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Elitegroup N2U400-A V1.0 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (3.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Installation:
einfach
Schnelligkeit:
sehr schnell
Vorteile
Geiles Board für ein schmales Budget
Stabil, schnell, Preis, Verarbeitung, Funktionen
Nachteile/Kritik
Missverständliches Manual
Übertaktungsmöglichkeiten nur begrenzt, erreicht nicht die Performance teurer Markenboards
MoBo für Overclocker und Fashion-Freaks
ein Testbericht von Zbornikcity2004-03-12 22:16:10vom 12.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Geiles Board für ein schmales Budget...Nachteile/Kritik: Missverständliches Manual
Ich habe letzte Woche für meinen Bruder ein neues System aufgesetzt, da sein bisheriges Equipment einfach zu schwach geworden ist.
Was musste dazu alles her?
- Ein neues Board (Elitegroup N2U400-A)
- Ein neuer CPU (AMD XP2700+)
- Ein neuer Kühler (Arctic Cooling-Copper Silent2)
- Neuer Speicherriegel DDR-RAM (Infineon 512 MB)
Berichte zu den letzen drei Komponenten folgen die Tage noch. Den Bericht über das Board könnt Ihr unten weiterverfolgen.
Das Budget für alle vier Komponenten lag bei 250€. Daher fiel die Wahl des Boards auf einen Hersteller mittlerer Qualität und Preisklasse. Das Ergegnis ist jedoch sehr zufriedenstellend.
** Bezugsquelle **
Coputershop arlt
www.arlt.com
Preis war 56,90 - also echt ein Mid-Budget-Preis
** Ausstattung **
Es handelt sich hierbei zwar um ein Combo-Board mit vielen integrierten Features. Aber trotzdem ist es ein Spitzenprodukt, da es kompromisslos erweiterbar ist. Jetzt eine kurze Auflistung der wichtigsten Eckdaten:
- Sockel A (462) für AMD Athlon XP/Athlon/Duron CPU`s
- FSB (Frontside-Bus) 400/333/266 MHz.
(= Geschwindigkeit mit der die Daten im System übertragen werden)
- Chipsatz nVIDIA nForce2 Ultra400 6 MCP
(ein stabiler und schneller Chip eines Markenherstellers-Kaufempfehlung!)
- Speicher DDR-Ram bis max. 2GB(DDR400) oder 3GB(DDR333)
- 1xAGP8x V3 und 5xPCI-Steckplätze
- Netzwerkkarte (Chip VT6103L) und Soundkarte 6-Kanal (CMI9739A) onboard
- 2 x Ultra-DMA 133/100/66 (Laufwerksanschluss Festplatte oder CD-ROM/DVD)
- I/O-Panel (sind die Steckplätze auf der Rückseite):
- 2 x PS2 (Maus+Keyboard)
- 1 x parallel (Druckeranschluss)
- 1 x seriell (Mausanschluss oder Palm)
- 4 x USB2.0
- 1 x LAN RJ45 (Netzwerkanschluss)
- 1 x Audio I/O (Mikrofon/Line-in/Line.Out)
- Interne Steckplätze:
- 3 x Lüfteranschluss geregelt
- 20pin-ATX Anschluss (Stromversorgung)
- 4pin-ATX2-Anschluss (Stromversorgung)
DIESER ANSCHLUSS MUSS ANGESCHLOSEN WERDEN,
DA SONST DAS BOARD NICHT FUNKTIONIERT
AUCH WENN IM HANDBUCH NUR P4 STEHT!!!
- FD-Anschlus (Floppy oder andere Laufwerke)
- S/PDIF out
- USB card Reader (für Fronteinschub)
- 1 Header für 2 zusätzliche USB2.0-Anschlüsse
- diverse Anschlüsse für LED`s
- BIOS Phönix - Award (Pluspunkt - besser als AMI-Bios, kann wesentlich mehr ingestellt werden)
** INSTALLATION **
Jetzt genug der schnöden technische Detail - auf zur Praxis. Das Board ist sehr gut verpackt in einem stabilen Karton und zusätzlich mit Polstermaterial geschützt, sowie einem antistatischen Beutel. Ausgepackt war es schnell und eingebaut auch. Allerdings müssen Benutzer von Mikro-ATX-Gehäusen aufpassen, dass es beim Montieren sauber aufsitzt und nirgends die Pins der Unterseite Kontakt mit dem Montageblech des Gehäuses bekommen. Sonst macht das Board keinen Mucks.
