„Wenn ich bei DM bin, dann geht’s mir immer gut“, sagte meine beste Freundin letzte Woche zu mir. Mir ist es dort vorgestern dann auch so richtig gut gegangen, als ich mir zwei Pülleken vom neuen Ellen Betrix Nailfinity Nagellack gekauft habe. Eine Pulle fasst 10 Milliliter und kostet ääääääähhhhhh... so um die € 7,50. Ist ja irgendwo Wucher – aber ich habe € 10,- gewonnen (*protz*) und will mal nicht geizen.
Die Flaschen sind auch auf edel getrimmt, ziemlich schmal und nach unten breiter werdend, dabei fast lippenstiftartig – mit Goldschrift und Pseudoperlmuttkappe. Kann man sich bei ellenbetrix.com angucken, wenn man Bock auf die Ladezeiten hat.
Auf jeden Fall finde ich die Fläschkes ganz handlich, weil ich sie beim Lackieren immer zwischen die Finger klemme. Ich mache das nämlich immer sozusagen in der Luft, wenn ich die Pfoten auf eine Tischplatte lege, ist letztere mehr lackiert als alles andere – was ja eigentlich nicht sein muß.
Gekauft habe ich die Nummer 168 „midnight bronze“ und die Nummer 88 „wine red“. Unter „midnight bronze“ kann ich mir nu wirklich gar nichts vorstellen. Fakt aber ist: der Nagellack hat eine Farbe wie angelaufener Messing. Den habe ich sofort eingelagert, weil mein Alter von Chicogo bald alle ist, und es den nicht mehr zu kaufen gibt. Ich habe zwar noch einen von Margret Astor, bei dem hat man aber die Auswahl: entweder so lackieren, daß er auch richtig abdeckt, dann trocknet er nicht – oder eben anders herum. Also ab in die Tonne – ich kann aber ohne diese Farbe nicht leben. Unter „wine red“ würde ich mir jetzt ein vampirmässiges Dunkelrot vorstellen, aber auch hier hat Ellen Betrix ins Klo gegriffen. Der Lack ist zwar rot, aber für ein Weinrot viel zu warm und zu hell. Also beim Namenvergeben muß man noch kräftig üben. Auf der Homepage von Ellen Betrix kann man sich die Schattierungen zwar angucken, was aber nicht wirklich hilfreich ist. Also besser vorher in den Laden gehen – für den Fall, daß man irgendwo bestellen will oder so. Allerdings habe ich so eine Farbe noch nie gesehen (oder beachtet?) und besessen, und ich habe die reinste Apotheke an Nagellackpüllekes in meinem Leben angesammelt!
Die Farbpalette ist übrigens eher unspektakulär, von rosa und beige bis hin zu verschiedenen Rottönen, abgedrehteres wird man nicht finden. Leider gibt es Nailfinity anscheinend auch nur als Metalliclack – also mit diesem schimmernden Perlmuttzeugs darin. Eigentlich ist das nämlich nicht so ganz mein Fall (außer bei meinem Messington). Zumindest habe ich weder bei IhrPlatz, DM oder gar Karstadt einen unmetallischen Nailfinity gefunden. Vielleicht kommt das ja später noch. Tja der rote hat mir aber trotz dem Metalleffekt gefallen und war zum Test fällig.
Der Lack riecht erstaunlicherweise mehr nach Nagellackentferner als nach Nagellack – er „duftet“ also nicht ganz so stechend. Ich habe mir die Nägel nachmittags lackiert und abends festgestellt, daß meine Flossen so gut wie gar nicht nach frisch lackiert rochen. Normalerweise ärgere ich mich nämlich immer über Lösemittelschwaden, die mich umwabern, wenn ich eigentlich schon in
der Falle liege und schlafen will.
Nailfinity ist leider auch kein 60-Sekundenlack. Das zieht meist auch nach sich, daß man zwei Schichten auftragen muß – ein Hinweis dazu steht auch auf der Flasche. Die erste Schicht trocknet natürlich super. Ich war allerdings erstaunt, wie dünnflüssig der Lack war – zuerst war das gewöhnungsbedürftig, später fand ich das gut. Man kann ihn prima verteilen und es kommt dem Trocknen anscheinend zu gute. Die zweite Schicht trocknet bei mir immer langsamer als die erste. Trotzdem muß ich sagen, das geht recht fix, so viel besser trocknen 60-Sekundenlacke auch nicht.
