Dynamite Cop
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Dynamite Cop

 Dreamcast Spiele
Platz 92 in der Kategorie "Dreamcast Spiele". Bei Dynamite Cop, das frisch aus den Spielhallen kommt, handelt es sich um ein kompromissloses, actiongeladenes Kampfspiel, das vom ersten Hochfahren der ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 2,30 / 5,00 (2.3 von 5)

Dynamite Cop Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,30 / 5,00 (2.3 von 5)
von 33% aller Autoren empfohlen (1/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Viel Spielwitz, gute Grafik, passende Begleitmusik, guter Zweispielermodus, teilweise nicht-linearer Spielverlauf bei den drei anwählbaren Figuren, kinderleichte Steuerung, abwechslungsreich, Freischalten weiterer Boni, viel Action
  • ...kurzzeitig unterhaltsam, Arcade-Umsetzung, zu weit anfangs recht amüsant, freispielbare Artworks, Quick Time-Events...
Nachteile/Kritik
  • Viel zu kurz (eigentlich schon richtig dreist bzw. extrem unverschämt, gäbe es da nicht die zusätzlichen Charaktere), nicht ganz gelungene Pal-Anpassung
  • ...technisch eher durchschnittlich, alleine schnell langweilig, magerer Zweispieler-Modus, keine herausragenden Extras...
Yasmeen

Kurzer Hau-Drauf-Spaß

ein Testbericht von 2005-03-01 14:56:01 vom 01.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Viel Spielwitz, gute Grafik, passende Begleitmusik, guter Zweispielermodus, teilweise nicht-linearer Spielverlauf bei den drei anwählbaren Figuren, kinderleichte Steuerung, abwechslungsreich, Freischalten weiterer Boni, viel Action...
Nachteile/Kritik: Viel zu kurz (eigentlich schon richtig dreist bzw. extrem unverschämt, gäbe es da nicht die zusätzlichen Charaktere), nicht ganz gelungene Pal-Anpassung
Weiter geht es in meiner Reihe mit Videospielen für die leider inzwischen ausgestorbene Dreamcastkonsole von Sega. Diesmal ist ein Actionprügelspiel an der Reihe, also eine Art von Videospiel, mit der ich eigentlich relativ wenig anfangen kann und ich es eigentlich irgendwann einmal nur aus reiner Langeweile ausprobierte, da es eines Tages bei uns Zuhause eher zufällig in Segas Konsole lag. „Dynamite Cop“ stammt aus dem Jahr 2000 und stellt ein in meinen Augen überdurchschnittliches Spiel aus dem hause Ubi Soft dar, von dem ich Euch jetzt ein bisschen erzählen möchte.

Die Geschichte ist wieder einmal, wie so oft bei Spielen in denen es hauptsächlich ums Prügeln geht, eher nebensächlich. Ein luxuriöses Kreuzfahrtschiff ist von Piraten überfallen und in Besitz genommen worden, unglücklicherweise befindet sich auch noch die Tochter des Präsidenten unter den Opfern. Ganz klar ist, dass genau in solchen Stunden echte Helden geboren werden und so sind wir es schließlich, die dem üblen Treiben der Piraten schnellstmöglich ein Ende machen wollen. Bevor es dann losgehen kann, müsst oder besser gesagt dürft Ihr eine schwerwiegende Entscheidung fällen, Ihr müsst nämlich einen der drei zur Verfügung stehenden Spielfiguren anwählen, die sich hinsichtlich ihrer Fähigkeiten (Schnelligkeit, Robustheit, Angriffstärke, Spezialtalente) voneinander unterscheiden, dann könnt Ihr Euch auch schon auf die drei Missionen stürzen. Die Aufträge führen Euch quer durch das Kreuzfahrtschiff, wobei es je nach Charakter, den Ihr ausgewählt habt, unterschiedliche Wege gibt, die zum Ziel führen, bestimmte Knotenpunkte sind aber bei allen drei Akteuren gleich, trotzdem ist es ja meiner Meinung nach ganz schön, dass wir zumindest phasenweise einen nicht-linearen Spielverlauf haben, wer also Lust hat, kann das Spiel auch gerne 3x durchspielen.

Ebenso wie die eben erwähnten Stellen, die jeder Charakter irgendwann einmal aufsuchen muss, trefft Ihr mit jeder Figur auf ein und dieselben Zwischen- und Endgegner, aber das war ja eigentlich auch zu erwarten, ich fand das auch nicht so wahnsinnig schlimm. Im Gegenteil, beim zweiten Durchspielen war es nicht uninteressant zu beobachten, wie sich der neue von mir angewählte Charakter gegen die entsprechenden Ganoven schlug, schließlich wusste ich ja, was mich an bestimmten Stellen erwarten würde. Ansonsten fand ich es aber sehr schön, dass ich auch neue Wege gehen musste, so dass mir eigentlich nie so richtig langweilig wurde.

