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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| DUBROVNIK BILDBAND |
9,90 € |
9T | 0 | ||
| Dubrovnik; |
8,80 € |
29T 4Std. | 0 | ||
| Dubrovnik Bildband in kroatisch-serbisch englisch deutsch |
3,50 € | 7T 17Std. | 0 | ||
| Sammlerlöffel - Dubrovnik - Wappen - Souvenierlöffel - Andenken |
1,00 € | 6T 2Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Dubrovnik | |||||
Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Die Stadt mit der legendären Stadtmauer - Dubrovnikein Testbericht von jojo212005-06-23 13:44:30 vom 23.06.2005 Empfehlung: ja Vorteile: eine der schönsten Städte überhaupt...Nachteile/Kritik: sehr überlaufen, zu viele Besucher am Tagletztes Jahr zog es uns in unserem Urlaub nach Kroatien. Über das Internet buchten wir eine 14-tägige Pauschalreise nach Korcula. Schon bei der Ankunft in Dubrovnik war ich total begeistert, wie schön es da war. Mit dem Bus und dem Boot (Korcula ist eine Insel) gelangten wir zum Hotel. Die dreistündige Busfahrt war schon etwas nervig. Die Ankunft im Hotel war fürs Erste okay, bis wir in unser 2 Sterne Zimmer gelangten. HOTEL BON REPOS Das Hotel verfügt über mehrere Gebäudekomplexe, überwiegend mit 2 Sterne Zimmern und einem Pavilion Yasmin, in dem 3 Sterne Zimmer sind. Unser 2 Sterne Zimmer war mit alten Möbeln ausgestattet und ziemlich abgewohnt. Über der Eingangstür war eine Art unverschließbare Jalousie mit großen Öffnungen, sodass man von den Flurnachbarn jedes erdenkliche Geräusch wahrnehmen konnte. Dafür entschädigte der Ausblick vom Balkon ins Grüne auch nicht sehr. Das Essen im Hotel ist nicht unbedingt zu empfehlen. Hinzu kommt, dass man beim Abendessen einen vorgeschriebenen Tisch für den gesamten Aufenthalt zugewiesen bekommt. Tischnachbarn sind auch für den gesamten Aufenthalt vorgeschrieben. Beim Frühstück hat man frei Tischwahl, wobei wir uns da immer auf die große Terasse setzten und den wundervollen Ausblick aufs Festland genießen konnten. Vorsicht ist geboten, wenn man Hotelhandtücher mit zum Strand nimmt. Da wir bei Pauschalreisen davon ausgehen, das man die Handtücher vom Hotel mit zum Strand nehmen kann (bei Pauschalreisen schleppen wir nicht noch extra Badetücher mit) haben wir das auch getan. Daraufhin wurden wir vom Reinigungspersonal scharf gerügt und wir bekamen sage und schreibe 3 Tage lang keine frischen Handtücher. Das wär auch nicht das Problem gewesen, wenn man uns die zuvor Benutzten Tücher auf dem Zimmer gelassen hätte. Auf Nachfrage an der Rezeption wurde uns mitgeteilt, dass das Reinigungspersonal die Schlüssel hätte und man nicht an die Handtücher rankäme. Notdürftig bekamen wir jeder ein Handtuch von 50 x 70 cm, mit denen wir dann 3 Tage auskommen mussten. Auch die Reinigung des Zimmers mussten wir einmal bemängeln, da nach einer Woche nicht einmal gesaugt wurde. DER AUSFLUG NACH DUBROVNIK Wie in jedem anderen Hotel, kann man auch im Bon Repos Ausflüge buchen. Für ca. 50 € pro Person buchten wir bei unserer Reiseleiterin den Ausflug nach Dubrovnik mit dem Schnellboot. Am Morgen des Ausflugtages wurden wir mit einem Kleinbus nach Korcula zum Hafen gebracht. Das Schnellboot war auch nicht mehr das Jüngste, aber Hauptsache wir kamen in nur 2 Stunden in Dubrovnik an. Nach der Ankunft in Dubrovnik (etwa 10:00 Uhr) am Hafen wurden wir mit einem Bus Richtung Stadt gefahren. Auf einem Berg hielt der Bus an einer besonders schönen Aussichtsstelle an, von wo man auf die schöne Altstadt von Dubrovnik hinunterschauen und Fotos machen konnte. Die Stadtmauer ist wirklich beeindruckend. Danach wurden wir mit dem Bus vor die Altstadt gekarrt, wo schon ein reger Andrang von Touristen war. Im Preis war eine Stastführung mit einigen Besichtigungen inbegriffen, was wir auch ausnutzen wollten. Allerdings bekam man von den Erläuterungen der Stadtführerin nicht allzuviel mit, da ein riesen Andrang war und das Gemurmel der Massen ihre Mitteilungen übertraf. Die Altstadt von Dubrovnik ist wunderschön und auf jeden Fall sehenswert. Schöne Alte Häuser und verwinkelte Gässchen laden zum Schlendern und Entdecken ein. Man findet zahlreiche Restaurants, Café´s und hübsche Läden. Die Preise für ein Essen sind relativ hoch, deshalb immer auf die Menüangebote der Restaurants achten, wo man ein Tagesmenü für ca. 60 Kuna (umgerechnet ca. 9€, Wechselkurs: 1€ = 7 Kuna) bekommt. Das Betreten der Stadtmauer war im Ausflugspreis nicht inbegriffen und vor Ort wollte man auch Geld für das Betreten der Stadtmauer (ca. 30 Kuna). Wegen des starken Gedränges haben wir das dann auch sein lassen. Der geführte Stadtrundgang dauerte ungefähr 3 Stunden und danach hatte man 5 Stunden (was etwas reichlich war) zur freien Verfügung. Da uns die vielen Menschen in der Altstadt dann doch zuviel waren, beschlossen wir, die Altstadt zu verlassen, und uns das restliche Dubrovnik anzuschauen. Auch außerhalb der Stadtmauer und der Altstadt ist Dubrovnik wunderschön. Wir entdeckten ein wunderschönes Café über einer Steilbucht, wo wir längere Zeit verweilten und den köstlichen Kaffee mit einem gigantischen Ausblick genießen konnten. Gegen 18:00 Uhr mussten wir uns am vereinbarten Treffpunkt einfinden, um mit dem Bus zum Hafen befördert zu werden, damit uns das Schnellboot wieder nach Korcula bringen konnte. FAZIT Dubrovnik ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Vielleicht ein kleiner Tipp, den wir uns für einen späteren Urlaub ausgedacht haben: Ein Hotelzimmer in oder um Dubrovnik nehmen, damit man die Stadt am Abend, wenn die vielen Touristen wieder verschwunden sind, GENIESSEN kann. Und für Kroatien allgemein: Unbedingt Schnorchelausrüstung kaufen (gibt´s an jeder Ecke von billig bis teuer) um die faszinierende Unterwasserwelt, in dem meines Erachtens saubersten und klarsten Wassers erleben zu können. Eure jojo21 ... |
patsam, 23.06.2005
habe daran aber keine ,,sauberequot Erinnerung-trotzdem schoumlner Bericht..lg
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![]() Ein Traum wird wahr...ein Testbericht von Oliver-2007-12-18 18:29:21 vom 18.12.2007 Empfehlung: ja Vorteile: Altstadt, Wetterbedingungen, kulturhistorische Bedeutung...Nachteile/Kritik: Entfernung und Straßenanbindung, ParkplätzeNach dem wir nach langer Fahrt von unserem Urlaubort nähe Zadar in Dubrovnik angekommen waren, starhlte die Sonne vom baleun Himmel und lies uns diesen Traum zu Füssen liegen. Das Klima in Dubrovnik ist eben subtropisch. Der kälteste Monat ist der Februar (mit durchschnittlich 5° C) und der wärmste Monat der August mit einer Durchschnittstemperatur von 26° C, also immer noch erträglich.Im Jahr scheint die Sonne mehr als 2.500 Stunden lang auf die Stadt. *~*~Verkehrsanbindung*~*~ Dubrovnik hat einen internationalen Flughafen. Der Ausbau der Autobahn bis Dubrovnik ist bis zum Jahr 2008 vorgesehen. Bis dahin muss man ab Split noch über das ganze Gebirge und die schmalen Küstensträßchen fahren. Diese sind zwar landschaftlich reizvoll, man sollte sich jedoch Zeit einplanen. Achja vergesst bei der Anreise wenn ihr nur landesintern reist nicht eure Ausweise, da ihr durch einen schmalen Streifen von Bosnien-Herzogowina durcfahren müsst (Tanktipp-sehr billig!) Einen Eisenbahnanschluss besaß Dubrovnik niemals im eigentlichen Sinn. In einem Vorort der Stadt befand sich bis etwa 1972 der Endbahnhof einer Zweigstrecke des jugoslawischen Schmalspurnetzes. Von besagtem Bahnhof führte eine ebenfalls schmalspurige Straßenbahn bis