Hallo liebe yopi-Community,
da ich schon seit einiger Zeit eine Matrix-Fanpage (matrix-fans.de) habe und zum ersten Teil viele Infos zusammengetragen habe, dachte ich mir, dass ihr vielleicht Interesse daran habt.:-)
Nach anfänglichen Problemen (habe den Bericht in der falschen Kategorie gepostet ;-(), hoffe ich, dass es nun besser klappt.
Ich teile die Infos in mehrere Kategorien auf:
1. Vorahnungen
2. Bedeutung der Namen
.: Vorahnungen :.
Im Laufe erhält man immer wieder Hinweise und Vorahnungen auf das Kommende. Es lohnt sich auf also beim nächsten Anschauen des Films mal darauf zu achten.
- In der Szene in der Neo eine CD mit Informationen an DuJour verkauft, gibt es gleich mehrere starke Hinweise.
1. Erst einmal die Namen der Besucher "Choi" und "DuJour".
‚Choix du jour' ist französisch und bedeutet: Wahl des Tages (engl. Choice of the day).
Neo fällt hier die wichtige Wahl mit in den Club zu gehen.
2. Choi gibt noch mehrere Hinweise darauf, dass Thomas Anderson der Auserwählte ist bzw. werden wird. Als er ihm die CD überreicht, sagt Choi: Halleluja! Hast mich gerettet man. Du bist mein Erlöser.
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- Als Thomas Anderson in dem Büro seines Chefs steht und dieser ihn belehrt, beschreibt er genau das, was Thomas Anderson in Wirklichkeit ist. Hier Die Szene
Mr. Rhineheard: "Sie haben ein Problem mit Autorität, Mr. Anderson. Sie halten sich für etwas Besonderes, jemanden, für den keine Regeln gelten".
Da hat Mr. Rhineheard recht, denn Neo ist etwas Besonderes und die Regeln der Matrix gelten am Filmende nicht mehr für ihn.
Es geht aber noch weiter in der Szene.
Mr. Rhineheard: "Diese Firma gehört zu den besten Software-Entwicklern der Welt, da sich jeder Angestellte als Teil eines Ganzen sieht. Hat einer dieser Angestellten ein Problem, hat die Firma ein Problem"
Die Matrix ist wohl die beste/komplexeste Software, die jemals geschaffen wurde. Wenn ein Mensch aus der Matrix ausbricht, hat die Matrix ein Problem.
Mr. Rhineheard: "Es wäre mitlerweile an der Zeit sich zu entscheiden, Mr. Anderson. Entweder Sie sitzen ab sofort pünktlich an ihrem Platz oder sie machen sich auf die Suche nach einem neuen Job.
Neo hat sich für einen neuen Job entschieden...Nämlich die Welt zu retten.
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- Auf dem Schild, auf dem der Name des Schiffs "Nebuchadnezzar" steht kann man auch folgendes lesen: Mark III No. 11
Wenn man in der Bibel diese Stelle nachschlägt findet man folgendes: Und als die unreinen Geister diesen gesehen haben, fielen sie vor ihm nieder und riefen: "Du bist der Sohn Gottes"
Eine weitere Anspielung darauf, das dieses Schiff (bzw. dessen Crew) den Auserwählten finden wird.
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2. .: Bedeutung der Namen :.
Die Wachowski Brüder haben sehr viel Wert auf die Namen gelegt. Die meisten Namen haben eine tiefere Bedeutung. Entweder aus der griechischen Mythologie oder der Moderne. Hier hab ich einige Namen herausgesucht und etwas näher erklärt, was sich dahinter verbirgt.
- Zion
Der Name von Gottes Königreich.
Aus der Bibel: 'Zion ist das Königreich Gottes, in welchem die Rechtschaffenden gerettet werden nach der Zerstörung der Erde.'
Im Film: 'Nach der Zerstörung der Erde ist Zion der einzige Platz, wo die Menschen frei sind.'
Zion ist die letzt noch existierende Stadt und einziger Zufluchtsort der Rebellen im Kampf gegen
die Maschinen.
- Thomas Anderson - Der Ungläubige Thomas
Der Ungläubige Thomas glaubt nicht an Jesus Tod, bis er mit eigenen Augen dessen Wunden sieht. Thomas/Neo wurde getroffen, aber er fühlte es nicht, bis er die Wunden sieht, starb momentan und glaubte dann an sich selbst, dass er der Auserwählte ist. Im Film hat Anderson eine Menge Fragen über die Welt, in der er lebt und Selbstzweifel. Der Name 'Anderson' bedeutet auch 'Son of Man', wie Jesus oft genannt wurde.
- Neo
Griechisch für ‚Neu' aber auch ein Anagramm von ‚One', dem Einen, dem Auserwählten. Thomas Anderson ist der Auserwählte, der nach seinem Tod auferstanden und als Neo wiedergeboren die Matrix durchschaut hat.
- Morpheus - Gottvater
Tank: 'Morpheus, du warst mehr als unser Anführer. Du warst wie ein Vater zu uns.'
In der griechischen Mythologie der Gott der Träume und des Schlafes. Morpheus ist der Anführer einer Rebelleneinheit, die versucht, die versklavten Massen aus einer traumgleichen Realität zu erwecken
- Agenten
Smith, Jones, Brown. Die Agenten tragen populäre Nachnamen, die nicht aus der Masse hervorstechen. Sie könnten im Prinzip jeder sein. Und so ist es ja auch. Sie können sich in jede Person, die an das System der Matrix angeschlossen ist verwandeln.
Der Begriff ‚Agent' ist auch ein Ausdruck für einen Softwareassistenten, der selbständig Aufgaben abarbeitet.
Die Agenten im Film tragen Kleidung wie 60er Jahre FBI-Agenten in vielen Filmen aus der Zeit.
- Cypher - Judas oder Dämon
Judas hat Jesus mit einem Kuss verraten. Cypher die anderen mit einem Telefon und einem Niesen.
Cypher hört sich im englischen wie Lucifer an.
Wenn Cypher mit dem Headset auf Morpheus sitzt, reflektiert sich das Licht auf dem Headset das die Reflektion wie kleine Hörner aussehen. Er war der einzige Charakter in Matrix, der rote Kleidung trug.
Cypher: 'Hasse mich nicht, Trinity. Ich bin nur ein Bote.'
Satan nannte sich selbst Bote des Teufels.
Cypher's Geschäft mit den Agenten - er verkauft seine Seele für materielle Wünsche - Ein Geschäft mit dem Teufel.
- Mr. Reagon
Cypher wird von Smith 'Mr. Reagon' genannt. Cypher sagte 'Ich möchte nichts mehr wissen.' Auch Ronald Reagon sagte während des Iran-Konflikts 'Ich erinnere mich nicht.' Cypher, 'Ich möchte reich sein. Und berühmt sein, ein Schauspieler oder sowas.' Ronald Reagon war ein Schauspieler bevor er Präsident wurde. Cypher wurde von Satan getrieben. Ronald Wilson Reagon wurde als etwas wie Satan bezeichnet, weil jeder seiner 3 Namen aus 6 Buchstaben besteht, 666.
- Die MetaCortex-Company
Meta:
1. Hinter oder vor
2. Höher oder Ordnung
3. Festlegung von Position oder Zustand
Cortex:
Der äußere Teil eines Organes, speziell des Gehirns
Es war lange Zeit unbekannt, was die Funktion der äußeren grauen Masse des Cerebrum ist. Man glaubt, das dies der Ort ist, wo die Träume entstehen. Vielleicht ist dies der Sitz des Unterbewusstseins. MetaCortex ist also hinter dem Bewusstsein und vor dem Unter-Bewusstsein, das kollektive Unterbewusstsein.
Danke, dass ihr meinen Bericht gelesen habt und ich hoffe er war interessant. Für Kritik und Anregungen bin ich sehr dankbar.
Lg JanBart (yopi/ciao)
...
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Filme, die ich gern wieder sehen würde ...
ein Testbericht von Gemeinwesen2007-06-15 14:13:03vom 15.06.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Tolle Filme...Nachteile/Kritik: viel zu selten zu sehen
... die im Fernsehen viel zu selten laufen und die leider nach wie vor der Veröffentlichung auf DVD harren.
Der Zerstreute(F, 1970)
Komiker Pierre Richard in einem seiner ersten Filme und m.E. auch einer seiner besten Rollen als schusseliger Werbefachmann, der für seine Kunden geradezu unsägliche Kampagnen erfindet. Unter anderem entsteht ein Werbespot für ein Magenmittel, in dessen Mittelpunkt ein Vampir steht. Der lauert an einer Straße hinter einem Baum darauf, dass vorbeifahrende Motoristen einen Unfall bauen. Als es dann tatsächlich scheppert, huscht der Untote, mit einem Strohhalm bewehrt, an den Unfallort - und verdirbt sich am ausgesaugten Lebenssaft prompt den Magen. Soweit ich mich erinnere, sehen wir das Ganze aus der Perspektive einer Familie, die gemeinsam Fernsehen schaut und zunehmend fassungsloser wird (die Kinder fangen an zu weinen und bekommen von Mutti die Augen zugehalten, der Vater zürnt, das sei ja eine Unverschämtheit, so etwas zu senden). Für eine Firma namens "Klistax" erfindet der Zerstreute dann noch ein Gewinnspiel, bei dem es darum geht, in der Fußgängerzone unter den Passanten "Klistax"-Männer herauszufinden, ihnen ein rohes Ei an die Stirn zu hauen und so einen schönen Preis zu gewinnen - natürlich geht auch der Schuss kräftig nach hinten los.
Ein irres Klassentreffen(IT, 1975)
Vier nicht mehr ganz junge Freunde (darunter Philippe Noiret und Ugo Tognazzi) beschließen, etwas gegen die Midlife Crisis zu tun, in der das Quartett sich angekommen fühlt. In der Folge spielen die vier vermeintlich gesetzten Herren ihrer Umwelt eine Reihe von Pennälerstreichen - unter anderem geben sie sich als Filmteam aus, sorgen damit in einem kleinen Dörfchen für ein ziemliches Chaos und seilen sich auf dem Höhepunkt der Verwirrung grußlos ab. War seinerzeit beim Publikum so erfolgreich, dass es sogar eine Fortsetzung gab. In Italien sind beide Filma auf DVD veröffentlicht worden, eine Version mit deutscher Tonspur gibt' s leider bis heute nicht.
Die Seifendiebe(IT, 1988)
Regisseur Maurizio Nichettis (der geistige Vater des kleinen Herrn Rossi) turbulente Hommage an "Die Fahrraddiebe" mixt munter Schein und Sein durcheinander und lässt Werbefiguren in Spielfilme geraten.
Alexandre, der Lebenskünstler(F, 1968)
Ebenfalls zuletzt vor einer halben Ewigkeit gesehen, ebenfalls nur noch vage im Gedächtnis. Philippe Noiret als verwitweter Großbauer, der nach dem Tod seiner zänkischen, ehrgeizigen Frau von Stund an dem dolce far niente frönt - sehr zum Missfallen der örtlichen Honoratioren, die in Alexandres Lebenskunst tiefe Unmoral wittern. Lief im real existierenden Sozialismus bezeichnenderweise unter einem anderen Titel, der aus Alexandre einen glückseligen Tagträumer Alexander machte.
Da steht der ganze Freeway Kopf(USA, 1981)
Die Einwohner des kleinen Örtchens Ticlaw haben ein Problem mit dem Neubau eines Highways (ich glaube, die "Cars"-Macher haben sich hiervon inspirieren lassen), der die Touristenströme am Ort vorbeizuschleusen droht. Außerdem geht's um eine Reihe von mehr oder minder verschrobenen Reisenden, die aus den unterschiedlichsten Gründen Richtung Ticlaw unterwegs sind - in meiner Erinnerung ist der Film von John Schlesinger eine nette Roadmovie-Komödie mit einer ganzen Reihe wirklich komischer Momente.
Buddy, Buddy(USA, 1981)
Billy Wilders Neuverfilmung der französischen Komödie "Die Filzlaus" punktet mit Jack Lemmon, Walther Matthau - und Klaus Kinski als einem gewissen Doktor Zuckerbrot. Besonders das Ende ist dem Original mindestens ebenbürtig.
In Liebe eine 1(USA, 1963)
James Stewart als geplagter Familienvater, dessen Töchterlein studieren soll, mit ihren Eskapaden den armen Herrn Papa aber immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Möglicherweise in meiner Erinnerung um einiges witzger, als der Film es wirklich ist.
Der Gefangene von Zenda(USA, 1952)
Abenteuer-Klassiker mit Stewart Granger in einer Doppelrolle.
36 Stunden(USA, 1964)
James Garner als von den Nazis in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges gefangengesetzter US-Offizier und Geheimnisträger. Irgendwie scheint das Wissen, das Garners Figur mit sich herumschleppt, so kriegsentscheidend zu sein, dass seine Widersacher eine Scharade gigantischen Ausmaßes inszenieren, indem sie ihm vorzugaukeln versuchen, der Krieg sei bereits vorüber und er wieder sicher in der Heimat gelandet. Das Drehbuch basiert offenbar auf einer Geschichte von Roald Dahl (ich glaube, Craig Thomas hat sich von der Idee zu seinem Kalter Krieg-Thriler "Firefox Down" inspirieren lassen), die Musik stammt von Dimititri "High Noon" Tiomkin.
Die Unschuld der Krähen(D, 1998)
Fürs Fernsehen gedrehter Film Noir nach einer Geschichte von Cornell Wollrich. In den Hauptrollen Joachim Król und Nina Petri, also zwei Garanten für Filme, die sehenswert sind.
( t b c )
PS: Anmerkungen der Marke "sh" oder andere nichtssagende Aufmerksamkeits-Heischungen sowie jegliche Form von Bettelei unter diesem Beitrag führen automatisch dazu, dass ich die Texte der betreffenden Delinquenten mit Nichtachtung strafe. Also bitte die Kommentarspalte nur für inhaltsbezogene Anmerkungen nutzen - oder alternativ einfach mal nix tippen. Danke!
