Dubai
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Platz 2 in der Kategorie "Dubai". Typ: Stadt / ...mehr
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Dubai gebraucht & neu

Dubai Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.7 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (12/12).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • man bekommt alles was man will in so gut wie allen Variationen - Verwöhnstätte pur, wenn man genug Geld dabei hat
  • interessante Stadt
  • moderne Stadt, Shoppingparadies, durchaus mal sehenswert
  • Traumhafte Landschaft, perfekter Service
  • multikulturell, gutes Shopping, tolle Hotels
Nachteile/Kritik
  • kann das Konto das Leben kosten.....
  • keine Metropole, wie es immer beschrieben wird
  • wenig Sehenswürdigkeiten, deshalb nur für begrenzten Aufenthalt ausreichend
  • nichts
  • hohe Reisekosten
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Hoernchen123

Eine Stadt voller Gegensätze

ein Testbericht von 2002-07-25 22:05:30 vom 25.07.2002
Empfehlung: ja
Vor einem Jahr machte ich Urlaub in Dubai, der Shoppingmetropole am persischen Golf.
Und ich muss sagen, ich war positiv überrascht, denn es ist dort noch schöner, als es im Fernsehen und Reiseführern aussieht.

Wer nach Dubai reisen möchte, sollte auf jeden Fall die Angebote von Ltur nutzen, dort werden schon ab 1300,- Reisen nach Dubai angeboten, mit Unterkunft in 4 Sterne Hotels und Flug mit British Airways, Emirates oder Alitalia.Bei anderen Reiseveranstaltern oder bei Individualreisen (alles selbst zusammengestellt) ist man schnell bei einem Preis von 3000-4000,-oder gar mehr (die British Airways nimmt allein für den Flug in der Economy Class pro Person 4000,-DM; die Lufthansa sogar 6000,-).Aber wir gesagt, mit Ltur wird Dubai dann doch weitaus erschwinglicher.

Wir hatten uns für ein solches 1300,-Angebot entschieden, flogen mit British Airways via London, untergebracht waren wir im 4 Sterne Stadthotel Metropolitan Deira (ehemals Royalton Plaza) mit Halbpension und der Veranstalter vor Ort war Desert Adventure Travel.

Von der Organisation her verlief alles weitaus besser als erwartet.Ltur hatte uns für 45,- pro Person ICE-Fahrkarten nach Frankfurt am Main verkauft, von dort ging es mit British Airways nach London Gatwick.Weiterflug war 3 Stunden später ab Heathrow, was aber kein Problem war.
Die Koffer fuhr British Airways mit einem Van nach Heathrow und wir konnten die sog. Speedlink-Bus nutzen.Dieser Bus ist für alle British Airways Passagiere, die in Heathrow in einen Langstreckenflug einsteigen und kostenlos.Es ist ein wenig kompliziert gemacht, erst erhält man einen Voucher für den Bus, dann tauscht man ihn um in einen Boardingpass für den Bus, dann muss man in der sog. Speedlink-Lounge (Wartehalle trifft es wohl eher)warten, der zunächst orange farbene Boardingpass wird in einen roten getauscht und alle die diese roten Karten haben dürfen in den Bus.Dieser fährt 1 Stunde, allerdings sieht man nichts von London, sondern fährt nur auf der Autobahn umher.

Der Flug nach Dubai dauerte 7 Stunden und es war an Board von British Airways erstaunlich komfortabel.Und unser Gepäck ist trotz der Umlade-Aktion zwischen den Londoner Flughäfen wirklich mitgekommen.

In Dubai angekommen, sieht man das erste Highlight, den Flughafen.Er ist zu großen Teilen aus Glas und Marmor gebaut, die großen Uhren sind von Rolex.Es gibt einen recht großen Duty Free, der aber nicht sooo wahnsinnig toll ist, wie immer behauptet wird.Es sind vielleicht 500m, mit Duty Free Läden, die Essen, Zigaretten, elektronische Geräte und natürlich Goldschmuck anbieten.

Der Weg zur Passkontrollen und zum Gepäckband ist relativ weit, dafür gehen die Kontrollen erstaunlich schnell von statten.Man benötigt, wenn man aus der Europäichen Union kommt, kein Visum.D.h. eigentlich bekommt man dort automatisch und kostenlos eins, das 4 Wochen gültig ist.Einzige Vorraussetzung für die Einreise: man darf keine isrealischen Stempel in seinem Reisepass haben.
Hat man sein Gepäck geholt, wird selbiges nochmal durchleuchtet.Es wird kontrolliert, ob man Sachen dabei hat, die man in die vereinigten Arabischen Emirate nicht mitbringen darf.Dazu gehören z.B. auch westliche Zeitschriften, da sie durch ihre Abbildungen, als pornografische Schriften gelten (da reicht es schon, wenn auf der Zeitschrift eine Frau im Bikini ist...), auch einige Bücher sind verboten, Alkohol darf nur mitgebracht werden, wenn man selbst kein Moslem ist.

Desert Adventure Travel erwies sich als erstaunlich guter Reiseveranstalter.Man wurde vom Flughafen abgeholt, danach fuhr man direkt mit einem Minibus ins Hotel.Die Reiseleitung sprach deutsch und war täglich im Hotel, für den Fall man hatte Fragen oder Problme; es wurde eine kostenlose Tour in 2 Shoppingcenter angeboten und 2 Tage vor der Abreise erhielt man per Fax die Abholzeit zurück zum Flughafen.Ich fand, diese Organisation war sogar besser als bei der Tui.

Schon auf dem Flughafen merkt man die arabische Metalität.Es empfiehlt sich nicht, mit kurzen Sachen zu fahren.Frauen sollten Schultern und Knie bedecken und keine engen Sachen tragen.
Allein reisende Frauen werden von den Emiratis für russische Prostituierte, von denen es in Dubai auch wirklich viele gibt, gehalten, je freizüger die Kleidung umso eher.Man muss, wenn man auf kurze Sachen nicht verzichten möchte oder dir Araber direkt angeschaut, damit rechnen, angelabert zu werden oder gar Preise angesagt zu bekommen.Mit langen, weiten Sachen läßt sich dieses Problem allerdings fast vollständig umgehen.Man wird zwar vielerorts gefragt, ob man aus Russland kommt, antwortet man, dass man aus Deutschland ist, wird sich meist entschuldigt und alle Misverständnisse sind aus dem Weg geräumt...
Aber auch Männer sollten sich an bestimmte Kleiderregeln halten.Kurze Hosen sind in den Augen der Emiratis Unterhosen und das man so nicht auf der Straße rumläuft, sollte klar sein...
Man sollte es aber auch nicht übertreiben und sich traditionelle Kleidung (weiße Gewänder für Männer, schwarze Umhänge für Frauen) zulegen, man wird nicht nur belächelt, einige könnten sich sogar beleidigt fühlen.

Dubai gibt als das Paradies zum Shoppen.Auf der einen Seite mag da was wahres dran sein.Es gibt zur Zeit 7 Shoppingmalls mit vielen Geschäften.Ich selbst war nur in 2 Malls, im Deira City Center, dem größten Shoppingcenter der Stadt mit 300 Geschäften und dem Alghurair Center, mit 150 Läden das älteste Shoppingcenter Dubais.
Wer glaubt wirkliche Schnäppchen zu machen, liegt in den meisten Fällen falsch.Elektronische Geräte sind recht günstig, alles andere aber nicht.Klamotten sind fast nur von Designern, Schmuck ebenso, dementsprechend sind die Preise.Lediglich die Supermärkte, die teilweise ähnlich wie in Walmart alles haben, bieten günstig alles mögliche (auch Kleidung und Handys) an.
Wer allerdings das nötige Kleingeld hat, kann hier einkaufen, bis die Kreditkarte glüht.Es gibt fast nichts, was es nicht gibt.Abgesehen von Alkohol, den es in dem Emiraten nur in bestimmten Hotels zu sehr hohen Preisen gibt.
Die Einheimischen scheinen selbst nichts anderes zu tun, als zu shoppen.Sie bekommen Geld vom Staat und müssen deshalb nicht arbeiten gehen.Deshalb tun sie den ganzen Tag nix anderes als den ganzen Tag mit ihren zahlreichen Frauen und Kindern einzukaufen.Meist sieht man die Frauen dann einkaufen, der Mann sitzt draussen und telefoniert mit seinem Handy, bis ihn eine Frau zum bezahlen ruft.Ein etwas seltsamer Anblick, aber in Dubai durchaus normal.

Einkaufen kann man natürlich auch in den sog. Souqs, den Märkten, vorbei der Goldmarkt wohl der berühmteste sein dürfte.Gold gibt es hier nur in 18 und 24 Karat, eine solche Kette kostet dann knapp 460,-DM, man kann zwar handeln, teuer bleibt es dennoch.Wer nicht gerade großen Wert drauf legt, dass Schmuck so und so viel Karat hat, kann sich den Einkauf sparen.Ansehen sollte man sich den Markt dennoch, denn die Auslagen, die man dort in den Geschäften liegen sieht, sind einfach unbeschreiblich.Ketten und Armbänder reihenweise, alles glänzt, Araberinnen kaufen Gold barrenweise (für sie ist Gold die wichtige Mitgift, wenn sie ihre Kinder verheiraten)usw..Man zahlt nur den reinen Goldwert (jeder Laden hat eine Waage fürs Gold), Verzierungen u.ä. kosten nur einen sehr geringen Aufpreis.
Auf dem Gewürzmarkt gibt es natürlich Gewürze, alles wird in Kisten und Säcken angeboten und ist sehr billig, man kann neben Gewürzen auch Henna und verschiedene Duftstoffe (allem voran Weihrauch) gleich kiloweise erstehen.
Es gibt noch den Haushaltswaren- und Stoffsouq, alle Souqs sind ähnlich aufgebaut und durchasus sehenswert.Auch wenn man gar nichts kaufen möchte.
Hinter den Souqs sind dann vieles allerdings düster aus.Hier leben die Gastarbeiter aus Indien, Pakistan und anderen Ländern.Sie bekommen keinerlei Unterstützung vom Staat und leben in wirklich extrem armen Verhältnissen (sowas schlimmes hab ich noch nie irgendwo gesehen, dagegen sind amerikanische Ghettos oder auch der berliner Bezirk Kreuzberg noch recht wohnlich und gepflegt!!).Nachdem wir das gesehen hatten, hat wir definitiv keine Ambitionen mehr, uns das Burj Al Arab, das luxuriösiste Hotel der Welt, anzuschauen.

Wer das allerdings gerne tun möchte, kann dies für 200 Dirham (das sind ca. 125DM) tun.Dafür gibt es eine Führung sowie Essen.

Die Stadt wirkt zwar mit ihren Hochhäuser aus Glas, den 5 spurigen Autobahnen und Shoppingcentern sehr modern, dennoch ist der Islam allgegenwärtig. An jeder Ecke befindet sich eine Moschee, 5x am Tag ruft wird zum Gebet gerufen (ich fand das am Anfang voll seltsam, man steht vorm Einkaufszentrum und plötzlich dieser total orientalisch klingende Ton, aber man gewöhnt sich schnell dran), Freitags, zur Hauptgebetszeit schließen viele Geschäfte und es fahren keine öffentlichen Busse.Zu allen Gebetszeiten wird das Fernsehprogramm unterbrochen, freitags gibt es eine Live-Übertragung aus Mekka.
Aufgrund des Islams gibt es in Dubai auch eine andere Aufteilung der Woche, Donnerstag und Freitag sind sowas wie bei uns Samstag und Sonntag, sprich die Geschäfte schließen Donnerstags teilweise schon um die Mittagszeit, Freitags hat alles, außer einige Supermärkte, zu.
Als Frau muss man noch ein paar besondere Dinge beachten.Im Bus muss man vorn in der ersten oder zweiten Reihe sitzen und auch auf jeden Fall vorne aussteigen.Ich wollte, wie ich es von Deutschland gewohnt bin, bei der hinteren Tür aussteigen, was für riesiges Entsetzen beim Busfahrer und allen anderen Fahrgästen gesorgt hat und mich sofort rückwärts zurück weichen ließ.
In Restaurants gibt es ebenfalls gesonderte Bereiche für Frauen und Familien.

Benzin ist sehr billig in Dubai (kostet halb soviel wie Wasser), deshalb sind sowohl Taxi-als auch Busfahrten sehr billig.Der Busplan ist teilweise recht schwer zu verstehen und man wird schon mal voll in die falsche Richtung geschickt.Auch Taxifahrer kennen sich nicht immer aus...Einmal hätte uns ein Taxifahrer beinahe mitten in die Wüste gefahren, wären wir nicht rechtzeitig rausgesprungen.Es war ein echter Horror, immer wieder sagte ich, dass unser Hotel doch aber in einer ganz anderen Richtung sei, der Taxifahrer beharrte aber darauf, gerade aus weiter zu fahren.Zum Glück hatten wir an einer Kreuzung die Chance schnell auszusteigen.Ich weiß nicht, ob der Taxifahrer nun absichtlich falsch gefahren ist, um mehr Geld zu verdienen oder ob er sich nicht auskannte, schließlich sind weder Taxi-noch Busfahrer Einheimische mit entsprechenden Ortskenntnissen...
Selbst einen Wagen mieten würde ich keinem ohne Ortskenntnisse empfehlen.Es gibt fast nur Kreisverkehre, außerdem hupen sämtliche Autos sofort los, wenn bei grün nicht sofort los gefahren wird, oder der Vordermann zu langsam ist.


Vor Kriminalität braucht man in Dubai übrigens keine Angst haben, die Strafen sind so hoch, dass niemand jemand anders was tut oder stiehlt.Viele Einheimische lassen einfach ihre Handys und Taschen irgendwo liegen, sie wissen, dass ihnen keiner etwas weg nehmen wird.Selbst nachts kann man durch die dunkelsten Ecken sicher herumlaufen.

Telefonieren nach Deutschland ist übrigens sehr teuer, wer nach Hause telefonieren möchte, sollte 6,-/min einkalkulieren.Internet ist billiger, für umgerechnet ca. 6,- kann man eune Stunde z.B. in den Einkaufszentren surfen und Emails nach Hause schicken.


