkurs Französisch von Digital Publishing vom Verlag für neue Medien in München.
Er besteht aus CD-Roms.
- Sprachkurs 1
- Sprachkurs 2
- Grammatiktrainer
- Vokabeltrainer
Das Programm ist einfach super und übertrifft alle, die ich kenne.
Wenn man das Programm öffnet, sieht man die Karte von Frankreich und kleine Bilder aus verschiedenen Gebieten. Man wird von einem Videomoderator begrüßt – es ist Nicole aus Paris. Sie führt den Nutzer durch das Programm und durch Frankreich. Spannende Ereignisse bilden den Rahmen des Lernsystems. 8 Stunden Fotostories zum Zuhören, Lesen und Nachsprechen fördern das Erlernen der Sprache.
Smart Pitch Control ermöglicht die Geschwindigkeit des Sprechens und Nachvertonens zu regulieren. Für Anfänger wirklich super! Gerade das verstehende Hören ist so wichtig, aber bei mir jedenfalls immer das Problem.
Als ich vor ca. 8 Jahren versucht habe Englisch zu lernen, war das Hören immer ein Problem. Lesen gelingt mir noch ganz gut. Na, ja ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste.
Das Programm bietet ein Sprachlabor, in dem es auch ein Aussprachetraining mit Spracherkennung gibt. Alle Dialoge und Anweisungen werden übersetzt.
Was mir auch super gefällt, ist das integrierte Wörterbuch, was ich überall, durch Mausklick auf das unbekannte Wort, aufrufen kann. Auch hier kann ich mir gleich die Aussprache anhören.
Bei den vielfältigen Übungen erkennt das Programm meine Fehler und unterscheidet zwischen orthografischen und inhaltlichen Fehlern. Ich kann mir auch die Fehler korrigieren lassen, wenn ich sie nicht selbst beheben kann. Habe ich sie richtig gelöst, lobt Nicole mich und ging es schief, dann werde ich teils ermuntert und manchmal auch etwas auf die Schippe genommen.
Um diese Software nutzen zu können, benötigt man mindestens:
Windows 95,
8 MB RAM
eine Windows kompatible Soundkarte
eine Bildschirmauflösung 800x600 bei 256 Farben.
Da unser PC diese Voraussetzungen erfüllt, werde ich in den nächsten Monaten mal versuchen, ob mein Kopf etwas von dieser schönen Sprache behält und ich mich im kommenden Jahr oder später ein klein wenig verständigen kann.
Ganz einfach wird es, da ich schon die 50 überschritten habe, wahrscheinlich nicht. Aber wenn es nicht klappt, muss ich es ja niemand verraten und keine Rechenschaft darüber ablegen. Wie ich bei meinen ersten Versuchen bereits gemerkt habe, macht es ja auch ein bisschen Spaß. Sollte es recht gut klappen, werde ich wohl dann auch mal meine Englischkenntnisse wieder etwas auffrischen. Na, mal sehen, wie lange die guten Vorsätze reichen.
Über die Adresse:
http://www.digitalpublishing.de
bekommt ihr bei Interesse weitere Informationen zu diesem und zu anderen Programmen.
Neben Französisch gibt es solche Programme auch für Englisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch als Fremdsprache. Es ist auch möglich die Einzelprogramme wie z.B.: Vokabeltrainer oder Sprachkurs für Anfänger einzeln zu erwerben. Sollte man aber dann alle Programmteile haben wollen, dann wird es natürlich noch teurer.
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Heute schreibe ich über ein Sprachenlernprogramm für den Computer und zwar „Digital Publishing – Intensivkurs Español“. Dieser Kurs besteht aus: Sprachkurs 1 + 2, Vokabeltrainer. Ich werde nur über den Sprachkurs 1 berichten, da es ansonsten zu lang wird. Mit diesem Programm ist es in kurzer Zeit (ca. 4-5 Monate) möglich (natürlich wenn man sich damit intensiv beschäftigt) schon einen Smalltalk auf Spanisch zu führen (bei mir war es so).
Jetzt komme ich zu dem Aufbau des Programms und zu den Funktionen:
Aufbau
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Man fängt mit einem Einstufungstest an. Dieser ergibt nur Sinn, wenn man Vorkentnisse hat und wissen will wie „fortgeschritten“ man schon ist. ABER: Es wird empfohlen nach dem vorgegebenen Lehrplan zu arbeiten.
Nun geht es zum AUSSPRACHELABOR, wo das Alfabet und die Aussprache (soweit ein Mikrofon vorhanden ist) geübt werden und danach zu den GRUNDLAGEN (Básicos), bei den man die Ziffern, Nummern u. a. lernt.
