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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Kieffer VB Trense Anja Beran engl. Reithalfter schwarz Gr. Vollblut |
119,95 € |
27T 17Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Engl. Vollblut | |||||
Bewertung
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![]() Über die vielseitigste Pferderasse der Weltein Testbericht von winselwuermchen2003-01-28 00:25:39 vom 28.01.2003 Empfehlung: jaZuerst: Wie schon erwähnt, ich bin Rennreiter. D.H. ich habe eine 3 Jahre lange Ausbildung als Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten hinter mir und arbeite insgesamt über 6 Jahre mit Vollblütern zusammen. Die Geschichte des Vollbluts: Pferderennen wurden in Newmarket angeblich schon im 12. Jahrhundert, nachweislich aber schon im 14. Jahrhundert gelaufen Gezüchtet werden engl. Vollblüter schon seit Beginn des 17. Jahrhunderts. Die Rasse entstand durch die Einführung orientalischer Hengste wie Byerly Turk, Godolphin Arabian (oder Godolphin Barb, weil man vermutet das dieser ein Berber war) und Darley Arabian. Der Godolphin Araber ist der Berühmteste und am weitesten verbreitetste dieser drei. Er war ein Geschenk eines Scheichs an den damaligen König von England. Dieser wollte aber die kleinen und von der Reise abgemargerten Pferde nicht und verkaufte sie an einen Schlachter. Den einzigen gutaussehenden, den Hengst Sham schenckte er dem Grafen Godolphin. Dieser fand ihn sehr hübsch, hätte ihn aber nie zur Zucht eingesetzt, wenn es nicht zu einer ungewollten Bedeckung der Stute Roxanne gekommen wäre. Diese war ein Galloway und wurde damals als Rennpferd eingesetzt. Dazu kam es dann nicht, aber das so gezeugte Fohlen gewann alle seine Rennen. Sham wurde umbenannt in den Godolphin Araber. Seit 1793 gibt es in England das geschlossene Stutbuch (General Stud Book). Geschlossen heißt, ab dem Zeitpunkt durften nur noch Pferde der eigenen Rasse miteinander gekreuzt werden. Dazu wurden 1791 in einer Art Vorbuch alle um diese Zeit verwendeten heimischen und eingeführten Stuten und Hengste zusammengefaßt. Auf dieses erste Gestütbuch sind alle Vollblüter nunmehr über mehr als 30 Generationen hinweg lückenlos zurückzuführen. Die Auswahl von Zuchttieren erfolgt seit jeher aufgrund einer scharfen und einzigartig konsequenten Prüfung in Rennen. Seit 1709 werden die Ergebnisse aller Galopprennen mit sämtlichen Einzelheiten in Rennkalendern aufgeführt. Nur der Vollblüter, der in Rennen gesund und schnell genug ist, wird zur Weiterzucht verwendet. Die systematische Leistungsprüfung des Galopprennsports ist beispielhaft für die gesamte Tierzucht. Die Vollblutzucht wird deshalb mit Recht “Krone der Tierzucht” genannt, sie ist die konsolidierteste Pferderasse der Welt. Vollblut wird seit mehr als 30 Generationen ohne fremde Blutzufuhr nur nach der Rennleistung gezüchtet und aufgrund dieses Ausleseverfahrens (Härte, Schnelligkeit, Ausdauer und Charakter) die schnellsten und edelsten Pferde hervorgebracht. Jedes Vollblutpferd ist in einem international anerkannten Gestütbuch für Vollblut eingetragen. Lückenloser Abstammungsnachweis ist dabei oberstes Gebot. Ausgehend von England haben sich die Vollblutzucht und der Rennsport auf die ganze Welt ausgedehnt. In Deutschland wurden die ersten Rennen 1822 in Bad Doberan (Mecklenburg) abgehalten. Der erste deutsche Rennkalender wurde 1836 erstellt und der erste Band des Allgemeinen Deutschen Gestütbuches (ADGB) erschien 1847. Die Vollblutzucht wurde damals