Drum Halfzware Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.2 von 5)
von 83% aller Autoren empfohlen (5/6).
Bewertungsverteilung:
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Geschmack:
Brandverhalten:
Vorteile
Der gute Tabakduft
sparrt geld,schmeckt
Nachteile/Kritik
Der langsame und schmerzhafte Tod...
schadet der gesundheit
Gott seegne das Lungenbrot
ein Testbericht von Outkast242006-03-20 13:54:25vom 20.03.2006Empfehlung: nein
Vorteile: Der gute Tabakduft...Nachteile/Kritik: Der langsame und schmerzhafte Tod...
da ich schon einige Zeit rauche und mich die derbe Tabaksteuer plagt, kaufe ich mir gelegentlich Tabak. Mein griff fiel da einmal auf den „Drum Halfzware Shag“, da ihn mir ein Kumpel auch empfohlen hat(er hustete stark...). Aber ich möhte jetzt gleich zum Test kommen:
Die Verpackung:
Mit weißem dickem Schriftzug lächelt uns das 40 Gramm Feinschnitt Päckchen in Blau an. Der Preis ist mit 4.5 € ohne Papers(Zigarettenpapier ca. 0,40 €). Dabei ist die Verpackung sehr innovativ und versucht, den Tabak zu schützen und besteht vollständig aus sehr robustem Plastik.
Durch die Umklapptechnik wird der Tabakbeutel schnell verschlossen und aufgemacht. Dabei verdunstet die Feuchtigkeit im Tabak nicht so schnell.
Besonders schick ist hier der gute Klettverschluss, der nicht wie früher immer sehr schnell mit Tabakkrümeln verklebt wird. Dazu gibt es noch gut geschützt einen Kleber für kleine Papers, die man an der Innenseite befestigen kann.
Direkt an der Verpackung findet man alle wichtigen Informationen über die Herkunft des A Klassen Tabaks und auch eine gebührenfreie Hotline mit Website und Anschrift.
In einer Tabelle kann man ablesen, wie viel Nikotin und Kondensat man mit Zigaretten verschiedener Dicke und verschiedenen Papers an die Lungenwände kleistert. Diese werde ich jetzt hier wiedergeben:
Zigarettenpapier Typ A:
Dünn( 0,4 g) entspricht ca. K: 8 mg und N: 0,6 mg
Dick(0,75) entspricht ca. K: 14 mg und N: 1,0 mg
Zigarettenpapier Typ B:
Dünn(0,4 mg) entspricht ca. K: 10 mg und N 0,7 mg
Dick(17 mg) entspricht ca. K: 17 mg und N: 1,2 mg
Selbstverständlich sind auch noch die schwarzweißen Warnhinweise angebracht. In meinem Fall sind das RAUCHEN KANN TÖDLICH SEIN! Und RAUCHEN KANN ZU EINEM LANGEN UND SCHMERZHAFTEN TOD FÜHREN!
Drehverhalten
Nachdem man die Versiegelung der Verpackung öffnet, nimmt man gleich den intensiven Geruch nach Tabak wahr. Ich nehme etwa 0,4 g raus und kurbele die Zigaretten von Hand mit Typ A und Papier(Namen der Produkte verschweige ich hier, aber die meisten sind auch gekennzeichnet ).
Anfangs ist der Tabak nicht ganz so leicht zu rollen weil man ihn gut auflockern muss, damit sich nicht zu verdichtet. Sonst muss man zu stark dran nuckeln, um an den blauen Dunst zu kommen. Dies ändert sich aber häufig da der Tabak immer trockener wird. Perfekt ist es wenn der Tabak ein wenig Feuchtigkeit verliert. Dann kann man ihn leichter auseinander zupfen und auf dem Blättchen verteilen.
Allerdings wird der Tabak dann auch irgendwann mal zu trocken, was dazu führt, dass er regelrecht zerbröselt. Das sieht dann meistens so aus, dass man viel Tabak in die Gosch bekommt(was sehr unangenehm sein kann) und das Brennverhalten verändert sich und wird unregelmäßiger.
Genuss
Der Rauch ist ziemlich würzig im Geschmack und kann schon ordentlich die Lungenflügel lähmen. Den intensiven Rauchgeschmack hat man lange
in der Zunge und es zieht gut in den Lungenflügeln. Allerdings wird die Suchtbefriedigung manchmal durch zu fest gedrehte Zigaretten eingetrübt. Man merkt schon dass dieser Tabak schon stärker ist als herkömmliche Filterzigaretten.
