Disneyland Hotels
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Platz 43 in der Kategorie "Thema Kinder: Diverse Diskussionen". Themenbereich: Freizeit & Urlaub mit Kindern / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.9 von 5)

Disneyland Hotels Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.9 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (4/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Preisgünstig, nach Parkhekmek am Tage-Waldidyll am Abend
  • Alle Hotels -optisch sehr schön -sehr sauber -gutes Essen -schöne Zimmer
Nachteile/Kritik
  • Zu sehr abseits gelegen, ohne Auto unmöglich zu erreichen, nicht besonders komfortabel.
  • -Preis
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Raileigh

Maritim und Chic

ein Testbericht von 2002-04-19 15:49:20 vom 19.04.2002
Empfehlung: ja
Disneyland hatten wir leichtsinnigerweise unseren Kindern versprochen.
Irgendwann nach einem Disneyfilm.
Versehentlich.
In der völlig realitätsfernen Hoffnung, das sie das sowieso wieder vergessen.
Schließlich nagelten sie uns drauf fest.

Wenn man schon einmal mit den Kindern nach Disneyland fährt - und welch anderer Grund, als Kinder sollte einen Erwachsenen sonst auf diese Idee bringen - dann sollte man dies zu einem Zeitpunkt tun, an dem die Kinder bereits groß genug sind, um einen Tagesmarsch über den Rummel kräftemäßig zu vertragen, aber noch nicht so alt sind, das ihnen ständig das frühpupertäre Genörgel: (ätzend, uncool, total krank ey) abgeht. Vielmehr sollte sie sich noch in der Phase befinden, in der sie noch in diese wundervolle Verzauberungsstarre fallen, die Kinder so eigen ist, wenn sie das erste Mal der leibhaftigen Mickey Mouse begegnen.
Unsere beiden Mini-Mäuse sind 8 und 10 Jahre alt, also längst noch nicht so abgeklärt und praktisch im Disneyland-kompatibelsten Alter.
Nicht weil man ihnen auf jede Frage mit der simplen Antwort kommen kann: "Tja, die können eben alle zaubern", sondern, weil sie uns in die Lage versetzen, für diese Zeit, in der man sich in Mickey-Mouse-Hausen aufhält, sein eigenes Alter allmählich zurück zu drehen. Zwei Tage länger in Disneyland und wir würden wieder am Daumen lutschen.

Wir tun es uns drei Tage lang an und übernachten müssen wir auch.

Zunächst checken wir in unserem vom Reisebüro reservierten Hotel ein. Es handelt sich dabei um das größte der drei Hotels am Lake Disney, einem künstlich angelegten See in der Nähe des Themenparkes. Das der See nicht die Form eines riesigen Mickey Mouse Kopfes hat, wundert mich etwas, aber man kann ja nicht alles haben.

Unser Hotel ist, wie die anderen Hotels in Disneyland, ein Themenhotel. Es heißt New Port Bay Club und das Thema ist eindeutig maritim. New Port Bay repräsentiert den maritimen Schick der amerikanischen Ostküste zur Zeit der vorletzten Jahrhundertwende - also etwa die Zeit von 1890 bis 1915. Das merkt man schon an der dauerhaften Rundumbeschallung, die bei Ragtime beginnt und in amerikanischen Jazz-Shanty endet.

In der großen Hotelhalle befindet sich ein Globus, ca. 2 Meter hoch, riesige Kronleuchter hängen von der Decke herunter. Die Rezeption sieht aus, wie der Abfertigungsschalter einer altehrwürdigen Fährgesellschaft. Das Interieur leuchtet in den klassischen Seglerfarben: Marineblau, Weiß und Messing.
Bilder hängen an den Wänden, Ölgemälde, wie sie jede Kunstsammlung mit modernem Kunstverständnis kopfschüttelnd verschmähen würde. Sie stellen alte Seebären, Kapitäne in voller Ausrüstung dar. Schiffe, die gegen Wellenberge ankämpfen, mit Walen um die Wette segeln, sich im Seegefecht befinden, geflaggt und unter vollen Segel ihre Pracht zeigen oder im letzten hoffnungslosen Überlebenskampf vom Meer verschlungen werden.
Häufig sind die Bilder umrahmt von Abbildungen nautischer Werkzeuge. Alle Bilder sind Originale, meisterhaft gemalt und zeichnen sich durch eine hohe Liebe zum Detail aus. Disney hat das Geld für gute Handwerker.
Dort wo keine Bilder hängen, befinden sich Glaskästen, in denen Seemannsknoten zu bewundern sind. Hin und wieder hängt auch eine blank geputzte Schiffsglocke an der Wand oder ein Steuerrad. Auch Seekarten sind zu finden, Fischköpfe und Pfeifen alter Seebären. In einer Bar steht ein Model eines Zweimasters und auf dem Weg zur Lobby ziert eine Sammlung von Zeichnungen verschiedener Schiffskiele die Wand.

Die Treppen sind mit dickem Teppich belegt und von Geländern begrenzt, die an eine Reeling erinnern. Pagen, Rezeptionisten, Reservierungsbefugte und Gepäckträger sehen aus wie livrierte Mitarbeiter eines Kreuzfahrtschiffes. Kurz, das ganze Hotel strahlt den Glanz der Titanic kurz vor dem Untergang aus.

An der Rezeption werde ich schnell mit einer ganzen Mappe wichtigster Utensilien ausgestattet und bekomme erklärt, was der Disneylandbesucher und ins besondere der Hotelgast wissen muss:
Der Hotelgast muss seine Zimmernummer wissen. Wichtig!
Der Hotelgast muss seine Schlüsselkarte bei sich haben. Wichtig!
Der Hotelgast muss einen Zettel bei sich tragen, der als Identitätspass fungiert. Dort steht die Nummer des Gastes, sein Name und seine Unterschrift ist auch drauf. Dieser Identitätspass ist sinnvoll beim Bezahlen in Restaurants und in den Schnickschnackfilialen des Themenparks. In diesem Fall gehen sämtliche Rechnungen aufs Zimmer.
Zahlt Herr Visa später.

