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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| BUCH - Der Mac für Junggebliebene - Simone Ochsenkühn, Elsa Lukowski - Ein Einst |
24,95 € |
26T 20Std. | 0 | ||
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24,95 € |
27T 16Std. | 0 | ||
| Gianni VENTURI Elsa Morante gbd EA 1977 |
12,30 € |
25T 21Std. | 0 | ||
| 2 x ELSA MORANTE ARTUROS INSEL TRAUMTAGEBUCH |
9,90 € |
23T 18Std. | 0 | ||
| TB - Eine Liebe auf Gotland - Pettersson Elsa - rororo 25844 |
8,99 € |
29T 1Std. | 0 | ||
| FILMWELT 29 - 19.7 1940 Elsa de Giorgi Roberto Villa Paula Wessely Rudolf Fernau |
8,00 € |
28T 22Std. | 0 | ||
| Elsa M. Hinzelmann: Meine Mutter und ich |
6,50 € |
29T 1Std. | 0 | ||
| Luna-Park Triolet, Elsa: |
5,40 € |
28T 20Std. | 0 | ||
| 058 Elsa Sophia von Kamphoevener Anatolische Hirtenerz |
1,00 € | 28T 6Std. | 0 | ||
| Gesangbuch Karlsruhe 1891 Liederbuch Elsa Schimpf Falkenstein Ernst Gebhardt |
1,00 € | 28T 20Std. | 0 | ||
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Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Eine Reise wert - immer wiederein Testbericht von Raffnixmehr2002-07-27 00:20:57 vom 27.07.2002 Empfehlung: jaWir lieben die Kurztrips ins Elsass, ein Ziel anfahren, verweilen, die Ruhe genießen, spazieren gehen und schlemmen zum Abschluss. Das ist wie Urlaub, abschalten vom Stress, Freiheit für die Seele. Das muss man sich manchmal wirklich antun, sich einfach ein Wochenende oder einen Sonntag nehmen. Zur Zeit können wir uns keinen richtigen Urlaub leisten, dann machen wir aber öfters solche Kurztrips, und das ist uns manchmal mehr wert, als irgendwelchen Urlaub am Strand oder Meer, wobei wir nicht gegen solche Urlaube sind. Aber die Trips kann man einfach öfters und spontaner machen, da wir nicht so weit weg vom Elsass wohnen. oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo oooooooooooooooooooooooo Jetzt möchte ich euch ein paar Städte bzw. Sehenswürdigkeiten vorstellen. Vielleicht ist auch etwas für euch dabei. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx WISSEMBOURG Diese Stadt liegt direkt am Rande zur Pfalz, dem deutschen Weintor. Hier ist irgendwie die Zeit stehen geblieben. In ihrem alten Stadtkern erweckt sie den Eindruck eines Dornrös`chen Schlafes. Auch nicht zu verachten, die alten Kirchen, die man hier besichtigen kann. Wenn man hier spazieren geht, kommt so richtig Romantik auf. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx BURG FLECKENSTEIN In der Nähe lockt BURG FLECKENSTEIN, die auf einem riesigem Felsen thront. Hier gibt es wunderschöne Rundwanderweg, die auch zu benachbarten Ruinen Hohenburg und Loewenstein führen. Vor allem die Aussicht, wenn man diese Burg erst mal erklommen hat. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx HUNSPACH, eine kleine Gemeinde die sehr schöne Fachwerkhäuser besitzt. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx MAGINOTLINIE In der Nähe kann man die MAGINOTLINIE besichtigen, eine unterirdische Stadt so zu sagen. Eine Befestigungsanlage, die von den Franzosen nach dem ersten Weltkrieg errichtet wurde. Zwei Anlagen kann man heute noch besichtigen. SCHOENENBOURG und LEMBACH. Diese Anlage ist dreißig Meter unter der Erde. Es befinden sich kilometerlange Gänge dort unten, die Mannschaftsräume und Gefechtsstände verbinden. Es ist schon interessant zu sehen, wie man damals zu Kriegszeiten dort gelebt hat, mit eigener Strom und Wasserversorgung, sogar eine Eisenbahn. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx HAGUENAU In der Nähe Haguenau. Auch hier Kirchen, Museen zu sehen, aber auch schöne Parks laden zum Verweilen ein. Zum Beispiel Musèe Alsacien (ein Museum - Place Thierry), hier kann man Trachten und Gegenstände aus dem 15. - 18. Jahrhundert, eine elsässische Inneneinrichtung, sowie eine alte Töpferwerkstatt sehen. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx STRASSBURG Hier ist ein sehr schöner alter Stadtkern zu sehen. Wer kenn nicht das Straßburger Münster, das nur einen fertigen Turm hat. Auch eine kleine Schiff-Fahrt über die Kanäle in Straßburg ist sehr reizvoll, die Boote sind zwar immer leicht überfüllt und unruhig, wegen den vielen Menschen, aber es ist doch sehr sehenswert und auch hörenswert über die Geschichte oder Denkmäler Straßbourg´s etwas zu erfahren. Schade ist, das Straßbourg so von Touristen überlaufen ist, das nimmt etwas den Charme dieser schönen Stadt. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx BITCHE Hier zu besichtigen ist eine Wehranlage, die besonders in ihrer Art ist. Als erstes bekommt man bei Eintritt Kopfhörer verpasst. Die man dann ab einer bestimmten Stelle aufsetzen sollte. Hier werden Führungen vollführt, die ich persönlich in dieser Art noch nicht erlebt habe. Über Kopfhörer wurden wir über verschieden Stationen dieser Wehranlage informiert. In manschen Räumen bzw. Kammern wurde sogar mit Duft gearbeitet, um das ganze, was man hier sah und hörte auch noch zu riechen. Das war ein Erlebnis der besonderen Art. Und wenn man sich draußen bewegte, hatte man eine Aussicht, wunderbar. Wieder mal was um die Seele baumeln zu lassen bzw. das soeben erfahrene noch mal auf sich wirken zu lassen. Man hatte das Gefühl, man wäre um Jahre wenn