Der Geschmack ändert sich und wird leicht stechender, je älter er wird, was bestimmt an der Verdunstung der Feuchtigkeit liegt. Trotzdem ist es immer noch ganz erträglich.
Die Brenndauer einer Dicken Zigarette beträgt etwa 7 Minuten und die einer dünnen 5 Minuten.
Man sollte sich unbedingt nach jedem Rauchen gut die Hände waschen, da das Kondensat sich oft am gefürchteten „Raucherfinger“ im hässlichen Gelb bis zum Pechschwarz absetzt. Man muss sich mal vorstellen, wie die Lunge nach so einem Sargnagel aussieht g.
Der Blaue Dunst ist sehr intensiv und setzt sich schnell in der Wohnung fest, so dass man ihn nur durch starkes Dauerlüften wieder vertreiben kann..
Meinung
Drum Halfzware Shag ist der Lungenkiller schlecht hin. Ich habe ihn mir 2 mal gekauft und werde ihn mir nicht mehr kaufen. Er ist zu hart und zu siffig. Die Finger färben sich ohne Schutz immer sehr schnell gelb. Auch die Lunge wird hier sehr stark beansprucht, da doch schon ein beträchtlicher Teil von Schadstoffen in die Lunge kommt.
Der Geschmack ist eigentlich ganz gut, aber gegen Ende ist es ein Graus und dann werfe ich ihn meistens weg. Mit einem Tabakbeutel habe ich ungefähr immer so 80 bis 90 Zigaretten hinbekommen, was eigentlich eine ganz faire Leistung fürs Geld ist, wenn man noch 2 mal Papers dazu rechnet(und für die Waschlappen mit Klebefilter ;O)).
Sehr positiv muss ich die Verpackung bewerten. Ich kenne noch die alten Verpackungen und die waren eigentlich wirklich schlecht im Gegensatz zu den heutigen Meisterwerken der Verpackungstechnik.
Abschließend will ich noch sagen, dass man das Produkt nur kaufen sollte, wenn man ein starker Raucher ist, der unbedingt das Geld für Filterzigaretten sparen will. Für ab und zu sind sie auf jeden Fall eine gute Lösung und wenn man eine Drehmaschine besitzt, ist die Qualität auch meistens besser als „handgemacht“.
Ich hoffe, dass Euch der Bericht gefallen hat. Wenn Ihr Fragen oder Kritik zu diesem Bericht habt, dann könnt Ihr, nein dann MÜSST Ihr Euch bei mir melden.
P.S. Freue mich auch auf Korrektur der Rechtschreibfehler.
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Ich berichte hier über den Tabak Drum,den ich für den besten Tabak halte.Als erstes muss ich sagen,das es besser ist das rauchen aufzuhören und das nicht allein wegen der Gesundheit.Das rauchen ist ziemlich teuer geworden und schon allein das ist Grund genug um aufzuhören.Für die Leute(wie ich)die das rauchen nicht aufgeben können oder wollen habe ich einen guten Rat.Kauft euch eine Packung Tabak und dreht euch die Zigaretten selber!!!Mit selbst gedrehten Zigaretten bekommt man mehr als die hälfte einer normalen Schachtel heraus.Das sparrt erstens Geld und zweitens schmecken selbst gedrehte Zigaretten gar nicht übel.
Ich rauche schon seit 6 Jahren :-( und habe das rauchen mit selbst gedrehten Zigaretten angefangen.Und diese rauche ich bis heute noch.Wenn ich hin und wieder mal eine Zigarette mit Filter rauche schmecken mir sie gar nicht so recht.Kann aber auch an der Gewohnheit liegen.Die Marke Drum ist mit abstand die beste marke an Tabak die es auf dem Markt gibt.Drum ist gut zu drehen und ist auch nicht so trocken wie viele andere Marken.Der Geschmack ist einzigartig,der gut im Mund liegt.
In einer Packung befinden sich 40g und das hält mir z.b.2-3 Tage.Die neue Packung finde ich besonders genial,da man an ihr das Zigarettenpapier befestigen kann.
Viele Leute bilden sich ein das sie nicht drehen können doch das stimmt nicht.Es ist noch keiner mit dieser Gabe auf die Welt gekommen.Übung macht den Meister:-).Und für die leute die es wirklich nicht können hat der Mensch die Drehmaschiene erfunden.