...
eswareinmal, 28.06.2007
... was Du so alles siehst bzw. gesehen hast, ich sage mal, zum Glück kommt nicht alles auf DVD ..., ich kann mich sogar an den ein oder anderen Film erinnern, sind aber für mich keine Highlights, die ich unbedingt im TV sehen muß oder aber auf DVD brauche
ein Testbericht von topfmops2007-02-19 14:31:04vom 19.02.2007Empfehlung: ja
Hier mal wieder die reine Provokation!!!
Ich verkünde nichts 'ex cathedra' und bin deswegen auch nicht im Besitze der allein seligmachenden Wahrheit.
Ich werde auch keine Schauspieler nennen, geschweige denn bewerten, auch wenn in nahezu allen Filmen hervorragende schauspielerische Leistungen zu bewundern sind und in anderen die Schauspieler eine absolute Nebenrolle spielen.
Wiederum ist die Reihenfolge keine Rangfolge, einige Filme, die es wert sind, hier genannt zu werden, habe ich ohne böse Absicht vergessen.
Und wiederum werden andere Meinungen akzeptiert und ignoriert, denn
'de gustibus non est disputandum'
Auch werdet Ihr Inhaltsangaben vermissen, wer die
Filme kennt, braucht das nicht; wer sie noch nicht kennt, dem sagen sie nichts.
Eigentlich möchte ich nur einen kleinen Anstoß geben, sich - meiner Meinung nach - hervorragende Filme anzusehen
Es geht wild durcheinender, durch fast alle Genres, durch fast alle Länder, durch fast alle Zeiten, Filme, in denen für 20 Minuten der Ton aussetzt - Rififi - , Filme in denen der Hauptdarsteller gerade mal 13 Minuten auftritt - Orson Welles in 'Der Dritte Mann' - oder Filme, die niemals synchronisiert wurden, weil sowieso keine verständliche Sprache angewendet wird - 'Am Anfang war das Feuer' - !!
Wie gesagt, alles so wie's mir in den Sinn und Unsinn kommt.
Lasst euch überraschen:
Die Klapperschlange
(Mann befreit Präsidenten)
Rashomon
(Mordgeschichte aus 4 Perspektiven)
2001
(Nach einem Roman von Arthur C. Clarke)
Die glorreichen Sieben,
noch besser 'Die sieben Samurai'
(Bande befreit Dorf)
Der Bär
(eine Tiergeschichte)
E.T.
(ein Außerirdischer landet)
Bettgeflüster
(zwei haben nur ein Telefon)
Panzerkreuzer Potemkin
(die Oktober-Revolution)
Manche mögen's heiß
(zwei verstecken sich)
Jakubowski und der Oberst
(ein Militär und ein weiser Mann)
Little Big Man
(einer kann sich nicht entscheiden)
Wilde Erdbeeren
(Erinnerungen)
Les Cousins
(existentialistische Studenten)
Rom, offene Stadt
(nach dem Krieg)
Tanz der Vampire
(gibt es sie doch?)
Moby Dick
(auf der Suche nach dem weißen Wal)
Die 12 Geschworenen
(einer behält recht)
Topkapi
(ist ein Harem in Istanbul)
Rififi
(was so alles schief gehen kann)
Citizen Kane
(wer oder was ist 'rosebud'?)
Chato's Land
(er bringt sie alle um)
Goldfinger
(das erste GPS)
Ladykillers
(ein Streichquintett)
Es geschah am helllichten Tag
(warum tut er das nur?)
Psycho
(zwei in einem)
Schindlers Liste
(ist überlebenswichtig)
Fahrstuhl zum Schafott
(der Titel sagt alles)
Der dritte Mann
(Trivial-Autor in Wien)
Rosemaries Baby
(was Frauen so alles gebären)
Quiet days in Clichy
(es geht immer nur um die Machart)
Hier ist der Schwarz-Weiß-Film gemeint mit der Musik von ‚Country Joe and the Fish’
Jules et Jim
(eine zwischen zwei)
La Strada
(der große Zampano)
Spartacus
(aufrührerisches Vorbild)
Das Schweigen
(ohne Sprache ist es still)
African Queen
(Säufer trifft Missionarin)
Am Anfang war das Feuer
(völlig unverständlich)
Vertigo
(Schwindel?)
Rosen für den Staatsanwalt
(so trifft man sich wieder)
Belle de Jour
(Nebenberuf)
Der andalusische Hund
(unbeschreiblich)
Das Mädchen Irma la Douce
(Polizist trifft Nutte)
Sie küssten und sie schlugen ihn
(aua)
Leichen pflastern seinen Weg
(und das im Schnee)
Das große Fressen
(rülps)
Der rosarote Panther
(Mancini at his best)
Easy Rider
(Ausflug auf dem Motorrad)
The Wild Bunch
(Kugeln in Zeitlupe)
Wenn die Kraniche ziehn
(wo die Liebe hinfällt)
Die Wüste lebt
(ein früher Disney-Film)
und damit die Kritikaster und Kategorien-Puristen auch zufrieden sind:
Jetzt als 50. meinen absoluten Lieblingsfilm, ein Pflichtfilm, wer den nicht gesehen hat und nicht mag - und das ist meine persönliche Überzeugung, nicht Meinung - , der hat vom Film keine Ahnung, der Film, der alles übertrifft:
M, EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER
(und hierzu gibt es keine Inhaltsangabe, den müsst ihr euch selbst ansehen)
topfmops, der auch auf anderen Plattformen und in etlichen Tageszeitungen zu Gange ist, bedankt sich fürs Lesen und Bewerten und freut sich auf viele lesenswerte Kommentare.
...
Story:
???????
Paula ist eine erfolgreiche Frau, die leider ein großes Problem hat, Kleptomanie. Sie kann es nicht lassen Füllfederhalter zu klauen. Paula ist glücklich mit Michael zusammen, den sie nach dem Studium heiraten will. Doch dann kommt alles ganz anders. Sie lernt Tobias kennen, dem sie natürlich auch einen
Füller geklaut hat. Und schon ist es passiert, sie hat sich in ihn verliebt. Und dies wird ihr zum Verhängnis, den ihre perfekte Welt gerät ins Wanken.
Schauspieler:
?????????????
Paula spielt Caroline Redl. Sie hat auch in dem Film Stubbe - Von Fall zu Fall: Babydeal die Juli Kovacz gespielt. Fabian spielt Tobias Langhoff. Katharina spielt Katja Riemann, die ist ja auch vielen bekannt. Michael spielt der Schauspieler Kai Scheve. Den Johannes spielt Heino Ferch. Er ist bekannt aus dem Film Extreme Ops, dort spielte er den Mark. Jakob Klaffke spielt den Andreas. Johanna Gastdorf hat in Das Wunder von Bern die Christa Lubanski gespielt. Hier spielt sie die Regisseurin. Den Kaufhausdetektiv spielt Detlev W. Buck, der Hauptdarsteller neben Till Schweiger in Männerpension war. Zu Männerperson hat er das Drehbuch geschrieben und die Regie geführt.
Daten:
??????
Küss mich ist eine Komödie die in Deutschland 1995 im Kino lief. Sie war freigegeben ab 6 Jahren. Der Film geht 86 Minuten.
Meinung:
??????????
Ja, jetzt kommt meine Meinung dazu. Die Handlung des Films ist ja im Großen und ganzen nicht schlecht, weil er über eine Krankheit handelt. Kleptomanie ist ja eine schlimme Krankheit, die auch große Folgen haben kann. Denken wir mal daran, wenn man mehrmals erwischt wird. Normalerweis sind die Franzosen die jenigen, die solche Sachen im Film behandeln, deshalb finde ich es sehr gut, das wir das auch mal machen.
Die Story hat eine gute Handlung. Paula steht so zwischen 2 Dingen. Karriere und Abenteuer und Heimisches leben und Liebe. Wie oft im Leben auch, geht man einen klaren Weg und dann kommt jemand daher und schmeißt alles durch einander.
Maris Pfeiffers studiert an der Uni in München und hat diesen Film gemacht und es war ihr erster, muss man dazu sagen. Da hat sie ein gutes Werk zu Stande gebracht. Sie weis, wie man die Zuschauer mit souveränen Mittel anziehen kann. Gibt ja nicht viele Deutsche Filme.
Der Film hat eine Anzahl von herrlichen Farben, die durch Schafe Einstellungen super zur Geltung kommen. Da haben der Regisseur und die Regie super Arbeit geleistet.
Was mir persönlich nicht Gefallen hat, ist die Tatsache, das in dem Film ein Paar langweilige Gespräche waren, die dann noch total übertrieben in der Aussprache und Wortwahl waren. Das fand ich nicht so prickelnd.
Die Schauspieler war super. Ob es jetzt Katja Rieman war oder jemand anderes. Außerdem muss ich sagen, das alle Hauptpersonen, schon in mehreren Filme mitgewirkt haben. In welchen weis ich nicht und alle Filme kenne ich auch nicht.
Fazit:
???????
Ein durchaus gelungener Film, den man sich ruhig ansehen kann.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-08-20 10:57:58 mit dem Titel Der letzte Tango in Paris
Darsteller:
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Paul spielt Marlon Brando
Jeanne spielt Maria Schneider
Rosas Mutter spielt Maria Michi
Prostituierte spielt Giovanna Galletti
Jeannes Mutter spielt Gitt Magrini
Catherine spielt Cathérine Allegret
Olympia spielt Luce Marquand
Monique spielt Marie-Hélène Breillat
Mouchette spielt Catherine Breillat
TV Toningenieur spielt Dan Diament
TV Script Girl spielt Catherine Sola
TV Kameramann spielt Mauro Marchetti
Tom spielt Jean-Pierre Léaud
Marcel spielt Massimo Girotti
Allgemein:
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Der Film: Der letzte Tango in Paris lief 1973 das erste mal im Kino. Am 17.06.2004 lief er zum 2ten mal im Kino an. Dieser Film ist eine Produktion aus Italien und Frankreich. Er gehört in die Kategorie: Drama / Erotik. Freigegeben ist dieser Film ab 18 Jahren und dauert ungefähr 129 Minuten.
Story:
???????
Jeanne ist 19 und verlobt mit einem Filmregisseurs. Sie trifft auf den alten Witwer Paul bei der Wohnungssuche in Paris in einem leerstehenden Appartement. Jeanne und Paul bekommen plötzlich ein großes Verlangen nach Sex und treiben es hemmungslos. Doch dann geht es weiter damit zu, das sie sich weiter in dieser Wohnug treffen wollen um sexuellen Kontakte zu halten, doch Paul verliebt sich in Jeanne und will sie heiraten. Doch das möchte Jeannne nicht und die Affäre nimmt ein tragisches Ende.
Meinung:
????????
Zu erst muss ich sagen, das ich mich bei der Story nur um eine kurze Inhaltsangabe beschränkt haben, damit ich nicht anderen alles vom Film erzähle, und die den dann nicht mehr sehen möchten. Als 1973 dieser Film in die Kinos kam, gab es sehr viel Ärger, weil die Sexszenen sehr freizügig waren. Und 1973 waren wir ja noch nicht so aufgeschlossen. Ich kann mich noch gut erinnern, als die Schlagzeilen durch die Zeitungen gingen, da war die Rede von Skandal und Unsittlich. In Italien hat man ihn sogar zum Porno gemacht.
Aber dieser Film stoß ja nicht nur an, als Paul Jeanne kennengelernt hatte, sondern schon bei der ersten Szene. Paul steht da unter einen Brücke und ein Zug fährt darüber. Weil es sehr laut ist, hält er sich die Ohren zu und schreit aus vollem Mund: Fucking God! Gleich zu Anfang eine Gotteslästerung. Dann kommt die erste Szene mit Jeanne und Paul. Nicht nur das Jeanne viel jünger ist als Paul, nein sie lässt sich in dem Apartment schon nach wenigen Minuten von Paul im Stehen sexuelle befriedigen. Beide treffen sich immer wieder und machen Liebe. (Soll ja noch etwas jungfrei werden.
Da kommt ja dann noch so eine Szene mit der Butter. Da erfährt man etwas über die Lebensumstände der beiden, die nicht minder irritierend sind. Pul seine Frau hat sich mit seinem Rasiermesser in der Badewanne umgebracht. Jeanne hat eine glückliche Beziehung ist sogar verlobt, und lässt sich trotzdem auf solche Spiele ein. Doch irgendwann verliebt sich einer, und Paul verschwindet. Da habe ich mir gedacht, was für ein Film, jetzt geht er bestimmt so weiter, das Paul plötzlich die Hochzeit verhindert und beide noch heiraten. Doch es kommt ganz anders. Jeanne mietet ausgerechnet die Wohnung, wo sich sich mit Paul getroffen hat. Das finde ich ja so ekelig. Wie kann ein Mensch mit jemanden verlobt sein, sich mit einem viel älteren Treffen und nach dem Verhältnis auch noch in die Wohnung einziehen wollen, wo sie ihren Verlobten betrogen hat. Pierre der Verlobte von Jeanne hält das für keine gute Idee. Er denkt, sie sind noch nicht erwachsen genug. Was ich auch sehr blöd finde. Wenn man denkt, man sei noch nicht erwachsen genug, dann brauch man sich auch nicht verloben.
Pierre und Jeanne trennen sich und Jeanne trifft auf der Straße Paul wieder. Er bringt sie in ein Tanzlokal und erzählt dort viel über sein leben. Dabei hat Paul vorher immer gesagt, er will keinen Namen wissen und auch nichts aus dem leben von Jeanne. Das war ja eine totale Wendung des Verhaltens von Paul. Da war ich dann doch ganz platt. Paul versucht sie von einem gemeinsamen Leben zu überzeugen. Doch Jeanne möchte dies nicht, weil sie endlich erkennt, was sie da getrieben hat. Mittlerweile findet sie Paul auch abgestoßen. Er lässt Jeanne gehen, aber folgt ihr dann doch in die Wohnung ihrer Mutter. Dort wird er aufdringlich und Jeanne erschießt Paul. Sie wiederholt dann ein Paar mal, den Satz: Ein Fremder ist in meine Wohnung eingedrungen. Damit sie als Opfer bei der Polizei gut darsteht.
