Electronic Arts, Populous
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Electronic Arts, Populous

Platz 38 in der Kategorie "Sonstige Konsolenspiele". Uralt-Simulations-Klassiker für Segas Mega Drive ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

Electronic Arts, Populous Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:  
Mulitplayer:  mittelmäßig
Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
Geeignet für Spieler ab:  12 Jahre
Spielanleitung:  ausgezeichnet
Grafik:  gut
Sound:  
Suchtfaktor:  
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Haben Sie das Spiel gespielt?: ja
Vorteile
  • Faszinierendes Spielprinzip, spannender und sehr abwechslungsreicher Spielverlauf, blitzsaubere Grafik
  • Es hat definitiv Spaß gemacht !
Nachteile/Kritik
  • Todlangweiliger Sound, leicht verunglückte Steuerung, im späteren Verlauf ultraschwer
  • Wird doch nach zwei bis drei Wochen langweilig !
denjuandemarco

Der Gott-Klassiker schlechthin

ein Testbericht von 2004-06-02 10:54:30 vom 02.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Faszinierendes Spielprinzip, spannender und sehr abwechslungsreicher Spielverlauf, blitzsaubere Grafik ...
Nachteile/Kritik: Todlangweiliger Sound, leicht verunglückte Steuerung, im späteren Verlauf ultraschwer
Jetzt habe ich einen derart berühmten Uralt-Simulations-Klassiker am Start, dass jeder von Euch sich eigentlich schämen sollte, gesetzt den Fall, dass er zu keinem Zeitpunkt jemals von diesem Spielchen gehört hat. Sein Name ist „Populous“ und erschien schon für nahezu sämtliche Computer-Systeme, angefangen vom Amiga, Atari und PC, über Spielsysteme Nintendos und Sonys bis hin zu Spielmodulen, die für Segas Heimkonsolen erschienen, Letztere insbesondere für das Master System und das Mega Drive. In diesem Fall möchte ich über die Göttersimulation sprechen, welche für das gute alte Mega Drive von Sega im Jahre 1991 erschien und über ein seinerzeit einzigartiges Spielprinzip verfügte. Es ist wohl besser, wenn ich jetzt nicht lange „um den heißen Brei herumrede“ sondern besser sogleich loslege, auf geht’s.


Story

Alle Strenggläubigen unter Euch, die tatsächlich Blasphemie riechen sollten, klinken sich jetzt wohl besser aus, denn tatsächlich seid Ihr es selbst, die in diesem Abenteuer Gott persönlich spielen dürfen. Ihr übernehmt dabei speziell die Aufgabe der Leitung eines bestimmten Stammes bzw. eines Volkes, welches eine ungewisse Zukunft hat und Ihr sie auf den rechten bzw. glorreichen Weg führen sollt. Insgesamt stehen Euch sage und schreibe 500 verschiedene Welten zur Verfügung. Nachdem Ihr Euch eine bestimmte Region ausgesucht habt, generiert sich das entsprechende Land automatisch und eine bestimmte Erdoberfläche entsteht, auf dem im Folgenden das „bunte Treiben“ stattfinden wird. Vorhang auf. Die ersten Ureinwohner Eures Volkes fangen binnen kürzester Zeit damit an, die Umgebung zu erforschen bzw. auszukundschaften. Manche sind derart neugierig, dass sie unaufhörlich weiterwandern, andere hingegen lassen sich schon nach ziemlich kurzer Zeit nieder und gründen eine kleine Siedlung. Euch obliegt es nun, diese zunächst sehr kleine Zivilisation zu puschen und dafür zu sorgen, dass aus der kleinen Siedlung alsbald größere Dörfer und später gar richtige Städte werden. Ihr habt nun unlängst damit begonnen, die Geschicke jenes Stammes zu leiten, es liegt alles von nun an allein in Eurer Hand.
Primär liegt Euch dabei demzufolge die Fruchtbarkeit Eures Volkes besonders am Herzen, woraufhin Eure Hauptziele sich zuerst einmal nach einem entsprechenden Bauland zwecks Ackerbau und den ersten zarten Behausungen richtet, welche in der Folgezeit ebenfalls zahlreiche Entwicklungsstufen erleben dürften, angefangen vom kleinen Zelt bis hin zu mächtigen Schloss. Das Vorantreiben Eurer Zivilisation gestaltet sich aber nicht nur in ökonomischer Hinsicht als nicht gerade leicht, wie so üblich, herrschen nicht nur friedliche Zeiten, sondern auch kriegerischen Aktionen kommt eine besondere Bedeutung zu. Somit ist auch der Stratege bzw. Kriegsherr, welcher zweifelsohne in Euch schlummern sollte, gefordert. An Euch bzw. Euren göttlichen Taten liegt es nun, das Zepter in die Hand zu nehmen und Eurem Volk den Weg in eine glückliche Zukunft zu ebnen.