Der Clou besteht meiner Ansicht nach aber darin, dass es einen richtigen Zweispielermodus gibt, damit meine ich, dass es Euch tatsächlich möglich ist, zu zweit gleichzeitig die Gegner mit Schlag- und Trittkombinationen zu bearbeiten, das ist doch schon einmal etwas, wie ich finde. Allein dadurch steigt die Motivation doch sehr und es lohnt sich somit auch nach langer Zeit dieses Actionprügelspiel noch einmal hervorzukramen, dafür sorgen eben die drei unterschiedlichen Hauptfiguren und der Kooperationsmodus, das fand ich wirklich nicht schlecht.

Natürlich wird nicht nur mit der bloßen Faust gekämpft oder sich mit Fußtritten zur Wehr gesetzt, sondern Ihr greift auch umliegende Waffen wie beispielsweise einen besonders durchschlagskräftigen Raketenwerfer auf oder funktioniert herumliegende Gegenstände einfach als gefährliche Wurfgeschosse um, so zu Beispiel auch Stühle und Tische, was ziemlich oft auch richtig witzig ist. Da Eure Kraft beziehungsweise Lebensenergie auch nicht unendlich ist, sind die Erste-Hilfe-Kästen von elementarer Bedeutung, diese müsst Ihr natürlich so oft wie möglich einsammeln. Außerdem gibt es noch ganz spezielle Power-Ups, die Euch ab einer bestimmten Anzahl für kurze Zeit besonders stark machen, dann haut und tretet Ihr nämlich besonders kräftig zu. Damit es noch etwas abwechslungsreicher wird, ist manchmal auch zwischendurch Eure Geschicklichkeit beziehungsweise Euer Reaktionsvermögen gefragt, in solchen Momenten müsst Ihr mit einem richtigen Timing rechtzeitig auf Euer Joypad drücken, dann hat der Gegner kaum eine Chance, Eure heftigen Attacken heil zu überstehen.

Was mich aber besonders freute, war die Tatsache, dass nicht nur die drei verschiedenen Figuren und der ziemlich gut gelungene Zweispielermodus zum erneuten Durchspielen reizen, sondern auch das Freischalten weiterer Boni möglich ist, die ich Euch jetzt natürlich nicht verraten möchte, allerdings steigt im Wiederholungsfall der Schwierigkeitsgrad des Spiels beziehungsweise der Missionen an, so dass Ihr die Gegner beim zweiten Mal bloß nicht unterschätzen solltet, aber im Grunde werdet Ihr das dann sicher sehr schnell selber merken, denke ich mir jetzt einfach einmal, zumindest schien es mir so, als ob die Anforderungen gestiegen seien.

Leider gibt es aber auch Negatives zu berichten, das wäre ja auch zu schön gewesen. Was mir gar nicht gut gefiel, war die offensichtlich ziemlich schlechte Anpassung der Urversion an unsere europäische Pal-Norm, denn es ruckelt manchmal merklich und das Bild sieht oft irgendwie gequetscht oder zumindest verzerrt aus und auch die Spielgeschwindigkeit ist nicht immer konstant hoch. Wer darüber vielleicht noch hinwegsehen kann, der wird sich dann darüber ärgern, dass der Spielumfang extrem klein ist, viel zu schnell seid Ihr mit dem Spiel durch, solltet Ihr einmal den Bogen raus haben oder von Hause aus schon talentiert sein. Da es nämlich unentwegt Continues gibt, gestaltet sich das Ganze als doch deutlich zu leicht, ich schaffte das Spiel, also alle drei Missionen, in gut eineinhalb Stunden, was natürlich ein absoluter Witz und fast schon eine Frechheit ist.

Das ich nur von „fast“ spreche, liegt daran, dass es eben die Vorteile des Anwählens dreier Spielfiguren, des teilweise nicht-linearen Spielverlaufs und des beim zweiten Mal angehobenen Schwierigkeitsgrades gibt, so dass Ihr, solltet Ihr Gefallen an diesem Spiel finden, sicherlich mit allen drei Figuren das Spiel zu Ende spielen wollt. Allerdings sind selbst dann nur maximal 5 Stunden vergangen, was ja immer noch viel zu wenig ist. Da gibt es dann nur noch einen kleinen Trost, nämlich den wirklich spaßigen Zweispielermodus, in welchem Ihr eben zu zweit die Feinde aus dem Weg räumt. Und da dieses Spiel nicht mehr teuer ist, ganz bestimmt zu einem absoluten Schnäppchenpreis mittlerweile zu haben ist, will ich in meiner Schlussbewertung auch nicht allzu hart mit ihm umgehen, verdient hätte es das aus damaliger Sicht allerdings schon, heute relativiert sich das Ganze natürlich deutlich.

