Elitegroup KV2 Extreme
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 Motherboard
Platz 595 in der Kategorie "Motherboards". Prozessor-Sockel: Socket 939 / Formfaktor: ATX / 1.0 Motherboard Socket939 VIA K8T800Pro 1A/5P RAID SATA GLAN ATX ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Elitegroup KV2 Extreme Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

S-M-K

Kein Platz für Vorurteile

ein Testbericht von 2005-04-24 18:08:09 vom 24.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text...
Nachteile/Kritik: siehe Text
Diesesmal schreibe ich über das Motherboard „KV2 Extreme“ von Elitegroup. Und über eben diesen Hersteller gibt es ja massenhaft Vorurteile. Die Qualität stimmt nicht, die Leistung ist unterstes Niveau. Eben eine Billigmarke. Doch alles dies trifft nch meiner Erfahrung nicht zu. Wieso ich überhaupt Elitegroup vertraut habe und was wirklich hinter diesen Meinungen steckt, das erfährst du in der

°°°Einleitung°°°°°°°°

Seit ich mir meine PCs selbst zusammenbaue, setze ich beim Mainboardkauf auf Elitegroup. Vorallem da man auch als Schüler ja nur ein begrenztes Budget hat. Da kommt Elitegroup mit seinen günstigen Preisen ja gerad richtig. Nur ist die Frage wie es mit der Leistung aussieht. Sind die Motherboards wirklich billig, auch in der Verarbeitung und Leistung oder nur beim Preis?

Wer meine Berichte verfolgt hat, weis, dass ich mir im letzten Jahr eine neue Grafikkarte gegönnt habe. Diese brachte aber mit meinem alten System nicht einmal ansatzweise die Leistung, die sie bringen kann. Also musste auch das Motherboard, der Speicher und natürlichder Prozessor ersetzt werden.
Nach langer Recherche im Internet wurde mir klar, dass es wohl entweder das „A8V Deluxe“von ASUS oder eben das Elitegroup-Modell sein sollte. Beide besitzen den gleichen Chipsatz und auch Ausstattungsmäßig waren beide etwa gleich auf. Als ich dann verschiedene Berichte im Internet las, welche dem „KV2 Extreme“ eine bessere Platzierung gaben als dem Asus-Modell und ich anhand von Preisvergleichen feststellen musste, dass das Elitegroup-Motherboard deutlich günstiger ist, habe ich mich wieder für für ein Elitegroup entschieden. Bei einem berühmt-berüchtigten Onlineshop (siehe Bericht „Warten, Nein danke“) bestellt, kam das Motherboard wenige Tage darauf bei mir an.

°°°Der erste Eindruck°°°°°°°°

Die Verpackung des motherboards macht einen sehr edlen und hochwertigen Eindruck. Sie ist in rot-orange gehalten und schimmert matt. Die Rückseite ist mit einem Wabensystem verziert. In jeder Wabe findet sich ein Feature des Motherboards. Es scheint viele bei der Menge viele Besonderheiten zu haben. Aber zurück zur Verpackung. Entfernt man nun diese Umverpackung findet man 2 kleine Schachteln vor. Das Angebot an Zubehör was sich darin findet ist erstaunlich.

*3 IDE-Rundkabel in Schwarz. Diese sehen nicht nur besser aus im Vergleich zu den breiten grauen Flachkabeln, sondern fordern auch den Wärmeabtransport im Gehäuse.

*I/O-Blende. Da das Motherboard mit seinen Onboard-Schnittstellen stark vom Standard abweicht, gibt es eine auf das Motherboard angepasste Blende für die Gehäuserückseite. Der Einbau gestaltet sich leicht. Einfach alte herausdrücken und die neue hineindrücken.

*USB/Firewire-connector.Ebenfall s findet man im Lieferumfang ein Kabel welches jew. 2 Firewire und USB-Anschlüsse entweder in der Gehäusefront in einem 3,5-Zoll-Schacht unterbringt oder die Anschlüsse hinten zu einem freien Steckplatzausgang bringt. Am anderen Ende müssen die farbig markierten Anschlüsse auf das Motherboard aufgesteckt werden. Dies gestaltet sich relativ einfach. Durch Aussparungen kann man die Kabel kaum falsch aufstecken.

*Aufkleber für Gehäusefront. In blau mit grauer Aufschrift “ Elitegroup Extreme“.