Spielverlauf

Das Spielgeschehen in „Populous“ gestaltet sich als derart komplex bzw. variantenreich, das ich Euch sicherlich nur einen flüchtigen Einblick hinsichtlich der Grundprinzipien dieser Simulation geben möchte. Nachdem Eure frisch gegründete Zivilisation „gerade eben“, erst damit begonnen hat, sich vorsichtig zu entwickeln, greift Ihr massiv in die Entwicklung ein, indem Ihr den gesamten Landausschnitt anhebt oder senkt. Die Erde wird dadurch praktisch „geglättet“ bzw. urbar gemacht und dementsprechend kann sich die kleine Siedlung in der Folgezeit zu einem größeren Dorf entwickeln. Solche „göttlichen“ Taten sind aber keineswegs umsonst, zumindest kosten sie Euch gehörig Kraft bzw. göttliche Energie. Entscheidend ist dabei, wie groß Euer Volk mittlerweile geworden ist, denn je nach Anzahl Eurer Gläubigen fühlt sich Eure Energie verhältnismäßig schnell wieder auf. Habt Ihr Euch erst ein paar Gläubige „eingesackt“, dauert es demzufolge entsprechend lange, bis Ihr Euch wieder etwas nach einer entsprechenden göttlichen Eingebung bzw. Eurem göttlichen Eingriff erholt habt. Jene göttlichen Kraftakte äußern sich in gewaltigen Flutwellen, Vulkanausbrüchen, Erdbeben und weitere mächtige Naturkatastrophen. Dies macht Ihr einzig und allein aus dem Grund, um Eure Widersacher ins Hintertreffen geraten zu lassen. Ja genau, richtig gelesen, selbstverständlich seid Ihr nicht allein auf der Welt und müsst Euch gegen das feindliche Gesocks erst einmal behaupten. Niemand Geringerer als der Teufel höchstpersönlich ist nämlich Euer CPU-Gegner und möchte Euch Euer Leben naturgemäß gehörig schwer machen. Er versucht selbstverständlich ebenfalls, sein Volk zu „kultivieren“ bzw. gewaltig zu vermehren. Dabei ist nicht nur der intelligente Ökonom oder versierte Kriegsherr gefordert, sondern zudem auch ein diplomatisches Denken bzw. eine taktische Vorgehensweise. Denn die zahlreichen Ungläubigen wollen erst einmal von Euch bekehrt sein, was nicht nur mit Worten, sondern eben auch mit den schon erwähnten verheerenden Naturkatastrophen und endlosen Kriegen zu bewerkstelligen ist.
In einem aufgeschlagenen Buch findet Ihr jedenfalls Euren zu „bearbeiteten“ Weltausschnitt bzw. Landstrich vor. Neben der Gesamtkarte des aktuellen Spiellevels, welche Euch den momentanen Überblick über das Spielgeschehen verschaffen soll, richtet Ihr Eure Aufmerksamkeit auf Eure Siedlungen, welche als blinkende Punkte eingezeichnet sind. Klickt Ihr auf einen entsprechenden Punkt, wird in die Hauptansicht umgeblendet, der momentane Entwicklungsstand bzw. das Wachstum Eurer Siedlung wird angezeigt. Sodann stehen Euch mehrere Aktionen (wie beispielsweise das Auslösen besagter Naturkatastrophen) zur Verfügung oder auch das Befehligen einer Gruppierung, sich auf den Weg zu machen und eine neue Siedlung zu gründen. Ihr habt demzufolge die Qual der Wahl, ob Ihr das Dorf erst einmal „in aller Ruhe“ größer werden lasst oder ob Ihr so schnell wie möglich einen Trupp zur Erkundung bzw. Neugründung einer neuen Siedlung entsendet, wobei kriegerische Aktionen nicht außen vor gelassen werden sollten. Aber passt gehörig auf, denn der Feind schläft derweil natürlich auch nicht. Hmpf.
Interessant ist dabei auch die Möglichkeit des Beförderns einzelner Individuen, so könnt Ihr beispielsweise für den Fall, dass ausreichend Energie vorhanden ist, einen Dorfanführer zu einem edlen Ritter machen, welcher dann bestrebt sein sollte, nahegelegene feindliche Ortschaften in Schutt und Asche zu legen. Das ist nicht nett, fürwahr, aber anders kommen wir eben nicht voran. Die nun freigewordene Stelle des Anführers im Dorf wird dann von Euch neu besetzt. Schließlich gibt es auch in unmittelbarer Nähe genug zu tun, um das umliegende Land für uns urbar zu machen. „Lustig“ ist dabei insbesondere die Tatsache, dass Ihr generell bestrebt sein solltet, dem Feind ordentlich „in die Suppe zu spucken“ und so beispielsweise Sumpfgebiete in dessen Ländlichkeiten entstehen zu lassen, um den feindlichen Einwohnern dann genüsslich beim Vorgang des Krepierens zuschauen zu dürfen. Oh, das habe ich natürlich nicht so gemeint. Pfeiff.
Für massig Abwechslung aufgrund er nahezu unendlich vielen taktischen Möglichkeiten ist zweifelsohne gesorgt, zudem müsst Ihr Euch ständig zwischen dem Auslösen von Naturkatastrophen, Aktionen in kriegerischer Hinsicht und Maßnahmen zur Kultivierung und Vermehrung Eures Völkchens entscheiden und wandert dabei „von Pontius zu Pilatus“. Ob Ihr die Dörfer erst einmal mächtig ausbauen oder doch lieber viele kleine Dörfer großflächig anlegen wollt, alles hat seine Vor- und Nachteile. Nicht jedoch das hochinteressante Spielprinzip von „Populous“, welches tatsächlich einen Schuss an Genialität aufweisen kann.


