Seid vielen Jahren benutze ich eine einfache und effiziente Möglichkeit Daten direkt auf CD zu kopieren. Dies geht allerdings nicht ohne weiteres. Erst benötigt man einen CD-R/W Brenner und dann die geeignete Software. Die Software heißt in diesem Fall: Adaptec DirectCD
-== Das Programm ==-
Adaptec gab vor einiger Zeit, seine Software-Product-Group, einen neuen Namen. Der neue Name heißt Roxio.
Das hier vorgestellte Produkt wurde aber noch unter dem alten Namen verkauft.
Was bedeutet direktes Kopieren, oder direkter Schreibzugriff auf CD?
Dies bedeutet man muss keine Session erstellen (erstmal alles auswählen was man Brennen will) und man benötig dementsprechend kein Brennprogramm welches man starten muss. Durch das Tool wird eine CD-R oder besser noch eine CD-R/W (weil kann man auch löschen) als Festplatte angesprochen. Da das System nun vollen zugriff hat ist ein Kopieren, Löschen oder Moven direkt möglich.
Wie Funktioniert der Direkte Zugriff?
Ersteinmal braucht man einen Treiber, dieser ist in dem DirektCD Tool schon enthalten.
Die CD’s sind auf allen Windows PC’s lesbar, da im UDF-Format (UniversalDiscFormat) geschrieben werden und auch auf jeder CD dieser Treiber als Setup existiert (z.b. für alte Win95 Rechner ohne eigenen UDF-Treiber).
Da die CD’s eine besondere Formatierung benötigen muss man sie zuerst mit DirectCd formatiert werden. Bei dieser Formatierung gibt es zwei Möglichkeiten. Eine Möglichkeit wäre die Komplettformatierung, welche je nach Brennergeschwindigkeit ein bisschen dauert. Die zweite ist ein Quickformat, so wie man es von der Festplatte her kennt, hier wird nur der MBR (Masterbootrekord) gelöscht. Man sollte beachten, dass nach dem Formatieren nicht mehr die gesamte Kapazität vorhanden ist, da auf der CD’s Informationen zum Format geschrieben werden. So hat eine 700ter CD-RW nur noch ca. 600MB.
Nachdem das Format auf der CD ist, kann man sie wie schon erwähnt als Festplatte nutzen, dies ist natürlich langsamer als bei richtigen Festplatten. Man sollte auch beachten, das man nur CD-RW’s also widerbeschreibbare Rohlinge einsetzt, mit normalen geht es zwar auch, aber wenn man da eine Datei gar nicht kopiert haben wollte, lässt sich diese nicht mehr so löschen, das der Speicherplatz wieder frei ist.
Das ganze Funktioniert unter Win9x, WinME und Win2000 nicht aber unter WinXP.
-== Die Installation ==-
Die Installation geht so gut wie von Selbst, lediglich die CD muss man noch per Hand einlegen:-) Ist dies getan kommt auch schon sofort das Setup (vorausgesetzt man hat den Autostart Modus aktiviert). Hierbei kann man nichts falsch machen, wenn man nichts einstellen will so muss man es auch nicht und das Programm macht alles automatisch.
-== Fazit ==-
DirectCD ist die eine sehr gute Möglichkeit seine Daten schnell und unkompliziert auf CD zu kopieren. Die Möglichkeit so zu verfahren als sei es eine Festplatte erlaubt es ohne irgendwelche zusätzliche Brennsoftware und ohne Zusammenstellung einer Session schnell und einfach zu brennen ist das A und O worauf es hier ankommt und warum ich es nutze. Diese Version nute ich allerdings nicht mehr, da sie unter XP nichtlauffähig ist. Wer XP nutzt sollte sich DirectCD von Roxio zulegen, denn unter diesem Label ist die Version XP-Fähig. Ein Tipp: Nur CD-R/W’s benutzen welche keine Billigheimer sind,
ansonsten hat man nicht viel Spaß daran.
Heute möchte ich einmal über nützliches Tool berichten, welches sich mit im Lieferumfang von WinONCD befindet. Es handelt sich dabei um Direkt CD 3.0 womit man aus einem CD-RW Brenner ein Wechselplattenlaufwerk machen kann. Hier nun meine Erfahrungen damit.
Wie funktioniert das?