hauptsächlich in Schlesien und Mecklenburg betrieben und verlagerte sich erst später ins Rheinland und andere Bezirke Deutschlands. Von den Ursprüngen bis heute wurde das System an Leistungsprüfungen immer weiter verfeinert und ausgeklügelt. Betrugen die Renndistanzen im 17. Jahrhundert noch 6000 bis 9500 Meter und die Reitergewichte zwischen 50 und 76 kg, so hat sich dies erheblich gewandelt. Die meisten Rennen auf flacher Bahn werden über Distanzen zwischen 1000 und 2800 Meter gelaufen. Auch beginnt man schon wesentlich früher mit den Leistungsprüfungen, denn Vollblüter sind frühreife Pferde. Ihre ersten Rennen absolvieren viele schon als Zweijährige. (Vor 300 Jahren waren die meisten Rennpferde sechsjährig oder älter.) >Ich bin allderdings nicht der Meinung daß Vollblüter schon mit 2 Jahren laufen sollten und würde dies auch verbieten ... |
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![]() Vollblüter ...Verrückt? nein....ein Testbericht von Nana12003-03-10 18:32:20 vom 10.03.2003 Empfehlung: jaDAS LEBEN DER PFERDE AUF DER RENNBAHN Die Pferde werden im Alter von zwei bis zweieinhalb Jahren eingeritten. Sie kommen in den Trainingslot, laufen meist dreijährig ihre ersten Rennen. Sie sind in keiner Weise reiterlich ausgebildet, sind nicht geradegerichtet, kennen keine Biegungen, Wendungen, keine feinen Reiterhilfen. Ich möchte damit auf keinen Fall sagen, dass sie in dem Sinne kein glückliches Leben haben, denn dies ist nicht zwangsläufig von den oben genannten Punkten abhängig. Sie laufen ( allein schon durch den hohen Blutanteil, den diese Rasse mit sich bringt) gerne, was ihre Bestimmung auf der Rennbahn ist. Ein Rennpferd zu unterhalten, ist ein unheimlich kostspieliges Unterfangen. Rechnet man das Futter, das Training, die Rennteilnahme und vieles mehr zusammen, kann man gut auf einen Betrag von mehreren 1000€ im Monat kommen. Dementsprechend hart ist die Auslese der Pferde. Haben sie über einen bestimmten Zeitraum keinen Erfolg, oder, noch schlimmer, Verletzungen davongetragen, werden sie für wenig Geld sozusagen verscherbelt und kommen, wenn sie Glück haben, nicht zum Schlachter, sondern in einen Reitstall ( obwohl ich mich manchmal frage, was schlimmer ist......) Viele Menschen, die sich dann ein solches Pferd kaufen, machen sich nicht klar, was dies bedeutet. Sie haben vielleicht einige Erfahrungen auf Schulpferden gemacht, und haben, angelockt durch den günstigen Preis und vielleicht die "Ehre", ein Vollblut, ein ehemaliges Rennpferd zu haben, den Kauf getätigt. Das Böse Erwachen folgt dann später, wenn das Pferd, das gar nicht weiß, wie ihm geschieht, sich auf seine Art gegen falsche Behandlung wehrt. DAS WESEN DER VOLLBLÜTER Insbesondere das Vollblut ist ein hochsensibles, feinfühliges Pferd, das klare, konsequente und einfühlsame Erziehung bedarf. Sie brauchen eine Bezugsperson, die ihre "Sprache" versteht. Sie sind keineswegs "spleenig", verrückt oder Durchgänger, wie oft behauptet wird, sondern werden meist erst von Menschen durch falsche Behandlung dazu gemacht. DIE AUSBILDUNG DES EHEMALIGEN RENNPFERDES Für diese Pferde beginnt jetzt ein völlig anderes Leben. Ich kann keine allgemeingültigen Aussagen treffen, sondern nur meine Erfahrungen weitergeben, die ich insbesondere mit meinem ehemaligen Rennpferd gemacht habe.Er ist bis zum Alter von 5 Jahren gelaufen, wurde 6-jährige "gelegt " ( also, vom Hengst zum Wallach gemacht...für die Nicht-Pferdeleute: Vater werden geht jetzt nicht mehr;-), was er allerdings immer noch nicht