Grafik

Was die grafische Präsentation angeht, war ich sehr positiv überrascht, hatte ich doch schlichte Hintergründe mit extrem kleinen Gebäuden, Landschaften etc. erwartet. Ich ging davon aus, dass die Spielidee an sich enorm fesseln würde, in technischer Hinsicht jedoch keine Wunderdinge zu erwarten seien. Letzteres ist erfreulicherweise nicht der Fall, denn saftig-bunte Farben erfreuen durchweg das Auge des Betrachters. Sowohl die Landstriche als auch gut animierten kleinen Figuren sind detailreich gezeichnet, auch die zahlreichen Buttons in Bezug auf die unzähligen zur Verfügung stehenden Eingabebefehle werden auf gelungene Art und Weise präsentiert. Ob in der Wüste oder am Meer unter Palmen oder auch in der Steppe, die Grafik erweist sich als erstaunlich frisch und detailliert gezeichnet, was ganz klar für mich eine positive Überraschung darstellte. Nervige Ruckler oder ein lästiges Flimmern war ebenfalls nur äußerst selten auszumachen, so dass ein sehr positiver Gesamteindruck hinsichtlich der grafischen Darstellung übrigbleibt. Natürlich ist dieses Spiel für das Mega Drive mittlerweile schon gewaltig in die Jahre gekommen und sieht gemessen an der heutigen Anspruchshaltung nun doch arg antiquiert aus, doch trotzdem braucht sich dieses Spiel seiner Grafik nicht zu schämen, erst recht nicht damals vor gut über zwölf Jahren.


