Erzieher/in
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Platz 19 in der Kategorie "Berufe". Berufe von A-Z: E / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Erzieher/in gebraucht & neu

Erzieher/in Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 86% aller Autoren empfohlen (6/7).
Bewertungsverteilung:
Einstellungschancen:  mittelmäßig
Aufstiegsschancen:  mittelmäßig
Verdienstmöglichkeiten:  mittelmäßig
Sozialleistungen:  überdurchschnittlich
Vorteile
  • Ein schöner Beruf
  • kreativer abwechslungsreicher Beruf
  • Arbeit mit Kindern,Kreativität,jeder Tag bringt neue Herausforderungen,eigene Stärken können eingebracht werden
  • wunderbarer Job
Nachteile/Kritik
  • wenig geld während der ausbildung
  • stressig, schlechtes Einkommen
  • Streß
  • keine Jobs vorhanden - Kürzungen
Sortiert nach 
Nathalie810

Erzieherin ein sozialer Beruf

ein Testbericht von 2003-10-09 15:58:02 vom 09.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Ein schöner Beruf...
Nachteile/Kritik: wenig geld während der ausbildung
Der Beruf der Erzieherin ist wie bestimmt jeder weiß ein sozialer Beruf. Doch nicht jeder soziale Beruf macht Spaß. Es sieht so aus, das der BEruf der Erzieherin im normalfall zwar ein schöner Beruf is, solang man Spaß an der Arbeit mit den Kindern hat, jedoch hat auch dieser Beruf seine schlechten Seiten.

Die Ausbildung dauert 4 Jahre. Diese 4 Lehrjahre sind wie viele sagen keine Herrenjahre, jedoch muss man sich auch nicht alles gefallen lassen.

Das erste Jahr der Ausbildung nennt man Vorpraktikum. Dieses Vorpraktikum ist ein komplettes Jahr in einem Kindergarten oder Jugendzentrum oder Kinderheim oder so zu absolvieren. In diesem Jahr kann man wenn man Glück hat bis zu ca. 100 Euro im Monat verdienen.

Die nächsten 2 Jahre beziehen sich dann nun eher auf die theoretische Ausbildung. Die Unterstufe besteht meist aus Blockpraktikas und die Oberstufe aus einem 8 wöchigen Praktikum. Dieser Teil der Ausbildung wird am Ende mit einer theoretischen Prüfung abgeschlossen.

Das letzte Jahr, das Annerkennungsjahr ist nun wieder ein Praktikum. Dort verdient man dann schon Geld, weil man als volle Kraft in einem Kindergarten oder so eingesetzt wird. Dies sind ca 1000 Euro im Monat die man Brutto verdient. Man hat in diesem Jahr eine praktische Abschlussprüfung und einen kleinen theoretischen Teil von ca. 5 Wochen Schule.

Ich hoffe ich habe euch die Ausbildung zur Erzieherin nun ein wenig näher gebracht. Der Beruf an sich macht mir zum Beispiel wo ich selber grad im 2. Lehrjahr (Unterstufe) bin sehr viel Spaß.

In der heutigen Zeit sind die Einstellungszahlen nicht mehr so schlecht wie sie vor ein paar JAhren mal waren. Die Aufstiegschancen haben sich jedoch nicht unbedingt gebessert, weil diese weiterhin nur durch verschiedene Fortbildungen zu erreichen sind.

Viele Leute kennen den Beruf Erzieherin auch noch unter dem Begriff Kindergärtnerin, aber dazu sage ich nur, pflanzen wir die Kinder in den Garten ein??? *lach*
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Einstellungschancen:Einstellungschancen von Erzieher/in : 4,0 gut
Aufstiegsschancen:Aufstiegsschancen von Erzieher/in : 3,0 mittelmäßig
Verdienstmöglichkeiten:Verdienstmöglichkeiten von Erzieher/in : 3,0 mittelmäßig
Sozialleistungen:Sozialleistungen von Erzieher/in : 5,0 sehr gut
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campimo
campimo, 30.04.2007
. WH LG .
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Erzieherin- der schönste Beruf der Welt

ein Testbericht von 2008-07-06 23:39:51 vom 06.07.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: kreativer abwechslungsreicher Beruf...
Nachteile/Kritik: stressig, schlechtes Einkommen
Ausbildung:
Zulassungsvorrausetzungen (sind in jedem Bundesland anders, hier als Beispiel Hamburg):
Zugelassen für die Ausbildung wird, wer
-einen Realschulabschluss und eine mindestens 2 Jährige Ausbildung absolviert hat
-einen Realschulabschluss und dreijährige Berufserfahrung im sozialen Bereich hat oder
-die Fachhochschulreife oder Hochschulreife und ein einjähriges Praktikum im sozialen Bereich hat
Dauer:
Die Ausbildung dauert 3 Jahre (6 Semester). Sie beginnt mit einem Probehalbjahr und wird mit dem bestandenen Examen beendet. Die Ausbildung kann nicht verkürzt werden, jedoch bei schlechter Leistung verlängert.

Unterrichtsfächer:
- Sozialpädagogisches Handeln
- Entwicklung und Bildung
- Bewegung, Spiel, Musik
- Gestaltung, Medien, Naturwissenschaften und Technik
- Sprache und Kommunikation
- Gesellschaft, Organisation und Recht
- Fachenglisch
- Mathematik zum Erlangen der Fachhochschulreife
- Wahlpflichtkurse

Bewerbung:
Die Ausbildung beginnt jeweils zum 01.02. und 01.08. eines Jahres. Bewerbungen müssen jedoch 4 Monate vor Beginn eingegangen sein.
Für die Aufnahme an einer Schule müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:
- aussagekräftiges Anschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- beglaubigtes Schulabschlusszeugnis und ggf. Berufsabschlusszeugnis
- Nachweis über Praxiszeiten
- 3 Passbilder
- polizeiliches Führungszeugnis
- Nachweis über einen Erste-Hilfe-Schein ( acht Doppelstunden)

Praktika:
Während der Ausbildung werden insgesamt 3 Praktika absolviert. Diese dauern zwischen 8 und 16 Wochen. Eines davon wird in einer Elementargruppe im Kindergarte und eines in der Kinder- und Jugendhilfe (z.B. Kinderheim) absolviert. Beim dritten Praktikum könnt ihr selber entscheiden, wo ihr es machen möchtet.