Die beste Reisezeit ist der Winter.Dort sind die Temperaturen einigermassen erträglich.Im Sommer ist es allerdings billiger nach Dubai zu reisen.Dafür muss man mit Temperaturen von 50°C zurecht kommen, was für den Kreislauf am Anfang nicht gerade einfach ist.Das Meer und die Pools haben ebenfalls eine hohe Temperatur, als wir da waren, hatte der Swimmingpool des Hotels 30°C, das Meer 35°C, wärmer als eine normale Badewanne...Erfrischend ist es nicht zu baden, dafür kann einem aber auch nicht kalt werden, selbst wenn man die ganze Zeit im Wasser sitzt.
In der Sonne sitzen kann man bei diesem Wetter allerdings nicht, braun wird man aber auch schon, wenn man nur zwischen Strand und Liege hin und her läuft :).
Dubai versucht auch im Sommer für Touristen attraktiv zu sein, mit den Dubai Summer Surprises.Es gibt jede Menge Gewinnspiele, Hotels bieten günstigere Preise an, in den Shoppingmalls gibt es Sonderangebote und Rabatte...

Natürlich kann man, wie bereits oben erwähnt, in Dubai nicht nur shoppen gehen, sondern auch baden.Zu fast jedem Hotel gehört ein Strand, ist das Hotel, wie unseres, zentral in der Stadt gelegen, gibt es fast immer Shuttle-Bus zu einem Strandhotel.
Die Strände sind sehr schön, Liegen gibt es immer, denn es handelt sich um Privatstrände.Hier darf man natürlich Badekleidung tragen, aber niemals oben ohne oder gänzlich ohne Kleidung baden oder in der Sonne liegen.An öffentlichen Stränden ist mehr Zurückhaltung gefragt, die Einheimischen gehen in ihren normalen Sachen baden und als Tourist sollte man wieder Schultern und Knie bedecken.

Wer sich konkret über Einkaufszentren oder Sehensürdigkeiten informieren möchte, sollte sich auch mal die Seite http://www.dubai-city.de ansehen.

Alles in allem ist Dubai auf jeden Fall eine Reise wert, wenn auch nicht unbedingt zum Shoppen, sondern eher um diese schöne Stadt mit ihren Gegensätzen zwischen moderner Architektur und alten Traditionen, sowie den in Dubai völlig unerwartetem Gegensatz zwischen arm und reich, anzuschauen.
...
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elchtest

Familienurlaub de luxe

ein Testbericht von 2011-10-12 13:50:47 vom 12.10.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: super Hotels, Shoppingparadies, Unterhaltungsangebot auch für Kinder,Exotik...
Nachteile/Kritik: hohe Reisekosten
Unsere dreiköpfige Familie war nun schon um vierten Mal dort und es wird hoffentlich nicht das letzte Mal sein!
Dubai bietet Luxus, Sonne, Strand, Shopping und Exotik für die ganze Familie.

Unser bevorzugtes Hotel ist das Jumeirah Beach Hotel. Am Besten bucht man" Executive", das bedeutet, man hat Zugang zu einem seperaten Pool, einem eigenen Frühstücksbereich und man bekommt zusätzliche Snacks. Die Zimmer sind schön und der Blick von den raumhohen Fenstern auf den Burj al Arab ist atemberaubend.
Am Pool, der im Sommer gekühlt wird, bekommt man kühle Handtücher und Eis angereicht. Gelegentlich kommt jemand vom Servicepersonal und besprüht einem die Füße mit kühlem Wasser. Wenn man sich aufraffen kann geht man die 50m zum Wild Wadi Wasserpark, dort hat man kostenlosen Eintritt als Hotelgast. Hier setzt sich Mann, Frau oder Kind in einen Wasserreifen und läßt sich die Rutschen hinauf und hinunterspülen- man braucht wirklich nicht einmal auszusteigen.

Am Abend kann man zwischen 40 Restaurants wählen, alle erstklassig. Zum Teil sind die Restaurants im benachbarten Hotel Madinat Jumeirah, einem Hotelkomplex mit eigenem Souk und Wasserstraßen. Natürlich geht man dorthin nicht zu Fuß, sondern man wird mit einem Golfwagen gefahren. Wem nach mehr Abwechslung zumute ist, der kann mit dem Taxi in eine der Mals fahren . Hier gibt es wirklich nichts was es nicht gibt! In die Einkaufszentren sind zum Teil Vergnügungsparks für Kinder integriert !! In der Emirates Mal gibt es eine Skihalle. In er Dubai Mal kann man eislaufen.
Nicht verpassen sollte man eine Fahrt auf das höchste Gebäude der Welt. Allein die Fahrt mit dem futuristischen Aufzug lohnt sich! Man kommt sich vor wie Kapitän Kirk, wenn der Lift in die Höhe schießt und überall blinkt und leuchtet es um einen herum. Die sensationelle Aussicht von Oben wundert einen schon gar nicht mehr.
Unsere Familie hat es noch nicht bis in den Gold Souk geschafft und wir waren auch noch nicht in der Wüste, aber ich hoffe wir können das noch nachholen!
Unschwer läßt sich erkennen das ich von Dubai als Urlaubsland begeistert bin, wobei ich den makellosen Strand und das Meer noch gar nicht erwähnt habe. Jedem der die nötigen Mittel hat und der streßfreie Urlaubstage im Luxus verbringen möchte, kann ich Dubai wärmstens ans Herz legen - auch wenn alle Bekannten die Nase rümpfen werden und sagen: Wie dekadent!
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Kommentare
paula2
paula2, 12.10.2011
liebe Grüße
Miraculix1967
Miraculix1967, 12.10.2011
Schönen Abend und LG aus dem verregneten gallischen Dorf Miraculix1967
katjafranke
katjafranke, 12.10.2011
Liebe Grüße von der KATJA
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MichaelGranada

Reise zwischen altem Arabien und neuem Millenium

ein Testbericht von 2006-02-14 15:57:33 vom 14.02.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Traumhafte Landschaft, perfekter Service...
Nachteile/Kritik: nichts
Mit einer Rundreise von Dubai nach Oman ist ein wahrer Traum in Erfüllung gegangen.
Unter anderem besuchten wir auch das wunderschöne "Jumeirah Beach" - Strandresort im Madinat Jumeirah…

Zunächst ging es in Dubais Strandresort am Jumeirah Beach, ins Madinat Jumeirah.
Es ist kein Hotel, eigentlich auch kein Resort, sondern eine komplette arabische Stadt aus 1001 Nacht.
Allein der Souk im Madinat Jumeirah ist die Nachbildung eines historischen Marktplatzes im arabischen Stil mit 75 Geschäften und Boutiquen sowie 21 Restaurants und Bars.
Die Zimmer, Märkte, Restaurants, Gartenanlagen und der mehrere kilometerlange, private Jumeirah Beach erinnern an die alten Geschichten von Ali Baba und den 40 Räubern oder von Aladin und der Wunderlampe.

Service und Ausstattung sind einfach erstklassig. Zimmerservice nachts um 2 Uhr, kein Problem.
Das Zimmer inkl. Bad war ca 20 qm groß, hatte zwei bequeme Betten, Minibar, zwei Telefone, Fernseher, Minibar, Sitzecke mit Sofa, Schreibtisch, Einbauschrank, Föhn...

Das Bad war luxuriös und stilvoll: Granitwaschtisch, großer Spiegel, Badewanne mit Duschvorhang, Toilette, Waage und elektrisch beleuchteter Schminkspiegel. Das Märchen aus 1001 Nacht vollendet sich im Six Senses Spa des Madinat Jumeirah, mit europäischen und fernöstlichen Wellness-Therapien oder einer indischen Ayurveda-Behandlung…

Schließlich erreichten wir mitten in der Wüste das "Jumeirah Bab Al Shams Desert Resort & Spa" mit der Atmosphäre einer längst vergessenen Beduinenstadt.
Von endlosem Sand umgeben, den tausende Fackeln feuerrot erleuchten (… man gerät so schnell ins Schwärmen!), blickt man in einen strahlenden Sternenhimmel und lebt einen Augenblick tatsächlich das Märchen aus 1001 Nacht.

Vom zauberhaften Madinat Jumeirah aus bietet sich ein Besuch des Burj Dubai an. Mit 800 Metern soll dies der höchste Turm der Welt werden und wächst aus der Altstadt Dubai Citys empor.
Aber Dubai wächst nicht nur in den Himmel:
Selbst wenn der Golf von Arabien im Weg ist, baut man weiter…
"The Palm" entsteht als künstliche Insel vor der Küste mit jeweils 17 Palmwedeln, einem Durchmesser von fünf Kilometern und soll aus dem All mit bloßem Auge erkennbar sein.
"The World" stellt in Inselform die gesamte Erde dar…

Der Oman an der Südostküste Arabiens bietet endlose Wüsten, unwegsame Bergregionen, Sandstrände, so weit das Auge reicht, einsame Dörfer, quirlige Städte und arabische Basare, an denen die Jahrhunderte scheinbar spurlos vorübergegangen sind…

Bereits am letzten Abend haben wir bei einer Wasserpfeife mit Apfelaroma unseren nächsten Dubai-Besuch geplant…
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Kommentare
Lotosblüte
Lotosblüte, 14.02.2006
Ach, herrlich... lg
morla
morla, 14.02.2006
sehr hilfreich
trine800
trine800, 14.02.2006
sh, würde mich über Gegenlesungen freuen
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Letizia21

Ich glaub die haben zu viel Geld, wie machen die das nur????

ein Testbericht von 2005-02-22 13:28:13 vom 22.02.2005
Empfehlung: ja
D U B A I

Größenwahn am Persischen Golf

Wer nach Dubai fliegt, darf sich über den Anblick von unzähligen Riesenkränen und Baggern nicht wundern, denn überall in der City wird gegraben und gebaut. Mit gigantischen Projekten wie dem höchsten Turm der Welt, künstlichen Palmen-Inseln, einem Unterwasserhotel und einer Skihalle mitten in der Wüste will sich das Emirat eine prosperierende Zukunft „nach dem Öl“ sichern.

THE PALM

Als achtes Weltwunder bezeichnet Dubai sein Vorzeigeprojekt „The Palm“. Zurecht. Zwei 50 Quadratkilometer große Inseln in Palmenform anzulegen, gilt als bautechnische Meisterleistung. Über 100 Millionen Kubikmeter Stein und Sand wurden dafür benötigt. Die Ausmaße der Baustelle sind so groß, dass Astronauten die Palmenstruktur einen Kilometer vor der Küste Dubais mit bloßem Auge aus dem Orbit sehen.

Auf „Jumeirah“ und „Jebel Ali“ entstehen Ferienparadiese der Luxusklasse: Über 50 Nobelhotels, ein großer Yachthafen, Restaurants, Einkaufszentren, Sport-Anlagen, 2500 Strandvillen und genauso viele Apartments mit Meerblick planen die Erbauer auf beiden Inseln. Jumeihra soll 2006 fertig werden – die Bauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren. Schon drei Wochen nach dem Verkaufsstart in 2003 waren alle Immobilien vergriffen. Die Käufer – darunter viele Prominente –, munkelt man, bezahlten für die 380 Quadratmeter großen Luxusherbergen mit Pool und Bootssteg über eine Million Euro. Die Apartments waren ab 500 000 Euro zu haben. Auch die Immobilien auf Jebel Ali sind bereits vergriffen. Der Einzugstermin soll in 2007 sein.

Baukosten: 3,8 Milliarden Euro

<--- an alle in Dubai, könntet ihr mir eine Wohnung schenken???? :-)!!!!!!


BURY DUBAI

Dubai ist das Land der Superlative. Deshalb darf im Emirat ein Turm, der höher ist als alle anderen auf der Welt, nicht fehlen. Das ist gar nicht so einfach. Shanghai zum Beispiel beansprucht für sich, mit dem World Financial Center den höchsten Turm der Welt zu bauen. Das 492 Meter hohe Gebäude soll in drei Jahren fertig sein. Um sicher zu stellen, von keinem anderen Projekt überholt zu werden, baut Dubai gleich 68 Meter höher. Doch ob der Burj Dubai an der Sheik Zayed Road nicht doch höher wird, weiß im Moment keiner so genau. Das will der lokale Bauträger EMAAR Properties PJSC erst bei der Fertigstellung 2008 verraten. Was sich im Inneren des höchsten Turms der Welt befindet, steht allerdings schon fest: Wohnungen, Büro- und Geschäftsräume, Unterhaltungs- und Freizeiteinrichtungen, die größte Shopping-Mall der Welt und natürlich ein Luxushotel.

Baukosten: über 1,2 Milliarden Euro


HYDROPOLIS

Wie ein riesiges Raumschiff sieht der Entwurf des ersten Unterwasser-Luxushotels der Welt aus, das an der Küste Dubais entsteht. Geplant hat es der Deutsche Architekt Joachim Hauser, der sich von Jules Vernes Roman „20 000 Meilen unter dem Meer“ inspirieren ließ. Über einen Glastunnel gelangen Gäste von dem Empfangsbereich an Land in den Unterwasserkomplex in 20 Meter Tiefe. Dort befinden sich 220 großzügige Suiten, drei Restaurants, ein Wellness-Center, ein Ballsaal und ein großer Swimmingpool. Wer sich im Hydropolis einquartieren will, muss tief in die Tasche greifen: Eine Übernachtung soll bis zu 4800 Euro kosten. Eröffnungstermin: 2006.

Baukosten: 455 Millionen Euro


SUNNY MOUNTAIN SKI DOME

Sogar Ski fahren kann man ab 2006 in Dubai. Nicht auf Wüstensand wie bisher, sondern auf echtem Pulverschnee. Dafür baut das Emirat mitten in der City eine riesige Skihalle mit einer 400 Meter langen Piste. 6000 Tonnen künstlichen Schnee braucht man, damit 1500 Sportbegeisterte über die Rampe carven können. Der Dubai Sunny Mountain Ski Dome ist ein Teil von Dubailand, einem gigantischen 4,5 Milliarden teuren Freizeitpark, der in circa zehn Jahren eröffnet wird. Der 18 Millionen Quadratmeter große Komplex enthält sechs verschiedene Themenparks, darunter auch einen nachgebauten Regenwald.

Baukosten: 225 Millionen Euro
...
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Kommentare
Lisolotto
Lisolotto, 22.02.2005
DESHALB KOumlNNEN DIE OumlLMOGULE SICH DAS ALLES LEISTEN-EIN SEHR SCHOumlNER BERICHT
modschegibbchen
modschegibbchen, 24.02.2005
du dich vor wohnungsangeboten nicht mehr retten kannst, helfe ich dir gern und nehm auch eine oder zwei. schoumlner bericht. lg heike
M_SPEED
M_SPEED, 22.02.2005
Ne kleine Oumllquelle muumlszligte man haben ....
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catmother

Für mich höchstens zwei Tage Aufenthalt wert

ein Testbericht von 2005-02-17 10:09:28 vom 17.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: moderne Stadt, Shoppingparadies, durchaus mal sehenswert...
Nachteile/Kritik: wenig Sehenswürdigkeiten, deshalb nur für begrenzten Aufenthalt ausreichend
Nun muß ich doch endlich mal noch meinen Bericht über die Stadt der Superlative nachreichen, in der wir voriges Jahr im Herbst einen Aufenthalt hatten, nachdem wir im Oman zum Tauchen waren. Hätte ich ja beinahe vergessen.
Eigentlich war ursprünglich nur eine Übernachtung vorgesehen, aber wir dachten, wenn wir schon einmal da sind, wollen wir uns doch wenigstens noch etwas ansehen und buchten zwei Nächte Aufenthalt.
Bereits im Vorfeld hatten wir mit Freunden gesprochen, die vor drei Jahren da waren, und uns einige Anregungen geholt.