Da die Grafik im Großen und Ganzen gut ist und durch witzige Animationen zu überzeugen weiß, auch die Begleitmusik gut gewählt wurde und ordentlich zur Spannung beiträgt, die Steuerung der jeweilige Figur kinderleicht ist, aber trotzdem erstaunlich viele unterschiedliche Bewegungen möglich sind, kann ich Euch dieses Actionprügelspiel alles in allem noch ziemlich eindeutig empfehlen. Besitzer/innen eines Sega Dreamcast machen jedenfalls mit dem Kauf dieses Videospiels eigentlich nichts falsch. Wer von Euch zumindest ein bisschen für solch leicht abgedrehte Actionprügelspiele übrig hat, muss einfach zugreifen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
redwomen
redwomen, 01.03.2005
Hauptsache man kann quotdraufhauenquot. sfg LG maria
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The_Wishmaster

Auf Streife mit den Prügel-Polizisten...

ein Testbericht von 2004-01-16 00:50:32 vom 16.01.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: ...kurzzeitig unterhaltsam, Arcade-Umsetzung, zu weit anfangs recht amüsant, freispielbare Artworks, Quick Time-Events......
Nachteile/Kritik: ...technisch eher durchschnittlich, alleine schnell langweilig, magerer Zweispieler-Modus, keine herausragenden Extras...
Hallo liebe Leserinnen und Leser!



Erneut möchte ich mich heute einem Game für Segas Dreamcast widmen, diesmal soll es um den Titel "Dynamite Cop 2" gehen. In Japan wurde der Titel unter dem Namen "Dynamite Deka" veröffentlicht und erschien zuvor auch als Arcade-Automat, der dank NAOMI-Technologie relativ schnell und problemlos für die Dreamcast umgesetzt werden konnte. Ich selbst hatte mir die japanische Version günstig ersteigert, inhaltlich unterscheidet diese sich aber nicht von der PAL-Version...




| ° Story
|____________________

Wie immer in Spielen dieser Art muss es eine hochdramatische Story geben, da man sonst ja völlig grundlos auf die herumlungernden Kontrahenten eindreschen würde. Diesmal besteht die Story darin, dass fiese Terroristen einen Luxusdampfer gekapert haben, auf dem sich zufälligerweise auch die Tochter des Präsidenten aufhält. Euer Auftrag ist somit klar: Die Kombüse entern und alle Pizza-Vorräte plündern! Öhm, Moment mal, hier kennt sich scheinbar jemand nicht so recht aus: Das Schiff entern und die Tocher befreien! Ja, das wurde Euch als Mitglied einer Spezialeinheit aufgetragen, nichts anderes... ;)




| ° Spielprinzip
|____________________

Stürzt Euch also am besten gleich entweder alleine oder mit einem Kumpel am Pad in den Arcade-Modus, dann werdet Ihr nämlich nach einer kleinen Cut-Scene in Spielgrafik direkt auf das Schiff verfrachtet. Dort ist dann in den insgesamt drei Levels nur eines angesagt: Kloppen was das Zeug hält. Ihr könnt dazu springen, greifen, punchen und kicken, aber obwohl das Game auch von den Virtua Fighter-Entwicklern AM2 programmiert wurde, kann man bei der Movevielfalt dem großen Bruder in keinster Weise das Wasser reichen. Die Ansätze sind dazu aber vorhanden, da jeder der drei wählbaren Charaktere verschiedene Combos ausführen kann und selbst kombinierbare Würfe und Haltegriffe nicht unmöglich sind. Diese erfordern jedoch viel Tastengeschick und ein genaues Timing, was im teils hektischen Spielablauf nicht immer einfach ist.

Damit Ihr Euch nicht nur mit den bloßenHänden und Füssen Eurer Gegner erwehren dürft, finden sich in den einzelnen Räumen sporadisch diverse Waffen, wobei hier das Reptertoire von Eisenstangen über Pistolen und Raketenwerfer bis hin zu Kühlschränken und Atomgeschossen (???) reicht. Sind in einem Raum alle Gegner besiegt, geht es automatisch in den nächsten Abschnitt, bis man letztlich einem der drei Endbosse gegenüber steht. Dazwischen lockern kleine Quick Time-Events das Kampfgeschehen auf: Während Ihr Euren Helden in einer Cut-Scene durch die Gänge des Schiffes flitzen seht, kommt mit einem Mal ein Bösewicht aus dem Hintergrund und eine Taste wird eingeblendet. Binnen Bruchteilen von Sekunden muss dieser Button nun gedrückt werden. Schafft man es, dann kann man mit ansehen wie der Fiesling mit einem eleganten Kick schnell beseitigt wird, versagt Ihr wird ein Stopp eingelegt und der Schurke muss manuell verkloppt werden.