Gehalt währen der Ausbildung:
Während der Ausbildung erhaltet ihr (wenn ihr die Vorraussetzungen erfüllt) Schüler-Bafög. Das ist im höchstfall 507Euro und muss nicht zurückgezahlt werden. Auch erhalten ihr (wenn ihr noch keine 25 Jahre alt seit) weiterhin Kindergeld.

Berufliche Perspektiven?:
Erzieherinnen arbeiten in Kinderbetreuungseinrichtungen (z.B. Kindergärten, Kinderkrippen, Horten, Heimen, Wohngruppen).
Mit einer (Fach)-Hochschulreife kann man ein Studium anschließen. Möglich sind da Sozialpädagogik oder soziale Arbeit.
Auch der Weg in eine Selbstständigkeit steht einem offen. Man kann sich z.B. mit einer eigenen Kinderbetreuungsgruppe selbstständig machen, einen Kindergarten gründen oder eine Lebensgemeinschaft eröffnen.

Neigungen / Interessen:
Von Vorteil für den Beruf der Erzieherin ist, wenn man sich für Pädagogik interessiert. Auch sollte die Neidung da sein, pädagogisch-anleitende Tätigkeiten auszuüben. Auch wird viel in Kindereinrichtungen musiziert und gestaltet. Demnach ist es von Vorteil, wenn man z.B. das spielen einer Gitarre beherrscht oder künstlerisch begabt ist.
Persönlichkeit der Erzieherin:
Eine Erzieherin sollte Kommunikationsfähig sein, Einfühlungsvermögen besitzen, Durchsetzungsvermögen besitzen, psychisch und emotional stabil sein, teamfähig sein, Durchhaltevermögen besitzen, Konfliktfähig sein und interkulturelle Kompetenz besitzen.


Die Tätigkeit als Erzieherin:
Die wichtigste Aufgabe der Erzieherin ist das Beobachten des Verhaltens der Kinder. Sie analysieren die Ergebnisse nach pädagogischen Grundsätzen und beurteilen so den Entwicklungsstand, die Motivation und das Sozialverhalten des Kindes. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig Entwicklungspläne für die Kinder geschrieben, wo Maßnahmen festgehalten werden, die das Sozialverhalten und die individuelle Entwicklung unterstützen. Erzieherinnen fördern die Entwicklung, indem sie die Kinder zu kreativer Betätigung und zu freien oder gelenkten Spielen anregt. Auch beraten und unterstützen Erzieherinnen die Kinder / Jugendliche bei schulischen oder privaten Problemen. Auch gehören Hauswirtschaftliche Tätigkeiten (wie z.B. das Zubereiten von Mahlzeiten) zu den Aufgaben einer Erzieherin.
Erzieherinnen dokumentieren Maßnahmen und deren Ergebnisse, reflektieren diese regelmäßig im Team oder ggf. mit Vorgesetzen, in Supervisionen und anderen Fachleuten und arbeiten mit anderen sozialpädagogischen Fachkräften und Behörden zusammen.
Zu den Eltern, anderen Erziehungsberechtigten und Verwandten halten sie engen Kontakt und stehen diesen informierend und beratend bei Seite.

Einkommen:
Das Einkommen ist recht gering. Die meisten Arbeitsplätze für Erzieherinnen sind in Teilzeit. Bei einer Vollzeitbeschäftigung ist man ca. ein Einstiegsgehalt von 1500 bis 1700 Euro (Informationen von Erzieherinnen in meinem Bekanntenkreis, da ich noch in der Ausbildung bin)

Weiterbildungsmöglichkeiten:
Eine staatlich anerkannte Erzieherin kann kfm. Weiterbildungen absolvieren (z.B. als Fachwirtin) um in eine leitende Position aufsteigen zu können. Auch sind Spezialisierungen (wie z.B. das Montessori-Diplom) möglich, wenn man in einem nach dieser Thematik arbeitenden Kindergarten einsteigen möchte. Die Kosten werden nach Erfüllung von verschiedenen Voraussetzungen von der Agentur für Arbeit übernommen.

Fazit:
Die Tätigkeit der Erzieherin ist eine sehr interessante und (von den Kindern) dankbare Arbeit. Jedoch ist es ein Beruf, in dem mal nicht viel Geld verdienen kann. Man braucht viel Geduld und Ruhe mit bei der Arbeit mit Kindern. Es ist aber (für mich) unheimlich schön zu sehen, wie sich die Kinder entwickeln.
Allen die glauben, dass man als Erzieherin die meiste Zeit nur mit den Kindern spielt, möchte ich nahelegen, dass ihr euch nochmal genau mit den Beruf auseinander setzt. es ist mit sehr viel stress verbunden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Einstellungschancen:Einstellungschancen von Erzieher/in : 3,0 mittelmäßig
Aufstiegsschancen:Aufstiegsschancen von Erzieher/in : 3,0 mittelmäßig
Verdienstmöglichkeiten:Verdienstmöglichkeiten von Erzieher/in : 2,0 weniger gut
Sozialleistungen:Sozialleistungen von Erzieher/in : 3,0 durchschnittlich
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Kommentare
campino
campino, 28.07.2008
lg andrea
doelau
doelau, 22.09.2008
Ein schöner Bericht, Gruß doelau
Lici17
Lici17, 07.07.2008
sehr schön beschrieben! sh und lg
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Sternchen1310