Danach muss ich noch ein Frühstück für den nächsten Morgen buchen. Schließlich sind wir nicht die einzigen Gäste. Bei der Gelegenheit reserviere ich noch ein Tisch für das Abendessen. Dabei wird es schwierig noch etwas zu bekommen. Ich bemerkte bereits, das wir nicht die einzigen Gäste sind.

In unserem Flügel - dem Ostflügel - befinden sich fünf Fahrstühle. Im Westflügel gibt es noch einmal fünf. Das Hotel ist wirklich groß. Die beiden Flügel des Hotels erstrecken sich weit um den See herum. Am Westflügel angeleht ist auch noch ein Konferenzzentrum. Der New Port Bay Club wird nicht nur von Disneylandbesuchern genutzt, sondern auch von Ärztekongressen, Managerschulen, Parteien, kurz, von all denen, die es nötig haben, sich von der Notwendigkeit all der Dinge und Arbeiten überzeugen zu lassen, die sie ohnehin bereits kennen und verrichten.

Im fünften Stockwerk befindet sich unser Appartment oder besser unsere Kabine. Der Weg dorthin ist mit hochfloorigen, sehr weichem Teppich belegt, welcher die Füße beim Laufen leicht zur Seite abdriften läßt. Luise erzählt etwas von Seekrankheit und tatsächlich habe ich nach wenigen Schritten den Eindruck im Gang eines in der See rollenden Schiffes zu sein.

Das Zimmer hat dann wirklich nur die Ausmaße einer Kabine. Es ist nicht unbedingt geräumig. Wir hätten die Suite buchen sollen. Allerdings ist es für den Zweck, hier lediglich zu schlafen, ausreichend. Zwei Doppelbetten, ein Schrank mit Fernsehgerät (Disneychannel in mehreren Sprachen), ein Waschraum mit riesigem Spiegel und ein Bad mit Badewanne.
Sofort nach deren Entdeckung wird rücksichtslos die Hausbar geplündert. Herr Visa, ihre Rechnung.

Der Balkon geht auf einen Hof hinaus, neben dem die Einfahrt für Lieferfahrzeuge ist, die das Restaurant beliefern. Das passiert vorzugsweise zum frühen Morgen. Da das Zimmer eine Klimaanlage hat, die es nicht für nötig hält, das Zimmer nachts kühl zu halten, egal, was ich einstelle, versuche ich die Balkontür über Nacht offen zu lassen. Aber entweder schlägt sie gegen das Geländer oder sie klappt zu. Als ich gegen Morgen etwas unter die Tür klemme, kommen die Lastwagen.
Am Morgen schauen wir alle samt auf den Rasen unter dem Balkon. Sechs Hasen zählen wir. Wir sind entzückt und tun so, als hätten wir noch nie welche gesehen.

Nach Disneyland reist die Welt. Kommen Besucher aus Übersee nach Frankreich, so ist Paris Pflicht und Disneyland ein Tagesausflug. Japaner schauen und staunen, das auch andere Nationen so gut nachbauen können. Amerikaner vergleichen es mit den Disneyparks in den U.S.A. und finden es natürlich nicht amerikanisch genug. Inder, Spanier, Scandinavier, Russen und Deutsche sorgen für ein vielsprachiges Ungeheuer, das besänftigt werden will.

Die Ansprüche, die an den Service bestehen, sind ziemlich hoch, was aber nicht bedeutet, das jeder Kellner oder jede Kellnerin jede Sprache beherrscht.

Im Yachtclub, einem der Restaurants des Hotels gerieten wir an eine Kellnerin, die gut englisch und gut französisch sprach, aber von Deutsch nichts hielt. Ich bestellte in einem kongolesisch, das ihre drei Sprachen umfasste, vier Menues, welches wir von einem Kellner serviert bekamen, der hervorragend holländisch konnte, sich aber gegen den Rest sträubte.

Auf die aufmüpfigen Kommentare unserer Kinder, die diese selbstverständlich in Deutsch herausposaunten, reagierten sie alle nicht.
Die Menues, die in den Restaurants des Hotels New Port Bay Club zusammengestellt werden, sind bewusst maritim gehalten. Sie sind zwar übersichtlich angeordnet und mit einem kurzen Blick überschaubar, trotz alledem aber überaus sättigend.
Mit gut gefüllten Bäuchen und einer kurzen Mitteilung an Herrn Visa bedachten wir, der näheren Umgebung um den Lake Disney und der am Ufer herumlungernden Hotels unsere Anwesenheit aufzubürden.

Noch im unmittelbaren Einzugsbereich des riesigen Hotels NewPortBayClub, direkt am Ufer des Sees, glotzt ein kleiner Leuchtturm aus dem Wasser. Er markiert die Einfahrt zu einem kleinen Wasserarm, breit genug, um im Sommer mit kleinen Segelbooten darauf herumzuschippern. Dieser künstliche Flusslauf schlängelt sich am Hotel Sequoia Lidge entlang, das ebenfalls ein Themenhotel ist.

Nicht ganz so riesig, wie das NewPort ist es doch immer noch ein ganz gewaltiger Klops. Es leuchtet rotbraun, wie ein sterbendes Blatt im Indian Summer, vor dem Hotel stehen hohe Kanadische Fichten und das Thema, das sich das Hotel verschrieben hat, ist das friedliche Zusammenleben von Indianern und Siedlern, am Fuße der Rocky Mountains.
So wie die Ausstattung im Hotel erkennen lässt, muss das eine ziemlich harmonische Zeit gewesen sein, voller gegenseitiger Rücksichtnahme und Blutsbrüderschaften. In den Hotelshops gibt es für die lieben Kleinen alle Sorten von Gewehren und Colts zu kaufen, die diesen Friedenswillen deutlich unterstreichen.
Viele Handzeichnung und Karten hängen hier an den Wänden. Meist stellen sie technische Einzelheiten beim Bau von Kanus, Zelten oder Eisenbahnlinien dar. Im Eingangsbereich stehen zwei Indianer in vollem Kriegskostüm, allerdings hinter Glas. Steigt man die Treppe zum Hotelfoyer hinauf, kommt man an der Grillküche vorbei, die sich ebenfalls hinter befindet. Da kann man Hühnchen sehen, die sich munter um die eigene Achse drehen und sich schön knusprig auf ihr endgültiges Ende freuen.
Das Essen im Restaurant ist entsprechend Grillfleischlastiger, als im NewPort.