Sound

Die musikalische Untermalung kann da allerdings überhaupt nicht mithalten, sie stellt ganz eindeutig einen Schwachpunkt von „Populous“ dar. Denn das Begleitgedudel ist äußerst eintönig und nervt schon nach kurzer Zeit, so empfand ich es zumindest. Von Soundeffekten will ich da gar nicht erst sprechen, diese sind so gut wie gar nicht vorhanden bzw. klingen gänzlich unmotiviert. Zwar ist dies bei dieser Art von Spielen nicht von essentieller Bedeutung, jedoch hätte in diesem Punkt ruhig eine Schippe mehr draufgepackt werden können, ja müssen. In soundtechnischer Hinsicht wird Euch in der Tat nullkommanix geboten, hier wurde nicht nur geschlampt, sondern ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Entwickler (zumindest bei der Version für das Mega Drive, beim PC sieht es da schon erheblich besser aus) diesbezüglich einfach keinen Bock hatten bzw. lustlos waren. Das langweilige Gedudel könnt Ihr ja zum Glück abschalten, krachende Soundeffekte gerade im Kampf, beim Auslösen der Naturkatastrophen oder bei besonders positiven Geschehnissen hätte ich mir nichtsdestotrotz sehr gewünscht. Damit wäre das gute alte Sega Mega Drive in soundtechnischer Hinsicht auch damals sicher nicht überfordert gewesen, denke ich.


Schwierigkeitsgrad, Perspektive und Steuerung

Was die Beschreibung der vorhandenen Perspektiven in „Populous“ angeht, will ich mich gar nicht lange aufhalten. Ihr seht aus einer isometrischen 2D-Perspektive auf Eure Weltkarte bzw. den entsprechenden Landstrich. Meistens behaltet Ihr den Überblick, da die Draufsicht in der Regel sehr zweckmäßig, wenn auch unspektakulär ist. Manchmal gab es diesbezüglich allerdings schon Probleme, das will ich fairerweise zugeben. So ganz reibungslos verläuft das Ganze zwar nicht ab, kleinere auftretende Übersichtsprobleme sind aber insgesamt zu verschmerzen, finde ich jedenfalls. Wilde Kameraschwenks waren seinerzeit noch ein absolutes Fremdwort, ähnlich sieht es hinsichtlich des Einblendens von etwaigen Kampf- bzw. Zwischensequenzen aus. damals war die Zeit dafür noch nicht reif.
Was die Steuerung angeht, so seid Ihr allerdings bei den Spielkonsolen im Vergleich zum PC deutlich im Nachteil. Zumindest mit dem Joypad für das Mega Drive orgelt Ihr Euch mächtig einen ab, kein Vergleich zur intuitiven und sensiblen Steuerung mit der Maus. Die Steuerung mit dem Sega-Controller ist jedenfalls sehr gewöhnungsbedürftig und sorgt phasenweise für kleine aber feine Frustmomente. Diese ist nämlich so umständlich, dass Ihr Euch öfter einmal böse verklickt und ungewollte Reaktionen auf dem Spielfeld dann auslöst, was natürlich sehr ärgerlich ist. Mit Ruhe, Geduld und ab und an einer kleinen Portion Glück wird diese Problematik in der Folgezeit aber leicht entschärft, stellt aber nichtsdestotrotz eine Schwäche dieser Simulation dar.
Der vorhandene Schwierigkeitsgrad dürfte dem ein oder anderen von Euch allerdings zudem mächtig die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Und dies liegt nicht nur an der eben erwähnten leicht verunglückten Steuerung. Denn der Computergegner hat ordentlich etwas „auf dem Kasten“ und macht Euch generell das Leben gehörig schwer, insbesondere natürlich in den späteren Spielleveln. Denn erweist sich der Schwierigkeitsgrad anfangs noch als fordernd aber vergleichsweise moderat, so zieht er doch später merklich an und stellt sich phasenweise sogar als ultrahart heraus. Verärgerte Bisse ins Joypad basierend auf kleinen Frusterlebnissen, stehen nachher unweigerlich auf der Tagesordnung. Hrrhrr. Dadurch wird die Faszination, welche das Spielprinzip zweifellos auslöst, nicht zerstört, aber doch zumindest etwas in Mitleidenschaft gezogen.