Arbeiten in der Erlebnis- und Lernwelt der Kinder

ein Testbericht von 2006-04-20 12:47:12 vom 20.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Arbeit mit Kindern,Kreativität,jeder Tag bringt neue Herausforderungen,eigene Stärken können eingebracht werden...
Nachteile/Kritik: Streß
Vielen Leuten ist die Bezeichnung: " Kindergärtnerin" ein Begriff, der leider fälschlicherweise als kaffeetrinkende und plätzchenessende Tante abgestempelt wird, während die Kinder um sie herum spielen und lediglich beaufsichtigt werden.
In den 60er und 70er Jahren mag dies auch vielfach zugetroffen haben, doch die Zeiten haben sich geändert. Vielen ist gar nicht klar, was eine Erzieherin ( ich spreche hier jedoch auch das männliche Geschlecht an, obwohl Männer in diesem vorwiegend weiblich besetzten Beruf noch rar vertreten sind) tagtäglich leistet und daß es weit mehr beinhaltet als eine nackte Beaufsichtigung von Kindern.
Ich habe in meiner langjährigen Laufbahn als Erzieherin einiges erlebt. Viele Eltern sind froh, wenn ihre Kinder in guter Obhut sind, so daß sie ihren Beruf wieder aufnehmen können. Es ist ihnen egal, was ihre Kinder im Kindergarten oder Kindertagesstätte lernen, die Leute dort werden es schon richten. Viele Eltern haben leider auch die Ansicht, daß die Erzieherinnen im Kindergarten oder Kita ihnen Erziehungsprobleme abnehmen, dabei wird jedoch familienergänzend und nicht familienersetzend gearbeitet.

Wie umfangreich dieses Berufsbild ist und was jemand an Voraussetzungen mitbringen sollte, möchte ich euch mit diesem Bericht verdeutlichen und hoffe sehr, daß dadurch die Lobby des erzieherischen Fachpersonals weiterhin verstärkt wird.

~~>Inhalt<~~

1.)Erziehung - was ist das eigentlich?
2.)Der/ Die Erzieher/In
3.)Voraussetzungen
4.)Ausbildungszie l
5.)Ausbildungsinhalte
6.)Einsatzmöglichke iten der ErzieherInnen
7.)Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
8.)Alltag im Kindergarten / in der Kita
9.)Aufgabenschwerpunkte
10.)Materialien
11 .) Abschließende Worte


1.)Erziehung - was ist das eigentlich?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Laut Duden bedeutet Erziehung oder erziehen- " jemandes Geist und Charakter zu bilden und seine Entwicklung zu fördern." Erziehung dient dem Aufbau der Persönlichkeit und der Ausbildung eines Menschen bzw. Individuums, denn Erziehung ist auch auf die Tierwelt auslegbar. Hier allerdings beschränke ich mich ausschließlich auf die Erziehung am Menschen, egal ob klein oder groß.
In der Erziehung werden bestimmte Fähig- und Fertigkeiten des Menschen mit unterschiedlichen Mitteln gefördert.

2.)Der/ Die Erzieher/In
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Der/Die ErzieherIn" ist die Berufsbezeichnung der erfolgreichen Absolventen einer Fachschule für Sozialpädagogik, eines pädagogischen Berufskollegs oder einer Fachakademie für Pädagogik. Daneben gibt es auch die Möglichkeit der Ausbildung als HeilerzieherIn, die nach erfolgreicherm Abschluß vorwiegend in Heimen eingesetzt werden.

3.)Voraussetzungen
~~~~~~~~~~~~~~~

&#61623; Abschluss berufsqualifzierender Bildungsgänge von zweijähriger Dauer (Kinderpfleger/in, Sozialhelfer/in) und Fachoberschulreife
&#61623; Abschluss der höheren Berufsfachschule (erweiterte berufliche Kenntnisse und Fachhochschulreife oder Fachoberschulreife)
&#61623; Hochschul- bzw. Fachhochschulreife und ein 4-monatiges Praktikum oder ein soziales Jahr oder einschlägiger Zivildienst
&#61623; mindestens zweijährige (einschlägige) Berufsausbildung und Fachoberschulreife

Anmeldeunterlagen:
***********************
- Anmeldeschein der jeweiligen Fachschule
- Lebenslauf
- beglaubigte Kopie der letzten Zeugnisse und Abschlüsse
- Führungszeugnis, welches nicht älter als 3 Monate alt sein darf.


4.)Ausbildungsziel
~~~~~~~~~~~~~~~
Zi el der Ausbildung ist die Befähigung, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen als Erzieherin und Erzieher selbstständig und eigenverantwortlich tätig zu sein.