Also, dieser Film war irgendwie eine Katastrophe, aber so sollte er ja sein. Die Schauspieler waren super, kein Thema. So recht weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Einerseits, wenn ich so an früher denke, war dieser Film der reinste Alptraum für mich. Weil man da noch sehr auf Umstand und Moral setzte. Mittlerweile finde ich diesen Film nicht mehr ganz so schlimm, denn in der heutigen Zeit, ist so ein Film normal. Früher hätte ich diesen Film nicht weiterempfehlen, heute kann ich das ruhig tun.
Was man uns mit so einem Werk damals sagen wollte, weiß ich so recht nicht. Ich könnte nur vermuten, das dieser Film einem zeigen sollte, das so etwas hinter verschlossenen Türen passiert. Heute könnte ich keine Lehre draus ziehen, denn die Beziehung zwischen 2 Menschen, die altüblich weit auseinander sind, ist ja oft ganz und gebe.
...
Die Herrschaft des Feuers , fand ich sehr interressant im Kino
ein Testbericht von schilli2003-01-23 20:23:56vom 23.01.2003Empfehlung: nein
Hallöchen
Entlich nach vielen jahren, bin ich wieder mal ins Kino gegangen.
Ein kumpel hat mich mitgenommen, zu einem Film wo keiner wusste um was es eigentlich geht.Wir hatten ein super platz und es waren menge Leute da.
Der Film hiess Die Herrschft des Feuers.
Zu beginn sieht man einen 12 jährigen Jungen durch die stadt London gehen, er besucht seine Mutter in einem Werk unterirdisch.
Die Mutter ist dort Bauleiterin und erwartet schon den sohn ( QINN ).
Als er dort in eine Höle kriecht weckt er ein Uralte Kreatur auf, das sofort Feuer spuckte.Bei
dieser Szene erschrickt man schon das erste mal.Weil man nicht mit dem rechnet.
der kleine Quinn läuft sofort raus zur Mutter und sie laufen zum aufzug, hinter ihnen kommt eine riesen feuerwalze auf sie zu.Sie fahren mit dem Lift richtung oben, aber die Kreatur holt sie ein.dort stribtr dann die Mutter und der kleine Quinn bleibt allein übrig.
Bei dieser Szene sieht man den riesen Drachen das erstemal, ist wirklich
super gemacht die Kreatur.Dann fängt der Film erst richtig an.
Es ist dann 20 jahre später, der grossteil der Erde ist verbrannt, die Drachen haben sich vermehrt,und nur einige Menschen sind noch in einem alten gebäude übrig, und verteidigen sich mit weigen Gewehre.
Der kleine Quinn ist nun Erwachsen und hat immer noch mit den alten erlebnissen zu kämpfen.Er versucht die Überlebenden zu schützen so gut es geht, denn sie werden immer wieder von den Drachen mit Feurer atacken überfallen.
Denn die Drachen essen die Asche, darum Verbrennen sie alles.
Die Menschen haben eigene Anzüge entworfen um sich Gemüse (die sie auf einem kleinen Acker noch habe) sammeln.Damit sie geschützt gegen die Drachen kämpfen können, wenn sie in Gefahr sind.
Aber eines Tages kommt noch ein rest von der armee, die sie bei sich in dem alten Verlies aufnehmen. Denn die Amis sind auch Drachentöter.
Der Anführer ist fest entschlossen den Hauptdrachen,also den ersten Drachen zu töten.Der noch in London ist.
Da er aber zuwenig Leute hat,nimmt er die restlichen Männlichen Menschen die bei Quinn noch sind einfach mit.
Aber Quinn bleibt zurück ,da er mit den Erinnerungen noch nicht vertig geworden ist, da das genau der selbe Drachen ist den er als kleiner junge aufgeweckt hat.
Nur ist in London die hölle los, und die Amis werden angegriffen, und 2 überleben.
es ist dann genau wie man gedacht hat, Quinn kommt dann doch nach London und kämpft mit der Pilotin, und dem Anführer gegen den Riesen.
Und natürlich schaft er das auch.
Action:
Ich muss sagen, die aufnahmen sind echt super, die Drachen sieht man richtig nah, und vorallem der Sound ist erst stark.
Es wird viel verbrannt, und gejagdt, die Aufnahmen von den Drachen ist auch super,und action ist halt am schluss.
Im gross und ganzen kann man den Film weiter empfehlen, was die Handlung angeht kann man nicht viel dazu sagen, muss man sich selber ein Urteil bilden.
Jeder hat ein anderen geschmack,drumm guggt ihn euch an.
ein Testbericht von Kuhli2002-11-04 20:02:22vom 04.11.2002Empfehlung: nein
Vorteile: Gewalt wird Kindern größtenteils vorenthalten...Nachteile/Kritik: Erwachsene werden wie diese Kinder behandelt
Seit Erfindung des Films gibt es Gewaltfilme, doch nicht erst seit dem Erfinden von Gewaltfilmen gibt es Gewalt. Wie und ob uns Filme uns daraufhin beeinflussen ist tatsächlich noch immer nicht geklärt und wird es wohl auch nie.
Auch wenn gerade in letzter Zeit immer mehr Menschen auf Studien verweisen, die Beweisen das übermäßiger Konsum von Gewaltfilmen, selbst gewaltbereiter macht, die verschweigen dann die genauso zufalllässigen Studien, die beweisen, das das Anschauen von Gewaltfilmen Aggressionen abbauen kann.
Ich halte ehrlich gesagt beide Studienrichtungen für unrealistisch, da sich jeder Mensch persönlich und somit
anders von Filmen beeinflussen lässt. Das allerdings Gewaltfilme der einzige (!) Auslöser für eine Gewaltbereitschaft sind halte ich für reinste politische Propaganda, die gerade in den letzten Monaten vor der Bundestagswahl von konservativen Statistik-Beeinflussten schamlos ausgenutzt wurde.
Das Leute wie ich dadurch als potentielle Massenmörder hingestellt werden, ist ihnen wohl egal. Und somit möchte ich mich in diesem Bericht einerseits mit diesem Vorurteil auseinandersetzen, das Gewaltfilme abstumpfen andererseits aber auch einen kleinen Überblick darüber bieten, wie mit Filmen in Deutschland umgegangen wird.
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Dazu aber erst einmal eine kleine Erklärung zu der legendären FSK, die in Deutschland bestimmt, wer was sehen darf.
Die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle) gehört zur SPIO (Spitzenorganisation der Filmwirtschaft) und besteht so aus Verbänden der Filmhersteller, Filmverleiher und Filmtheaterbesitzer und der Vereinigung der Videoprogrammanbieter und prüft jegliches Videomaterial, das öffentlich in Deutschland vorgeführt wird, dazu gehören auch Trailer und Werbung.
Geprüft wird hier nicht nur auf die Altersfreigabe oder auf den Verdacht für ein Verbot (dazu später mehr) sondern auch auf die Freigabe für stille Feiertage (Allerheiligen, Buß und Bettag, etc.) und Sonntage. Denn einige Filme könnten Aussagen enthalten, die den religiösen Sinn dieser Tage beeinträchtigen oder gefährden können.
Bei ihren Prüfungen bezieht sich die FSK sowohl auf kinderpsychologische Erfahrungen, als auch bei kontroverseren Filmen auf das mögliche Verletzten des Grundgesetzes (hier vor allem das Sittengesetz).
Die FSK-Behörde besteht aus 25 festangestellten Mitarbeitern und jährlich bis zu 180 wechselnden unabhängigen Begutachtern aus verschiedensten Berufsgebieten, wie z.B. Lehrer, Psychologen, Studenten, Hausfrauen, Filmhistoriker oder Medienwissenschaftler die aus ganz Deutschland für jeweils eine Woche nach Wiesbaden (den Sitz der FSK) anreisen.
Immerhin finanziert die FSK sich durch Gebühren selbst, die die Filmverleiher für die Prüfung zahlen müssen. Wie viel gezahlt wird, misst sich doch tatsächlich an den Filmmetern (da frag ich mich wie die das bei digitalen Filmen in der Zukunft machen werden *g*)
Das „freiwillig“ erhält diese Behörde da sie weder von dem Staat noch von Filmemachern beeinflussbar ist.
***Kurzgeschichte der FSK***
Am 28.09.49 wurde die FSK offiziell gegründet und das alliierte Militär übergab an sie die Kontrollbefugnis für Westdeutschland.
`51 wurde das erste Jugendschutzgesetzt verabschiedet. Damals mit Filmeinstufungen „bis 10 Jahre“, „von 10 bis 16“ und „ab 16“
`57 wurden die Alterstufen dann so verändert, wie wir sie heute noch haben. Alle bis dahin klassifizierten Filme wurden noch mal neu begutachtet und eingeteilt.
`72 zieht sich der Staat aus der „ab 18“-Freigabe zurück um Gerüchte über Zensuren zu vermeiden. Seitdem entscheidet ein Prüfgremium.
`83 erst seit diesem Jahr werden nicht nur Kinofilme begutachtet, sondern auch Videofilme.
`85 „freigegeben ohne Altersbeschränkung“ wird eingeführt.
`99 50jähriges Bestehen der FSK, die bis dahin über 84 tausend Filme, Werbefilme, Trailer, DVD’s und CD’s geprüft hat.
***Einstufungen der FSK***
Ich nehme mal schwer an jeder kennt die Einstufungen, in die die FSK Filme einteilen kann. Aber diese Alterfreigaben werden ja nicht wahllos (auch wenn es manchmal so scheint) verteilt sondern schon nach bestimmten Kriterien vergeben und die kennen wohl die wenigsten, also:
* Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Kleinkinder können Filme noch nicht als ganzes erfassen und lediglich einzelne Episoden oder Szenen als Einheit verstehen.
Dunkle Bilder, schnelle Schnitte und eine angehobene Geräuschkulisse können sie verängstigen und verstören.
Kinder bis 6 Jahren identifizieren sich ausnahmslos mit den Charakteren, so dass keine Distanz entstehen kann und Emotionen und Bedrohungen auf der Leinwand direkt auf sie übertragen werden, die sie nicht alleine verarbeiten können. Somit ist eine durchweg positive und ummittelbare Auflösung für diese Einstufung unumgänglich.
* Freigegeben ab 6 Jahren
Ab 6 Jahren können Kinder schon Zusammenhänge der Handlungen selbstständig verknüpfen und kurzeitige Spannungen und Bedrohungen verarbeiten. Allerdings werden sie noch immer stark in das Geschehen hineingezogen und leiden mit den Akteuren, somit ist auch hier wieder ein positives Ende Pflicht.
Erst ab ca. 9 Jahren können Kinder reale geschehen von fiktivem Unterschieden und bauen eine Distanz zum Gesehen auf.
* Freigegeben ab 12 Jahren
Ab diesem Alter fängt die rationale Wahrnehmung an, so dass Fiktion und Realität komplett unterschieden werden können und schon genretypische Aktionen auch als solche Verstanden werden. Intensivere Science-Fiction- oder Thrillereinlagen können ohne Schaden verarbeitet werden, im Gegensatz zu problematischeren hart geschnittenen Actioneinlagen.
Da in diesem Alter auch langsam die Hormone zum Einsatzkommen, suchen sich die Kinder/Jugendliche selbstständig ihre Identifikationsfiguren im Zusammenhang mit ihrer persönlichen „Selbstfindung“.
Somit sind Filmhelden, die sich nicht an ethische und soziale Grundlagen halten Tabu in dieser Altersklasse.
Werden diese sozialen und ethischen Thematiken allerdings auf eine seriöse Weise behandelt, können sie sogar fördern sein.
* Freigegeben ab 16 Jahren
Hier fangen die Filme langsam an interessant zu werden *g*
Enthält ein Film seichtere Verherrlichungen von Drogenkonsum oder explizitere Gewaltszenen, sexistische Äußerungen und Rollenverhalten, Diskriminierungen sowie die Darstellung von Sex lediglich als Triebbefriedigung, muss der Film wohl oder übel mit einer Freigabe mindestens ab 16 rechnen.
* Nicht freigegeben unter 18 Jahren
Hier gilt das gleiche eigentlich wie bei der Freigabe ab 16, jedoch unterscheidet man hier in der Drastik und Darstellung der „gefährlichen“ Szenen. Nehmen oben genannte Punkte überhand und können weniger in einem ironischen Zusammenhang gesehen werden, erhält ein Film den oft wirtschaftlichen Todesstoß, da diese Freigabe im Kino oft mit bis zu 50% weniger Einnahmen auskommen muss, da die Zielgruppe der meisten dieser Horror-Action-Was auch immer-Filme die 14 bis 17jährigen sind.
An dieser Ausführung sieht man schon, dass die Einteilungen überarbeitet werden müssten. Sinnvoll wäre ja hier mit dann meiner Meinung nach Freigaben ab 9, 15 und 17.
Diesen unflexiblen Alterfreigaben ist auch z.B. Star Wars - Episode II zum Opfer gefallen. Dieser Film wurde zuerst vom Arbeitsausschuss der FSK ab 6 freigegeben, dann aber in letzter Instanz doch auf 12 hochgestuft. Das aber lediglich wegen der 6-8 jährigen, die den Film gerade wegen der Kampfszenen am Ende (die auch kaum Szenen zum erholen anbieten) kaum verarbeiten können. Die 9-11jährigen haben jedoch damit keine Probleme, mussten aber wegen der Freigabe ab 12 darauf verzichten.