ins Stadtzentrum. *~*~Parksituation*~*~ Das war das grösste Problem vor dem wir standen....die Parkplätze. Vor dem Stadttor steht eine begrenzte Anzahl gebührenpflichtiger Parkplätze bereit, die allerdings sehr teuer sind und auch sehr schnell überfüllt. Also sind wir gleich ausgewichen und suchten oberhalb der Altstadt einen Parkplatz, auch das war schwierig. Die Einbahnstrassen liessen uns ewig umherirren bis wir dann ganz oben einen Platz fanden an der Strasse. Und das lohnte sich total. Zum einen ist es dort gebührenfrei und zum anderen hat man einen atemberaubenden Blick auf die Altstadt. *~*~Geschichte*~*~ So nun musste ich mich mal anhand von Reiseführern schlau machen bevor es losginbg nach Dubrovnik. Die kroatische Bezeichnung der Stadt ist von dem Wort dubrava (Eichenhain) hergeleitet; die romanische Bezeichnung Ragusa geht auf den Namen der kleinen Insel zurück, auf der die erste Siedlung (Lave, Lausa) entstanden war. Dubrovnik wurde wahrscheinlich in der 1. Hälfte des 7. Jahrhunderts gegründet, nach dem Untergang des einstigen Epidaurum (heute Cavtat) in der Zeit des slawisch-awarischen Vorstoßes nach Dalmatien. Die slawische Siedlung Dubrovnik, nach der später die ganze Stadt benannt wurde, entwickelte sich auf dem Festland, am Fuße des Sergiusberges. Die räumliche Trennung des romanischen vom slawischen Teil markiert die heutige Placa, an deren Stelle ein Kanal die Insel vom Festland trennte. An dieser Nahtstelle entwickelte sich später das Zentrum der vereinigten Stadt. Dubrovnik stand seit seiner Gründung unter dem Schutz von Byzanz (einige Zeit residierte hier ein byzantinischer Stratege). An der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert war Dubrovnik mit dem bosnischen Ban Kulin verbündet. Bosnien wurde zum wichtigen Rohstofflieferanten der Stadt (Holz und Metalle). Gleichzeitig verliefen durch Bosnien wichtige Handelsrouten ins Innere Südosteuropas. Zur Zeit der Kreuzzüge stand die Stadt zeitweise unter der Herrschaft Venedigs. (1205-1358). 1242 wurde es von den Mongolen geplündert. 1240 und 1244 wurde das Bündnis mit Bosnien erneuert. Nach dem Friedensschluss von Zadar 1358 erkannte Dubrovnik die Oberhoheit der kroatisch-ungarischen Könige an und zahlte ihnen Tribut bis zur deren Niederlage von Mohács 1526. Allerdings reisten schon ab 1420 regelmäßig Delegationen zu den Osmanen, die neben der Beteuerung ihrer Neutralität jährliche Tribute überbrachten, zuletzt 12500 Dukaten; gezahlt bis zum Frieden von Passarowitz 1718. - Das Erzbistum Ragusa wurde 980 gestiftet. Nach Erlangung seiner Autonomie (dem ungarisch-kroatischen König wurden nur Abgaben in Form von Steuern und Schiffen geleistet) begann Dubrovnik sein Leben als selbstständige Republik Ragusa. Der Republik gelang es seine Autonomie zu bewahren, und die Bürger der Stadt wählten ihren Stadtrat und den Senat. Schutzheiliger der Stadt wurde der Hl. Blasius (in Dubrovnik: sveti Vlaho; sonst kroatisch: sv. Blaž), der der Überlieferung zufolge Dubrovnik bei einem Angriff der Republik Venedig rettete. Hier findet man immer wieder auch Bilder oder Hinweise darauf wenn man durch die Stadt schlendert. 1416 schaffte die Republik Ragusa als erster Stadtstaat Europas die Sklaverei ab; gleichzeitig wurde der Sklavenhandel gesetzlich verboten. man sieht also hier waren sie schon fortschrittlich :-) Dann im 15. und 16. Jahrhundert erlebte Dubrovnik seinen größten wirtschaftlichen Aufschwung durch den Handel mit den Osmanen im Hinterland und den Küstenstädten des Mittelmeerraums und blühte dann förmlich auf. Die Handelsflotte Dubrovniks bestand im 16. Jahrhundert aus 160 Schiffen und war zu jener Zeit eine der größten im Mittelmeer. Die bedeutendste Schutzmacht der Republik Dubrovnik war das Königreich Spanien, die größte Bedrohung der Unabhängigkeit und Freiheit Dubrovniks war Venedig. Mit dem Frieden von Passarowitz im Jahr 1718 wurde den Osmanen zwischen Neum und Klek der Zugang zur Adria gewährt. Heute ist dieser Teil der Küste Bestandteil des Staates Bosnien und Herzegowina. Die Krise der Mittelmeerschifffahrt und besonders das katastrophale Erdbeben von 1667 führten zu einer schweren Krise, von der sich die Stadtrepublik nicht mehr richtig erholte. Dubrovnik war weltweit der erste Staat, der die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 international anerkannte. Im 18. Jahrhundert befanden sich in Dubrovnik über 85 Konsulate. Im Jahr 1806 marschierten die Franzosen unter Napoléon Bonaparte in die Stadt ein, und 1808 proklamierte Marschall Marmont die Aufhebung der Republik Dubrovnik (die Bezeichnung war seit dem 15. Jahrhundert in Gebrauch). Dubrovnik gehörte ab 1809 als Département Raguse zu den Illyrischen Provinzen des napoleonischen Frankreichs. Militärgoverneur mit dem Titel eines Herzogs von Ragusa wurde der Marschall Marmont. Nachdem die Österreicher die Stadt am 29. Januar 1814 besetzt hatten, fiel sie durch Beschluss des Wiener Kongresses an Österreich und wurde Teil des Kronlands Dalmatien. Der Brockhaus von 1886 schildert die Stadt als einer Festung ähnlich, doch ziemlich gut gebaut und, obwohl eng und uneben, doch sehr reinlich. Die Industrie beschränke sich auf etwas Seide und Leder und einige Likörfabriken sowie auf vortreffliches Öl. Dreimal wöchentlich komme eine türkische Karawane zum dortigen Basar. Noch zu Zeiten der Habsburgerherrschaft begann sich der Fremdenverkehr am Anfang des 20. Jahrhunderts zu entwickeln. Von 1918 bis 1941 gehörte Dubrovnik zum "ersten" Jugoslawien. Im Rahmen der Umstrukturierung der inneren Landesgrenzen wurde Dubrovnik 1939 aufgrund historischer Gründe und mehrheitlich kroatischer Bevölkerung zum Teil der Banschaft Kroatien (Banovina Hrvatska). Während des Zweiten Weltkriegs war die Stadt Teil des so genannten Unabhängigen Staates Kroatien. Nach 1945 blieb Dubrovnik Teil der kroatischen Teilrepublik im zweiten Jugoslawien. Im Jahr 1956 fand in Dubrovnik eine architekturhistorisch bedeutende Veranstaltung statt: Der 10. (und vorletzte) aus der Reihe der CIAM-Kongresse (Congrès Internationaux d'Architecture Moderne). Die Stadt wurde in der Nachkriegszeit eines der wichtigsten Ziele des Adria-Tourismus. Im Kroatien-Krieg wurde die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadt von serbisch-montenegrinischen Streitkräften belagert und massiv beschossen. Laut dem kroatischen Roten Kreuz kamen dabei insgesamt 114 Zivilisten ums Leben. Die materiellen Schäden sind mittlerweile fast vollständig behoben und die Stadt gilt wieder als das beliebteste Urlaubsziel in der Region. Die Schäden kann man in der Stadt an Gedenktafeln sehen wo dieser feige Angriff dokumentiert wurde. So ich denke nun habe ich euch geschichtlich genug vorbereitet und wir kommen nun hinein und schauen uns die Stadt einmal genauer an. *~*~Sehenswürdigkeiten*~*~ Dubrovnik ist eine der schönsten Städte des gesamten Mittelmeerraumes und somit ein Zentrum des Fremdenverkehrs, ich möchte sogar behaupten die schönste! Die Stadt entwickelt sich zunehmend zu einem internationalen Treffpunkt des internationalen Jetsets und der High Society. Die Altstadt ist autofrei und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Auch sieht man viele Kreuzfahrtschiffe entweder direkt vor der Stadtmauer liegen oder am neuen Hafen. Als wir da wraen lag grad die AIDA dort vor Anker. Am besten empfielt es sich zunächst die stadtmauer zu besteigen und dann die gesamte Stadt zu erkunden. Ich habe euch einmal die wichtigsten