5.)Ausbildungsinhalte
~~~~~~~~~~~~~~~~ ~
Seit 1995 ist es nach der neuen Ausbildungsordnung möglich, neben der Ausbildung zur Erzieherin auch die Fachhochschulreife zu erwerben. Daher werden neben den Lehreinheiten auch Differenzierungsfächer angeboten, die nachher für die Prüfung zur Fachhochschulreife relevant sind.
Ich selbst bin 1994 noch nach der alten Ausbildungsordnung fertig geworden.

Neben Methodik/ Didaktik, Religion, Musik, Pädagogik, Soziologie, Psychologie , Spiel, Projektarbeit, Rhythmik,Literatur,Biologie,GesundheitserziehungSp ort/Bewegungserziehung, Kunst, Verwaltungskunde, Recht, Medienerziehung und Blockpraktika sind auch Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik und Naturwissenschaften im Lehrplan enthalten.

Die Ausbildungsdauer wird je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt. Sie liegt zwischen 4 und 5 Jahren.
In NRW wird ein Vorpraktikum im Kindergarten, Kita oder aber auch sonderpädagogischen Einrichtungen abgeleistet.
Anschließend erfolgt eine zweijährige vollschulische Ausbildung, die durch Blockpraktika unterbrochen wird.
Im ersten vollschulischen Jahr (Unterstufe) finden 2 Pratika im Kindergarten statt, die eine Dauer von 4 Wochen aufweisen müssen. Fehlstunden müssen in den Schulferien nachgearbeitet werden.
In der Oberstufe findet ein 8-wöchiges Praktikum statt, welches in den Bereichen: Kleinstkinder in Tageseinrichtungen, Betreuungsaufgaben in Grundschulen, Freizeitpädagogik (z.B. Abenteuerspielplätze) oder Heimen abgeleistet werden kann. Dies ist individuell frei wählbar.
Nach der Oberstufe, findet die Examensprüfung statt, dein der dann auch die Fachhochschulreife erworben werden kann. Nach dieser Prüfung darf man sich "Staatlich geprüfte/r ErzieherIn" nennen.

Die Staatlich Anerkennung erlangt man nach dem folgenden einjährigen Berufspraktikum und anschließendem Kolloquium durch eine fachpraktische Prüfung.
Das Berufspraktikum wird schulisch begleitet und durch Praxisbesuche mit kleinen Zwischenprüfungen gestützt.
Neben der vollzeitlichen und unbezahlten Ausbildung wird das Berufspraktikum hingegen vergütet, jedoch längst nicht so wie eine fertige Fachkraft.

Staatlich anerkannte ErzieherInnen verdienen in etwa 3.500€ brutto. Im öffentlichen Dienst liegt die Vergütung im BAT bei Vc, Leitungen verdienen etwas mehr ( etwa Vb und besser).Die kirchlichen träger liegen etwas unterhalb des Satzes.

6.)Einsatzmöglichkeiten der ErzieherInnen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

ErzieherInnen werden vorwiegend in Kindergärten, Kindertagesstätten (Kitas),Kinderheimen, Kinderkliniken, Abenteuerspielplätzen ,Grundschulen, Horten , inder ambulanten oder stationären Jugendarbeit oder Jugendheimen eingesetzt.


7.)Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~
Als ErzieherIn kann man folgende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wahrnehmen:

- Weiterbildung zur Tanzpädagogin
- ........................zur Motopädin
- ........................zur Logopädin
- ........................zur Entspannungspädagogin
- ........................zur Bewegungspädagogin
- ........................zur Sozialfachwirtin
- ........................zur Kunstpädagogin


Fortbildungen finden oft statt für die Bereiche:

- Verhaltenauffälligkeit
- Erste Hilfe
- Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund
- Musik
- Spielentwicklung
- Erlebnispädagogik
- Kreativität
- Aggression
- PISA
- Beobachtungen / Beobachtungsbögen
- U.v.m. ( es würde jetzt den Rahmen sprengen, wenn ich alle nur erdenktlichen Forbildungsangebote aufzeigen würde)



8.)Alltag im Kindergarten / in der Kita
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In meiner beruflichen Laufbahn habe ich unterschiedliche Konzepte erlebt. Es gibt Einrichtungen, die die "Offene Arbeit" praktizieren, andere wiederum bevorzugen das gruppenübergreifende oder integrative Arbeiten mit behinderten Kindern. Dann gibt es zudem auch Waldkindergärten, in denen die Kinder bei Wind und Wetter draußen in der freien Natur spielen und Erfahrungen sammeln können ,dementsprechend gekleidet sind mit wetterfesten Klamotten und nur eine Art Bauwagen als Wetterschutz haben. Natürlich gibt es auch Kindergärten, die nach bestimmten pädagogischen Richtlinien arbeiten wie z.B. ein Montessori-Kindergarten.

Hier mal ein kleines Beispiel, wie ein Ablauf im Kindergarten aussehen kann.

7.00 Uhr Frühdienst: Hier kommen Kinder, deren Eltern schon sehr früh zur Arbeit müssen
8.00 - 9.00 Uhr Ankunft der übrigen Kinder
9.00 Uhr gemeinsames Frühstück
anschließend Freispiel und/oder gezielte Angebote zur Förderung in unterschiedlichen Bereichen
11.00 Spiel auf dem Außengelände
ab 12.00 Uhr Abholsituation
ab12.30 - 14.00 Uhr Mittagsgruppe; hier bleiben einige Kinder über Mittag, deren Eltern zeitlich entsprechend arbeiten müssen. Diese Gruppe wird je nach Größe von 2 ErzieherInnen geleitet.Die Kinder bringen sich ihr Mittagessen dann selbst mit.
14.00 Uhr Nachmittagsgruppe; hier können die Kinder spezielle Nachmittagsangebote wahrnehmen wie Bewegungsspiele in der Turnhalle, Kreativangebote in den Gruppen, etc.

Die Jahreszeiten und unterschiedlichen Feste werden im Kindergarten gemeinsam mit den Kindern vorbereitet und gelebt.
Ausflüge oder feste Waldtage bestimmen ebenfalls den Kindergartenalltag.

In Kindertagesstätten (Kitas) werden die Kinder meist von der einrichtungseigenen Küche frisch bekocht . Die Kinder haben zudem auch die Möglichkeit dort zu schlafen. Schlafräume mit unterschiedlichen Betten für jede Altersstufe bieten den Kindern eine Möglichkeit zum Ausruhen.

In Kindergärten wird gemeinsam mit den Kindern gebacken, gekocht, gesungen, geturnt, gespielt, gemalt und gebastelt. Die Kinder entwickeln dabei schon sehr früh ein Gemeinschaftsgefühl, finden Freunde, lernen mit Konflikten umzugehen, erlernen verschiedenen Fähig- und Fertigkeiten und bauen diese gemeinsam mit anderen Kindern und den ErzieherInnen weiter aus. Für viele Kinder ist eine solche Einrichtung ein zweites Zuhause geworden.

Kindergärten haben meist Blocköffnungszeiten von 7.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr
Kindertagesstätten sind durchgehend geöffnet von 7.00 - 17.00 Uhr und verfügen über einen Früh- und Spätdienst.
Kindergartengruppen haben im Allgemeinen eine Stärke von 25 Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren. In Kindertagesstätten werden Kinder in Gruppen von 15 - 25 Kindern von 0,5 - 14 Jahren betreut, wenn sie noch Hortgruppen beinhalten. Da die derzeit noch bestehenden Horte bis 2007 abgebaut werden ,entstehen dort weitere Gruppen für Kindern unter 3 Jahren, da der Bedarf nach wie vor sehr hoch ist.

Eine Kindergartengruppe wird meist von einer Erzieherin geleitet und von einer Kinderpflegerin oder Berufspraktikantin unterstützt. In Kindertagesstättengruppen findet man gerade in den keinen altersgemischten Gruppen 2 ErzieherInnen, 1 Kinderpflegerinnen sowie Praktikanten.


9.)Aufgabenschwerpunkte
~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~
ErzieherInnen arbeiten nach folgenden Schwerpunkten:
Sie beaufsichtigen und betreuen Kinder und Jugendliche, sie geben Anleitung und Hilfe bei lebenspraktischen Aufgaben.
- Durchführen von therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen, Anwenden der Methoden systematischer Verhaltensbeobachtungen,
- Führen von Beobachtungsbögen
- Erarbeiten eines mittel- oder langfristigen Erziehungsplanes
- Durchführen der erzieherischen und förderpädagogischen Maßnahmen, z.B. Sprecherziehung,Rollenspiele, Malen
- Zusammenarbeit mit anderen erziehungsrelevanten Personen und Institutionen ( z.B. Erziehungsberatungsstellen, Schulen)
- Durchführen von Elternabenden,
- Führen von Informations- und Aufnahmegesprächen
- Praxisanleitung/ Praktikantenbetreuung/ Beurteilungen
- Durchführen von Elterngesprächen, in denen die Entwicklung des Kindes besprochen wird
- Dokumentieren/Berichterstatten über durchgeführte Erziehungsmaßnahmen
- Materialpflege
- Einkaufen von Spiel- und Kreativmaterial
- Teilnahme an Dienstbesprechungen und Mitarbeitergesprächen
- Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsangeboten


10.)Materialien
~~~~ ~~~~~~~~~
ErzieherInnen arbeiten zur Förderung der Kinder mit unterschiedlichen Materialien wie z.B. Mal- und Basteluntensilien unterschiedlichster Arten, Musikinstrumenten, Turngeräten, unterschiedlichen Geräten zur Medialen Bildung (Kassettenrekorder, CD.Spieler, Videorekorder), Spielmaterial (sowohl fertiges Spielzeug als auch Naturspielzeug wie Kastanien, Steinen, Eicheln, Bucheckern, etc.)