Was mir zuerst aufgefallen ist, war der schöne Glanz auf den Nägeln, als ob diese nass wären. Der Glanz hat sich auch bis jetzt relativ gut gehalten – trotz Haarwäsche, duschen, shoppen, wasserkastenschleppen und so.
Der Hersteller spricht auf seiner Webseite von Diamanthärte (oder ähnlich) – ich bin am grübeln, was ich davon halten soll. Einerseits sind meine Nägel gerade mal wieder von selbst ziemlich stabil, andererseits könnte der Lack das unterstützen – ich bin mir da nicht so ganz schlüssig. Zumindest kann aber zuviel Härte auch schneller dazu führen, daß ein Nagel abbricht, weil er ja nicht so gut nachgeben kann. Dann ist noch die Kratzfestigkeit zu betrachten. Hier besteht kein Grund zur Beschwerde, ich habe zwar am rechten Daumen einen Kratzer produziert, den kann man aber nur gerade eben im Gegenlicht sehen – beim drüberfühlen merkt man ihn aber nicht.
Dann erzählt mir Frau Betrix noch, Nailfinity würde nicht splittern. Tja – äääääääääätsch! An einer Stelle hat es bei mir gesplittert, was aber auch noch akzeptabel ist. Weil: im Normalfall, wenn es an einem Nagel anfängt zu splittern, machen es die anderen ihm gleich nach. Ich habe vorhin extra mal herumgekratzt und gefriemelt, aber es splittert sonst nichts.
Ein weiterer Pluspunkt ist, daß sich die Farbe nicht an den Nagelspitzen abnutzt. Bei manchen Lacken ist es ja so, daß man regelrecht Linien auf Papier ziehen kann (auch ohne Absicht), als wären die Nagelspitzen Buntstifte. In den Aktenordnern auf der Arbeit, kratzt mich das ja herzlich wenig, aber wenn ich das zuhause in meinen Büchern sehe, könnte ich zum Elch werden! Außerdem sieht’s natürlich auch doof aus, wenn man vorne an den Nägeln so weiße Stellen hat.
Amüsiert hat mich dann die Dehnbarkeit der Aussage „hält bis zu fünf Tagen“. Stimmt ja auf jeden Fall, aber in welchem Zustand? Werde ich wohl nicht herausfinden, weil nach drei Tagen bekomme ich erstens die Farbkrise und zweitens habe ich keine Lust auf Abblättertests. Abgeblätterter Lack sieht nämlich einfach nur doof aus (was man mal unter Talkshowgäst/innen dringend verbreiten sollte!).
Hallo Yopi's!
Heute schreibe ich über den Nagellack "Nailfinity" von Ellen Betrix by Maxfactor.
.:Aussehen:.
Die Flasche ist etwa 8,5 cm hoch und es sind 10ml Nagellack darin enthalten. Der Deckel der Flasche ist golden. Vorne steht in ebenfalls goldener Schrift geschrieben "Nailfinity". Dieser schöne Schriftzug regt natürlich sofort zum kaufen an. Aber Achtung!
.:Preis:.
Der Nagellack ist sehr teuer, finde ich. Er kostet 7-8 €. Den genauen Preis weiß ich nicht, da ich Nailfinity geschenkt bekommen habe.
.:Farben:.
Es gibt den Nagellack in etlichen verschiedenen Farben, die genauen weiß ich aber nicht. Ich habe ihn in Rose Petal (733).
.:Geruch:.
Der Geruch ist auszuhalten, nicht ganz so stark wie bei manchen anderen Nagellacks.
.:Meine Meinung:.
Auf der Rückseite des Nagellacks steht: "Für eine besonders schöne Farbe 2 Schichten auftragen". Ok, das hab' ich gemacht! Aber es sieht nicht anders aus, als wenn man eine Schicht aufträgt. Und der Nagellack braucht lange zum trocknen, ca. 3-4 Minuten, was ziemlich lange ist. Und das für eine Schicht! Bis man also alle zwei Schichten aufgetragen hat, ist jede Menge Zeit vergangen. Der Lack sieht kurz nach dem Auftragen wenige Minuten ganz schön aus, doch dann wird er matter und sieht aus wie Teer auf den Fingernägeln! Und Glanz ist auch keiner da! Der einzige Pluspunkt ist jedoch, das er sehr widerstandsfähig ist und nicht so schnell abgeht, selbst nicht, wenn man jeden Tag schwimmen geht.