WICHTIGER HINWEIS: Vor dem Auspacken und Anfassen von elektrischen Bauteilen sollte man sich selbst kurz erden um die Bauteile vor statischen Aufladungen zu schützen. Es reicht schon hierzu kurz die Heizung anzufassen oder einen anderen metallischen Gegenstand.
Die Montage der CPU ist auch nicht sehr schwer - wenn man auf die richtige Position achtet. Generell sollte sie nur an den Kanten mit zwei Fingern angefasst werden. Bitte nicht mit den Pins auf dem Schreibtisch abstellen oder in einer Schublade ungeschützt verschwinden lassen. Die Pins sind sehr empfindlich. Vor der Montage sollte sehr gründlich geprüft werden ob alle Pins gerade ausgerichtet sind und keiner verbogen ist. An zwei Ecken der Unterseite befindet sich kein "Eckpin". Dies sind Markierungen die auch auf dem Sockel selbst wieder zu finden sind. Die ist eine Verdrehsicherung, die eine falsche Montage verhindern soll. Nach öffnen des Klemmhebels seitlich am
Sockel wird die CPU auf den Sockel aufgelegt und muss ohne jeglichen Druck von allein in die Vertiefungen "fallen." Sollte doch ein Widerstand zu spüren sein muss unbedingt nochmals die Montage-Ausrichtung geprüft werden. NIE in den Sockel reindrücken!
Auch der Speicheriegel ist einfach installiert - macht mir aber einen etwas wackligen Eindruck in montiertem Zustand. Auch hier muss man bei der Montage auf die Aussparung an der Unterseite des Riegels und die Nase im Steckplatz achten um Beschädigungen zu vermeiden. Da dieses Board Dual-Channel-Ram unterstützt werden die Daten bei zwei identischen Speichersteinen doppelt so schnell in den Speicher geschaufelt. Es reicht aber auch bei normalem Betrieb ein Speicherstein zu installieren. Zwei Riegel sind nur bei absoluten Extremanwendungen notwendig.
Auch der Lüfter auf der CPU konnte einfach montiert werden - aber Achtung. Nicht mit Gewalt um Kratzer auf der Platine durch Abrutschen mit einem Werkzeug zu vermeiden.
Mir viel auch auf, dass auf dem Board ein quadratischer Steckanschluss zwischen Sockel und I/O-Panel vorhanden war. Das Handbuch sagt dazu dass dies der Pentium4-Anschluss sei. Klar ich habe einen AMD XP - also brauche ich diesen Anschluss nicht. PUSTEKUCHEN! Ohne montierten Stecker macht auch jeder AMD keinen Mucks, da hier eine zusätzliche 12V-Versorgung für den nötigen Dampf bei CPU jenseits der 2GHz. sorgt. Leider habe ich diesen Tip auch erst im Forum von ECS-Elitegroup gefunden - sollte vielleicht im Handbuch korigiert werden, da es etwas verwirrend ist.
Der Rest war eigentlich ein Kinderspiel. IDE-Kabel an die Laufwerke angeschlossen - läuft. Hier ist darauf zu achten, dass auch hier die Nasen der Kabel richtig in die Aussparungen der Festplattenanschlüsse passen. Das Laufwerk am mittleren Kabelanschluss sollte auf "Slave" und das am Ende auf "Master" gestellt werden.
