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![]() Verschwendete Zeit oder solide Ausbildung in der IT-Brancheein Testbericht von Kalle17482003-10-29 12:51:09 vom 29.10.2003 Empfehlung: ja Vorteile: breite Wissensbasis, vielseitige Einsetzbarkeit...Nachteile/Kritik: unterschiedliche Standarts in der Ausbildung,Anwendungsentwicklung: Dieses Berufsbild beschäftigt sich hauptsächlich mit kaufmännischen Aspekten. Es werden Praktiken gelernt die zur Erstellung bzw Anpassung von Software benötigt wird. Grundlagen der Netzwertechnik und ein gewisses IT-Grundwissen. Systemintegration: Dieses Berufsbild beschäftigt sich mehr mit der Hardware eines Computers hier wird die Netzwerktechnik und Hardwarekunde groß geschrieben. Ich habe mich für die Fachrichtung Anwendungsentwicklung entschieden. AUSBILDUNG & AUSBILDER: Ich habe meine Ausbldung in Form einer 2 jährigen Umschulung absolviert, darin waren insgesamt 5 Monate Praktikum enthalten, was die Sache schwierig macht da die reguläre Ausbildungszeit 3,5 Jahre beträgt. Im Berufsförderungswerk Dortmund habe ich den theoretischen Teil meiner Ausbildung absolviert. Zum Plan gehörten außer IT Wissen auch ein umfangreiches Grundwissen der Betriebswirtschaftslehre, Fachenglisch und Projektarbeit. Mein Praktikum habe ich als EDV-Supporter und Datenbankentwickler in der Stadtverwaltung Recklinghausen absolviert, dort habe ich die Rechner die in den Recklinghäuser Schulen installiert waren betreut und in einer Datenbankanwendung erfasst. Themen: -Grundlagen der Netzwerktechnik -Grundlagen der Elektrotechnik -Grundlagen der Programmierung -Grundlagen der Datenbankentwicklung -Grundlagen der Objektorientierten Programmierung -Betriebswirtschaftliche Grundlagen -Preiskalkulation -Verstehen und Formulieren von Fachenglisch -Datenbankprogrammierung mit ACCESS und Visual basic -Prozessorientierte Programmierung mit C -Projektarbeit inkl. -Projektmanagment -Projektplanung -Soll Ist Analyse -Erstellen von Pflichtenheften -Projektauswertung Prüfung: Theorie: Die Theorieprüfung für FIA besteht aus 3 Teilen. Im letzten teil werden die BWL Kenntnisse abgefragt.Dieser teil der Prüfung ist wenn man gut vorbereitet ist der einfachste und selbst wenn man eher wenig weiß kann man viele Fragen allein durch logisches Ausschlussverfahren lösen. Die beiden anderen Teile die sogenannten Kern und Fachquali sind da schon schwerer. Diese sind von Jahrgang zu Jahrgang auch unterschiedlich schwer. Aber das größte Problem der beiden Teile war die zu knapp bemessene Zeit. Praxis: Für die praktische Prüfung muss ein Projekt absolviert werden. Das dann mit folgenden Noten bewertet wird. Die erste Note gibt es für eine schriftlich Doku. Hier muss ausführlich (70 Seiten)beschrieben werden welches Projekt durchgeführt wurde. Dabeiist es nicht wichtig das Projekt kompliziert zu gestalten sonder strukturiertes Arbeiten wird hier gewürdigt. Die 2.Note gibt es dann für eine Präsentation, in der das Projekt nochmal mündlich vorgestellt wird. Dann findet noch ein fachgespräch statt, indem Backgroundwissen über das Projekt abgefragt wird. Aus diesem fachgespräch resultiert dann die 3. praktische Note. Meinung: Das Berufsbild des fachinformatikers bietet ein weitreichendes Wissensgebiet für alle IT Interessierten. Um die Ausbildung problemlos zu schaffen sollte man über ein Abitur verfügen oder zumindest ausgeprägte Vorkenntnisse. Abstrakt logisch zu denken sollte einem keine Schwierigkeiten machen und man sollte bereit sein sich ständig weiter zu bilden. Probleme in der Ausbildung sind meist abhängig von dem ausbildenten Betrieb bzw Schule. Der Rahmenplan der Ausbildung ist ausgewogen und bietet den Ausbildern nochmals eine spezialisierungsmöglichkeit. In meiner Ausbildung lag der Schwerpunkt im kaufmännischen Bereich. Fazit: Auch wenn es momentan auch als FIA schwer ist einen Job zu finden ist diese Ausbildung absolut empfehlenswert. Die Ausbildung vermittelt zwar nur Grundlagen die aber absolut ausbaufähig sind wenn man sich mit den Themen intensiver beschäftigt. ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Frauen als Fachinformatiker - unmöglich ? Nein!ein Testbericht von Diana2004-02-26 15:33:46 vom 26.02.2004 Empfehlung: ja Vorteile: Es ist eine Herausforderung! Willensstärke und Durchsetzungsvermögen werden trainiert...Nachteile/Kritik: Es werden einem viele Steine in den Weg gelegt. Es ist nicht immer leicht!dies hier, wird mein erster Bericht, also bitte ich eventuelle auftretende Unklarheiten zu entschuldigen. :) Ich bin nun 20 Jahre alt und im dritten Lehrjahr zur Anwendungsentwicklerin Fachinformatik und möchte euch ein wenig darüber erzählen. Doch meine eigentliche Kernaussage wird die inzwischen sehr veraltet doch leider (!) immernoch aktuelle Aussage: "Frauen gehören nicht in diesen Bereich" widerlegen! In der (zweiten) neunten Klasse der Realschule, beschloss ich, dass mein zukünftiger Beruf irgendetwas mit Computer zu tun haben sollte. Konkrete oder genaue Vorstellungen was ich eigentlich genau wollte, hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Jedoch hatte unsere Deutschlehrerin einen Ausflug ins Arbeitsamt geplant, was bei mir auf grosse Begeisterung traf, würde ich mich doch dort endlich mal genauer informieren können. Tatsächlich standen unserer Klasse dann auch einige dieser Berater zur Verfügung und ich schnappte mir gleich den Herrn Baupecker. Dieser schon ältere Herr (ich schätzte ihn so um die 50), lächelte mich freundlich, fast auf väterliche Weise an und fragte mich was ich denn mal werden wollte. Mir fehlte gerade noch der Zusatz "wenn du mal gross bist." Als ich ihm dann erläuterte das ich vorhätte etwas mit Computern zu arbeiten, wünschenswerterweise Anwendungsentwicklung oder Systemintegration, gefror sein Lächeln eigenartiger Weise etwas. Ob ich mir denn ganz sicher sei? Als Realschülerin wäre so etwas nicht so leicht zu verwirklichen und als Mädchen... *Bong* Das hatte gesessen! Und als Mädchen hätte ich eh keine Chancen, soviel hatte mir der freundliche Herr Baupecker damit sagen wollen. Bis Dato hatte ich mir über solche Nebensächlichkeiten noch keinerlei Gedanken gemacht. Genaugenommen kannte ich dieses schwarz-weiss Denken Schema nicht. Das ich es, nur mit der mittleren Reife, nicht unbedingt leicht haben würde, nun gut das war einzusehen. Aber seitwann würde denn bei so einem Beruf das Geschlecht eine Rolle spielen? Ich hatte ihm doch nicht erzählt das ich Bundeskanzlerin werden wollte. Nun sprach der gute Mann eine ganze Weile recht wild auf mich ein. Hotelfachfrau, Bürokauffrau, Arzthelferin.. solche Wortfetzen flogen mir geradezu um die Ohren. Aber da ich ja nun bekanntlich, nun gut für sie werte Leser vermutlich weniger :), stur sein kann wollte ich von ihm wissen was ich für einen der beiden von mir genannten Berufe mitbringen müsse als Vorraussetzung. Das schockierte ihn und da ich ja auch noch durchgefallen sei letztes Jahr, seien meine Aussichten auf solch einen Beruf wie ich ihn mir wünschte bei gleich 0. Damit lies er mich recht unsicher zurück. Tage und Wochen versuchte ich mich mit diesem Thema auseinander zu setzen und fand KEINERLEI Grund mich nicht für meine beiden Wunschberufe zu bewerben. Noch dazu hatte ich nun sehr gute Noten! Gedacht, getan. Doch so schnell wie ich die Bewerbungen verschickte, so schnell kamen die meisten auch wieder zurück. Ich wurde schließlich und endlich zu insgesamt 5 Bewerbungsgesprächen, einschließlich einem Einstellungstest, eingeladen. Nach vielem Hin und her hatte mich dann meine jetzige Firma tatsächlich eingestellt und das obwohl ich ein Mädchen bin! Nachdem ich nachgefragt hatte, muss ich leider dazu sagen das ich das einzige Mädchen bin das sie jemals in diesem Beruf ausgebildet haben. Jedoch war ich glücklich und zufrieden! Die Leute hier sind total nett, brachten und bringen mir viel bei und akzeptieren mich so wie ich bin. Als Mensch und Frau mit den Fähigkeiten die mir eben in die Wiege gelegt wurden und die mich für diese Beruf als Anwendungsentwicklerin sehr wohl qualifizieren. Doch dann begann das Drama.. Das Drama mit dem Namen Berufsschule. Liebe Frauen, wenn sie gleich weiterlesen, lassen sie sich nicht entmutigen, jedoch.. die ersten beiden Berufsschuljahre waren der absolute Horror. Es war grauenhaft! Ein anderer Azubi der Firma und ich hatten gleichzeitig Blockunterricht (alle 6 Wochen für 2 Wochen) und waren auch in einer Klasse. Und diese Klasse bestand aus 27 Jungen und 3 Mädchen. An und für sich kein Problem für mich, ist ja in der Firma auch nicht anders. Doch war ich mit meinen 18 Jahren leider schon 2-3 Jahre älter als der grossteil der Klasse wovon die meisten leider auch wieder dieses Denken hatten "Frauen als Programmierer .. das ist undenkbar!" Dementsprechend oft habe ich ihre Ablehnung auch zu spüren bekommen. Die beiden anderen Mädchen waren auch in ihrer Firma zusammen und liesen auch keinen anderen, ob männlich