Immerhin soll es eine neue Regelung geben in der Kinder von 6-12 mit einer „personensorgeberechtigten“ Begleitung Filme ab 12 doch im Kino sehen dürfen. Da hat man sich wohl ein Vorbild an Amerika genommen, bei denen das aber noch lockerer ist. Dort dürfen Kinder und Jugendliche egal welchen Alters Filme die höchstens ein R-Rating (ab 17) haben in Begleitung einer Person, die mindestens 21 ist, sehen. Da ein NC-17 aber sehr selten ist und meistens nur wegen Sex- und nicht wegen Gewaltszenen verhängt wird, könne sich z.B. 5-jähriger mit ihrem älteren Bruder ohne weiterer Film anschauen, die hierzulande ab 18 sind.
Darüber lässt sich wahrlich streiten.
***Sonstige Einstufungen***
Jedem Filmfan ist bedauerlicherweise klar, das hier mit der Einstufung der FSK noch nicht Schluss ist, denn da gibt’s ja noch genug nette Filmchen, die noch nicht mal mehr ein richtiges FSK18 –Siegel ihr eigen nennen dürfen. Damit meine ich natürlich alle diese „bösen“ Filme, die jedes zweite Kind dazu verleiten ihre Familie auszulöschen.
Und immer wieder begegnen mir hier Leute die mitreden wollen und sich davon nicht abhalten lassen, aber wirklich keine Ahnung von der Materie haben, daher hier noch mal etwas Wissenswertes für diese sympathischen Mitmenschen.
*Indizierung*
Also, fangen wir mal ganz leicht an. Auch wenn ihr Leutchen, die ihr da immer Fahrwasser der Diskussionen über Gewaltverherrlichung immer wieder behauptet, das eine Indizierung einem Verbot des Films gleichgestellt ist, stimmt das natürlich überhaupt nicht.
Jeder Volljährige darf indizierte Titel sowohl kaufen als auch besitzen. Genauso dürfen Händler diese Titel verkaufen, allerdings unter schärferen Umständen als nicht-indizierte Titel und das ist auch schon der einzige Unterschied zu „normalen“ Filmen.
Filme die nicht der Prüfstelle vorgelegt wurden, erhalten automatisch eine Indizierung, so ist es auch schon vorgekommen, das Verleiher es nicht für nötig hielten ihre Kinderfilme vorzulegen und diese dann indiziert wurden. Pornos erhalten ebenfalls automatisch eine Indizierung, gegen die nicht angegangen werden kann.
Die Unterschiede bei einer Indizierung sind wie folgt: der Käufer muss einen Altersnachweis erbringen (Personalausweis), so dass seine Volljährigkeit unbestreitbar ist; die Filme dürfen nicht im Fernsehen gezeigt werden (also nur geschnitten); die Filme dürfen nur da ausgestellt sein, wo Minderjährige keinen Zugang haben (Videotheken, abgesonderte Bereiche, unter der Ladentheke auf Anfrage etc.) und auch nur da darf für sie geworben werden. Somit findet man in Zeitungen oder normalen Geschäften wohl nie ein Plakat von Starship Troopers, auch dürfen diese Filmtitel in für jeden zugänglichen Medien nicht genannt werden, und so müssen die Leute schon mal drum herum reden, damit ihre Zeitungen nicht auch beschlagnahmt werden. Wer in einer Zeitung einen Filmtitel der durch Sternchen „durchsiebt“ wurde sieht, der kann sich sicher sein, das dieser Titel zu einem indizierten Produkt gehört, wie z.B. bei St*****p Tr*****s, ab und an findet man diesen Film auch als „Sternenkrieger“ „Käfermassaker“, „Verhoeven’s indizierter Käfer Science-Fiction-Film“ oder ähnliche stupide Einfälle.
Das diese Filme nicht jedermann zugänglich sind ist ja einigermaßen nachvollziehbar, das sie aber nicht genannt werden dürfen ist absolut lächerlich und zeugt wirklich von typisch deutscher Bürokratie. Also selbst wenn ein 12 jähriger liest, das Starship Troopers ein genialer Film ist und er sich den anschauen will, wie will der das denn dann machen. Selbstständig kommt er ja nicht dran, und wenn er seine Eltern fragt, werden diese ihm ja dann (hoffentlich) diesen Wunsch auch nicht erfüllen und ein volljähriger Bruder sollte soviel Verantwortung besitzen, ihm diesen Wunsch auch nicht zu erfüllen. Und wenn er das trotzdem macht, würde er es genauso machen, wenn der kleine Junge den Filmtitel nicht vollständig gelesen hätte.
Übrigens können Indizierungen nur auf Antrag der FSK von der BPjS durchgeführt werden. Vor Jahren waren diese beiden Institutionen noch unabhängig, so dass Filme die von der FSK ab 16 freigegeben wurden, trotzdem von der BPjS indiziert werden konnten. Mittlerweile können nur noch Filme indiziert werden, die von der FSK eine Freigabe nicht unter 18 bekommen haben.
*Beschlagnahmung/Verbot*
Überschrei ten Filme jegliche Moralvorstellungen, sind nicht nur gewaltverherrlichend sondern auch menschenverachtend, rassistisch und verstoßen gegen die Grundgesetzte, können sie in Deutschland verboten werden. Der Besitz und Verkauf ist damit illegal und kann strafrechtlich verfolgt werden, bei mir stand die Polizei noch nicht vor der Tür *räusper* mehr sag’ ich dazu nicht, ich bin ja schließlich nicht „Gehirntod“ :-)
Gegen alle diese Einstufungen kann der Filmverleiher in Abstanden Berufung einlegen, was vor allem bei älteren Filmen den Filmfan die Freudentränen in die Augen treibt. So ist z.B. seit geraumer Zeit „Das Omen“ überall in Deutschland erhältlich. Für Jahrzehnte indiziert, ist er jetzt ungeschnitten ab 16. „Stirb langsam“ gibt’s seit wenigen Monaten endlich auch ungeschnitten, ebenfalls jetzt neu ab 16. Und seit letztem Jahr gibt’s sogar „Tanz der Teufel 2“ das erste Mal ungeschnitten in Deutschland. Juhu !!!
***Persönliche Meinung über die FSK***
Sicherlich ist die FSK eine mehr als notwendige Institution, die Kinder und Jugendliche sinnvoll schützt, allerdings geht sie doch stellenweise zu weit. Das Gewaltfilme nicht in Kinderhände gehören sollte wohl für jeden klardenkenden Menschen eine Selbstverständlichkeit sein, aber das selbst volljährigen Menschen Filme in ihrer Ursprungsform komplett vorenthalten werden ist so nicht akzeptabel. Und da spielt es auch keinen Grund, ob die Person gerade 18 geworden ist oder 80 ist, keiner dieser Personen darf sich einige ausgewählte Filme anschauen und das obwohl meinen könnte, das die Zensur vor 50 in Deutschland aufgehört hat.
Zudem gibt’s ja noch die Problematik der Kunstfreiheit. Ein Gemälde ist immer Kunst, egal was darauf gezeigt wird, bei Filmen sieht die öffentliche Meinung da anders aus. Lediglich Filmen mit einer ernsten Thematik wird ein gewisser Hauch von Kunst gestattet, alles andere wird nur als Unterhaltung abgestempelt. Zumindest in Deutschland. Filme wie „Braindead“ oder „Tanz der Teufel“ erhielten weltweit lobende Kritiken und wurden als moderne Meisterwerke ihres Genres zelebriert und das nicht nur unter Splatterfans, sondern auch von seriösen Kritikern so z.B. Redakteuren der New York Times. George A. Romero’s „Night of the living dead“ ist ebenfalls im „Museum of Modern Arts” in New York als genialer Meilenstein ausgestellt. „Arts“, Kunst also. Da man Kunst aber nicht genau festlegen, ist dieser Film in Deutschland weiterhin verboten und die FSK verstößt weiterhin legal gegen das Kunstgesetz.
Andererseits erhalten immer mehr Filme eine „lasche“ Einstufung, wodurch die Unabhängigkeit wirklich in Frage gestellt werden muss. Könnten da Filmeinnahmen fließen?
Weiterhin muss ich ein Argument loswerden, das aber man aber vielleicht nicht ganz ernst nehmen soll, denn die Mitarbeiter der FSK schauen sich doch täglich gerade die Filme an die wegen ihrer Brutalitäten verboten oder indiziert werden, also müssten die doch auch alle potenzielle Mörder sein, oder?
Einige „Fehleinschätzungen“ in beide Richtungen möchte ich hier mal exemplarisch auflisten.
*American Beauty*
Die Begründung für eine FSK16 – Freigabe beruht sich darauf, dass Familienprobleme gezeigt werden, aber keine Lösungen angeboten werden. Zudem könnten Reaktionen von Kindern die in ähnlichen Verhältnissen wie die Charakter leben nicht vorhersehbar sein.
Einerseits ist diese Freigabe natürlich berechtigt, da selbst ich sehr verstört das Kino verlassen habe. Andererseits denk ich aber schon das 12jährige den satirischen Unterton des Films verstehen, zudem ist es für Kinder die nicht in „perfekten“ Familienverhältnissen aufwachsen, bestimmt viel schlimmer immer und immer wieder glückliche Vereinigungen im Kino zu sehen und sich dadurch vielleicht Hoffnungen machen, die in Realität nicht erfüllt werden können. In jedem Leben gibt es nun mal Probleme und „Happy End“ Filme schüren nun einmal Naivität und schaffen ein unnatürliches Weltbild, das nicht erfüllt werden kann (ich weiß wovon ich rede*g*)
Auuserdem frage ich mich, ob die Prüfer den Film wirklich bis zum Ende gesehen haben, gibt es denn eine positivere Moral als in diesem Film. Auch wenn der Hauptdarsteller stirbt, vermittelt er doch, das man jede Kleinigkeit des Lebens genießen soll, solange es noch geht.
*Sleepy Hollow*
Der Witz schlechthin, der auch mächtig Proteste bei der FSK auslöste, da diese den (leicht gekürzten) Film ab 12 im Kino freigaben. Selbst diese gekürzte Fassung war schon für mich richtig brutal und ich hab den mit 16/17 gesehen.
Zwar wurde der Film auf Video dann auf 16 hochgestuft, aber die Begründung für die 12er Freigabe ist mehr als lächerlich und widersprüchlich.
„Die märchenhaften, ironischen Züge der Handlung und die unwirkliche Atmosphäre sorgen dafür, das die Geschichte keinen Realitätsbezug bekommt“
- an diesem Argument mag zwar etwas dran sein, allerdings scheinen die Prüfer das bei anderen Filmen zu vergessen, denn es gibt ja genug Monsterfilme die ab 18 freigegeben sind. Und 12 jährige dürften durchaus wissen, das Monster Fantasyprodukte sind.
„Die altertümliche Tötungsart des Köpfens wurde als nicht mehr wirklichkeitsnah beschrieben, und auf Grund des häufigen Wiederholens wurde ihre zunächst schockierende Wirkung im Verlauf des Films als sich abschleifend empfunden“
- aha, hier ist’s nicht so schlimm, weil’s „abschleifend“ wirkt, bei anderen Filmen ist so was dann aber gefährlich weil’s „abstumpfend“ wirkt.
*Star Wars – Episode 1*
Genau so ein Witz. Keiner kann mir sagen, das dieser Film nicht wegen des erhofften Gewinns die Freigabe ab 6 bekommen hat. George Lucas musste nun mal gezwungener Maßen einen Kinderfilm draus machen, weil seine Fans auch immer jünger zu werden scheinen und er ja schließlich etwas verdienen will. Doch auch wenn dieser Film auf Kinderzugeschnitten ist enthält er meiner Meinung nach gerade zum Schluss diese „aufregenden“ Szenen die erst 9 jährige einordnen können, zudem wird der Böse zweigeteilt und einer der Guten sichtlich verbrannt. Wenn sie diesem Film wirklich ernsthaft ohne Hintergedanken an die Einnahmen ein FSK6-Sigel gegeben haben, wie rechtfertigen sie dann z.B. die FSK12 Freigaben von „Lost in Space“ oder „Das 5. Element“, zudem ja auch gerade die Star Wars - Filme in Verruf geraten sind ihre Geschichte auf faschistischen und antisemitischen Grundlagen aufgebaut zu haben.
*Braindead*
Den hab ich ja eben schon erwähnt. Ein unbestrittener Klassiker, der wegen Gewaltverherrlichung in Deutschland verboten ist. Dabei ist doch bei kaum einem anderen Film die Ironie, ja fast schon der Sarkasmus, so offensichtlich, das jeder ab 18 nicht auf den Gedanken kommt mit dem Rasenmäher Menschen anstatt Gras zu mähen. Meine Güte, da werden doch nur Zombies umgebracht, zu was soll diese Gewaltdarstellung den jemanden verleiten?
*Tanz der Teufel 2*
Hier geht’s nicht, um den ersten Teil, der durchaus zu Recht ab 18 ist auch wenn die Kontroversen um ihn so überflüssig sind. Bei Teil zwei find ich das aber noch extremer, da ich mir 1000% sicher bin, das dieser Film eine FSK16-Freigabe bekommen hätte wenn er in den letztem drei Jahren veröffentlich worden wäre, er hat deutlich weniger Gewalt als z.B. „End of Days“, der auch ne FSK18.Freigabe verdient hätte. Zudem besitzt TdT2 ja keine diskriminierenden Storyverläufe oder Kommentare, auch hier ist ja wieder eine „phantastische, unwirkliche“ Macht am Werk.
*Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast*
Dieser Teil ist in der FSK16 Fassung um eine ganze halbe Sekunde geschnitten. Ist so was denn nötig. Ich habe diese fehlende halbe Sekunde natürlich gesehen und sie ist wirklich ekelig, aber doch nur ein Augenzwinkern lang. Zudem sagt die FSK selbst, das nicht direkt einzelne Szenen sondern das ganze Konzept verantwortlich für eine Freigabe ist. Aber kann denn so eine kurze Szene einen kompletten Film verändern? Ich glaube kaum.