Nach den Installieren der Software, was automatisch bei der Installation von WinONCD mit geschieht, kann man CD-RW als DOS Formatieren. Dabei gehen allerdings etwas über 100MB Kapazität der CD verloren. Also hat eine 650er dann etwa 540 MB Speicherkapazität. Im Arbeitsplatz erscheint dann die CD als physisches Laufwerk, auf welches dann wie auf eine normale Festplatte oder Diskette zugegriffen werden kann. Dabei sind alle Schreib- Lese und Änderungsfunktionen verfügbar.
Geschwindigkeit
Natürlich gibt es da doch einen kleinen Unterschied zu einer Festplatte. De Geschwindigkeit hängt natürlich stark vom verwendetem Brenner ab. Bei einem Zehnfachbrenner, babei gilt natürlich der Wert für CDRW, erreicht man rein rechnerisch bis zu 1,7 MB/s. Praktisch werden es jedoch nur ca 1-1,5 MB/s je nach Filegröße. Bei älteren Geräten wird es entsprechend noch weniger. Wenn man allerdings nicht ständig hunderte MB hin und herschiebt, macht sich die geringere Geschwindigkeit kaum negativ bemerkbar.
Handhabung
Die Handhabung ist vergleichbar mit der von herkömmlichen Disketten, falls die noch jemand kennt. Nach dem Einlegen der CD im Direkt CD Format kann man gleich darauf zugreifen. Wenn sie in einem Rechner ohne diese Software eingelegt wird, erscheint ein Fenster, in dem man gefragt wird, ob man den Treiber zum Lesen dieser CD installieren möchte, der sich auf jeder DirektCD befindet. Das funktioniert aber nur auf Rechnern, die ein CD-ROM Laufwerk haben welches auch CD-RW lesen kann oder eine Brenner hat. Das Verschieben der Dateien funktioniert mit allen üblichen Programmen, wie Windowskomander oder Windowsexplorer problemlos. Allerdings können CD-Player, die normale MP3 CD-RW lesen können, dieses Format nicht lesen. Gleiches gilt für DVD Player mit MP3 Funktion.
Meine Erfahrungen
Bei älteren oder sehr preiswerten CD-RW habe ich manchmal das Problem, daß sie auf einmal nicht mehr beschreibar sind. Die bereits gespeicherten Daten lassen sich jedoch noch lesen. Nachdem ich die Medien neu formatiert habe, geht es meist wieder, bis zum nächsten Mal. Bei Marken CD-RW ist mir dieses Problem noch nicht aufgefallen.
Die Software selber läuft sehr stabil im Hintergrund. Bis auf den geringen Speicherbedarf, merkt man davon fast nichts. Die Hardwareanforderungen sind relativ gering, wodurch das Programm auch auf älteren Systemen verwendbar ist.
Fazit
Direkt CD 5.0 ist ideal für das kleine Backup zwischendurch. Auch gut geeignet um mal schnell einige hundert MB mitzunehmen. Aufgrund der geringen Größe und der geringen Hardwareanforderung, kann ich es nur empfehlen. Jeder das sowieso WinONCD 5.0 hat hat es sowieso auf dem Rechner und sollte es einmal ausprobieren. Ich möchte dieses nützliche Tool auf jeden Fall nicht mehr missen.
ein Testbericht von Beatrix202002-05-15 20:33:21vom 15.05.2002Empfehlung: ja
Direct CD ist ein Brennprogramm, daß es ermöglicht, eine CD so zu formatieren, daß sie wie eine Diskette über den Windows-Explorer beschrieben werden kann. Man zieht die Daten einfach auf das entsprechende Laufwerk. Im Grunde kann man die CD dann wie eine zweite Festplatte benutzen. Voraussetzung ist natürlich, daß es sich um eine CD - RW (Read und Write) handelt. Man kann die Daten dann auch wieder löschen.
Die Formatierung eineer CDRW dauert relativ lange, va. 35-45 Minuten. Die Kapazität der CD wird nach dem Formatieren kleiner.
Das Programm war
dabei, als ich meinen CD-Brenner Twelve Max 1032 von Memorex gekauft habe.
Ich finde das Programm sehr bequem und einfach zu bedienen. Manchmal ist es mir aber schon passiert, daß eine CD plötzlich nicht mehr zu beschreiben war, obwohl sie eigentlich noch Kapazität haben müßte. Vielleicht lag es aber einfach der Qualität der CD.
Die Software läßt sich ganz einfach installieren. Nach Einlegen der CD, startet automatisch ein Programm, in dem man auswählen kann, was man installieren möchte. Das geht dann wirklich ganz einfach.
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