Nach den ersten beiden Zwischenbossen dürft Ihr Euch übrigens noch entscheiden welchen Weg auf dem Schiff Ihr wählen wollt, was zusätzliche Abwechslung mit sich bringt. Im Prinzip führen aber alle Wege nach Rom, bzw. in diesem Falle zum fiesen Obermotz, der erledigt werden will. Das dürfte dank unbegrenzter Continues nach ca. 45 - 60 Minuten der Fall sein, womit das Game relativ schnell durchgespielt ist. Sind erst einmal alle möglichen Wege zum Ziel erkundet, droht der Spielspaß der Arcade-Umsetzung in den Keller zu sinken, da das dauernde Klopfen der Gegner nicht sonderlich abwechslungsreich ist.

Hier wurd gleich doppelt entgegengewirkt: Zum einen hat man dem Game einen Versus-Modus spendiert, bei dem man gegen einen Kumpel antreten darf. Das beschränkte Move-Repertoire und die lächerliche Anzahl von drei Charakteren lassen aber auch hier schnell Langeweile aufkommen, zumal sich die Steuerung der Fighter von der Präzision her niemals mit einem richtigen Beat'em'Up messen können. Für Jäger und Sammler wurden dagegen in nahezu allen Räumen noch versteckte Bonuskarten integriert. Hat man seine VMU ins Pad gesteckt, ertönt auf Wunsch immer dann ein Pieps-Ton, wenn man sich in der Nähe einer dieser vesteckten Karten befindet. Jede Karte schaltet dabei Artworks (größtenteils schwarz-weiß) in den Optionen frei - für Game-Komplettisten ein zusätzlicher Anreiz das Spiel mehrere Male durchzuspielen, alle anderen verpassen aber nicht wirklich etwas.




| ° Grafik & Sound
|____________________

Grafisch merkt man dem Titel auf jeden Fall seine Arcade-Herkunft an. Das liegt nicht nur an der gesamten Präsentation, die Euch schon im Intro wie in der Spielhalle die Steuerung erklärt, sondern man sieht es auch an den klobigen Charakteren und den spartanisch ausgestatteten Räumen. Hier wird die Dreamcast in keinster Weise technisch ausgereizt und man hat eher das Gefühl, dass man den Titel einfach nur schnell konvertieren wollte. Besonders übel sind die Cut-Scenes, die mit unrealistischen und sich ständig wiederholenden Animationen aufwarten und grafisch dank Textur- und Clippingfehler eine echte Schande für die Konsole sind.

Nicht viel besser ist der Sound, der mit Dudelmelodien eher belanglos im Hintergrund bleibt. Auch die Soundeffekte sowie die karge Sprachausgabe kommen nicht über das Mittelmaß hinaus, so dass "Dynamite Cop 2" auch in diesem Bereich nicht gerade glänzen kann.




| ° Fazit
|____________________

Wer auf Sidescroller-Beat'em'Ups steht kann mit "Dynamite Cop 2" sicherlich kurzfristig seine Freude haben, da die Arcade-Umsetzung sehr actionlastig ist und dank zahlreicher Waffen auch wirklich im ersten Moment Spaß macht. Ist der Titel aber einmal durchgespielt - was viel zu schnell passiert - schwindet die Langzeitmotivation, denn der integrierte Versus-Modus ist eher ein Witz und die versteckten Karten schalten lediglich unspektakuläre Artworks frei. Da das Game auch in technischer Hinsicht alles andere als überzeugen kann reicht es mit Mühe und Not für knappe drei Sterne, empfehlen will ich es aber nur Genre-Freaks. Der Otto-Normal-Daddler sollte sich lieber nach einer besseren Alternative umsehen.



In diesem Sinne...

Stay Dark!

The-Dynamitemaster



PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen mal die Bekanntschaft mit dem Schiffskoch machen... ;)


Shake Heads!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
RandalFlag2

Eine nicht so ganz friedvolle Kreuzfahrt

ein Testbericht von 2002-10-17 23:38:00 vom 17.10.2002
Empfehlung: nein
Eine Gruppe moderner Piraten hat ein Kreuzfahrtschiff in seine Gewalt bekommen und hält unter hunderten von Passagieren auch die Tochter des Präsidenten als Geisel. In diesem Sinne willkommen zu einer weiteren Vorstellung eines Dreamcast-Spiels aus meiner Sammlung: Dynamite Cop!