*S-ATA-Kabel in leuchtorange und S-ATA Netzteiladapter. Zu diesen kann ich nicht viel sagen, da ich keine entsprechenden Laufwerke verwende.

*Treiber-CD. Hier finden sich die ganzen Treiber und die so genannte „Extreme Utility“. Hierzu gleich mehr.

*Handbuch. Ein längs gedrucktes Handbuch in englisch mit vielen Farbabbildungen. Fehlercodes oder Problembehebung sucht man in diesem vergeblich.

*LAN-Kabel. Sehr lobenswert ist, dass ein 2 Meter langes LAN-Kabel mitgeliefert wird (Patch).

*Und schließlich noch der Top-Hat-Flash-Baustein. Wenn das BIOS durch ein Update oder einen sonstigen Fehler mal nicht so tut wie es soll, steckt man dieses kleine Ersatz-BIOS auf einen entsprechenden Platz auf dem Mainboard. Dieser befindet sich unter den PCI-Steckplätzen. Um ihn aufzusetzen, muss man evtl installierte Karten kurz rausnehmen. Und ich habe auch schon verwendung für diesen Baustein gefunden. Einmal wollte das BIOS nicht booten. Baustein aufgesetzt, neues BIOS aufgespielt, Problem gelöst. Wenn wieder alles funktioniert kann der Baustein wieder entfernt werden und für den nächsten Einsatz einfach wieder aufgesteckt werden.

Dies alles ist also in den Schachteln. Nimmt man diese nun heraus und entfernt einen darunterliegenden Karton, kommt das Mainboard ans Licht. Zuerst nicht ganz, da es in einer ESD-Folie verpackt ist. Diese schützt das Motherboard vor elektrischen Entladungen, die dieses in seltenen Fällen schaden könnten. Ich nehme dieses also nun heraus und erblicke ein kunterbuntes Motherboard mit allen möglichen Farben gespickt. Am meisten fällt wohl die violette Farbe der Platine auf. Diese ist in 6 Schichten aufgebaut. Wie speziell für Server angefertigte Motherboards es meistens haben. Dies verspricht laut Hersteller bessere Performance und Stabilität.

°°°Plug and Play°°°°°°°°

Der Einbau des Mainboards gestaltet sich relativ einfach. Da das Motherboard keine besondere Größe oder Bohrungen hat, und dem ATX-Standard entspricht, gestaltet sich der Einbau des Mainboards relativ einfach. Anbstandshalter vom Gehäuse an die entsprechenden Stellen schrauben, Mainboard drauf, schauen ob alles sitzt und anschrauben – fertig. Jetzt noch der hardware entsprechend alle Kabel anschließen, Speicher, CPU und Kühlung drauf und am besten die Grafikkarte nicht vergessen :-).
**Auch wenn es so einfach klingt, sollte man wissen was man da tut, wer das noch nie getan hat sollte sich lieber von jemandem mit Erfahrung zeigen lassen, wie alles zusammengehört. Fehler können schnell passieren, wenn man sich nicht auskennt und was bringt der beste PC wenn er nicht funktioniert oder es sogar Hardwareschäden gibt.**

Beim ersten Starten des PCs mit der neuen Hardware erblicke ich nicht wie gewohnt eine Information über das BIOS, den Speicher, die Laufwerke etc, sondern ein bildschirmfüllendes Bild, welches dem Aufdruck auf dem Karton entspricht.
Dann wird gebootet. Wenn man ganz normal von der Festplatte booten will und dort bereits ein Betriebssystem abgelegt ist, braucht man weiter nichts machen. Ansonsten drückt man einfach während das Bild zu sehen ist die „Entfernen oder Delete“-Taste. Dort lassen sich im englischen Phönix-BIOS alle relevanten Einstellungen bearbeiten. Übertaktungsmäßig ist dort auch alle wichtige möglich.