In der Lobby befindet sich ein Kamin, der von zwei Seiten zu bestücken ist. Der Rauch zieht in den Kamin, der wie eine großer Raumteiler die enorme Größe des Raumes dämpft.
Als ich das Hotel verließ, saß ein elegant wirkender Herr im Anzug in einem tiefen Ledersessel, blätterte in den Börsenberichten des Wallstreet-Journals, während er hingebungsvoll popelte.

Das dritte Hotel am Lake Disney heißt New York.
Wer verrät mir das Thema, das dieses Hotel verfolgt?
Richtig.
New York.
Allerdings nicht das hektische New York der Gangsta-Rapper und HippHopp-Bekloppten. Sondern das schillernde und blankgebohnerte New York der späten Vierziger. Das New York der Kriegsgewinnler, das New York der glatten Terazzoböden, auf denen man schlittern kann, das New York der schicken Autos und Liebesschmonzetten mit Cary Grant und James Stewart und all den anderen netten Damen vom amerikanischen Nachkriegsfilm.
Vor dem Hotel, das mit seinen Wohntürmchen den Big Apple Manhatten nachempfunden wurde, befindet sich im Winter eine Eisfläche, die nicht nur genauso aussieht, wie die vor dem Rockefeller Center, sondern auch noch genauso heißt.

Neben dem Hotel New York beginnt ein kleines gut organisiertes Verkaufs- und Vergnügungsdorf namens Disney Village. Auch bekannt als geldfressendes Monster.
Hier findet man alle Fastfood-Kapitalisten, die sich das verwöhnte Herz eines Großstädters mit verdorbenen Magen und werbeverblödeten Hirnschwamm so wünschen kann.
McDonalds. Natürlich waren wir drin. Eigentümlicherweise waren alle Mitarbeiter schwarz, ganz im Gegensatz zum Kaffee, der eher grau war. In keinem anderen Geschäft in Disney Village habe ich bemerkt, das die gesamte Belegschaft aus Schwarzen bestand. Bei Planet Hollywood, diesem Kochstudio für Hollywoods Biolekfront, standen nur muskulöse Shakerschwinger herum, bei Annetts Diner beschränkte sich die Bedienung auf eine gertenschlanke Weiße. Die Buffallo-Bar war geschlossen und ließ sich von einem Chinesen putzen.
In einer steinernden Badewanne schwimmt ein Krokodil. Es glotzt aus doofen Echsenaugen und reißt sein Maul auf, wenn man es streicheln will. Manchmal brüllt es auch. Die Kinder davon zu überzeugen, das es unecht ist, bedeutet eine Logik zu erzeugen, die selbst sie verstehen.
"Habt ihr es gestreichelt?"
"Ja"
"Wieviel Hände habt ihr noch?"
"Na alle."
"Seht ihr!"
"Vielleicht war es ein Zahmes?" wirft mein Sohn seine Bedenken ein.
"Vielleicht hatte es kein Hunger?" ergänzt Fräulein Tochter.
"Vielleicht war es aus Gummi?" versuche ich es ein letztes Mal.
Diese Variante schließen sie völlig aus. Vorläufig gehe ich mit ihnen nicht in den Zoo.

Ein großes Geschäft voller Schnick-Schnack stellt uns ein Bein und lässt uns sein Inneres straucheln. Hier lebt der Wilde Westen auf Barbipuppen-Größe. Ken mit Revolver, Barbie mit Cowboyhut. Plasteschlangen, Gewehre, Tomahawks aus Gummi, Lutscher mit Micky-Mouse-Ohren und Original australische Öl-Regenmäntel. Down Under blanke Arbeitsbekleidung, hier natürlich Luxus und nicht bezahlbar.
Schade.
Ich ordne den schnellen Rückzug an.

Vor dem Schicky Micky Fastfood-Café Annettes Diner stehen mehrere blitzblank polierte Schlitten aus den fünfziger Jahren. Cadillacs und anderer Angeberschrott. Hier kann man sich zum Lackaffen machen und sich vor diesen schnittigen Kisten fotografieren lassen. Dummerweise stehen ein haufen Leute rum, die das auch wollen und sich schon mal vorsichtshalber mit aufs Foto drängeln. Kleiner Tipp. Für solche Fotos, sollen sie halbwegs echt aussehen, die frühen Morgenstunden nutzen, dann sind nur Reinigungskräfte mit auf dem Foto.
Das Kino am Übergang von Disney Village zur Haltestelle des RER-Zuges lockt mit der Premiere von "The Mummy II" , einem Schinken, den ich mir nach der Enttäuschung des ersten Filmes vermutlich nicht, sehr widerwillig oder unter finanzieller Bestechung anschauen werde.