oder weiblich, in ihre kleine "Gruppe". Bis auf meinen Arbeitskollegen hatte ich also quasi niemanden, was ich in Gruppenarbeiten und ähnlichem hart zu spüren bekam. Und, seien wir uns ehrlich.. Einen dummen Spruch steckt man weg! Auch zwei oder mehr.. aber sich Jahrelang alle paar Wochen ständig und immerwieder dumme Sprüche zu hören. Das zermürbt wahnsinnig! Irgendwann war ich dann nur noch am schwänzen der Berufsschule, heulte mich bei meinem Ausbilder aus und war ein seelisches Wrack wenn es wieder hieß: Berufsschulzeit! Doch meine Firma setzte, dank der Gespräche mit meinem Ausbilder, alles mögliche in Bewegung und lies mich in eine andere Klasse versetzen. Nun bin ich das einzige Mädchen unter lauter jungen Männern in meinem Alter und ich fühle mich Pudelwohl. Es geht darum gemeinsam etwas zu lernen und zu erarbeiten und es steht niemals das Geschlecht im Vordergrund wenn es darum geht ob man für diesen Beruf geschaffen ist, oder eben nicht. Ich gebe allen Frauen die diesen Beruf erlernen wollen den Rat: Beissen sie sich durch, wenn sie Probleme haben, wenden sie sich an ihre Firma! Bestehen sie auf ihre Rechte! Dieser Beruf ist für Männer genau wie für Frauen geschaffen und man sollte sich nicht einschüchtern lassen. Inzwischen gehe ich wieder total gern in die Berufsschule, bin fast traurig das die Ausbildung fast vorbei ist und freue mich diesen steinigen Weg gegangen zu sein und fühle mich auch gewappneter für mein zukünftiges Berufsleben. Gruss Diana P.S Das heisst natürlich NICHT das alle Männer so denken! Leider habe ich eben vieles nicht anders kennengelernt. ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Einstellungssystem absoluter Schwachsinn!ein Testbericht von FireWireDE2003-11-16 02:35:42 vom 16.11.2003 Empfehlung: ja Vorteile: - Guter Job für absolute Computerfreaks!...Nachteile/Kritik: - Schlechte Verdienstmöglichkeiten - Keine oder kaum noch Stellen vorhandenIch muss nun doch mal loswerden das das Einstellungsystem für Fachinformatiker Azubis absoluter käse hoch drei ist! Da steht bei jeder Stellenausschreibung sehr gute Mittlere Reife oder Abitur dran. Meiner Erfahrung nach sind aber nur die in dem Beruf gut, die dafür leben. Ich habe Leute ohne Schulabschluss gesehen die in dem Beruf bei weitem besser waren als jeder Abiturient. Das Problem ist halt das die meisten Personalcheffs nur aufs Zeugniss und den Schulabschluss schauen - meiner Meinung nach ein absoluter Fehler. Ist die Deutsche Wirtschaft deshalb so am Boden weil wir die falschen Leute einstellen? Denkt mal drüber nach! Gruss, FireWireDE! ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Umschulung Fachinformatiker Systemintegrationein Testbericht von MC-Surf2003-10-06 22:19:59 vom 06.10.2003 Empfehlung: ja Vorteile: Weiterbildung ist immer gut...Nachteile/Kritik: schlechte Schule, schwer eine gute Schule zu findenÜber die Umschulung, die vom Arbeitsamt gefördert wurde, kann ich sagen, dass es ein "Schuss in den Ofen" war. Nach eine Einführung in der Schule, die ca. 2 Monate dauerte, wurde das Netzwerk der Schule 3x von einem oder mehreren Teilnehmern geplättet. Nun, wenn die das ganze Netz offen lassen wie ein Scheunentor; da konnte man sogar in die Buchhaltungsdaten einsehen. Dann wurde uns Teilnehmern untersagt eigene Daten in und aus der Schule mitzunehmen. Die ganzen Dokumentationen, Wochenberichte, etc. konnten wir zu Hause nicht weiterbearbeiten oder nachlesen. Nach einigen Beschwerden über das Arbeitsamt konnten wir dann doch wieder unsere Daten auf Diskette ziehen. Von Virenscanner oder einem ordendlich eingerichteten Netzwerk, auf dem die Teilnehmer nur eingeschränkten Zugriff haben, hat der Schulungsleiter wohl noch nichts gehört. Später mussten wir uns dann 3 Monate lang Buchhaltung und "Grundlagen Mathematik" reinfeifen. Dabei waren solche Aufgaben wie "gegen 0 rechnen" oder "Solver" und "Limes" ein risiges Thema. Wann braucht man so etwas? Die wichtigen Themen wie Netzwerk oder Linux wurden nur gerade mal 1 Woche lang besprochen. Dabei traten bei Linux noch einige Probleme auf und uns gingen auch noch ein paar Tage flöten. Was ich dort wirklich gelernt habe kann ich nicht so genau sagen, denn einiges wusste ich schon vorher, da ich schon in der EDV-Branche gearbeitet habe, und den Rest haben wir uns durch Teamarbeit mit einigen Teilnehmern erarbeitet. Fazit: Ich würde wesendlich länger Überlegen wenn ich nocheinmal vor der gleichen Entscheidung stehen würde. Durch