Geradezu lächerlich wirkt dann im Vergleich dazu der Nachfolger, der ungeschnitten ab 16 ist und um längen brutaler daherkommt und in dem die Charaktere nur Futter für den Mörder sind.
*Corey Haim-Filme*
Kennt noch jemand Corey Haim? Der war in den 80er mal total hip, mittlerweile spielt er nur noch in schlechten Horrorfilmen mit, die für eine ganze Reihe von Horrofilmen stehen, die schnell runtergedreht werden und so Titel wie „Terror See“ oder so was haben.
Diese Filme sind eigentlich meistens unbrutal und die Gewaltszenen enthalten weniger Blut, als die OB-Werbung, trotzdem werden solche Filme immer ab 18 freigegeben. Meine Theorie ist ja, das sie diese Siegel erhalten, weil Horrorfans Filme ab 16 nicht ausleihen, weil sie Blut sehen wollen.
*The Insider*
Noch ein Film der ab 6 freigegeben wurde. Unverschämt, da hier Familienterror und der daraus entshende Zerfall der Familie gezeigt wird. Ich fand den richtig belastend und hab den gesehen als ich 18 war. Ab 12 hätte drin sein müssen, ab 6 find ich unverantwortlich.
*Natural Born Killers*
Der einzige Film, den ich gesehen hab, dem ich unterstellen möchte, das er nicht ganz ungefährlich ist. Nicht die eigentliche Gewaltdarstellung, sondern die hektische Kamera und das Geschreie der Akteure macht einen über die zwei Stunden wirklich aggressiv. Ich musste nach dem Film echt aufpassen, das mir keiner zu Nahe kommt.
*Scream*
Damit fing alles an. Durch den Boom den der Film auslöste, sahen die Leute, das die Zielgruppe dieser Filme unter 18 liegt und so kamen später eine Menge Filme raus, die wesentlich brutaler sind, aber ungeschnitten ein FSK16 bekommen haben. Kommerz? Nein, wer kommt denn auf so was.
*Tom & Jerry*
Welches Kind hat das nicht gesehen? Zur kinderfreundlichsten Zeit werden schon die kleinsten auf ein gewaltsames Leben vorbereitet. Nein hier wird nicht diskutiert, sondern direkt zugehauen. Und das ist natürlich pädagogisch völlig unbedenklich. Ich frage mich wirklich, wieso hier keiner der selbsternannten Gewaltverbanner meckert. Wahrscheinlich, weil sie das auch als Kinder gesehen haben.
***Resumee***
So paradox es klingt, möchte ich doch hier aus „Scream“ zitieren, da hier meine Einstellung absolut auf den Punkt gebracht wird. „Filme machen Menschen nicht wahnsinnig, sie machen Wahnsinnige kreativ“ d.h. das jeder normale Mensch von Gewaltfilmen nicht negativ beeinflusst wird. Menschen die Morde aus Filmen nachahmen hatten schon vorher genug Probleme und wollen so auf sich aufmerksam machen.
Dieses Prinzip kennt man ja auch aus dem Verhalten von Selbstmördern, die laut Psychologen oft absichtlich andere Menschen mit ins Verderben reißen, um so der Gesellschaft zu zeigen, was sie ihnen angetan hat.
Weiterhin find ich es bedenklich, das gerade „Indizierungen“ genau das bewirken, was sie eigentlich vermeiden sollen, denn so eine Einstufung wirbt mehr als alles andere für diesen Film, denn als Jugendlicher gibt es doch nichts besseres als einen Film anzuschauen, der etwas Verbotenes hat.
Also die FSK ist meistens sinnvoll für die unteren Alterseinstufungen, darüber gibt’s aber ne Menge fragwürdiger und widersprüchlicher Zensur und die Mehrzahl der Filme sind unbestreitbar Kunst, da können Leute sagen was sie wollen.
Mir fällt eigentlich noch viel ein was ich schreiben wollte, aber ich kann nicht mehr *puuh*
Also zum Schluss noch: Gewaltfilme sind (wie alles) in Maßen ungefährlich, solange sie wirklich nicht den Zuschauer (und nur ihn) zur aktiven Gewalt oder Diffamierung aufrufen. Zudem finde es anmaßend von Menschen mich mit diesem Erfurter-Amokläufer auf eine Stufe stellen zu lassen (das ist mir tatsächlich schon zweimal angedeutet worden). Ich hab schon ein schlechtes Gefühl wenn ich eine Fliege zerquetschen muss, ich gucke genauso viele Kinderfilme wie Splatterfilme und werde schon sauer wenn mir jemand stolz seine Gaspistole oder sein Jagdgewähr zeigt.
Gewalt fängt nicht im Fernsehen an, sondern bei jedem selbst.
...
ein Testbericht von wildheart2002-10-23 14:25:31vom 23.10.2002Empfehlung: nein
Ich entschuldige mich für diesen elend langen
Beitrag und kann es niemand verübeln,
wenn er oder sie ihn nicht liest.
Der amerikanische Film „Black Hawk Down“ (Regie: RIDLEY SCOTT) hat sehr unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Die einen – wie ich – sehen in dieser Visualisierung eines Militäreinsatzes keinen tauglichen Beitrag zur Diskussion um Kriegseinsätze, andere loben den von Kriegsfilmspezialist JERRY BRUCKHEIMER produzierten Streifen wegen seiner „ungeschminkten“, „realistischen“ Darstellung des Kriegsgeschehens. Es ist von „Reinheit“ abseits aller politischen oder sonstigen Implikationen usw. die Rede. Das Motto lautet (altbekannt): Je „realistischer“ und auch umfassender, technisch versierter
das Kriegsgeschehen visualisiert werde, desto näher sei man am Thema und desto „realistischer“ könne Krieg dargestellt und empfunden werden.
1. DIE MACHT DER BILDER UND DAS BILD VOM BILD
Die Macht der Bilder scheint uns – in unterschiedlichem Maße und bei unterschiedlichen Gelegenheiten, nicht nur, was Kriegsfilme angeht – zu überwältigen – in einem doppelten Sinn. Es ist natürlich „grandios“, wenn vor uns die Leinwand-Granaten umeinander fliegen, der Leinwand-Tod seine Spuren hinterlässt, das Leinwand–Blut seinen Leinwand-Schrecken verbreitet. Doch halt! Wir sitzen im Kino und nicht in Afghanistan oder Somalia. Zweitens: Der Schein des Realismus, der in „realistischen“, sich fast schon dokumentarisch gebenden Kriegsgeschehens-Filmen, über uns kommt – die wir im Kinosessel hocken! – verblendet uns so weit, dass die Möglichkeit zur Reflexion außer Kraft gesetzt zu sein scheint. Wir nehmen „es“ für bare Münze. Es gibt Menschen, die halten auch und gerade Dokumentarfilme – über welchen Gegenstand auch immer – für „die“ Wirklichkeit, wo sie doch „nur“ einen vom Dokumentarfilmer gewählten interesse- und erkenntnisgeleiteten Ausschnitt der Realität visualisieren.
Die Macht der Bilder – worin besteht sie eigentlich? In einem doppelten Betrug, den wir gern in Kauf nehmen. Der erste Betrug ist der des Filmemachers: Er will „realistisch“ oder auch emotional schildern, wie er „es“ sieht. Er möchte uns betören von etwas, wie er es sieht, für wichtig hält usw. Der zweite Betrug liegt bei uns selbst. Die Bilder, die wir von etwas haben, sind unsere subjektiven Bilder, unsere Vorstellungen von einem Gegenstand, aber nicht der Gegenstand selbst, als solcher. Die Bilderwelten stoßen im Kino aufeinander, gleichen sich ab usw. Beim Lesen geschieht dies übrigens auch: Wir machen uns Bilder von den Personen
Dieser Doppelbetrug ist nur dann keiner mehr, wenn wir die Bilder selbst dekonstruieren – die gezeigten wie die eigenen. Das bedeutet, Abschied zu nehmen von einem immer noch weit verbreiteten Satz, mit dem wir unsere Kultur schreiben: Die Wirklichkeit „ist“ und weil sie „ist“ „ist“ sie auch objektiv, das heißt nach dem Wahrheitskriterium erkennbar. Für das Erkennen der Wirklichkeit ist vor allem einer unserer fünf Sinne enorm bedeutungsvoll geworden: Das Sehen, nicht das biologische, sondern das kulturell geprägte und individuell ausgestaltete, auf Erfahrung und Erinnertem und dessen Bedeutung für uns gestützte Sehen. (Niemand kann „nur biologisch“ sehen.)
Die Macht der Bilder und die Ohnmacht des Sehenden funktionieren dann, wenn das Sehen nichts wesentlich anderes bedeutet als: Sehen als schon Gesehenes, Vertrautes, Gewohntes. Dieser Schritt ist unvermeidbar. Wenn ich einen Baum zu sehen bekomme, sehe ich etwas Vertrautes, weil ich einen Baum schon einmal gesehen habe. „Baum“ steht nicht für einen konkreten Baum, sondern für eine kulturelle und individuelle Erfahrung, die es mir ermöglicht, etwas als Baum zu identifizieren und von anderem zu unterscheiden. Würde sich das Sehen (Erkennen) allerdings im vertrauten Sehen erschöpfen, wäre Dekonstruktion (der Macht) der Bilder nicht möglich. Sie ist lebensnotwendig, wenn man nicht in Täuschung und Betrug leben will. Sehen bedeutet nämlich auch Verlassen des Verlässlichen, Gewohnten, „Normalen“. Sehen muss auch Misstrauen, Zweifel heißen. Wenn das Auge – über unser Gehirn – nicht fähig wäre zu zweifeln, müssten wir erblinden, um anders „sehen“ zu können. Dieses zweifelnde Sehen aber ist unumstößlich mit einer anderen Macht verwoben: der Macht des Wortes. Dekonstruktion von Bildern verläuft nicht ohne Schrift und Wort, Dekonstruktion von Schrift verläuft nicht ohne Visualisierung (GEORG SEEßLEN).
Nimmt man das Kantsche „Ding an sich“ einmal für bare Münze, so kreisen wir ein Leben lang um dieses Ding, die Wirklichkeit, die materielle Realität, herum. In einem endlichen Kreislauf versuchen wir, durch Verbalisierung und Visualisierung mit dem Hineingeworfensein in diese Realität zurecht zu kommen. Die Täuschung besteht eigentlich „nur“ darin, dass wir oft nicht erkennen wollen, dass „zwischen“ uns und „dem da draußen“ eine widersprüchliche Einheit besteht: Einerseits existiert das „da draußen“ weiter, auch wenn wir selbst nicht mehr existieren. Andererseits spielt dies für uns gar keine Bedeutung, weil wir das „da draußen“ immer und unausweichlich durch „unsere Brille“ sehen, d.h. durch die kulturell und biografisch vermittelte Erfahrung, die auf der spezifischen biologischen Konstruktion unseres Nervensystems fußt, sich darin aber nicht erschöpft.
2. DAS BILD VOM KRIEG UND DAS KINO ALS KRIEG
Der 1997 verstorbene amerikanische Regisseur SAMUEL FULLER, der selbst 1951 den Kriegsfilm „Der Stahlhelm“ produzierte und Kriegsteilnehmer war, äußerte sich zum Thema einmal wie folgt: „Um dem Publikum eine Ahnung zu vermitteln, was im Krieg wirklich geschieht, müsste man sich vor die Leinwand stellen, einen Revolver ziehen und ein paar Zuschauer erschießen.“ (1) Das deutet nicht nur darauf, dass jede Erfahrung nur subjektiv erlebt, aber kaum, nur bis zu einem gewissen Grad des gedanklichen Nachvollziehen und des Mitleids intersubjektiv vermittelt werden kann, sondern auch auf die oft verharmlosende Funktion des Kinos selbst. „Der Film ist wie ein Schlachtfeld“, meinte FULLER, „auf dem sich Liebe, Hass, Action, Gewalt und Tod abspielen ... mit einem Wort: Emotionen.“ Das bewegt uns Voyeure im Kinositz.
Andere, wie PAUL VIRILIO, gingen noch weiter und erklärten den Film selbst zur Waffe, wiesen auf die innere Verwandtschaft von Kino und Krieg hin.
„Der Kriegsfilm muss nicht ein bestimmtes kriegerisches Geschehen wiedergeben, da der Film selbst in die Kategorie der Waffen gehört. [...] Das Schlachtfeld war von Anfang an ein Wahrnehmungsfeld, und das Kriegsgerät für Heerführer und Waffenträger ein Darstellungsmittel, vergleichbar dem Pinsel und der Palette des Malers […]. Für den Krieger geht die Funktion des Auges auf in der Funktion der Waffe. Deshalb haben die Kinematik der Kriegsfliegerei und der von ihr bewirkte Zusammenbruch des räumlichen Kontinuums seit 1914 die alte homogene Sicht der Dinge zum Platzen gebracht und zur Heterogenität der Wahrnehmungsfelder geführt. [...] Der Film kann Unsichtbares sichtbar machen, das Sehen erleichtern. Er verbindet sich mit den Intentionen der Militärs, die feindliche Landschaft zu deuten und mittels beobachteter Prozesse unbekannte Prozesse zu realisieren. [...] Innerhalb von 150 Jahren hat sich das Schussfeld in einen Drehort verwandelt, das Schlachtfeld ist zu einem für Zivilisten zunächst gesperrten Filmset geworden.“ (VIRILIO, S. 14, 35, 46, 20).
Film ist eine Art von Propaganda, Werbung, Animation, ob der einzelne Regisseur oder Drehbuchautor das beabsichtigt oder nicht, spielt keine Rolle. Man kann dann nur noch unterscheiden, ob diese Propaganda bewusst mit einer bestimmten und bestimmbaren Absicht verknüpft ist oder „nur“ unbewusst den kulturellen Pfaden folgt, denen wir mehr oder weniger alle folgen. Für das Publikum, das den Kriegsfilm „besucht“ (kennt man Leute, die einen Krieg besucht haben?) gilt, was für Kinobesucher insgesamt gilt: Wir geben uns dem „Delirium der Gewalttätigkeit“, der „Lust am Faszinosum“ Krieg (GANSERA, S. 19) hin, einer Ebene, die die meisten nicht aus eigener Erfahrung kennen – aus welchen Gründen auch immer: Langeweile, „harmlosem“ Sadismus, Hang zu einer Mischung aus Sentimentalität und Brutalität.
