So dachte ich bis vor einem viertel Jahr. Es kam mir eigentlich immer nur auf die Leistung an und mehr habe ich nicht beachtet. Auch als ich vor ca. einem dreiviertel Jahr den Umstieg auf ein Pentium 4 vorgenommen habe, achtete ich nur darauf, dass das Netzteil eine einigermaßen große Leistungsreserve hat. 350 Watt empfand ich als ausreichend.
Doch ich hatte nach meinem Umstieg immer mal wieder unerklärliche Systemabstürze. Auf der Suche nach der Ursache (Windowsneuinstallation, Speichertausch, Treiberupdates) kam ich der Lösung nicht näher. Es kann schon sehr nervig sein, wenn man gerade wieder im Internet unterwegs ist und der Rechner gibt wieder eine Schutzverletzung aus. Im Sommer unterhielt ich mich dann mit einem Computertechniker. Dort bekam ich zuhören, dass gerade diese unerklärlichen Systemabstürze oft als Ursuche schwache Netzteile haben. Wobei nicht unbedingt der Fehler eine zu schwache Leistung ist, sondern oft Schwankungen in der Stromversorgung die Ursache sind. Hier jetzt die Erklärung weiter aufzuführen würde den Rahmen sprengen.
Kurz, ich informierte mich im Internet, worauf ich achten muss. Dabei stellte ich fest, dass allgemein eine Aussage immer wieder auftauchte und zwar dass der neue Atx 12Volt Version 1.2 Standard dieses Problem lösen soll. Bei diesem Standard werden die 3,3 Volt für die CPU Versorgung nicht mehr aus den 5 Volt erzeugt, sondern aus den 12 Volt. Sollten dann im Bereich 12 Volt Schwankungen auftauchen, wird trotzdem eine gleichbleibende Spannung von 3,3 Volt erzeugt. Enermax ist da eigentlich der einzige Hersteller, der diese Netzteilart schon lieferbar hat und damit ich auch genügend Leistungsreserven habe, sollten es auch gleich 460 Watt sein. So fiel meine Wahl auf das Enermaxnetzteil EG465 AX-VE FMA (G).
Beim Kauf stellte ich den ersten Vorteil fest. Das Netzteil erscheint in einer Retailverpackung und auf der Verpackung sind alle technische Infos vorhanden, die ich benötige. Keine alte Pappschachtel, wo das Netzteil drin geliefert wird. Na ja, immerhin kann ich für den Preis von ca. 120 Euro auch etwas für das Auge verlangen. Es mag zwar kultig sein, ein Enermax Netzteil zu besitzen, aber den Enermax Power inside Aufkleber werde ich nicht auf mein Gehäuse kleben. Dieser Aufkleber lag übrigens in der Verpackung, genauso wie die Befestigungsschrauben, das Stromversorgungskabel für 220 Volt und die Bedienungsanleitung (sogar in deutsch).
Der Einbau des Netzteils war kein Problem. Da es sich bei den PC-Netzteilen um Standardgrößen handelt, werden einfach vier Schrauben durch die Rückwand am Netzteil befestigt. Besonders gut ist mir beim Einbau die abgeschirmte Leitung der Mainboardstromversorgung aufgefallen. Kein Kabelwirwar mehr, sondern ein silberner Kabelstrang, der auch noch die CE-Tauglichkeit erhöht. Die Kabalelängen und Anzahl war gut, es gab in meinem BigTower keine Probleme dieses Netzteil mit der Hardware zu verbinden. Sehr positiv war ich von der Geräuschkulisse des Netzteils überrascht. Die Funktion des Netzteils hört man nicht wegen der lauten Lüfter, sondern wegen der Funktion der Lüfter anhand des Luftstromes aus dem Netzteil. Da merkt man doch gleich den großen Vorteil des Doppellüftersystems in einem Enermaxnetzteil. Es wird nämlich die warme Luft, die über der CPU entseht von einem internen Lüfter
abgesaugt und ins Netzteil geleitet. Gleichzeitig saugt der hintere Lüfter die Luft wieder ab. Durch eine externe Regelung kann man übrigens die Lüfterdrehzahl noch seinen Wünschen anpassen. Allerdings ist eine Drehzahlregelung unter die Forderung durch die Thermalsteuerung nicht möglich. Das Netzteil kann also nicht "durchbrennen".
Optisch macht das Netzteil auf mich einen sehr hochwertigen Eindruck. Nicht einfach eine Blechkiste, wo man eine Elektronik drin versteckt, sondern etwas besonderes. Wobei ich mich allerdings frage, wenn es eine Blechkiste ist, geht es dann nicht evtl. billiger im Preis?
