Electronic Arts EA Fade to Black
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Electronic Arts EA Fade to Black

 PS1 Spiel
Platz 298 in der Kategorie "PS1 Spiele". Genre: Actionspiele / Action-Adventure ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

Electronic Arts EA Fade to Black gebraucht & neu

Electronic Arts EA Fade to Black Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

sinfortuna

Ganz netter Oldie

ein Testbericht von 2005-04-18 16:13:51 vom 18.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Grundsolide Spieltechnik bzw. Präsentation ohne richtige Schwächen, ganz nette Rahmengeschichte, nicht völlig uninteressante Missionen...
Nachteile/Kritik: Gameplay, Grafik und Sound aber auch ohne richtige Höhen bzw. Stärken, mir persönlich manchmal deutlich zu langatmig, Rätsel etwas zu knackig, Schwierigkeitsgrad allgemein etwas zu heftig
Sowohl Fans von PC-Spielen als auch von Videospielen auf Konsolen – oder besser auch Spielfreaks genannt, von denen ich mich natürlich entschieden distanzieren möchte - werden möglicherweise schon einmal den Namen Fade to Black gehört haben, zumindest diejenigen von Euch, die heute aus dem Teenageralter wenigstens etwas raus sind. Meiner Meinung hat dieses Actionspiel aber gar keine besondere Beachtung verdient, finde ich jedenfalls, aber möglicherweise liegt dies daran, dass es sich bei diesem Game um den offiziellen Nachfolger des ziemlich berühmten Spiels namens Flashback handelt, welches schon zu Supernintendo- und Megadrive-Zeiten die Videospielgemeinde mehr oder weniger erfreute. Ich möchte Euch jetzt auf jeden Fall etwas über die Playstationversion von Fade to Black berichten, die im Jahr 1996 bei uns auf den Markt kam, wen das nicht besonders interessiert, ist selbstverständlich herzlich dazu eingeladen ganz schnell weiterzuscrollen, ich fände das völlig okay.



Eine Hintergrundgeschichte gibt es tatsächlich in Fade to Black, die nicht ganz so belanglos ist, wie ich es zunächst befürchtet hatte. Wir schreiben das Jahr 2190. Der einstige Flashback-Held – siehe oben – namens Conrad liegt seit 50 Jahren im Kälteschlaf, selbstverständlich ist damit nun Schluss, als unser eigentliches Abenteuer beginnt. Dass wir fortan die Kontrolle von Conrad übernehmen, versteht sich quasi von selbst, sehr unsanft werden wir hier allerdings zurück ins Leben gerufen. Die Morphs – unsere Erzfeinde aus Flashback – haben uns leider ausfindig gemacht, haben unser ansonsten unbemanntes Raumschiff entdeckt und uns umgehend an Bord ihres Schiffes gebeamt. Gewaltiger Ärger ist somit im Anmarsch, dementsprechend erfreut sind wir, als wir jenen Aliens wieder gegenüberstehen. Es herrscht nach wie vor Kriege zwischen unserer Menschenrasse und eben jenen Morphs, diese freuen sich jedenfalls sehr darüber, uns auf ihren Gefängnismond New Alcatraz verbannen zu können, na spitze.



Wie es sich allerdings für einen Helden gehört, sieht die Situation lediglich anfangs für ihn nahezu aussichtslos aus, wobei zu der entsprechenden Portion an Können oder Talent naturgemäß auch nicht gerade wenig Glück gehört. Tatsächlich hat der gute Conrad auf New Alcatraz mächtig Schwein, denn es gelingt einem anderen Häftling, das Wachpersonal auszuschalten und die Zelle öffnen zu können. An die frischgewonnene Freiheit kommt Conrad somit wie die Jungfrau ans Kind. Natürlich lassen wir uns nicht lange bitten und machen uns schleunigst aus dem Staub. Also nichts wie raus aus der Zelle, die Frage ist jetzt nur wohin? Immerhin konnten wir eine kleine Wumme an uns nehmen, die uns zumindest etwas Sicherheit gibt, mehr oder weniger wild entschlossen bahnen wir uns einen Weg durch die ellenlangen Korridore. Unser Ziel ist dabei der Hangar, diesen zu erreichen, streben wir unaufhörlich an, um von dort dem scheußlichen Planeten endlich wieder entfliehen zu können. Naturgemäß gibt es da die ein oder andere Kreatur, die etwas an unseren Plänen auszusetzen hat, mit solch einer lohnt sich ein Diskutieren eher weniger, also knallen wir alles über den Haufen, was nicht unserer Meinung zu sein scheint und sich als ernsthaftes Hindernis uns in den Weg stellen möchte.



Hinsichtlich der Perspektive stellen wir sehr schnell fest, dass wir es hier bei Fade to Black keineswegs mit einem Egoshooter zu tun haben, sondern unserem Helden praktisch über die Schulter schauen. Dabei sind wir allerdings so nahe am Geschehen dran, dass wir weiterhin durchaus das Gefühl haben, mittendrin im Spielgeschehen zu sein, trotzdem aber größtenteils den nötigen Überblick behalten, welcher ja oft in der Egoansicht verlieren zu gehen droht. Ändern wir die Richtung, dreht sich die Kamera entsprechend mit uns, so dass wir immer schön brav in Laufrichtung schauen. Kommt es zum Kampf mit den Feinden – in der Regel Wachpersonal – visieren wir umgehend den oder die jeweiligen Gegner an, wobei die Kamera dann ganz besonders nahe ans Geschehen heranzoomt und uns ein blinkendes Fadenkreuz zeigt, wohin wir momentan im Begriff sind zu zielen. Den Überblick verliert Ihr auch nur äußerst selten, was ja angesichts der unendlich vielen Gänge durchaus des Öfteren passieren könnte, denn glücklicherweise steht uns eine Übersichtskarte zur Verfügung, was ja seinerzeit noch nicht unbedingt zum Standardrepertoire bei solchen Games gehörte.



Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass dies sich wahrscheinlich etwas besser anhört als es in Wahrheit ist, denn nicht gerade selten habe ich mir im Hinblick auf Kameraperspektive und Steuerung ganz schönen einen abgebrochen, bin mir allerdings nicht vollends im Klaren darüber, ob dies möglicherweise an meinen mangelhaften Fähigkeiten gelegen haben könnte. Nein, natürlich nicht, das ist völlig undenkbar, selbstverständlich nicht. Ernsthaft, bis ich den jeweiligen Ausgang eines Spielabschnitts endlich erreicht hatte, verging oft sehr viel Zeit, für meinen persönlichen Geschmack viel zu viel Zeit. Nun denn, wie dem auch sei, jedenfalls seid Ihr hauptsächlich damit beschäftigt, Feinde in ihre Einzelteile zu zerlegen, Schlüssel zu finden und Fahrstühle zu aktivieren. Leider Gottes gibt es auch einige Sprungpassagen, die es heil zu überstehen gibt, diese schmeckten mir überhaupt nicht, ich jedenfalls hätte getrost auf diese Drahtseilakte verzichten können.



Solltet Ihr den Gefängniskomplex tatsächlich irgendwann einmal hinter Euch gelassen haben und somit New Alcatraz entkommen sein, schließt Ihr eine Allianz mit rebellischen Gruppierungen, um die fiesen Morphs endgültig von unserem Heimatplaneten zu vertreiben oder besser noch diese vollständig auszulöschen. Schließlich möchte ich auf ein erneutes urplötzliches Wiedersehen mit den Morphs in naher Zukunft nur allzu gerne verzichten, demzufolge werden wir dann doch besser gleich auch präventiv tätig und eliminieren alles, was auch nur annähernd nach einem Morph aussieht.



Grafik und Sound sind ganz stinknormaler Durchschnitt, um es einmal etwas weniger sachlich auszudrücken. Besonders vom Hocker gerissen haben mich weder die mir präsentierte 3D-Optik noch die Soundkulisse, völlig daneben waren diese aber wiederum auch nicht. Sämtliche Figuren – inklusive unseres guten alten Conrad – sehen nicht besonders detailliert gezeichnet aus, eher grob und kantig und zudem steif in ihren Animationen. Auch die Hintergründe bieten nichts Weltbewegendes, die Texturen sind doch sehr einfach, die gesamte Szenerie wirkt doch auffallend steril. Besonders aufsehenerregende Spezialeffekte werdet Ihr auch nicht ausmachen können, das könnt Ihr hier ebenfalls getrost abhaken. Trotzdem will ich insofern nicht meckern, als dass dieses Abenteuer relativ farbenfroh ausgefallen ist und so gut wie gar keine Grafikfehler (Ruckler, Kantenflimmern, Clippingfehler, Pop-Ups) aufweist, na immerhin. Schließlich ist das Auftreten solcher Patzer selbst heute noch keine Seltenheit, leider. Völlig vergessen könnt Ihr allerdings die peinlichen Flugsequenzen, aber die spielen zum Glück eher eine untergeordnete Rolle. Der Soundtrack ist nett, aber keineswegs mehr, das Gedudel ist zwar noch zu ertragen, inspirierte mich aber ziemlich wenig. Auch die Soundeffekte hätte ich mir etwas krachender gewünscht, doch sind diese leider nur äußerst spärlich vertreten und auch wenig imposant. Gerade bei Videospielen, in denen es in erster Linie ums Ballern geht, in denen mir die feindlichen Geschosse rechts und links um die Ohren fliegen, wünsche ich mir da doch auch in akustischer Hinsicht etwas mehr Action.



Was mir allerdings noch deutlich mehr auf den Magen schlug als die nur grundsolide und keinesfalls hochqualitative Präsentation waren die teils sehr knackigen Rätsel und der generell etwas zu hohe Schwierigkeitsgrad, der dafür sorgte, dass ich an vielen Stellen mich derart lange aufhalten oder bestimmte Sequenzen ewig wiederholen musste, dass mir nicht gerade selten der Spaß verging und ich drauf und dran war, das Game vorzeitig abzubrechen. Heutzutage reizt Fade to Black kaum noch jemanden, schätze ich, doch deftige Patzer gibt es hier wiederum auch nicht, so dass ich diesen absoluten Durchschnittstitel den – nostalgisch veranlagten - Fans einer solchen Art an Videospielunterhaltung noch halbwegs empfehlen kann, meine Wertung für dieses Playstationgame beträgt in diesem Fall 62%.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  PS1 Spiele
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Produktbeschreibung Electronic Arts EA Fade to Black

Technische Daten und Produkteigenschaften
Action-Adventure
Allgemeine Informationen Electronic Arts EA Fade to Black
gelistet seit: 18.04.2005
Hersteller: Hersteller: Electronic Arts EAElectronic Arts EA, www.electronic-arts.de/
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Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Actionspiele 
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