Echte Dattelpalme
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Echte Dattelpalme

 Gartenpflanze
Platz 371 in der Kategorie "Gartenbäume & Zierpflanzen". Themenbereich: Zimmer-/ Zierpflanzen / Echte Dattelpalme (Phoenix dactylifera). ...mehr
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Echte Dattelpalme gebraucht & neu

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Phoenix dactylifera Echte Dattelpalme 4 Palmen

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Echte Dattelpalme Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,30 / 5,00 (4.3 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Pflegeleicht
Nachteile/Kritik
  • Braucht viel Platz
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Das richtige für einen Wintergarten

ein Testbericht von 2003-07-21 18:03:33 vom 21.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Pflegeleicht...
Nachteile/Kritik: Braucht viel Platz
Hallo Leute

Eine sehr schöne Grünpflanze für ausreichend große Räume ist die Dattelpalme. Und große Räume sind einige wenige Voraussetzungen zum Halten dieser Pflanze, denn bei zusagenden Bedingungen kann sie selbst in der Wohnung recht schnell die Größe eines Weihnachtsbaumes erreichen. Aber alles der Reihe nach.

1. Die Aussaat

Die Anzucht der Dattelpalme ist mir regelmäßig aus den Kernen getrockneter Datteln geglückt, die es in jeder gut sortierten Kaufhalle gibt. Meine Erfahrung besagt, dass meist in etwa ein Drittel der Kerne aufgeht. Dabei betreibe ich keine besonderen Vorkehrungen bei den Kernen, wie anfeilen und ähnliche Sachen. Trotzdem habe ich erfolgreich 2 verschiedene Anzuchtvarianten getestet.
Mehrere Kerne einfach in einen Topf mit sandiger Erde stecken und immer schön feucht und warm halten. Am Besten man stülpt eine Plastiktüte über den Topf. Und dann heißt es nur noch Geduld zeigen und warten, bis sich das lange spitze Blatt aus der Erde sprießt. Das Hauptproblem der ganzen Dattelanzucht ist, dass man nicht abwartet und vorzeitig abbricht, oder in der langen Zeit doch mal vergisst, die Erde richtig feucht zu halten (aber nicht Nass). Im extrem schon mal mehrere Monate.
Es gehr aber auch die Methode, dass man die Kerne, nach Einweichem in blankem Wasser (Ist nur, damit sich Reste vom fruchtfleisch besser lösen.) zwischen Zellstoff legt. Diesen Zellstoff legt man in ein Weckglas und legt den Deckel so auf, dass ein kleiner Spaltbleibt, damit im etwas Luft dran kommen kann. Und jetzt wieder feucht halten, aber nicht im Wasser stehen lassen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man immer wieder mal schauen kann, was sich am Kern tut. Und da tut sich nach geraumer Zeit am Kern dahingehend etwas, dass sich ein kleiner runder Kreis auf dem Kern abzeichnet. Und zwar genau auf der Seite, die dem gespaltenem Teil des Kernes gegenüber liegt. Und wenn man en Zeitpunkt nicht verpasst, kann man schön sehen, wie sich an diesem Kreis dann die große dicke Wurzel herausschiebt. In dieser Phase habe ich dann jeden Kern in einen extra Topf gesetzt. Die Wurzel sollte dabei nicht länger als 1 cm aus dem Kern ragen (bricht beim Umpflanzen zu leicht ab.) Den Kern dabei so Einsetzen, dass die Wurzelspitze Richtung Topfbaden zeigt.

2. Die Anzucht

Ist erst mal das erste Blatt raus, kann man nicht mehr viel falsch machen. Auch wenn man denkt, die Dattelpalme steht ja in trockenen Gebieten gilt die Regel

„Den Fuß im Wasser und den Kopf in der Sonne, so wächst die Dattelpalme am Besten.“

Denn neben viel, viel Licht (auch Sonnenseite) braucht man gar nicht soviel Wärme, wie mancher denkt. Zwar verträgt sie auch 30 °C, kommt aber auch mit 18-20°C aus. Im Sommer immer schön gießen. Der Untersetzer zum Topf kann recht groß sein, und am Besten es steht öfter etwas Wasser im Untersetzer. Im Winter reichen der Dattelpalme sogar bloß 5°C. Nur sollte man sie dann wirklich etwas trockener halten. Bei diesen niedrigeren Temperaturen darf dann kein Wasser im Untersetzer stehen. Sonst faulen die Wurzeln.