Zwischen Disney Village und dem Tor zur Traumwelt des Themenparks liegt die Bahnstation (Marne Valle). Der RER fährt von Paris direkt vor die Tore von Disneyland und kippt unermüdlich Hunderte von begierig in den Park strömenden Besuchern aus. Doch mit den Gang auf den Rummelplatz wollten wir noch bis zum nächsten Tag warten.. Die Last einer langen Fahrt machte dir Füße schwer und den Schädel brummig.
Spät abends, als die Kinder friedlich in ihren Betten schlummerten und von Mickey Mäusen, Prinzessinnenbedarfsartikelgeschäften und selbstfliegenden Buzz-Lightyear-Püppchen träumten, schlichen wir uns dann doch noch in eine der Hotelbars hinunter. Eine Flasche Rosé hatte sicher noch Platz unter unseren Schlafmützen. Dummerweise reichte mir der Kellner auch noch einen Hundenapf voller gesalzener Erdnüsse. Bevor ich begriff, was ich da tat, hatte ich auch schon eine im Mund. Kaum hatte ich die erste gegessen, war die letzte auch schon weg. Ich bellte nach einem neuen Trog und benötigte noch einen Wein, um das ganze Salz wegzuspülen. Als verkaufsfördernde Idee, nicht schlecht. Allerdings mindert es die Genußfähigkeit des Weines erheblich.

TIPPS FÜR EIN SELBSTBAUFRÜHSTÜCK IM CAPE CODE RESTAURANT

Der nächste Tag bescherte uns ein Selbstbaufrühstück im Restaurant Cape Cod. Man braucht nur einmal mit der Fähre von Holland nach England gefahren zu sein, um zu wissen, was einem da blüht.
Schlangen winden sich um die Tellerausgabe. Manche Leute irren bereits etwas wirr herum, bevor sie bemerken, das sie noch nichts haben, wo sie das rauflegen können, was sie bereits in den Händen halten.
Bevor ich es schaffe, an die Wursttheke zu kommen, beschließe ich drei Mal, Vegetarier zu werden, gebe aber auch diese Idee wieder auf, da sich ähnlich Entschlossene bereits um den Früchteeimer drängeln.
Gut. Dann hole ich eben erst Getränke. Sobald man sich mit zwei Gläsern Orangensaft und zwei Tassen Kaffee slalomartig durch das Wirrwarr unvermittelt vor die Füße schießender Stühle und herumtorkelnder zeitungslesender Blindfische schlängelt, sich in den schützenden Windschatten einer dicken Rentnerin hängt, deren langsame Bewegungen berechenbar scheinen, befindet man sich in einer Lage, die ich bestenfalls noch mit dem Schlusssprint einer Radetappe vergleichen kann. Wenn der Fahrer vor mir bremst, ist alles zu spät.
Sollte man sich tatsächlich umziehen müssen, weil der freundlichen Rentnerin eingefallen ist, das sie den Zucker vergessen hat, mit einer physikalisch nicht nachvollziehbaren Behendigkeit direkt vor der Kaffeetasse wendete und einen Auffahrunfall verschuldete, so geht man im zweiten Anlauf mit wesentlich weniger Skrupeln an den Start.
Nun wird offensiver gedrängelt, Kinder und Kleinwüchsige weggeschubbst. Ist von einer Sorte Wurst nur noch ein Restbestand von sechs Scheiben übrig, die sich zwei vor einem Stehende höflich gegenseitig anbieten, dann nimmt man sie kurzerhand alle Sechs, auch wenn sie später wegfliegen.
Sollte wieder eine Kollission mit einer Kaffeetasse drohen, so achte man darauf, das die Suppe diesmal in das Dekoltee der Unfallverursacherin plätschert. Und jetzt wird gegessen!

Jetzt will natürlich jeder die Preise wissen, gell?
Wie alles in Frankreich, ist auch dies teuer. Die Umschreibung saftig, trifft es sicher einigermaßen gut.
Für 3 Nächte zahlen zwei Erwachsen und zwei Kinder in der einfachen Kabine im Newport Bay Club 1600,- DM. Über einen Reiseveranstalter kann man mit einem Aufschlag von ca. 300,-- DM noch die Eintrittskarten für vier Tage Disneyland dazuordern, was ich unbedingt empfehlen möchte, denn sonst steht man am Eingang zum Themenpark nochmal an.
So. Was nun in Disneyland selbst so passierte, erfahrt ihr ein andermal.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Chris_ONeal
Chris_ONeal, 19.04.2002
einfach ausgezeichnet
deeperspace
deeperspace, 25.04.2002
Ich hab schon im Disney Haupthotel sowie dem New York und dem New Port Bay geschlafen und ich muss sagen, dass ich das New Port immer noch am besten finde. Zwar liegt das Haupthaus naumlher am Park aber den Preis den man dafuumlr zahlen muss ist es ech
Lideiger
Lideiger, 19.04.2002
Ein Megabericht, hatte richtig Spaszlig am lesen. Aber fuumlr meine Geldboumlrse ist das nichts.
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flowerdoro

Hotel Newport Bay-Club, New York, Sequoia Lodge

ein Testbericht von 2005-06-27 20:12:27 vom 27.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Alle Hotels -optisch sehr schön -sehr sauber -gutes Essen -schöne Zimmer...
Nachteile/Kritik: -Preis
Insgesamt habe ich ungefähr 10 Mal im Disneyland Urlaub gemacht mit Übernachtung. Die Hotels Newport Bay-Club, New York und Sequoia Lodge habe ich dabei besucht.

Das Hotel New York ist das teuerste von den 3, musste aber feststellen dass es mir am wenigsten von ihnen gefallen hat.
Die Zimmer waren nicht so schön eingerichtet wie in den anderen beiden. Allerdings befindet sich vor dem Hotel ein schöner Springbrunnen und eine Eislaufbahn, was ein Vorteil gegenüber den anderen ist.
Gut ist, dass man nur wenige Gehminuten zum Park benötigt.

Das Hotel Sequoia Lodge ist von außen nicht so ansprechend wie die anderen beiden, von innen aber sehr schön eingerichtet mit offenem Kamin und niedlichen Sitzgelegenheiten. Außerdem hängen wunderschöne Teppiche an der Wand.
Die Zimmer sind ebenfalls sehr schön und gemütlich.
Das Frühstück ist auch prima. In diesem Hotel habe ich bisher die meisten Disneyfiguren angetroffen.
Außerdem verfügt das Hotel über ein super Schwimmbad (mit Rutsche!!)