nicht sogar um hunderte von Jahren zurück versetzt. oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo oooooooooooooooooooooooo Sicher, es gibt bestimmt noch viel mehr zu sehen, das waren so die, die mir sehr in Erinnerung geblieben sind. Aber wenn ich hier alles aufzählen wollte, was ich im Elsass schon so gesehen bzw. was ich im Elsass schon so alles erlebt habe. Dann würde ich hier sehr wahrscheinlich den Rahmen sprengen. Aber auf eins möchte hier noch eingehen, das fehlt hier, denn es gehört zum Elsass dazu, und zwar das Essen. Hier kann man wirklich schlemmen. Mitunter auch eine Menge Geld loswerden. - lach. Aber ich denke, wenn man sich schon so einen kurzen Urlaub gönnt, dann soll man ihn auch gebührend ausklingen lassen. Wobei, wenn man sich ein bisschen umschaut und nicht gleich in das nächste Lokal rennt, weil es von außen schon so schön ausschaut, sondern auch mal in die „einheimischen“ Lokale geht, die weniger auffallen, dann kann man mit unter so manches Scheinchen sparen. Und der Service ist mitunter sogar noch besser. Aber das ist ja Ansichtssache. Das bekanntestes Gericht ist im Elsass sehr wahrscheinlich der Flammkuchen. Den gibt es fast überall, auch in verschieden Ausführungen.. Hauptsächlich stellt er sich so zusammen: dünn ausgewälzter Brotteig, der mit Quark (auch mit Schmand bekannt), Zwiebeln und Speck belegt. Meistens wird auf großen Holzbrettern serviert und dieser Kuchen wird dann aufgeteilt unter den Essern. Es kommt so lange Nachschub bis man abwinkt. So ist es uns auf jeden fall ergangen. Was auch interessant ist, hier wird nach der Essenbestellung dann gleich eine Papiertischdecke über den ganzen Tisch gelegt. Als wir das erstemal sahen haben wir uns angeschaut und dachten, die würden meinen, wir wären Tischferkelchen. Na ja harrten wir der Dinge die kommen würden. - lach. Als nächstes wurden die Gläser passend zu den bestellten Getränken dazu gestellt, hier hat fast jeder Wein, sein eigenes Glas. Und so schnell schauten wir nicht, stand dann noch ein Teller mit franz. Weißbrot. Das ist hier im Elsass, sowie in ganz Frankreich so Sitte. Die Bedienungen sind hier sehr aufmerksam und freundlich, da könnte sich so manche deutsch Bedienung eine Scheibe abschneiden. Da gilt aber nicht für die Allgemeinheit, auch hier gibt es Nette von dieser Spezies. Das gehört jetzt auch nicht hierher, es geht ja um das Elsass. Was man auch noch beachten sollte, ist es in Frankreich nicht üblich, alles einzeln zu bezahlen. Es zählt hier zum guten Ton, das alles zusammenbezahlt wird (pro Tisch natürlich). Unser Lieblingsrestaurant ist der Gimbelhof bei Lembach. Den kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Von ihm aus kann man direkt auf den Fleckenstein sehen. Hier gibt es auch schöne Wanderweg drum herum. Also auch geeignet für einen schönen Spaziergang und anschließendem Schlemmeressen. Soweit mit dem Essen, jetzt möchte ich nur noch auf verschieden Festtage im Elsass aufmerksam machen, vielleicht ist ja was für euch dabei, um mal einen schönen Ausflug zu machen. Zugegeben, die habe ich erweitert mit dem Reiseführer, aber ich will es euch ja schmackhaft machen, aber bei einigen waren wir schon dabei. Und ich kann euch sagen, hier erlebt man was. Anfang Februar - Festival des Fantastischen Films Anfang Mai - Schneckenfest in Osenbach bei Volmar, nein, nicht das was ihr jetzt denkt, hier geht es wirklich um Schneckenrennen, die unerbärmliche Strecke von 50 cm zurücklegen müssen - lach. Und dann noch die Ökomesse in Rouffach 21. Juni - Fete de la musique - Ein Fest für ganz Frankreich, hier werden zum Teil kostenlose Konzerte geben, und Straßenmusiker haben hier ihr Stelldichein. 24. Juni - Sonnwendfeier 13./14. Juli - Riesiges Feuerwerk mit Volksfest Charakter in der Nacht zum 14. Juli zur Feier des französischen Nationalfeiertages. Mitte Juli - Streisselhochzeit: ein traditioneller Hochzeitsumzug in alten Kostümen in Seebach, auch mit viel Speis und Trank. Wer solche Sachen mag, ist hier auf jeden fall nicht fehl am Platze. Anfang bis Mitte August - Colmarer Weinfest, die größte Weinmesse im Elsass mit vielen Folkloreveranstaltungen Anfang September - in Ribeauville ist der Jahrestag der fahrenden Spielleute. Es ist ein Umzug der am ersten Sonntag des Monats stattfindet. So weit so gut, ich denke, ich habe euch eine Menge Informationen gegeben. Vielleicht treffen wir uns ja irgendwann einmal dort oder dort. Sollte ihr euch für einen Ausflug entscheiden, so wünsche ich euch viel Spass beim Entdecken vom Elsass. Vielleicht denkt ihr ja auch mal an mich, und seid dann genauso begeistert oder zum Teil auch verzaubert wie ich. Viele Grüße Raffnixmehr ... |