3. Die Weiterkultur

Wenn die Blattspitzen eintrocknen, war man schon zu vorsichtig mit dem Gießen. Das einzige Problem, was jetzt die Dattelpalme noch bereitet ist, dass man öfter Umtopfen muss. Denn die Dattelpalme entwickelt wirklich unwahrscheinlich große Wurzelballen. Ist der Topf zu klein, wächst sie natürlich auch nicht so schön schnell weiter. Wer keine Möglichkeit hat, Töpfe mit 30, 40 und mehr Zentimeter Durchmesser hinzustellen, wird es mit der Weiterzucht schon problematisch. Am besten ist es, wenn man einen schönen Wintergarten hat, wo man später selbst Kübel bis zu einem Durchmesser von einem Meter hinstellen kann.

Das Umtopfen habe ich immer in nahrhafte humose Gartenerde (vom Komposthaufen) vorgenommen, der ich etwas Sand zugemischt habe.

Die Dattelpalme kann, wenn keine Nachtfröste mehr zu befürchten sind, das ganze Jahr im Freien stehen und muss erst wieder reingeholt werden, wenn die ersten Nachtfröste drohen.

Der Pflanze kann man beim Wachsen etwas Hilfe bieten, in dem man die äußersten Blätter kurz über dem Blattansatz abschneidet. Insbesondere dann, wenn die Blätter manchmal schon waagerecht stehen. Dankbar ist die Pflanze, wenn man am Blattansatz die vertrockneten Fasern durchschneidet. Und vom Aussehen her ist es nicht schlecht, wenn man vertrocknete Blattspitzen wegschneidet.

4. Das Ende der Pflanze

Eigentlich kann man die Dattelpalme nicht kaputt pflegen. Sie bleibt höchstens mickerig, wenn die Töpfe viel zu klein sind.
Meistens passiert es, dass man die Pflanze eben fällen oder weggeben muss, weil sie einfach zu groß geworden ist.
Den Kältetod erleiden höchstens mal Pflanzen, wenn man sie vergisst, im Winter herein zu nehmen. Selbst meine Pflanze hatte mal einen leichten Frost (Nachtfrost) draußen mitbekommen. Wenn der Frost nicht lange dauert, ist das kein Problem.

5. Düngen

Bei der Düngung habe ich mir nicht viel Gedanken gemacht. Durch das in der Anfangsphase häufige Umtopfen kam immer schöne frische Erde in die Töpfe. Bei älteren Pflanzen habe ich normalen Blumendünger für Topfpflanzen genommen, bzw. noch besser die Düngestäbchen in die Erde gesteckt.

6. Fazit

Mit der Dattelpalme hatte ich noch nie Probleme bei der Kultur, wenn erst mal das erste Blatt richtig gewachsen ist. Selbst im Büro hatte ich ein Exemplar, dass meine Kollegen auch nicht kaputt pflegen konnten, wie vielleicht mein Kaffeebäumchen, welches ich in einem früherem Bericht vorgestellt hatte. Also beim nächsten Dattelkauf Kerne nicht wegwerfen, sondern mal selbst probieren,

meint Karl49.
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enibas

Dattelpalme - Nutzpflanze und Straßenbaum

ein Testbericht von 2003-02-27 10:41:21 vom 27.02.2003
Empfehlung: ja
Heute möchte ich mal über die Dattelpalme schreiben, da ich mich momentan sehr mit Pflanzen (jeglicher Art) befasse. Außerdem schmückt mein Wohnzimmer auch ein ca. 1,50m hohe Dattelpalme.