Jetzt fängt es erst richtig an:
Die Einzelnen Lektionen sind in Städte unterteilt z.B. Barcelona, Madrid usw. Es empfielt sich die Lektionen in der vorgegebenen Reihenfolge zu absolvieren. Die Lektionen sind, von den Themen her, ganz verschieden: Grammatik, Wortschatz, Hörverständnis, Aussprache und Textverständis. Sie werden nach und nach immer schwerer.
Funktionen
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Dieses Lernprogramm hat sehr viele Funktionen, darum habe ich den Aufbau etwas gekürzt.
MULTI-FLEX-MENÜ: Das ist das Wichtigste im Programm, denn hier werden alle Ergebnisse festgehalten, so dass man sehen kann, wo noch Lücken sind.
Dort wird...
1.die Bewertung und Aussprache in %
2.die Bearbeitungsdauer in Minuten
3.das Datum der letzten Bearbeitung
4.Schwierigkeitsgrad und Art der Übung
angegeben.
VOICE-PILOT: Diese Option ist etwas für Fortgeschrittene. Der Voice-Pilot gibt dem Lerner die Möglichkeit mit seiner eigenen Stimme das Programm zu steuern.
BEISPIEL: Der Lerner will zur Lektion „Barcelona“ gehen. Nun spricht er folgendes ins Mikrofon: „Gloria, vamos a Barcelona“. Ob es Gloria (die virtuelle Lehrerin im Programm) verstanden hat, sieht man unter ihrem Bild, das sich in der oberen linken Ecke befindet. Wenn ja, dann geht das Programm automatisch nach „Barcelona“; wenn nicht dann wiederholt man es einfach. Das Tolle daran ist auch, dass man sich nicht an einem „Kommando“ halten muss, sondern das Kommando auch variieren kann (z.B. Gloria, quiero ir a Barcelona), denn Gloria versteht mehr als 20000 verschiedene Befehle.
REGIEZENTRUM: Vor jeder Lektion gibt es eine Bildergeschichte, die von Muttersprachlern vertont wurde. Man kann sich jetzt die Geschichte anhören indem man auf PLAY drückt oder „Gloria, comienza el diálogo, por favor“ (Gloria, beginn den Dialog, bitte), sagt. Die Sprechgeschwindigkeit kann frei eingestellt werden. Die normale Sprechgeschwindigkeit ist 100%, diese kann man aber auf max. 60 % verringern oder bis 140 % steigern.
Man kann die Geschichte selber vertonen (nur mit Mikrofon) indem man auf das Mikrofon klickt, das sich in der unteren Zeile befindet. Danach kann man sich den Dialog, mit der eigenen Stimme, anhören. Natürlich kann der Lerner Untertitel auf Spanisch und Deutsch ein- oder ausblenden.
ÜBUNGSTYPEN: Es gibt verschiedene Übungstypen und zwar
Drag and Drop
Hier muss man „herausgefallene“ Wörter in die richtige Lücke ziehen
Lückentexte
Hier muss man den fehlenden Satzteil einsetzen
Multiple-Choice
Hier muss man zwischen Antwortvorschlägen die Richtige(n) ankreuzen
Antwortsätze
Hier bekommt man die
Antwort angegeben und man muss die passende Frage dazu finden
Schüttelsätze
Hier muss man die Wörter in die richtige Reihenfolge setzt, so dass der Satz einen Sinn ergibt
Schütteltabelle
Hier muss man korrekte Wortpaare finden
Diktat
Hier klickt man auf den Lautsprecher-Icon und muss dann aufschreiben was gesagt wurde
Bildzuordnung
Hier muss man die spanischen Wörter zu den zugehörigen Bilder ziehen
INTELLISPEECH: Das ist meiner Meinung nach, neben das Multiflex-Menü, eine der wichtigsten Funktionen. Nachdem eine Übung gelöst wurde, muss der Lerner einen Satz anklicken und den dann nachsprechen. IntelliSpeech bewertet die Aussprache in %.
Zuletzt noch EPS-DAS PARSINGMODUL: Sicher ist es wichtig zu wissen was man falsch gemacht, darum unterscheidet das Programm zwischen Grammatik-, Schreib- und Syntaxfehlern.
Das war eine kurze Übersicht des Lernkurses, aber wer noch mehr wissen will, empfehle ich die Seite www.digitalpublishing.de zu besuchen, denn dort wird alles nochmal, MIT Bildern, genau beschrieben.