Sehenwürdigkeiten auch mit historischem Hintergrund ein bischen im folgenden zusammengestellt. - >Stadtmauer Das wohl beeindruckendste in der Stadt ist die faszinierende Stadtmauer. Sie sind das besterhaltene Fortifikationssystem in Europa und umfassen einen perfekt erhaltenen Komplex öffentlicher und privater, sakraler und säkularer Bauwerke aus allen Perioden der Stadtgeschichte. Als Stadtrundgang fanden wir die vollständig erhaltene Befestigungsanlage praktisch, als Bauwerk imposant und auf jeden Fall auch den einen oder anderen Blick "von unten" wert: In der Bauzeit zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert wurde das 2 km lange und 25 m hohe Bollwerk errichtet. Obwohl bereits in der ersten Version die Mauerdicke an der Seeseite zwischen 1,5 und 3 m schwankte, dem Land zugewandte Mauern sogar 4-6m stark waren, wurde alles von einer weiteren Mauer umbaut, so dass ein Wehrgang, Doppeltore und Kasematten entstanden. Die Mauer verbindet mehrere Festungen an Land- und Seeseite sowie ein paar nicht zu übersehende Aussichtstürme. Nur Schwindelfrei muss man ein bisschen sein, waren bei uns nicht alle *gg* Am Ende es Rundgangs hat man fast 2 km dann auf der Stadtmauer absolviert...achja ein Tipp noch: Nehmt im Soimmer genügend Waser mit, denn der Rundgang ist sehr lange und in praller Sonne! - > Stradun Die Lebensader Dubrovniks, die pfeilgerade Flaniermeile Stradun beginnt unmittelbar hinter dem Pile-Tor. Dieses Haupttor der Stadtmauer schmückt eine Statue des heiligen Blasius (wie oben schon erwähnt) des Bildhauers Ivan Mestrovic. Hier nimmt man langsam Abschied von den alten Zeiten und wendet sich der konsumorientierten Gegenwart zu: Geschäfte, Cafes, Kneipen und Büros schmiegen sich Wand an Wand an die abends hübsch erleuchtete Straße. Das "Wohnzimmer Dubrovniks" bietet rund um die Uhr alles, was man von einer Großstadtcity erwartet - nur gemütlicher. Schön fand ich das auch die Geschäfte schön in das Stadtbild einfügen und keine moderne sich einbürgert. - > Sveti Vlaho Sveti Vlaho, so nennt man den heiligen Blasius in Kroatien und ihm zu Ehren errichtete man am Platz am Ende des Stradun eine barrocke Kirche. Hab euch ja versprochen den Heiligen Blasius treffen wir immer wieder im Stadtbild :-) Diese wurde nach einem Stadtbrand auf den verkohlten Resten eines alten Gotteshauses innerhalb von 9 Jahren errichtet und 1715 fertig gestellt. Über dem Hochaltar können Sie eine goldene Statur des Heiligen sehen. Sie wurde noch vor einigen Jahren in einer alljährlichen Prozession durch die ganze Stadt getragen und allen Bewohnern vorgeführt. - > Sponza-Palast Ebenfalls am Sveti Vlaho könnt ihr den Sponza-Palast erblicken. Das 1516 bis 1522 errichtete Bauwerk blieb selbst während des heftigen Erdbebens stabil stehen und beherbergte seit seiner Einweihung nicht nur Zollamt, Münze und Akademie sondern wurde auch als schnödes Lagerhaus genutzt. Die Fassade zeigt Aspekte der Spätgothik und Frührenaissance, der Innenhof wird von Säulen getragen aber wichtiger als die Architektur dieses Repräsentanzbauwerks ist den Kroaten ein kleiner Seitenraum: Hier wird den zwischen 1992 und 1995 gefallenen Dubrovnischen Soldaten gedacht. - > Franziskanerkloster / Franjevacki samostan Das Franziskanerkloster am Sveti Spas Tor wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet und birgt heute eine originelle Museumssammlung: Nicht nur die älteste Apotheke Europas ist hier ausgestellt sondern auch einige sehr plastische Stadtansichten die einen Eindruck von dem Vor-Erdbeben-Dubrovnik vermitteln. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich auch die übliche Ikonen, Reliquien und Handschriften. Auch architektonisch wartet das Kloster mit echter Kunst auf: Die Pieta am Südportal und die Kreuzgangsäulen des Künstlers Mihije Brajkov sollte man mindestens genauer betrachten. - > Rektorenpalast Heute dienst das imposante Gebäude als würdige Kulisse für das alljährlich im Sommer ausgerichtete Kulturfestival und andere Events. Im Inneren ist das Stadtmuseum untergebracht und lässt Besucher das Leben in der historischen Stadt Dubrovnik nachempfinden. Neben alten Kunstwerken, Münzen und Waffen sind auch Kleidungsstücke und Möbel ausgestellt. Ursprünglich jedoch wurde der Palast als Sitz für den Rektor gebaut - ein in Kroatien verbreitetes Amt, bei dem ein Bürger der Stadt für nur einen Monat gewählt und mit Repräsentanzaufgaben betraut wurde. - > Rolanddenkmal Wie viele andere Städte in Europa errichtete auch Zadar ein Denkmal zu Ehren des heiligen und anscheinend sehr viel beschäftigten Befreiers und Beschützers diverser Städte. Zadar z.B. stand Roland - oder Orlando, wie er hier genannt wird - im 8. Jahrhundert bei der Abwehr arabischer Piraten bei. Daran erinnerte man sich im Jahr 1418 und errichtete flugs einen Gedenkstein mit einem Lanzenträger in voller Mittelalterrüstung auf dem Platz vor der Sveti Vlaho. Und dort steht er bis heute. Den Abend solltet ihr ausklingen lassen in einer der zahlreichen Gäßchen bei einem schönen Glas dalmatischen Rotwein, dazu dalmatischer Rohschinken und Paksi Sir (Schafskäse von Insel Pag) und die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen. Ich selbst konnte die ganze Nacht nicht schlafen weil die Eindrücke mich so fasziniert haben, wie es noch nie eine Stadt getan hatte. *~*~Geheimtipps*~*~ Der Reliefkopf eines Fabelwesens den man an der Franziskanerkirche findet der sich links neben dem Eingang der zum Stradun weisenden Langhausseite der franziskanischen Klosterkirche befindet. Angeblich geht der Wunsch desjenigen in Erfüllung, dem der Balanceakt gelingt, mit dem Gesicht zur Wand und ausgebreiteten Armen auf diesem Kopf zu stehen. Wenn ihr es schaffen wollte geb ich euch einen Tipp den ich von einem kleinen Mädchen bekommen habe aus Dubrovnik die mich beobachtete wie ich mir hier blamierte *gg* Ihr müsst die schuhe auszihen und mit Anlauf gegen die Wand auf den Kopf springen so klebt ihr dann quasi an der Wand....mal sehen ob der Wunsch dann in Erfüllung geht :-))) Ein Stück weiter findet ihr den kleinen Küstenort Trsteno, der nicht nur wegen seiner Strände einen Ausflug wert ist. Wenn man die schmalen, von Fruchtbäumen und Wein gesäumte Straße hinein fährt, bekommt man schon eine vage Ahnung von der wirklichen Attraktion: Im Jahr 1525 legte die reiche Familie Gozze/Gucetic auf dem Gelände ihrer Villa einen Garten für exotische Pflanzen an. Bis 1991 gediehen hier subtropische Blumen, bislang unbekannte Früchte und Gewürze aus aller Herren Länder. Leider wurde der Großteil des beeindruckenden Gartens 1991 zerstört. Doch die Reste und das stetige Bemühen um Rekonstruktion lassen die Opulenz dieses Jahrtausendgartens erkennen. *~*~Übernachtungsmöglichkeiten*~*~ Die meisten Hotels der Stadt konzentrieren sich auf der grossen Lapad-Halbinsel und dem Gebiet zwischen der Halbinsel und der Altstadt. Wer mit dem Bus ankommt, wird an der Haltestelle zumeist ältere Frauen antreffen, die Privatzimmer anbieten Persönlich würd ich einen private Unterkunft empfehlen, da die zum einen deutlich günstiger sind und man auch die Gastfreundschaft des Landes kennenlernt. eine Seite mit einigen Ferienwohnungen findet man unter www.vip-urlaub.de oder bei www.uniline.hr (Ferienwohnungen, Hotels, Ferienhäuser) Während der Sommermonate sind die Zimmer nicht so zahlreich geät, man findet jedoch fast immer eine Möglichkeit was zu bekommen. Die Preise liegen zwischen 25-80 € ca pro Nacht