Elitegroup KT600-A V1.0
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Elitegroup KT600-A V1.0

Elitegroup KT600-A V1.0

 Motherboard
Platz 650 in der Kategorie "Motherboards". Prozessor-Sockel: Socket A / Formfaktor: ATX / Motherboard SocketA VIA KT600 1A/4P/1CNR LAN SOUND SATA RAID ATX ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Elitegroup KT600-A V1.0 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

PaulTiede

Er läuft wieder

ein Testbericht von 2004-10-20 13:03:20 vom 20.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Preis/Leistung...
Nachteile/Kritik: kleine Designschwächen, veraltete Software/Treiber
Es war wieder so weit, ein neues Mainboard musste her. Nachdem mein letztes mir leichte Probleme bei SCSI bereitete entschloss ich mich diesmal zu einem Board mit einem VIA Chipsatz zu greifen und nicht wie bei den letzten beidem mit einem SiS Chipsatz.
Da ich jedoch nicht an die € 100,- für ein neues ausgeben wollte, sonst hätte ich mir auch eins mit einem nVidia Chipsatz zulegen können, entschied ich mich für das Elitegroup KT600-A Mainboard.


Der Lieferumfang

Im Lieferumfang des Mainboards findet sich nur das allernötigste, verständlich vielleicht bei dem Preis. Dazu gehört:
- das Mainboard,
- ein Floppykabel,
- ein IDE-Kabel,
- ein SATA-Kabel,
- die Treiber-CD,
- eine Anschlussblende für die Rückseitigen I/O-Anschlüsse
- und ein Handbuch


Ausstattung / Technische Details

Prozessor:
- AMD Athlon XP, Athlon, Duron und Sempron
- Sockel A
- FSB 200 / 266 / 333 / 400 MHz

Chipsatz:
- KT600 (Northbridge) / VT8237 (Southbridge)

Arbeitsspeicher:
- 3 DDR DIMM-Steckplätze für DDR200 / DDR266 / DDR333 / DDR400
- Max. 3 GB Speicher installierbar bei DDR200 – DDR333 (3 Steckplätze nutzbar)
- Max. 2 GB Speicher installierbar bei DDR400 (2 Steckplätze nutzbar)

Erweiterungssteckplätze:
- 1x AGP für AGP 3.0 (max. AGP 8x)
- 4x PCI-Steckplatz für PCI 2.2
- 1x CNR

Stromversorgung:
- ATX-Netzteilanschluss
- Entspricht ACPI 1.0b und APM 1.2-Anforderungen, durch Tastatur an- bzw. ausschaltbar

Audio:
- 6 Kanal AC’97 2.3 Audio (Chipsatz: Realtek ALC655)

LAN (optional):
- Integriertes 10BaseT/100BaseTX Ethernet LAN
- unterstützt Wake-On-LAN

Onboard Anschlüsse:
- 2x SATA
- 2x ATA 133 / Ultra DMA Mode 6
- 1x Floppy
- 2x PS/2 für Tastatur und Maus (auf der Rückseite)
- 2x seriell (auf der Rückseite)
- 1x parallel (auf der Rückseite)
- Audiosteckplätze für Mikrofon, Line-In und Line-out (auf der Rückseite)
- 1x SPDIF (intern, Anschlusskabel notwendig)
- 1x LAN (auf der Rückseite)
- 4x USB 2.0 (auf der Rückseite)
- 2x USB 2.0 (intern, Anschlusskabel notwendig)
- 2x CD-in (intern)
- Front Panel Audio (intern, für Mikrofon, Line-in und Line-out)
- Stromversorgung für CPU- und Gehäuselüfter (insgesamt 3 Anschlüsse)

Hardware Überwachung (im Bios):
- Überwachung der CPU- und Gehäusetemperatur
- CPU-Überhitzungsschutz durch rechtzeitigen Systemshutdown
- Spannungsüberwachung (+12V, +5V, +3.3V, +2.5V)
- Drehzahlmessung für CPU- und Gehäuse-Lüfter
- Überwachung der Batteriespannung