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![]() ***Strassburg, immer eine Reise wert***ein Testbericht von Master_of_Desaster2005-01-17 13:12:06 vom 17.01.2005 Empfehlung: ja Vorteile: Günstig, sehr schöne Stadt...Nachteile/Kritik: eigentlich gar nichtsHeute werde ich versuchen euch die Stadt Strassburg etwas näher zu bringen. Jetzt aber zu dem eigentlichen Thema, zu der Stadt Strassburg. Allem voraus: Falls euch etwas fehlt in meinem Bericht lest bitte erst das folgende und gebt mir helfende Kommentare, wenn es euch wirklich nicht gefällt. Ist wie gesagt mal was ganz anderes von mir. Grundsätzlich versuche ich diesmal nur meine eigenen Erfahrungen in und um Strassburg zu schildern. ich könnte jetzt auch im Netz nachschauen und genauere Angaben zu Gebäuden etc. geben, möchte dies jedoch unterlassen. ***Was habe ich in Strassburg verloren*** Wie kam ich überhaupt dazu mal nach Strassburg zu fahren. Nun um genau zu sein blieb mir gar nichts anderes übrig. Es war eine Klassenfahrt im 12. Jahrgang. Wählen konnten wir damals zwischen einer Bootstour durch England und Strassburg. Ich entschied mich wie gesagt für Strassburg, was sich später auch als richtige Entscheidung herausstellte. ***Wie lief die Fahrt dorthin ab?*** Nach Strassburg ging es vom Kieler Bahnhof aus. Und wer ungefähr weiß wo Strassburg und Kiel liegen, der weiß was das für ein Törn ist. Kiel liegt noch nördlich von Hamburg und Strassburg ein wenig westlich von Stuttgart. Also Luftlinie ca. 700 oder 800 Kilometer. Mit der Deutschen Bundesbahn haben wir mit 4 mal Umsteigen insgesamt 13 Stunden gebraucht, dann waren wir in Strassburg, bzw. Kehl angekommen. Ich bin mir sicher, dass es noch eine schnellere Verbindung gegeben hätte. Aber da es eine Klassenfahrt war musste gespart werden. Eine fahrt per ICE dauert sicher nicht einmal 10 Stunden, ist aber auch wesentlich teurer. ***Wie sah unser Hotel bzw. Jugendherberge aus?*** Unsere Jugendherberge lag am äußeren Stadtzentrum und war durch eine Buslinie oder durch einen 10 Minuten Fußmarsch bis zur nächsten Tramhaltestelle sehr gut angebunden. Sie war in eher rustikalem Stille gebaut und sehr auf Jugend eingestellt. Jeden Abend gab es die Möglichkeit sich an der hauseigenen Bar noch ein Bierchen zu gönen oder eine Partie Billard zu spielen. Für Jugendliche ideal, für Familien vielleicht eher ungeeignet. Aber eine Jugendherberge ist ja wie der Name schon sagt auch für Jugendliche gedacht. Familien oder Alleinreisende finden sicher besser Platz in einem der zahlreich vorhandenen Hotels im Stadtkern. Insgesamt ist das Ambiente, auch wenn maximal 20 Kilometer von der Deutschen Grenze entfernt schon urfranzösisch. Zum Frühstück gibt es Baguette und zu Mittag manchmal Crepes. ***Was bietet die Stadt*** Eigentlich war ich immer der Meinung, dass Städtereisen das langweiligste auf der Welt wären und das Motto jeder Klassenfahrt lauten sollte: "Berge von unten, Kirchen von außen und Kneipen von innen!" Jedoch lohnte sich zu meiner Überraschung in Strassburg auch mal der Blick in eine Kirche. So zum Beispiel das Münster, das im Stadtzentrum steht. Ein wunderschönes Bauwerk und gigantisch groß. Doch das Münster ist nicht das einzige interessante Bauwerk. Was man sehen sollte ist die Uni, das Münster und das Europaparlament. Dies sind alles beeindruckende Bauwerke, an denen man sich gar nicht satt sehen kann. Ich jedenfalls nicht. In der Woche, die ich in Strassburg war, haben wir noch mindestens 10 weitere kulturell und anders wichtige Gebäude angeschaut, die sind mir aber nicht so im Sinn geblieben, deshalb möchte ich sie auch gar nicht erst erwähnen. Was mir noch im Sinn geblieben ist, ist der schöne Kanal, der sich einmal um den historischen Stadtkern zieht. Hier kann man im Sommer herrlich sitzen und etwas trinken oder ein Picknik machen. Wer voll Touri sein möchte kann natürlich auch mit einem Ausflugsdampfer einmal um die Stadt schippern und sich aus einem Lautsprecher zudröhnen lassen, wie alt denn nun genau die Brücke ist, unter der man gerade durch fährt. Das ist aber nicht so mein Ding und ich habe darauf verzichtet. ***Wie sollte man dort anreisen?*** Ich denke, dass es völlig reicht, wenn man mit dem Zug anreist oder sein Auto irgendwo in der Hotelgarage stehen lässt. Eine Wochenkarte für die Tram und Busse kostet für 5 Personen schlappe 28 Euro. Zudem fährt in der Stadt alle drei Minuten eine Tram, die alle wichtigen Punkte anfährt. Fährt mal nicht die Tram, so kann man garantiert einen der Zahlreichen Busse nehmen, die auch sehr oft verkehren. ***Weitere Besonderheiten der Stadt.*** Ein weiterer Riesenvorteil ist der, dass alle Menschen dort Deutsch und Französisch sprechen. Wer also kein Französisch beherrscht, der kommt auch mit seinen Deutschkenntnissen weiter. Dies erklärt sich durch die Nähe von Strassburg zu Deutschland und dem Hin und her von Elsass Lothringen. Hat jeder sicher schon in der Schule von gehört. Heutzutage trennt Kehl auf Deutscher Seite und Strassburg auf Französischer Seite nur der Rhein. Von Stadtkern zu Stadtkern sind es vielleicht 10 Busminuten. Wer also weiterhin in Deutschland einkaufen möchte (Zigaretten etc.) Der kann dies ohne Probleme mit dem Strassburger Wochenticket tun. Wer jedoch in Strassburg einkaufen möchte, was ich empfehle, der kommt voll auf seine Kosten. In Strassburg gibt es ein weit verzweigtes System von Einkaufstrassen, mit jeder Art von Märkten. Von Schuhläden bis AsiaSpezialitäten gibt es hier alles zu kaufen. ***Alles in allem*** Ist Strassburg für Jung und Alt eine Reise wert. Ich war völlig überrascht von der bunten Vielfallt, die Strassburg mir geboten hat. Hier kommt jeder auf seine Kosten, ob Partysüchtiger oder Träumer. Strassburg, ich komme wieder. ... |
bjlghs, 17.01.2005