und Zimmer/Wohnung. Wenn man campen will kann man in den ca 10 km entfernten Ort Orasac, dort findet man einen Campingplatz (Camping Rudine) für etwa 500 Personen. Abend bietet es sich dann an für umgerechnet ca 2 € den Bus nach Dubrovnik zu nehmen. So erspart man sich das Parkplatzproblem. Hier waren wir zu dieser Zeit, Preise lag für 2 Personen bei ca. 35 € *~*~Essen und Trinken*~*~ Zuerst würde ich hauchdünnen dalmatinischer Rohschinken, Schafskäse und Salzsardellen, dazu ein paar schwarze Oliven, hausgebackenes Weißbrot, Salat aus sonnengereiften Tomaten und selbst gekelterter Wein, mit Wasser verdünnt empfehlen um sich hier am Abend typisch für die dalamtische Küche einzustimmen. Danach empfielt sich natürlich alles was vom Grill kommt, vorallem natürlich der frische Fisch aus den heimischen Gewässern. Da hier sehr fettarm gekocht wird ist das Essen sehr bekömmlich. Die mediteranen Gewürze tun ihr übriges dazu. Wer anschliessend noch Hunger hat kann die typischen Balatschinken (dünne Pfannkuchen) in allen Variationen testen. Jetzt hab ich schon beim Schreiben Hunger bekommen :-) Wir waren damnals in 2 Lokalitäten, zum Glück konnte ich auf den Fotos noch die Namen entziffern :-) Buffet Kamenice Das gemütliche Lokal ist in den Abendstunden ein beliebter Treff der Einheimischen. Hier bekommt kleine Gerichte sowie verschiedene Risotti und Omeletts zu günstigen Preisen. Liegt in einer kleinen Gasse abseits der Hauptstrassen. Genauen Ort weiss ich leider nicht mehr Dubrovački kantun Für die Region Dubrovnik typische Spezialitäten aus heimischen Produkten findet man in der liebevoll eingerichteten, kleinen Konoba (25 - 30Plätze). Bošcovićeva (die kleine Gasse biegt ab von der Placa) sehr zu empfehlen. Preise Mittleklasse *~*~Preis-Leistungs-Verhältnis*~ *~ Das Preis-Leistungs-Verhältnis möchte ich im grossen und ganzen doch noch als gut bezeichnen. Wenn man sonst die wirklich recht günstigen Preise im Rest Dalmatiens betrachtet ist Dubrovnik sicher das teuerte was zu finden ist. So haben wir hier abend für 2 Personen 50 € beim Essen gehen gezahlt, wobei es sonst überall nur 20-30 € zahlten. Aber das Geld war es allemal wert, denn das war ein unvergesslicher Eindruck, wo ich beim Anblick der Stadt sogar feuchte Augen bekam. Ich kann euch nur sagen schaut euch das selbst einmal an. ... |
alemanita, 09.05.2008
Sehr hilfreich --Liebe Grüsse-
campino, 17.01.2008
sh - lg andrea
ChiChi, 18.12.2007
Top!
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![]() Top und Flop: Hotel Minceta nahe Dubronvikein Testbericht von oexel2005-10-06 18:38:33 vom 06.10.2005 Empfehlung: nein Vorteile: preisgünstig, gut gelegen, toller Pool, schöner Badestrandbereich...Nachteile/Kritik: hellhörige Zimmer, geschmackloses EssenLage des Hotels Das Hotel Minceta in Dubrovnik , Kroatien, hat 338 Zimmer,&nb sp;davon die Hälfte mit Balkon . Es liegt etwa 6 Kilomet er von der schönen Altstadt&nb sp;von Dubrovnik entfernt auf einer Halbinsel. Neben dem 3-S terne-Hotel Minceta gibt es no ch drei weitere größere Hotels auf dieser Halbinsel. Die&nbs p;3 Sterne sagen es schon:&nbs p;Ein halbwegs gutes und saube res Hotel, aber in den kl einen Zimmern mit nur mittelmä ßigem Komfort. Das Bad ist&nbs p;schon etwas älter, der Ferns eher sehr klein, die Betten&nb sp;einfach (festgestellte Rollbetten).&n bsp;Dennoch: Jeden Tag ist Han dtuchwechsel - das Putzteam ar beitet recht ordentlich. Allerdings häte man sich bei der&nb sp;Menge von Hotelgästen ein p aar mehr Angestellte gewünscht.&nbs p;Die, die da waren, waren&nbs p;sehr emsig, hatten aber kein Lächeln im Gesicht. Wie auch bei der vielen Arbeit! Einfallsloses Essen Ich hatte eine Woche AI m it Flug ab Düsseldorf für  ;299 Euro inkl. Unterkunft im& nbsp;Minceta gebucht (BigXtra-Reiseunter nehmen bei TV Sonnenklar). Kla r, dass da irgendwo gespart&nb sp;werden musste, Und es wurde am Essen gespart. Zar ga b es reichhaltig Essen, aber&n bsp;wenig Abwechslung. Die ganze&nb sp;Wche nicht mal Cevapcici, d ie kroatische Spezialität. Die  ;Fische waren voller Gräten, a lles, was abends nicht verzehr t wurde, gab es den nächs ten Tag als Salat oder er neut aufgewärmt. Und von Gewür zen wusste die Minceta-Küche o ffnbar nichts. Das Essen schme ckte flau. Zu All inklusive&nb sp;(AI) gehörten neben Frühstück,&n bsp;Mittag und Abendessen auch  ;Kekse am Nachmittag und um&nb sp;23 Uhr noch mal ne Sup pe. Getränke (Kaffee, Tee, Säf te, Cola, Sprude, Bier, Wein)& nbsp;gab es die ganze Zeit,&nb sp;aber leider Fuselwein. Ab 1 8 Uhr kamen kostenlos 5 l okale alkoholische Getränke hinzu,& nbsp;u.a. Grappa (lecker) und Chruskovac. Dennoch: Für das E ssen höchstens 2 Sterne. Hellhörig und laut Weiterer Nachteil des Hotels: Es war sehr hellhörig in den Zimmern und abends laut.&n bsp;Weil es abends doch recht& nbsp;kühl wurde, zechten viele  ;Miturlauber (umsonst) in der Lobby und kamen bei Freigeträn ken natürlich ordentlich in St immung, was man auch auf vielen Zimmern hörte. Nur gut, dass nach Mitternacht keine&n bsp;Getränke mehr ausgeschenkt wurd en. Mit dem Bus auf Tour Nur 2-3 Gehminuten vom Hotel entfernt ist eine Bushaltestation. Von dort fährt man mit dem Bus Nr. 6 direkt bis vor die Tore der Altstadt. Die Fahrt kostet im Bus 10 Kuna oder wenn man die Buskarten schon zuvor an der Hotel-Rezeption im Hotel Minceta kauft, nur 8 Kuna (7,5 Kuna sind umgerechnet ein Euro/ Stand Oktober 2005). Also kostet eine Busfahrt etwa einen Euro (für die sechs km benötigt der Bus 12-15 Minuten). Tipp: Die Busfahrkarte ist nach Abstemplung eine Stunde gültig. Man kann damit also unterwegs aussteigen, wenn man einen Zwischenstopp (in dem Vorort Cruz) einlegen möchte. Man kann die Karte aber auch nach der Fahrt an andere Touristen geben, die dann etwas Urlaubsgeld sparen, wenn sie z.B. von der Altstadt wieder zum Hotel wollen... Toller Pool Das Hotel Minceta verfügt über einen großen und tollen Pool. Nach Reklamationen in den Vorjahren wurde er runderneuert, wird täglich gesäubert und lädt zum Schwimmen ein. Es gibt auch einen kleineren Pool für Kinder mit einer Wasserfontäne in der Mitte. Der Pool ist geschätzte 40 Meter lang und 25 Meter breit. Er ist etwa 1,70 Meter tief (unterschiedlich in den Bereichen). Um den Pool verteilt sind Liegen und Sonnenschirme, die für Hotelgäste gratis sind. Es gibt auch eine Poolbar mit Softgränken, Kaffee sowie Bier und Wein (für AI-Hotelgäste) gratis. Der Kampf um die Liegen... ...beginnt bereits vor dem Frühstück. Typisch Deutsch: Da es für die rund 600 Hotelgäste mit etwa 80 Liegen nicht genügend gibt, rennen die ersten Blödmänner schon um 6 Uhr (so wurde mir berichtet) los und reservieren Plätze. Unverschämt und ärgerlich. Wer also ausschlafen möchte, der bekommt keine Liege mehr. (Wir machten uns den Spaß und vertauschten einen Tag die Handtücher...) Traurig ist auch, dass das Hotel nicht mehr Liegen anschafft. Als ich Ende Sptember dort war, waren hinter dem Haus mehr als 50 defekte Liegen (und viele defekte Schirme) gestapelt. Wären die durch neue Liegen ersetzt worden, hätte sich die Lage entspannt. Doch es gibt neben dem schönen Pool-Bereich einen ... ... noch besseren Bereich an der Adria. Dort kann man Liegen und Schirme für je 3,5 Euro (25 Kuna) am Tag mieten. Und die haben offenbar genügend Liegen vorrätig. Der Strandbereich am Meer (Kies- und Steinstrand) ist fantastisch. Ziemlich breit und flach abfallend ins Wasser. Da es aber weiter hinten im Wasser Seeigel gibt, sollte man Wasserschuhe anziehen (kann man vor Ort für 8 Euro kaufen). Das Meer der Adria ist toll und war Ende September noch 23 Grad warm. Man konnte herrlich schwimmen, schorcheln oder von den Liegen aus die Kreuzfahrtschiffe betrachten, die täglich den Hafen anfuhren, um ihre Touristenmassen in die berühmte Altstadt von Dubovnik zu entlassen. Schon toll, wenn die AIDA etwa 500 Meter an einem vorbei fährt, während man im Meer badet. Bummeln kann man... ...in der Umgebung des Hotel recht gut. Es gibt Wanderwege am Meer entlang rund um die Halbinsel bis zum Hafenort Cruz. Auch die anderen Hotels kann man ruhig mal ansteuern und anschauen. Zudem gibt es eine kleine Einkaufspassage mit gar nicht mal so teuren Preisen. Dennoch lohnt immer wieder die Fahrt mit dem Bus nach Dubrovnik, mal am Abend, mal am Vormittag, mal am Nachmittag. Die Altstadt bietet ständig neue Eindrücke - doch davon an anderer Stelle mehr. ... |