Wer kann sich schon mal denken, in welches Genre wir uns bewegen, wenn wir als Spezialagent auf einem Kreuzfahrschiff so richtig aufräumen müssen und dabei alle Waffen einsetzen um die Gegner zu vermöbeln, die wir finden? Richtig, es ist ein reiner Action-Prügler!
Bevor ich genaueres über das Spiel erzähle, stelle ich die drei Charaktere vor, aus denen Ihr allein oder zu zweit wählen könnt:

Captain Bruno Delinger
Manche nennen ihn Bruno, manche ?Mr. Dynamite?, aber versuche bloß nicht, ihn ?Monkey Boy? zu nennen... Bekannt für sein unglaubliches Können in der Kampfkunst wie auch für seinen Hang zur Sachbeschädigung, ist Captain Bruno ein Berg von Muskeln ohne ein Gramm Fett! Er hat einen vertrauenswürdigen Affen zum Assistenten, der ?Banana? heißt, und er liebt es geradezu, Dinge in die Luft gehen zu sehen! Wenn er nicht gerade dabei ist, die Welt aus den Händen von Terroristen zu retten, rettet er üblicherweise seine Ehe ? oder versucht es zumindest...

Sergeant Jean Ivy
Dieses Navy SEAL-trainierte Heißblut liebt es, wenn?s hart auf hart kommt ? und üblicherweise zielt sie genau auf Dein Kinn! Sie mag Sushi und japanische Zeichentrickserien. Sie steht auf Katzenliebhaber und lange Strandspaziergänge. Kein bisschen steht sie auf kleine Füße und miese Typen, die die Welt unter Kontrolle bringen wollen. Fortgeschritten in Kung Fu und Sambo!

Corporal Eddie Brown
Es gibt zwei Dinge, die er entspannend findet: Reggae und Kick-Boxen! Er ist Navy SEAL, seit er in der Football-Nationalliga einen Schiedsrichter KO getreten hat, und Eddie ist hart wie Eisen ? und das isst er zum Frühstück. Wenn er nicht gerade sein Leben für das Wohl seines Landes riskiert, hilft er bei der Telefonseelsorge aus!
(überliefert aus dem Handbuch)

Das Spielprinzip ist einfach erklärt. Entweder allein oder zu zweit wird in einem Spielabschnitt nach dem anderen so lange gekämpft, bis sämtliche Gegner besiegt sind. Es handelt sich im Normalfall um einen Raum, der gesäubert werden muss, bis es zum nächsten Abschnitt geht.
Auf dem Kreuzfahrschiff gilt es in erster Linie die Tochter des Präsidenten zu retten, aber auch die Bande Piraten sollte vollständig ausgelöscht werden. Der Kapitän der Bösewichte ist der übelriechende, gefürchtete Wolf Hongo. Ein echtes Monstrum von einem Mann!
Im Kampf wird so gut wie möglich mit Fäusten geschlagen, mit Füßen getreten und spezielle Combos verwendet, um den Piraten einzuheizen. Jeder der drei Charaktere hat natürlich seine eigenen Stärken und Schwächen. Doch es zählt nicht nur die rohe Gewalt der eigenen Gliedmaßen, sondern auch die Benutzung sämtlicher Waffen, die während dem Getümmel zu finden sind. Hey, schon mal ein Getränkeautomat gestemmt und damit auf Piraten geworfen? Wirklich nicht? Na klar, das können doch nur unsere Dynamite Cops! Ein Eisenrohr würde ich Euch schon eher abkaufen, was es natürlich auch zu finden gibt. Aber alle Franzosen unter Euch werde ich jetzt schockieren müssen. Denn Baguettes werden in Dynamite Cop nicht gegessen, sondern als eher ineffektiven Schlagstock missbraucht. Sogar eine Schale Äpfel kann taktisch sinnvoll sein. Entweder werden sie selber gegessen, um die eigene Lebensenergie aufzufrischen, oder Ihr werft die vitaminreichen Häppchen den Gegnern gegen die Birne. Zum Glück gibt es auch Schusswaffen wie die einfache Pistole, ein MG oder gelegentlich mal einen Missile Launcher. Dieser sollte aber den stark bewaffneten Gegnern erst mal abgeprügelt werden, bevor die kostbare Munition gegen Euch eingesetzt wird. Und das könnte ehrlich gesagt eine negative Auswirkung auf die eigene Lebensenergie haben. Ziemlich unrealistisch finde ich die Wirkung dieser Missiles. Du stehst mit dem Missile Launcher direkt neben einer Horde Piraten? Du traust Dich nicht, das explosive Teil einen halben Meter vor Deiner Nase explodieren zu lassen? Nur keine Angst, in Dynamite Cop spüren nur die Gegner (und falls in den Optionen eingestellt der Mitspieler) die Attacke. Ist aber nicht gleich auf Anhieb tödlich. Solche Piraten halten heutzutage etwas mehr aus, als es damals der Fall war. Ach ja, ein Schwerthieb und sie waren tot. Heute braucht Ihr ein halbes Magazin einer MG, um den Ganoven ein Date mit ihrem Schöpfer zu organisieren.
Zurück zur Missile. Was passiert nun bei einem Treffer? Die Bösewichte gehen in die Luft, fallen auf den Boden und stehen wieder auf. Erst nach etwas mehr Schaden sind sie endlich besiegt.
Witzig ist auch der selten zu findende Thunfisch, der erst einmal gebraucht wird, um ein paar Piraten zu vermöbeln. Nach Gebrauch wird er einfach aufgegessen, um die Lebenskraft wieder aufzufrischen. Weitere Waffen wie die Hanteln, den Kehrbesen, die Triple-Bazooka und die Panzerkanone brauche ich gar nicht vorzustellen. Aber eines möchte ich zum Thema Waffengewalt anbringen. Der größte Kitsch ist die Anti-Ship Missile. An bestimmten Stellen des Spiels sind ein oder zwei am Boden anzutreffen. Also nix wie hin, aufheben und nach Herzenslust das apokalyptische Geschoss auf den nächsten Gegner abfeuern. Der Aufschlag ist gigantisch. Eine wahre Atomexplosion ist die Folge. Der Atompilz geht hoch in die Luft, alle Gegner und der Mitspieler fliegen weit nach oben und fallen zu Boden. Aber auch diese Megawaffe ist nicht auf Anhieb tödlich. Wie schon gesagt, die Piraten von heute sind robust geworden.
Natürlich gibt es auch andere Gegenstände, die von Nutzen sind. Dazu zählen 3 verschiedene Größen Medi-Packs, die je nach Größe die Lebensenergie auffrischen. Außerdem kommen noch die Power-Ups dazu. Habt Ihr 5 davon gesammelt, ist die Belohnung ein zeitbegrenzter Zustand mit übermenschlichen Kräften. Die Gegner sehen dann blass aus, wenn sie mit unglaublichen Combos Genickbrüche erleiden, oder einfach wie Römer behandelt werden, die es mit Asterix und Obelix zu tun haben.
Es gibt auch oft genug ein Special Power-Up, das die Übermenschlichkeit sofort verleiht.