soweit ganz guter bericht, aber du solltest noch ein wenig mehr uumlber die facts schreiben verkehr, geschaumlfte, bauten, nicht nur dass sie toll sind sind sie in der tat sondern warum das fuumlr dich so ist. - trotzdem ein sehr nuumltzlich- we
esposa1969, 20.01.2005
dort hin, da es von uns nur ca. 2 Std. entfernt liegt. Mein Restaurant-Tip: Jeanne DArc. Wenn du reinkommst, denkst du erst du stehst in einer Penner-Kneipe, aber das Essen ist so lecker und so frisch und auch erschwinglich. Und der Wirt dort ist super-fr
modschegibbchen, 25.02.2005
aber dennoch viele infos drin. war voriges jahr mal fuumlr ein paar stunden in strassburg und fand, dass es sich hier um eine wundervolle stadt handelt, die ich gern nochmal besuchen werde. lg heike
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![]() Radtour im Elsass.......ein Traum an Sicht, Wein, gutem Essen/ rel.preiswert dtoein Testbericht von zefania2002-10-31 18:44:50 vom 31.10.2002 Empfehlung: jaEndlich hatten wir es mal wieder geschafft eine Radtour im Elsass zu machen, die wir hin und wieder dort gemacht hatten; komisch, wie selten das wird wenn man 'ALT' wird- obwohl dies nach aller Erfahrung dann besonders gut tut und nach jeder Fachmeinung auch viel Sinn macht der Knochen wegen. Diesmal allerdigs mit unserer ganz besonderen Wein-Restaurantkennerin Marie. Nie ist Ribeauvillé schöner als morgens um neun. Noch sind keine Touristen da. Noch ist es ruhig. Die Grand 'Rue mit ihrem Kopfsteinpflaster liegt verträumt. Die Fachwerkhäuser sonnen sich im klaren Licht des frühen Tages, oben am Berghang leuchten die drei Burgruinen auf. Die Einheimischen kaufen für den Tag ein; noch gehört das Städtchen ihnen, noch hat man Zeit für einen Schwatz. Der Stadtgärtner fährt mit seiner Wassercamionnette durch die Gassen und giesst die ganze blühende Botanik des Stadtbildes. Das Idyll ist von begrenzter Haltbarkeit. Drei Stunden später werden sich Tausende durch die Gassen wälzen, ruhelos und laut und voll beladen mit Einkäufen. Auf dem Parkplatz 40 Touristenbusse, in den Restaurants kein freier Tisch, die Schaufenster der Delikatessengeschäfte überladen mit den Spezialitäten der Region. Das Nachbarstädtchen Riquewihr, das beliebteste Ziel der Ausflügler, verzeichnet jeden Tag 10 000 Besucher - bei 1200 Einwohnern. Dann ist in den engen Gassen kein Durchkommen mehr - nicht einmal mit dem Rad. Rebberge heissen nicht umsonst Rebberge - fast immer gehts bergauf. Wir aber sind gerade noch rechtzeitig vor der Invasion über alle Berge - über alle Rebberge. Gute 170 Kilometer misst die elsässische «Route des Vins» von Thann nach Marlenheim - da liegen mehrere Tages- oder auch Wochenendtouren per Rad drin. Man kann sich nach dem schönsten Landstrich richten, nach den Dörfern, die man unbedingt besuchen, nach den Steigungen, die man vielleicht eher vermeiden will, oder auch nach der bevorzugten Rebsorte oder -lage, was allerdings einige Vorkenntnisse bedingt. ( aber dass wusste ja Marie allerbestens, sie kauft Wein von berufswegen ein ) Wir entschieden uns für Colmar als Ausgangspunkt und pedalten von da gemächlich nach Westen, hinein in die Hügel. Wir hatten nichts vorbereitet und nichts organisiert, nur die Radvermietung im Internet aufgespürt, und wollten alles dem Zufall überlassen. Wir kurvten durch die engen Gassen von Turckheim, um Ecken und in Hinterhöfe, und wussten sofort: Mit dem Rad waren wir hier goldrichtig. Über Niedermorschwihr und Ammerschwihr radelten wir nach Kaysersberg und entdeckten sehr schnell die Wohltat der Gemächlichkeit. Das tönt jetzt gerade so, als ob das alles geradeaus ginge. Schön wärs! Rebberge heissen nicht ohne Grund Rebberge. Da geht es steil rauf und steil runter, manchmal auch steil rauf und sanft runter, fast immer aber steil rauf. Öfter mal mussten wir aus dem Sattel steigen und unsere Räder schieben. Die Rebstöcke standen dabei zwar Spalier, schienen aber nicht sonderlich beeindruckt. Das Elsass, die flächenmässig kleinste Region Frankreichs, ist - mit über 1200 Kilometer ausgewiesenen Radwanderwegen - ein Paradies für Radfahrer. Die meiste Zeit bewegen wir uns auf Feldwegen, Rebsträsschen oder schmalen Landstrassen. Die Dörfer und Städtchen am Weg sind schmuck und malerisch, manche allerdings schon zu aufdringlich aufgemotzt, um authentisch zu sein. Wir schärfen unseren Blick und entdecken den besonderen Reiz des Alltäglichen. Nicht Kaysersberg und nicht Riquewihr, diese putzigen Freilichtmuseen, sind unsere wahren Favoriten, und in Ribeauvillé übernachten wir nur, weil in Hunawihr gerade Wirtesonntag ist. Aufs Elsass und seine Schönheiten und Qualitäten ist Verlass. Mit Bedacht haben wir vorher weder einen Gastro-Führer konsultiert noch Beizentipps eingeholt. Nicht die elsässische Spitzenküche wollen wir kennenlernen, sondern den rustikalen Alltag. Zum Beispiel im Au Petit Bon Coin in Sigolsheim, wo wir in angenehmem Ambiente einen schönen Dreigänger bekommen für 23 Euro, dazu einen süffigen Riesling aus dem ortsansässigen Haus Pierre Sparr. Oder im Cheval Blanc in Ribeauvillé, in der Couronne in Dambach-la-Ville, im Maison Rouge in Barr. Überall bilden Cachet, Mahlzeit und Bedienung ein rundes, stimmiges Ganzes, und nicht ein einziges Mal sind wir enttäuscht. Die Grenznaht zwischen deutscher und französischer Sprache und Kultur Schon gar nicht vom