Ich möchte mit diesen Bericht auf keinen Fall zum rauchen verleiten.Lasst die Finger weg von Zigaretten.Doch wer dem rauchen schon verfallen ist der kann und sollte Drum mal testen.Der Geschmack ist wirklich einzigartig!!!!Dieser Tabak unterscheidet sich wirklich von all den anderen.Ich muss noch einmal sagen das man sich mit selbst gedrehten zigaretten wirklich eine menge geld sparrt.
Eine Packung Drum kostet 4,10 und man bekommt sehr viel mehr Zigaretten raus.
ein Testbericht von gathor2003-06-03 17:47:18vom 03.06.2003Empfehlung: ja
DRUM absolut Super Power
Ich drehe schon seit über 25 Jahren und NUR DRUM...
aber die neue Verpackung geht mir absolut auf den Keks. Wickel 3 x rum und Du hast einen Riesen Lappen in der Hand. Und dann haben die den "Stoff" so gepresst,... ich glaube 40g sind das garnicht mehr...
Jetzt bin ich zum "Verräter" geworden:
Samson... die gute, alte und vernünftige Verpackung. Naja, am Geschmack kann sich SAMSON nicht messen, aber DRUM nervt mit der "Vernünftigen Idee" ;-))))
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ein Testbericht von Skrewman692003-02-18 10:02:44vom 18.02.2003Empfehlung: ja
Ich bevorzuge Drum-Light, denn ich finde, das der normale (blaue) Drum nach getrocknetem Moos (ö.ä.) schmeckt. Drum Light hat einem angenehmen milden Geschmack, ist aber trotzdem nicht zu lasch. Ich finde, ihr solltet mal die leichtere Alternative ausprobieren. Ob ihrs glaubt oder nicht, ich war selber überrascht, wie gut er schmeckt, denn normalerweise halte ich mich von Light-Produkten fern. Also: Einen Versuch ists wert, oder nicht ???
Ach ja: Lasst euch nicht vom Preis-Leistungsverhältnis verdutzen. Ich finde, daß sämtlcihe Tabakwaren überteuert sind. Aber Drehen ist eine billige Alternative...
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ein Testbericht von H2O_MAN2002-10-21 12:38:17vom 21.10.2002Empfehlung: ja
Heute möchte ich über mein wohl häufigst verwendetes Produkt schreiben.Es begleitet mich mittlerweile unauffällig still und leise durch den Tagesablauf.Auf der Suche nach einem Artikel über den ich meinen nächsten Bericht verfassen könnte ging mir vieles durch den Kopf doch mein „stiller Begleiter“zunächst nicht (man sieht ja schon mal den Wald vor lauter Bäumen nicht).Doch dann viel es mir wie „Schuppen von den Augen“denn wenn ich ein Produkt richtig kenne dann ist es DRUM.
°Warum DRUM?°
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Es liegt jetzt bereits 20 Jahre zurück (ohh
Gott so lange).Ich war ein Jugendlicher, wie viele andere auch,der rebellisch,unternehmunglustig und neugierig auf so viele Dinge war,die auf mich da draußen in der „weiten Welt“ warteten.Natürlich tat ich alles daran „in“ zu sein und so,als meine Freunde das Rauchen „entdeckten“, sollte auch mir die „Welt des Tabakgenusses“nicht verborgen bleiben.Anfänglich „schnurrte“ ich mich so durch meinen Freundeskreis bis die Zigarette mein täglicher Begleiter wurde und ich nun auch rauchen musste,wenn keine Freunde da waren bei denen ich „abstauben“konnte.Da meine finanzielle Lage,als 15 Jähriger nicht so berauschend war,stieß ich schnell auf DRUM.Denn damals kostete ein Päckchen mit 50g Inhalt nur 3.50 DM eine Packung Zigaretten (zum Vergleich) 4,- DM (19 – 22 Stk.) mit einem Päckchen Drum erzielte ich locker die doppelte Menge.Der Geschmack spielte damals eine untergeordnete Rolle der Preis war also für mein Konsumverhalten maßgebend und darum DRUM.
°Warum ich Treu blieb?°
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Wie eben beschrieben rauchte DRUM wegen dem geringen Preis….rauchte?....Vergangenheitsform? ja richtig mein anfänglicher DRUM Konsum ging so ca.7 Jahre lang dann kam eine Fase der Bequemlichkeit und ich stieg auf Filterzigaretten um es war nicht so „umständlich“ Packung auf,Fluppe raus und rauchen.Hierdurch steigerte ich mein Rauchverhalten enorm und nicht nur meine Ausgaben für den „blauen Dunst“ stiegen ins unermessliche dies ging ca.3 Jahre.