Diese Lebensenergie... wie in den meisten Spielen wird sie als Streifen angezeigt, der sich immer weiter leert, je höher der Schaden ist. Natürlich seid Ihr tot, wenn nichts mehr übrig ist. Aber irgendwie ist es bei Dynamite Cop reizvoll verwundet zu sein. Was diese Regelung betrifft, bevorzuge ich Jean Ivy als Spielfigur, denn in diesem Spiel gehen Euch die Feinde sprichwörtlich an die Wäsche. Anfangs sind die Helden noch in ihrer schwarz-grünen Uniform, doch nach einigen eingesteckten Treffern zerreist die Kleidung. Kurz vor dem Tod schlagen sich Bruno und Eddie nur noch mit knapper und zerfetzter Hose und nacktem Oberkörper herum. Mädels, jetzt Dynamite Cop haben, nä wahr?
Aber für die Jungs gibt?s wie schon gesagt auch etwas zum ?Spannen?. Jean Ivy trägt am Ende ein knappes Top und den Rest ihrer zerfetzten Hose. So haben wir doch immerhin eine Entschädigung, wenn es uns dreckig geht. ;-)
Die Kleidung wird aber wieder mehr, wenn sich die Lebensenergie füllt.

Der Spielverlauf ist ziemlich enttäuschend. Dynmaite Cop ist in einer halben Stunde schon durchgezockt. Es gibt drei Missionen, die allerdings alle fast gleich aussehen. In Mission 1 beginnt Ihr Eure Rettungsmission vom Fallschirm aus und landet auf Deck des Schiffes. In der zweiten Mission gelangt Ihr mit einem Boot auf das Schiff, indem Ihr Euch mit einem Seilwerfer an Deck hochbefördert, allerdings an einer ganz anderen Stelle als bei Mission 1. In der dritten Mission taucht Ihr zum Kreuzfahrtschiff und betretet den Einsatzort durch eine Luke. So ist bei jeder Mission der Weg und viele Umgebungen verschieden, doch die Mission bleibt gleich.
Im Verlauf des kurzen Spiels gibt es oft genug kurze Zwischensequenzen, was inzwischen der böse Wolf Hongo treibt. Er lässt einige Bomben auf dem Schiff hochjagen und entführt die Tochter des Präsidenten.
Doch es gibt auch interaktive Zwischensequenzen. Wenn Ihr einen Abschnitt geschafft habt und seht, wie Eure Leute zum nächsten Abschnitt laufen, können in der Zwischensequenz Hindernisse aufkommen, die durch einen geschickten Einsatz erfolgreich gemeistert werden können. Dies kündigt die fette Schrift ?Caution? an. Haltet Eure Finger also bereit, denn gleich wird kurz vorgegeben, was ganz schnell gedrückt werden soll: Jump, Punch, Kick, Up, Down, Left oder Right. Gelingt Euch das Manöver, ist die Zwischensequenz erfolgreich mit ?Success? beendet und es gibt etwas Lebensenergie. Verbockt Ihr es aber, gibt es im Normalfall einen Extraabschnitt, indem Ihr Euren Fehler wieder ausbügeln müsst und ein paar Gegner mehr vermöbeln könnt. ?Failure?
Auch Zwischenendgegner kommen in der kurzen Zeit Dynamite Cop vor. In jeder Mission gibt es auf jeden Fall das fette Piratenpaar Ada Mendoza und Captain Gonzales. Je nach Mission gibt es noch einen weiteren gemeinen Typen, aber auf jeden Fall habt Ihr es einmal mit einem Riesenkrake zu tun, der durch mörderische Parasiten ziemlich lästig ist.