die Umschulung habe ich jetzt eine zweite Ausbildung und Erfahrungen die mir keiner mehr nehmen kann. Trotz der kaotischen Prüfung, wo selbst die Prüfer einige Bedenken haben, besteht die Hoffnung dass man diese auch Bestehen kann. Natürlich sollte man sich gut auf die Prüfung vorbereiten und sich auch gut im Informatikbuch auskennen. Bei der Umschulung ist auch positiv zu bewerten, dass ein Praktikum von 6 Monaten absolviert werden muss. Dabei hat man die Möglichkeit sich zu beweisen und in der Firma eingestellt wird. Meine Vermutung ist jedoch dass die Firmen gerne eine "billige Arbeitskraft" möchten (Praktikant), aber dann doch keinen neuen Mitarbeiter einstellen. Da kommen dan die Aussagen wie "schlechte Auftragslage", "Kunden zahlen nicht" oder "Kunden ziehen Aufträge zurück", etc. ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Ausbildung zur Fachinformatikerin (Anwendungsentwicklung)ein Testbericht von Envie30002003-10-05 13:05:18 vom 05.10.2003 Empfehlung: ja Vorteile: interessanter, zukunftsträchtiger Beruf...Nachteile/Kritik: Schule erfüllt oft nicht die Ansprüche-- Berufsbild -- Der Beruf des Fachinformatikers ist relativ neu. Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die Ausbildung erfolgt zum einen im Ausbildungsbetrieb und zum anderen in der Berufsschule und dauert im Regelfall 3 Jahre. Die Ausbildung ist in zwei Fachrichtungen möglich: Anwendungsentwicklung (AE) und Systemintegration (SI).. Die Berufe des Fachinformatiker AE und SI sind Teil der neuen IT-Berufe, die es seit 1997 erst gibt. Weiterhin gehören zu dieser Gruppe die Informatikkaufleute, die IT-Systemkaufleute und die IT-Systemelektroniker. Während des Ausbildungsverlaufs soll man sogenannte Kern- sowie Fachqualifikationen erwerben. Diese beiden Worte beschreiben die Ausbildungsinhalte, die einem in Schule und Betrieb während der 3 Jahre beigebracht werden sollen. Die Kernqualifikationen umfassen fünf Themenblöcke. (Sie sind übrigens bei allen IT-Berufen gleich): 1. Der Ausbildungsbetrieb 2. Geschäfts- und Leistungsprozesse 3. Arbeitsorganisation und -techniken 4. IT-Produkte und Märkte 5. Herstellen und Betreuen von Systemlösungen Die Fachqualifikationen sind bei den IT-Berufen unterschiedlich. Hier sind die des Fachinformatikers Anwendungsentwicklung: 1. IT-Systeme 2. Kundenspezifische Anwendungslösungen 3. Fachaufgaben im Einsatzgebiet, das der Betrieb festlegt. -- Voraussetzungen für den Beruf-- Die meisten Betriebe verlangen einen Realschulabschluss oder das Abitur. Als Fachinformatiker beschäftigt man sich täglich mit dem PC. Somit sollte man also ein großes Interesse an Aufbau und Bedienung eines Computers mitbringen. Das Programmieren ist wohl bei den meisten Fachinformatikern die Hauptaufgabe in ihrem Betrieb. Dafür braucht man ein gutes Verständnis für Logik. Wenn man diesen Ausbildungsberuf ergreifen will ist es hilfreich, vorher schon einmal in die Programmierung „hineingeschnuppert“ zu haben. Bei mir in der Berufsschule wurden die Grundlagen der Programmierung sowie die Programmierlogik nicht wirklich besprochen und es wurde gleich angefangen kleine Programme zu schreiben. Meine Klassenkameraden ohne vorherige Programmiererfahrung hatten dadurch einen relativ schweren Start. Des weiteren wird bei den meisten Ausbildungsbetrieben Wert auf Teamfähigkeit gelegt. Das macht auch Sinn, da man im Berufsalltag viel mit Kollegen zusammenarbeiten und entwickeln muss. Gute kommunikative Fähigkeiten sind auch hilfreich. Zum Berufsbild z.B. gehören die Beratung und Schulung von Kunden oder Anwendern und bei der Abschlussprüfung gibt es einen mündlichen Teil, die Präsentation seines Abschlussprojekts, aber dazu später mehr. Als letztes sollte man viel Lernbereitschaft mitbringen. Gerade in diesem Berufszweig wird man aufgrund der Weiterentwicklungen wohl nie auslernen. -- Berufsschule -- Die Berufsschule findet normalerweise an 2 Tagen der Woche statt. Bei mir ist das etwas anders durch sogenannte Blockzeiten geregelt. D.h. das ich immer eine gewisse Zeit am Stück abwechselnd im Betrieb und in der Schule verbringe. Ein Schulblock dauert jeweils 2-3 Wochen. Ich habe festgestellt, dass die Qualität des Berufsschulunterricht stark lehrer-abhängig ist. Viele Lehrer haben von den Inhalten, die sie beibringen sollen, weniger Ahnung als einige Schüler mit Vorkenntnissen. Entschuldigungen wie „Ich weiss über Thema XY auch noch nichts, also lernen wir es gemeinsam kennen“ kommen vor. Natürlich