Wein. Das Elsass ist ein traditionell hochklassiges Anbaugebiet. Auf 14 000 Quadratkilometern produzieren 7000 Winzer im Jahresdurchschnitt 150 Millionen Flaschen mit der typischen schlanken Schlegelform. Auf Schritt und Tritt, in den Städtchen wie auch auf freiem Feld, gibt es Caves und Caveaux, und überall wird man zur Degustation geladen. Produziert wird fast ausschliesslich Weisswein: Riesling und Sylvaner, Pinot blanc und Tokay Pinot gris, Muscat und Gewürztraminer. Dazu, als einziger Roter oder Rosé, etwas Pinot noir. Nach den ersten Gläsern verlegen wir das Degustieren konsequent auf den Abend; es bekommt den Steigungen im Gelände nicht sonderlich. Wir radeln durch ein überaus reiches Kulturland: um uns Burgen, Ruinen und mittelalterliche Stadtbilder, in denen sich Romanik, Gotik und Renaissance vereinen. Längst haben wir gemerkt, dass wir uns auf geschichtsträchtigem Boden bewegen, auf der Grenznaht sozusagen zwischen deutscher und französischer Sprache und Kultur. Die Hinweise dafür sind mannigfaltig. In Turckheim gibt es ein Musée des Combats de la Poche de Colmar über den Winter 1944/45. Kientzheim wurde am 17. Dezember 1944 befreit, von einem Regiment der Fremdenlegion, weshalb fast jede Strasse nach einem General, fast jeder Platz nach einem Oberleutnant und fast jede Parkbank nach einem Leutnant benannt ist. Und am verschlafenen Bahnhof von Barr erinnert eine Gedenktafel an die Eisenbahner, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. An einer Strassenkreuzung in Kientzheim steht ein Wegkreuz aus dem Jahre 1728 mit deutscher Inschrift, darunter der Hinweis: «Rénovée en 1948». Das Elsass hatte gerade wieder einmal seine nationale Zugehörigkeit und damit seine offizielle Sprache gewechselt, was allein zwischen 1870 und 1945 viermal geschah. Auf den Anhöhen bleiben wir stehen und staunen. Ach, diese Landschaft, eingebettet zwischen Schwarzwald, Rheinebene und den bewaldeten Hügeln der Vogesen! Ach, diese Weinberge! Ach, diese Winzerdörfer mit Stadtmauer, Stadttoren, Kirchtürmen, intakter Dachlandschaft und malerischen Fachwerkhäusern an engen Gassen! Wir können uns kaum satt sehen. Choucroute royale und Baeckeoeffe, Bourse au Riesling, dazu Kougelhopf Auch nicht am Charme des Alltags, der sich uns mit jedem Tag mehr offenbart. Die festlich dekorierten Fässer und Flaschen, die am Strassenrand zum Besuch eines Weinkellers laden, sind oft mit Liebe gestaltete Arrangements. Die Wirtshausschilder wahre Bijous der Volkskunst. In Kintzheim (doch, doch - das gibts einmal mit und einmal ohne ie) heisst eine Strasse auf Deutsch Kirchgass, auf Französisch aber Rue du Général de Gaulle. Jetzt sind wir im Département Bas-Rhin, und plötzlich schauen auch die Radwegschilder, bisher blau-weiss, anders aus, bunter, poetischer. Und jetzt taucht gar noch eine dritte Version auf, mit Sternenkreisen an Stelle der Räder, und wir wissen, wir bewegen uns auf gesamteuropäischen Fahrradwegen. Seit Bergheim sind wir in der Ebene, immer hart am untersten Rand der Weinberge, auf der anderen Seite des Fahrweges wächst Mais. Langsam fühlen wir uns heimisch. Die Dörfer heissen Pfaffenheim und Beblenheim, Rorschwihr und Orschwiller, Not-halten und Dambach-la-Ville, Epfig und Barr. Die Winzerdynastien Fritsch und Blanck, Dietrich und Friederich, Schmitt und Spannagel. Und die regionalen Spezialitäten Choucroute royale und Baeckeoeffe, Petit Paté du vigneron und Bourse au Riesling, dazu Kougelhopf und Tartes flambées. In den Weinbergen über Mittelbergheim ist die ganze Familie von Winzer Daniel Seltz an der Arbeit. Man pflückt die schönsten und reifsten Trauben für die Crémants, die Schaumweine; wie immer zwei bis drei Wochen vor Beginn der eigentlichen Lese. Doch, doch, mit Menge und Qualität der bevorstehenden Ernte ist man zufrieden, und ja, auch mit den Preisen. Niemand widerspricht, auch die vorlauten Gören nicht, als wir mit unverhohlener Begeisterung Schönheit und Lieblichkeit der Landschaft und ihrer Produkte rühmen. Frédéric entkorkt eine Flasche Pinot blanc, und Madame Seltz bietet von ihrem selbst gebackenen Kougelhopf an. Wir blinzeln in die Sonne und blicken auf das intakte Dorfbild von Mittelbergheim. «Also dann, auf Deutschland », sagt Frédéric und hebt das Glas. «Aufs Elsass!», sagen wir und stossen an. «Auf dass es noch eine Weile so bleiben möge.» Auf zur Radtour im Kulturland Elsass, mit guter Küche, bestem Wein- in aller Regel eher 'leicht'. Im Frühjahr und Herbst ists ideal. Viel Freude und vielseitigen Genuss, mit Gruss zefania ... |