In Mission 1 und 3 flüchtet Wolf Hongo mit der Präsidententochter auf seine Pirateninsel. Nach dem Kampf gegen die Krake reist Ihr per Anhalter mit auf dieses Hauptquartier. Dort gibt es Kannibalen und weitere Piraten, sogar einen Verräter aus der eigenen Einheit zu bekämpfen. Am Ende geht es gegen Wolf Hongo persönlich im alles entscheidenden Kampf. Er ist wirklich ein zäher Brocken, der mit unfairen Tricks arbeitet.
Mission 2 spielt komplett auf dem Kreuzfahrtschiff. Der Endkampf wird eben auf Deck geschlagen.
Wie auch immer, sobald der Obermotz das zeitliche segnen darf, ist das Spiel geschafft und die hässliche Präsidententochter bedankt sich dafür, wieder einmal gerettet geworden zu sein.
Doch solltet Ihr zu zweit gespielt haben, ist der Sieg über Wolf noch nicht das Ende. Die junge Dame bekommt nicht genug von der Action und verspricht eine Auszeichnung an den stärkeren von beiden. Und so kommt es, dass nach einer halben Stunde gemeinsamen Kämpfens gegen die Piratenbande ein Duell gegeneinander wird. Also bekämpft Ihr Euch so lange, bis einer KO ist, wobei die Präsidententochter begeistert zusieht und sich dem Anblick erfreut, wie sich ihre beiden Retter gegenseitig gnadenlos vermöbeln. Und der Sieger veranstaltet mit der jungen Dame ein wirklich peinliches Tanzspektakel. Na ja, zumindest können die sich noch offen über den Sieg freuen.

In Mission 1 gibt es unendlich Credits, was auch für das Duell gegeneinander gilt. So kann es endlos gehen, es sei denn einem Spieler vergeht die Lust, sich ewig zu kloppen und drückt nach seiner Niederlage einfach nicht mehr auf Start. In Mission 2 gibt es nur noch 9 Credits für beide Spieler zusammen, was das Duell zu einem bald endenden Thema macht. Mission 3 ist mit 5 Credits schon etwas schwerer überhaupt zu meistern.
Diese drei Missionen werden unter der Kategorie ?Caribbean Pirates? gezockt. Es gibt aber noch Mission 4 bis 6, die erst freigespielt sind, wenn Mission 1 bis 3 geschafft sind. Diese schweren Missionen nennen sich ?Showdown?. Es gibt keine weiteren Credits und haben auch eine gemeine Besonderheit. Mission 4 ist identisch mit Mission 1, 5 mit 2 und 6 mit 3. Die Gemeinheit an Mission 4 ist, dass der Schaden durch den Gegner höher als sonst ist. Na dann viel Spaß, mit einem einzigen Credit und höherer Spielschwierigkeit die halbe Stunde zu überleben. Ich hab es schon mal geschafft, worauf ich verdammt stolz bin.
Mission 4 dagegen habe ich nie gemeistert, denn da geht es nach Zeit. Es gibt pro Abschnitt nur eine unzureichende Sekundenanzahl. Bleibt Zeit übrig, wird sie zusätzlich zum nächsten Abschnitt gezahlt. Dennoch ist es mir nie gelungen, es bis zum Ende durchzuhalten. Läuft die Zeit aus, gibt es eine Atomexplosion und das Spiel ist vorbei.
In Mission 6 beginnt Ihr das Spiel komplett verwundet (und naggisch). Ein einziger Treffer durch einen Gegner und das Spiel ist aus, was geradezu unmöglich ist. Für mich war bis jetzt schon in den ersten Abschnitten des Spiels Feierabend. Ein Medi-Pack würde helfen, doch anfangs sind keine zu finden (wenn überhaupt in dieser Mission).

