Dieses Motherboard wird direkt in Verbindung mit dem Prozessor verkauft. Wer nun aber denkt es handele sich tatsächlich um einen AMD Athlon XP 2500+ wird erst dann entäuscht, wenn er mittels spezieller Programme die CPUID ausliest oder vorher schon feststellt, dass es nicht ganz so schnell wie erwünscht läuft.
Dies durfte ich nun für meinen Vater feststellen, als ich sein Komplettsystem anschließend mit einem Betriebssystem ausrüsten durfte. Gekauft wurde dieser Low-Budget PC eindeutig für die tägliche Arbeit (und dafür reicht er ja aus), weswegen auch der Grafikchip onboard ist, sich also seinen Speicher vom
Arbeitsspeicher wegnimmt.
Die Ausstatung des Boards an sich ist für den Preis recht ansehnlich und umfasst weiterhin 4 USB2.0 Ports + 2 x Front-USB, Sound onboard mit Ausgängen hinten und wiederrum Front-Audio. Weiterhin befindet sich ein Lan 10/100 Anschluss auf der Rückseite des Gehäuses. Großartig aufrüstbar ist das Board nicht, aber das wird auch sicherlich nicht für die Käufer interessant sein, die ein preisertes Komplettsystem haben wollen. So sind nur 2 DDR-SDRAM Slots vorhanden und auch nur 2 PCI-Slots. Eine AGP-Grafikkarte ließe sich jedoch nachrüsten.
Eigentlicher Grund dieser Meinung ist jedoch das merkwürdige Rating des integrierten Prozessors. Auch wenn AMD ja schon eine besondere Art der Namensgebung bei den Prozessoren hat und diese nich nach der tatsächliche Taktfrequenz benennt, sondern nach deren Leistungsfähigkeit im Bezug zu einem Athlon 1,4 GHz.
Aus dem Namen Pro2500A+ des Motherboard kann man natürlich leicht den eindruck gewinnen, dass es sich um einen AMD Athlon XP 2500+ (tatsächliche Takfrequenz also 1,833 GHz). Beim Starten des Rechners wird als CPU ein Pro2500A+ angezeigt, was einen natürlich schon etwas verwundert. Nun habe ich oben beschriebenen CPUID-Test gemacht und siehe da, es handelt sich hier um einen Mobile Athlon 4 1600+ (also echte 1,4 GHz). Also logischerweise sofort die Seite des Händlers aufgesucht, aber dieser erwähnt eben nichts anderes als Pro2500+ und dass es ein AMD Athlon sei. Einzig positives ist, dass es sich hier um einen mobile Prozessor handelt, also die Leistungsaufnahme im Normalfall geringer ausfällt. Entsprechend müsste eigentlich auch der Lüfter kleiner ausfallen können, aber dem ist in der Tat nicht so.
Auch wenn sich sich bei dem Prozessor um eine vermeintliche Mogelpackung handelt, stellt kann das Angebot trotzdem noch als recht preiswert gelt, auch wenn natürlich der erste Eindruck mehr versprach.
Laut Hersteller gibt es dieses Board auch in Kombination mit anderen Prozessoren wie zum Beispile als Pro3000A+ mit einem AMD Mobile Athlon 4 1900+, so wie es inzwischen auch vermehrt bei eBay angeboten wird. Jedoch halt auch hier leider sehr häufig ohne die Angabe welche CPU sich tatsächlich dahinter versteckt.
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Produktbeschreibung Elitegroup L7VMM3
Technische Daten und ProdukteigenschaftenMotherboard mit integrierter CPU