Urteil

Diese Simulation stellte seinerzeit alles in den Schatten, was zuvor in ihrem Genre erschienen war, zumindest auf den Spielkonsolen. Das Spielprinzip ist hervorragend durchdacht, die Spielatmosphäre zieht Euch magisch an und die Idee an sich schlichtweg genial. Das Vorhandensein nahezu unendlich vieler Weltkarten, Szenarien und taktischen Möglichkeiten dürfte fast niemanden von Euch völlig kalt lassen. „Populous“ ist ein wahrer Uralt-Klassiker und erschien nicht ohne Grund auf mehreren PC-Systemen und Spielkonsolen. Selten gab es im Simulationsbereich ein Spiel, welches eine derartige Faszination ausstrahlte und einen solch hohen Suchtfaktor verbreitete. Die Nacht wird zum Tag und der Tag wiederum zur nacht und immer noch war meine Zivilisation nicht dort angelangt, wo ich sie haben wollte. Rückschläge, welche Ihr erleidet, relativieren sich wieder bzw. tun bei weitem nicht mehr so weh, wenn Ihr es wiederholt fertig bringen solltet, dem Computergegner gehörig eins auszuwischen und dafür verantwortlich zu sein, dass dieser zugrunde geht. Schadenfreude und Galgenhumor liegen gerade bei diesem Spiel jedenfalls sehr dicht beieinander.
Was die vorliegende Version für das Sega Mega Drive angeht, so war ich primär, abgesehen vom fesselnden Spielprinzip, von der weit überdurchschnittlichen grafischen Präsentation aufs Angenehmste überrascht. Eine derart positive Umsetzung in technischer Hinsicht hatte ich damals nicht erwartet. Der Sound hingegen enttäuscht eindeutig, insbesondere die mickrigen Soundeffekte, aber auch das todlangweilige spartanische Gedudel. Dem stand ich aber noch relativ gelassen gegenüber, da die akustische Untermalung gerade in dieser Art von Spielen generell von nicht allzu großer Bedeutung ist.
Ärgerlicher hingegen ist die Tatsache, dass die Steuerung mit dem Joypad leicht verunglückt ist und somit zuweilen für ungewollte Befehlseingaben und sich daraus resultierenden unangenehme Ereignisse sorgt. Hier wurde etwas geschlampt und ist, im Gegensatz zur Akustik, hier von wesentlich höherer Bedeutung. Zudem gesellt sich im späteren Verlauf des Spiels ein derart hoher Schwierigkeitsgrad hinzu, dass Einsteiger in dieses Genre und auch Gelegenheitsspieler nicht den Hauch einer Chance haben dürften. Auch fortgeschrittene Zocker dürften mächtig an dieser Göttersimulation zu knabbern haben, so zum Beispiel meine Wenigkeit. Der angenehme Nebeneffekt hierbei ist allerdings, dass Profis sich zu keinem Zeitpunkt unterfordert fühlen dürften, für die breite Masse ist dieses Spiel später aber einfach zu schwer.
Insgesamt geht mein Daumen hinsichtlich meines Gesamturteils aber eindeutig nach oben, denn die Vorteile überwiegen eindeutig. Denn „Populous“ hat ganz eindeutig nicht nur „Kultcharakter“, sondern glänzt zudem durch eine extrem hohe Langzeitmotivation bzw. einen hitverdächtigen Wiederspielfaktor, denn auch zig Jahre später macht diese Simulation immer noch einen Heidenspaß. Wer von Euch dieses Spielmodul noch nicht kannte, ein altes Sega Mega Drive tatsächlich noch besitzt und diesem Genre auch nur ansatzweise etwas abgewinnen kann, muss einfach zugreifen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Electronic Arts, Populous : 3,0 mittelmäßig
Grafik:Grafik von Electronic Arts, Populous : 4,0 gut
Sound:Sound von Electronic Arts, Populous : 2,0 schlecht
Schwierigkeitsgrad:Profis
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Electronic Arts, Populous : 4,0 hoch
Wird langweilig:Wird langweilig von Electronic Arts, Populous : 4,0 nach wenigen Monaten
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Electronic Arts, Populous : 4,0 12 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Electronic Arts, Populous : 4,0 gut
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IbisGER