*Die Rückkehr zu DRUM*
Nach nun mittlerweile 10 Jährigen Tabak Genuss litten meine Geschmacksnerven darunter und „Filter-Kippen“schmeckten nicht mehr und ich kehrte zur Tabakmarke DRUM zurück.
Denn jetzt sollte der Preis nicht mehr mein Konsumverhalten bestimmen………..nein der Geschmack.Heute muss ich Festellen das weitere 10 Jahre vergangen sind in denen ich DRUM treu blieb.
°Der Geschmack°
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Um diesen zu beschreiben dreh ich mir mal eine mom………so..fertig…..ich zünde die „Gedrehte“ mal und es legt sich ein sehr intensiver,starker und herber Geschmack auf meine Zunge nieder und es „brennt“ein wenig auf dieser.Beim inhalieren stelle ich ein leichtes kratzen fest.Unter die Rubrik „leight“fällt dieses Produkt wahrlicht nicht.Ich würde sogar sagen bei jemanden der gerade mit dem Rauchen begonnen hat wirken sich die geschilderten Eigenschaften stärker aus.
°Der Tabak°
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Hierbei handelt es sich um einen Halbschwarze Tabak Sorte der Qualitätsklasse A.Somit kann ich sagen das er von der Tabakstärke her „mittig“ein zu ordnen ist.Zum vergleich:Vanelle und Rote Hand sind schwarze Tabaksorten und somit „stärker“.DRUM besteht aus einem feuchtem Feinschnittigen Tabak und besitzt einen starken,würzigen Geruch,richt man an der Verpackung.
°Die Verpackung°
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Beschreibe ich nicht so ausführlich da ein Bild zur Verfügung steht aber es sei erwähnt das sich der Hersteller mit der Verpackung auseinander gesetzt haben muss,da früher um das Päckchen eine zusätzliche Kunststofffolie angebracht war,um die Frische zu Garantieren,heute lässt man sie weg und verschweißt den Beutel an der Öffnung bei gleicher Frische.Also weniger Kunststoff viel Papier das kommt der Umwelt zugute.
°Die Preissteigerung°
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Ich versuche mal deutlich zu machen wie sich das Produkt Preislich in den letzten 20 Jahren
entwickelt hat. 50g = 1,76 € 40g = 1,40€ (1982)
40g = 3,15€ (2002)
Ergibt eine Preissteigerung von 1,75 € in 20 Jahren das sind pro Jahr ca.0,09 cent also kann ich behaupten der Preis ist über Jahre hinweg konstant geblieben.Jedoch wurde damals durch die Reduzierung von 50g auf 40g der Preis im Bezug auf Filterzigaretten angepasst.
°Meine Meinung°
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Ich werde einen Teufel tun und das Rauchen verherrlichen denn es ist und bleibt nach wie vor
Gesundheitsgefährdend aber wer einmal damit angefangen hat aus welchem Grund auch immer,wer dabei nicht „geschröpft“werden will,wer dabei auch auf Geschmack nicht verzichten will und nicht nur dem „Nikotin nach front“der wird mit DRUM gut bedient.Übrigens muss ich noch anmerken das seit dem ich wieder zu drehen begann,sich mein Zigaretten Konsum eingeschrängt hat,da der unüberlegte griff zur Zigarettenpackung
Weg viel.DRUM DREHE ICH DRUM
Wieder einmal danke für die Ausdauer H2O
***Rauchen gefährdet die Gesundheit***
DIESE MEINUNG HABE ICH EBENFALLS BEI CIAO VERÖFFENTLICHT !!!
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ein Testbericht von Lutrizia2002-10-03 14:09:54vom 03.10.2002Empfehlung: ja
Nachdem es, wie in meinen ersten zwei Berichten beschrieben nicht so ganz geklappt hat mit dem großen Geld, muss ich jetzt mal was ganz anderes ausprobieren.
Ich fange an zu sparen!
Aber wie soll ich was sparen, wenn ich nichts habe, was ich sparen kann?
Am einfachsten wäre es, wenn ich mich von meinen geliebten Filterzigaretten trennen würde und nur noch selbstgedrehte Zigaretten rauche.