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![]() Mundartein Testbericht von rispetto2002-04-03 18:09:35 vom 03.04.2002 Empfehlung: jaDer Mensch macht immer ein paar Schritte vorwärts und ein paar zurück. Und das zeichnet ihn wirklich aus den Elsässer: Gelassenheit und Lebensfreude! Und ganz schnell übernimmt der gewillte Reisende diese Philosophie. Er wird ruhiger und hat bald die Muße die man braucht um diese Gegend und seine Menschen richtig auf sich wirken zu lassen. Man wird ein Teil dieser Landschaft und seinem unverwechselbaren Lebensstil, wenn man sich darauf einlassen kann! Und wenn man es schafft, den Touristenströmen aus dem Weg zu gehen. Die vielleicht schönste Jahreszeit um das Elsass zu entdecken ist... jetzt! Das Frühjahr drängt sich für eine Fahrt in diese wunderschöne Gegend einfach auf, die Farben, das Licht und die Landschaft, alles zeigt sich jetzt von seiner schönsten Seite. Das Elsass ist nicht unbedingt ein Reiseziel für den Hochsommer, das Frühjahr oder der Herbst passt einfach viel besser. Ohne Hitze und Stress kann man diese einmalige Gegend viel entspannter genießen. Die berühmte Elsässer Küche ist auch nicht unbedingt für hohe sommerliche Temperaturen ausgelegt. Wer im Urlaub Aktion, Speed und jede Menge dumpfen Spaß braucht, sollte jetzt zum Bewertungsbutton runterscrollen. Ihr seid hier völlig falsch! Das Elsass hat seine Stärken in ganz anderen Bereichen und auf die möchte ich jetzt einmal näher eingehen. In meinem Bericht möchte ich von unsere 6-tägigen Tour vom letzten Jahr berichten, sie hat uns völlig begeistert und die Sucht auf diese wunderschöne Gegend geweckt. Im Dreiländereck gelegen, hatte das Elsass geschichtlich schon immer eine besondere Bedeutung. Beeinflusst durch die verschiedenen Kulturen hat sich im Elsass ein ganz eigener Menschenschlag gebildet. Deutsche und französische Einflüsse haben sich im Laufe der Geschichte abgewechselt und dadurch wesentlich das heutige Elsass geprägt. Sprachlich hat man als Deutscher hier kaum Probleme, man sollte aber nicht völlig unbekümmert in deutsch loslegen, der Elsässer weiß es durchaus zu schätzen, wenn man ihn auf französisch anspricht. Merkt er dann das man damit Schwierigkeiten hat, wird er von sich aus wohlwollend ins deutsche wechseln und man hat vielleicht schon seine Sympathie gewonnen. In den Touristenzentren ist deutsch allerdings dominierend. Unser Ausgangspunkt für unsere Erkundungstour war der kleine Ort Ottrott in der Nähe von Obernai. Hier quartierten wir uns auf anraten von Freunden in einem kleinen Hotel ein, das wohl ein Geheimtipp sein sollte. Und es war ein Geheimtipp! Das kleine Hotel Al’ Ami Fritz war genau das was wir uns unter Elsässer Gemütlichkeit vorgestellt hatten. Rustikal und doch gediegen eingerichtet, mit wunderschönen Zimmern war es das ideale Domizil für unsere geplanten Tagesfahrten, hierhin würde man abends immer wieder gerne zurückkehren. Das Frühstück in dem mit alten Holzbalken und offenem Kamin ausgestatteten Innenraum war fantastisch und sicherte den angenehmen Start in einen ereignisreichen Tag. Gute Tipps des aufmerksamen Personals bekamen wir auch immer mit auf den Weg. Die angeschlossene Winstub ist auch unbedingt einen Besuch wert! Wer eine wirklich angenehme Unterkunft für seine Elsass-Tour sucht, hat sie mit dem Al’ Ami Fritz in Ottrott gefunden, wir können sie ohne jede Einschränkung empfehlen. Hier in Ottrott ist noch nicht viel zu spüren von den sonst allgegenwärtigen Touristen, hier lebt der Elsässer noch ein wenig unter sich, hierher sind wir immer gerne zurückgekehrt. Wer abends noch etwas mehr Leben braucht hat es von hier nicht weit nach Obernai. Eine Billigunterkunft ist es allerdings nicht. Aber man gönnt sich ja sonst nix. Für Interessierte hier die Adresse: Al’ Ami Fritz, 8, Rue des Chateaux 67530 Ottrott-Le-Haut Tel.0388958081 Unsere täglichen Reiseziele waren nicht allzu weit gesteckt, Strassburg wurde ausgeklammert. Es sollte noch einmal gesondert besucht werden. In Richtung Colmar gab es genug Ziele und die Entfernungen waren im Rahmen einer Tagesfahrt ohne Stress zu erreichen. Über Obernai und Selestad ging es zu den für uns interessanten Zielen. Riquewihr, Kayserberg, Ribeauville, Rouffach und Guebwiller waren die Stationen unserer Fahrten. Es war unsere erste Tour ins Elsass, darum musste es diesmal auch die Touristenroute werden. Und Touristen hat es hier viele, es fällt schon schwer ihnen zu entgehen. Die Orte haben sich für sie herausgeputzt, aber eigentlich nicht zu aufdringlich, sondern wirklich behaglich. Man kann sich schon richtig wohlfühlen. Bei unseren Fahrten haben wir uns viel Zeit genommen, der Blick für das Detail und vielleicht das besondere ist uns wichtig. Interessantes und sehenswertes gibt es auch außerhalb der eingespielten Touristenpfade, man muss es nur entdecken. Die touristischen Zentren ähneln sich jedoch sehr und haben sicher nicht mehr viel mit dem echten Elsass zu tun. Ist man nicht an eine Reisegruppe gebunden, fällt es sicher leichter auch die anderen Seiten des Elsass zu entdecken. Ich empfehle deshalb die Anreise mit dem eigenen Auto. Auf unserer Fahrt nach Riquewihr wird uns klar, das Elsass ist eine Weinregion, hier ist er zuhause, der allgegenwärtige Zaubertrank! Durch nichtendendwollende Weinberge nähern wir uns diesem typischen elsässischen Städtchen, geduckt liegt es da, die typischen Katzenköpfe des Kopfsteinpflasters glänzen noch von der Nässe der Nacht. Alles ist vorhanden, was zu einem kleinen Ort im Elsass gehört. Das mittelalterliche Fachwerk, die Kirchenfassade, der Dorfbrunnen. Die Fensterläden in den kleinen Gassen sind überall geschmückt mit Geranien. Es ist noch früh und das Leben erwacht scheinbar nur langsam. Die Touristenhorden sind um diese Zeit noch nicht eingetroffen, gut so! Man ist geneigt an einen Museumsbesuch zu denken, leben hier eigentlich auch normale Menschen? Ja, dort ist die Bank, die Post, der Bäckerladen. Hier wird gelebt, ruhiger und