11.) Abschließende Worte
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ich hoffe, daß ich euch mit diesem Bericht einen ausführlichen Eindruck über meinen Beruf geben konnte. Vielleicht konnten dadurch sogar einige Vorurteile zum Berufsbild abgebaut werden. Erziehung ist nicht leicht, jedes Kind ist anders und bedarf auch entsprechend anderer Förderung.

Ich habe schon mit geistig behinderten Kinder gearbeitet, war sowohl im Kindergarten als auch im Hort tätig.............ein breites Spektrum, deren Erfahrungen mir sehr viel Spaß bereitet haben . "Nebenbei" habe ich meinen Beruf zum "Hobby" gemacht, denn ich habe selbst auch noch 3 Kinder.......Feierabend ist erst,wenn die Kids abends im Bett sind........;o)

©Sternchen1310
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Einstellungschancen:Einstellungschancen von Erzieher/in : 3,0 mittelmäßig
Aufstiegsschancen:Aufstiegsschancen von Erzieher/in : 3,0 mittelmäßig
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Kommentare
campimo
campimo, 09.03.2006
Super Bericht! Sehr interessant.
doelau
doelau, 09.03.2006
sh
HiRD1
HiRD1, 09.03.2006
SH. Gruß, Ralf
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simselmone

Erfüllend wenn man Arbeit hat

ein Testbericht von 2006-01-05 14:06:06 vom 05.01.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: wunderbarer Job...
Nachteile/Kritik: keine Jobs vorhanden - Kürzungen
Berufsbild
^^^^^^^^^^^^


Allgemein

Erziehe rInnen werden überwiegend in Tageseinrichtungen für Kinder, in Einrichtungen der Heimerziehung und sonstigen betreuten Wohnformen, sowie zunehmend in Freizeitangeboten und Ferieneinrichtungen der Jugendarbeit tätig. Träger dieser Einrichtungen sind Kommunen, freie Wohlfahrtsverbände, Kirchen und sonstige Träger der freien Jugendhilfe.

Kompetenzprofil

Den Erzieherberuf professionell auszuüben heißt u.a. die Individualität zunehmender ethnischer und sprachlicher Vielfalt von Familienkonstellationen wahrzunehmen und zu unterstützen.
Im Team arbeiten zu können und eigene Einstellungen und Arbeitsformen kritisch zu reflektieren und zugleich ein klares Bild über Kompetenzen und die eigene Rolle im Erziehungsprozess haben.
Geschick im Umgang mit der Motivation sind das A und O.
Fachliche Weiterbildung begleitet ein Leben lang und sollte immer praktiziert werden.
Mit gesellschaftlichen Veränderungen und pädagogischen Neuheiten umgehen können.
Das Klientel fordern und fördern, nicht nur beschäftigen.
Von einem Erzieher wird viel erwartet besonders in Zeiten in denen der "Verdummung" entgegengesteuert werden soll.
Aber am allerwichtigsten sind Beziehungsfähigkeit, Herzlichkeit und Freude am Umgang mit Menschen.



