Als "Aussortierter" der TU Dresden (wie 50 % des Jahrganges) fand ich im 4. Semester Aufnahme in der HTW Dresden, Studiengang Bauingenieurwesen. Schon am ersten Tag empfing mich eine wohltuende und aufnehmende Atmosphäre der Mitstudenten und auch Lehrerschaft. Wie vergessen war die Ellbogenmentalität und das Gespenst der gewollten Exmatrikulation durch die "Eliteuni". Ganz neu für mich, es gab auch so etwas wie ein Gemeinschaftsgefühl der angehenden Bauingenieure. Die Mitstudenten halfen mit Tips zur Auswahl der Veranstaltungen, Prüfungstips, Belegtips und Hinweisen in der Wichtung des Lernaufwandes.
Inhaltlich und auch in der Intensität unterschied sich das Studium wenig von dem der TU Dresden, jedoch wohltuend, der wissenschaftliche Anspruchsgrad beschränkt sich auf das Wesentliche. Für einen Quereinsteiger der TU sind dann Fächer wie Mathematik, Statik etc. ernst zu nehmen, jedoch verlieren sie ihren Status als Angstfächer. Sehr angenehm ist die Praxisorientierung des Studiums, einschl. des Praxissemesters. So erreicht man schon während des Studiums Firmenanschluß, welcher dazu führte, daß 100% meiner Mitstudenten auch in Zeiten der Bauflaute eine Anstellung fanden.
So richtig Laune macht das Studium dann in der Vertiefungsrichtung, d.h. daß man in einer max. Gruppe von 15 Studenten ständig und auch wirklich intensiv mit dem Lehrgebietsprof eine Zusammenarbeit aufbauen kann dadurch auch ständig mit dem eigenen Leistungsstand konfrontiert ist.
Die Hochschule besitzt atttraktive Verbindungen für ein Auslandsemester/Diplomarbeit z. Bsp. in China, USA, GB, Finnland etc., welches von den Studenten auch ständig genutzt wird.
Beleg für die Attraktivität und den Rang der Absolventen sind die auch heute noch prall gefüllten Jobangebote am "Schwarzen Brett" der Bereiche Bauingenieurwesen/Architektur.
Für ein SDtudium des Bauingenieurwesens an der HTW braucht man die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur. Ebenso ist die fachgebundene Hochschulreife (Das Fachabitur als Voraussetzung möglich. Wer nicht eine enstrechende Berufausbildung oder andersweitig Baupraxis vorweisen kann, benötigt ein sechswöchiges praktikum.
Das Studium:
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Der Studiengang nach dem Vorpraktikum ist aufgebaut als dreisemestriges Grundstudium mit den jeweiligen Prüfungen zum Vordiplom. Das Hauptstudium, 4.-7. Semester beinhaltet ein Praktikumssemester im 5. Ab dem 7. Semester beginnt die Vertiefung. Das 8. Semester wird zur Anfertigung der Diplomarbeit benötigt, wenn aber zuvor die Hauptprüfungen zumindestens bestanden wurden. Abschließend erfolgt die öffentliche Verteidigung.
- Konstruktiver Ingenieurbau
- Verkehrs- und Tiefbau
Weitere Möglichkeiten
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Die HTW Dresden bietet weiterhin den Studiengang als postgraduales Master-Studium mit dem Abschlu M.Sc. Bauingenieurwesen (Civil Engeneering) in den Studienrichtungen
- Verkehrs- und Tiefbau
- Konstruktiver Ingenieurbau & Computing
an.
Äußerst interessant sind die Auslandskontakte der HTW Dresden. Es bestehen Partnerschaften mit den Hochschulen in Nottingham (Nottingham Trent University), dem Technikum Kärnten und der Universtität Zilina in der Slowakei. Über das Sokrates/Erasmus Programm sind Studienaufenthalte in vielen weiteren Hochschulen Europas und in Übersee möglich.
Eigenes Fazit:
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Der Wechsel an die HTW Dresden war für meinen Bildungsweg der Glücksgriff. Wie ich eingangs schon beschrieb steht an der HTW der Student im Mittelpunkt. Der Umgang ist fair, die Hochschullehrer sind kollegial und der Anspruch ist dennoch hoch. Wer aus der Region kommt oder einfach nur in
Dresden studieren will, ist in der HTW richtig.
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Produktbewertung:
4
Bewertung Testbericht:
sehr hilfreich
Erreichbarkeit:
gut
Lehrniveau:
hoch
Mensa:
abwechslungsreich und lecker
Studentenfreundlichkeit:
gut
Informationsangebot:
gut
Freundlichkeit der Angestellten (keine Lehrkräfte):