Electronic Arts EA Auto Destruct
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Electronic Arts EA Auto Destruct
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Electronic Arts EA Auto Destruct

 PS1 Spiel
Platz 181 in der Kategorie "PS1 Spiele". Genre: Rennspiele / Action-Rennspiel für die Playstation ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00 (2.0 von 5)

Electronic Arts EA Auto Destruct gebraucht & neu

Electronic Arts EA Auto Destruct Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Yasmeen

Hetzjagd auf Asphalt

ein Testbericht von 2004-10-14 19:28:23 vom 14.10.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Andauernd Vollgas, viel Action, rasante Hetzjagden, abwechslungsreiche Aufträge, gute Kameraperspektiven und gelungene Steuerung des Streifenwagens ...
Nachteile/Kritik: Bescheidene Grafik, durchschnittlicher Sound, geringe Langzeitmotivation
Nach einer kleinen Durststrecke nun also „endlich“ wieder einmal ein Rennspiel und wie so oft ist dieses Videospiel für die Sony Playstation erschienen. Da gerade das Genre der Rennspiele einen sehr großen, wenn nicht sogar den größten Teil unserer Videospielsammlung ausmacht und es sowieso auf der Playstation Rennspiele wie Sand am Meer gibt, muss der jeweilige Titel ja eigentlich schon etwas Besonderes sein, will ich ihn Euch auch heute noch empfehlen. Für das jeweilige Rennspiel, selbst wenn es nach heutigen Maßstäben nicht mehr ganz so überragend sein sollte, spricht allerdings der generell sehr niedrige Preis. „Auto Destruct“ macht da auch keine Ausnahme, denn mehr als 10€ werdet Ihr für dieses Raserspiel heute ganz sicher nicht mehr ausgeben müssen. Trotzdem sollt Ihr natürlich keinen „Schrott“ kaufen, ganz egal wie preiswert dieses Spiel mittlerweile sein mag. Ob mich „Auto Destruct“ auch in spieltechnischer Hinsicht überzeugen konnte beziehungsweise wo im Detail seine Stärken und Schwächen liegen, erfahrt Ihr jetzt.

Die Handlung eines Rennspiels ist selbstverständlich nebensächlich und oft gibt es auch gar keine, doch Auto Destruct scheint darauf „bestehen“ zu wollen. Jedenfalls treibt in unserer Stadt die Sekte des Lazarus ihr Unwesen und verwandelt die gesamte Stadt innerhalb kürzester Zeit in ein Tollhaus. Die bedauernswerte Bevölkerung wird unentwegt von den Mitgliedern der Lazarus-Sekte terrorisiert, die ihre Machtstellung sehr deutlich durch den Einsatz von Raketen, Bomben und Granaten sowie durch das Begehen von Mord und Totschlag dokumentieren. Diesem mörderischen Treiben muss natürlich unbedingt Einhalt geboten werden und selbstverständlich kommen genau dann wir ins Spiel. Wir sind es natürlich, die möglichst schnell für Recht und Ordnung sorgen sollen und so steigen wir in unseren doch sehr futuristisch wirkenden Polizei-Streifenwagen, das actionreiche Abenteuer kann beginnen.

Natürlich wollen wir die Sektenmitglieder nicht direkt in einem Akt der Selbstjustiz lynchen (obwohl dies eigentlich angebracht wäre), sondern erst einmal auf die „herkömmliche“ Art und Weise festnehmen, was meiner Meinung nach aber deutlich schwieriger ist als sie einfach zu erschießen. Aber nun gut, als Super-Polizist machen wir somit Jagd auf die verbrecherische Meute und so dauert es auch tatsächlich nur wenige Sekunden, bis wir uns mitten in einer großen Actionschlacht befinden. Wir rasen wie verrückt durch die Gegend und haben ständig unseren Kompass im Blick, der uns die jeweiligen Standorte der Verbrecher anzeigt. Die Meisten von Euch können sich den Spielverlauf von Auto Destruct jetzt sicher ganz gut vorstellen, es wird gerast und geschossen und dann weitergerast und wieder geschossen und so weiter. Natürlich steht allein die Action im Vordergrund, besonders realistisch möchte das Spiel jedenfalls nicht erscheinen, das ist aber auch okay so, finde ich.

Damit Ihr auch nicht den Überblick verliert (schwer genug wird dies allerdings mit der Zeit), stehen Euch vier verschiedene Kameraperspektiven zur Verfügung. Die Sicht aus der Vogelperspektive ist natürlich die Praktischste von allen, sieht aber am Unspektakulärsten aus, die Cockpitansicht ist zweifellos die Spektakulärste, dürfte aber auf Dauer nicht besonders zweckmäßig sein. Sucht Euch einfach eine aus, so richtig möchte ich Euch keine empfehlen, denn dies ist ganz sicher allein Geschmackssache. Und so düsen wir also fast das gesamte Spiel über wie von einer Tarantel gestochen von einem Häuserblock zum anderen, wobei wir immer über Funk von unserem Hauptquartier aufgeklärt werden, wo es gerade am Meisten brennt. Für Abwechslung ist gesorgt, denn Ihr nehmt nicht nur die Verfolgung von Autos der Terroristen bzw. Sektenmitglieder auf, sondern versucht ebenfalls, Helikopter abzuschießen und LKWs an der Weiterfahrt zu hindern. Des weiteren gibt es auch noch spezielle Aufträge, die ausnahmsweise einmal nichts mit dem Zerstören zu tun haben, sondern darauf gerichtet sind, noch rechtzeitig wichtige Güter aufzunehmen, die irgendwo in der Stadt verteilt sind, beispielsweise Raketen, Maschinengewehre und weitere Waffengattungen. Dies alles hat ganz sicher seinen Reiz, der Actionfan dürfte voll auf seine Kosten kommen, zumal die verschiedenartigen Aufträge dafür sorgen, dass Euch nicht so schnell langweilig wird.