Dr.Claudia, 08.10.2005
Tagsüber hellhörig abends laut? Da werde ich meinen Urlaub bestimmt nicht verbringen. LG Claudia
Qantas, 06.10.2005
Schön zu lesen
Rumyana7, 04.11.2005
sh
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![]() Geht nicht gibt´s hier nicht!!!ein Testbericht von Oldschoollady2005-02-25 07:53:46 vom 25.02.2005 Empfehlung: ja Vorteile: Altstadt, Menschen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants,Bars, Ausblick, Meer...Nachteile/Kritik: ParkplatznotDUBROVNIK ********* Dubrovnik ist das Herz und die Hauptstadt Süddalmatiens. Und sicherlich hat jeder schon mal etwas von der Stadt gehört, und sein es nur durch den Besuch eines Jugoslawischen Restaurants das den Namen trug. Diese Stadt hat nicht nur Kulturell, Geschichtlich und Landschaftlich eine Menge zu bieten sondern auch einen hohen Funfaktor und eine Menge Zwischenmenschliches. Hier gibt es für jeden etwas!!! FAKTEN UND GESCHICHTE DER STADT ******************************* Dubrovni k wir auch als "Perle der Adria" bezeichnet und diese Umschreibung trifft den Punkt sehr genau. Mit etwa 37 000 Einwohnern ist die Stadt in der Umgebung die größte und zählt zu dem Weltkulturerbe der UNESCO. In der Antike, war das etwa 20 Kilometer weiter südlich gelegene Epidauros, heute Cavtat, der Ort in dem ich den größten Teil meines Urlaubes verbrachte, die wichtigste Siedlung der Region. Noch heute ist dort ein Hotel nach dem alten Namen der Stadt benannt. Die Römer machten daraus eines der wichtigsten Handelszentren in der südlichen Adria das Epidaurum. Dann im 7. Jh. wurde Epidaurum zerstört und die Bewohner zogen nach Norden ins Fischerdorf Ragusium um vor den Sklaventreiber zu fliehen, so entstand hier die größte Stadt Süddalmatiens. Erst seit 1919 heisst diese Stadt Dubrovnik. 1991 tobte hier der Bürgerkrieg. 80 Tage lang stand die Stadt unter Beschuß und trug einige Schäden davon. Heute allerdings ist kaum noch etwas davon zu sehen, alles ist wieder aufgebaut, Einschusslöcher beseitigt und nicht zuletzt durch die Hilfe der UNESCO erstrahlt Dubrovnik wieder in Alter Schönheit. Doch kann man auch nicht mehr ersehen was in dieser Stadt während des Bürgerkrieges passierte in den Köpfen der Einwohner ist es immer noch Präsent und manchmal kann man sich Eindrücke durch die Einwohner einfangen, die aus der Zeit erzählen. Nein ich habe nicht etwa eine Stadtführung mitgemacht und bin auch nicht sonderlich an geschichtlichem interessiert, aber man sollte schon wissen in welcher Stadt man seinem Urlaub verbringt und so habe ich mir durch die Einwohner mein Wissen angeeignet. SEHENWÜRDIGKEITEN **************** * Auf den ersten Blick fallen die alten Stadtmauern auf, die man auch oben auf dem Foto sehen kann. Tagsüber sind sie schon wunderschön anzusehen, aber als ich sie bei Nacht und beleuchtet im Überblick sah, fragte ich mich ob ich je was schöneres gesehen hatte, und das obwohl ich doch eher ein Kulturmuffel bin. Weiterhin lohnt es sich die barocken Kirchen, die Kathedrale, der Sponza-Palast und der Rektorenpalast anzuschauen auch die Brunnen sind für eine Erfrischung bei dem meist heißen aber angenehmen Klima immer für eine Erfrischung gut und das praktische ist, alles liegt nah beieinander und ist in der Altstadt zu finden. DIE LANDSCHAFT ************** Hoch über der Stadt und um sie herum verlaufen die mächtigen Wälle und Bastionen der Stadtmauer, auf der man spazierengehen kann wie auf der Chinesischen Mauer. Von der nördlichen Stadtmauer blickt man über die Dächer Dubrovniks auf die Insel Lokrum. Im Osten befindet sich der alte Hafen mit zwei Festungen. Im Südwesten erhebt sich über dem Meer als erste Kasemattenfestung der Welt das Fort Bokar, und auf einem Fels ragt aus dem Meer die Vorfestung Lovrjenac. Durch 5 Stadttore kann man sich Eingang verschaffen. Bei subtropischem Klima und etwa 220 Sonnentagen im Jahr lässt es sich hier wunderbar leben. Die Ausblicke sind fantastisch und man entdeckt immer was neues. Viele kleine und größere Inseln befinden sich in der Gegend von Dubrovnik. Lokrum erstreckt sich direkt an der träumerischen Stadt, weiterhin Sehenswert sind die Inseln Korcula, Lopud und eine kleine Insel vor Cavtat Namens Supetar auf der man einen netten Abend beim Fischpicknick buchen kann, aber auch wunderbar nachmittags sich auf die unzähligen kleinen Felsen legen kann, ob zum Sonnen oder zum Schwimmen. Insgesamt ist die Landschaft sehr abwechslungsreich und allemal einen Besuch wert. DIE ALTSTADT ************ Hier ist immer was los, sowohl morgens als mittags, nachmittags, abends und auch nachts. Eine breite Gasse erstreckt sich durch die Mitte der Altstadt vor der ausgehend erstrecken sich viele kleine verwinkelte Gassen. In denen man alles findet was das Herz begehrt. Kleine niedliche und landestypische Restaurant, Bars die Szenetreffs der Einheimischen sind, niedliche Souvenierläden, Banken, Apotheken, Wechselstuben, größere Läden (viele Schuhgeschäfte) und und und...und das noch alles Autofrei, die gesamte Altstadt ist für Autos Tabu!!! Allerdings herrscht in Dubrovnik Parkplatznot, und für jeden der nicht gerade in Durbrovnik wohnt oder Urlaub macht, ist es besser die Stadt mit dem Boot oder dem Bus zu bereisen. Vor allem lohnt sich der Besuch abends. Anders als man denken sollte sind in Dubrovnik nicht nur Touristen unterwegs sondern sehr viele Einheimische, die sich an einem der Brunnen treffen oder in einer der unzähligen Bars die oft sehr uberfüllt sind, aber auch das stört nicht, denn auch draußen stehen ist hier völlig üblich. Später am abend ziehen die meisten weiter in eine der Discos die sich größtenteils direkt vor der Altstadt befinden. Und auch bei den Discos ist für jeden das richtige dabei. Zum Schwimmen gehen eignet sich Dubrovnik jedoch nicht gut. Aber die unzähligen Inseln und Vororte die so schön sind das man sie mindestens hierzu auch ein mal besuchen sollte. Über den Bars, Restaurant und Läden wohnen die Einwohner und es ist spannend diesen Tourismus gleichzeitig mit dem Einheimischenleben zu sehen. Spannend ist an der Altstadt das Flair das unvergeßlich ist und die offenen Einheimischen mit denen man schnell in Kontakt kommt. Bei Nacht denkt wohl jeder das man selten etwas schöneres gesehen hat. DIE WÄHRUNG *********** Kroatien gehört noch nicht zur EU und somit gilt es noch Geld zu tauschen. Die Währung ist Kuna. Und ein Euro ist etwa 7,5 Kuna. Anders als in anderen Ländern, zum Beispiel der Türkei, kann man hier auch wirklich fast ausschließlich nur in Kuna bezahlen. Aber so bleibt