ganz begreift;-) ) Um ihm die Umstellung von der Rennbahn in sein zukünftiges Reitpferdeleben zu erleichtern, durfte er zunächst einmal mehrere Monate zusammen mit anderen Pferden auf die Weide. Er sollte einfach nur "Pferd" sein dürfen, sich austesten dürfen und in der Herde seinen Platz finden. Er war ( und ist) im Umgang schwierig, was teilweise daran liegen kann, dass er so spät gelegt worden ist und ihm sein Hormonspiegel noch zu schaffen macht. Besonders am Anfang schnappte er nach beinahe allem, was ihm in die Quere kam. Vielleicht war es gerade das, was mich angezogen hat, auch wenn es sich komisch anhört. Irgendwie spürte ich, als ich ihn das erste Mal sah, dass er etwas ganz besonderes war ( und ist ). DIE ZEIT NACH DEN WEIDEMONATEN In der Zeit danach beschränkten wir uns zunächst auf Bodenarbeit, Longieren und Spazierengehen. Das Wichtigste war, dass er Vertrauen zu Menschen bekam, und dass er erfuhr, dass es noch etwas Anderes gab außer Gallopieren ;-). Durch leichtes Stellen an der Longe und viel Bodenarbeit ( mit Stangen, Rückwärtsrichten, Reagieren auf Stimme ) entwickelten sich nach und nach Muskeln und ein Grundvertrauen. Dieser Prozeß forderte von mir ganz viel Selbstdisziplin und Selbstkontrolle und ich habe unheimlich viel dabei gelernt...auch über mich selbst;-). Seine Abwehrhaltung beim Putzen und Satteln ließ immer mehr nach, ist jedoch auch heute noch nicht ganz verschwunden. Er ist allerdings auch ein kleiner Schlingel, und stellt "seine " Menschen immer wieder gerne auf die Probe ( " Was macht die wohl, wenn ich in die Jacke kneife?;-)"...obwohl er das eigentlich mittlerweile wissen müßte;-) ). Erst nach und nach wagten wir uns an neue Aufgaben heran. Die genaue Art zu beschreiben, würde hier, denke ich, zu weit führen. FAZIT Viele haben mich nicht verstanden, dass ich trotz seiner Drohungen beim Putzen und seines manchmal problematischen Handlings weitergemacht habe. Sie haben nicht nach dem Grund für sein Verhalten gesucht, und sich nicht ernsthaft um ihn bemüht. Es dauert lange, aber wenn du das Herz eines Vollblüters gewonnen hast, hast du einen Freund, der alles für dich tun würde ( im positiven Sinne..seinen eigenen Kopf hat er ;-) ) und das auf eine sehr berührende Weise für dich kämpft. Selbstverständlich gilt das auch für jede andere Pferderasse, nur ist es mir bei den Vollblütern besonders aufgefallen. Sie sind keine generellen Durchgänger, wie oft behauptet wird. Das Pferd ist ein Fluchttier, und dass es auf diesem Grund auf eine vermeintliche Gefahr mit Weglaufen reagiert, ist nur zu gut verständlich. Sie sind nicht verrückt, sondern empfindsam, sensibel und haben ein großes Herz. Sie brauchen Nähe und einen Menschen, der ihre Sprache versteht. Ich habe viel Glück gehabt, weil ich einen Reitlehrer habe, der mir damals viel geholfen hat. Ohne ihn hätte ich das denke ich nicht so gut geschafft. Ich bin mir sehr unsicher, ob der Bericht in dieser Kategorie richtig ist. Ich habe keine andere gefunden ( oh je.. bis ich hier durchblicke;-) )..Es ist jetzt ganz seltsam, unten Produktdetails auszufüllen...;-) Danke fürs Lesen...Liebe Grüße, nana Qualität:* ausgezeichnet Bezugsmöglichkeiten:* viele Empfehlenswert: ja Bewertung:* Günstige Kredite ab 5,9% ... |
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| 1-2 von 2 Pferderassen | |||||||||||||||||||||||||||||
| Allgemeine Informationen Engl. Vollblut gelistet seit: 25.09.2003 | Bewertung durch unsere Mitglieder
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