Nun habe ich dieses Enermaxnetzteil etwa 3 Wochen in Betrieb. Die Systemabstürze sind zwar nicht verschwunden (Microsoft lässt grüßen) aber sie haben sich deutlich reduziert. Diese unerklärlichen Schutzverletzungen sind eigentlich verschwunden. Dabei kann ich natürlich nicht beurteilen, ob ich jetzt durch die 110 Watt mehr diese Fehler behoben habe, oder ob es wirklich an der Qualität des Netzteils liegt. Auch die Geräuschkulisse hat sich gewaltig reduziert. Die Lautstärke meiner Festplatte ist nun größer als das Lüftergeräusch von meinem Netzteil. Eine große Drehzahlregelung durch das externe Potentiometer habe ich allerdings nicht vorgenommen. Warum auch, die Thermoregelung sorgt ja für die richtige Regelung.
Fazit.
Ich habe zwar sehr viel Geld für das Netzteil bezahlt, aber scheinbar ist dieses Netzteil sein Geld wert. Es wundert mich zwar, dass die neue Version die gleiche Bezeichnung hat wie die alte Version, aber dass bleibt sicherlich das Geheimnis von Enermax. Immerhin sind nun 460 Watt vorhanden, statt den alten 433 Watt. Wenn übrigens nun jemand auf die Idee kommt, nach einer deutschen Homepage zu suchen, der wird enttäuscht sein. Sie gibt es nämlich nicht. Gerade wenn man solche hochwertigen Teile produziert, erwarte ich eigentlich auch eine Internetseite mit technischen Informationen, wo ich mich als Endverbraucher informieren kann. Der Preis ist aber wirklich sehr hoch. Auch wenn die Qualität stimmt, kann ich mir nicht vorstellen, dass dadurch so ein hoher Preis notwendig ist. Ich kann nur empfehlen, falls jemand auch unerklärliche Schutzverletzungen hat, mal sein Netzteil zu überprüfen. Bei mir hat es geholfen und einem ungestörten Surfvorgang steht nun nichts mehr im Wege.
Vorteil:
ATX 12Volt Version 1.2 Standard, sehr leise Lüfter, sehr stabil in der Spannungslieferung, optisch und technisch sehr ansprechend.
Nachteil:
Hoher Preis, keine deutsche Internetseite, sehr schlecht verfügbar....
Mein heutiger Bericht handelt einmal mehr um einen sehr wichtigen Bestandteil in meinem Rechner. Eigentlich ist er ein Bestandteil in jedem Rechner, den ohne ihn würde nichts laufen, da hilft auch der schnellste Prozessor nichts:-) Im laufe der Zeit bin ich sehr eigen geworden, was das Thema Netzteil betrifft.
~o-== Netzteil ==-o~
Meine Kriterien an einem Netzteil sind außer einer guten Leistung auch eine ruhige Lüftersteuerung, ich möchte schließlich am Rechner Arbeiten und auch mal spielen und nicht mit Oropax davor sitzen müssen. Deshalb habe ich mir verschiedene Netzteile angeschaut und mich letztendlich für eine Marke entschieden, welche mir bis Dato unbekannt war.
Das Netzteil kommt von der Firma Enermax
Es handelt sich dabei um ein sehr leistungsstarkes Netzteil das für alle Athlon- und Pentium4 Systeme bestimmt ist.
Die Technischen Daten sind:
DC Output + 3,3V mit 35Ampere , +5V mit 35 Ampere und +12V bei 33Ampere
TOTAL 460 Watt
Was bietet mir dieses Netzteil an Features?
Erst einmal ist das Netzteil für alle Athlon und Pentium 4 Systeme zertifiziert und verfügt über eine Doppellüftertechnologie. Einer dieser Lüfter ist 80mm, der andere 92mm groß beide besitzen ein Doppelkugellager,
was einen ruhigen Lauf Verspricht.Da die Lüfter temperaturgeregelt sind, kommen sie sehr leise daher. Die Temperaturregelung ist sehr intelligent und dreht die Lüfter nur so stark wie es grade nötig ist, wird das Innenleben zu heiß, so wird ein gang hochgeschraubt, ist sie gering schaltet der Lüfter einen gang oder mehrere runter. Es ist ungefähr so wie bei dem Prozessorlüfter bei einem Notebook, nur das das Netzteil die Lüfter nicht ganz abschaltet.
Das Netzteil glänzt auch durch sehr lange Stromkabel 62 cm für den Anschluss ans Motherboard und für Festplatten und Floppy 105 cm. Damit kann man es sehr gut in übergroße Tower einbauen. Die Anzahl der Stromversorgungen betragen 8xIDE Stecker und 1x Floppy Stecker, wem es nicht reicht der kann sich noch Y-Kabel als Erweitehrung dran bauen, denn das Netzteil verpackt so einiges.
Und zu gutersetzt wäre da noch die Starke Leistung bei Stromstörungen zu erwähnen. Kurze Spannungsabfälle lest das Netzteil links liegen.
Ich habe mich vor dem Kauf sehr gut beraten lassen, es ist selten jemand zu finden der davon Ahnung hat, aber ein Kollege von mir kennt sich glücklicherweise sehr gut damit aus.