Ich betreibe das Motherboard mit einem Athlon 64 3000+ übertaktet auf die Leistung eines 3500+. Dieser läuft stabil. Normalerweise sind 512 MB Arbeitsspeicher vorgesehen. Wegen eines Garantiefalls jedoch sind seit Beginn nur 256 MB DDR-400-Speicher eingebaut. Dann schaue ich mal kurz in den Task-Manager und staune nicht schlecht. Gute 57 Prozesse laufen gleichzeitig. Mit der alten Zusammenstellung wäre bei 30-40 Schluss gewesen – Absturz. Aber was soll ich sagen? Alles läuft ruckelfrei und so „kühl“ war es in meinem PC noch nie. Systemtemperatur ist nach 5 Stunden Betrieb immer noch bei 29, die Temperatur des Prozessors liegt bei gerademal 37 Grad Celsius. Das liegt sicher auch daran, dass das Mainboard die Cool´n´Quiet-Funktion von AMD unterstützt. Diese regelt den CPU-Lüfter so, dass ein ideales Verhältnis zwischen Wärme- und Geräuschentwicklung. Ich habe selbst nach anspruchsvollen 3D-Spielen noch nie eine CPU-Temperatur über 39° gehabt. Das liegt deutlich unter dem Durchschnitt. Ich könnte nun Benchmarks über Benchmarks hier hineinschreiben, dies würde nur Platz verbrauchen. Und relevante Ergebnisse, die nicht durch weniger Arbeitsspeicher und 57 Prozesse verfälscht sind, finden sich im Internet haufenweise.

Ich schätze den Performance-Aufschwung auf ca. 200% Leistungssteigerung im gegensatz zu meinem alten System mit einem Athlon XP 2000+ und 256 MB SD-Arbeitsspeicher.


°°°Verarbeitung & Probleme°°°°°°°°

Die Verarbeitung könnte kaum besser sein. Keine krummen Transistoren, keine wackeligen Steckplatze und alles fein gelötet. Auch keine nächträglich aufgelöteten Brücken, wie man sie schon bei manchem Markenhersteller wie Asus entdecken konnte. Abgerundete Ecken und der stabilere 6-schichten-Aufbau verleihen dem ganzen zusätzliche Stabilität. Ausser dem bereits angesprochenem Problem mit dem BIOS das auf einmal nicht mehr wollte und welches sich ja schnell beheben ließ, gab es noch keine Probleme. Keine Abstürze, keine Probleme beim Booten. Auch versteht er sich mit der sämtlichen Peripherie die angschlossen ist bestens.

°°°Ausstattung und Features°°°°°°°°

Ausstattungsmäßig hat das Mainboard alles was ich brauche und noch einiges mehr. Auf der Gehäuserückseite findet man von Werk aus 4 Schnelle USB2.0-Anschlüsse, einen Coaxialenund einen optischen Audio-Ausgang, einen normalen 5.1 Anschluss aus drei Buchsen, welche sicher jeder kennt. Die PS/2-Anschlüsse für Maus und tastatur, welche ich selbst aber nicht verwende (sind ja genug USB-Anschlüsse vorhanden), 2 RJ-45-Buchsen (LAN) sowie einen Druckerport und einen COM-Anschluss.
Leider fehlt hier der Gameport-Anschluss für ältere Joysticks. Ob sich dieser zusätzlich noch anbringen lässt (oft möglich) weis ich leider nicht. In der Dokumentation steht nichts vermerkt.

Das Mainboard bietet erstaunlich viele Features, welche hier einfach zu viel wären, vorallem weil ich sie selbst zum größten Teil nicht nutze.

Zur Software: Neben den Treibern, welche sich wie alle anderen auch die ich zu Elitegroup-Mainboards eingesetzt habe sehr stabil verhalten, findet man noch einiges an Software. Das einzige was ich davon installiert habe ist die Software „Omni-Guardian“.Ein animiertes Männchen in Rittergestalt (?!) gibt einem einen aktuellen Überblick über Temperaturen, Geschwindigkeiten, Spannungen (Netzteil, Speicher etc) gibt.



°°°°°°°°FAZIT°°°°°°°°

Ich versuche die letzten 1440 Wörter mal so zusammenzufassen: Das Mainboard ist Hard- und Softwareseitig sehr stabil, bietet viele Features und eine gewaltige Leistung, welche sogar Mainboards von der großen Konkurrenz abhängen kann. Ein Volltreffer für Elitegroup.

P.S. Eine abgespeckte Version des KV2 gibt es bald unter dem Namen „KV2 Lite“


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Produktbeschreibung Elitegroup KV2 Extreme

Technische Daten und Produkteigenschaften
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Motherboard Socket939 VIA K8T800Pro 1A/5P RAID SATA GLAN ATX
Allgemeine Informationen Elitegroup KV2 Extreme
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