E.N.T. Terrarientechnik Spinnenterarrium
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E.N.T. Terrarientechnik Spinnenterarrium
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E.N.T. Terrarientechnik Spinnenterarrium

E.N.T. Terrarientechnik Spinnenterarrium

Platz 6 in der Kategorie "Zubehör für Wirbellose". Spezielle Terrarien in diversen Größen für Insekten und/oder Spinnen aus deutscher Herstellung. Bodengrund-Füllhöhe 5 cm, belüftet und senkrecht schließend. ...mehr
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E.N.T. Terrarientechnik Spinnenterarrium gebraucht & neu

E.N.T. Terrarientechnik Spinnenterarrium Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Tut_Ench_Amun

Living in a Box

ein Testbericht von 2007-01-31 16:25:48 vom 31.01.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Sauber verarbeitetes und recht hochwertiges Material / günstig / praktisch unerläßlich für die Pflege von Spinnen / Gut durchdachtes Design......
Nachteile/Kritik: ...bis auf die unvermeidlichen Fingerabdrücke auf der Glastür, was aber ein vernachlässigbares Manko ist, denn man kann selbst Abhilfe schaffen ;-)
Viele fragen sich zähneklappernd, wie das eigentlich mit der Spinnenpflege aussieht – lässt man die Tiere frei durch die Bude stratzen, oder wie? Die Antwort darauf ist ganz klar: Nein, natürlich nicht. Nicht nur, dass es nahezu unmöglich wäre ein artgerechtes Ambiente in der Wohnung (ja selbst in einem einzigen Zimmer), alleine was Bodenbeschaffenheit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit angeht, zu schaffen. Spinnen beackern in der freien Natur auch nur ein sehr kleines Revier und benötigen soviel Platz nicht. Also muss ein Terrarium her, wobei sich aber nicht alle Terrarien gleichsam für die Behausung von Vogelspinnen eignen.

Die Achtbeiner haben andere Ansprüche, als Frösche oder Reptilien – theoretisch funktioniert die Pflege auch in diesen Terrarien, doch mit geeigneteren und speziell auf die Bedürfnisse der Tiere - bzw. auch denen des Pflegers zugeschnittenen – Kästen fährt man wesentlich besser. Viele Terrarianer bauen aus diesem Grund entweder ihre Terrarien selbst oder lassen diese in (Reptilien-)Zoofachgeschäften extra anfertigen, aber nicht jeder besitzt das handwerkliche Geschick oder ist bereit für eine individuelle Sonderanfertigung mehr zu bezahlen als das 08/15 Standard-Terrarium aus dem Großhandel, welches sich aber eventuell nur bedingt eignet.

Diese Marktlücke schließt die Firma E.N.T. Terrarientechnik, die für unterschiedliche Spezies auch unterschiedliche Terrarien vorkonfektioniert von der Stange anbietet – unter anderem auch geeignete Terrarien für Insekten und/oder Spinnen in verschiedenen Größen. Zwingend teurer ist das auch nicht, eher im Gegenteil, diese Serien-Modelle liegen gegenüber Einzelanfertigungen bei etwa der Hälfte des Preises. E.N.T. ist so ziemlich allein auf weiter Flur und darf sich daher schon fast als alleiniger „Markenanbieter“ sehen. Dank des guten Rufes und der hohen Verfügbarkeit fiel auch bei meinen Terrarien die Wahl darauf.

[ Es lebe der Unterschied | Anforderungen ]
Ein „normales“ Terrarium, für Schlangen, Frösche, Bartagamen oder andere Reptilien hat in der Regel eine Tür, die aus zwei gegenläufigen Scheiben besteht, die sich durch seitliches Verschieben öffnen lassen und somit den Zugang ins Innere zulassen. Das ist bei Spinnentieren weniger ratsam, da diese dank ihrer enormen Körperkräfte durchaus in der Lage sein können, sich aus einem solchen Terrarium zu befreien (es sei denn man sichert die Türen mit Schließsystemen, die aber potthässlich aussehen), wenn sie es erst einmal geschafft haben eine der Scheiben zu verschieben bleibt sie sperrangelweit offen. Anders bei den Spinnenterrarien: Hier funktioniert das Öffnen, wie bei einem Fallbeil: Die Scheibe wird von oben in Schienen eingesetzt und schon alleine durch die Schwerkraft permanent geschlossen gehalten.