Krieg hat etwas zu tun mit Autorität und Unterwürfigkeit. Die militärischen Strukturen sind solche des unbedingten Befehls und Gehorsams. Wenn RIDLEY SCOTT zu seinem Kriegsfilm „Black Hawk Down“ bemerkt, dass im Krieg kein Soldat mehr nach den Ursachen oder politischen Hintergründen fragt, die dazu geführt haben, sondern für ihn nur noch zähle, dass einem die Kugeln um die Ohren fliegen und man schauen müsse, wie man und die anderen dem entkommen können, dann reduziert er die Atmosphäre im Kino genau auf diesen Punkt: auf die „magische Identifikation“ (GANSERA) mit dem und den Helden, mit ihrem Denken, Fühlen und Handeln.
Der Betrug dabei ist, dass eine solche Identifikation zwei Seiten hat. Das Magische besteht nämlich darin, dass dem Kinobesucher in der Regel die Kriegserfahrung und alles, was damit zusammenhängt fehlt. Er identifiziert sich also mit einem Helden, dessen Denken und Fühlen filmisch vorgegaukelt ist: sprich, mit den Vorstellungen, die die Filmemacher mit der Visualisierung bewusst oder unbewusst vermitteln, verknüpft ist. Das gilt für andere Filme im übrigen auch. Nur, die andere Seite des Magischen besteht eben darin, dass über diese Identifikation dem Krieg das Grauen genommen wird, das, was wirkliche Soldaten in wirklichen Kriegen erlebt haben: Die Kugeln von FULLER.
3. NEUERE AMERIKANISCHE KRIEGSFILME
Die Filmjahre 2001 und 2002 brachten uns auch in Europa eine Reihe amerikanischer Kriegsfilme bzw. Anti-Terror-Filme auf die Leinwand. Dabei handelt es sich um:
„Pearl Harbor“ (Regie: MICHAEL BAY), der die Ereignisse der japanischen Bombardierung des US-Marinestützpunktes im zweiten Weltkrieg zum Thema machte;
„Men of Honor“ (Regie: GEORGE TILLMAN JR.), in dem es nicht um Kampfhandlungen im Krieg, sondern um den Kampf eines schwarzen Amerikaners auf Karriere im Militärapparat ging;
„Die letzte Festung“ (Regie: ROD LURIE), der ebenfalls nicht im Krieg spielt, sondern Ungerechtigkeiten im Militärapparat zum Anlass für die Verbreitung von Patriotismus en gros nahm;
„Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“ (Regie: JOHN MOORE), eine fadenscheinige und extrem simple Fortsetzung des Gut-und-Böse-Spiels vor dem Hintergrund der Konflikte in Ex-Jugoslawien;
„Wir waren Soldaten“ (Regie: RANDALL WALLACE), der vor Patriotismus an der Front und an der Heimatfront nur so trieft und schon das andeutet, was „Black Hawk Down“ ohne allzu vaterländische Gefühle vermitteln soll: Im Krieg zählt nur das Überleben;
„Windtalkers“ (Regie: JOHN WOO), der vor einer krachenden, actionreichen Szenerie des in diesen Dingen erfahrenen Hongkong-Action-Spezialisten WOO über Schuld und Sühne philosophiert und dabei gnadenlos scheitert;
„Bad Company“ (Regie: JOEL SCHUMACHER, Produzent: JERRY BRUCKHEIMER), der den Kalten Krieg auf eine extrem dämliche Art reproduziert, dabei aber das vermeintliche Recht amerikanischer Behörden auf grenzenloses Handeln all over the world propagiert;
„K-19: Showdown in der Tiefe“ (Regie: KATHRYN BIGELOW), eine Variante zur Feier von Treue, Ehre, Pflicht und Vaterland, diesmal auf sowjetischer Seite, von Amerikanern gemanagt;
„Der Anschlag“ (Regie: PHIL ALDEN ROBINSON), der uns weismachen will, wie notwendig weltweit unbegrenztes Eingreifen der US-Behörden im Kampf gegen den Terrorismus sei – auch eine Kriegserklärung; und schließlich
„Black Hawk Down“ (Regie: RIDLEY SCOTT, Produzent: JERRY BRUCKHEIMER), dem es an Patriotismus weitgehend fehlt, der der Maxime folgt: Je länger und technisch perfekter ich das Kriegsgeschehen zeige, desto realistischer wird der Krieg für das Publikum, und der unfreiwillig die Macht der Bilder demonstriert, die Illusion von Wirklichkeit, Leben, Erfahrung.
Ich werde im folgenden versuchen, ohne im einzelnen auf den Inhalt einzugehen, einige Merkmale dieser Filme zu benennen, sie als das kennzeichnen, was sie tatsächlich sind: Blendungen – Täuschungen – Propaganda – aber nicht im Sinne einer Verschwörungstheorie. Es bedarf keiner Konspiration, um den „Zeitgeist“ unserer Epoche filmisch zu reproduzieren.
4. TOTALE ENTHISTORISIERUNG UND MORALISIERENDE AUFLADUNG
Ein durchgehendes Merkmal des Kriegsfilms – mit wenigen Ausnahme wie etwa KUBRICKs „Wege zum Ruhm“ – besteht in der fast völligen Enthistorisierung des behandelten Krieges bei gleichzeitiger ethischer Aufladung der Kriegsgeschehnisse bzw. der Soldaten zu „Helden“. „Pearl Harbor“ hat hier neue Maßstäbe gesetzt. Der technologischen Perfektion der Bombardierung im Film – in diesem Fall möglichst blutfrei, da gleichzeitig eine Liebesgeschichte erzählt wird – steht die völlige Ausblendung der historischen Bedeutung des Geschehens während des zweiten Weltkrieges gegenüber. So verkommt der „Tag der Schande“ (ROOSEVELT) und damit der zweite Weltkrieg insgesamt vor allem zu einer moralischen Niederlage der Vereinigten Staaten, zu einem Zeitpunkt, als die deutsche Wehrmacht kurz vor Moskau stand und Millionen Menschen im Krieg und in den Lagern der Nationalsozialisten bereits ihr Leben lassen mussten.
Ähnliches gilt für „Im Fadenkreuz“. Der Kampf „Mann gegen Mann“ reduziert die komplizierte und komplexe Geschichte des Ex-Jugoslawien-Konflikts auf eine schlichte Auseinandersetzung zwischen „Nur-Gut“ und „Nur-Böse“, zwischen den menschenrechtlich gesinnten US-Soldaten und den brutalen Serben, die hier geradezu als Untermenschen dargestellt werden. Noch deutlicher ist hier „We were soldiers“, der die vermeintliche Vietnam-Kriegs-Erfahrung in der Formel des Regisseurs zusammenfasst: „[...] mein Film feiert das Heldentum der Soldaten und ihrer Familien. [...] Die Soldaten waren nicht vom Wunsch zu töten motiviert. Sie wollten überleben“ (Interview der „Welt“ mit RANDALL WALLACE). Diese totale und absichtliche Ausblendung der Ursachen von und Motivation für Krieg will das Kriegsgeschehen auf eine (oft noch dazu rührselige) Angelegenheit einzelner Soldaten verkürzen. Auf eine ähnliche Weise hat JOHN WOO – entlang einer simplifizierenden Auseinandersetzung mit der Frage von Schuld im Krieg – die historische Dimension des zweiten Weltkrieges auf eine individuelle Frage verkürzt. Wenn sich NICOLAS CAGE in „Windtalkers“ immer wieder fragt – und dabei zunehmend zu einem armseligen „Trauerkloß“ verkommt –, welche Schuld er auf sich geladen hat, fragt niemand mehr nach der Verantwortung von kriegsmobil gemachten Gesellschaften.
Aber auch für die Filme, die den Kampf gegen terroristische Machenschaften zum Thema haben („Bad Company“ und „Der Anschlag“) ist Geschichte Mangelware: da Terroristen, dort ihre heroischen Gegner. Die Enthistorisierung komplexer Zusammenhänge schafft frischen Atem für einfache Lösungen, „klare“ Verhältnisse und Schwarz-Weiß-Malerei. Dass es die Vereinigten Staaten und teilweise auch die europäischen Länder waren und sind, die durch eine ungerechte und eigennützige Weltpolitik Grundlagen zumindest für die Macht terroristischer Politik geschaffen haben, blenden solche Filme bewusst aus. Das Beispiel Afghanistan ist bekannt: Bin Laden und die Taliban waren einmal geschätzte Leute bei einem Teil der politisch Verantwortlichen des Westens.
Nun könnte man dem entgegenhalten, die Kinogänger könnten sich doch über die Zusammenhänge selbst anderweitig informieren. Dieses Argument auf romantische Liebesdramen angewendet, wirkt lächerlich, bei Kriegsfilmen scheinbar nicht. Insbesondere verkennt dieser Einwand jedoch die Macht der visuellen Manipulation. Bei einer „ungerechten“ Darstellung wirklicher Kriege in den Medien regen sich viele auf; bei Visualisierungen solcher Kriegsereignisse im Film sprechen oft dieselben Leute von „Realismus“. Der Grund für solche Reaktionen ist banal: Während bei romantischen Komödien oder auch Dramen – und das ist ein entscheidender Punkt – die eigene Erfahrung des Kinopublikums zumeist vorhanden ist und daher ein Abgleich der Erfahrungshorizonte mit dem visuellen Geschehen erfolgen kann, ist dies bei Kriegsfilmen nicht der Fall. Krieg ist heutzutage – zumindest für die meisten Europäer, aber auch für die Mehrheit der Amerikaner – eben „nur noch“ ein Fernseh- oder Kinoereignis. Der Krieg hat seine Alltäglichkeit und Allgegenwärtigkeit verloren – bis auf diejenigen, die wie SAMUEL FULLER oder wie ein Teil der jungen Berufssoldaten in der US-Army oder der britischen Armee in den letzten Jahren an Kriegen teilgenommen haben. Umso wichtiger müsste, so mein Argument, gerade die Einbettung solcher Ereignisse in ihren historischen Kontext auch im Film sein.
5. HELDENMYTHOS – KADAVERGEHORSAM – LANDSERROMANTIK
Enthistorisierung schafft Raum für anderes. In den Landserromanen der Nachkriegszeit wurde der Zusammenhalt der „einfachen“ Soldaten, das „natürliche Heldentum“ gefeiert. In den modernen Kriegsfilmen setzt sich dies fort. Sie kommen dabei teilweise ohne patriotisches Pathos aus, teilweise – wie in „Wir waren Helden“ – pflegen sie es wie die gezüchteten Rosen im Vorgarten der an der Heimatfront gebliebenen Ehefrauen bis zum Exzess. Sie bemühen dabei scheinbar sogar eine anti-staatliche Tendenz. Die Soldaten in „We were soldiers“ oder auch „K-19: Showdown in der Tiefe“ und in „Black Hawk Down“ werden von Idealismus (JOSH HARTNETT) getrieben, sind „eben abkommandiert worden“, jedenfalls aber in den Krieg „hineingerutscht“, ohne dass sie die treibende Kraft dabei waren. Oder sie wurden – wie HARRISON FORD in „K-19“ – von den Verantwortlichen im Kreml in ihrer patriotischen Gesinnung bitter enttäuscht.
In all diesen Fällen bleibt nur eines: die Pflege „soldatischer Tugenden“ unter einem „modernen“ Firmenschild. Das hat so gar eine gewisse Logik. Denn tatsächlich verhält es sich so, dass Soldaten, die in Kampfhandlungen getrieben werden, oft nichts anderes übrig bleibt als der Versuch, ihre Haut und die ihrer Mit-Soldaten zu retten, wenn es „zur Sache geht“. Die Täuschung besteht darin, dass Regisseure diesen Zwang, diese Not (!), in die jeder kämpfende Soldat gerät oder geraten kann, zu einer Tugend (!) umwandeln. Genau das haben RIDLEY SCOTT in „Black Hawk Down“, RANDALL WALLACE in „We were soldiers“ und KATHRYN BIGELOW in „K-19 ...“ unternommen. Die verengten Verhältnisse, die geringen Überlebenschancen, das erhöhte Risiko einer kämpfenden Truppe im Krieg, die Reduzierung der Menschen zu Soldaten unter einem strikten Reglement von Befehl und Gehorsam wird als Heldentum gefeiert. Genau hier liegt ein bedeutsamer Unterschied z.B. zu KUBRICKs „Wege zum Ruhm“ oder auch „Full Metall Jacket“, selbst zu „Platoon“ (Regie: OLIVER STONE). Diese Filme – auch Kriegsfilme – haben in unterschiedlichem Maße versucht, über die Zeichnung der handelnden Personen die geschichtliche Situation, die Mentalität in das Geschehen einfließen zu lassen. Heute gilt scheinbar nur noch: Lasst die Sektkorken knallen für unsere mutigen Soldaten!
Und genau das ist das Widerliche an diesen Filmen: das Desaster der kämpfenden Soldaten wird zu einem Mythos von Heldentum, Landserromantik modernen Stils und nicht zuletzt Kadavergehorsam ausgebildet. Danach, wer eigentlich wem weswegen gehorcht und sich in den Kampf stürzen lässt, fragt in diesen Filmen – zum Teil erklärtermaßen! – niemand. Und es gibt (leider) Filmkritiker und andere, die das für positiv erachten. Diese gedanklich-filmische Metamorphose von der Not zur Tugend ist nicht neu. Auch deutsche Nachkriegsfilme über den zweiten Weltkrieg, Kriegs(erlebnis)romane der 50er Jahre und die besagten Landserheftchen haben sich genau dieser eigentümlichen Metamorphose verschrieben und dabei auch noch „kameradschaftliches Soldatentum“ gegen den Nationalsozialismus abgegrenzt.