Bios:
- 2Mb Award BIOS mit ACPI 1.0, PnP 1.0A, APM 1.2

Boradgröße und –form:
- 305 mm x 190 mm
- ATX


Das Handbuch / Die Software

Das Handbuch ist in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt findet man eine kurze Beschreibung des Lieferumfangs und der Boardspezifikationen in den Sprachen Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und drei asiatischen Sprachen (ich tipp da auf Japanisch, Chinesisch und Koreanisch – jedoch ohne gewähr).
Der zweite Abschnitt ist komplett in Englisch verfasst und beschreibt die Installation des Mainboards sowie die Funktionen des Bios.
Die Installation ist für jeden einzelnen Mainboardanschluss sehr gut beschrieben und mit diversen Bildern untermalt, so dass man an sich keine Probleme beim Einbau haben sollte.
Eine kurze Liste mit getestetem und mit diesem Board lauffähigem PC400 Arbeitsspeicher wird ebenfalls mitgeliefert.

Die mitgelieferte Software beschränkt sich auf die VIA Chipsatztreiber, den Acrobat Reader 5.0, PC-Cillin AntiVirus 2002 (nutzt eigentlich jemand diesen Virenscanner? – na ja, vielleicht irgendwo in Asien) und diverser unbekannter Demosoftware.
Somit kann man getrost die CD der Abfallbeseitigung anvertrauen und sich wenigstens die neusten Chipsatztreiber vom Mainboardhersteller besser noch von VIA (der Chipsatzhersteller) direkt herunterladen.


Der Boardlayout / Einbau

Das Boardlayout hätte besser ausfallen können, schlecht ist es aber trotzdem nicht. Lediglich ein paar kleine Störfaktoren vermiesen hier einen guten Gesamteindruck.
So ist der Gehäuselüfteranschluss im hinteren Bereich des Boards (Gehäuserückseite) zwischen dem PCI1- und PCI2-Steckplatz völlig deplaziert. Normalerweise findet man diesen am gegenüberliegenden Ende des Boards wieder. Dies kann zu Folge haben, dass die Kabellänge des Lüfters nun nicht mehr ausreicht, um diesen anzuschließen und mit Strom zu versorgen.
Ich wenig staunte ich über einen dritten Lüfteranschluss, der vom Hersteller im Handbuch nicht beschrieben ist. Hier kann ich nur sagen, besser zu viel als zu wenig.
Die IDE-Anschlüsse hinter den Speicherbänken, also im oberen Bereich des Boards hätten nicht besser platziert werden können, so hat man auch in Bigtowergehäusen keine Probleme die obersten Laufwerksschächte zu nutzen. Es wäre auch nicht schlecht gewesen, hätte man die beiden SATA-Anschlüsse dort platziert, statt im unteren Bereich des Boards dort, wo normalerweise der Gehäuselüfteranschluss hätte sitzen sollen.
Als letztes wäre noch der Floppyanschluss zu erwähnen. So sitzt dieser hinter und leicht unterhalb des PCI4-Slots. Bei längeren PCI-Karten kann es hier zu Problemen kommen, sollte das Floppykabel zu kurz sein.

Um beim Einbau keine Fehler zu machen sollte man einige grundsätzliche Dinge beachten.
Zunächst sollte man sicherstellen, dass der PC heruntergefahren und ausgeschaltet ist. Ein Backup der wichtigen Daten im Vorfeld wäre auch nicht verkehrt, da in den meisten Fällen das Betriebssystem nach einem Mainboardeinbau neu installiert werden muss.
Bevor man nun das alte Board aus dem PC entfernt sollte man sich vergewissern, dass man nicht statisch Aufgeladen ist, dazu reicht es einen Heizkörper in der Nähe anzufassen.
Nun sollte man zuerst alle Komponenten des PC entfernen, die beim Aus- und Einbau des Mainboards hinderlich sind.
Beim Umbau der CPU von einem Board auf das andere sollte man ebenfalls vorsichtig sein. Dieser Vorgang sollte NICHT im Gehäuse stattfinden sondern auf einer ebenen und stabilen Unterlage stattfinden. Ein Tisch eignet sich dafür sehr gut.
Beim Abmontieren des CPU-Kühlers sollte man beim Lösen der Klammer einen leichten und gleichmäßigen Druck vom oben auf den Kühler ausüben, damit die CPU (bei unsachgemäßen Auf- und Abmontieren des Kühlers können leicht die Ecken des DIE abbrechen) nicht beschädigt wird. Dasselbe gilt natürlich Aufmontieren des Kühlers auf die CPU.