Auch wenn ein pfiffiges Tierchen versucht sie hoch zu drücken, so ist das erstens durch das Eigengewicht der Glasscheibe nicht ganz so einfach – selbst für eine kräftige Spinne nicht – und sobald sie mit dem Druck nachlässt senkt sich die Scheibe wieder ab. Ich habe dieses Verhalten schon öfter bei einigen Arten beobachtet, von daher ist das überhaupt nicht weit hergeholt und ausdrücklich KEINE pharaonische Schauergeschichte zur Ängstigung der Phobiker unter der werten Leserschaft. Ausbruchsicherheit ist definitiv eins der Hauptkriterien bei der Wahl des richtigen Terrariums - Wer glaubt, dass Spinnen per se dumm seien, der irrt... und zwar gewaltig!

Die einteilige Glasscheibe als Tür hat noch einen weiteren konstruktiven Vorteil und der betrifft weniger das Wohlbefinden des Pfleglings, sondern stillt in erster Linie dem angeborenen Voyeurismus des Menschen. Wegen der fehlenden Streben (die bei dieser Bauform nämlich überflüssig sind) hat man einen wesentlich besseren und ungehinderten Blick ins Terrarium, da zur Führung der Scheibe nur zwei optisch nicht weiter störende, seitliche Schienen (Kunststoff U-Profile) nötig sind. Selbstverständlich soll das Terrarium dem Tier auch was die Lebensbedingungen angeht entgegenkommen, das setzt eine ausreichende Belüftung voraus, wobei kleine bis mittlere Spinnenterrarien grundsätzlich nur ein Belüftungsgitter an ihrer Oberseite besitzen.

[ Deutsche Wertarbeit ? | Verarbeitung ]
Darauf, dass „deutsches“ FLOAT-Glas in 4 mm Stärke zum Bau der Terrarien verwendet wird, legt man bei E.N.T. offensichtlich gesteigerten Wert, denn sowohl auf der Website, als auch im aktuellen Zajac-Katalog wird diese Eigenschaft besonders hervorgekehrt. Fest steht schon einmal, dass 4 mm Wandstärke für ein Insekten/Spinnenterrarium grundsätzlich ausreichend ist, der Hersteller bietet aber an auch größere Wandstärken auf Wunsch liefern bzw. verarbeiten zu können. Für ein Standard-Becken ist das aber nicht notwendig, die Spinnen juckt das nämlich nicht wirklich. Float-Glas hingegen ist schon wichtig, es ist speziell Wärmeisolierend, da mehrschichtig und das ist bei einem Terrarium sehr wünschenswert.

Terrarienbewohner brauchen nun mal Wärme und je geringer der Verlust an Temperatur allein durch das Glas ist, umso weniger muss man heizen oder riskiert eine zu starke Auskühlung seiner Schützlinge bei Ausfall der Heizung. Durch die Kunststoff-Trennschicht im inneren des Glases ist es zudem bruchfester als normales Haushaltsglas und schon eher vergleichbar mit der Bauweise einer Autoscheibe, die auf einem ähnlichen Prinzip beruht. Der gesamte Glaskorpus sowie die Laufschienen-Profile, als auch das 0,5 mm Aluminium-Lochblech zur Belüftung an der Oberseite der Terrarien sind mit klarem Silikon sauber und ohne hässliche Wülste verklebt, scharfe - und für das Tier gefährliche - Kanten gibt es nirgendwo.