Ich will mich an dieser Stelle aber nur auf Eindrücke und Erlebnisse beschränken, die wir tatsächlich hatten. Deshalb enthält der Text kaum oder nur wenige Informationen, die man jederzeit und problemlos im Reiseführer oder Internet bekommen kann.


** Lage **
Dubai liegt an der Nordküste der arabischen Halbinsel, die wie ein halb umgekehrtes Viereck zwischen drei Meeren eingeklemmt ist und nach rechts oben einen Knick macht, so dass es aussieht wie ein Wanderstiefel. Diese rechte Ecke teilen sich die VAE und das Sultanat von Oman, wobei letzteres noch eine kleine Enklave ganz oben an der Spitze hat, die Halbinsel Musandam, an der wir tauchen waren. (siehe separater Bericht)


** Anreise **
Ein Flug ist wohl der üblichste Weg, in die Vereinigten Arabischen Emirate zu kommen. Von Deutschland fliegt immerhin täglich mindestens eine Airline von drei verschiedenen Flughäfen dahin.
Wir sind jedenfalls am 3. September mit der Emirates Airline von Düsseldorf nach Dubai geflogen. Es war ein angenehmer und einigermaßen kurzweiliger Flug, weil ich mir „The day after tomorrow“ noch mal ansehen konnte. Die Flugzeit beträgt ca. 6,5 Stunden.

Ein Flug ist schon, je nach Airline, Abflughafen, Saison und Klasse, ab 350 € zu bekommen. Da muß man sich im Internet einfach mal schlau machen.

Allerdings blieben wir zunächst nicht in Dubai, sondern kehrten erst nach unserer Tauchsafari dahin zurück, und zwar ins Hotel Sofitel City Center Dubai. (siehe separater Bericht)


** Politisch-Kulturelles *
Im Vorfeld der Reise haben wir uns auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die politische Lage in den VAE schlau gemacht. Ausgesprochene Gefahr besteht zur Zeit trotz der explosiven Situation im Irak nicht. Allerdings wird explizit darauf hingewiesen, die religiösen Gegebenheiten zu respektieren, die Kleiderordnung einzuhalten und auch die Vorschriften im Zusammenhang mit religiösen Feiertagen (Alkohol, Essen in der Öffentlichkeit u.ä.).

Während unseres Aufenthaltes ist uns aber auch kein einziges Mal etwas aufgefallen, was auf eine höhere Sicherheitsstufe schließen ließ, wie z. B. bewaffnete Kräfte oder Sicherheitskontrollen. Nicht mal auf der Fahrt in den Oman und zurück gab es Kontrollen.


** Übernachtungen **
Übernachtungen, von einfach bis Luxus, gibt es bereits ab ca. 50 Euro für ein 3*-Hotel. Bei meiner kurzen Recherche im Internet hab ich sogar gefunden, dass man im 5* Sofitel ein Zimmer ab 45 € bekommt, was ich aber für recht seltsam halte. Das kann ja dann nur die Besenkammer sein.
Wie dem auch sei, wer in Dubai übernachten will und dafür kein Pauschalangebot zur Verfügung hat, schaut sich einfach in einer der vielen Reisesuchmaschinen um.

Je nachdem, was man während seines Aufenthaltes machen will – Badeurlaub oder Shopping – sollte man sich dann auch die Lage eher in der Stadt oder am Jumeira Beach aussuchen. Doch überall wird mächtig gebaut, das muß man in Kauf nehmen.

Das Sofitel, in dem wir zwei Nächte blieben, kann ich nur eingeschränkt empfehlen. Die Lage – direkt neben Dubais größtem und beliebtesten Einkaufszentrum Deira City Center und nur 5 Minuten vom Flughafen entfernt – ist zwar unbestritten günstig, aber der Service ist schon etwas nachlässig. Dazu gibt es auch einen eigenen Bericht.


** Ein perfekter Tag in Dubai **
Am besten beginnt man den perfekten Tag recht früh, denn dann ist es noch einigermaßen erträglich mit den Temperaturen. Ein Bad im Pool bietet zwar keine ausgesprochene Erfrischung, bringt aber vielleicht noch etwas Schwung für den Kreislauf.
Frühstück kann man durchaus im Hotel nehmen, auch wenn die Araber es nicht so haben mit einem üppigen bzw. sehr vielseitigen Frühstück. Aber ich bezweifle, daß es Restaurants gibt, die sich auf sowas spezialisiert haben und wo man einen richtigen Brunch genießen könnte.

Nun werden wir uns etwas der Geschichte und der Kultur dieser Stadt widmen. Vorgenommen haben wir uns einen Besuch der Souks in zwei alten Stadtviertel rechts und links des Creek, einer Art Kanal mit Sackgasse, der sich von Norden in die Stadt hinein zieht.
Dafür haben wir den Stadtplan bemüht, den es kostenlos beim Concierge gibt.
Ein Taxi soll uns vom Sofitel City Center Hotel zu unserem Ausgangspunkt bringen, der sogenannten „Großen Moschee“. Doch der fährt irgendwie in die falsche Richtung, denn Moscheen gibt es viele und vermutlich nennen sie sich alle „Groß“. Am Ende ändern wir unser Ziel in „Dubai Museum“, denn das liegt auch dort in der Ecke und ist nicht so leicht zu duplizieren - Verwechslungen sind also nicht möglich.
Tatsächlich, mit 27 Dirham sind wir dabei und werden am Platz am Museum abgesetzt.

Von dort zu den Souks ist es nur ein Katzensprung, d. h. bis zum Textil-Souk. Die Souks sind aneinandergereihte kleine Läden, in denen die einheimischen ihre Waren anbieten. Der Textil-Souk zeichnet sich noch dadurch aus, daß die Häuser teilweise schön restauriert sind und sogar diesen traditionellen Windturm haben, der in den Häusern ein angenehmes Klima schaffen soll. Außerdem sind die kleinen Straßen mit schönen, teilweise kunstvoll geschnitzten Holzbauten überdacht.

Für den Besuch der anderen Souks muß man den Creek überqueren. Doch dazu ist just in der Nähe eine Anlegestelle für die Boote und Fähren, die auch ganz schnell bei der Hand sind mit Angeboten. Eine Überfahrt kostet 15 Dirham (bei drei Personen), vermutlich also 5 D pro Person. Von der gegenüberliegenden Anlegestelle sind es ebenfalls nur wenige Schritte zu den Souks, sowohl der Krämer-Souk (ich würde es mal als Tinnef bezeichnen) als auch zum Gold Souk. Dort habe ich sogar mal Polizeipräsenz bemerkt.
Ansonsten ist das viele Gold natürlich sehenswert, auch wenn man nichts kaufen will. Aber immerhin sind die Läden wunderbar klimatisiert. *grins* Doch wenn man einmal drin ist, kommt man so leicht nicht wieder raus, ohne was gekauft zu haben.

Den Gewürz-Souk haben wir trotz mehrmaliger Nachfrage nicht gefunden. Scheinbar kennen die Dubai-is ihre Stadt auch nicht so genau, oder die kennen das englische Wort für Gewürze nicht.
Positiv ist uns aufgefallen, daß man hier bei weitem nicht so aggressiv angebaggert wird wie in Ägypten oder Tunesien. Die Händler sprechen einen zwar an, aber sie gehen einem nicht auf die Nerven.

An den Fluß zurückgekehrt, nahmen wir uns für 80 Dirham eines dieser Holzboote für eine Fahrt auf dem Creek. Die Fahrt von ca. 1 Stunde ist ziemlich angenehm, denn meist geht ein wenig Wind. Vom Fluß aus hat man einen guten Blick auf die moderne Stadt mit ihrer ungewöhnlichen Architektur in Glas und Beton, auf Yachten und traditionelle Boote und auf einige Brücken. Der Creek ist erstaunlich sauber, das fiel mir auf.

Einigermaßen erfrischt schlenderten wir durch ein gerade in der Restauration befindliches kleines Viertel zurück zum Dubai Museum. Und das war eindeutig die beste Entscheidung des Tages.
Der Eintritt kostet 5 Dirham pro Person und ich sage euch, es lohnt sich wirklich. Das Museum ist das beste, das ich je in meinem Leben gesehen habe und ich war schon in einigen drin. Auf sehr anschauliche und vor allem lebendige Art wird hier das Leben in und die Entwicklung von Dubai gezeigt. Und das beste ist, der Hauptbau ist wunderbar klimatisiert. Im Ernst, dieses Museum sollte man sich wirklich ansehen.

Nun wollten wir uns logischerweise das Burj al Arab ansehen. Dafür hatten wir zur Tea Time einen Tisch reserviert. Denn man kommt nicht mehr als normaler Besucher in das Hotel hinein. Früher, so weiß ich von Freunden, mußte man eine Art Eintritt bezahlen, konnte diesen Betrag aber auch konsumieren. Heute muß man tatsächlich eine Reservierung für die Bar oder das Restaurant haben, oder zur Tea Time. Die findet von 15 bis 17 oder von 17 bis 19 Uhr statt und ist wohl die preisgünstigste Variante.
Als wir uns im Sofitel umziehen wollten, fragte ich zur Sicherheit nochmal, ob ich mit meinen offenen Schuhen in das berühmt Nobelhotel überhaupt hineinkomme. Da kam der Hammer: zwar sind offene Schuhe bei Frauen kein Problem, aber Männer kommen ins Burj al Arab nur in langärmliger Kleidung hinein, d. h. langes Hemd oder Jacket. Und das hatten wir nun zum Tauchen überhaupt nicht mitgenommen.
Netterweise hielt es der Concierge nicht für nötig, uns mal bei der Buchung darauf hinzuweisen.

Also mußten wir dieses Event canceln und buchten statt dessen ein Diner auf dem Creek. Um 20 Uhr sollten wir dazu von einem Wagen abgeholt werden und uns zu einem Schiff bringen, auf dem man ein Abendessen bekommt bei einer nächtlichen Fahrt auf dem Kanal. Das kostet pro Person 200 Dirham, Getränke aber nicht inklusive. Leider kann ich auch von diesem Ereignis nichts berichten, denn das Auto, das uns abholen solle, wegen eines Verkehrschaos eine halbe Stunde zu spät kam und wir dann doch davon absahen, für das viele Geld herumzuhetzen.

Also nahmen wir das gesparte Geld und leisteten uns im Restaurantteil des City Center ein tolles Abendessen.


** Sonstige Tips **
Beste Reisezeit: November bis April, wenn bei uns Winter ist.
Dann lohnt sich auch das Tauchen, weil es mehr Großfische gibt. Doch natürlich ist dann auch das Wasser kälter und ein Halbtrocken-Anzug ist angebracht.
Die Temperatur während unseres Aufenthaltes betrug mittags ca. 40 C im Schatten.


- Taxi fahren -
Kaum ein Araber kann eine Straßenkarte oder einen Stadtplan lesen. Deshalb sollte man sich vom Hotel immer einen Zettel geben lassen, auf dem das Ziel geschrieben steht. So kann man sicher sein, daß man auf dem kürzesten Weg ans Ziel kommt.
Taxifahren ist reicht preiswert. Vom Sofitel bis zum Museum haben wir mit Umweg 27, auf dem kürzesten Weg 10 Dirham bezahlt.
Zum Burj al Arab muß man ca. 150 D einplanen, denn das liegt etwa 20 km von der Stadt entfernt.


- Shopping –
Dubai ist ein Paradies für Shopping-Freaks. Nicht nur Gold und Gewürze sind günstig zu haben, auch Technik, Kleidung, Schuhe und andere Luxusartikel sind hier preiswerter als in Deutschland.
Während die Preise schon in den Einkaufszentren verlocken, auf dem Flughafen sollen sie noch niedriger sein. Sagte uns ein Däne, der mit uns zum Tauchen war und schon einige Jahre da unten lebt.
Das Deira City Center ist das größte und beliebteste Einkaufszentrum von Dubai. Hier findet man Markenläden für Sport, Kleidung und Schuhe, für Schmuck und Uhren, Technik, einen riesigen Supermarkt, Restaurants und Souvenirs.
Was lohnt sich sonst noch? Ich hab mir Arzneimittel mitgebracht; die Pille ist hier einige Euro billiger als zu Hause und es gibt sie rezeptfrei.
Allerdings waren Digitalkameras, zumindest die großen (Olympus 5060 oder 8080) hier um einiges teurer als in Deutschland.


- Essen -
Essen ist ziemlich günstig und in jeglicher Geschmacksrichtung zu haben. Vor allem Fisch und Lobster sollte man sich mal gönnen. Wir waren mehrmals in der Restaurantmeile des City Center, das von italienisch und kreolisch, über asiatisch bis einheimisch für jeden Gaumen was zu bieten hat.

Der Dirham stand im September 1 Euro = 4,5 Dirham.


** Mein Fazit **
Dubai ist eine sehr saubere und moderne Stadt mit nur wenigen Sehenswürdigkeiten, aber guten Möglichkeiten, seiner Einkaufslust zu frönen. Aber wie sagte mein Bruder, es ist eine Seifenblase in der Wüste. Recht hat er.
Zwei Tage sind für diese Metropole genug, wenn man nicht exzessiv shoppen will.

Dennoch, die Stadt ist schon einen Besuch wert.
...
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Kommentare
Bryan
Bryan, 07.03.2005
Sehr guter Bericht, aber bei der fahrt in den Oman wurden wir 3h an der grenze festgehalten bewaffnete wachen gabs auch. Sie hatten also eventuell Gluumlck oder wir Pech...
Tris.
Tris., 17.02.2005
Ein sehr gut geschriebener Beridht.
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tuimama

Let's shop...

ein Testbericht von 2005-01-30 12:40:19 vom 30.01.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: man bekommt alles was man will in so gut wie allen Variationen - Verwöhnstätte pur, wenn man genug Geld dabei hat...
Nachteile/Kritik: kann das Konto das Leben kosten.....
DUBAI ---- Do Buy!
**********************


Sharm El Sheikh – Kairo – DUBAI – Kairo – Sharm El Sheikh

Das war die Tour, die ich vom 23.09. bis 02.10.04 gemacht habe.