das Urlaubsfeeling sogar bei dem Geld noch erhalten =) SONSTIGES ********* -Wer als Sparfuchs nach Dubrovnik fahren will ist an der falschen Adresse. Die Preise in den Läden, Restaurants und ähnlichem sind nur geringfügig günstiger als in Deutschland. Was allerdings niemanden davon abhalten sollte dieser wunderschönen Stadt mal einen Besuch abzustatten -Traditionen: "Na nu, was machen die denn da? Die ziehen sich aus!" Abends erblickten wir eine kleine Menschenansammlung, und neugierig wie der Mensch ist blieben wir natürlich stehen um zu schauen was da los ist. Aus einer Mauer ragte ein kleiner Stein hervor und die Menschen versuchten mit einem Sprung darauf stehen zu bleiben, wer dies geschafft hatte (durfte) zog sein Hemd vorsichtig aus, und stieg wieder herab. Eine komische Tradition, aber alle mal sehenswert =) MEIN FAZIT ********** Ich habe wirklich lange überlegt, aber mir ist nichts eingefallen was ich Kritisieren könnte. Eine Stadt mit soviel Abwechlungsreichtum und Schönheit habe ich selten gesehen. Die kleinen Gassen, die verträumten Restaurants, die alten Sehenswürdigkeiten, die freundlichen Einwohner, die lebhaften Bars, die gut besuchten Discos, der wunderbare Ausblick, das so super klare Wasser im Meer... ich komme aus dem schwärmen nicht mehr heraus und werde wohl nächstes Jahr wieder meinen Urlaub in der Nähe von Dubrovnik verbringen. Für mich aufjedenfall ohne Einschränkungen Sehenswürdig und einen Besuch wert. Fast ein muss!!! Wie immer viel Spaß beim Lesen, Bewerten und ich freue mich über jeden Kommentar. So long your Oldschoollady ... |
Alusru, 25.02.2005
Wundershoumlner Bericht, lieben Gruszlig Uschi.
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![]() Das Herz Süddalmatiensein Testbericht von Dialya2002-04-19 17:56:18 vom 19.04.2002 Empfehlung: jaGeschichte In der Antike war das weiter südlich gelegene Epidauros (heute Cavtat) die wichtigste Siedlung der Region. Die Römer machten daraus eines der wichtigsten Handelszentren in der südlichen Adria (Epidaurum). Im 7. Jh. wurde Epidaurum zerstört und die Bewohner zogen nach Norden ins Fischerdorf Ragusium. Im Hinterland siedelten sich Slawen an und bald verschmolzen die Gemeinden zu einer Stadt. Erst seit 1919 heisst diese Stadt Dubrovnik. Im 9. Jh. wurde die Stadt durch die Araber belagert, im Jahr 1000 kamen die Venezianer zum ersten Mal und 1081 eroberten die Normannen die Stadt. Bald wurde jedoch wieder Byzanz zur Schutzmacht der Stadt. Durch die politische sowie territoriale Isolation innerhalb des süddalmatischen Raums wuchs der Drang nach Autonomie. Deshalb schmiedeten sie Beistandsverträge mit benachbarten Reichen, um gegen das aufstrebende Venedig gerüstet zu sein. Sogar mit Piraten paktierte der kleine Stadtstaat. Dubrovnik brachte es mittlerweile zu einer stattlichen Flotte. Als Mittler zwischen den Balkanländern und den Mittelstaaten erlebte Dubrovnik einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Die Bedrohung durch Venedig blieb aber ein Dauerproblem, so dass weitere Verträge mit bedeutenden Städten geschlossen wurden. Als Konstantinopel jedoch an Venedig fiel, dauerte es nicht lange, bis auch Dubrovnik von Venedig abhängig wurde. Als Venedig Dalmatien and die kroatisch-ungarischen Könige verlor, erkannte Dubrovnik zwar die Oberhoheit Ungarns an, baute aber eine selbständige aristokratische Republik aus. Als die Osmanen auf dem Balkan ihre Macht ausweiteten, schloss Dubrovnik Handelsverträge mit ihnen und zahlte auch Tribut. Ein schmaler Korridor mit dem Ort Neum (gehört jetzt zu Bosnien) wurde an das Osmanische Reich abgetreten, damit es keine gemeinsame Grenze zu Venedig gab. Im 15. und 16 Jh. erreichte die Stadt ihren Höhepunkt an Macht. 1667 gab es jedoch ein verheerendes Erdbeben. Um in der Schwächephase nach dem Beben nicht Venedig zum Opfer zu fallen, schloss die Stadt mit den Österreichern ein Schutzabkommen. Im 18. Jh. erholte sich Dubrovnik aber wieder und konnte sogar Venedig überflügeln. Die Wirtschaftsblockade gegen Grossbritannien brachte dann jedoch das Ende der Dubrovniker Seefahrt und damit auch das Ende der aristokratischen Republik. Sie wurde 1808 von den Franzosen aufgelöst. Nach der Niederlage Napoleons fiel Dubrovnik an Österreich, 1919 dann an Jugoslawien, welches die Stadt zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum machte. Als Kroatien sich von Jugoslawien selbständig machte, wurde Dubrovnik von den Serben vom nahen Hinterland aus (die Grenze ist keine 10 km entfernt) mit Granaten zerstört. In der historischen Altstadt schlugen zahlreiche Granaten ein, viele Gebäude wurden beschädigt. Der Tourismus und auch andere Wirtschaftszweige brachen völlig zusammen. Die Schäden im historischen Teil der Stadt wurden mit Hilfe der UNESCO inzwischen beseitigt. Sehenswertes Auf jeden Fall sollte man in Dubrovnik mal auf der Stadtmauer um die Altstadt herumgehen. Dazu sollte man sich aber schon früh auf die Socken machen, denn auf der Mauer gibt es kaum Schatten und es geht auch oft hinauf oder hinunter. Ich kann also allen nur empfehlen, so früh wie möglich auf die Mauer zu gehen, da es gegen Mittag viel zu heiss dazu wird. Auch sehenswert ist die älteste Apotheke in Europa. Dort liegt auch ein altes Buch auf, welches auf deutsch (!!!) geschrieben ist und alte Apotheker-Rezepte enthält. Ansonsten lohnt es sich auch auf jeden Fall einfach nur durch die kleinen Gassen zu gehen und die verschiedenen Kirchen zu besichtigen. Insel Lokrum Vor Dubrovnik liegt die Insel Lokrum, das Naherholungsgebiet für die Dubrovniker. Dort findet man ein altes Kloster, eine Festung, einen botanischen Garten und jede Menge Strände (auch FKK). Wir selber beschlossen am Nachmittag (als es uns zu heiss wurde) dort rauszufahren. Vom alten Hafen aus fährt nämlich regelmässig ein Schiff auf die Insel. Auf der Insel angekommen machten wir uns dann als erstes natürlich auf die Suche nach dem FKK-Strand, wo wir aber nur schauten. Anschliessend gingen wir dann auf Umwegen zum Kloster und besichtigten noch den botanischen Garten, wo man vor allem australische Pflanzen (Eukalyptus-Bäume etc.) findet. Nach dieser Schnellbesichtigung der Insel (auf die Festung verzichteten wir, weil die zu weit weg war), suchten wir dann einen schönen Strand, wo wir noch etwa zwei Stunden badeten. Das Meer dort ist übrigens sehr klar, und wir wollten kaum noch aus dem Wasser raus. Meine Meinung Also, ehrlich gesagt, möchte ich momentan am liebsten zurück nach Dubrovnik. Ich fand diese Stadt einfach beeindruckend. Vor allem gefielen mir die kleinen Gassen, wo man auch gut sehen konnte, dass die ganze Altstadt nach wie vor bewohnt ist. Witzig war es auch, die Hauptstrasse hinauf- und hinunter zu gehen, wo man auch dauernd von irgendwelchen Leuten angequatscht wurde, die Werbung für irgendein Restaurant in einer kleine Seitengasse machten, dabei waren sie aber überhaupt nicht aufdringlich, wie das sonst immer der Fall ist. Gelohnt hat es sich auch, einen kleinen Ausflug auf den Markt zu machen, wo wir uns sehr günstig mit frischen Früchten für das Mittagessen eindecken konnten. Die ganze Altstadt ist übrigens Fussgängerzone (einer der grössten Europas). So, ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Bericht auch ein wenig von der Schönheit dieser Stadt überzeugen, die wirklich ein Besuch wert ist. ... |
Disc1, 11.07.2002
Kann dir nur zustimmen. Ich vor dem Buumlrgerkrieg dort, hoffentlichen hat man alles wieder so aufgebaut!