Arbeitsfeld
^^^^^^^^^^^^


Di e verbreitetsten Arbeitsfelder sind:

- Kindergarten/Kinderkrippen/Kinderhorte

Hier wird das Kind gemäß seiner jeweiligen Entwicklung entsprechend gefördert. Aufgabe eines Erziehers ist es u.a. die Aufmerksamkeit füreinander zu wecken und Akzeptanz/Toleranz zu unterstützen.
Eltern werden bei der Erziehung unterstützt und immer eingebunden.
Der Erzieher begleitet und macht Angebote.
An diesem Punkt möchte ich aufräumen mit dem Vorurteil das die Erzieher die Kinder nur beschäftigen, mit ihnen "Spielchen" machen und ein bißchen singen.
Jedes Angebot für Kinder und sei es ein Brettspiel oder Lied hat individuelle Hintergründe und sollen den Zweck der Förderung erfüllen.
Kinder lernen spielend und nur mit Spaß an der Sache.
Dieses Wissen macht man sich zum Vorteil.
Es muß darüber hinaus eine ansprechende und kindgerechte Gruppenatmosphäre geschaffen werden.
Auch die Ausarbeitung und Planung verschiedener Themen und Veranstaltungen gehören zur Arbeit.
Es müßen auch detalierte Entwicklungspläne zu jedem Kind verfasst werden um gezielter arbeiten zu können.

-Heime/Jugendlichenarbeit

Hier ist der Erzieher als Begleiter zu verstehen.
Kinder und Jugendlichen in Heimeinrichtungen müßen angeleitet werden in Themen die das tägliche Leben fordert.
Sei es die Hygiene oder das Sozialverhalten es muß auch hier individuell gearbeitet werden.
Dies tut man im Team mit anderen Kollegen, dem Jugendamt ,der Schule oder Ausbildungsstätte und idealerweise auch mit den Eltern oder Pflegeeltern(Angehörigen).
Im Regelfall arbeitet man hier in Schichtzeiten und gewährleistet immer einen Ansprechpartner. Darüber hinaus übernimmt man eine Mentorenfunktion von etwa 2 Kinder/Jugendlichen pro Erzieher.
Meist begleitet dieser den Jugendlichen bis zur Verselbständigung in eine eigene Wohnung.


Ausbildung
^^^^^^^^^^^^^


Ein mittlerer Bildungsabschluß und eine berufspraktische Vorbildung sind Voraussetzungen für die Erzieherausbildung.
Die berufspraktische Vorbildung kann eine abgeschlossene Ausbildung sein oder ein Jahr in einer sozialen Einrichtung wie dem Kindergarten.
Insgesamt währt die Ausbildung an den Fachschulen für Sozialpädagogik drei Jahre.
Diese gliedert sich in fachtheoretischem und fachpraktischen Unterricht.In der Fachpraxis werden von den Schulen organisierte Praktikas durchgeführt. Ein einjähriges Berufspraktikum, begleitet von der Fachschule durch Praxisbesuche und Blockunterricht, stellt das dritte Ausbildungsjahr dar.Die Ausbildung schließt ab mit einer größeren Arbeit und einer Prüfung (Kolloquium), die zur staatlichen Anerkennung führt.


Erklärung und eigene Erfahrung
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^


Ich bin nun 30 Jahre alt und habe den Beruf der Erzieherin gelernt. Ich arbeitete mit großem Erfolg in Jugendheimen und fühlte mich superwohl. Das war mein Traumjob. Im Kindergarten zu arbeiten lag mir nicht so aber das funktionierte auch-lag vieleicht auch an meinem Alter und meinen Erwartungen. Ich wollte eher mit älteren arbeiten.
Heute hab ich mich dann auch für eine eigene Familie entschieden und 2 Söhne in diese Welt gebracht.
Da ich nun nicht mehr Vollzeit arbeiten kann und etwas im Vormittagsbereich brauche bin ich richtig arm dran.
Kein Heim braucht jemanden nur am Vormittag und somit bliebe mir nur der Kindergarten.
Der aber stellt niemanden ein aufgrund finanzieller Engpäße.
Und wenn dann nicht Teilzeit.
Der Versuch mich dann als Ausbildungsbetreuer selbständig zu machen scheiterte dann wieder an finanzieller Unterstützung da ich ja dann eine soziale Einrichtung wäre die man kostenlos in Anspruch nehmen solle können. Mein Klientel hat ja kein Geld.
Der Bedarf wär ja da aber keine Kohle.
Das nenne ich traurig und sehe mich bald aufgrund meiner finanziellen Lage beim Plus an der Kasse sitzen.
Also lieber etwas spezielleres lernen ist mein Rat. Logopäden sind wohl sehr gefragt. Oder geht studieren.

So dann viel Spaß noch beim Bewerten.


Gruß
Simone
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Einstellungschancen:Einstellungschancen von Erzieher/in : 1,0 schlecht
Aufstiegsschancen:Aufstiegsschancen von Erzieher/in : 3,0 mittelmäßig
Verdienstmöglichkeiten:Verdienstmöglichkeiten von Erzieher/in : 4,0 gut
Sozialleistungen:Sozialleistungen von Erzieher/in : 3,0 durchschnittlich
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Kommentare
campimo
campimo, 05.01.2006
Ich finde Pädagogik in der Theorie sehr interessant. Wünsche dir, daß du es nochmal zurückschaffst in den Beruf. Vielleicht liest man sich mal. Grüße campimo
mausi4
mausi4, 07.01.2006
lg
Lidlefood
Lidlefood, 05.01.2006
sehr hilfreich
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Conny060370

Auch die Zielsetzung....