Bevor man nun das neue Board in das Gehäuse einsetzt und festschraubt, sollte man zunächst die Gehäuseblende für die rückseitigen Anschlüsse in das Gehäuse montieren. Als nächstes sollte man die CPU und den Arbeitsspeicher einsetzten und mit Hilfe der Jumper die CPU Frequenz einstellen. Erst jetzt kann das neue Board ins Gehäuse eingesetzt werden. Um sich dabei die Arbeit zu erleichtern, sollte man ein Towergehäuse auf die Seite legen. Im Liegen lässt sich das Board einfach besser montieren als im stehen (nein, nicht selber hinlegen, aber dabei hinsetzten darf man sich).
Als nächstes, nach dem Festschrauben, sollte man alle Stecker mit dem Mainboard verbinden und dann die Erweiterungskarten einsetzten.


Fazit

Seit mittlerweile ca. zwei Monaten läuft der Rechner im Dauerbetrieb (tags und nachts) stabil und ohne jegliche Probleme.
Allerdings habe ich noch die SATA-Funktionalität des Boards, weder mit einer SATA-Festplatte noch im RAID-Verbund, testen können, da ich momentan keine SATA-Festplatten besitze. Dies wird nachgeliefert, sobald ich eine SATA-Festplatte in die Finger bekomme.

Meine früheren SCSI-Probleme mit Boards mit dem SiS-Chipsatz sind wie weggeblasen, weder beim Starten des Betriebssystems noch während der Arbeit stürzt der Rechner ab.

Selbst beim Spielen habe ich keine Enttäuschungen hinnehmen müssen. So konnte ich Doom 3 mit einer Radeon 9600 Pro ohne Probleme spielen.

Bei einem Preis von ca. € 40,- ist das Board unbedingt empfehlenswert und eine echte Alternative zu den Boards mit einem SiS Chipsatz dieser Preisklasse.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von Elitegroup KT600-A V1.0  Motherboard: 5,0 ausgezeichnet
Installation:Installation von Elitegroup KT600-A V1.0  Motherboard: 5,0 sehr einfach
Schnelligkeit:Schnelligkeit von Elitegroup KT600-A V1.0  Motherboard: 4,0 schnell
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1-1 von 1  Motherboards
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Produktbeschreibung Elitegroup KT600-A V1.0

Technische Daten und Produkteigenschaften
Motherboard SocketA VIA KT600 1A/4P/1CNR LAN SOUND SATA RAID ATX
Allgemeine Informationen Elitegroup KT600-A V1.0
gelistet seit: 12.11.2003
Hersteller: Elitegroup
weitere Elitegroup Motherboards
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Formfaktor: ATX 
Maße (B x L): 190x305 Millimeter
Besonderheiten: Color Map 
Stromanschluss: 20pol ATX, 4pol ATX 12V 
Anschlüsse und Schnittstellen
AGP: 8fach 
Line-In:
FDD:
PS/2:
Mikrofoneingang:
Port I/O: 1 Parallel/ 2 Seriell 
USB-Anschluss: 4 x Typ 2.0 
Audio-Ausgang:
CNR:
PCI:
RAIDport: 2x S-ATA RAID Level 0,1 
Ausstattung
BIOS: Award 2Mb Flash EEPROM 
Chipsatz: VIA KT600 
Front Side Bus: 266/ 333/ 400 MHz (Megahertz)
Southbridge: VIA VT8237 
Audio: Realtek ALC655 
IDE (P-ATA): 2x ATA/133 für 4 Geräte 
LAN-Anschluss: RJ45 10/100 
RAID: VIA VT8237 Southbridge SATA RAID 
S-ATA: 2x SATA 150 via Southbridge 
Prozessor-Sockel: Socket A 
Geeignete CPUs: Athlon, Athlon XP, Duron 
RAM Sockel: 3x DIMM 184 Pin DDR 
RAM maximal: 3072 MB (Megabyte)
Elitegroup KT600-A V1.0 Motherboard im Vergleich

Preisverlauf für Elitegroup KT600-A V1.0

Preisentwicklung Elitegroup KT600-A V1.0

Preisentwicklung Elitegroup KT600-A V1.0
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