Eine Uralte Göttersimulation

ein Testbericht von 2010-03-04 07:38:49 vom 04.03.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Es hat definitiv Spaß gemacht !...
Nachteile/Kritik: Wird doch nach zwei bis drei Wochen langweilig !
war Populous das circa in den neunzigern von Bullfrog auf den Markt gebracht wurde und dem Spieler zeigte das man doch Wirtschaften und Kriegen sowie Herrschen zugleich kann.

Geliefert wurde das Spiel mit einer 3,5" Diskette die man kurz installieren durfte,
natürlich war das ganze damals noch mit einer Printed Anleitung und den guten alten Pappschachteln (für die jüngere Generation war damals üblich spiele in Kartons zu verkaufen =).

Nach der Installation ging es dann natürlich los man wählte seinen Spielmode und Gott aus diesen konnte man etwas vom Gesicht her ändern und sah sich auf einer Art hm wie sag ich das Schwimmbeckenählichen Oberfläche auf der Mittig die zu spielende Karte lag und aussen rum die entsprechenden God Mode Buttons sowie auch eine Mini Map.

Auf dem Hauptkartenschirm konnte man nun das Gelände per Klick absenken aber auch erhöhen,
Ufer entfernen und anlegen so das sich die Untertannen nach freien Gefügen bewegen konnten,
aber dies war auch nur möglich sobald die gläubigen Schäfchen des entsprechenden Gottes in der Nähe waren oder ihr Haus besaßen.

Dennoch war es auch in diesem Spiel das Ziel das andere Volk auszuschalten,
um somit die alleinige Herrschaft anzustreben.
Natürlich hatte man hierfür auch einige wirkungsvolle Werkzeuge wie zum Beispiel Feuer, Erdbeben, Vulkanausbüche und auch Flutkatastrophen mit denen man sich gegen seine Feinde vom Hals schaffen konnte.

Natürlich benötigt man wie bei allem in denen man eine solch hohe Position bezieht Mana von höchster bedeutung,
man möchte dem Feind ja nicht das Leben zu leicht machen zudem gilt es auch 500 Welten zu bestreiten und ohne Mana wäre dies absolut schlecht.

Allen in allem war Popoulus wirklich ein schönes Spiel bei dem zur damaligen Zeit viel Wert auf Spaß, Grafik und Steuerung gelegt wurde, aber es wurde nun leider auch schnell einmal langweilig da die Runden vom Gameplay sowie dem Handling eigentlich immer gleich waren und auch so aussahen.
Aber für Nostalgiker ist dies trotzdem kein Grund zu verzichten.
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Electronic Arts, Populous : 5,0 ausgezeichnet
Grafik:Grafik von Electronic Arts, Populous : 4,0 gut
Sound:Sound von Electronic Arts, Populous : 4,0 gut
Mulitplayer:Mulitplayer von Electronic Arts, Populous : 3,0 mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Electronic Arts, Populous : 2,0 in Maßen
Wird langweilig:Wird langweilig von Electronic Arts, Populous : 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Electronic Arts, Populous : 4,0 12 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Electronic Arts, Populous : 5,0 ausgezeichnet
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Kommentare
sigrid9979
sigrid9979, 04.03.2010
Schöner Bericht,,,Lg Sigi
wusi
wusi, 04.03.2010
sh und viele sonnige grüße wusi
Cessie47
Cessie47, 04.03.2010
Guter Bericht, liebe Grüße
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Produktbeschreibung Electronic Arts, Populous

Technische Daten und Produkteigenschaften
Uralt-Simulations-Klassiker für Segas Mega Drive
Allgemeine Informationen Electronic Arts, Populous
gelistet seit: 02.06.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Typ: Spiele 
Electronic Arts, Populous im Vergleich
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