6. INSTRUMENTALISIERUNG VON UNGERECHTEN STRUKTUREN
Vehement gepolstert wird dieses blendende Bild vom Krieg durch die Instrumentalisierung von ungerechten Strukturen (z.B. das von Warlords verwüstete Somalia in „Black Hawk Down“), Völkermord (etwa die Politik der ethnischen Säuberungen Milosevics in Ex-Jugoslawien), Rassismus (in „Men of Honor“ die rassistischen Reaktionen darauf, dass ein schwarzer Amerikaner gegen den Widerstand weißer Rassisten eine militärische Karriere machen will) oder Terrorismus (wie in „Der Anschlag“ oder „Bad Company“) zur vermeintlich nichts zu widerlegenden Einsicht, dass alles, aber auch wirklich alles im Kampf gegen Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen erlaubt ist. Wer die Menschenrechte, die Humanität, die positiven Werte der Zivilisation auf seine Fahnen zu schreiben weiß, kann an nichts mehr gehindert werden. In „Bad Company“ bewegt sich die CIA über alle Grenzen hinweg all over the world: Freie Bahn für freie Männer. Kriegsfilme entwickeln eben ihre eigene lehrhafte Dynamik.
In „We were soldiers“ antwortet Mel Gibson seiner kleinen Tochter auf die Frage „Papi, was ist ein Krieg?“ „Es ist etwas, was nicht geschehen sollte; wenn Menschen versuchen, anderen Menschen das Leben zu nehmen, dann gehen Soldaten wie dein Daddy dorthin, um das zu verhindern.“ Dieser Satz drückt aus – man kann es kaum kürzer und prägnanter formulieren –, was moderne Feinderklärung ausmacht – hier sogar bar jeder Stilisierung des Feindes als „Untermensch“ wird der Feind zur Anonymität verdammt, ein Feind der mordet und von Daddy in „We were soldiers“ mit Napalm (!) daran gehindert werden soll. Dass die Soldaten in einem Krieg, der so lange dauerte wie der Vietnam-Krieg, auf beiden Seiten verrohen, erhält hier die dramaturgische Weihe einer unvermeidlichen Notwendigkeit.
7. REDUKTION AUF KAMPF GLEICH REDUKTION DER REFLEXION
Enthistorisierung, Heldenmythos, Landserromantik und das alle Argumentation (scheinbar) platt machende Argument des „gerechten“ Krieges in Verteidigung der Menschenrechte können wahlweise kombiniert werden, wie man deutlich sehen kann. Hinzu kommt jedoch in fast allen neueren Kriegsfilmen die Reduktion des Krieges auf das Kampfgeschehen (wie oben bereits ausgeführt) und der (teilweise, muss man annehmen, aus Interesse verbreitete) Glaube, je perfekter man dieses Kampfgeschehen zeige, je länger auf Zelluloid „gekämpft“ werde, desto eindrücklicher könne dem Publikum Krieg nahe gebracht werden. Dieses Argument kann von Anti-Kriegsfilmern wie Kriegsfilmern – wenn man diese Unterscheidung von der Motivation her zulässt – verwendet werden – und ist wie dargelegt irrig. Das Argument ist nicht neu. Neu ist allerdings, dass die modernen Produktionsmittel es immer besser erlauben, den Bomben- und Granatenhagel „realistisch“ erscheinen zu lassen.
Über dieses Argument wird blindlings vergessen, wo wir uns befinden: im Kino. Der Soldat im Angesicht des Krieges und des Todes ist etwas völlig anderes als der Zuschauer im Angesicht des Films und des gemütlichen Beisammenseins hinterher bei einem Glas Wein. Würde jemand auf die Idee kommen, in einen Krieg zu gehen, nicht um am Kampfgeschehen teilzunehmen, sondern um es zu beobachten? Die meisten wohl nicht, weil sie wissen, wie gefährlich das wäre. Aber es gibt vergleichbare Situationen. Man denke nur an die vielen Schaulustigen, die bei Unfällen auf der Autobahn – glotzen! Da fließt das Blut real! Da liegen wirkliche Leichen! Da wird mit offenen Augen hingeschaut, da werden die Hälse gereckt, um auch „etwas“ zu sehen. Da werden der voyeuristischen Absicht wegen Ärzte, Feuerwehr und Polizei an ihrer Arbeit gehindert! Es ist hier nur ungefährlicher, weil keiner schießt. Und warum gehen wir ins Kino? Letztlich aus keinem anderen Grund. Wozu soll man sich überhaupt einen Kriegsfilm ansehen. „Stell Dir vor, es gibt Kriegsfilme und keiner geht hin“ (GANSERA). Von wegen! Wir alle (gut es gibt auch andere) gehen hin. Wir gehen dort rein, nicht um unseren Ekel vor dem Krieg zu bestätigen, um einige Argumente für oder gegen den Krieg zu erhalten. Wir gehen hinein als Schaulustige, übrigens nicht nur in Kriegsfilme. Wenn JAMES STEWART in „Das Fenster zum Hof“ mit Hilfe seiner Kamera seine Nachbarn beobachtet, ist das im Prinzip nichts anderes, als wenn wir die Film-Soldaten SCOTTs in Somalia anglotzen. Kino ist Krieg.
Kino ist Krieg, weil wir Voyeure sind. Wir erfreuen uns an Freud und Leid des Inszenierten, an Leben und Tod, an Liebe und Hass, an Wut und Verständnis. Wir saugen diese Gefühle in uns auf. Wir ekeln uns, wir sind erleichtert – was auch immer. Aber wir sollten auch so ehrlich sein und uns eingestehen, dass wir nicht allein wegen „Spaß“, geistiger Erbauung oder intellektuellem Interesse ins Kino gehen. Wir wollen lachen: über die Komödianten, wenn sie stürzen, und weinen über die tragischen Helden. Das Gegenteil zu behaupten wäre Selbstbetrug. Wer behauptet, er würde den Rolladen herunterlassen, wenn hinter dem gegenüberliegenden Fenster eine nackte Frau oder ein nackter Mann herum spaziert, gehört zu jener Sorte wohlanständiger Zeitgenossen, die entweder lügen oder ... vielleicht nur ganz kurz hinschauen, den Rolladen hinunterlassen und das Gesehene (insgeheim, versteht sich) nicht so schnell vergessen werden.
8. SCHLUSS
Der Kalte Krieg ist zu Ende. Die neuen Feindbilder sind vorhanden. Gerade die oben genannten amerikanischen Kriegsfilme beweisen einmal mehr, wie funktional, instrumentell dieses Genre sich darstellt. Terrorismus und säbelrasselnde Staaten des Nahen Ostens sind die neuen Feindbilder. Nicht, dass es sie nicht gäbe. Nur, wer die Diskussionen um die teilweise jahrzehntelangen Konfliktherde dieser Welt verfolgt hat, wird kaum zu der Ansicht gelangen können, davon würde in den o.g. Kriegsfilmen auch nur annähernd etwas realistisch geschildert, „Black Hawk Down“ macht da, wie gezeigt, keine Ausnahme. Solche Filme tragen nicht zur Lösung von Konflikten bei. Sie locken uns – wenn wir nicht widerstehen – in den Krieg der Gefühle, der sich auf der Leinwand abspielt.
Wer beispielsweise ernsthaft die Lösung des Israel-Palästina-Konflikts erwägt, würde der sich auf die Seite der verhetzten und offenbar zu allem bereiten Kriegstreiber auf welcher Seite auch immer stellen? Ich spreche nicht gegen den Einsatz von Militär. Es gibt – auch das lehrt die Geschichte – Situationen, in denen dies ernsthaft in Erwägung gezogen werden muss. Kriegsfilme aber sind dazu keine tauglichen Berater.
Ich danke allen, die es bis hierher geschafft haben, für ihre Aufmerksamkeit. Es war mir irgendwie ein Bedürfnis.
(1) Den Hinweis auf diese Äußerung FULLERs verdanke ich Thomas Groh.
Literaturhinweise: RAINER GANSERA: „Krieg und Geilheit, die bleiben immer in Mode“ (Shakespeare). Anmerkungen zum Kriegsfilm, in: epd Film 11/1988, S. 18ff.
PAUL VIRILIO: Krieg und Kino. Logistik der Wahrnehmung, Frankfurt am Main 1989
MATTHIAS ROGG: Krieg und Militär im Film. Workshop im Militärgeschichtlichen Forschungsamt vom 23./24.11.2001, erhältlich über die „Arbeitsgemeinschaft außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V.“:
http://www.ahf-muenchen.de
RALF BEHET und CHRISTIAN BEHET: Der unterhaltsame Krieg. Über den Widerspruch zwischen den Gesetzen des Kinos und dem Wesen des Krieges, erhältlich unter:
http://home.ins.de/~fmj/Docs/kino_krieg.ht ml
PETER STETTNER: Anmerkungen zu dem Problem eines Antikriegsfilms, erhältlich unter:
http://nibis.ni.schule.de/haus/dez4/remarque/Antikriegsfilm/body_antikriegsfilm.html
ein Testbericht von oddball2002-10-21 12:50:23vom 21.10.2002Empfehlung: nein
Vorteile: ist Halt meine Meinung...Nachteile/Kritik: -
Die Erwartungen an einen Film machen den Film aus.
Geht man mit zu hohen Erwartungen ins Kino oder guckt sich einen Film an so wird man fast immer enttäuscht. So erging es mir z.B. bei MI:2 den ach so hochgelobten Überhammerfilm. LÄCHERLICH. Sicher ist er nicht schlecht, aber meinen Erwartungen wurde er nicht gerecht. Andersrum erging es mir damals bei der Mumie und X-Men. Mit keinen Erwartungen angeguckt und freudestrahlend aus dem Kino stolziert, mit dem Gedanken sein Geld mal wieder richtig investiert zu haben.(was viele Telekom Anleger leider nicht
von sich sagen könnenJ)
Auch schlimm ist es wenn ein Film vorher in allen Trailern bis auf die letzte gute oder witzige Szene auseinander gepflückt wird, so das man den ganzen Film auf die nächste schon längst bekannte Szene wartet und sich trotzdem irgendwie zwanghaft versucht kaputtzulachen, obwohl man das ja schon etliche Male vorher getan hat. Das beste Beispiel ist dabei American Pie, den ich und ne kleine Ausgewählte Gruppe in der SneakPreview(ca. einen Monat vor dem Deutschland Start) sehen durften, ohne vorher auch nur eine leiseste Ahnung zu haben was für witzige Szenen darin vorkommen werden oder auch nur einen Trailer im Vorfeld gesehen zu haben. Dementsprechend lagen wir alle unter unseren Sitzen und haben nach Luft gerungen .....
Ich finde das wichtigste an einem Film ist nicht die Story oder das was der Film rüberbringen soll, sondern nur der Film an sich. So sind mir alle Jackie Chan Filme alle mal lieber als so ein scheiß gehypter Titanic Film. Bei Jackie Chan erwartet man nämlich keine Story sondern eine gute Unterhaltung mit etlichen geilen Kampf und Stunt Szenen, die man auch immer bekommt. Genauso erwate ich bei einem Film wie The Mummy Returns ebenfalls keine tiefgründigen und logischen Schlussfolgerungen sondern einfach nur geiles Popcorn Kino(noch mal u.a. für Katrin: ein Film zum zurücklehnen ,sich berieseln lassen oder halt Popcorn zu essen. Und nicht wie Jenny das macht: Einschlafen J)
Auf der anderen Seite erwarte ich dann aber auch bei Filmen wie Saving Private Ryan Authensität, wie es sich für einen anständigen Anti Kriegsfilm gehört. Was allerdings auch gegeben ist und sich deshalb auf meiner Top20 ganz oben ansiedelt. Filme wie Braveheart oder Gladiator die, die Authensität der Historie vielleicht ein ganz wenig verfehlen, muss man trotzdem ganz einfach lieben, alleine durch die ausgestrahlte Persönlichkeit des Hauptcharakters , der etlichen geilen Kampfszenen oder sogar der Gedanke an die Entstehung der Kampfszenen an sich die sicherlich für einen Regisseur das schwierigste sind was es im Filmgeschäft gibt. Auch das Ende der beiden zuletzt genannten Filme muss einem doch in die Seele eingemeißelt sein. Noch hatte ich so eine Gänsehaut bei einem Film, wie bei Braveheart als...(vielleicht hat den Film ja jemand noch nicht gesehen und möchte nicht das Ende verraten bekommen; wenn das so ist schämt euch und ab in die Videothek..., aber flott J) die anderen wissen was ich meine und können das bestimmt nachvollziehen.
Noch ein Aspekt für das Einschätzung eines Filmes ist für mich noch etwas wichtiges.....
Nämlich die englische original Fassung eines Filmes. Diese kann nämlich einen kompletten Film vor dem beschissen sein retten oder noch viel besser machen. Beispiele für das besser machen ist z.B. der Film Dude where´s my car. Im deutschen ist der ja so beschissen , das es mich gewundert hat wie beschissen doch eine deutsche Synchronisation sein kann. Beispiele für ne Verbesserungen schreibe ich mal lieber nicht auf, denn (mal kurz überlegt.....) alle Filme die ich gesehen habe sind im orig. besser als im deutschen. (Wenn Ihr mich eines besseren belehren könnt macht das bitte) Was ist besser an einem englischen Film??? Alles! Die Sprache an sich, die Betonung und die dazu gehörigen Gestiken, einfach alles. So wird aus den „HOT CHICKS FROM MARS“(Von Dude where´s my car) doch tatsächlich „Die geilen Schnecken“(wie lächerlich) und aus einem engl. FUCK so gut wie immer ein verdammt, shit, mist, kacke oder andere Fäkalwörter, was ich einfach blöd finde und mir deshalb nach Möglichkeit immer das engl. Orig. ansehe.(DVD und Avis sei DankJ) Ich will hiermit auch bestimmt nicht behaupten das ich nun „Mister Englisch Understood Überhaupt“ bin (auf der Realschule hatte ich glaub ich nur ne 4), aber bis her habe ich noch immer jeden Film Sinn und Inhalt verstanden, und Matrix sogar hab ich noch nie auf dt. gesehen und habe Ihn auf Anhieb verstanden und das obwohl ich Leute kenne die den noch nicht mal auf deutsch kapiert haben(ich nenn keine Namen).