Als Zusatzmaterial bietet Dynamite Cop noch das Bonus-Spiel ?Tranquiliser Gun?. Ich würde mal sagen dieses Spiel stammt aus den Zeiten, in denen interaktive Spiele ganz neu waren. Echt furchtbar! Ihr seid so ein Jäger in Uraltgrafik (ähnlich wie das alte Pac-Man) und versuchst Tiere in einem Labyrinth zu fangen. Aber die Tiere jagen auch Eich! Ich kann das Extraspiel nur gnadenlosen Masochisten empfehlen.
Des weiteren beinhaltet Dynamite Cop eine Galerie mit Illustrationen (Bildern), die im Spiel durch das Finden von Illustrierten freigespielt werden können. Wer die Bilder nicht sehen will, braucht also im Spiel die Zeitschriften nicht aufheben.
Es gibt auch ein Online-Comic, in dem die gesamte Geschichte am Bildschirm wie ein Comic erzählt wird. Einfach drücken, wenn weitergeblättert werden soll.

Meine Meinung:
Ich finde das von Sega produzierte Spiel ganz nett. Es ist eines der ersten Dreamcast-Spiele, aber als Überhammer würde ich es nie bezeichnen. Die Grafik ist für das Spiel mittelmäßig, die Story 0815 und die Spieldauer viel zu kurz.
Dafür bietet Dynamite Cop coole Action, vor allem Spaß zu zweit und eine einfache Steuerung. Empfehlen kann ich es nicht, denn vieles wirkt im Spiel auch lächerlich. Na ja, zumindest hat der ganze Blödsinn schon oft genug für manche Lachattacken gesorgt und kostet bestimmt nicht mehr als 15Euro.
In diesem Sinne: Solltet Ihr mal eine Kreuzfahrt buchen, passt besonders gut auf. Was aus den ganzen Passagieren geworden ist, erfahrt Ihr nie. Ist nach dieser Meinung eine Kreuzfahrt wirklich so lustig? Ähm... gute Nacht.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-3 von 3  Dreamcast Spiele
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Produktbeschreibung Dynamite Cop

Technische Daten und Produkteigenschaften
Bei Dynamite Cop, das frisch aus den Spielhallen kommt, handelt es sich um ein kompromissloses, actiongeladenes Kampfspiel, das vom ersten Hochfahren der Dreamcast an spannende Unterhaltung garantiert. Die Handlung beginnt mit der Entführung der Tochter des Präsidenten eines Kreuzfahrtschiffes. Die Aufgabe besteht darin, sie aus den Händen einer Bande übler Ganoven zu befreien, indem man sich tretend, boxend und schießend durch die verschiedenen Ebenen des Schiffes kämpft.
Bereits allein gegen den Computer keine schlechte Sache, aber so richtig klasse wird das Spiel erst im Dual-Player-Modus. Besonders eindrucksvoll wirkt es, wenn die Gegner aus allen möglichen Richtungen angreifen. Beinahe alles, was auf dem Bildschirm sichtbar ist, kann als Waffe benutzt werden -- wobei alles hier durchaus wörtlich zu nehmen ist. Beispielsweise findet eine Kampfszene in einer öffentlichen Toilette statt. Hierzu sei nur so viel gesagt, dass sich die Urinale an der Wand wunderbar als Waffen eignen. Zu den anderen, nicht weniger einfallsreichen Waffen zählen beispielsweise ein Staubsauger, ein Sofa, und -- gulp! -- sogar ein Fisch!

Dynamite Cop ist intuitiv und unkompliziert zu spielen. Game-Profis haben die drei verschiedenen Missionen wohl im Nu durchgespielt, Gelegenheitsspieler hingegen werden ihre Einfachheit zu schätzen wissen. --Brett Atwood

Pro:

Schnelle, heiße Action
Einfallsreiche Waffen
Kontra:
Aufgrund der Gewaltszenen für jüngere Kinder weniger geeignet
Zweidimensionale Grafik nicht mehr ganz zeitgemäß

(© 1998 - 2001 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften)
Allgemeine Informationen Dynamite Cop
gelistet seit: 25.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,30 / 5,00
Allgemeine Daten
Typ: Actionspiele 
Dynamite Cop Dreamcast Spiele im Vergleich
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