beschaulicher zwar, aber eine Kulisse ist es nun wahrlich nicht. Am Wochenende, wenn die Touristenströme hier einfallen, erwacht der Ort zu betriebsamen Leben, nun füllen sich die zahllosen Restaurants und Weinstuben mit Besuchern. Jetzt wird es voll in Riquewihr und auch in den anderen Dörfern ist wahrscheinlich kaum noch ein Platz zu bekommen. Ein gutes Gefühl jetzt nicht abhängig von einer Reisegruppe zu sein, wird es uns zuviel mit den Touristen, fahren wir einfach weiter. Jetzt, mitten in der Woche, ist es hier deutlich angenehmer und nicht so überfüllt. Man hat Muße zum schlendern und entdecken. Überall gibt es Weinproben, für wenig Geld kann sich, wer mag, durch die Weinsorten der einheimischen Winzer trinken. In urigen Gewölben und Kellern macht das einfach Spaß und man erfährt viel wissenswertes über die regionalen Weinsorten. Tipp: Die Weinverkostungen sollte man nicht zu den Spitzenzeiten (Wochenende, abends) machen, dann wird nur noch eingeschenkt und abkassiert. Mehr Aufmerksamkeit erhält man unter der Woche, der Wirt hat dann (vielleicht) noch Zeit und kann sich ein wenig um seine Gäste kümmern. In Kayserberg besuchen wir das Albert-Schweitzer-Museum und bummeln anschließend durch die malerische, kleine Innenstadt. Hier ist es wieder, das Klischee vom Elsass, alles wirkt wie hingemalt und doch, es gefällt uns hier, auch wir lassen uns von der Ruhe und Beschaulichkeit anstecken. Wir haben Zeit, niemand drängt uns. Zeit, ein kostbares Gut, hier kann man sie sich nehmen. Wenden wir uns jetzt meinem Lieblingsthema zu, Essen und Trinken. Hier im Elsass besteht der Urlaub auch im genießen der typischen, traditionellen Küche. Legendär ist sie schon fast, ihre Qualität ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Für viele Touristen ist die Küche denn auch der Hauptgrund für ihre Reise, wir können es jetzt verstehen! Die regionale Küche ist rustikal und bodenständig, verwendet werden fast immer Zutaten aus der Region. Die bekanntesten Gerichte möchte ich hier einmal aufführen. Choucroute a’ l’ alsacienne – Sürkrüt In Weißwein gekochtes Sauerkraut mit Speck, Straßburger Knackwurst, Räucherwurst, Leberknödel und Schweinshaxe. Ein deftiges Essen, das bei einem Elsassbesuch auf keinen Fall fehlen darf. Baekeoffe Ein überaus leckerer Eintopf, der in einem mit Backteig verklebten Tontopf gegart wird. Überall wird er in unterschiedlichen Variationen angeboten. Tarte Flambee’ – Flammkuchen Mein persönlicher Favorit, ein im Holzofen gebackener dünner Brotteig mit Zwiebeln, Creme Fraiche und Speckwürfeln. Mir ist es immer wieder ein Rätsel wie man aus so wenigen Zutaten etwas so leckeres zaubern kann! Den Flammkuchen bekommt man am besten in einer der vielen Weinstuben, laut geht es hier zu, in den Orten außerhalb der touristischen Zentren ist hier abends der Elsässer unter sich. Fremde sind aber durchaus gerne gesehen, also nur keine Scheu und einfach mal hineingehen in eine typische Winstub. Mit Flammkuchen und guten elsässischen Weinen wird es garantiert ein schöner Abend und die Geldbörse wird sicher nicht allzu sehr belastet. Man kann hier wirklich noch günstig die elsässische Küche und gute Weine genießen. Aber man kann für kulinarische Genüsse auch richtig viel Geld ausgeben! Wer einmal die regionale Küche in der feinen Variante kennen lernen möchte, hat hier die Qual der Wahl. Viele hochgelobte Restaurants haben hier ihren Sitz und zum Abschluss unsers Elsassurlaubs wollten wir einmal so richtig schlemmen. Mal wieder ein Geheimtipp unserer Freunde, wir waren mit den Tipps bis jetzt ja gut gefahren und, nach einem Blick auf unsere Finanzen entschieden wir uns für das empfohlene Au Fer Rouge in Colmar. Es liegt in der Altstadt von Colmar in einem der schönsten Fachwerkhäuser des Elsass. Wir waren von dem Essen im sehr stilvollen Ambiente schlichtweg begeistert, ein unvergesslicher Abend der allerdings seinen Preis hatte. Aber es war die Ausgabe unbedingt wert. Au Fer Rouge, 68000 Colmar, 52, Grand Rue. Unbedingt vorbestellen ! Mein Bericht soll nur einen kleinen Einblick in die Region geben, es gibt natürlich noch sehr viel mehr zu sehen und zu entdecken. Wir möchten gerne einmal eine Bootsfahrt auf dem Rhein – Marne Kanal in Angriff nehmen, sicher eine ganz andere Art das Elsass und Lothringen zu entdecken. Vielleicht schafft man es auch, ein wenig von der Ruhe und der Gelassenheit der Bewohner mit nach hause zu nehmen. Dann wäre die Fahrt ins Elsass schon ein voller Erfolg! Um es noch einmal deutlich zu machen, in den Zentren kann es durch die allgegenwärtigen Touristenströme schon mal richtig nervig werden, manches erinnert dann ein wenig an die Drosselgasse und ähnliche Zentren des sog. Frohsinns! Man kann dem aber immer noch geschickt entgehen und vielleicht sein ganz persönliches Elsass entdecken.... Bis denne, rispetto ©Rispetto, auch gepostet bei Ciao ... |
Alusru, 05.04.2002
Und ich war noch nie da, dabei soll das Essen auch sehr gut sein Gruszlig uschi.
blondinchen31, 26.07.2002
Dein Bericht gefaellt mir sehr gut. Liebe Gruesse
LoMei, 03.04.2002
Da ich nur 1 km von der Grenze entfernt wohne, kenne ich das Land und habe es lieben gelernt. Viele Elsaumlsser wurden unsere Freunde. Deine Beschreibung ist ausgezeichnet. Gruszlig, LoMei.