Bevor ich damit anfange, muss ich erstmal lernen, wie man überhaupt selbst dreht. Dazu kann man am besten einen Holländer befragen, den die sollen angeblich Weltmeister in Zigaretten drehen
sein. Also zum Telefon gegriffen und meinen Onkel angerufen.
„Ey Henk, du alter Holländer, sach ma eben wie dat geht mit den selbstgedrehten Zigaretten!“
„Du nimmst dat Flütchen in deine Hände. Die Enden hälst du jeweils zwischen Zeige- und Mittelfinger, packst genug Tabak drauf, drehst es solange zwischen deine Finger bis die Zigarette entsteht. Dann leckst du den Klebestreifen an und klebst sie zusammen.“
„Ääääähhh... Danke Henk. Bis demnächst.“
Also irgendwie habe ich überhaupt nichts kapiert. Ich laufe also direkt mal zum Büdchen und hole mir ein Päckchen Tabak mit Blättchen.
Ich: „Hallo! Ich hätte gerne einmal Tabak mit Blättchen.“
Büdchenmän: „Welcher Tabak und welche Blättchen?“
I.: „Egal Karl, Hauptsache, es qualmt.“
B.: „Ich gebe dir mal Drum und Gizeh-Blättchen, das rauchen alle.“
I.: Danke, können sie mir auch erklären, wie man dreht?“
B.: „Hör mal zu, du Ei, wir sind hier nicht bei ‚Wünsch dir was‘, das musst du schon selbst rausfinden.“
I: „Danke, tschüss.“
Zuhause angekommen lege ich meine neue Errungenschaft vor mir auf den Tisch. Zuerst mache ich den Tabak auf und ziehe mir sofort diesen würzigen kräftigen Geruch rein. Mhhmm. 40g Feinschnitt für 2,91 Euro, da kann kein Dealer mithalten. Und dann noch der witzige Spruch auf der Verpackung:
„ (..) is een bijzondere melange, samengesteld uit geselecteerde (..) „
Da wird das Rauchen zum Comedy – Ereignis.
Also. Mein erster Versuch ging kläglich in die Hose. Lasst euch von mir gesagt sein, das das Papier nach außen um den Tabak muss und nicht anders herum. Die Krümel habe ich immer noch im Mund. Jetzt wisst ihr auch, warum die Tabak-Raucher immer so viel spucken, die haben halt den selben Fehler gemacht wie ich. ;-)
Vielleicht hat mich der Büdchenmann auch nur ein bisschen veräppelt und mir Schnupftabak angedreht. Also habe ich ein kleine Tabaklinie vor mir auf den Tisch gelegt und das Ganze tief durch die Nase eingesnieft. Das war doch mal ein tolles Gefühl..........als der Schmerz im Gehirn wieder nachgelassen hat.
Nicht verzagen und das HB-Männchen fragen, dachte ich so bei mir und suchte seine Telefonnummer raus. Er gab mir den alles entscheidenden Tip für blutige Anfänger:
„Du legst das Blättchen aufgefaltet auf dein Knie. Dann verteilst du ein bisschen Tabak gleichmäßig darauf. Nun faltest du das Blättchen vorsichtig über den Tabak. Jetzt fängst du an dein Bein zu streicheln wobei die Zigarette unter deiner Handfläche liegen bleibt und automatisch rollt sich der Tabak und das Blättchen zu einer tadellosen Zigarette. Nur noch die Klebeseite anlecken, zusammenkleben und fertig.“
Tatsächlich klappte es auf Anhieb. Mittlerweile bin ich Profi-Dreher und man kann mich auch für diverse Veranstaltungen buchen.
Als letztes möchte ich mich noch bei der Firma Gizeh bedanken, denn die legen nach jeder 39. Zigarette immer ein grünes Blättchen bei. Die Zigarette grüne schmeckt zwar ein bisschen komisch, aber sie bringt ein wenig Farbe in dem grauen Alltag. Mittlerweile habe ich schon diverse andere Sorten ausprobiert, aber Drum ist und bleibt der beste Tabak.
Durchgerechnet habe ich das ganze auch. (Ich will ja wissen ob ich was verdiene an der ganzen Quälerei.)
Früher:
1 Schachtel am Tag = ca. 3 Euro
im Jahr = 1092 Euro
Jetzt:
1 Päckchen in der Woche = ca 3 Euro
im Jahr = 156 Euro
Das bringt mir einen Gewinn von 936 Euro im Jahr und mich meinen Wünschen ein Stückchen näher.