dr_error, 02.05.2004
Dubrovnik ist eine der schoumlnsten Staumldte uumlberhaupt, ich bin fast jedes Jahr dort... einfach wunderschoumln. Sehr schoumlner Bericht.
hpmaier, 29.04.2002
Ich war noch nie in dieser Ecke schaumlm
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![]() Dubrovnik - Die Muschel im Felsein Testbericht von Qualle2002-03-08 07:23:56 vom 08.03.2002 Empfehlung: jaMalerisch liegt die alte Küstenstadt Dubrovnik an der Adriaküste Kroatiens. Doch der Bürgerkrieg in Jugoslawien hat auch hier seine Spuren hinterlassen. Eine Klagemauer mit den Namen, der im Bürgerkrieg gefallenen Einwohnern, wurde in der Altstadt errichtet. Bevor ich meine Eindrücke von dem Besuch der Stadt schildere, erst einmal ein paar Notizen über die Stadt; ;Die perle der Adria;. Dubrovnik hat etwa 37 000 Einwohner und zählt zu dem Weltkulturerbe der Unesco. Um 1991 tobte hier der Bürgerkrieg. Im 7.Jahrhundert wurde auf dem Felsennest (wo heute die Altstadt Dubrovnik ist) von den Bewohnern der heutigen Stadt Cavtat (die auf der Flucht vor den Sklaven waren) eine Siedlung errichtet. Sie hieß damals Ragusa. 1991 hagelte es 80 Tage lang Geschosse aus der Luft, vom Meer und aus den umliegenden Bergen. Als wir 2000 die Altstadt besuchten waren noch viele Einschussstellen in der romantischen Altstadt zu sehen. Außer der Stadtmauer, auf die ich noch näher eingehen werde, sind sehenswert, die barocken Kirchen, die Kathedrale, der Sponza-Palast und der Rektorenpalast von 1463, alles in der Altstadt. Vor dem Krieg kamen fast zwei Drittel der Einnahmen aus dem Tourismus. Erst seit 1994 zieht, der während des Krieges zum Erliegen gekommene Tourismus, wieder an. Nun, wie erlebte ich die zwischen Bergen und der Adria gelegenen Stadt. Von Norden kommend mussten wir einen Meeresarm, der fast bis zur jugoslawischen grenze reicht, umfahren, denn die große Brücke, wo man mehr als 10 Kilometer Wegstrecke spart war 2000 noch im Bau. I n Dubrovnik angekommen, begannen wir in der Nähe der Altstadt mit der Parkplatzsuche. Alle möglichen Stellen zum Parken in der Nähe der Stadtmauer waren belegt, nach langen Suchen fanden wir in der Neustadt in der Nähe des Wassers einen Platz für unser Auto. Zu Fuß liefen wir zum historisch sehenswerten, fast fahrzeugfreien Stadtsteil. Von einer 1940 Meter lange und 25 Meter hohen Mauer wird die Altstadt umgeben. Drei Seiten der Stadt sind mit Wasser umgeben. Unter der Mauer durch gelangen wir in das Innere der Altstadt. Am „Eingang“ ist auch einer der wenigen Aufgänge für Touristen, die die Stadt auf der Mauer umrunden wollen. Für 10 Kuna pro Person kaufen wir Eintrittskarten und schon geht es viele Stufen nach oben. Die Besichtigung der Mauer erfolgt auf eigne Gefahr. Hin und wieder sind noch Schäden vom Krieg zu sehen, Unebenheiten in dem Weg und manchmal kleine Löcher, bei einigen Häusern sind noch die schwarzumrandeten Einschläge von den Bomben in den roten Dächer sichtbar. Man ist dabei auch die letzten beschädigten Häuser zu reparieren. Wir umrunden die Stadt am Vormittag bei strahlendem Sonnenschein. Einige Wohnhäuser und kleine Restaurants sind mit dem Mauer verschmolzen. Manchmal ist die Mauer etwas breiter und auf kleinen Terrassen kann man einen Imbiss zu sich nehmen. Von den Türmen der Stadtmauer hat man einen herrlichen Blick auf das Rot der Dächer, das Grün der vorgelagerten Inseln und das Blau der Adria mit den weißen Segelschiffen im Hafen. Und hinter uns sind die Neustadt und die Berge. Nun nach dem wir eine Runde um die Stadt gelaufen sind zieht es uns zu in den Schatten der Häuser. Hier herrscht reges Treiben. Viele Touristen tummeln sich in den Straßen und auf dem Markt. Man spürt die Nähe zu Italien. Die meisten Händler nehmen auch italienische Lira. Mit der Fähre ist es nur ein kleiner Sprung nach Italien. Nicht weit weg von der Stadtmauer befindet sich eine Burg auf einem Felsen. „Lovrijenac“, in glühender Hitze laufen wir zu ihr hin. Die Burganlage ist sehr romantisch angelegt. Die Eintrittskarte gilt auch hier. Von oben hat man einen Bilderbuchblick auf die Siedlung von Alt-Dubrovnik, die auf einem Felsen thront. Nur war für uns der richtige Weg nicht so schnell zu finden. Er führte uns durch verwinkelte und leere Gassen. Eins möchte ich allen raten, die diese wunderschöne alte Stadt besuchen wollen, macht es nicht im Sommer über Mittag, wie wir. Auf der Stadtmauer findet man kaum eine schattige Stelle. Aber, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Es ist eine Perle der Adria. ... |
LoMei, 12.03.2002
Deine Kroatien-Reiseberichte gefallen mir. Schade, dass ich dort noch nicht war. Gruszlig, LoMei.