Interessant ist dabei auch noch etwas Anderes, denn Ihr dürft erstaunlicherweise nicht einfach planlos durch die Gegend rasen, sondern müsst dabei auch immer ein Auge auf den momentanen Zustand Eures Streifenwagens werfen. Ist dieser nämlich sehr lädiert oder ist Euer Benzin fast alle, so müsst Ihr schnellstens die Werkstatt aufsuchen, ansonsten ist die Hetzjagd für Euch nämlich leider vorzeitig zu Ende. Trotz des wilden Drauflosrasens und Umherschießens kommt somit ein taktisches Element zur Geltung, das fand ich wirklich nicht schlecht, zerrt aber manchmal ganz schön an meinen Nerven. Aber so war es wahrscheinlich auch von den Entwicklern gedacht gewesen, Kamikaze-Einsätze führen jedenfalls daher ganz sicher nicht zum Erfolg. Habt Ihr einen Einsatz, der aus mehreren Missionszielen besteht, halbwegs erfolgreich absolviert und im Großen und Ganzen heil überstanden, dürft Ihr erst einmal Euren Fortschritt abspeichern und einmal tief durchatmen.

Ist der Spielverlauf auch noch so actionreich und steckt voller Abwechslung durch die unterschiedlichen Missionen, so scheint dies doch auf Kosten der Grafik zu gehen. Denn diese kann die gewaltige Action anscheinend nicht so ganz „verkraften“. Die Hintergründe sind nicht besonders toll gestaltet und sehen teilweise sehr lieblos animiert aus, beispielsweise kann das Design der Häuserblöcke, um die Ihr ständig jagt, nicht überzeugen, diese sehen sehr pixelig und kantig aus, sind ganz sicher keine Schönheit. Die Strecken an sich können aber insgesamt doch halbwegs überzeugen, mal sind die Straßen sehr schön breit, mal müsst Ihr Euch durch sehr enge Gasen quetschen. Das Spieltempo ist dabei so hoch, dass Euch selber die leicht unterdurchschnittliche Grafik gar nicht einmal so auffällt, vielmehr der Person, die Euch gerade zuschaut. Auch das Design der Autos wird sicher keinen Schönheitspreis gewinnen, auch diese sehen sehr detailarm und grob gezeichnet aus. Auch in Eurer Werkstatt laufen die Reparaturen „wie von Geisterhand“ ab, menschliche Hilfskräfte sind „irgendwie“ weit und breit nicht in Sicht. Überzeugen können dagegen die Licht- und Feuereffekte, diese kann man sich immer wieder anschauen, insbesondere bei den Schusswechseln und zahlreichen Explosionen. Mit etwas gemischten Gefühlen kann ich die Grafik so gerade eben noch als durchschnittlich bezeichnen. Ähnlich sieht es mit den Musikstücken aus, wenn diese durch ihre flotten Melodien auch einen Tick besser als die Grafik sind, von den Soundeffekten erwarte ich bei einem Rennspiel allerdings schon etwas mehr, diese gleichen sich hier in Auto Destruct doch zu sehr und sind mir angesichts des doch hohen Actionanteils in diesem Raserspiel einfach zu unspektakulär.

Trotzdem weiß dieses Spiel zumindest für eine gewisse Zeit zu gefallen, denn sowohl die schon erwähnten Kameraperspektiven als auch die Steuerung Eures Streifenwagens ist völlig okay, vor Probleme solltet Ihr in diesem Punkt eigentlich nicht gestellt werden, außerdem existieren auch keine besonders unfairen Stellen, zumindest meiner Erinnerung nach. Das wilde Beschleunigen, gefolgt vom starken Bremsen oder waghalsigen Driften in den Kurven kann zumindest kurzfristig begeistern, trotz der erwähnten Mängel im Design. Außerdem muss ich zugeben, dass es schon Spass macht, die gejagte „Beute“ endlich „erlegt“ bzw. durch Eure Waffengewalt davon überzeugt zu haben, dass es deutlich besser ist, sich von Euch festnehmen zu lassen. Auch die Kooperation per Funk mit Eurem Hauptquartier ist nicht nur eine sinnvolle Idee gewesen, sondern wurde auch gut umgesetzt, so dass sich zumindest phasenweise ein nicht zu unterschätzender Suchtfaktor breit macht. Der absolute Fan solcher etwas chaotischen Raserspiele inklusive spannender Hetzjagden sollte vielleicht trotz des Alters zumindest einen Blick auf dieses Playstationspiel werfen. Doch aufgrund der damals schon bestenfalls durchschnittlichen Präsentation und angesichts der Tatsache, dass in den letzten gut fünf Jahren dann doch interessantere Titel als dieses hier auf diesem Sektor (auch noch für die alte Playstation) erschienen sind, kann ich eine Kaufempfehlung leider nicht mehr ganz aussprechen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  PS1 Spiele
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Produktbeschreibung Electronic Arts EA Auto Destruct

Technische Daten und Produkteigenschaften
Action-Rennspiel für die Playstation
Allgemeine Informationen Electronic Arts EA Auto Destruct
gelistet seit: 14.10.2004
Hersteller: Hersteller: Electronic Arts EAElectronic Arts EA, www.electronic-arts.de/
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Produktbewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Rennspiele 
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