Fast immer war ich im Hotel Newport Bay-Club, da es von außen und innen optisch top ist. Es liegt direkt an einem schönen See, auf den man von einigen Zimmern blicken kann.Es ist alles im Marine-Stil eingerichtet und sieht sehr edel aus. Auch die Eingangshalle ist wunderschön.
Dieses Hotel hat ebenfalls ein tolles Schwimmbad, für das ich aber meist keine Zeit finde, schade..
Das Frühstück ist super lecker.
Dies ist mein Lieblingshotel, da es alles hat was man sich von einem Hotel wünscht. Es ist von innen und außen wirklich sehr schön und nur zu empfehlen!!!
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
glowhand
glowhand, 03.12.2005
shlg
sindimindi
sindimindi, 22.01.2006
Schon besser...-
hjid55
hjid55, 21.03.2007
Sh lg Sarah
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esposa1969

Zu weit weg vom Schuß

ein Testbericht von 2005-01-11 17:55:13 vom 11.01.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: Preisgünstig, nach Parkhekmek am Tage-Waldidyll am Abend...
Nachteile/Kritik: Zu sehr abseits gelegen, ohne Auto unmöglich zu erreichen, nicht besonders komfortabel.
Ich war mit meinem großen Sohn bereits 5 x im Disneyland Paris. 2 x im Sequoia Lodge, 1 x New Port Bay Club, 1 x Santa Fe und eben 1 x Dave Crocket Ranch.

Diese Form von Hotel besteht aus einer Bungalow
Kolonne. Ratsam ist es sich vorher zu informieren, welchen Bungalow man bekommt, da in diesem Bungalow Park absolutes Autofahrverbot herrscht. Sollte man nicht das Glück haben in einem Bungalow in der Nähe des Restaurants -wo sich auch das Schwimmbad befindet -unterzukommen, hat man den Nachteil, dass wenn man im Winter mit nassen Haaren aus dem Schwimmbad kommt einen seeehr weiten Fußmarsch zum eigenen Bungalow hat. Ausserdem käme dieses Hotel für uns nicht mehr in Frage, da es doch ca. 15 Autifahrminuten vom Park entfernt liegt, das bedeutet,wenn man die Buffalo Bill Diner Show besuchen möchte (bei der es Bier gratis bis zum Umfallen gibt, und Bier ist im gesamten Resort recht teuer)ist man danach absolut fahruntauglich und hat entweder die Wahl auf Show und dementsprechend Gratis-Bier zu verzichten oder eben von vorneherein besser ein anderes Hotel zu buchen oder aber eben Führerschein zu verlieren.

Die Bungalowas selbst waren damals auch recht ungepflegt im Vergleich zu den anderen Hotels, dafür waren sie recht kostengünstig. Aber wenn man schonmal Disneyland Paris besucht, dann doch bitteschön das volle Programm und dazu gehört nunmal auch etwas Luxus UND der Besuch eines der vielen Shows und leckeren Restaurants. Wir haben damals ist inzwischen schon etliche Jahre her so ca. 500 DM pro Person bezahlt für eine Pauschale 5 Tage Dave Crocket Ranch (sprich 4 Übernachtungen) aber nur 2 Tage Eintritt. Ist okay für den Preis, wenn man noch vorhat Paris direkt zu besuchen, aber falls nicht, was macht man die restlichen 3 Tage in der Bungalow-Kolonne (ausser schwimmen gehen) wenn man in den Park nicht mehr darf?

Bei dieser Dave Crocket Ranch gint es auch ein Indianerzelt-Dorf mit Spielplatz oder Pony-Reiten für die kleineren. Ein Lebensmittel-Gschäft, 1 Souvenier-Laden, Restaurant und -wie bereits erwähnt- das Schwimmbad, welches das schönste von allen Hotels ist, was ich bisher gesehen habe.

Das mitgebuchte Frühstück war ziemlich läppisch. Kein Buffet sondern fertig aufgeklatschte Teller mit Natur-Yoghurt, Nutella, Marmelade und geb. Speck mit Getränken (Saft aus der Tüte oder Kaffee). Mein Tipp, wenn machbar -ohne Frühstück buchen und lieber im Lebensmittelgeschäft Baguette und Croissants etc kaufen. In den Bungalows ist ja eine Küche enthalten, sodass man sich sehr gut selbst versorgen kann.

Die Bungalows waren auch nicht super sauber. Obwohle zu unserer Ankunft der Park erst wenige Jahre geöffnet war (glaube 3 oder 4 Jahre) war das Bad verschimmelt und im Küchenwaschbecken war noch Eierschale vom Vormieter!!! (die anderen Hotels waren weitaus sauberer)

Falls Dave Crocket dann wirklich nur aus Kostengründen, wobei es inzwischen ja auch günstige andere Hotel in der Umgebung gibt, die mit Eurodisney kooperieren.

Bon voyage

by esposa1969 auch für ciao.de


.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
JoergTh
JoergTh, 17.11.2004
wir waren erst einmal im Disney-Land Paris... und genau da, auf der Dave Crocket Ranch, haben wir gehaust... war wirklich nicht besonders... Liebe Gruumlszlige und schoumlnen Abend! Joumlrg
redwomen
redwomen, 31.01.2005
noch NIE. snief Und wuumlrde trotz meinem Alter mal gerne dort hin. Aber jetzt weis ich wenigstens, sollte ich jemals dort hinkommen, wo ich nicht uumlbernachten muss. LG Maria
panico
panico, 10.03.2007
lg panico:-
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maus1972

Hotel New York

ein Testbericht von 2004-04-02 09:03:18 vom 02.04.2004
Empfehlung: ja
Hallo,

wir waren schon zweimal im Disneyland Paris und werden in diesem Jahr zum drittenmal fahren - allerdings hier das erstemal mit Kindern.