~o-== Leistung ==-o~
Aufgrund der technische Daten ist zu erkennen, das dieses Netzteil extrem Leistungsstark zu seien scheint. Aber es ist ja nicht alles Gold was glänzt, oft wird einem eine Birne für einen Apfel vorgegaukelt. Bei diesem Netzteil allerdings ist dies nicht der Fall. Selbst wenn der Lüfter die volle Drehzahl erreicht hat ist kein Turbinengeräusch zu hören. Eigentlich weiß ich nicht einmal ob er sich jemals mit voller stärke gedreht hat. Ich habe insgesamt 8 IDE Geräte angeschlossen 6 Festplatten und ein DVD-Laufwerk und einen Brenner.
Im normalen Betrieb Ist das Netzteil sehr leise und wenn er mal ein bisschen hochschraubt, höre ich immer noch den Festplattenzugriff stärker. Also alles in allem eine super Leistung von diesem Netzteil.
~o-== Fazit ==-o~
Ich bin sehr zufrieden damit, im Gegensatz zu meinem früheren (kann man eigentlich gar
nicht vergleichen) ist es ein SuperSilence01 Netzteil:-) Der Preis ist dementsprechend hoch. Ich habe es für 109€ erworben, angesichts dieser Leistung und der Qualität ist dieser aber zu verschmerzen. Ich habe daraus gelernt: Man kann an sparen und man kann an falscher Stelle sparen. Denn ein billiges Netzteil was einen Höllen Lärm macht kostet einem Mehr nerven als mir lieb ist.
In diesem Sinne eine ruhiges Wochenende an alle.
Fragen, Anregungen und anderes bitte Kommentieren, danke fürs Lesen, Gruß,
ein Testbericht von smsmaster012002-11-27 01:25:27vom 27.11.2002Empfehlung: ja
Vor ein paar Wochen habe ich mit ein neues Netzteil gekauft.
Da mein altes einfach zu schwach war.
Also bin ich in meinen Lieblingsladen rein, und sah mich einer großen Auswahl von Netzteilen gegenüber.
Ich entschied mich dann also für eines, und schleifte das Teil nach Hause.
Mein erwähltes Netzteil ist ein EG465AX-VE(G)(FMA) mit einer Leistung von 431 W.
Da ich auf einen Blick, die für mich wichtigen Informationen ablesen konnte.
Die Daten stehen in Deutsch und English auf der Verpackung
Es besitzt 2 kugelgelagerte Lüfter, die hinter vergoldeten Gittern sitzen.
Ein Lüfter hat eine Größe von
80x80mm, sitzt auf der Rückseite und ist regelbar.
Der andere ist 92x92mm groß und befindet sich auf der Oberseite.
Die Lüfterdrehzahl des kleinen Lüfters kann über einen Potentiometer verringert oder erhöht werden (1500 bis 3000 Umdrehungen pro Minute ).
Die Lüfter können auch vom Netzteil selbst temperaturabhängig geregelt werden.
Ein modernes Mainbord kann auch die Funktion des Potenziomters übernehmen.
Es erfüllt Spezifikationen und Anforderungen für alle Intel Pentium und AMD Prozessoren.
Das Handbuch ist relativ übersichtlich, und in 6 Sprachen.
Die genauen technischen Spezifikationen sind ausführlich darin beschrieben.
Es ist leider kein Monitornetzanschluss eingebaut, aber ist ja auch nicht so wichtig.
Das Netzteil hat sehr lange Anschlussleitungen, die man sehr bequem zu den entsprechenden Verbrauchen wie Festplatten, CD-Rom oder auch Brenner verlegen kann.
Die Leitungen die das ATX- Mainbord mit Spannung versorgen, sind gebündelt und mit einem Stoffgeflecht umwickelt.
Wodurch man sie sehr gut bis zum Mainbordstromanschluss Verlegen kann.
Weiterhin wurde die Leistungserteilung bei den 12V Ausgängen verbessert.
Zum Schluss verkünde ich euch nur noch meine ganz persönliche Meinung über das beschriebene Netzteil.
Mit 138 Euro ist dieses Markennetzteil zwar halbwegs teuer, aber es ist sein Geld wert.
Es ist wie schon gesagt sehr leise, und sehr gut verarbeitet.
Das Handbuch ist in 6 Sprachen, und es steht alles wichtige drin.
Bis auf den Preis ist das aber ein ausgezeichnetes Netzteil.
Denjenigen die vorhaben sich ein neues Netzteil zuzulegen, kann ich das Ding aber nur empfehlen.
Ich will ja keine Werbung machen, aber das Teil gibt’s bei ZUR 48 in Leipzig.
Wer große Stromfresser wie AMD Prozessoren oder GeForce- Karten hat oder sich zulegen möchte, sollte sich ein starkes Netzteil besorgen.
Ich habe in meinem Rechner auch besagte Stromfresser (AMD Athlon und GeForce3).
Und stellte fest, das diese Teile bei zu keinem Netzteil sehr oft einen Rechnerabsturz verursachen.
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