Als besonderes Bonbon bei E.N.T. ist die untere Glasscheibe, auf dem die senkrecht schließende Tür aufliegt, ebenfalls mit einem U-Profil armiert, das hat den Vorteil, dass bei einem unachtsamen oder zu ruppigen Schließen der Pforte der Aufprall abgedämpft wird und keine der beiden Scheiben am Rand beschädigt werden bzw. ausbrechen kann. Die Profilfarbe der Kunststoffschienen und des Prallschutzes sind serienmäßig schwarz, auf Wunsch gibt es diese Schienen aber auch in silber/Alu. Das kann man aber auch billiger aus dem Baumarkt (und zudem in weiteren Farben) besorgen und selbst wechseln, sofern man ein gewisses handwerkliches Geschick und ne Pulle Silikon mitbringt.

Die maximale Füllhöhe für Bodengrund aller Becken bis Unterkante/Türprofil beträgt standardmäßig 5 cm – tiefere Becken sind allerdings auch erhältlich. Lieferbar sind unterschiedliche Größen. Angefangen bei 20 x 30 bis zu 30 x 40 cm Grundfläche und Bauformen (flach – 20 cm - für Bodenbewohner und hohe – 40 cm - für Baumbewohner), doch vom Grundprinzip her sind alle Terrarien dieser vorkonfektionierten Serie von E.N.T. gleich gestrickt und variieren nur für ihren speziellen Einsatzzweck. Der Wahlspruch des Herstellers lautet "...Immer der Natur auf der Spur!", das kann man durchaus so stehen lassen.

Leider hat die Pforten-Glasscheibe serienmäßig keinen Griff oder Knopf, zwar kann man sie problemlos anheben/öffnen (sie steht leicht über und ist somit leicht zu fassen), doch hat man hernach stets unschöne Fingerabdrücke auf ihr. Das lässt sich jedoch mit Klebe-Noppen aus Silikon oder Moosgummi u.ä. verhindern, die man beispielsweise als Füße für Möbel, Lautsprecher etc. im Baumarkt oder in der Haushaltswarenabteilung eines Kaufhauses nachträglich für ein paar Cent kaufen kann. Das wäre die einzige Verbesserung, die einem spontan einfällt.

[ Kerl inne Kiste | Fazit ]
Viele Billig-Anbieter auf Börsen und dubiosen Websites bieten nicht diese Qualität in Verarbeitung und Material, die man hier erhält – und das auch noch von der Stange. Durch die einteilig ausgeführte Pforte ohne Zusatzstreben im oberen Bereich, hat man einen guten und ungehinderten Blick ins Innere. Der Prallschutz stört optisch nur wenig, damit kann man leben – hier überwiegt der Kantenschutz eindeutig das Manko, dass sich die dünne schwarze Leiste im Blickfeld befindet. Preislich gesehen kann nicht meckern, dieser ist fast überall gleich und differiert nur geringfügig und ist abhängig von der gewünschten Größe.

So Long

Der gläserne Pharao
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Kommentare
Fernsteuerung
Fernsteuerung, 03.02.2007
sh
Binki
Binki, 16.03.2007
liebe Grüße von der Binki
sigrid9979
sigrid9979, 03.02.2007
Klasse wie immer .. lg Sigi
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Produktbeschreibung E.N.T. Terrarientechnik Spinnenterarrium

Technische Daten und Produkteigenschaften
Spezielle Terrarien in diversen Größen für Insekten und/oder Spinnen aus deutscher Herstellung. Bodengrund-Füllhöhe 5 cm, belüftet und senkrecht schließend. Material: FLOAT-Glas Wandstärke: 4mm Profilfarbe: schwarz
Allgemeine Informationen E.N.T. Terrarientechnik Spinnenterarrium
gelistet seit: 08.01.2004
Hersteller: E.N.T. Terrarientechnik
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Allgemeine Informationen
Typ: Terrarien 
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