Das erstemal war ich mit meiner Freundin - es war eine Busreise und wir sollten eigentlich ins Hotel Chayenne - ABER da dieses fast ausgebucht war, wurde für uns umgebucht und ohne Zusatzkosten ging es ins Hotel New York.

Aus diesem Grund haben wir auch bei unserer zweiten Reise - diesesmal mit meinem Freund - dieses Hotel gebucht.

Der Eingangsbereich ist hell und freundlich gestaltet. An der Rezeption sind viele Damen und Herren, die unterschiedliche Sprachen sprechen und wir hatten das Glück, gleich jemanden zu finden der auch Deutsch kann - gott sie Dank - musste ich meine Englischkenntnisse nicht herauskramen ;-)

Die Zimmer sind geräumig, verfügen über große bequeme Betten, einen SChreibtisch, einen Schrank mit Fernseher, auf dem sogar ein deutscher Kanal zum empfangen war - ansonsten französische (klar) aber auch Disneylandkanäle in sämtlichen Sprachen. Natürlich gab es auch eine Minibar und ein Telefon. Das Bad war ebenfalls ziemlich großzügig ausgestattet mit zwei Waschbecken, einer Toilette (klar) und einer Badewanne (mit Duschvorrichtung) und einen Fön (Super - wieder ein Teil weniger zum mitnehmen *grins*).

Das Frühstücksbuffett ist sehr reichhaltig und absolut super. Man findet dort über Wurst und Schinken auch Käse, Obst, verschiedene Säfte, viele Brot- und Brötchensorten, marmeladen und Nutella. Alles was das Herz begehrt ;-) Zusätzlich (gegen Aufpreis) konnte man auch Rührei oder dergleichen haben. Konnten wir aber wirklich darauf verzichten - es gab so schon genug ;-)

Das Hotel ansich (wie alle Hotels) ist sehr hellhörig und Kinder, die drei Räume weiter wohnen, kann man durchaus auch einmal toben hören.

Deshalb haben wir uns bei der Planung der diesjährigen Fahrt entschlossen, mit den vier "Rabauken" in die Ranch zu fahren. Hierbei handelt es sich um kleine Ferienhäuser, wo die Kinder auch mal Krach machen dürfen ;-)

Aber wieder zum New York:

Praktisch ist hier natürlich auch, dass es Parkmöglichkeiten vor dem Haus gibt, da wir beim zweitenmal mit Auto angereist sind. Trotz allem mussten wir dies dann nicht mehr benutzten, da der Fußweg zum Themenpark sehr gering ist (10 Minuten in etwa). Und auch ansonsten war hier alles leicht zu erreichen. Die Stadtrundfahrt ging auch vor dem Hotel ab und für das Ansehen der Shows benötigt man auch nur eine Laufzeit von etwa 5 Minuten (wenn überhaupt).

Was mich etwas geärgert hat: Natürlich habe ich in diesen Tagen viele Bilder geknipst - nur leider durch unanchtsamkeit vergessen einzupacken. Diese standen auf dem SChrreibtisch. Das Personal hat diese jedoch NICHT aufgehoben und eventuell nachgesand - sondern weggeworfen. Als ich am Tag danach mein Versehen bemerkte waren diese schon weg. Ich denke gerade bei solchen Sachen sollte man vielleicht doch darauf achten, dass es irgendwo gesammelt wird. Man weiß ja auch noch ein paar Tage später, wer in diesem Zimmer gewohnt hat. Ich hätte auch sämtliche Kosten für Porto übernommen - wenn ich nur meine Filme wiedergehabt hätte......

Ich kann dieses Hotel nur empfehlen. Es ist zwar nicht gerade günstig (weiß die Preise leider nicht mehr) aber es gibt immer mal wieder nette Angebote.

Viel Spaß

Gruß

Maus1972
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
NikitaOnline

Hotel Cheyenne - nicht so verzaubert wie es scheint

ein Testbericht von 2002-04-19 15:13:20 vom 19.04.2002
Empfehlung: nein
An einem Tag unserer Paris Tour wollten wir auch das Disneyland-Hotel besuchen.
Da an Ostern ohne Vorbuchung in den meisten günstigen Hotelketten (z.B. Etap-Hotels) keine freien Zimmer zur Verfügung standen, blieb uns nichts anderes übrig, als wohl oder übel in einem Disneyland-Hotel nachzufragen, ob dort noch ein Schlafplatz für eine Nacht zur Verfügung stand.

Aus den Prospekten, die ich zuvor schon mal gelesen hatte, waren die Hotels zwar etwas teuer, aber noch bezahlbar. Der Gedanke war also einfach, nach einer Nacht im Auto und keiner Dusche, ist es mal egal, wenn es ein paar Mark mehr kostet.

Bei dem Pförtner zum Hotel Cheyenne fragten wir dann an, ob noch etwas frei wäre. Er fragte kurz nach und erklärte uns, dass wir noch ein Zimmer bekommen könnten, jedoch nur für eine Nacht.
Egal, hauptsache duschen und schlafen.

Erste Eindrücke
***************

Nach der beschrankten Pförtnereinfahrt war der erste Eindruck sehr sauber und gepflegt. Ca. 100 m nach der Einfahrt hatte man auf der rechten Seite die Hotelverwaltung. Unmittelbar vor dem Eingang waren speziell für An- oder Abreisende Gäste Parkplätze mit einer Zeitbegrenzung von 30 min.
Zwischen den Parkplätzen und dem Eingang waren noch Bushaltestellen vorhanden, die die Gäste direkt zu den Parks beförderten.
Die Gebäude, die von dem Eingang aus zu sehen waren, glichen alle dem selben Stil - Das Ebenbild einer Westernstadt.
Sehr schön.