ein Testbericht von 2002-03-12 12:05:52 vom 12.03.2002
Empfehlung: ja
Auch die Zielsetzung,was will ich,spielt dabei auch eine große Rolle für die eigene Person.
Gerade als Mutter ist es nicht immer einfach jedem gerecht zu werden,oftmals bleibt dann irgendwann selbst auf der Strecke.Das muß bzw.ist aber nicht immer so.
Ursprünglich habe ich zwei Ausbildungen im Kaufmännischen Bereich absolviert und bin dann in den Pflegebereich gegangen.10 Jahre lang habe ich als Erziehungspflegehelferin gearbeitet mit Behinderten.Das hatte mir riesigen Spaß gemacht.Dadurch,daß ich bei mir privat sehr viel geändert hatte und einen weiteren Umzug hatte ,mußte ich meine Arbeit aufgeben,da diese Strecke im Rahmen der Unmöglichkeit bestand,diese Arbeit weiter nachgehen zu können.
Nun hatte ich mir hier auf die Suche gemacht,um in dieser Richtung aucvh weiter arbeiten gehen zu können,leider vergebens,da mir die Ausbildung dazu fehlte.
Dann kam mir die Idee in den Kopf,noch einmal eine Ausbildung zu machen,diesen Wunsch hatte ich schon lange,und erkündigte mich bei diversen Stellen,ob so etwas möglich wäre.Man gab mir die Möglichkeit auszutesten,ob ich dazu noch in der Lage wäre,trotz Familie noch einmal eine Ausbildung zu starten.Da klappte alles sehr gut,also bewarb ich mich an einer Schule und bekam einen Ausbildungsplatz.Nun freue mich riesig darauf,die Ausbildung machen zu können,wenn diese gut gemeistert ist,kann ich auch sofort in diesem Bereich wieder einsteigen.Diese Arbeit mit den Behinderten Menschen macht mir nämlich´riesigen Spaß und fest steht für mich,daß ich in dieser Richtung auch wieder weiterarbeiten möchte.
Da meine Kinder auch schon größer und selbstständiger sind kann ich beruhigt diesen Weg gehen ohne von mir denken zu müssen,da0ß ich egoistisch sei,denn die Familie ist dabei dennoch noch nie zu kurz gekommen.Und das ist das wichtigste dabei.
Bei meiner erneuten Ausbildung geht es um die Ergotherapie,die im Bereich der Behinderten und auch psychisch erkrankten Menschen helfen soll,Sachen zu entdecken,die ihnen Spaß machen,dementsprechend auf Grund ihrer Erkrankung den Alltag bewerkstelligen zu können und die Motorik zu verbessern.Da ich gerne die Verhaltensweisen dieser Menschen studiere,um ihnen Hilfestellungen im Ablauf des Alltages geben zu können,habe ich diesen Bereich gewählt.
...
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Kommentare
campimo
campimo, 30.04.2007
. NH LG .
elli61
elli61, 29.04.2002
Leider fehlt hier ein genauerer einblick in die Taumltigkeit des Erziehers.
funnyy
funnyy, 12.03.2002
hm uumlber den beruf selber bringst du kaum etwas
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Punica

Idealismuss ist gefragt ohne den geht nichts mehr.......

ein Testbericht von 2002-03-11 21:05:35 vom 11.03.2002
Empfehlung: ja
Auch ich habe den Beruf der Erzieherin erlernt und habe drei Jahre voll gearbeitet, seitdem bin ich zuhause weil ich selbst Kinder habe und möchte eigentlich aufgrund der entwicklung des Erzieherberufes nicht mehr in den Beruf zurück.

Um anderen eine einblick in dieses Berufbild zugeben schreibe ich diesen Bericht


Als Vorraussetzung für das erlernen dieses Berufes ist ein Realschulabschluß nötig.

Die Ausbildung unterscheidet sich in den einzelnen Bundesländern

In HESSEN gilt folgende Aufteilung

1. 2 Jahre "Vorpraktikum" in einer pädagogischen Einrichtung.Das zweite Jahr muss nicht zwingend in einer pädagogischen Einrichtung abgeleistet werden muss, sondern auch der Nachweis einer einjährigen Berufstätigkeit aussreicht
(welches ich als schwachsinnig empfinde, weil Berufsfremd)

Das pädagogische Jahr kann in einer beliebigen pädagogischen Einrichtung absolviert werden wie z. B. ein Kindergarten, ein Hort, ein Heim ......
In dem pädagogischen Jahr wird mit dem Träger der Einrichtung ein Praktikannten-Vertrag abgeschlossen der einem Ausbildungsverträg entspricht,also alle Versicherungstechnischen Bereich abgedeckt sind leider ist die Praktikanten Bezahlung mit 400,00 bis 500,00 sehr gering.
Im zweiten Jahre je nachdem welcher Tätigkeit man nachgeht ein normaler Arbeitsvertrag, wobei hier der Vorteil besteht das man etwas mehr Geld bekommt, wenn man auch in diesem Jahr im pädagogischen Bereich bleibt liegt das Gehalt bei etwa 700,00 DM.
Bis zur Vollendung des 18ten Lebenjahres besteht Berufschulpflicht, danach ist man davon befreit bzw. kann sich befreien lassen.



Nach den zwei Jahren folgt nun die schulische Ausbildung die ebenfalls zwei Jahre andauert und als Vollzeit schule zu sehen ist, diese Ausbildung schließt man dann mit der staatlichen Prüfung ab die Anerkennung genannt, staatlichen Anerkennung, erfolgt nach dem Anerkennungsjahr.
Der Lehrplan enthält folgende Fächer im ersten Jahr:Didaktik (Lehre vom Lehren), Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Bewegungspädagogik, Spielpädagogik und -didaktik, Kunsterziehung, Werken, Musik, Ethische Bildung (Religion) als Grundfächer.
Im zweiten Jahr wird er durch spezifizierte Bereiche ergänzt
(Wahlpflichtfächer): Heimerziehung, Kindergarten, Hort, und Sonderpädagogik(Behindertenarbeit),2 Fächer müssen belegt werden

Während der Schulzeit finden zwei Praktikas statt, einmal 4 Wochen im Kindergarten-Bereich und einmal 6 Wochen im Hort oder Heim-Bereich.In diesen Praktikas muss jeweils ein Bericht verfasst werden.
Während dieser gibt es allerdings keine Vergütung, der schulbesuch iss kostenfrei.


3. Teil
Das Anerkennungsjahr:
Um die Berufsbezeichnung staatlich anerkannte und geprüfte Erzieherin zu erlangen folgt zum Schluß ein praktisches Jahr welches in in einer pädagogischen Einrichtung erfolgreich absoviert werden muss. Sollte man während dieser zeit länger als 4 Wochen krank sein muss diese zeit nachgeholt werden.
während diesem Jahr wird man durch die Berufsschule betreut und durch Unterricht auf Themenschwerpunkte, die theoretisch, und schriftlich erarbeited werden ausgebildet.
Abschluss dieses Jahre ist die Mündlichen Prüfung (Kolloquim)sowie ein Praktikumsbericht über das gesamte Jahr.

