Ferplast Manila Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Hier wohnen Sunny und Jacky
ein Testbericht von NancyNoack2006-03-30 14:49:39vom 30.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - optisch sehr hübsch
- leicht zu reinigen
- viele Möglichkeiten Zubehör anzubringen
- Platz für zwei Wellensittiche...Nachteile/Kritik: - der Preis
- Rost an den Gitterstäben
- scharfkantige Enden an den Stäben
- Lackierung hält nicht dauerhaft
Heute möchte ich euch einen Bericht über ein Produkt schreiben, welches für Wellensittiche und Kanarienvögel gedacht ist. Ich schreibe euch vom Ferplast Vogelbauer Manila. Meine beiden Wellensittiche Sunny und Jacky verbringen zwar die meiste Zeit außerhalb ihres Vogeökäfigs, doch zum Schlafen sollten sie schon einen sicheren Platz haben. Da ich Katzen besitze, können meine Vögel nur raus, wenn sie unter meiner Beobachtung sind. Bin ich mal nicht zu Hause, oder es ist Zeit zum schlafen, dann müssen die beiden Vögel in ihren Käfig zurück, damit sie vor meinen Stubentigern geschützt sind. Doch auch im Käfig zu sein ist für meine beiden Piepmätze nicht schlimm, da der Käfig doch recht schön ist. Den Käfig habe ich zusammen mit meinem ersten Wellensittich geschenkt bekommen. Inzwischen ist zwar der Vogel der dort mal drin war leider verstorben, doch der Käfig bietet auch für meine jetzigen Wellensittche ein schönes und sicheres Zuhause.
Die Verpackung:
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Ein Vogelkäfig mit Verpackung? Nein, ich glaube das gibt es nicht. Das wäre doch total unpraktisch und unhandlich. Ich habe meinen Vogelkäfig ja schon gebraucht bekommen, aber ich weiß ganz sicher das er auch keine Verpackung hatte als er neu war. Das einzige was dranklebt ist ein Preisschild, welches sich am Boden des Käfigs befindet. Und das ist auch heute noch da dran und wird von mir auch nicht als Verpackung angesehen. Der Käfig ist also unverpackt.
Der Vogelkäfig Manila:
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Warum der Käfig nun ausgerechnet Manila heist, weiß ich auch nicht. Aber mir gefällt der Name, auch wenn er nur einem Vogelkäfig gehört. Der Vogelkäfig ist von der Firma Ferplast und dient als zu Hause für Wellensittiche und Kanarienvögel. Der Vogelbauer ist circa 70 cm hoch; 57,5 cm breit und 36,5 cm tief. Er bietet also auch genug Platz für zwei Wellensittiche, insofern man ihnen auch oft genug die Möglichkeit bietet sich außerhalb des Käfigs auzutoben.
Der Käfig ist optisch sehr hübsch. Er hat weiße Gitterstäbe und einen blauen Boden. Den Boden des Käfig's gibt es aber auch in anderen hübschen Farben. Nur mein Käfig ist nunmal mit einem schönen dunkelblauen Boden ausgestattet. In diesem Boden gibt es eine weiße ausziehbare Platte, auf die man den Vogelsand streut. Der Käfigboden ist mit dem Gittergehäuse durch vier blaue Plastikclips verbunden.
An dem Gittergehäuse befinden sich zwei Türchen, die als Ein- und Ausgang für die Tiere dienen. Ein Türchen befindet sich vorne und das andere an der linken Seite des Käfigs. Die Türen sind ebenfalls aus aus weißen Gitterstäben gamacht.
Auf der rechten Seite des Käfigs befinden sich zwei Öffnungen, in die man Trink- und Futterschälchen reinhängen kann. Diese muss man aber nicht nutzen, da sie durch Klappen verschlossen sind. Die Tiere können also auch nicht durch die Öffnungen abhauen, wenn ihr dort keine Futterschale reinhängt.
Oben am Gittergehäuse ist ein griff befestigt, damit man den Käfig auch gut von einem Platz zum anderen tragen kann.
Käfigzubehör:
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Zu dem Käfig gibt es zwei Sitzstangen dazu. Diese sind weiß und aus Plastik. Die Oberfläche der Stangen sind geriffelt, damit der Vogel auch einen festen Halt hat und nicht
abrutscht. Die Stangen sind ganz einfach am Gitter des Käfigs zu befestigen und können dort eingesetzt werden, wo ihr sie haben wollt.
Wer weiteres Zubehör für seinen Vogelkäfig haben möchte muss es extra kaufen, denn mehr Zubehör gibt es nicht beim Kauf des Käfigs dazu.