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![]() Alle halbe Jahre wieder...ein Testbericht von Diescher2002-03-26 20:24:28 vom 26.03.2002 Empfehlung: jaREISEZEIT Bislang waren wir jedes Jahr einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst für ein verlängertes Wochenende dort. Das hat den Vorteil, dass man jederzeit ohne Vorbestellung eine Unterkunft findet. Rein wettertechnisch hatten wir bislang immer Glück. Im Winter ist es be-stimmt auch ganz nett, wenn man zum Skifahren nicht bis in die Alpen fahren will. Und der Sommer – nun das Elsass bzw. die Vogesen haben bestimmt schattige Plätze zu bieten. Ich persönlich liege im Sommer viel lieber faul in der Sonne. ANREISE Über eine Zwischenstation bei den Eltern in der Nähe von Frankfurt fahren wir immer die A 5 (bzw. A 67) über das Kreuz Walldorf bis zur ersten Ausfahrt hinter Baden-Baden. Ohne eine Runde Roulette zu spielen, geht es über den Rhein hinein ins wunderschöne Frankreich. In der Regel suchen wir zuerst einen Supermarkt auf, um uns mit Leckereien wie Baguette, Croissants und Rotwein zu versorgen. Dann kann die Besichtigungstour beginnen. ÜBERNACHTUNG Empfehlen kann ich Euch die Kette „Hôtel de France“. Leicht zu erkennen an dem gelben Schild mit einem grünen Kamin drauf. Das Preis – Leistungs – Verhältnis stimmt. Man ist halt nicht zum Schlafen im Elsass. Es gibt in jedem Ort, sei er noch so klein, aber auch eine oder mehrere Hotels oder Pensionen. Und die verstehen alle deutsch. Der Mangel an französi-scher Sprache sollte also nicht daran hindern, Urlaub im Elsass zu machen. Zu erwähnen ist, dass im Übernachtungspreis kein Frühstück enthalten ist. Dafür gibt es ja an jeder Ecke Bou-langerien. SEHENSWERTES Ich beginne mit meinen Empfehlungen mal im Norden und gehe dann weiter nach Süden... Da wären zunächst jede Menge Burgen bzw. Burgruinen entlang der deutsch-französischen Grenze. Man kann zum Beispiel den FLECKENSTEIN, den FALKENSTEIN, LÖWENSTEIN und die Burg WASIGENSTEIN erklimmen. Alle liegen sehr dicht beieinander. Entweder man bemüht das Auto oder nimmt sich ein paar Stunden Zeit und erwandert die Burgen. Wer will kann In LEMBERG einen Teil der „ligne maginot“ besichtigen. Das ist eine Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Auf dem Weg nach dem allseits bekannten Straßbourg fährt man vorbei an Saverne. Hier unbedingt zur HAUT-BARR hinauffahren. Haut-Barr diente im 12. Jahrhundert als Sommersitz der Straßbourger Bischöfe. Es macht den Eindruck einer „Doppelburg“. Es gibt zwei Türme zu ersteigen. In STRAßBOURG, der größten Stadt des Elsass, gibt es soviel zu sehen, dass es einen eigenen Bericht wert wäre. Wer nur einen Kurzbesuch plant, sollte sich die Mühe machen, die Stufen des Straßbourger Münster zu erklimmen. Von oben kann man sich einen herrlichen Über-blick über die Stadt machen. Und zu bestaunen gibt es oben noch eine astronomische Uhr. Und wer noch Zeit für einen Kaffe hat, der findet in der Nähe jede Menge niedliche kleine Gassen mit Restaurants und Cafès. Westlich von Straßbourg, zwischen Oberhaslach und Wangenbourg liegt das Château NIDECK. Die Burg liegt mitten im felsigen Wald. Man muss erst ein ganzes Stück laufen, bis man sein Ziel erreicht hat. Aber der Anblick entschädigt für den langen Weg. Und für die Romantiker: einen Wasserfall gibt es auch. Weiter in Richtung Süden geht es vorbei an OBERNAI. Das Städtchen liegt am Fuße des Odilienberges und gilt als eines der schönsten Bilderbuch-Weinstädtchen des Elsass. SAINTE-ODILE ist eine alte noch intakte Klosteranlage. Entsprechend der Berühmtheit als Wallfahrtort ist der Berg touristisch bevölkert. Ein gleiches typisches Touristenziel ist die HAUT-KOENIGSBOURG bei Selestat. Unser Kaiser Wil-helm II. hat die Anlage sehr künstlerisch, restaurieren lassen. Der Eintritt ist meines Erach-tens sehr überteuert (wenn ich mich recht erinnere um die 10 €). Und was man ohne Eintritt sehen kann ist auch nicht schlecht. Den ersten Innenhof mit einem wunderschönen Brunnen. Und außerhalb der Burg hat man einen wunderschönen Blick über die Rheinebene bis hin-über zum Schwarzwald. Zu meinen absoluten Lieblingsorten gehören KAYSEERSBERG(hier wurde übrigens Albert Schweitzer geboren), RIBEAUVILLÈ und RIQUEWIHR. Allesamt an der Route du Vin gelegen, sind es ganz verschlafene Weinstädtchen. Die Betonung muss hier auf Städtchen liegen. Ein Weinlokal oder eine Vinothek an der anderen. Fast wie in der Rüsselsheimer Drosselgasse, aber ohne knipsende Japaner und sehr viel undeutscher. Sondern sehr stimmungsvoll und urgemütlich. Romantik pur. Nicht zuletzt ein Besuch in COLMAR. Wer will kann Jan Ullrich zuwinken, wenn er auf einer seiner Trainingsfahrten ist... Besonders malerische Winkel kann man im Altstadtviertel „La Petite Venise“ entdecken. Die typischen bunten Fachwerkhäuschen des Elsass stehen hier in großer Zahl. Abgerundet wird ein Elsass-Besuch durch das Besteigen des GRAND BALLON nordwestlich von Thann. Mit über 1400 Metern der höchste Berg im Elsass und ein bekanntes Skigebiet. Zur Schneesicherheit dürft ihr mich leider nicht befragen. Anfang November 2001 schien jeden-falls noch die Sonne, und es war schon sehr kalt. Aber Schnee war noch nicht in Sicht. Zu-mindest die Lifte waren schon funktionsfähig. Von hier hat man bei gutem Wetter einen wahnsinnigen Ausblick. In südliche Richtung bis zu den Alpen und in nördliche Richtung über das gesamte Elsass bis zu den Vogesen. Ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Fazit Elsass und Vogesen sind immer eine Reise wert. Auch wenn ich schon so oft dort war, wer-de ich im Herbst bestimmt wieder ein paar Tage dort verbringen. Vielleicht dieses Mal zu der vielfach hochgelobten Weinlese. Man sieht sich. ... |
ABVOIGT, 04.04.2002
Iacutech finde es toll, daszlig Du so viel uumlber die Sehenswuumlrdigkeiten berichtet hast und Deine persoumlnliche Meinung darin hast einflieszligen lassen! Gruszlig Birgit
amrum, 16.04.2002
Und wieder sehr informativ.
Spocht, 26.03.2002
Jou, war da auch schon oumlfter. Immer wieder schoumln: Relativ kurze Anfahrt, lecker Rotwein, lecker Croissants, lecker Baguette, klasse alte Ruinen.
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Gruszlig Spocht
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