Ich habe meine Schwester besucht, die auch nicht mehr in deutschen Landen weilt, sondern sich von ihrer Firma für das Projekt der Flughafenerweiterung nach Dubai hat versetzen lassen. Sehr praktisch! So sehe ich mehr von der Welt auf günstige Art und Weise, denn natürlich habe ich bei ihr im Appartment gewohnt – womit die Übernachtungsfrage schon mal geklärt wäre – ich musste nicht teures Geld für einen der Luxusbunker dort hinblättern. Bei den ganzen Luxus-Schuppen in Dubai wäre der Urlaub wahrscheinlich sonst ein recht teurer geworden...

Mein Flug ging mit Egypt Air – absolut nicht meine Favorits aber liess sich leider nicht anders einrichten. Egypt Air gibt einem leider wirklich nicht das Gefühl von Sicherheit und absolut nicht den normalen gewohnten Komfort, den man auf Flügen so erwartet – es ist schmutzig und schmuddelig in der Kabine – das Personal ist nur bedingt freundlich und wirkt eher genervt, wenn man etwas anderes als nur den gerade servierten Saft möchte – es wird gar überhaupt nicht auf die Bitten reagiert ausser mit einem aufgesetzt gelächelten „OK“ – das Essen ist unter aller Sau (trocken, geschmacklos und wirkt alt), ich habe mir jedesmal noch zwei Brötchen und Käse bringen lassen und die verputzt... blieb aber trotzdem hungrig – es gibt zwar einen Film auf dem Flug, aber leider ist das ein alter ägyptischer Film auf arabisch mit englischem Untertitel (naja, aber da bin ich halt in der Minderheit gewesen...). Aber ich bin jeweils gut gelandet und das ist die Hauptsache!

Von Kairo fliegt man etwa dreieinhalb Stunden bis Dubai. Quer über den Sinai, dann Saudi Arabien und runter zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dubai ist eines der sieben kleinen Emirate, die sich zusammen geschlossen haben. Dazu gehören noch Abu Dhabi, Sharja, Umm Al-Qaiwain, Fujairah, Ajman und Ras Al-Khaimah.

Das Klima dort ist nicht nur sehr heiss, sondern hat auch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit – was einem den Schweiss nur so runter laufen lässt...
Aber zum Glück ist ja alles und überall klimatisiert...

Aber aufgepasst – eben weil alles klimatisiert ist kommt man wiederum leicht ins frieren – ich habe leider nicht daran gedacht und mir in jeder Mall und jedem Restaurant den Hintern abgefroren, weil es wirklich richtig kühl drinnen ist. Zum ersten erfrischen ist es ja schön, aber für länger.. Also nicht vergessen eine leic hte Bluse oder sowas zum drüberziehen mitzunehmen!! Hier in Sharm el Sheikh ist es auch heiss, aber immer noch etwa 5°C „kühler“ als in Dubai – dort sind es jetzt noch über 40°C.

KURZE FAKTEN
Dubai an sich ist eine riesige City die in enormen Ausmassen die Wüstenküste überzieht. Es ist neben Abu Dhabi das reichste Emirat und wohl mit die reichste Stadt der Welt. Und auch die grösste Baustelle der Welt... auf jedem freien Fitzelchen wird gebaut was das Zeug hält. Selbst inzwischen unter Wasser!

Die berühmtesten Baustelle Dubais: Palm I + II, The World
(alles künstliche Inselgruppen direkt vor der Küste Dubais, die mit abgepumptem und „behandeltem“ Meeressand (verdichtet, etc) aufgeschüttet werden)
Die Inseln, sowie die Appartments und Villen sind bereits verkauft – wohin auch sonst mit dem Geld?? ;-)
Vom Burj Al Arab aus oben im 27.Stockwerk hat man einen wunderbaren Ausblick auf Palm I und The World, bzw das was es bisher davon gibt. Aber dazu nachher ein klein wenig mehr, denn den Besuch haben wir uns natürlich auch nicht nehmen lassen.

Dubai ist 3200 km² gross und hat etwa 695.000 Einwohner, von denen die meisten direkt in der Stadt Dubai wohnen (wo ich mich auch aufgehalten habe). Es hat einen grossen Handelshafen, fördert kräftig Erdöl (auch daher der Reichtum), ist ein Tourismuszentrum mit vielen vor allem luxuriösen Hotels, hat einen internationalen Flugplatz, ist Handelszentrum und einer der grössten Gold-Umschlagplätze der Welt. Dubai ist das wirtschaftliche Zentrum der Emirate.

Touristen lieben Dubai vor allem wegen des Shopping – viele fliegen nur deshalb dahin (ich war erstmal wegen meiner Schwester da, aber natürlich auch zum Leidwesen meines Kontos). Es wird in einer endlosen Anzahl von Shoppingmalls alles angeboten was das Herz begehrt. Es gibt die richtig teuren Malls, wo nur Gucci, D&G, etc zuhause sind, es gibt das Gegenteil (die Karama Mall) wo nur die Fakes zuhause sind und ab und zu wenn man Glück hat findet man eine Mall, wo auch Geschäfte drin sind, in denen „Otto-Normal-Verbraucher“ etwas zu annehmbaren Preisen findet. Diese Malls muss man aber wirklich suchen. Auf der Strasse gibt es hier und da auch Geschäfte, über die ich aber nicht sehr viel sagen kann, da ich mich zum shoppen immer in Malls aufgehalten habe und das nimmt richtig viel Zeit in Anspruch. Die Malls gehen über mehrere Etagen und wie mir immer schien auch über mehrere Kilometer – zum Verlaufen und nie wieder rauskommen bestens geeignet.
Eine Mall mit annehmbaren Preisen (dort ist auch ein super Friseur und Maniküreladen drin) ist die Lamzy-Mall. Empfehlenswert zum Shoppen und auch zum Essen, denn auf dem Foodcourt, der sich in jeder Mall befindet (Ansammlung von Schnellfresstation aller Art – von Indisch über McDoof bis Libanesisch oder Asiatisch alles da), gibt es super Essen zu kleinen Preisen (ein lecker-schmecker Gericht beim Thai zum richtig satt werden mit Getränk für umgerechnet etwa 4,00Euro).

Ein sehr positiver Aspekt von Dubai ist, dass die Kriminalitätsrate fast Null ist. Drücke einer Person auf der Strasse deine Handtasche in die Hand und sie / er trägt sie am Ende noch hinterher anstatt damit wegzulaufen. Man kann sich Tag und Nacht völlig frei überall bewegen.

Selbst die Mischung der Nationalitäten bringt eher eine schöne Atmosphäre anstatt Diskrepanzen. Einzig nervig sind die Inder – denn europäische Frauen sind schon ein besonderer Anblick (besonders wenn man ein paar Piercings im Gesicht hat wie meine Schwester...) und sie starren einen ganz unverhohlen die ganze Zeit über an. Dem entkommt man nicht, man muss es hinnehmen. Wenn einer allerdings zu nahe kommt kann man ihn mit einfachen bestimmten Worten des Weges verweisen und sie verdrücken sich auch sogleich. Angequatscht wird man selten – das ist sehr angenehm.


So, nun mal zu dem was ich da so erlebt / gesehen habe und was es dazu zu berichten gibt.

TAG 01: Ankunft Dubai – nach der Tour über Kairo bin ich wirklich geschafft und die ewige Lauferei über den Flughafen passt mir gar nicht. Man muss erstmal so etwa einige Kilometer hinter sich bringen, bevor man beim Gepäckband ankommt. Zum Glück gibt’s unterwegs diese Rollbänder, auf denen man schnelleren Schrittes voran kommt. Gepäck ist noch nicht da, also nochmal schnell in den kleinen Duty Free an der Ecke und ein bischen was alkiges zum trinken gekauft, denn in Dubai gibt’s dann ja nix der Art zu kaufen. Dann schnell alles durchleuchten lassen und raus... und wuuuummmm haut mir die Hitze erstmal ins Gesicht. Ich bin ja Hitze gewöhnt, aber dort ist es so feucht-heiss, dass das noch mal eine andere Dimension ergibt. Ich bin froh im klimatisierten Wagen zu sitzen.
Das Appartment meiner Schwester ist in einem der zahllosen Appartmentblocks, die Seite an Seite in Dubai stehen untergebracht. Ihrer heisst Premiere Appartments. Nette kleine Wohnung mit kleinem Wohn- / Esszimmer, Küche (mit allem drin was man braucht, sogar einer kombinierten Wasch-Trockner-Maschine), einem kleinen Schlafzimmer und aber ZWEI Bädern! Ja, auch der Gast soll sein eigenes Klo haben!
Ich freue mich nach dem ewigen Buffetessen richtig auf’s kochen und lasse meine Schwester die nächsten Tage nicht mehr an den Herd ;-))
Am Abend machen wir ein bischen City-Cruising und ich schaue mir einfach mal die City aus dem Autofenster an. Schon beeindruckend! Die Skyline ist nicht schlecht – vor allem nachts mit all der Beleuchtung!

TAG 02: Nachdem wir ausgeschlafen und schööön gefrühstückt haben geht’s los zur ersten Tour durch verschieden Shoppingmalls – aber es wird noch kein shopping stattfinden, wir landen in den teuren Malls.... Es ist saukalt in diesen Malls – ich frier mir den Arsch ab! Zum aufwärmen dient ein leckerer Kaffee aus dem Starbuck’s, die gibt’s hier überall, in jeder Mall. Tja und welchen der endlos vielen Kaffees will ich nun? Das überfordert das Wüstenkind ja schon... Hier gibt’s ja nicht viel zum aussuchen... Erschöpft von den Malls geht’s schon wieder in Richtung Heim (freu mich schon auf’s kochen..). Am Abend machen wir aber noch einen Abstecher zum Carrefour, denn es muss noch was zum futtern her. Selbst die Supermärkte sind fast nur in Überdimensionalität vorhanden (Carrefour, Spinney’s und Choithram). Und krieg ich den Supermarktschock – es gibt hier doch tatsächlich mehr als fünf verschiedene Sorten Milch, einfach nur Milch – ohne besonderen Geschmack – na muss man genau schauen, dass man nicht die falsche erwischt. Bei uns hier gibt’s ja nur normale Milch und grad mal noch halbfett.. OK, ich bin überwältigt von der Auswahl und will am liebsten alles auf einmal kaufen. Aber Schwesterlein kennt sich ja schon aus und hält mich zurück – zum Glück. Was auch auffällt ist, dass es überall besondere Angebote gibt in den Supermärkten: Kauf zwei, nimm vier! Kauf fünf Pakete Chips und du bekommst eine Glasschale geschenkt. Etc. etc... das verleitet ja schon wieder zum zulangen – wie gemein!

TAG 03: Pool- und Faulenztag, man sollte ja eigentlich die Tage in Dubai nicht einfach so verstreichen lassen, aber ich brauche einfach mal etwas Ruhe und muss mal ausspannen! Oben auf dem Dach gibt es einen Pool – also eigentlich ist es ein kleines seeehr warmes Planschbecken mit hohen Mauern aussenrum und zwei Liegestühlen dabei. Aber eine super Aussicht hat man von hier über Dubai! Danach ziehen wir uns ein paar DVDs rein (kann man hier sehr schön billig kaufen – als VCD gebrannt unter der Hand – aber das hat jetzt keiner gelesen..).

TAG 04: Jetzt kommt die aktive Zeit!! Besichtigungen sind angesagt – aber nur ein paar.. Heute gehen wir in den Zoo und ins Dubai Museum.

Als erstes der ZOO.
Vormittags um etwa 11.00h (oder etwas früher? Zeitgefühl im Urlaub ist ja gleich Null...) treffen wir am Zoo ein – es ist brüüüütend heiss! Aber nichtsdestotrotz – es wird ja wohl ein bischen Schatten geben in diesem Zoo. Wir können schon die ersten Gehege ausmachen von aussen. Der Eintrittspreis ist so spottbillig, dass er eigentlich fast nicht existiert: 2,00dhr pro Erwachsenen (das sind etwa 44 Cent!) – na da gehen wir doch gleich ein paar Mal hintereinander in den Zoo für diesen Preis. Aber bei der Hitze???
Also los.
Als erstes sehen wir nach dem Eingang vor uns eine winzige Ecke mit einer kleinen Wasserpfütze (als mehr kann man das bischen Wasser nicht bezeichnen) mit etwa 15 Flamingos. Es sind bestimmt nicht mehr als 40qm auf denen sich all diese schönen Vögel aufhalten können – eine Schande! Bemerkenswert ist, dass die Flamingos in Dubai ihre Beinhaltung anders einnehmen als „herkömmliche“ Flamingos der restlichen Welt – man gehört hier schliesslich zum JetSet! Das Bein ist nicht einfach angezogen unter dem Bauch – nein man hält es graziös und elegant nach hinten angewinkelt in der Luft! Wirkt ja auch gleich viel feiner....
Wir wenden uns nach rechts um unseren Weg fortzusetzen und stellen fest, dass sich ausser einem Haufen Zoowärter fast kein Mensch im Zoo befindet. Mag es an der Mittagshitze liegen? Oder an den Zuständen, die hier herrschen? Die Käfige sind sämtlich extrem klein, sodass ich schon mit dem Gedanken spiele eine Tierschutzorganisation anzurufen und sie zu einer SOS-Rettungsaktion für die armen Tiere zu rufen! Aber die Käfige sind nicht nur klein, sondern teilweise auch so gebaut, dass kaum Luftzirkulation möglich ist und die Tiere sich ja praktisch das Fell oder die Federn abschwitzen müssen. Neben einigen Käfigen sind monströse Ventilatoren (wahrscheinlich aus dem vorletzten Jahrhundert stammend) aufgestellt, die Luftzug zur Erfrischung bringen sollen, aber in erster Linie bringen sie einen Höllenlärm, von dem die Tiere wahrscheinlich schon längst einen Dachschaden davongetragen haben. Ich kann es kaum fassen was für Zustände das hier sind! Der Tiger tigert auf drei Metern hin und her und kann sich sonst kaum bewegen. Ebenso die Giraffen, die ein zwar freies Gehege haben, dafür aber nicht nennenswert grösser als die anderen – obwohl sie ja wesentlich grössere Tiere sind. Alles auf kleinstem Raum, teilweise auch mehrere Tierarten zusammen in einem Käfig. An sich ja nicht schlimm – wäre genügend Platz vorhanden.
Der Zoo ist insgesamt klein, eng, stinkig, stickig und heiss ohne Luftzirkulation. Eine Katastrophe für die Tiere!! Da denke ich mir, wie wollen sie mit einem so bemerkenswert günstigen Eintritt auch alles auf Vordermann halten? Es wird augenscheinlich nicht viel für die Tiere getan. Eine Löwin kratzt nach Wasser suchend in dem Betonloch herum, wo normaler Weise wohl Wasser drin sein sollte – da ist aber nur trockenes Laub und Dreck.....
Dubai ist grandios, aber der Zoo ist eine Schande!!!!!