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![]() Symphonie aus Steinein Testbericht von rofis2002-02-12 10:12:34 vom 12.02.2002 Empfehlung: jaWir suchen zunächst unser Hotel, das Hotel Lero, nicht am Wasser, aber dafür in Gehentfernung zur Altstadt gelegen. Hier haben wir etwa eine Woche vor unserer Abreise noch via e-mail ein Zimmer bekommen, etwa 120 DM pro Nacht mit Frühstück. Die Zimmer sind alle frisch renoviert, haben Klimaanlage, Fernseher und Minibar - was braucht man mehr. Beim Standard des Hotels geht der Preis völlig in Ordnung. Und auch das Frühstücksbüffet war ausreichend bestückt, sogar Vollkornbrötchen konnte man sich einverleiben. Vier Tage lang wird dieses Hotel Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen sein. Mittlerweile ist es schon nach 16.00 Uhr geworden, die Kühle des Zimmers kann uns nicht mehr länger zurückhalten, der Drang zur Stadt wird übermächtig. Etwa 15 bis 20 Minuten wird der Weg wohl dauern, bevor wir dann endlich vor dem Pile-Tor stehen werden. Beim Verlassen des Hotels schweift unser Blick über eine kleine Senke, hinüber zum Schriftzug „Hotel Libertas“, der vor dem Krieg eines der besseren Hotels der Stadt zierte, heute über einem verfallenden, noch nicht renoviertem Betonkomplex an alte Zeiten erinnert. Am Weg zur Stadt hat sich nichts geändert, lediglich die Metallgeländer machen einen frisch gestrichenen Eindruck. Noch immer muss man sich seinen Weg gegen Autos und Busse erkämpfen, der Gehsteig ist viel zu schmal, um mehr als eine Person gleichzeitig aufzunehmen. Rechts das alte Krankenhaus, das jetzt wohl keines mehr sein kann, gezeichnet noch von den Folgen der Beschiessung der Stadt. Keiner hat die zerbrochenen Fensterscheiben ersetzt, die Einschusslöcher gestopft. Noch ein paar Meter weiter, auf der linken Seite das Hotel Imperial. Dieses imposante Hotel, das auch in den letzten Jahren vor dem Krieg immer noch einen Geruch nach k. und k.- Zeit verbreitete, ist eine Ruine geblieben. Keine Plüschmöbel mehr, keine vornehmen Hoteldiener, keine alten Damen, die aus vergangenen Zeiten übriggeblieben waren. Aber dann sehen wir es vor uns: das Pile-Tor, trutzig wie in alten Zeiten, wie seit Jahrhunderten die Uneinnehmbarkeit der Stadt demonstrierend. Ihm hat der Wahnsinn Milosevics nichts anhaben können - gottseidank. Gespannt gehen wir die Treppen hinunter, um endlich die eigentliche Altstadt betreten zu können. Ein Blick durch das Tor - die breite Strasse glänzt wie eh und jeh in der nachmittäglichen Sonne. Der Brunnen, gleich rechts gegenüber der kleinen Kirche ist Treffpunkt für Touristen und Einheimische, die Gewohnheiten haben sich nicht geändert. Links streben Menschenschlangen die Treppe zum Stadtmauerrundgang hinauf, für 15 Kuna pro Person (Kinder etwas weniger) darf man sich den Strapazen der Mauerwanderung unterziehen. Wir beschließen, diesen Rundgang zu vertagen und erst mal den Stadtkern zu erkunden. Der Weg die breite Strasse hinunter wird begleitet von kleinen Läden und Cafes, bei weitem nicht mehr so viele wie früher, einige stehen noch leer, warten darauf, dass der Touristenansturm sie wieder wach küsst. Es ist viel getan worden seit die Geschosse der Serben eingeschlagen sind und große Teile der Stadt in Brand gesetzt haben, aber ganz beseitigt sind die Folgen noch nicht. Schwarze Wände und noch nicht fertige Dächer an einzelnen Häusern erinnern an die Wahnsinnstaten der Herren aus Serbien. Am Ende der Straße steht die Roland-Säule, einige Tauben bevölkern den Platz um sie herum. Wie eh und jeh ist diese Säule begehrtes Objekt für Erinnerungsfotos zum Thema: seht nur, ich war auch da... Das Kloster gegenüber ist Gedenkstätte geworden für die Schandtaten des Krieges, Fotos erinnern an diese schreckliche Zeit, Tafeln mit den Namen gefallener Soldaten zeugen vom Leid, das diese Zeit hinterlassen hat. Wir schlendern noch eine Weile durch die engen Gässchen, besuchen einige Plätze der Erinnerung, finden so manches wieder, manches ist aber auch verschwunden im Schlund der Geschichte. Nicht verschwunden ist der Prijeko, eine schmale Parallelgasse zur breiten Strasse, ein kleines Stückchen aufwärts gelegen. Schon vor dem Krieg reihte sich Lokal an Lokal, das ist geblieben. Geblieben ist auch die Hartnäckigkeit, mit der Restaurantbesitzer und deren Angestellte den wandernden Touristen in ihr Etablissement drängen wollen. Der Gang durch diese Straße wird zu einem Spiessrutenlauf. Die Plätze sind kaum belegt, die Speisekarten fast beliebig austauschbar. Wir haben uns den Anfechtungen widersetzt und sind zurück zur breiten Straße gegangen, haben ein Lokal gesucht, das nicht nur den üblichen Einheitsbrei kroatischer Grillplätze bietet. Und es gibt einige solche Lokale, am hinteren Ende der Flanierstraße, in einem kleinen Seitengässchen, das „Dundo Maroje“, bietet eine abwechslungsreichere Speisekarte und gute Qualität fürs Geld. Wer etwas mehr ausgeben möchte, dem sei das Steakhaus „Domino“ empfohlen, es hat seine Qualität und seine hohen Preise über die Zeit bewahren können. Leider ist auch hier in den Lokalen ausser dem teilweise katastrophalen „Landwein“ unter 30 DM keine Flasche besserer Qualität zu bekommen. Na ja, wird der Wein halt mit viel Wasser verdünnt. Zwei weitere gute, aber teure Adressen für Hungrige sind das „Orhan“, zu Füssen der Festung Lovrenac vor dem Pile-Tor am Wasser gelegen - man sieht das Lokal nicht gleich, es ist etwas versteckt, aber der Weg hin wird angezeigt- und der „Club Nautica“ hinter dem Atlasbüro rechts vom Pile-Tor. Heute, am ersten Abend, sind wir ins „Dundo Maroje“ gegangen, haben die Salatbar probiert und Carpaccio und Muscheln gegessen und haben beschlossen, wiederzukommen. Am nächsten Morgen, gut gesättigt vom Frühstücksbüffet, empfängt uns wieder blauer Himmel und aufkeimende Hitze. Der Rundgang über die Stadtmauer steht auf dem Programm. Die Erinnerung an frühere Jahre sagt uns, dass es nicht günstig ist, den Aufgang gleich hinter dem Pile-Tor zu nehmen. Er führt über steile Treppen hinauf und strengt mehr an als unbedingt nötig ist. Wir gehen quer durch die Stadt in Richtung zum Ploce-Tor. Kurz vor diesem finden wir den alten Aufgang wieder, der uns über nur wenige Stufen auf die Mauer bringt. Dort erwartet uns der Aufstieg zum höchsten Punkt, dem Turm "Minceta", der die ganze Stadt überragt. Die Wahl des Eintrittspunktes bringt es mit sich, dass dieser Aufstieg eher gemächlich erfolgt, bei der zu erwartenden Hitze ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Unsere Blicke schweifen über die Dächer der Altstadt, wir sehen, wie viele Opfer des Krieges geworden sind. Ihre Ziegel glänzen neu neben einigen alten, die den Beschuss unbeschadet überstanden haben. Die meisten der Dächer sind wieder hergestellt, einigen wenigen sieht man noch die traurigen Tage anfangs der 90iger Jahre an. Der Aufstieg ist geschafft, wie seit eh und jeh kann man im Turm seinen Durst und den allgemeinen Wasserverlust bekämpfen, teuer zwar, aber was ist in dieser Stadt schon billig? Wir genießen den Blick über Dubrovnik, er ist unbeschreiblich und unvergleichbar mit etwas anderem. Man muss ihn selbst erlebt haben, um vieles von dieser Stadt verstehen zu können. Etwa eineinhalb Stunden dauert unser Marsch um die Vergangenheit, erfüllt uns mit unzähligen Eindrücken und Erinnerungen. Dubrovnik, „die Schöne“ genannt, macht dieser Bezeichnung alle Ehre. Früher konnte man mit einer Seilbahn den Berg hinter der Stadt hinauffahren und einen atemberaubenden Blick über die Adria rund um Dubrovnik geniessen. Leider ist von der Seilbahn nur noch der Stützpfeiler übriggeblieben und so müssen wir uns mit einem ein bisschen weniger spektakulären Blick von der Umgehungsstraße aus begnügen. Wenn man Zeit und ein Auto hat, kann man auf der alten Straße an den alten Hotels wie „Excelsior“ und „Argentina“ vorbei hinauf in Richtung Umgehungstraße fahren. Dort gibt es einige Haltepunkte mit einem in der Abendsonne wunderschönen Blick auf Stadt und Altstadthafen, begehrte Fotoobjekte unzähliger Touristen seit ewigen Zeiten. Noch eine kleine Bemerkung am Rande: am Sonntag vor unserer Abreise versorgte uns ein wohlmeinender Nachbar mit einer Sonderbeilage der Bildzeitung zum Thema „Kroatien“. Die aktuellen Informationen - woher die stammen, konnten wir nicht feststellen. Jedenfalls ist schon mal der Eintrittspreis für die Stadtmauer falsch angegeben und auch so manch anterer „Tipp“ stammt wohl von vorgestern, hat aber mit der aktuellen Situation nichts zu tun. Für stichhaltige Informationen taugt diese Zeitung wohl nicht mal in ausserpolitischen Angelegenheiten.... ... |
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Allgemeine Informationen Dubrovnik
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