ist das nicht der Regelfall (glücklicherweise!). Außerdem lässt die PC-Ausstattung an einigen Schulen zu wünschen übrig. Wenn im Programmier-Unterricht nicht für jeden Schüler ein PC vorhanden ist, ist der Lerneffekt nicht sonderlich hoch. -- Betrieb -- Während in der Schule die theoretische Ausbildung stattfindet, sollte der Betrieb die praktische Ausbildung leisten. Die Aufgaben des Auszubildenden im Betrieb hängt stark von der Art des Betriebes ab. Ich arbeite z.B. bei einer Bank und entwickle die meiste Zeit verschiedene Programme, die die Sachbearbeiter der Bank nutzen. -- Prüfungen -- Im 2. Lehrjahr steht eine schriftliche Zwischenprüfung an. Ich habe sie noch vor mir, somit weiß ich nicht genau wie sie aussieht. Am Ende der Ausbildung kommt die Abschlussprüfung. Sie besteht aus 3 Teilen. Zum einen muss man ein Projekt bei der IHK einreichen und, wenn es genehmigt wurde, durchführen. Das Projekt ist bei den meisten eine Softwarelösung für den Betrieb. Dieses Projekt muss auch dokumentiert werden und zum Schluss steht die Präsentation des Projekts vor einigen Prüfern an. Der 3. Teil der Prüfung ist eine schriftliche Abfrage des Gelernten der letzten 3 Jahre. Sie findet bei der IHK statt und dauert insgesamt 240 Minuten. -- Fazit -- Entgegen dem Trend vor einigen Jahren sind mittlerweile auch Informatiker nicht mehr ganz so rar und damit wird es schwerer nach der Ausbildung eine Arbeitsstelle zu finden, wenn man vom Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wird.. Die Ausbildung macht mir aber bis jetzt sehr viel Spaß, auch wenn die Schulausbildung nur zum Teil meine Erwartungen erfüllt. Ich kann diesem Beruf jedem empfehlen, der Spaß am Programmieren und am Umgang mit dem PC hat. ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Von Bits, Bytes und der Integration von Systemenein Testbericht von wpwebmaster2003-08-10 10:27:44 vom 10.08.2003 Empfehlung: ja Vorteile: Hoch technisierter Ausbildungsberuf, teilweiße kaufmännische Inhalte, vernünftig bezahlt...Nachteile/Kritik: Von schwächelnder Wirtschaft leider auch betroffendass dies ein guter Anlass wäre um über diesen Beruf mal einen Beitrag zu schreiben, wie ich es bei Dooyoo einst getan habe als ich mich das erste Mal für zwei Wunschberufe entschieden habe ;-) Für jemanden wie mich, der viel mit Bits und Bytes zutun hat und sich persönlich sehr für Computer interessiert beantwortet sich die Frage nach möglichen Wunschberufen sehr schnell... IT Systemkaufmann, IT System Elektroniker, ... doch warum ausgerechnet der Fachinformatiker FR Systemintegration? ***************** Allgemein es ***************** Die Ausbildung zum Fachinformatiker ist eine, nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannte, Ausbildung mit nur zwei Fachrichtungen. 1. Systemintegration 2. Anwendungsentwicklung Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration planen, konfigurieren und administrieren während ihrer Ausbildung und späteren Arbeit Informations- und Telekommunikationssysteme während Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung - wie der Name schon vermuten lässt - auf der Anwendungsebene entwickelnd, sprich programmierend, tätig sind. Sie arbeiten dabei in Systemhäusern, Rechenzentren o.ä. - eben dort wo entsprechende Technik Anwendung findet. Die Ausbildung dauert wie so viele Ausbildungen 3 Jahre und findet in der Regel auch im Dualen System statt, wobei an manchen Ausbildungsorten auch gerne der so genannte Blockunterricht anfällt und dieser tendenziell zunimmt, da der Berufsschulunterricht häufig projektbezogen durchgeführt wird. Im Folgenden beschränke ich mich auf die Fachrichtung Systemintegration, da ich für meinen Teil mich auf diese festgelegt habe und dazu eher was sagen kann als zur Fachrichtung Anwendungsentwicklung. ***************** War um ich mich für den Beruf entschieden habe ***************** Wie eingangs bereits erwähnt habe ich ein großes Interesse an Computern. Ich befasse mich auch seit nun mehr 5 Jahren mit Computern und habe mich von Spielen, über Grundlagen der Programmierung bis hin zur lokalen und globalen Vernetzung von Computern schon mit den verschiedensten Themen eingehend beschäftigt. Keine Ahnung, weshalb ich so eine Affinität zur EDV habe – meine Affinität zu Technik an sich hält sich in Grenzen – aber für mich stand seit den ersten Gängen zum Berufsinformationszentrum fest, dass es ein Beruf sein sollte in dem ich mit EDV zutun habe und bei der im Optimalfall