Danach besuchen wir noch (mehr zur Erfrischung von der abartigen Hitze als zum Shoppen) die MERCATO MALL in der Nähe. Es ist die schönste Mall, die ich in Dubai gesehen habe – sie ist im alten italienischen Stil gebaut, mit schönen Farben und Fassaden. Innen sind überall Modelle von Leonardo da Vinci’s Erfindungen ausgestellt mit Erklärungen dazu was es sein sollte. Sehr interessant, da lohnt sich der Rundgang gleich noch viel mehr! Und es ist soooo schön küüühl!!! Pause beim Starbucks und eine leckere kalte Eisschokolade mit viiiiel Sahne und Schokososse drauf!

Wir sind genug erfrischt und fit für neue Besichtigungen – also weiter zum DUBAI MUSEUM.
Es liegt mitten in der Stadt und ist per Wegweise ganz gut zu finden – wenn man die Wegweiser erst gefunden hat ;-)
Das Museum ist untergebracht in einer alten Festung. Darin sind oberirdisch verschiedene kleine Räume nachgebaut, wie man hier vor hunderten von Jahren in „Basthütten“ gelebt hat, es stehen zwei alte Boote dort und Kanonen und man kann sich einige Geschichtstafeln dazu ansehen.
Dann gehen wir ins unterirdische Reich des Museums – hier wird es richtig interessant! Es wird dunkel und man befindet sich in einer Kulisse des Lebens von verschiedenen Jahren. Z.B. ein Souk von 1950 ist nachgestellt, ein Goldarbeiter, Töpfer, Korbmacher, etc. alles mit Geräuschen hinterlegt, sodass man wirklich das Gefühl hat man wäre auf dem Markt. In manchen Ecken werden im Hintergrund auch die Arbeiter durch Filmprojektionen in ihrem Verkaufsstand gezeigt – sehr gut gemacht, sie sitzen hinter ihren Waren und arbeiten. Danach geht der Boden in Sand über und man kommt in einen Bereich wo das Leben in der Wüste dargestellt wird. Es werden Tiere gezeigt, die dort leben und auch die Beduinen. Die alten traditionellen Trachten sind ausgestellt – sehen toll aus, bis auf die Gesichtsverdeckung aus Metall für die Frauen, das ist noch schlimmer als der Schleier! Es steht sogar ein grosses Kamel (nein, hat ja nur einen Höcker, also Dromedar) dort. Dieser ganze Bereich gefällt mir besonders gut, weil es nicht trockenes Museum ist, sondern man einen Hauch von dem Leben damals vor sich sehen kann. Es ist sozusagen „Museum zum nachfühlen“. Dann gibt es dort noch einen Raum, in dem Dubai in seiner Entwicklung gezeigt wird von Anfang 1900 bis heute. Der Raum ist stockfinster und nur durch diese Projektion beleuchtet. Toll gemacht!
Danach kommt der Bereich Museum, der mich nicht wirklich packen kann, denn diese Ansammlungen von zerbrochenen Krügen und Schmuckstücken und Waffen und dies und das ist doch ziemlich ... puuuuhhhhh..... lahm! Es gibt natürlich schöne Stücke dabei, aber ich ziehe lebendiges Museum vor! Und das hat es ja auch in fast dem ganzen Museum gegeben.
Das DUBAI MUSEUM ist also auf jeden Fall für einen Besuch empfehlenswert! Vor allem kostet es auch wieder nur den Spottpreis von 3,00dhr pro Erwachsenen, also knappe 70 Cent.

So, für heute sind wir erledigt und zu keinen Besichtigungstouren mehr bereit! Ab nach Hause auf die Couch und einfach nur ablegen und nix tun!

TAG 05: Also nach so viel Anstrengung muss man unbedingt einen Tag Pause am Strand machen. Es gibt sehr schöne Strände in Dubai – feiner Sand, Palmen, klares flaches Meer zum baden... Mit der erfrischenden Wassertemperatur von immerhin etwa 35°C!! Bääähhhh, was ne Pissbrühe! Aber egal, rein ins Wasser und den wenigen kleinen Fischen ausgewichen, die da an meinem Fuss knabbern wollen. Raus aus dem Wasser und rüber zur Dusche – ich hoffe auf Erfrischung – aber neeeeeein, das genaue Gegenteil strömt auf mich herab – Wasser von bestimmt bald 40°C, super aufgeheizt in den Röhren unter dem Sand.
Eine Plastikliege mieten wir uns nicht – dafür wollen sie laut meiner Schwester stolze 20,00dhr haben – braucht kein Mensch, wir haben eine Bastmatte mit 2m x 2m! Da liegen wir lieber gemütlich auf dem Sand. Da liegen wir und lesen – aber was ist das? Es fängt an auf meinen Beinen zu krabbeln und auch auf meinen Händen und über die Seiten vom Buch krabbelt was.... Aaaameisen!! Och neeee, auf die hab ich ja gar keinen Bock! Dieses blöde kleine Viehzeugs. Meine Schwester stört das nicht die Bohne. Aber mich! Deshalb raffe ich mich alle zwei Minuten hoch, schüttele mein Handtuch aus und klopfe diese Mistviecher von mir runter. Ist irgendwie auch nervig auf die Dauer – vor allem für meine Schwester – keine ruhige Minute am Strand!
Wir waren dort am JUMEIRAH BEACH CLUB. Man zahlt (wenn ich mich recht erinnere) 5,00dhr Eintritt und kann den ganzen Tag da bleiben – länger als drei Stunden haben wir es aber nicht ausgehalten und sehnten uns nach einer kühlen Dusche!
Es gibt nebenan noch den Ladies Club, wo nur Frauen rein dürfen. Wir sind zwar zwei Ladies, aber zwischen verschleierten vollbekleideten Frauen ins Wasser zu steigen ist dann doch nicht so unser Ding.

Am Abend gibt es dann lecker schmecker Essen beim THAILÄNDER IM DUSIT HOTEL – mitten in der Stadt. Mal wieder ein Restaurant ganz oben im „Turm“ – 24.Stock, tolle Aussicht, wenn die Jalousien nicht wären. Das Restaurant ist sehr gemütlich eingerichtet. Es herrscht eine sehr ruhige Atmosphäre zum Wohlfühlen. Natürlich spielt asiatische Musik, nicht ganz mein Geschmack, aber ohne wär’s auch nix.
Die Karte ist gross und ich weiss gar nicht was ich nun essen soll. Am Ende nehme ich eine Suppe (hätte etwas mehr Würze nötig gehabt) und Rindfleisch mit Erdnussauce. Seeehr lecker! Meine Schwester hat Hähnchen mit Kokosnussmilch. Auch genial! Die Preise liegen in der gehobeneren Klasse, aber es lohnt sich!

TAG 06: Es ist mal wieder Zeit zum Shoppen. Vor zwei Tagen hatten wir per Zufall auf dem Rückweg einige Malls gefunden, die nur PC-Technik und Handykram anbieten. Leider waren da gerade fast alle Shops zu, aber ich hatte bereits ein Schnäppchen erstanden – einen USB Memorystick mit 1GB für gerade mal 80,00€. Wenn das mal kein guter Griff ist! Also habe ich beschlossen, dass wir hier nochmal her müssen, weil ich noch nach externen Festplatten im Kleinformat Ausschau halte. Diesmal kommen wir noch in eine andere Mall gegenüber. Eigentlich nur durch Zufall, weil meine Schwester nebenan Geld geholt hat und wir dann eigentlich wegen Schuhen in diese Mall rein sind. Und dort habe ich dann den nächsten Schnäppchengriff getan: Lautsprecher für meinen Laptop für 15,00€ und zwei wirklich Miniaturfestplatten mit 80GB für je etwa 165,00€. Es sind die kleinsten externen Festplatten die mir je untergekommen sind. Fast so flach wie eine Tafel Milka, in der Länge kürzer und aber ungefähr so breit. Also zwei eingepackt für eine Freundin und mich. Während ich da so mir die Sachen zeigen lasse geht der Verkäufer mit jedem Teil, dass er mir zeigt von alleine immer weiter mit dem Preis runter und am Ende zahle ich insgesamt etwa 200,00dhr weniger als ursprünglich ausgeschrieben.

Abends geht’s ins Kino – das muss sein, hab ja hier unten nie die Möglichkeit. Wir haben „The Terminal“ angeschaut (umringt von lauter Scheichs ..hihi) – klasse Film, wäre auch einen Bericht wert!


TAG 07: Unser WELLNESSTAG im Spa des MARINA BEACH RESORT. Seehr schön! Aaaaach, welch Entspannung erwartet mich. Wir warten auf unsere „Wellnesseurinnen“ und plötzlich geht vor uns eine „Schranktür“ auf und ich werde herein gebeten. Mein Programm findet im Schrank statt?? ;-) Zum Glück entdecke ich sofort, dass sich dahinter ein Behandlungsraum mit angrenzendem Badezimmer befindet.
Zuerst darf ich mich in einem Seegrasbad entspannen. Dazu schaltet mir die liebe Chinesin den „Whirlpool“ in der Wanne ein. Leider ist die Wanne selbst für mich mit meinen 1,70m ein ganzes Stück zu kurz und ich fühle mit meiner Schwester, die knapp 1,80m gross ist... Also drehe und wende ich mich, lasse mehr Wasser ein, aber es langt einfach nicht. Der „Whirlpool“ besteht aus Wasserbläsen an den Seiten, die nach einer Weile ein unangenehmes Jucken an den Stellen hervorrufen, wo sie auf den Körper treffen. Also stelle ich es ab und geniesse das Seegrasbad in Ruhe.
Dann werde ich zum Körperpeeling gerufen und schön abgebürstet und mit Peelingcreme massiert. Das tut schon mal sehr gut. Kann von mir aus länger dauern... Aber meine Ganzkörpermassage kommt ja noch! *freu* Als nächstes werde ich mit Algenpampe eingecremt und in Plastikfolie gepackt. Das fühlt sich glitschig an, aber soll ja so gut sein für die Haut und das Bindegewebe und gegen Cellulite und überhaupt – also her damit!!
Das Ganze hat jetzt schon ziemlich lang gedauert und wir gehen erstmal „entspannen“ zum Mittagessen. Dort dürfen wir uns mit Suppe, Salat und Nachspeisen bedienen. Man will den Tag ja eh gesund verbringen also ran ans Salatbuffet. Berauschend ist es aber leider nicht. Aber ich werde satt. Dann haben wir noch etwas Zeit und verbringen diese in der Lobbybar mit einem Espresso und spielen Snake über Bluetooth – damit kann man prächtig Zeit tot schlagen :-)
Und schon ist es Zeit und es geht wieder zurück in den Schrank. Es folgt die Ganzkörpermassage... Ein Traum, die Lady hat wirklich kräftige Hände und packt auch kräftig zu. Bei den Schultern war es schon fast ein wenig zu kräftig, aber es war noch kurz vor der Grenze. Für den Rest des Körpers war es genau richtig. Danach bin ich einge-Seegrast-Gealgt-Gemassageölt und fühle mich wunderbar gepflegt und entspannt.
Der Tag hat sich gelohnt! Und er war auch in gewisser Hinsicht eine Vorbereitung auf morgen, denn wir wollen ja frisch und gepflegt im Burj Al Arab erscheinen!!
Leider konnte ich nichts von dieser Algenpampe kaufen, ich würde mich ja gerne mal zuhause in Algen und Folie packen – weiss zufällig jemand wo man das bekommen kann?? Nehme Hinweise gerne entgegen! ;-)

Am Abend will ich noch etwas von Dubai sehen und meine Schwester meint eine Tour auf dem DUBAI CREEK muss man unbedingt mal gemacht haben. Da kann man sich schön alles was da so am Creek steht vom Boot aus ansehen. Aber wir fahren ja nicht wirklich mit einem Boot wie man sich das so vorstellt, sondern mit einem der vielen Abras – den Wassertaxis in Dubai. Man sitzt dort nicht in dem Sinne im Boot drin, sondern eher auf dem Boot drauf. Es gibt keine Sitze, sondern nur eine Erhöhung in der Mitte von etwa 50cm auf die man sich setzt. Geländer oder sowas am Rand? Nö, wer braucht schon sowas? Einfach schön ruhig in der Mitte sitzen bleiben, dann fällt man auch nicht runter... Zum Glück ist heute abend kein Wellengang!! Wir fahren für eine halbe Stunde eine Richtung des Creeks rauf und runter. Sieht toll aus, die ganzen Hochhäuser am Ufer, alle unterschiedlich beleuchtet. Und in der Nähe der Abra-Station ist ein grosser Souk. Der sieht vom Wasser aus auch super aus – gibt einem das Gefühl, dass man an einer Altstadt vorbei fährt. Den Souk besuchen wir nicht, davon hab ich schon so viele gesehen – nicht noch einen! Es ist auch eher lästig als lustig durch den Souk zu gehen, denn man wird auf Schritt und Tritt angequatscht und festgehalten.


TAG 08: Noch ein bischen Pflege für Hände und Füsse und dann geht’s zum einzigen Sieben-Sterne-Hotel auf Erden!
Vormittags haben wir einen Termin in der LAMZY-MALL zur Maniküre und Pediküre. Ich sitze bequem in einem Sessel und werde von zwei Asiatinnen gleichzeitig bearbeitet. Hände und Füsse in einem Durchgang. Die beiden arbeiten schnell und sehr professionell. Mein Kaffee neben mir wird zwar langsam kalt, aber was tut man nicht alles für schöne Hände... Dafür sehe ich danach leicht vergoldet aus und fühle mich richtig gut! Und für den schlappen Preis von 90,00dhr (20,00€) insgesamt kann man nicht meckern. Beides ist sehr gut geworden und ich kann diesen Laden auf jeden Fall empfehlen. Dort gibt es nicht nur Maniküre und Pediküre, sondern auch einen Friseursalon und Gesichtspflege mit dabei. Und ich habe eine Entdeckung gemacht, die der ein oder anderen Frau auch hilfreich wäre – es gibt ein Mittelchen gegen eingewachsene Haare, nach dem Epilieren / Rasieren ist das sehr hilfreich. Die Engländerin, die neben mir sass hat die gute Wirkung bestätigt und „Ingrow go“ wärmstens empfohlen. Ich hab zwei Flaschen mitgenommen und werde es demnächst bei Bedarf testen.