Auch der Anschluss der LED-Brücken un des An-Aus-Schalters sind ausreichend gut im Handbuch dokumentiert. Zusätzlich hat der AGB-Steckplatz eine Verriegelung um den genauen Sitz der Karte zu Gewährleistung (Pluspunkt)
Auf dem Board befinden sich, wie gesagt, unzählige Erweiterungs-Steckplätze oder -Header so dass auch später noch heftig weitergeüstet werden kann. Auch 4 USB2.0-Anschlüsse sind sehr lobenswert - da dies doch der Trend zu Hot-Plug-fähigen (Anschliessbar und lösbar bei laufendem Rechner) Hochgeschwindigkeits-Anschlüssen zu sein scheint.
** Betriebssystemintegration **
Das Board wurde auch einwandfrei mit fast allen Features von Windows XP integriert. Lediglich der Netzwerkanschluss musste durch installieren den Treiber auf der beigelegten CD "freigeschaltet" werden.
** Fazit / persönliche Meinung **
Alles in allem macht das Board einen soliden Eindruck und gefällt zusätzlich durch die Schockfarbe lila - die sehr gefällig ist.
Die Kaufempfehlung dieses Boards gebe ich, weil dies preislich ein midrange-Board mit einem zuverlässigen Chipsatz ist. Kein Low-Cost -Chip von SiS der bei der geringsten Veränderung des Systems abstürzt sondern ein Hightech-Chipsatz der neuesten Generation von einem der Topseller weltweit.
Nach einer kurzen Aufwärmphase kann ich leider noch nichts zu der Stabilität sagen - läuft erst seit einer Woche. Aber bis jetzt waren mal noch keine Probleme oder Abstürze zu verzeichnen.
Besonders für Modder (coole Optik, schreiende Farbe) und Overclocker (Overclocking über Bios einstellbar) zu empfehlen.
Ich hoffe der Bericht war hilfreich für Euch.
Würde mich über einen kleinen Kommentar freuen.
Und schaut auch mal in meine anderen berichte ein.
CU Ben :-)
(Ich veröffentliche teilweise auch Beiträge bei ciao unter dem Namen B.Zbornik)
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ein Testbericht von saighdiuir2004-10-19 21:10:01vom 19.10.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Stabil, schnell, Preis, Verarbeitung, Funktionen...Nachteile/Kritik: Übertaktungsmöglichkeiten nur begrenzt, erreicht nicht die Performance teurer Markenboards
Das N2U400-A hat kürzlich mein drei Jahre altes K/VZA (ebenfalls ECS) abgelöst. Elitegroup ist nach wie vor ein Anbieter von Mainboards im unteren Preissegment. So ist das genannte Board, konzipiert für AMD-Prozessoren (Duron, Athlon, Athlon XP), bei KMElektronik für etwa 46 EUR zu haben. Der folgende Bericht bezieht sich auf das Wesentliche, das mir bisher aufgefallen ist – auch im Vergleich zu meinem alten Mainboard.
Technische Daten
Alles in allem bietet die Platine fast alles, was man sich als durchschnittlich anspruchsvoller Computernutzer derzeit wünschen kann: 6-Kanal-Sound, 6 x USB 2.0, einmal LAN, 1 x AGP (8x), 5 x PCI, DualChannelRAM-Unterstützung (nicht obligatorisch) sowie die üblichen Anschlüsse für die Peripherie. Das Auffälligste an dem Board ist jedoch der Chipsatz NForce 2 aus dem Hause NVidia, der – soweit ich es ersehen kann – in einem recht guten Ruf steht und an den man für diesen Preis wohl nirgendwo sonst kommt. An RAM akzeptiert es DDR266, 333 und 400.
Einbau
In der Antistatikhülle befindet sich eine durchaus nett anzuschauende lila Platte mit Marzipangeruch. An der Verarbeitung ist optisch nichts auszusetzen. Der Einbau gestaltet sich so, wie es bei jedem Mainboard der Fall ist: CPU einbauen, Lüfter aufsetzen (dabei nicht in Angstschweiß ausbrechen, Platz um den Sockel ist ausreichend vorhanden) und anschließen, RAM rein, Steckkarten einsetzen, Geräte und Stromversorgungen installieren. Ein Blech, das zu den Anschlüssen des Boards paßt, wird mitgeliefert. Sehr erfreulich ist, daß man keine Jumper mehr setzen muß wie bei dem K7VZA. Alle Einstellungen lassen sich bequem über das BIOS vornehmen. Der einzige Jumper auf dem Board ist für ein CMOS-Clear gedacht, wenn man im BIOS mal wieder Mist gebaut hat.