der Computer auch im Mittelpunkt stehen würde – habe ich bei meiner Ausbildung zum Mediengestalter natürlich nicht ganz so toll getroffen. Diese Ausbildung trifft das sehr gut und bietet genügend Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten um nach der Ausbildung nicht auf der Stelle zu trampeln. ***************** Tätigkeiten / Inhalte der Ausbildung ***************** Während der Ausbildung soll man viel über das betriebliche Umfeld lernen – geschäftliche Prozesse kennen lernen, muss sich mit Datenschutz und der Konzeption von IT Systemen befassen, Systeme aufbauen und pflegen. Die Ausbildung ist somit zwar hoch technisiert, aber enthält auch einige kaufmännische Aspekte die die Ausbildung zum Fachinformatiker ein wenig abrunden. Während der Ausbildung im Betrieb wird man in Projekten Systeme planen, Systeme aufbauen, Betriebssysteme installieren, Netzwerke aufbauen und konfigurieren. Entweder innerhalb des Hauses oder auch beim Kunden. Das dazugehörige Fachwissen erlernt man während der Ausbildung oder hat man im Optimalfall zu Teilen schon vorher gesammelt. ***************** Finanzielle Aussicht ***************** Die Ausbildungsvergütung von Fachinformatikern wird tarifvertraglich festgelegt und betrug, laut Angaben des Arbeitsamts, im Jahr 2002 wie folgt: 1. Ausbildungsjahr: € 628 2. Ausbildungsjahr: € 676 3. Ausbildungsjahr: € 736 Leider konnte ich keine Information über Durchschnittsgehälter ausgebildeter Kräfte finden, aber man darf vermuten, dass diese ausreichend hoch sind ;-) ***************** Weiterbildung und Spezialisierung ***************** Natürlich ist es auch bei diesem Beruf möglich, sich nach der Ausbildung weiterzubilden. Es kann hier zwischen innerbetrieblichen Skill-Seminaren und externen Fortbildungen beispielsweiße zum geprüften Ausbilder, zum staatl. Geprüften Techniker oder Technischen Fachwirt unterschieden werden. In Hinsicht auf das betriebliche Umfeld gibt es Möglichkeiten der Spezialisierung, die Systembezogen sein können – sei es der Systemintegrator in Rechenzentren, funktionsbezogen als z.B. Netzwerkadministrator oder Spezialisierungen nach entsprechender Berufserfahrung zum Beispiel als Qualitäts-Manger für IT Systeme oder DV-Projektleiter. Die Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten sind also vielfältig und lassen ausreichend Freiraum für berufliche Weiterentwicklung. ***************** Arbeitsmarkt ***************** Leider macht die schwächelnde Wirtschaft auch vor dem IT Zweig nicht halt und somit sind auch knapp 40 000 Arbeitslose mit diesem Zielberuf zu verzeichnen, was bei > 400 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen aber wieder relativ normal wirkt. (Der Mediengestalter z.B. hat ca. 5000 Arbeitslose bei einer Anzahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigen von gerade mal 21 000) Allerdings muss man auch sagen, dass die IT Branche weiterhin Kräfte braucht und wohl auch in Zukunft brauchen wird, dass jedoch gegenwärtig auch hier Arbeitsplatzengpässe von denen man nur hoffen kann das sie in wenigen Jahren, zum Beispiel nach Ende meiner Ausbildung, nicht mehr da sind. ***************** Fazit *************** ** Ich habe mich für diesen Beruf entschieden weil er eine schöne Abwechslung zwischen Technik und kaufmännischen Inhalten darstellt und berufliche Perspektive hat. Die Zugangsvorrausetzungen sind im Regelfall übrigens relativ hoch, wobei ich sagen muss das man bei einem entsprechendem Auftritt auch Chancen hat eine Ausbildung mit einem Hauptschulabschluss zu bekommen – den so ist es mir gerade ergangen. ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Berufsbild des Fachinformatikersein Testbericht von freak-nuernberg2002-12-23 10:52:02 vom 23.12.2002 Empfehlung: jaFachinformatiker oder nicht? Studieren oder Ausbildung? Wer sich für Computer, Software und verbeserung an Software interessiert, der Spaß hat seine eigenen Programme zu schreiben und gerne an kniffligen Aufgaben sitz, für den ist der Beruf des Fachinformatikers genau das richtige. Da ich schon oft aus meinem Bekanntenkreis gehört habe, dass das Studieren dieses Berufes zu stark theoretisch angelegt ist, ist es Sinnvoller eine Ausbildung in einem Betrieb zu machen. Bei der heutigen Wirtschaftslage, ist die Wahl des Betriebes nicht ganz unbedeutend, da viele kleine Firmen ihre Kosten einfach nicht mehr decken können und in Insolvenz gehen, was bedeuten würde, dass man auf der Straße sitz. Um dieses Risiko