In den subtropischen Gebieten Nordamerikas, vor allen Dingen in Kalifornien und Nevada, wird die Dattelpalme als Nutzpflanze angebaut.
Auf den Kanarischen Inseln und im Mittelmeerraum allgemein, stehen die Palmen am Straßenrand und entlocken den Touristen erstaunte Gesichter wegen der gigantischen Größe. Als Zimmerpflanze im Topf dagegen bleiben sie weitaus bescheidener: "nur" 2 - 2,5m.
Es gibt drei Arten von Dattelpalmen, die wir als Zimmerpflanze kennen. Die Echte Dattelpalme (Phoenix dactylifera) wächst von allen am kräftigsten. Die Kanarische Dattelpalme (P. cnariensis) hat sehr steife Fieder und die dritte ist eine zierliche Zwergpalme (P. roebelinii).

Licht und Temperatur:
Die Dattelpalme braucht einen recht sonnigen Platz, denn sie verträgt nur für kurze Zeit Schatten. Luftig sollte der Platz zudem sein, daher eignet sich ein Sommeraufenthalt auf dem Balkon oder im Garten hervorragend. In den ersten Jahren sollte die Palme noch etwas wärmer überwintern, später sind Temperaturen von 8 - 10°C genau richtig.
Wichtig ist vor allem, daß die Dattelpalme keine Zugluft bekommt.

Gießen und Düngen:
Während ihrer Wachstumszeit muß die Dattelpalme ziemlich viel gegossen werden (von März - September), allerdings darf sie nie mit den Füßen im Wasser stehen. Einmal wöchentlich sollte man ihr etwas Flüssigdünger gönnen (ich habe damit sehr gute Erfaringen gemacht). Im Winter reicht es, wenn ihr der Palme mal alle 10 Tage etwas Wasser gebt. Besonders erfrischend ist es für sie, wenn sie gelegentlich mit einem feuchten Tuch abgewischt wird. Die Blätter behalten dann auch ihr frisches Grün.

Erde und Umtopfen:
Ältere Palmen brauchen nur alle 3 - 4 Jahre, jüngere dagegen alle zwei Jahre umgetopft werden. Ich nehme sehr nährstoffreiche Blumenerde. Was ich hier noch anmerken will, das Umtopfen ist eine gute Möglichkeit das Wachstum der Palme zu stoppen oder zu verlangsamen. Ist euch die Palme über den Kopf gewachsen und ihr habt keinen Platz sie wachsen zu lassen, dann könnt ihr die Wurzeln etwas zurückschneiden. Allerdings darf die Palme danach ca. zwei Wochen lang nur sehr wenig gegossen werden.

Vermehrung:
Dattelpalmen kann man ganz einfach ziehen, sogar aus Kernen der Datteln, die ihr bestimmt schon mal zur Weihnachtszeit gekauft habt (es gibt aber auch Samen zu kaufen). Und so geht's: Die Kerne müssen einen Tag ins lauwarme Wasser gelegt werden, um einzuweichen. Dann werden sie in einen Topf oder Schale mit einem Gemisch aus Torfmull und Sand gesteckt. Die Schale sollte sehr warm stehen (Bodentemperatur ca. 25°C). Es kann sehr lange dauern, bis sich die Spitzen der neuen Pflanze endlich zeigen. Hier braucht man wirklich Geduld (ich habe das erste Mal 6 Wochen gewartet). Wichtig ist, daß das Gefäß warm und die Erde feucht gehalten wird. Sind die Keimlinge erst einmal da, dann wachsen sie relativ schnell. Haben sie eine Höhe von ca. 20 cm, dann können sie in einen Topf umziehen.

So, ich denke das waren eine Menge Infos über die Dattelpalme und ich konnte dem einen oder anderen etwas helfen.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
audicla

Wie im Garten Eden

ein Testbericht von 2002-07-23 11:28:24 vom 23.07.2002
Empfehlung: nein
Wie im Garten Eden

Palmen, für die meisten von uns wohl ein Symbol für Strand, Sonne und Urlaub in wärmeren Gefilden, lassen sich bei uns eigentlich recht gut als Zimmerpflanzen halten. Wenn man sie einigermaßen pflegt gedeihen und wachsen sie gut, jedoch natürlich niemals zu ihrer „normalen“ Größe heran. Auch Blüte und Früchte können wir von ihnen in unseren Breitengraden kaum erwarten.