Während des Anerkennungsjahres wird eine etwas bessere Vergütung gezahlt von ca 1200:-DM/Monat.

Nach Abschluß der Ausbildung stehen dann Arbeitsplätze im Bereich Kindergarten, Hort, Krabbelstube oder heim zur Verfügung, leider ist der Zugang in andere Bereiche meist mit einer höheren Qualifikation verbunden.

Der Berufsalltag ist je nach arbeitsform in der Einrichtung und nach Einrichtungsbereich unterschiedlich und lässt sich hier schlecht wiedergeben.....

Der gültige Tarif für Erzieherinnenist der BAT, der Beruf der Erzieherin ist keine gering bezahlter job allerdings reich wird man hier auch nicht, zu mal es kaum Auffstiegschancen gibt, lediglich zur stellvertretenden Leiterin oder zur Leiterin einer Einrichtung kann man sich hocharbeiten.


Erziehrin ist ein durchaus abwechslungsreicher und kreativer Beruf, allerdings muss man auch sehr viel Idealismus mitbringen um die alltäglichen Herrausforderungen zu bewältigen.
Viel ist abhängig von dem Bereich in dem man arbeitet oder dem sozialen Umfeld der Einrichtung.

Mein Tip an Euch wählt diesem Beruf nur wenn ihr wirklich überzeugt seid das ihr ihn auch sicher ausüben wollt seid euch bewusst das viele Dinge in der praxis nicht durchführbar sind aus vielen Gründen.

Nach fast 10 jähriger Pause und beruflichem Fremdgehen bin ich seid einiger Zeit wieder in meinem ursprünglichen Beruf zurueck ...und ich muss sagen er macht immer noch spass auch wenn er einem viel abverlangt ...

Viel Erfolg auf eurer beruflichen Laufbahn

wuenscht Euch

Puni
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Kommentare
campimo
campimo, 30.04.2007
. H LG .
elli61
elli61, 29.04.2002
Gut geschriebener Bericht, ich houmlre dort doch eine erfahrung herraus gerade was das umsetzen von Ideeen angeht.
Indigo
Indigo, 12.06.2002
Neben Idealismus ist heute vor allem Qualifikation, Empathie und fachliche Kompetenz gefragt. Ich stelle regelmaumlszligig Erzieherinnen ein. Viele Bewerberinnen koumlnnen nachdruumlcklich verdeutlichen, dass sie gern mit Kindern arbeiten und hochm
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saennchen

So gut möchte ich es auch mal haben....

ein Testbericht von 2002-03-10 12:26:07 vom 10.03.2002
Empfehlung: ja
...das hört man leider immer wieder, wenn man z.B. im Sommer draußen sitzt und die spielenden Kinder beobachtet.Das viel mehr dazu gehört als nur spielen, bedenken viele leider nicht.
Ich arbeite jetzt seit 2 1/2 Jahren als Erzieherin und weiss, dass es kein Beruf ist, den ich so bis zum Rentenalter ausüben möchte.
Ich finde die Arbeit mit den Kindern sehr spannend und man kann sich im kreativen Bereich ja auch ein Stück selbst verwirklichen.Dennoch wird die Arbeit, die man leistet, von 98 % der Gesellschaft (dazu gehören natürlich auch die Eltern) völlig unterschätzt.
Es hängt natürlich von einem selbst ab, was man aus seinem Beruf macht,aber auch nur bis zu einem bestimmten Punkt.Es trat bei mir schnell eine Alltäglichkeit ein.Und ich finde es mittlerweile nicht mehr superspannend jedes Jahr die Jahreszeiten,Feiertage,Feste usw. ähnlich vorzubereiten.Und hierin liegen nunmal die Erwartungen der Eltern.Für die ist es nicht wichtig, dass ihr Kind phantasievoll spielt oder gerade eine neue Freundschaft aufbaut.für die Eltern ist es leider immer noch wichtig, dass das Kind etwas Gebasteltes mit nach Hause bringt...dann hat es was gemacht.Sollte das ein paar Tage nacheinander nicht so sein, fragen sich die Eltern schon "was machen die da eigentlich den ganzen Tag??".
Wenn man über diese ganzen Vorwürfe bzw. Einstellungen etwas anders denkt, kommt schon manchmal Unmut auf.
Natürlich ist jeder Tag auch erfolgreich, denn man selber sieht ja die Fortschritte der Kleinen.Und es ist auch manchmal wirklich lustig, wenn man sieht wie schlagfertig diese kleinen Menschen schon sein können.
Trotzdem sollte man bedenken,dass die Ausbildung vier Jahre dauert,ohne dass man einen Pfennig (bzw. Cent) verdient, und die Chancen danach einen Job zu kriegen mittlerweile leider ziemlich schlecht sind,da das Berufsfeld der Erzieherin auch ziemlich beliebt und überlaufen ist.
Ich persönlich würde mir mehr Männer in diesem Beruf wünschen.Das würde auch viele neue Sichtweisen mit sich bringen...
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campimo
campimo, 30.04.2007
und was hat dieser Text mir der Ausbildung und dem Beruf als Erzieherin zu tun?
Conny060370
Conny060370, 12.03.2002
Es wird oft vergessen,daszlig der Tag immer wieder neu organisiert werden muss.Es ist ja nicht nur das aufpassen,es haumlngt sehr viel mehr davon ab,es ist egal ob man Erzieher im Kindergarten ist oder Erzieher in einem Behindertenheim.Jeder will irgen
elli61
elli61, 29.04.2002
Ein bisschen oberflaumlchlich da es doch viele moumlglichkeiten gibt als Erzieher zu Arbeiten,
Es ist jedoch wirklich so das die Arbeit vielfach nicht als solches gesehen wird, wer dies so sieht sollte mal ein eine Zeit in der Heimerziehung Arbeiten.
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