nicht eingehen zu müssen, sollte man sich bei einem größeren Unternehmen bewerben. Im letzten September begann ich mit meiner Ausbildung zum Fachinformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung und bisher machte ich in meinem Betrieb nur gute erfahrung. Nun jedoch zur Schule! Was sich als Wirklich schwierig erweist, ist das erlernen der Programmiersprache, denn in der Schule wird in den zwei bzw. drei Jahren nur an der Oberfläche der Programmiersprache gekratzt und man muss wirklich viel selber machen, um auch das Umsetzen zu können, was man sich vorstellt. Empfählenswert ist das Grundlagenbuch von Databecker, in dem man alles nachlesen kann. In diesem Buch ist jedes Element und jedes Thema ziemlich genau und vor allem sehr gut verständlich erklärt. Wer sich jetzt dafür entscheidet, kann das Buch für 25 € statt für 45 € bei Databecker bestellen. Ich hoffe ich konnte euch das Bild des Fachinformatikers etwas näher bringen. Viel Spaß beim bewerten und kommentieren. Mit freundlichen Grüßen Jürgen ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Fachinformatiker die Richtige Entscheidungein Testbericht von DarthCarnage2002-08-06 16:13:53 vom 06.08.2002 Empfehlung: jaIch muss sagen es waren 3 Super Jahre und ich habe viel gelernt. Wer Computer oder Programmieren sein Hobby nennt sollte ernsthaft darüber nachdenken eine Ausbildung als Fachinformatiker zu absolvieren. Jedoch ist nicht immer alles Gold was glänzt und es kommt auch sehr stark darauf an in was für einer Firma man arbeitet. Ich hatte das Glück in einer Super Firma meine Ausbildung zu machen in der ein Spitzen Betriebsklima herrschte. Doch ist es auch oft der Fall, das Azubis ausgenutzt und für billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Dies ist gerade in dieser Branche sehr oft verbreitet, da unter anderem kein Tarifrecht für die IT Branche existiert. Der Verdienst in der Ausbildung lässt wohl auch unter anderem deshalb etwas zu wünschen übrig und liegt oft an der gesetzlichen Untergrenze. Hat man es aber einmal geschafft stehen einem alle Wege offen und es liegt an einem selbts wie viel man aus sich macht und wie viel man später mal verdient. Auch die Kameradschaft innerhalb meiner Schulklasse war bestens und ich habe einige gute Freunde gewonne, die natürlich auch alle mein Hobby und meine Interessen teilen. Doch wer denkt die Ausbildung sei ein Zuckerschlecken der sollte auf der Hut sein. Die Schule ist zwar nicht wirklich schwer zu bewältigen wenn man immer da ist aber die Prüfungen am Ende sind dafür um so heftiger. Wer sich aber 1- 2 Monate vorher hinsetzt und jeden Tag ne Stunde lernt der sollte auch dies ohne Probleme bewältigen können und mit einer guten Note sein Zeugniss schaffen. Ich habe mir auch nicht die Seele aus dem Leib gelernt und habe es trotzdem mit ner 1,8 geschafft. Also wie schon gesagt wer spass an Computern hat der sollte sich nicht scheuen und diesen Berufsweg einschlagen. Es lohnt sich!!! Als letzter Tipp: Versucht vorher so viel wie möglich über eure möglich zukünftige Firma herauszufinden. Damit ihr wisst auf was ihr euch einlasst. Ok Noch etwas zum Inhalt der Ausbildung Es sollen unter anderem folgende Themen behandelt werden. Kaufmännischer bereich: Einkauf / Verkauf Marketing und allgemeine BWL Themen Technischer Bereich Netzwerktechnologie PC Architekturen und allgemeine Technische Entwicklung in der IT Branche Software Programmierunng in z.B. Java /PHP/ Visual Basic/ HTML Außerdem soll der Umgang und die Administration von Betriebssystemen gelernt werden. Was nun speziell gelernt wird hängt stark von der Firma ab in der man ist aber folgende Dinge kommen meist in der Abschlussprüfung dran Netzwerkplanung mit allem drum und dran IP Berechnungen Access Excel SQL Programmieren in einer Programmiersprache deiner Wahl und ein bissel BWL Kostenrechnungen und solche Dinge Eigentlich sollen Fachinformatiker laut lehrplan ein komplettes Unternehmen alleine führen können aber in den Prüfungen kommt immer ähnliches dran wie oben erwähnt ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Schwierige (einfache) Enstcheidungein Testbericht von JNeudorf2002-07-30 14:31:20 vom 30.07.2002 Empfehlung: jaDann wirst Du Dir auch irgendwannmal die Frage stellen: Studieren oder Ausbildung? Ich hatte mich damals gegen das Studium entschieden, da es viel zu lange dauert und man quasi später das gleiche tut, wie ein ehemaliger Auszubildender. Nur noch etwas theoretischer. Ich