Check-In und Preise
*******************

Abends um 19:00.
Wir kommen in die Verwaltung herein. Es herscht noch reger Betrieb an den Informationen und Check-In´s.
Die Halle ist ebenfalls in einem Westernstil gehalten. Dunkles Holz, Ledersessel zum kurzen verweilen, eine Kinderspielecke und eine Saloontheke. Direkt nebenan noch ein Souvenirladen und eine Spielhölle.
Es begrüßt uns direkt ein französisch und englisch sprechender Angestellter, der wie auch alle anderen in einem speziellen Outfit zu dem Flair beitrugen.
Er fragt nach, ob wir reserviert hätten oder nicht, und verweist und dann auf den Herrn, der die Gästeankünfte ohne Reservierungen regelt.
Wir fragen nach dem Preis,
198 Euro für eine Nacht + einem Zuschlag pro Person von ca. 70 Cent.
Frühstück inklusive, Einlass jedoch nur alle halbe Stunde (wir müssen vorher sagen, wann wir frühstücken möchten) und insgesamt eine halbe Stunde Zeit um ans Buffett zu gelangen.
Abendessen und Parkeintritt exklusive.

Nach ca. 25 min haben wir alle Formalitäten erledigt und bekommen unsere Zimmerkarte und einen Plan, wo wir unser Zimmer finden.

Parplätze und Zimmerausstattung
*******************************

Mit unserem Auto können wir 20 meter von unserem Zimmer parken.
Die Zimmer sind in einzelnen Gebäuden angelegt, pro Gebäude wohl ungefähr 40 Zimmer.
In dem Gebäude selbst steht noch jemand, der einem bei der Suche nach seiner Nummer hilft.
Die Zimmer werden mit Hilfe der Karte, die man an der Rezeption erhalten hat, geöffnet.
Der erste Eindruck ist ziemlich beengend. Ein Doppelbett mit guter Matratze und angenehmen Kissen und Decken, ein Hochbett (für Kinder), 2 Sideboards, Telefon, Fernseher, Informationsmaterial zum Park und den Hotels und ein Bad mit Badewanne, Toilette und Waschbecken.
Platz zum bewegen kaum.
Direkt in der Mitte der Zimmerwand ist eine Tür die zugesperrt ist.
Diese führt zum Nachbarzimmer und gibt aufgrund der geringen Dämmung alle Geräusche wieder.
Das Zimmer verfügt über Nachttischlampe und Deckenlampe mit Ventilator.
Ein großes Fenster mit normalen und blickdichten Gardinen lässt das Tageslicht hereinleuchten.
Im ganzen ziemlich sauber.

Abendessen
**********

Nach einem langen Tag und der Vorfreude auf ein gemütliches und gutes Abendessen, wurden wir sehr enttäuscht.
Zu unserem Glück hatten wir bei Ankunft einen Platz für 21:00 reservieren lassen, da die Gäste ohne Reservierung, in einer Schlange von 10 metern warten mussten.
Nachdem wir dann voller Erwartung unsere Reservierung nutzten und eingelassen wurden, war die Enttäuschung da.
Unmengen von Menschen, die sich auf ein Buffet mit nicht allzu großer Auswahl stürzten.
Ca. 5 verschiedene Hauptgerichte, die jedoch nicht schmeckten.
Salate und Obst waren noch zum Teil genießbar.
Mit 2 Getränken, 2 Obstsalaten, einem Teller Spagetthi Bolognese und einem wirren Fleisch Kartoffel-Mix war man mit 35 Euro dabei.
Der Saal in dem die Tische standen war fast voll besetzt und bei den Tischen dir frei wurden, kamen die Bediensteten nicht nach mit saubermachen.
Kein sehr ansprechendes Ambiente

Frühstück
*********

Wie Abendessen, nur kostenlos.
Daher stürzten sich die Menschen noch mehr auf die Speisen.
Teilweise sah man Tablette, die voll mit Brötchen waren, das nächste voll mit Wurst und Käse.
Man hatte gerade den Eindruck, dass ein riesiger Kampf ums Essen ausgebrochen wäre und jeder Futterneidisch auf den anderen war.
Ziemlich stressig.

Zimmerübergabe
**************

Wie wir in den Prospekten am Abend geblätter haben, fanden wir heraus, dass die Zimmer bis 11:00 geräumt sein müssen, da ab 11:00 unsere Zimmerkarte Ihre Gültigkeit verliert.
Also Auschecken mit Stress.


Fazit
*****

Die Fassade des Hotels war beeindrucken, aber das ganze Stand in keinem normalen Preis/Leistungs Verhältnis.
Das nächste Mal steigen wir wieder auf Etap-Hotels um, mit Vorbuchung natürlich.
...
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Kommentare
Anubis71
Anubis71, 04.07.2002
Wolltest du bei dem Preis das Hotel kaufen oder nur das Zimmer buchen? -
Lea89
Lea89, 12.08.2002
unsere unterkunft hat 50Euro fuumlr 4 Personen gekostet. Aber war ja auch ein Haus, Obwohl, dass haumltte eigentlcih mehr kosten mssen.
Ciao Lea
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Dini2000

Komm und lass Dich verzaubern - Disneyland Paris

ein Testbericht von 2002-03-26 15:46:38 vom 26.03.2002
Empfehlung: ja
Da ich 1993 schon einmal im Disneyland Paris war, aber an diesem einen Tag (auch noch an Ostern) längst nicht alles zu sehen bekam, wollte ich schon seit langem noch einmal dorthin.

Zusammen mit meinem Freund entschieden wir uns dafür, in einem Disneyland Hotel zu übernachten um die Zeit voll auszukosten. Unter www.disneylandparis.com forderte ich den offiziellen Kurzurlaubsplaner kostenlos an, der auch kurze Zeit später im Briefkasten lag. Dort informierte ich mich über Preise usw. Darauf muss man sehr genau achten. Wir entschieden uns für das Hotel Cheyenne, eine richtige Western-Stadt.