.:Fazit:.
Ich empfehle den Nagellack nicht weiter, weil vor allem das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt und der Nagellack nicht gerade besonders toll aussieht. Im Großen und Ganzen von mir 1 Punkt, aber auch nur weil der Nagellack recht lange hält.
ein Testbericht von Thunerin2004-04-05 17:51:13vom 05.04.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Schicke Farbe und lange Haltbarkeit...Nachteile/Kritik: Preis
Auf der Suche nach einem schicken Nagellack für die nächste große Feier, bin ich auf Nailfinity von Ellen Betrix gestoßen. Sonst ist das ja eher weniger meine Marke und auch steh ich mehr auf farblosen Lack, aber für ne Party darfs auch mal die Nuance 222 Golden Peach sein.
#Nailfinity Facts
Das konisch geformte Fläschchen mit dem golden schimmernden „Deckel“ inkl. Pinselchen enthält 10ml Nagellack. Sämtliche Angaben auf dem Fläschchen sind in goldener Schrift, was für mich doch schon sehr hochwertig wirkt. Ein Beispielbild von einem Rotton hab ich Euch mal angehangen.
Oft
splittern Nagellacke gern ab, was dann hässlich aussieht und nach komplett runter und neu bemalen verlangt. Bei diesem Lack ist mir das noch nicht passiert!
Der Lack selbst lässt sich gut auftragen, wird nicht streifig und hält (wenn man ihn nicht grad bei Küchenarbeiten strapaziert) ein paar Tage.
Für eine besonders intensive Farbe trägt man den Lack einfach zweimal auf – klappt prima!
Ich habe die Nuance 222 Golden Peach gewählt, die einen zarten goldenen Schimmer auf die Nägel zaubert, was besonders beim „zur Party gehen“ oder zum Beispiel zu schwarzen Sachen edel aussieht. Will man einen kräftigen und auffälligen Goldton trägt man den Lack einfach wie gesagt zweimal auf.
Ablackieren funktioniert super - also man hat danach keine gelblichen Nägel oder sowas - das hasse ich nämlich und ärger mich immer wie Sau, weil ich keinen Unterlack drunter mache. Meine Nägel sind von Haus aus sehr fest und durch den Lack bleiben sie es auch, wie es bei Leuten mit spröden, brüchigen und sehr weichen Nägeln ist, kann ich schlecht sagen.
Erhältlich ist der Nagellack in einer breiten Farbpalette – überwiegend jedoch in metallic Tönen schimmernd. Die komplette Farbpalette (im Moment circa 38 Nuancen) findet ihr unter www.ellenbetrix.de unter dem Link Nagel.
Gekauft habe ich den Lack bei Douglas, wo er 7,99 Euro kostet. Da der Lack im Vergleich zu manch anderen jedoch gut hält, recht lange hält und gut aussieht, gibt man doch gern mal bissel mehr aus : )
Nailfinity ist ein Produkt von Max Factor by Ellen Betrix
Procter & Gamble UK
Weybridge
KT13 OXP UK
#Fazit
Eigentlich steh ich auf farblosen Lack und bereue spontane Nagellackkäufe in wilden Farben meist nach dem ersten Auftragen, weil ich denke „Nee damit kommste Dir komisch vor“. Angeregt durch eine der vielen Frauenzeitschriften, in denen Goldtöne für Lippen und Nägel und Schuhe und … angepriesen wurden, hab ich mich doch mal wieder an einen farbigen Lack gewagt und ich muss sagen, ich komm mir ausnahmsweise mal nicht komisch vor : )
Für „jeden Tag“ würde ich ihn zwar nicht gerade benutzen, aber da ich meist viel Schwarz trage, sieht das dazu schon gut aus und ist partytauglich. Auch gut sieht es aus, wenn man nur die weißen „Nagelspitzen“ golden lackiert…
Nach einigen Fehlkäufen bin ich auch mit der „Auftragqualität“ und der Haltbarkeit sehr zufrieden! Dafür bezahl ich dann auch gern mal 7,99 Euro für 10ml!
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