aber wollte programmieren. Nun stellt sich die Frage: schulische oder duale Ausbildung? Die duale Ausbildung ist natürlich, der finanziell günstigere Weg, den auch ich eingeschlagen habe. Der Vorteil bei einer schulischen Ausbildung ist, dass man tiefer in die Materie eindringt. Aber was nützt die ganze Theorie, wenn man es nicht praktisch umsetzt, was in der dualen Ausbildung gegeben ist??? Und schon folgt die nächste Frage: Welche Fachrichtung soll es denn sein? Anwendungsentwicklung oder Systemintegration? Oder gar eine Ausbildung zum Informatikkaufmann? Wer sich mehr für die hardware-technischen Dinge wie Innenbau von PCs und Servern, Vernetzung usw. interessiert, der ist bei der Systemintegration gut aufgehoben. Für die kaufmännischen Dinge, wie z.B. Auswertungen sind die IT-Kaufmänner (und -frauen) zuständig. Ich hatte mich für die Anwendungsenticklung entschieden, da ich, wie das Wort schon sagt, Anwendungen entwickeln, heißt programmieren wollte. Hier hat man mehr mit Programmplanung (PAP, Struktogramm), Dokumentation (div. Konzepte, Anwenderhilfe) und natürlich Programmierung in verschiedenen Sprachen zu tun. Nun bin ich im zweiten Ausbildungsjahr und bin.... sehr zufrieden!!! Noch ein abschließender Tip: Sehr wichtig ist die Berufsschule! In normalen Berufsschulen wird oft nur wenig beigebracht. Ich hatte das Glück am b.i.b. in Paderborn zu landen, einer privaten Schule. Dort ist der Unterricht fördernd und interessant. Fragt bei dem Vorstellungsgespräch nach der Berufsschule! Durch eine gute berufsschulische Grundlage steigern sich die Verdienst- und Karrieremöglichkeiten. Auf eine Schule wie das b.i.b. werden potentielle Arbeitgeber sofort aufmerksam. Ich hoffe, ich konnte einigen bei der Entscheidung behilflich sein. Dieser Beitarg wurde von mir auch bei dooyoo und ciao gepostet. Copyright by JNeudorf ... |
campimo, 11.04.2007
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![]() Problematischer Beruf? - Das Berufsbild in Gefahrein Testbericht von Insomnia2002-06-05 09:04:23 vom 05.06.2002 Empfehlung: jaich möchte einmal kurz auf eine sehr große Problematik aufmerksam machen. Ich selbst bin seit 08/00 Auszubildender FI - SI und sorge mich seit einiger Zeit um das Berufsbild in der Zukunft. 1. Der Fachinformatiker ist ein absoluter Modeberuf Der Ausbildungsgang ist seit einiger Zeit so überrannt, das niemand mehr einen Überblick hat. Die Berufsschulen sind für die Masse an Absolventen überhaupt nicht ausgestattet, außerdem gibt es nicht genug kompetente Lehrer & keine durchdachten Lehrpläne. Allein an unserer Schule (HHBK Düsseldorf) gibt es akute Mängel und der Unterricht fällt dementsprechen schlecht aus. 2. Schlechter Berufsschulunterricht Für mich stellt dies kein Problem da, für Azubis die in Firmen beschäftigt sind, in denen sie nicht viel lernen hingegen wird dies schon problematisch. Vielen Lehrern fehlt entweder die fachliche Kompetenz, oder die pädagogischen Fähigkeiten. Fakt ist, das der Berufsschulunterricht derzeit noch unter aller Sau ist. -------------------- Meine Sorge besteht v.a. darin, das das Berufsbild Fachinformatiker mit der Zeit in Veruf geraten wird. Viele Azubis erhalten eine so miserable Ausbildung (das sehe ich täglich) das sie später kaum in den Beruf einsteigen können. So werden zwar viele eine gute Abschlussprüfung vorweisen können (Die Statistiken sind also gerettet *G*) in der Praxis werden sie aber hoffnungslos überfordert sein. So wird der Fachinformatiker wenn sich nichts grundlegend ändert in Zukunft zum minderwertigen IT - Das einzige wozu er in der Schule gut ausgebildet wird ist das Präsentieren (Wichtig: JA, aber es wenn nichts dahinter steht hilft es auch nichts). Ich kann nur hoffen das diese tolle Idee des Berufes nicht in so einem Fiasko endet! Kritik, Diskussion und Meinungen würden mich sehr freuen! Gruß, Insomnia ... |
AmbrosiaWP, 29.10.2002
Ich denke mal ,es kommt echt immer auf die Firma und das entscheited dann auch die Qualitaumlt der Ausbildung. Nicht alles FI sind gleich schlecht und koumlnnen sich spaumlter nicht im Beruf behaupten. Ich denke mal schon, das wenn der Betrieb stimmt
campimo, 11.04.2007
..H....LG..
Peter16jh, 05.06.2002
Super umschrieben! Jeder gute Elektroniker kann einen Fachinformatiker mit Hilfe eines Aufbaukurses Ersetzen. Bei schlechter Lage werden daher Fachinformatiker als erstes entlassen um am schlechtesten wieder eingestellt!
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