Platz 158 in der Kategorie "Flachbett-Scanner". Scanner-Typ: Flachbettscanner / Optische Auflösung: 600x600 / Farbtiefe: 48 / Scanner A3 600x 600dpi color 2xSCSI2/USB2.0 ...mehr
Epson GT-15000 Plus Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bei der Leistung MUSS der so groß sein!
ein Testbericht von GregorSamsa2008-07-08 10:58:41vom 08.07.2008Empfehlung: ja
Vorteile: schneller, scharfer Scan, einfache Handhabung...Nachteile/Kritik: ...leider nicht netzwerkfähig (und wenn doch, dann zu kompliziert für Strerbliche)
Ja, das war noch eines der wunderbaren Designer-Geräte, mit denen ich wärend meinem Praktikum beim Garten- und Landschaftsarchitekten herumspielen durfte. Wie gesagt, ich habe oft mit einem Zeichner zusammengearbeitet und habe dessen Handzeichnungen digitalisiert und am Computer weiter überarbeitet. Da kam dieser Scanner zum Einsatz - allein von mir schon mehrmals täglich genutzt, konnte ich mir ein gutes Bild von dieser Epson-Kiste machen, doch auch die Mitarbeiter sind immer sehr zufrieden damit gewesen! Kommen wir nun also zu den Einzelheiten:
Äußeres
Der Epson GT 15000 ist als A3-Scanner natürlich nicht gerade besonders handlich, - er misst solze 65*45*15cm und wiegt 13Kg - ist also auf jeden Fall stationär zu verwenden.
Dafür sieht er aber trotzdem recht schick und schlicht aus, mit seiner einfachen, unauffälligen Grau-Weiß-Farbgebung. Der obere graue Teil (siehe Bild) lässt sich noch hinten aufklappen, sodass die Scann-Platte frei liegt. Praktisch ist auch die Einrast-Funktion: Man muss die Klappe beim exakten Plazieren des Domumentes nicht immer festhalten, sie bleibt von alleine oben. Nicht ganz dumm ist außerdem das dunkelblaue Plexiglasfach, dass ihr auf dem Bild auf der oberen Klappe seht. Dort können zu scannende Dokumente beispielsweise abgelegt werden und bleiben auch liegen, wenn das Fach geöfften wird. Das bringt etwas Ordnung auf den Büro-Tisch...
Ansonsten finden Sie, da fast alle Scann-Einstellungen am Computer unternommen werden, kaum Knöpfe auf der Oberfläche des Scanners. Alle Verkabelungsports finden Sie auf der Rückseite.
Technische Daten
Wie bereits gesagt, dieser Scanner scannte Medien bis zum Format von A3, das heißt 279cm*420cm. "Medien", das heißt nicht nur Domumente, der Scanner scannt natürlich auch aus dicken Büchern, oder Ähnlichem. Und mit welcher Auflösung? Am Computer einstellbar bis zu 1200dpi (Optische Auflösung) (zum Vergleich: wenn Sie einen 5-Euro-Schein mit 1200dpi einscannen würden, könnten Sie beim heranzoomen problemlos die kleinen, feinen Maserungen erkennen, die den Schein durchziehen), wobei Sie zwischen einem Farbbild (24-Bit, also 16,7Mio. Farben), einem Graustufenbild (das wären16-Bit, also 64000 Graustufen), oder einem Schwarz-Weiß-Bild wählen können (was zum Beispiel beim Einscannen von einfarbigen Texten nützlich ist). Entsprechend unterschiedlich sind die jeweiligen Scangeschwindigkeiten. Ich bin natürlich nicht mit der Stoppuhr zu Werke gegangen, kann aber bestätigen, dass der Scanner für ein farbiges A3-Blatt auf 300dpi etwa eine Minute braucht. Für A4 braucht er entsprechend nur eine Halbe usw. Bei einem Graustufenbild oder S/W wäre er entsprechend noch schneller.
Grob kalkuliert würde ich sagen, der Scanner bruacht auf voller Leistung, das heißt bei einem farbigen A3-Bild mit 1200dpi, drei bis vier Minuten. Für den Vorscann (farbig A3, ca. 100dpi) benötigt er immer nur wenige Sekunden, vielleicht 10 bis 15.
Laut Scanner-Geschwindigkeitsangaben braucht der Scanner bei Farbe 3,8 Millisekunden pro Zeilem bei Graustufen 1,3. (Ich habe mir aber nicht die Mühe gemacht, meine grobe Schätzung nachzurechnen...)
Ein Manko:
Der Scanner ist nicht netzwerkfähig, oder zumindest haben die Angestellten meines Praktikumsplatzes es nicht hinbekommen, ihn ans Netzwerk anzuschließen. Es konnte immer nur der Computer auf den Scanner zugreifen, der direkt an ihn angeschlossen war. Das war natürlich immer etwas stressig...
Fazit
So, haben wir alles? Scannqualität und -geschwindigkeit, Farbe, Netzwerkverhalten...gut, fehlt nur noch die eigene Meinung!
Und die ist recht positiv, will ich
meinen. Wie gesagt, ich habe handgezeichnete Entwürfe eingescannt (meistens mit 300dpi) und am Computer überarbeitet. Und wahrlich! Obwohl Buntstiftfarbe auf einer Glasplatte gerne mal verwischt war das Bild immer gestochen scharf, sodass ich jeden einzelnen Strich des Zeichners sehen konnte.
Auch der Treiber war vom Photoshop aus einfach zu bedienen und immer stabil. Wie gesagt ist die Nicht-Netzwerkfähigkeit es wert, einen Stern vom "Sehr gut" abzuziehen, das hätte schon gefehlt...
Angesichts des recht hohen Preises (aktuell rund 1500 Euro) würde ich das wunderbare Gerät jedoch keiner Privatperson empfehlen - wie auch in meinem letzten Bericht sage ich: Das ist Profi-Equipment!
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