So, nachdem wir jetzt frisch manikürt sind geht’s schnell noch was essen auf dem Foodcourt. Wir landen wieder bei einem Thai (diesmal nehme ich Hühnchen mit Kokosnussmilch, das war so lecker) und sind wieder pappsatt und komplett zufrieden.

Jetzt schnell heim, umziehen und stylen, denn wir wollen ja ins BURJ AL ARAB!!

Man kann als Ausserhausbesucher im Burj Al Arab den „Afternoon Tea“ buchen. Einmal im „Al Muntaha“ im 27.Stock und dann noch im „Al Iwan“ im 4.Stockwerk. Natürlich buchen wir das „Al Munatah“ – Ausblick über ganz Dubai inklusive.
Für den Besuch im Burj Al Arab gibt es einige Kleidungsvorschriften (keine Jeans, T-Shirts, kurze Hosen, für Männer nur geschlossene Schuhe, etc) und es wurde uns gesagt, dass man nur am Eingang direkt fotografieren darf – sonst nirgends. Es zeigt sich aber, dass überall fotografiert wird und wir somit nicht auffallen. Wir fotografieren wo wir wollen und keiner sagt was.

Das Restaurant liegt 200m weit über dem Meer und ist in einer Art „Balken“ ganz oben am Gebäude untergebracht. An drei Seiten sind Panoramaglasfronten angebracht, sodass man alles überblicken kann. Die grösste Front geht direkt auf’s Meer. Das Restaurant ist sehr bunt eingerichtet und neigt zum 70er Jahre Stil mit seiner bunten gewellten Decke. Der Ausblick von oben bietet einen super Blick über Dubai, sowie auch auf Palm I, das direkt links neben dem Burj Al Arab ins Wasser gebaut wurde (momentan werden die Gebäude, etc auf die Inseln gebaut) und auf der rechten Seite auf die Aufschüttarbeiten an „The World“ der neuesten Inselgruppe vor Dubai.
Nach oben kommt man mit „normalen“ Aufzügen oder mit dem Expressaufzug! Der Expressaufzug ist ein Panoramaaufzug mit Fensterfront. Eigentlich ja ein Genuss mit Ausblick nach oben zu fahren, aber wie gesagt „Express“! Er düst mit 6,00m pro Sekunde in die Höhe und da muss man seinen Magen doch gut festhalten. Aber hoch geht ja noch.... fahrt mal damit runter!!! Daaas bringt den Magen erst recht in Wallungen .

Der Afternoon Tea kostet je nach Menu 165dhr oder aber über 200dhr. Wir nehmen das Menu für 165dhr, langt in der Auswahl vollkommen und schont unseren Geldbeutel ein wenig! Darin enthalten sind Tee oder Kaffee so viel man möchte, Fingersandwiches (sehr lecker mmmh), Marmorkuchen und Englischer Früchtekuchen (mag ich nicht, bleibt liegen), hauseigene Kuchen (fetter Schokokuchen – schöööön) und Scones mit einer Auswahl von Konfitüre und Sahne (Scones sind sowas ähnliches wie Muffins, für diejenigen, die sich wie ich erstmal nichts darunter vorstellen können). Der Preis von etwa 35,00€ erscheint erstmal luxuriös, aber dem Hausstandard und dem was man geboten bekommt ist er angemessen!
Wir geniessen also mit einigen anderen Touris den Afternoon Tea, schiessen einige Fotos zum Beweis, auch runter zum Palm Island und dann ist es schon wieder Zeit und wir müssen gehen.

Das Burj Al Arab hat nicht wirklich den Erwartungen entsprochen, die ich mir gemacht habe, aber der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Den letzten Abend verbringe ich gemütlich schwätzend und Weintrinkend mit meiner Schwester zuhause. Wir lesen wie die Leseratten und geniessen einfach die Zeit!

TAG 09: ist mein Rückflugtag – leider!! Ich hätte gerne noch länger die Vorzüge dieser Stadt genossen, aber meinem Geldbeutel zu liebe ist es in Ordnung, dass ich wieder gehen muss. Morgens nochmal schön ausschlafen, schön frühstücken und dann ab zum Flugi.

Es haben mir so viele vom wahnsinnig tollen Duty Free in Dubai vorgeschwärmt – aber wo ich da bin frage ich mich warum??? Der in Istanbul z.B. ist wesentlich grösser. Schick ist er natürlich schon, aber zum Shoppen gibt es nicht viele Geschäfte.

Nunja, macht nichts – hab ja schon genug geshoppt.


FAZIT

Dubai ist eine tolle Stadt zum Shoppen und luxuriös Zeit geniessen – als Ausflugsziel ist nicht viel zu sehen. Aber es lässt sich gut dort leben.

Ich kann jedem eine Reise nach Dubai empfehlen, allein um diese überwältigende Überdimensionalität zu erleben und zu sehen was man alles bauen kann, wenn man nur das Geld dazu hat. Ich hoffe ich kann wieder nach Dubai und meine Schwester besuchen und noch mehr von der Stadt erleben.


Silke@Yopi und anderen Meinungsportalen (unter gleichem Usernamen)
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Kommentare
christianpirker
christianpirker, 28.03.2007
Toller Bericht!
Lisolotto
Lisolotto, 30.01.2005
Das macht Spass zu lesen,kann ich mir alles auch super vorstellen
nintscha
nintscha, 11.10.2004
Wow...das houmlrt sich ja wirklich super an...meine Familie uumlberlegt schon seit laumlngeren mal dort hinzufliegen..vor allem aber um mal in dem tollen Burj al Arab zu uumlbernachten gg!Klasse Bericht uumlbrigens!Liebe Gruumlszlige Nina
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Dubai - ein modernes Urlaubsland, das einfach alles bietet

ein Testbericht von 2004-08-16 16:10:54 vom 16.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: multikulturell, gutes Shopping, tolle Hotels...
Nachteile/Kritik: ---
Allgemeines
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Dubai ist das führende Handels- und Tourismuszentrum im Mittleren Osten. Das zweitgrößte Emirat der Vereinigten Emirate hat 900.000 Einwohner. Die Hauptstadt der Föderation, zu der auch Sharjah, Ajman, Umm Al Quwain, Ras Al Khaimah und Fujairah gehören, ist Abu Dhabi.

In Dubai findet man die unterschiedlichsten und faszinierendsten Kontraste: eine charakteristische Mischung aus moderner Großstadt und zeitloser Wüste, östlichem und westlichem Flair, ein Nebeneinander und Miteinander des Althergebrachten und des Neuen.

Das exotische Dubai mit seinem kosmopolitischen Lebensstil verbindet Komfort und Zweckmäßigkeit der westlichen Welt mit dem einzigartigen Charme und der Gastfreundlichkeit Arabiens.

Hier kann man als Aktivurlauber vorzügliche Sport- und Freizeiteinrichtungen genießen, hervorragend Golf spielen oder Wassersport treiben, eine Wüstensafari oder eine Dhow-Kreuzfahrt machen oder aaber auch einfach nur an den gepflegten sauberen Stränden entspannen und den immerwährenden Sonnenschein genießen.

Aber auch für den Familienurlaub ist Dubai bestens geeignet. Zahlreiche saubere und gepflegte Vergnügungsparks, Parkanlagen und Spielplätze warten auf die (nicht nur) jungen Besucher.

Dubai ist aber auch ein Einkaufsparadies. Gold, Juwelen, Designerkreationen, Elektronikartikel oder Teppiche für jeden Geschmack findet man in luxuriösen Shopping-Mals und zwar weitaus preisgünstiger als in Deutschland, denn als offener Hafen mit niedrigen Importzöllen und Steuerfreiheit bietet die Stadt den Schnäppchenjägern unschlagbare Gelegenheiten . Besonderes Einkaufserlebnis aber bieten die historischen Souks, in denen man den arabische Handel in seiner alten Tradition erleben kann (es wird erwartet, dass man in harte Preisverhandlungen eintritt, wenn man etwas kaufen will). Den Goldsouk darf man sich aber keinesfalls entgehen lassen, auch wenn man vielleicht nicht unbedingt etwas kaufen möchte. Was dort an Schmuck geboten wird ist einfach atemberaubend.



Kultur
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Kulturell ist Dubai fest mit den islamischen Traditionen Arabiens verbunden. Zu den höchsten Tugenden gehören Höflichkeit und Gastfreundschaft. Ich war von der natürlichen Wärme und zuvorkommenden Freundlichkeit die mir überall entgegengebracht wurde, regelrecht verzaubert. Dubais Gesellschaft zeichnet sich durch viel Toleranz gegenüber andersartigen Lebensstilen aus. Es herrscht Religionsfreiheit. In den Hotelrestaurants und Bars wird auch Alkohol serviert. Viele Glauben ja, dass man als Frau dort diskriminiert wird. Dem ist nicht so! Man kann die Kleidung tragen die man möchte und man wird deshalb überhaupt nicht angestarrt oder irgendwie benachteiligt und das gilt auch für die einheimischen Frauen, sofern sie sich selbst dafür entscheiden.

Trotz der raschen Wirtschaftsentwicklung in jüngster Zeit, bleibt Dubai seinem erbe eng verbunden. Die Einwohner tragen traditionelle Kleidung mit arabischen Kopfbedeckungen. Die arabische Kultur drückt sich auch in traditioneller Poesie, in Volkstänzen, Liedern und der Kunst aus, die man in Ausflügen in Wüstencamps erleben kann. Hochzeiten und andere Feste sind farbenprächtige Feiern mit Festmahl und Musik. Wer die Gelegenheit bekommt eine Hochzeit mitzuerleben sollte sich das keinesfalls entgehen lassen.

Landestypische Sportarten wie die Falknerei, Kamelrennen und Dhow-Regatten sind äußerst beliebt und auch sehr interessant. Ein Besuch auf der Kamelrennbahn lohnt sich in den frühen Morgenstunden zur Trainingszeit. Die Kameltrainer sind unglaublich freundlich und jederzeit zu Erklärungen bereit.


Hotels
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Die Hotels in Dubai sind bekannt für ihre überdurchschnittlich hohe Qualität und zählen zu den besten der Welt. Allen voran natürlich das legendäre "Burj Al Arab". Man kann es besichtigen, denn ein Normalsterblicher kann es sich natürlich nicht leisten dort zu wohnen.

Alle Hotels in Dubai sind darauf eingestellt, die Ansprüche der Urlauber genauso wie der Geschäftsreisenden gleichermaßen zufrieden zu stellen. Sie bieten einen hohen Standard. Ihre Freizeitanlagen sind von allerbester Qualität und immer äußerst gepflegt. Ebenso können sich die Geschäftsräume, Kommunikations- und Konferenzeinrichtungen mit den Weltbesten messen.

Dubais Hotels spielen eine maßgebliche Rolle im Sozialleben der Einwohner und Besucher. Hier trifft man sich.

Ich habe bei meinem 10 tägigen Urlaub im "The Fairmont" gewohnt. Ein wirklich empfehlenswertes Hotel der ****+ Kategorie. Es liegt am Stadtrand in der Sheik Zayed Road, nicht weit entfernt von den berühmten Emirates Towers. Das Hotel bietet, da es nicht am Strand liegt, einen kostenlosen Shuttle zu seinem Schwesterhotel "Le Meridien" oder zum öffentlichen Strand an der Jumeirah Beach (falls man dorthin fährt bekommt man sogar noch ein kostenloses Lunchpaket mit). Außerdem bietet es auch einen kostenlosen Shuttle zu einer sehr guten Shopping-Mal (El Mercato) und man bekommt hierfür auch noch Gutscheine für Preisermäßigungen. Zur Innenstadt sind es nur etwa 3 km, die man mit dem Taxi zu einem geringen Fahrpreis schnell erreicht.


Ausflüge und Touren
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Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Dubai hält sich - ausgenommen während der Sommermonate (Juni - September) - auf angenehmen Niveau. Für Ausflüge und zum Fotografieren bietet Dubai und seine Umgebung viele reizvolle Sehenswürdigkeiten. Als idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug bietet sich der malerische Creek in Dubai an. Dieser natürliche Meeresarm des Golfs teilt die Stadt in die Stadtviertel Deira und Bur Dubai. Wie seit Generationen legen dort traditionelle hölzerne Dhows ab, um Häfen wie Indien, in der Golfregion und Ostafrika anzufahren. An seinen Ufern fasziniert das emsige Treiben beim Be- und Entladen der Dhows. Einen interessanten Einblick in die frühere Stadtgeschichte vermitteln die Windtürme im Bastakiya Viertel, die engen Gäßchen der Souks, das restaurierte Sheik Saeed haus im Shindagha Viertel, sowie Al Ahmadiyah School - die erste Bildungseinrichtung in Dubai - und das historische Al Fahidi Fort, in dem sich auch das Dubai Museum befindet.
Einen ganz besonderen Spaß bieten die Allrad-Wüstensafaris. Mit großen Jeeps fährt man durch die Dünen, erlebt einen Sonnenuntergang in der Wüste (mit das Schönste was ich bisher erlebt habe) und genießt anschließend noch ein arabisches Barbecue bei den Beduinen mit Gesang und natürlich Bauch-Tanz.



Was mich aber mit am meisten beeindruckt hat war die Sauberkeit dieser aufstrebenden, gleichfalls modernen wie historischen Stadt. Man kann sich überall sicher und frei bewegen, denn Dubai gehört zu den wenigen Städten die praktisch kriminalitätsfrei sind.
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Kommentare
Brita2905
Brita2905, 17.08.2004
... irgendwie wollte ich schon immer mal da hin, aber wann nur?! ...
negelchen
negelchen, 17.08.2004
da kriegt man ja fernweh o
Tris.
Tris., 16.08.2004
Gefaumlllt mir, wie Du so uumlber diese Stadt schreibst.
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Enttäuschung machte sich breit

ein Testbericht von 2004-04-28 18:48:15 vom 28.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: interessante Stadt...
Nachteile/Kritik: keine Metropole, wie es immer beschrieben wird
Allgemeine und geschichtliche Informationen über Dubai werde ich hier nicht erwähnen. Bei meinem Bericht geht es nur um die von uns gemachten Erfahrungen.