Der Käfig hat im Innenraum keine scharfen Kanten und Ecken. Euer Tier ist also darin sicher aufgehoben und kann sich an nichts verletzen. Dafür kann der Käfig für den Vogelbesitzer sehr schmerzhaft werden, da die Gitterstäbe scharfe ungeschliffene Enden haben. man sollte also genau hingucken, wo man den Käfig anfässt. Der Boden des Käfigs ist gut verarbeitet. Das Plastik ist glatt und eben und auch die Platte für den Vogelsand ist sehr gut angepasst. Nur die Plastikclips, durch die der Käfigboden mit dem Gittergehäuse verbunden ist, sind ziemlich lieblos hergestellt worden und schlecht angepasst. Teilweise halten sie den Käfig nicht wirklich zusammen, da sie sich einfach lösen. Kontrolliert die Dinger also immer bevor ihr den Käfig anhebt, damit der Käfigboden dann nicht einfach abfällt.
Stabilität:
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Die Gitterstäbe sind ziemlich weich und verbiegen recht schnell. Das ist zwar ganz praktisch wenn man Futterraufen hat, die man durchs Gitter schiebt, nur leider ist es unpraktisch wenn ihr den Käfig bei einem Transport mal irgendwo anecken lasst. Dann habt ihr nämlich sehr schnell eine unschöne Delle im Gittergehäuse. Mein Käfig sieht schon ein wenig verbeult aus, da mein frecher Kater ihn schon einige male vom Schrank runtergerissen hat. Die Gitterstäbe sind weiß lackiert, das geht durch Knabbern der Vögel leider irgendwann ab. Hängt man einen Trinknapf zwischen die Gitterstäbe, fangen die durch die Feuchtigkeit leider nach einer Weile an zu rosten. Auch der Plastikboden ist schon ziemlich lediert, da bei jedem Sturz ein Stückchen davon abgeplatzt ist. Aber hätte ich keine Katzen, würde der Käfig sicher noch ganz in ordnung aussehen. Er ist nicht übermäßig stabil, aber auch nicht extrem empfindlich.
Akzeptanz beim Tier:
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Welche s Tier akzeptiert schon gerne einen Käfig? Ich glaube keiner lässt sich gerne einsperren. Doch unsere Ziervögel sind daran gewöhnt, da sie meist schon in solch einem Käfig geboren werden. Meine beiden Wellensittiche halten sich natürlich viel lieber außerhalb des Käfigs auf, doch sie gehen aber auch freiwillig wieder rein, wenn sie müde sind. Sunny hatte den Käfig auf anhieb sehr gut akzeptiert, da sie bisher auch nichts anderes kannte. Bei Jacky war das schon etwas komplizierter, da er die Freiheit kennengelernt hat. Er ist meinen Eltern zugeflogen, weiß also wie es ist frei zu sein. Daher ist er nur ungerne in seinem Käfig doch auch er geht freiwillig wieder rein, wenn er müde oder hungrig ist. Also im allgemeinen akzeptieren die Vögel den Käfig doch sehr gut. Am besten verschönert man ihnen das zu Hause noch, indem man ein wenig Spielzeug in den Käfig hängt.
Die Reinigung:
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Vöge l sind sehr empfindliche Tiere und können durch Bakterien und Keime sehr schnell erkranken. Daher muss stehts darauf geachtet werden, das der Käfig auch wirklich sauber ist. Der Vogelsand sollte circa zweimal pro Woche gewechselt werden und spätestens alle 14 Tage sollte man den Käfigboden auch richtig auswaschen. Den gesammten Käfig kann man sehr gut mit warmen Wasser und einem Schwamm reinigen. Für hartnäckige Verschmutzungen kann man auch ,mal zu einer Bürste greifen. Doch bitte benutzt immer nur klares Wasser zur Reinigung. Benutzt man irgendwelche Putzmittel um den Käfig sauber zu machen, könnten eventuell Reste des Reinigers am Käfig zurückbleiben, die euren Vogel dann womöglich vergiften.
Was er kostet und wo ihr ihn bekommt:
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Ich habe mal wieder nichts für das Produkt bezahlen müssen, da ich den Vogelkäfig geschenkt bekommen habe. Aber laut Preisschild das am Käfig klebt, kostet er 59,99 € und ist im Fressnapf erhältlich.
Fazit:
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Solange der Vogelkäfig meinen Vögeln noch Schutz bietet und nicht ganz auseinander fällt, werde ich ihn wohl behalten. Denn solche Käfige sind leider immer sehr teuer. Aber dafür sehen sie schön aus, und die Vögel haben ein gutes zu hause. Er bietet genügend Platz für zwei ausgewachsene Wellensittiche und man hat auch noch ein wenig Platz Spielzeug im Käfig zu befestigen. Die Sitzstangen finde ich nicht so toll, da sie aus Plastik sind. Ich finde Holzstangen viel gesünder und schöner für einen Vogel. Die Gitterstäbe hätten lieber unlackiert bleiben und aus rostfreiem Material hergestellt werden sollen. Aber im allgemeinen bin ich doch recht zufrieden mit dem Vogelbauer. Er ist optisch sehr schön und lässt sich auch sehr gut und einfach reinigen. Trotz der kleinen Makel würde ich ihn mir kaufen, wenn ich nun einen neuen bräuchte.
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