Wichtig bei der Pflege ist es jedoch, die spezielle Palmenart zu beachten, da die Ansprüche dieser großen Pflanzengruppe von Art zu Art sehr unterschiedlich sein können.

Die Dattelpalme (auch Phoenix dactylifera) wächst normalerweise im Mittleren Osten und in Afrika. Dort wird sie eine bis zu 20 m hohe Palme, die durch Windbestäubung zu Früchten kommt. Es gibt männliche und weibliche Bäume, wobei die männlichen weiße Blüten und die weiblichen grünliche Blüten tragen.

Hierzulande werden wir solche Höhen nicht erreichen und es auch nicht schaffen die Dattelpalme zum Blühen zu bekommen. So können wir uns an ihren schönen süßen Früchten, den Datteln, leider nicht laben. Aber auch als Grünpflanze für Fensterbank und sommers im Garten oder auf dem Balkom eignet sie sich gut und macht was her.

Als gekaufte Pflanze (oft ist dies jedoch die Phoenix canariensis) ist sie relativ anspruchslos, wenn man sie richtig hält. Im Winter sollte sie möglichst hell bei Temperaturen um die 10 Grad gestellt werden. Im Sommer kann man sie problemlos in den Garten stellen. Unsere Dattelpalme steht dort seit ca. 2 Monaten und es scheint ihr – trotz massenhaften Regens – recht gut zu gefallen. Gerade treibt sie ein neues Blatt aus.

Alle Palmenarten sollten möglichst in Abständen von 3 – 4 Jahren umgetopft werden (außer sie bleiben ewig klein – aber dann stimmt was mit der Pflege nicht). Günstig ist es den Topf am Boden mit einer Schicht Topfscherben auszulegen, damit die Palmen mit ihren Wurzeln das Abflussloch des Topfes nicht verstopfen können.

Düngen sollte man von März bis August, danach nicht mehr und sie, wie gesagt, in der übrigen Zeit lieber bei kühlen Temperaturen in den Keller oder einen sonstigen Raum stellen. Gefrierpunkte überlebt die Pflanze jedoch nicht.

Da ich gerne Pflanzen selbst ziehe, habe ich dies mit der Dattelpalme auch schon mehrfach versucht. Man vermehrt sie durch Samen, welche in den Datteln enthalten sind. Tatsächlich lassen sich die Samen aus den bei uns in der Weihnachtszeit erhältlichen in Cellophan verpackten Datteln ganz hervorragend dafür nutzen. Sie sollen sogar besser keimen als andere.

Die entnommenen Kerne legt man zunächst 2 – 3 Tage in lauwarmes Wasser, dann werden sie keimfähiger. Danach pflanzt man sie 1 – 2 cm tief in die Erde. Es kann zwar eine Weile dauern aber erfahrungsgemäß keimen diese Samen äußerst zuverlässig und nach einigen Wochen wird bereits das erste Grün aus dem Topf sprießen. Wie gesagt: bis zu diesem Punkt ist es relativ einfach. Danach wird es schwierig und ich muss zugeben, dass mir bis jetzt jede dieser selbst gezogenen Dattelpalmen spätestens nach zwei Jahren wieder eingegangen ist. Allerdings habe ich sie auch nicht immer exakt so behandelt, wie man sollte. Z. B. hatte ich nie einen 10 Grad warmen Kellerraum, der zudem noch sehr hell ist, für die Winterzeit.

Beim Verpflanzen in einen größeren Topf muss man auch jeden Fall beachten, dass der Samenkern am Keimling hängen bleiben muss.

Bei mir war es so, dass sich die Pflanzen anfänglich immer gut entwickelten, aber dann doch irgendwann den Geist aufgaben.

Nichtsdestotrotz werde ich es im nächsten Winter auf ein Neues probieren und da ich jetzt auch einen entsprechenden Winterraum zur Verfügung habe hoffe ich auf besseres Gelingen.

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren wünsche ich den „grünen-Daumen-Leuten“ unter Euch.
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Produktbeschreibung Echte Dattelpalme

Technische Daten und Produkteigenschaften
Echte Dattelpalme (Phoenix dactylifera).
Allgemeine Informationen Echte Dattelpalme
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