Während unseres Aufenthaltes in Abu Dhabi waren wir natürlich auch in Dubai.
Und das gleich zweimal. Warum wir nicht nur einmal dort waren, werdet ihr in meinem Bericht erfahren.

~~~~~1. Ausflug nach Dubai~~~~~

Unser Freund holte uns mit seinem Auto vom Hotel ab. Ca. 1,5 Stunden waren wir unterwegs. Von Abu Dhabi bis Dubai sind es ca. 150 km. Als erstes fiel uns die super Autobahn auf. Je Fahrtrichtung waren meistens 4 Spuren, wobei die rechte Spur für Lkws ist. In der Mitte der Autobahn gibt es einen superbreiten Grünstreifen. Und wenn ich Grünstreifen schreibe, meine ich das auch so. Also dieser Teil der Straße ist bepflanzt und wird natürlich auch bewässert. Außerdem ist die Autobahn mit Straßenbeleuchtung versehen. Und da steht nicht nur mal so eine Lampe alle 100 Meter, sondern richtig dicht an dicht. Hier sieht man wieder, die VAE hat Geld. Auf dem Weg nach Dubai kamen wir an „Dörfern“ vorbei. Wobei die Größe dieser Dörfer eher mit einer Kleinstadt in Deutschland zu vergleichen ist. Die in diesen Orten stehenden Wohnhäuser sind den dort wohnenden Bürgern kostenfrei vom Präsidenten zur Verfügung gestellt worden.
Ungefähr 30 Km vor der Stadt Dubai gibt es eine Freihandelszone mit Hafenanbindung. In diesem Gebiet gibt es viele Firmen. Dabei sind uns auch Firmen aus Deutschland aufgefallen.

Als erstes wollten wir natürlich zum berühmten 7-Sterne-Hitel Burj al Arab. Schon von weitem sahen wir das imposanten Bauwerk. Wir haben immer gedacht, dieses Hotel steht mitten in der Stadt. Aber schnell merkten wir, dass es nicht so ist. Das Burj al Arab steht ca. 20 km vor Dubai am Meer. Trotz alledem war es schon beeinduckend, wie es in den Himmel ragte. Ca. 100 m vor dem Hotel stellten wir das Auto ab und liefen zum Hotel. Wir wollten ja dort rein. Der Eintrittspreis von 150 Dirham (ca. 35,00 Euro) pro Person war uns egal. Aber weiter als bis zum Eingang des Geländes sind wir nicht gekommen. Mein Mann und mein Sohn hatten Turnschuhe an. Damit ist der Eintritt nicht erlaubt. Aus sind Sandaletten bei Herren und Jugendlichen nicht erwünscht. Das haben wir nicht gewusst. Gut, sind wir also unverrichteter Dinge wieder gegangen. Wir beschlossen, entsprechende Schuhe für meinen Sohn zu kaufen und an einem anderen Tag noch mal wiederzukommen. Mein Mann hatte andere Schuhe im Hotel.

So fuhren wir weiter in Richtung Großstadt. Dabei kamen wir durch den Ort Jumeirah. Hier stehen nur villenähnliche Häuser. Ein ganz niedlicher Ort. Es war deutlich zu sehen, dass in diesem Ort Leute mit reichlich Geld wohnen. Entsprechende Autos standen in den Einfahrten und die Häuser waren nicht gerade klein.

In Dubai angekommen, war erst mal Stau. In der Mittagszeit ist dort absolutes Chaos auf den Straßen. Als erstes besuchten wir Heritage Village und Diving Village. Das ist eine Art Museum. Allerdings waren wir zu einer Zeit dort, zu der nicht viel los war. Diese Anlage ist ein Denkmal. Es sind Nachbauten von Häusern mit Windtürmen, Ausstellungen, Aufführungen und Verkauf von Kunsthandwerk. Ab 17:00 Uhr ist dort immer was los. Da kann man sich die Ausstellungen zum historischen Dubai und zur Perlentaucherei ansehen.

Dann sind wir weiter mit dem Auto. Und auch wirklich nur mit dem Auto. Unser Freund ist kein Fan vom Laufen. So haben wir nur einige Runden mit dem Auto durch Dubai gedreht. Dabei sind wir natürlich auch zu der berühmten Straße mit den Hochhäusern gekommen. Dort steht ein Tower am anderen. Auch das WTC ist dort angesiedelt. Allerdings waren wir enttäuscht. Diese Straße ist nicht im Zentrum von Dubai, sondern eher etwas abgelegen. Wir haben uns Dubai immer als riesige Metropole mit einem Hochhaus am anderen vorgestellt.
So wird es auch im Reiseführer und in vielen Berichten beschrieben.

Nach einer ausgiebigen Besichtigung aus dem Auto heraus, sind wir dann über verschiedene kleine Orte wieder nach Abu Dhabi zurück. Es hört sich nun an, als wenn wir schon nach wenigen Stunden im Hotel waren. Das ist aber nicht so. Am späten Abend waren wir wieder zurück.

Obwohl wir nicht sehr viel gesehen hatten, war es doch ein interessanter Tag. Aber ein zweiter Besuch von Dubai war unbedingt fällig.


~~~~~~2. Ausflug nach Dubai~~~~~~~

Da unser Freund arbeiten musste und somit keine Zeit hatte, mit uns noch mal nach Dubai zu fahren, beschlossen wir, allein diese Unternehmung zu starten.
Wir informierten uns am Vortag über die Taxipreise. Es gibt ein Busterminal in Dubai, von dem Sammeltaxis fahren. Die Preisen liegen zwischen 25,00 und 35,00 Dirham pro Person. Das sind ungefähr 5,00 bis 8,00 Euro pro Person. Ein absoluter Tiefstpreis. Allerdings fahren diese Taxis erst, wenn sie bis auf den letzten Platz voll sind. So kann es passieren, dass man 1, 2, 3 oder auch mehr Stunden warten muss, bis es losgeht. Das wollten wir nicht riskieren. So dachten wir uns, direkt vom Hotel mit einem Taxi nach Dubai zu fahren. Uns so machten wir das auch. Für komplett 150,00 Dirham (ca. 34,00 Euro) fuhren wir zum Burj al Arab. Unser Taxifahrer stammte vermutlich aus Pakistan. Er sprach ein sehr schlechtes Englisch und hatte so auch nicht verstanden, dass wir zum Burj al Arab wollten. Ihm war nur Dubai klargeworden. So fuhren wir erst mal am Burj al Arab vorbei. Aber nach kurzer Verständigung klappte es dann doch noch. Der Taxifahrer fuhr zurück und brachte uns bis vor das Hotel.
Als erstes wechselten meine Männer ihre Schuhe. Dann ging’s los. Vor dem Eingang zum Hotel konnten wir die Tickets kaufen. Nun aber kam eine Diskussion auf, ob die Hose von meinem Mann eine Jeans ist. Also, auch Jeans sind nicht zugelassen. Doch der nette Mensch ließ sich erweichen. Ein Ticket kostet 150,00 Dirham. Für Kinder bis 12 Jahren gibt es Ermäßigung. Ich glaube, es sind dann nur 75,00 Dirham. Aber unser Sohn ist 14 und musste somit voll bezahlen. Das war uns aber von vornherein klar. Bezahlt haben wir die Tickets mit VISA. Das ist absolut unproblematisch. Natürlich ist Bargeld in Landeswährung kein Problem. Mit Dollar soll es Schwierigkeiten geben. Das erfuhren wir von einer deutschen Besucherin. Wir erhielten noch die Hinweise, dass wir nur das Erdgeschoss und die 1. Etage besuchen dürfen. Zum Schluss darf man dann im Cafe noch was zu sich nehmen.

So nun ging es los. Es war schon ein komisches Gefühl. Wir haben es geschafft und dürfen in das weltberühmte Hotel. Einige beeindruckende Berichte hatten wir schon darüber gesehen. In der Empfangshalle angekommen, waren wir erst mal erschrocken. Der erste Eindruck haute uns nicht gerade um. Über dem Erdgeschoss war eine niedrige Decke, sodass wir die gewaltige Pracht erst mal gar nicht sehen konnten. Es gab zwei Rolltreppen Zwischen diesen Rolltreppen sprudelte eine interessanter Wasserfall. Eine Rolltreppe brachte uns eine Etage höher. Jeweils neben den Rolltreppen war ein riesiges Aquarium mit großen, bunten Fischen in der Wand eingelassen. Das sah super aus.
Oben angekommen, sahen wir nun endlich die ganze Pracht. Aber auch das beeindruckte uns nicht wie erwartet. So gewaltig, wie wir es uns aufgrund von Fernsehberichten vorstellten, ist es gar nicht. Wir drehten eine ausgedehnte Runde. Auf dieser Ebene gibt es reichlich Geschäfte für den übervollen Geldbeutel. Also, nichts für uns. Ein toller Springbrunnen steht in der Mitte. Das Wasser sprudelt in verschiedenen Varianten heraus.
Ganz unbeeindruckt waren wir natürlich nicht von diesem architektonischen Meisterwerk.
Auf dieser Etage ist auch das Cafe, in dem wir etwas zu uns nehmen durften. Aus Berichten und Informationen wussten wir, dass wir einen Kaffee oder einen Tee bekommen würden. Wir ließen uns in bequemen Sesseln nieder. Eine nette Dame brachte uns die Menükarte (in arabisch und englisch geschrieben), mit der wir erst mal nichts anfangen konnten, weil wir nur von Kaffee oder Tee ausgegangen waren. Nach kurzem Fragen stellte sich heraus, dass unsere Eintrittskarten als Geld gewertet werden. Somit konnten wir uns für insgesamt 450,00 Dirham Essen und Trinken aus der Menükarte auswählen. Das fanden wir gar nicht so schlecht. Wir bestellten uns 1 x Frühlingsrollen mit 2x Dipp (60,00 Dhs), 2 x Steak auf Brot mit Salatbeilage (gesamt 150,00 Dhs), 1 Cappuccino (22,00 Dhs), 1 Kaffee (22,00 Dhs), 1 Cola (24,00 Dhs), 1 Bier 0,33 l Becks (38,00 Dhs), 1 Milchshake (35,00 Dhs), 1 Eistee (24,00 Dhs). So hatte jeder etwas zu Essen und 2 Getränke. Wir sind nicht auf die Gesamtsumme von 450,00 Dhs gekommen, aber das war uns dann doch zu blöd. Es war alles superlecker. Sollte es auch sein, für diese Preise.
Zum Kaffee gab es noch Gebäck und zum Bier wurden Nüsse gereicht.
Nach dem Essen mussten wir alle mal zur Toilette. SUPER. Das ganze Ambiente war beeindruckend. Die Spitze des Toilettenpapiers war originell gefaltet. Es gab natürlich keine Papierhandtücher, sondern richtige aus Frottee. Diese lagen aber auch nicht einfach so da, sondern waren als Blüte gerollt und in einer Schale „angerichtet“. Weiterhin gab es eine Lotion für die Hände und einen Deospray. Ist ja wohl logisch, dass ich alles ausprobiert haben. Mein Sohn bekam sogar das Handtuch vom Personal mit einer Zange gereicht.

Wir wurden von einer Deutschen Frau angesprochen. Sie brachte uns darauf, doch mal mit dem Fahrstuhl bis nach oben zu fahren. Wir sind auf keinen Fall in unserem Touristenoutfit aufgefallen. Was wir dort gesehen haben. Leute in Strandkleidung, in Jogginghose, Turnschuhe .... Nur bei den Besuchern wird ordentliche Kleidung verlangt. Liegt wohl daran, dass wir „nur“ 150,00 Dhs pro Person bezahlen mussten. Gäste, die in diesem Hotel wohnen, löhnen wesentlich mehr. Was eine Übernachtung kostet, kann ich aber nicht sagen. Das hat uns auch nicht weiter interessiert, da es ganz sicher außerhalb unserer Möglichkeiten liegt, in diesem Hotel ein Zimmer zu buchen und vor allem zu bezahlen.

So nahmen wir den Expressfahrstuhl der außen am Gebäude nach oben fährt, und fuhren non stopp bis in den 27. Stock. Dort oben ist ein Restaurant. Allerdings waren wir im falschen Fahrstuhl und konnten so nicht die Palmeninsel sehen. Wir fuhren wieder nach unten und stiegen in den zweiten Fahrstuhl. Und siehe da, wir erblickten die Palmeninsel. Kurzes Foto und dann zurück nach unten. Ach übrigens Foto – im gesamten Gelände ist das Fotografieren verboten. Außer dem einen Foto im Fahrstuhl haben wir uns das Fotografieren nicht getraut.

Nach reichlich 2 Stunden verließen wir das Hotel.

Vor dem Hotel gibt es einen Wasserpark mit tollen Rutschen.
Die Preise dafür sind:

- 120,00 Dhs/Erwachsener
- 100,00 Dhs/Kind bis 12 Jahre
- Kinder unter 3 Jahren zahlen nichts

Direkt vom Vorplatz des Hotels sind wir mit dem Taxi nach Dubai zum Spice(Gewürz)-Souk gefahren. Dieser Souk ist schon wesentlich schöner, als der alte Souk von Abu Dhabi. Es gibt enge Gassen, viele kleine Händler und alles ist noch nicht so modern.
Dann sind wir noch über den Gold-Souk gelaufen. Ein Goldgeschäft am anderen. Es blitzte nur so vor lauter Gold. Wir bummelten noch durch die Straßen. Hier war nicht viel von moderner Architektur zu sehen. Endlich mal was altes. Dann setzten wir mit einem Boot auf die andere Stadtseite über. Dort schlenderten wir noch über den Textilsouk. Dann wurde es langsam Zeit, sich auf den Heimweg zu begeben. Wir gingen zur Busstation. Von hier sind wir wieder mit dem Taxi gefahren. Der Preis war wieder 150,00 Dhs (komplett). Allerdings mussten wir noch warten, bis ein 4. Fahrgast nach Abu Dhabi fahren wollte. Das ging aber schnell. Der Taxifahrer hat sich darum gekümmert. Hätten wir allein mitfahren wollen, hätte uns das 50,00 Dhs mehr gekostet. Das wollten wir dann doch nicht.

Gegen 18:00 Uhr waren wir wieder in Abu Dhabi.

Es war ein schöner Tag. Aber Dubai ist auf keinen Fall eine Metropole, die man nun mit Hongkong oder Singapur vergleichen kann, so wie es in unserem Reiseführer steht.
Sicher, wir haben nicht alles von Dubai gesehen. Das ist ja auch nicht an einem oder zwei Tagen zu schaffen.

Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Corina200982

Dubai- ein Traum aus 1001 Nacht

ein Testbericht von 2003-08-12 21:50:12 vom 12.08.2003
Empfehlung: ja
Viele Leute die den Namen dieser Stadt hören, denken zuerst an Unterdrückung der Frauen und radikale Araber. Da ich nun zum dritten Mal in 2 Jahren in Dubai war, denke ich ganz anders. Dubai ist eine wundervolle Stadt zwischen westlicher Moderne und arabischer Tradition. Schon die Buchung ist ein Erlebnis (man sollte unbedingt bei einem Spezialanbieter buchen). Man bekommt Hotelprospekte, Reiseführer und einen Service, der seinesgleichen sucht. Der Landeanflug an sich ist schon ein Traum. Man fliegt Dubai über das Meer an und sieht dann die bei Nacht beleuchteten Moscheen und Hochhäuser. Im Duty-Free-Shop sollte man sich bei der Ankunft erstmal mit Alkohol eindecken, weil dieser in der Stadt sehr sehr teuer ist, wenn man nicht für dei Dauer des Urlaubs darauf verzichten kann. Zigaretten sind in Dubai sehr sehr günstig (hab das letzte Mal ca. 11 $ für eine Stange Malboro bezahlt). Hat man einen guten Reiseveranstalter wird man schon vor der Passkontrolle abgeholt und dann bis zum Transfer begleitet. Dieser lief bisher für uns immer problemlos.
Die Hotels sind meistens der pure Luxus. Riesige Zimmer, erstklassiger Service und super sauber. Dazu ein traumhaftes Essen. Im Emirat Dubai kann ich besonders das Jebel Ali Hotel empfehlen, dass allerdings etwas außerhalb der Stadt liegt, aber mit seinem großzügigen Garten und dem erstklassigen Privatstrand dafür entschädigt.
Besonders zu empfehlen ist eine Stadttour durch Dubai, denn wenn man diese Stadt nicht kennt, ist es kaum zu empfehlen mit einem Mietwagen zu fahren. (Der Verkehr ist die Hölle!!!)
Die Stadt ansich besteht aus einer Mischung von traditionellen Gebäuden, die allerdings meistens nicht sehr alt sind, und modernen Hochhäusern. Den Sheik Zayeed Road, die Straße mit den riesigen Wolkenkratzern, ist also unbedingt einen Besuch wert, aber am besten nicht zu Fuß, denn im Sommer ist die Hitze der Wahnsinn.
Auch das Burj al arab solte man unbedingt gesehen haben. Wir haben dort zweimal übernachtet (wenn man den richtigen Reiseveranstalter hat, ist das gar nicht so teuer) und waren absolut beeindruckt von soviel Luxus und Service.
Essen kann man in Dubai eigentlich überall recht gut. man sollte allerdings, wenn man in ein Einheimisches Restaurant geht, keine Scheu davor haben etwas zu probieren was man nicht kennt.
Viele haben Angst nach Dubai zu reisen, wegen Gründen, die man beruhigt als Vorurteile abtun kann. Dubai ist keine altmodische Stadt. Von der Kleidung her sollten allerding Schultern und Kniee, besonders bei Frauen, immer bedeckt sein (außer am Strand oder Pool). Arabische Frauen sollte man nie direkt ansehen und gar anstarren. Das gilt als äußerst unhöflich und kann sogar den Ruf der Frau schädigen.
Wer etwas von der arabischen Kultur erleben mächte, der sollte unbedingt eine Wüstensafari mit Barbeucue machen. Man fährt mit Jeeps über die Dünen der Wüste, sieht die Kamele rumlaufen. Abends wird man in ein Beduinencamp gebracht, wo man arabisches essen, Bauchtanz, Kamelreiten, Wasserpfeife und Henna genießen kann. Ich fand es einfach toll und werde es sicherlich wieder machen.
Bei unserem letzten Besuch haben wir dann schließlich eine Dhow-Fahrt über den Dubai-Creek gemacht. Das ist zwar nicht ganz billig, aber unheimlich romantisch, das Essen fantastisch und der Blick auf die Stadt einmalig.
Ich hoffe ich konnte einen kleinen Eindruck dieser Stadt wiedergeben.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Gambler

Dubai - Sonne garantiert....

ein Testbericht von 2002-09-03 18:52:25 vom 03.09.2002
Empfehlung: ja
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind das "In-Ziel" im neuen Jahrtausend. Bei dieser Sonnengarantie und einer hervorragenden Infrastruktur konnte auch ich nicht Nein sagen. Die Angebote sind vielfältig. Ein Durchwälzen der Reiseprospekte lohnt durchaus. Gerade am Anfang wird man erschlagen von aberwitzigen Preisvorstellungen für *********-Hotels. Es gibt aber auch gute, recht preiswerte Unterkünfte, die man sich mal näher anschauen sollte. Gerade der Last-Minute-Spezialist "l-tur" hat eine Menge im Angebot. Dort kann man das eine oder andere Schnäppchen machen.

Nach langem hin und her entschloss ich mich für das Royalton Plaza in Dubai. Das sehr zentral, direkt am Clock-Tower gelegene ***-Hotel ist eher in die preiswerte Kategorie einzuordnen. Das ist ja auch kein Wunder, bei all den *****-Hotels. Für sieben Tage bezahlte ich bei l-tur 692 EUR. Da kann man nicht meckern. Beinhaltet war zudem ein Frühstücksbuffet.

Der Flug war etwas nervend, da er von Hamburg über Mailand nach Dubai führte. Die Fluggesellschaft, Alitalia, entsprach so gar nicht seinem Ruf. Obwohl die insgesamt 10 Stunden Flug schon etwas belasteten, konnte man sich über den Flug nicht beklagen. Ein recht freundlicher Service bestach ebenso, wie auch die Abwicklung am Airport. Wer es etwas schneller mag, der sollte mit der Top-Airline "Emirates" von Frankfurt oder München nach Dubai fliegen. Da beträgt die Flugzeit etwa 6 Stunden.

In Dubai angekommen, erwartete mich das erste Highlight: Der Dubai International Airport bietet wohl die beste und größte Duty-Free-Fläche der Welt. Ein Tip: Da es sich bei dem Airport um eine Freihandelszone handelt, sollte man schon bei der Ankunft zuschlagen, denn bereits dann ist alles zollfrei!

Der Transfer klappte hervorragend. Er wurde direkt vom Hotel mit einem Minibus organisiert. Auch eine Zitterpartie erwies sich überhaupt nicht als solche: Bei der Buchung erhielt ich ein Fax-Formular für die Beantragung eines Visa. Bei einigen Reiseführern steht da was von langen Wartezeiten oder Zusatzgebühren oder man brauche ein Foto. Das ist alles nicht richtig! Dieses Fax sendete ich nach Berlin, wo eine Vertretung der örtlichen Desert Adventures Travl sitzt. Am Airport in Dubai erwartete uns vor der Einreisekontrolle ein Herr, der unsere Visa parat hatte. Ein Tip: Ich habe jetzt ganz aktuell gelesen, dass die Visa-Bestimmungen für Deutsche und Österreicher gelockert wurden. Demnach ist auch die Beantragung des Visas in den V.A.E. möglich. Also keine Panik!

Das Hotel Royalton Plaza ist ein sehr sauberes Hotel, das einen vernünftigen Service bietet. Die Zimmer sind zweckmäßig und mit allem ausgestattet, was man so braucht (i.B. Klimaanlage!). Sehr angenehm ist der Swimming-Pool mit einem kleinen Jacuzzi auf dem Dach des Gebäudes. Wenn man abends vom Strand oder der Stadt heimkehrt, ist ein kleines Sprudelbad doch noch ganz angenehm. Im Hotel befindet sich ein libanesisches Restaurant, sowie ein Irish Pub. Ob man dort über die Maße Alkohol konsumieren sollte, muss man sich überlegen. Ein Bier kostet etwa 6 EUR. Das liegt nicht unbedingt an den Hotelpreisen, als vielmehr der Tatsache, dass die V.A.E. ein muslimisches Land sind. Demnach ist Alkohol eigentlich nicht erlaubt. Gerade in Dubai wird das aber sehr locker gesehen. Man muss aber kräftig für Bier und Co. bezahlen. Vorsicht ist in dem Emirat Sharjah angesagt: Dort herrscht absolutes Alkoholverbot! Wer im übrigen aus seinem Urlaub in Dubai einen Badeurlaub machen möchte, der ist im Royalton Plaza ebenfalls gut aufgehoben. Täglich fahren um 9:30 und 10:30 Shuttlebusse zum Jumeirah Beach. Das dortige Schwesterhotel "Metropolitan Beach Resort" bietet kostenlose Handtücher und Liegen. Die Poollandschaft wie auch der Strand sind herrlich. Platz findet sich immer. Die Busse verlassen den Strand nachmittags um 15:30 und um 16:30. Danach hilft nur noch das Taxi. Zum Relaxen sollte man diesen Shuttle-Service aber ruhig in Anspruch nehmen.

Einen Punkt möchte ich auf jeden Fall hier ansprechen: Dubai wird gerade in den Medien immer wieder als das Shoppingparadies Nr. 1 dargestellt. Das mag zwar auf das Angebot zutreffen. Bei den Preisen ist jedoch absolute Vorsicht angesagt. Dubai ist erheblich teurer als bei uns! das liegt wohl an der Koppelung des Dirhams am US-Dollar. Wer also nur des Einkaufen wegens in die V.A.E. fahren will, der sollte sich das nochmal gründlich überlegen! Da hilft auch Handeln oder das Ausnutzen von Angeboten nicht mehr viel.

Die beste Reisezeit ist wirklich der Winter. Da hat man Tagestemperaturen von 20-30°C. Wer auch warmes Wasser (25°C) haben will dem seien März und Oktober empfohlen. Im März findet zudem das Dubai Shopping Festival statt. Da locken viele Geschäfte mit Sonderangeboten. Da finden zudem Specials statt und auch die Hotels bieten attraktive Preisnachlässe. auch hier sei aber nochmal betont: Das alles auf wirklich hohem Niveau! Ein Vergleich: Lebensmittel aus dem Supermarkt kosten im Schnitt doppelt soviel wie in Deutschland!

Gerade kurz vor dem Abflug nach Dubai wird man sich dann auch mit dem Umtausch von Währungen beschäftigen müssen. Die Kreditkarte wird in jedem Fall überall akzeptiert. Mastercard, Visa und Amex sind gängige Zahlungsmittel, sogar auf dem Markt! Dennoch sollte man etwas in bar dabei haben. Bei Travelers Cheques hat man oft einen erheblich schlechteren Umtauschkurs. Da werden schnell Gebühren von über 5 EUR fällig. Mein Tip: Euro in bar mitbringen und diese dann in den Souq-Vierteln (Märkte) tauschen. Dort bekommt man mit Abstand die besten Kurse. Man kann eigentlich auch stets davon ausgehen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird.

Da bin ich schon beim nächsten Thema, das irgendwie gar keines ist: Kriminalität. Die gibt es offenbar gar nicht in den V.A.E. Das liegt wohl an dem allgemeinen Wohlstand und an den drakonischen Strafen!

Um in Dubai nicht unnötig Aufsehen zu erregen, empfiehlt es sich, auf kurze Hosen zu verzichten. Wie in allen anderen muslimischen Ländern auch, wird die kurze Hose als Unterhose gesehen. Dass die reichen Europäer sich nicht einmal lange Hosen leisten können führt zu Unverständnis. Auch die Frauen sollten die Schultern bedeckt halten. Röcke sollten nicht allzu kurz sein.

Essen gehen erweist sich auf den ersten Blick als etwas kompliziert. Das Angebot scheint undurchsichtig und teuer. Wer aber nicht unbedingt bei Hard Rock Cafe und Co. dinnieren will, dem seien insbesondere die kleinen Gassen in Dubais Innenstadt empfohlen. Abseits der blitzenden Einkaufsgassen und Märkten findet sich das eine oder andere kleine Restaurant, das meist sehr günstig ist und wie überall in den V.A.E. hygienisch völlig unbedenklich. Ein Abendessen für 5 EUR inkl. Getränke ist so machbar.

Bleibt noch die Frage: Was sollte man unternehmen? Diese Frage möchte ich im großen und ganzen unbeantwortet lassen, weil ich eigentlich immer der Meinung bin, dass das jeder selbst herausfinden sollte. An einem Tag muss man sich unbedingt einen Mietwagen nehmen. Fährt man früh los, kann man eine Menge sehen. Fahrten in den Oman sind nicht zugelassen. Ausnahme: Die Fahrt durch den Oman nach Hatta. Dort befinden sich auch keine Kontrollstellen. Die dort gelegenen Hatta Pools (warme Quellen, die zum Baden einladen) lohnen sich in jedem Fall. Zur Fahrt dorthin benötigt man aber einen Geländewagen (Mieten erst ab 25 Jahren). Zu Bedenken ist: Auch beim Anmieten von Fahrzeugen darf gehandelt werden! Ein VW Polo kostet z.B. etwa 50 EUR pro inkl. aller km und inkl. CDW. Vorsicht bei Fahrten durch die Wüste: Auch wenn der eine oder andere jetzt lächelt, man sollte stets ein wachsames Auge auf kreuzende Kamele haben! Das kann gewaltige Folgen haben, sollte man sich in einen Unfall verstricken. Ein solcher Unfall geht meist nicht ohne schwere Verletzungen und einen hohen Sachschaden aus!

Ausflüge zu den Souqs (Gewürz-Souq, Gold-Souq und Stoff-Souq) lohnen sich in jedem Fall. Die Gewürze sind zudem spottbillig! Im Programm darf zudem ein Besuch im teuersten Hotel der Welt, dem Burj al Arab, nicht fehlen! Man muss aber vorher reservieren. Eine Führung (Dauer: ca. 2 Stunden) inkl. Verzehrgutschein schlägt mit etwa 50 EUR pro Person zu Buche. Der vor dem Hotel gelegene Wasserpark "Wild Wadi" ist mit seinen 26 Attraktionen wirklich den Eintritt wert. Ein Besuch lohnt sich... Ein paar Tage am Strand sollten im Programm auch nicht fehlen. Der Jumeirah Beach ist, trotz einiger Bauaktivitäten, einer der schönsten Strände der Welt mit suaberem, flach abfallendem Wasser.

Ein letzter Tip: In Dubai fahren zwischen vier Anlegepunkten Wassertaxen (sog. Abras) über den Creek hin und her. Die Überfahrt kostet stets 50 Fils und nicht 1 Dirham, wie den Touristen oft erzählt wird. Für Touren auf dem Creek ist auch Handeln angesagt! Mehr als 25 Dirhams für eine halbe Stunde sollte man nicht bezahlen!

Bleibt mir nur noch viel Spass im nächsten Dubai-Urlaub zu wünschen. Falls Ihr Erfahrungen mit Dubai habt oder einen Kommentar loswerden wollte, dann teilt es mir bitte mit. Dafür wäre ich sehr dankbar...

Euer Gambler
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