Je nachdem ob gerade Feiertage oder Ferien sind, variieren die Preise. Ich hatte es gleich auf das 3=2 Sparangebot abgesehen. Wir buchten also vom 13. - 16.5.2001. Durch das Angebot 3 Nächte buchen und nur 2 Nächte bezahlen war das ein Preis von 371 DM pro Person (wir waren ja zu zweit und bis zu 4 Personen können in einem Zimmer übernachten). Wären wir schon am Tag davor, einem Samstag angereist, hätten wir 488 DM pro Person bezahlt. Man muss also schon genau schauen, wo man sparen kann.
In diesem Kurzurlaubsplaner waren schon sehr viele Infos zum Park, Attraktionen und Shows enthalten. Zusammen mit der schriftlichen Buchungsbestätigung erhielten wir auch die Broschüre "Tipps für eine gelungene Urlaubsvorbereitung", in der noch zahlreiche Infos zu finden waren.

Am 13.5. fuhren wir dann mit dem Auto los. Da wir im Spreewald wohnen, waren das ca. 1.100 km, aber da es ein Sonntag war und wir um 3 Uhr früh starteten, kamen wir gut durch den Verkehr. Es waren ja keine LKW's unterwegs und auch sonst kaum Autos.
Gegen 15 Uhr waren wir da und wurden nett empfangen. Im Preis waren 3 Übernachtungen, 3 x Frühstück und 3 x Eintritt in den Park enthalten und nachdem wir das Gepäck im Zimmer hatten, gingen wir gleich los in den Park.

Unser Hotel hat 2-Schlüssel (statt Sterne) und gliedert sich in mehrere Gebäude, so dass es wirklich eine richtige Westernstadt mit bunten Fassaden, einer Bank, dem Büro des Sherrifs usw. ist. Die Zimmer befinden sich in holzverkleideten Gebäuden, die nach bekannten Westernhelden benannt sind. So findet man sein Gebäude nicht nur durch die Nr. sondern auch durch den Namen leichter wieder.
Das Zimmer war sehr witzig. Es gab ein Etagenbett, ein französisches Doppelbett, TV (Disneychannel in Deutsch, RTL und Disneyland-Kanal mit Infos über den Park sowie anderssprachige Programme) und Bad mit Badewanne. Alles war im Westernstil gehalten und sah echt lustig aus. So war z.B. ein Hufeisen an der Tür, Rodeomotive auf dem Teppichboden und der Lampenständer war ein Cowboystiefel. Die Hotelzimmer kann man im übrigen auch im Internet im Rundumblick anschauen, das habe ich vorher auch getan.

Das Frühstück gab es als Buffet, wobei es Brötchen, Croissants und Kuchen gab, sowie verschiedene Sorten Marmelade, Nusscreme, Wurst und Käse sowie verschiedene Sorten Cornflakes. Natürlich gab es auch Getränke. Ich fand das ausreichend für die paar Tage und ich esse sowie immer Brötchen mit Marmelade.

Geldwechseln konnte man im Park und an der Hotelrezeption, aber das fällt ja ab 2001 weg, wenn der Euro da ist.
Lediglich das Essen im Park war sehr teuer, ein Hotdog kostete fast 10 DM.

Ansonsten war es sehr schön. Wir haben an allen Attraktionen teilgenommen, die es gab und Pluto getroffen und ein Foto machen lassen.

Früh um 10 Uhr wurde der Park geöffnet (die Öffnungszeiten variieren am Wochenende und in den Ferien) und wir waren immer die ersten im Park und konnten als ersten zu den Attraktionen laufen, an denen am Rest des Tages Schlange gestanden wurde. Das ist ein Vorteil, wenn man in einem der Disneyland-Hotels wohnt. Allerdings war das längste was wir an Wartezeiten sahen, glaube ich, 30 min. 1993, als wir an Ostern dort waren, gab es Zeiten bis zu 2 Stunden..
Mittags gingen wir noch mal ins Hotel um uns eine Stunde aufs Bett zu hauen, denn unsere Füße taten mächtig weh. Das ist natürlich auch nur möglich, wenn man dort ein Zimmer hat. Wir waren echt froh darüber. Später gingen wir dann wieder in den Park um die Zeit bis zum Ende auszukosten. Um 20 Uhr schloss der Park.

Im übrigen verkehrt ein Pendelbus zwischen dem Disneyland und den Hotels, so dass man nicht laufen muss.

Achso, bei Ankunft im Hotel gibt es u.a. auch ein Heft "Schlaue Tipps", welches auch sehr nützlich ist. Z.B. steht dort, wo es was zu essen gibt und in welchen Preiskategorien, sowie Infos zu den Shops und jede Menge andere interessante Informationen.

Der Kurzurlaub war sehr schön, obwohl man das als Urlaub kaum bezeichnen kann, denn man ist jeden Abend ganz schön fertig vom vielen herumlaufen.
Ich kann jedenfalls nur empfehlen, in einem Disneyland-Hotel zu übernachten. Die Jahreszeit war auch sehr gut, es war nicht zu heiss und nicht zu kalt und auch nicht zu teuer. Die Zeit hat uns auch gereicht. Wir hatten 2 volle Tage und ein paar Stunden am Anreisetag Zeit im Park und das war auch ausreichend. Wir sind mit allem gefahren und wenn man zu oft mit einigen Attraktionen fährt, verliert es leicht seinen Reiz.

Wer sich weiter dafür interessiert, sollte unbedingt mal unter www.disneylandparis.com schauen und sich informieren. Man kann auch kurze Filmausschnitte der Attraktionen sehen und viele Infos erhalten.

Viel Spaß!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Janny
Janny, 18.06.2002
Besonders die Beschreibung vom Hotelzimmer
Kranich
Kranich, 25.03.2006
sh - lg und danke für gute rückbewertungen :-
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Produktbeschreibung Disneyland Hotels

 
Allgemeine Informationen Disneyland Hotels
gelistet seit: 01.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00
Allgemeine Informationen
Themenbereich: Freizeit & Urlaub mit Kindern 
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