Irgendwas funktioniert nach dem ersten Einschalten bei einer neuen Platine nie, jedenfalls bei mir. Diesmal blieb der Bildschirm schwarz, was daran lag, daß sich das Board mit der Standard-Ausführung der Stromversorgung nicht mehr begnügt und nach einer zweiten verlangt. Das entsprechende Kabel sollte bei neueren Netzteilen auf jeden Fall vorhanden sein. Leider ist das Manual in dieser Hinsicht etwas verwirrend und spricht von einer Art Hilfsversorgung für den Pentium – eigenartig, da es sich ja um ein AMD-Board handelt. In jedem Fall muß das zweite Kabel installiert werden.
BIOS
Läuft das System denn, kann man sich im BIOS zunächst vergewissern, daß mit der CPU-Temperatur alles im grünen Bereich ist. Dann geht es an die wichtigsten Einstellungen. Wer ein wenig Ahnung von Englisch und von PCs hat, sollte hier keine Probleme haben. Die Einstellungsmöglichkeiten sind recht vielfältig, so daß man das System nach seinen Wünschen einrichten kann, wie es sich für eine Selbstkonstruktion gehört.
Besondere Freude bereitet es, wenn man einen etwas älteren Athlon sein Eigen nennt. Hat man etwa ein DDR400-Modul eingebaut, kann man lustige Sachen machen, sprich ein wenig am Takt der CPU herumfummeln. Besonders eindrucksvoll sollte das bei den „kleineren“ Modellen mit Thouroughbred-B-Kern (z. B. Athlon 1700+) bzw. Barton-Kern (z. B. Athlon 2500+) gelingen.
Meinen Athlon 2000+ konnte ich ohne Änderung des VCore (bei diesem Board nicht möglich) bei einem Temperaturanstieg von etwa 4 °C dazu bringen, nunmehr tatsächlich mit 2 GHz (FSB 160) zu
arbeiten. Zwar erlaubt der Chipsatz auch, den Takt des Ram asynchron zum FSB einzustellen, doch habe ich damit keine guten Erfahrungen gemacht. Teilweise startet der PC erst gar nicht, teilweise wird er dadurch stark ausgebremst.
Im Betrieb
Der Umstieg auf das neue Board hat sich relativ stark bemerkbar gemacht. Im Vergleich zum alten System hat sich der Datendurchsatz fast verdreifacht, was sich etwa beim Installieren von Programmen besonders positiv auswirkt. Auch beim täglichen Arbeiten mit Windows geht alles etwas schneller als zuvor. Durch die zahlreichen Funktionen, die das Board mitbringt, konnte ich 3 PCI-Karten aus meinem PC verbannen. Der OnBoardSound ist durchaus akzeptabel und kann mit meinem alten CreativeSoundblaster 1024 durchaus mithalten.
Als größten Vorteil sehe ich die Stabilität an. Der NForce 2-Chipsatz ist dem VIA-Chipsatz auf meinem alten Board in dieser Hinsicht haushoch überlegen. Ein plötzliches Einfrieren des Bildschirms oder Abstürze beim Kopieren von Dateien habe ich seit dem Umstieg nicht mehr erlebt.
Fazit
Einen wirklich relevanten Nachteil an dem Board konnte ich bislang nicht erkennen. Die Funktionen sind auf dem Stand der Technik, die Stabilität ist hervorragend und nicht zuletzt hat man die Möglichkeit, seiner CPU etwas mehr Leistung einzuhauchen. In Sachen Performance kann das Board fast mit teureren Konkurrenzprodukten mithalten.
Wenn es nicht das Beste und Preisintensivste sein muß, kann ich das N2U400 ohne Bedenken empfehlen.
(c) saighdiuir, 19.10.2004
Hinweis: Eine alte Version des Berichts ist von mir bei Ciao eingestellt (j2wiro).
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