Also wie Ihr seht gehen mir ne Menge Sachen durch den Kopf bevor ich mir einen Film angucke und deshalb gucke ich mir auch so gerne Filme an.
Und noch mal DAS IST MEINE MEINUNG wenn ihr da komplett anderer Meinung seid ist mir das egal, weil ich jede andere Meinung auch akzeptiere.
ein Testbericht von Beikilein2002-08-27 14:35:58vom 27.08.2002Empfehlung: nein
Vorteile: Wahnsinnig bewegend...Nachteile/Kritik: Bedrückend
Simon Birch ist die Verfilmung des Bestsellers „Owen Meany“ (im englischen „A prayer for Owen Meany) von John Irving. Ich habe den Film erstmals während meines Austauschjahres in Alaska (darüber habe ich bei YOPI auch einen Bericht geschrieben) zusammen mit meiner Gastfamilie gesehen, und er hat mich so berührt, dass ich ihn mir sofort als ich wieder in Deutschland war als UK Import besorgt.
Simon Birch: (Deutscher Titel: Über Gürteltiere, Simon und mich)
Drama
Darsteller:
Ian Micheal Smith = Simon Birch
Joseph Mazello = Joe Wendworth
Ashley Judd = Mrs Wendworth
Oliver Platt = Ben Godwritch
Eine klitzkleine Rolle hat auch Jim Carry, er spielt den erwachsenen Joe Wendworth, der die Geschichte von seiner Freundschaft zu Simon Birch erzählt und ist am Anfang und am Schluß des Filmes kurz zu sehen.
Regie: Mark Johnson, USA 1998
Filmlänge: 109 Minuten
Al s Simon Birch 1952 in Gravestown Mayne geboren wird, ist er so klein, dass seine Mutter ihn ausniest. (Kein Scherz, so ist es im Film dargestellt.) Wie alles an ihm ist auch sein Herz viel zu klein und die Ärzte meinen, er würde nicht einmal die nächste Nacht überstehen. Aber das tut er. Die Ärzte untersuchten ihn abermals und kommen zu dem gleichen Ergebnis, Simons Zustand ist zu gravierend, die Ärzte sagen er würde keine Woche mehr leben. Aber auch das schafft er. Die Birches sind völlig am Boden zerstört und wissen nicht wie sie mit einer solchen Enttäuschung umgehen sollten, also tun sie es gar nicht. Sie überlassen Simon einfach sich selbst.
Wochen werden zu Monaten und Monate zu Jahren und Simon lebt. Zwar mit einer Behinderung aber er lebt. Die Ärzte meinen Simon währe ein Wunder und Simon erinnert jeden der es hören will oder nicht Tag täglich daran, dass er ein Wunder sei und das das Schicksal noch große Pläne mit ihm hat. Simon hat nur einen Freund aber der ist der bester Freund den er sich nur hätte wünschen können: Joe. Mit Joe an seiner Seite kann er über den Lästerein und Beschimpfungen wie „Zwerg“ und „Hobbit“ und ähnlichem stehen und die Ignoranz seiner Eltern ertragen und trotz allem ein ziemlich glückliches Kind sein.
Auch Joes Mutter Mrs Wendworth liebt Simon abgöttisch, sie ist mehr eine Mutter für ihn, als seine Eltern zusammen es je hätten sein können. Am 30. Oktober 1964 passiert dann das Unfassbare. Als Mrs Wendworth verspätet zu einem von Joes und Simons Baseballspielen kommt, trifft sie ein Baseball tödlich am Kopf. Noch tragischer wird das ganze dadurch, dass Simon derjenige war der den Ball geschlagen hat. Simon ist völlig verzweifelt. Er weiß nicht wie er je Joe wieder gegenübertreten soll, und außerdem trauert er selbst um den Verlust, denn Mrs Wendworth war ja neben Joe die Person, die er am meisten geliebt hat.
Joe hingegen macht Simon keine Vorwürfe, es war ein Unfall. Aus dieser tragischen Situation heraus entsteht dann allerdings bei Joe der Wille herauszufinden, wer sein Vater ist, denn dass hatte seine Mutter ihm bis zu ihrem Tode immer verschwiegen. Simon und Joe machen sich daran zu recherchieren, wer es sein könnte. Unterstützt werden sie bei ihrer „Mission“ von Ben Godwritch, dem Lebensgefährten von Joes Mutter. Während ihren Recherchen, haben Simon und Joe, fast jede männliche Person aus Gravestown, auf ihrer Liste, ohne Ergebnis. Nach wochenlangem suchen geben sie auf.
Eines Tages fährt Joe mit dem Reverent als Betreuer in ein Kindercamp und Simon bleibt wegen einer Erkältung in Gavestown zurück, wo er unabsichtlich das Geheimnis um Joes Vater lüftet. Völlig aufgeregt fährt er mit Ben Godwritch zum Kindercamp um Joe zu berichten wer sein Vater ist. Doch er kommt mit seiner Überraschung zu spät, Joe weiß inzwischen selbst wer sein Vater ist. Es ist der Reverent.
Alles scheint gut, als auf der Rückreise der Bus mit den Kindern sowie Simon und Joe einen Abhang hinunter stürzt, sich überschlägt und in einen See landet. Es bricht ein riesiges Chaos im Bus, der noch zum Teil aus dem Wasser schaut aus, der einzige der einen kühlen Kopf behält ist Simon. Er schafft es alle Kinder unverletzt aus dem Bus zu Bergen, als er plötzlich feststellt, dass noch ein Kind fehlt. Simon nimmt all’ seinen Mut zusammen und taucht abermals in den Bus, um auch das letzte Kind zu retten, was er auch tut, aber im Anschluss bewusstlos zusammenbricht.
Die erste Frage die Simon Joe stellt als er im Krankenhaus die Augen öffnet ist: „Sind die Kinder okay?“ Dann schließt er seine Augen wieder und stirbt als kleiner Held mit der klaren Gewissheit, das er ein kleines Wunder war.
222;Simon Birch“ ist ein sehr bewegender Film, über einen kleinen Helden, der viel bewegt hat. In dem Film hat mich die Darstellung der Freundschaft eines Außenseiters mit einem normalen Jungen überzeugt. Die beiden Hauptfiguren wurden, ebenso wie die Nebenfiguren, ausgesprochen liebevoll ausgearbeitet.
Warum aus "Owen Meany" ein "Simon Birch" wurde, ist unklar, tut dem Film aber keineswegs einen Abbruch. Simon Birch wurde am 14. Juli 2002 auf RTL erstmals ausgestrahlt, ich würde aber empfehlen sich den Film ohne lästige Unterbrechungen anzuschauen, denn dazu ist der Film zu schade.
Da der Film sehr auf die Tränendrüse drückt, sollte man daran denken eine Packung Taschentücher in Reichweite zu haben, wenn man sich den Film anschaut. Viel Spaß beim anschauen!
...
ein Testbericht von Fireball00732002-08-22 19:53:41vom 22.08.2002Empfehlung: nein
Mehr und mehr Menschen interessieren sich für Filme, und automatisch auch für den dazugehörenden Ton. Dieser Ton muß aber auch irgendwo her kommen. So haben wir mehrer Möglichgeiten ihn uns zu besorgen. Beispielsweise erhalten wir den Ton der Sprache oder der Musik, die für einen guten Film unabkömmlich ist entweder durch die Lautsprecher in unseren Fernsehern oder durch eine Musikanlage (mit den entsprechenden Anschlüssen und Lautsprechern). Da nur durch die richtige Musik auch Stimmungen und Gefühle der Schauspieler und der Umgebung des Filmgeschehens richtig dargelegt werden können, und durch die
der Film an Format gewinnt.
Viele Menschen gehen aber auch nur wegen des Klangs der Musik und der Sprachen (natürlich auch wegen der Toneffekte) in ein Kino. Denn in einem Kino sind die Lautsprecher genauenstens auf den Saal abgestimmt um so einen sehr guten und realistischen Klang zu erhalten. Dieser realistische Klang wurde durch die einführung des Raumklanges noch erweitert, um so noch mehr das Gefühl zu haben als ob man sich selbst im Filmgeschehen befindet.
Es gibt fiele verschiedene Raumklangarten, die meistverbreitesten sind allerding Dolby Surround Pro Logic und das neuere und bessere
Dolby Digital. Diese zuerst nur im Kino machbaren Räumlichen Klänge waren vor noch nicht ganz so langer Zeit nur in einem Kinosaal realisierbar, bis dann allerding die ersten Dolby Surround Pro Logic Anlagen auf den Markt kamen. Die beliebtheit dieser Anlagen wuchs und wuchs, und dann kam die DVD und mit ihr auch das nun interessant gewordene Dolby Digital. Auch diese Anlagen waren dann zum Erwerb freigegeben. Mitlerweile haben schon fiele Haushalte eine dieser beiden Varianten in ihrem Wohnzimmer, und die Begeisterung wächst immer weiter, so wie auch das Interesse an Filmen mit einem sehr guten Ton und guten Toneffekten.
Ich möchte hier nun gerne einmal erklären, was es nun mit diesem beiden Raumklangarten aufsich hat und wie sie funktionieren.
~~~~~~~~~~~~~~~~Dolby Surround Pro Logic~~~~~~~~~~~~~~~~~
**********Einführung*********
***Im Kino:***
Dolby-Stereo-Tonspuren haben geholfen, die Kinogänger mehr in den Film einzubeziehen. Die deutliche Dialogtrennung, voller klingende Musik, realistischen Atmosphären und aufregenden Spezialeffekten, die Dolby-Stereo ermöglicht, beziehen die Filmzuschauer mehr in die Handlung auf der Leinwand ein.
***Zu Hause:***
Wenn der gleiche Film im Fernsehen gesendet wird oder auf Videokassette vorliegt, ermöglicht es Dolby Surround, in den eigenen vier Wänden eine Kino ähnliche, audiovisuelle Erfahrung zu erzeugen. Der Begriff Dolby Surround ist für den Heimkino-Bereich gedacht. Dolby-Stereo nur für den Kino-Bereich.
***Die Ursprünge und Technik Teil 1:***
Die Wiedergabe in Dolby Surround Pro Logic ermöglicht einen festen Mittelkanal. Dies bedeutet ein stabiles Stereopanorama über einen größeren Betrachtungswinkel und die Übereinstimmung zwischen Bild und Toneindruck auf allen Sitzplätzen.
Der Surroundkanal bringt mehr Tiefe in das Klanggeschehen und der Zuschauer sitzt in der Handlung.
Durch Mono- und Stereoverträglichkeit von Dolby Surround können die üblichen Stereo-Übertragungswege und Aufzeichnungsformate benutzt werden.
Alle Kinofilme, die in diesem Format aufgezeichnet wurden, sind zum größten Teil auch auf Video oder via TV zu nutzen.
Die Dolby Surround Pro Logic Heimanlage besteht aus einem Verstärker, einer Widergabequelle, zwei vordere Lautsprecher (Stereo = 2 Kanäle), zwei hintere Lautsprecher (Mono = 1 Kanal) und einem Centerlautsprecher in der Mitte (Mono = 1 Kanal macht insgesamt 4 Kanäle).
***Die Ursprünge und Technik Teil 2:***
Dolby Surround wurde entwickelt, um den vierkanaligen Kinostandart Dolby-Stereo von den Kinos in das Wohnzimmer zu bringen.
Wenn die beiden verschlüsselten Tonspuren eines Films mit Dolby Surround Ton im Fernsehen gesendet oder diese auf einer Videokassette vorhanden sind, ermöglicht ein Surround Pro Logic Dekoder die Wiedergabe wie in einem Kino, das heißt der Zuschauer befindet sich mitten im Geschehen.
Der Surroundkanal fügt dem ganzen die Präsenz und Tiefe hinzu, so daß der Hörer mit der Atmosphäre umgeben wird. Der Mittelkanal gewährleisetet die Übereinstimmung von Bild und Toneindruck wie im Kino, dadurch vergrössert sich der nutzbare Hörbereich für den Zuschauer.
Dolby Surround Informationen können von allen Stereotonquellen geliefert werden. Zum Beispiel TV, Video, CD u.s.w..
***Pro:***
gute Raumklanganlage für den kleinen Geldbeutel
komplett mit Videorecorder, Verstärker und Lautsprecher so ab 349,-Euro)
und für diejenigen, die noch keinen DVD-Player haben sondern einen Videorecorder die optimale Lösung
Dolby Digital ist wie Dolby Surround ein Tonsystem, das aus mehreren Kanälen besteht. Dolby Digital besteht aus 6 Kanälen. Es gibt einen linken, einen rechten, einen mittleren Kanal, sowie zwei seperate Kanäle für die Effektlautsprecher (hinten). Zusätzlich gibt es einen Kanal, der nur Tiefbass wiedergibt. Das heißt, alle Frequenzen unterhalb von 100 Hz. Diese Ausgangsfrequenz wird meistens von den entsprechenden Dekodern vorgegeben. Dieses Tonformat ist auch als AC-3 bekannt.
AC-3 (Audio Coding 3) war der Arbeitstitel für Dolby Digital. Heute wird dieses Format Dolby Digital 5.1 genannt. Dolby Digital kann nur von digitalen Tonträgern geliefert werden (DVD, LD, CD). Dolby Digital wird seit einiger Zeit von Pro 7 ausgestrahlt (daführ ist allerdings ein Digitaler Sat-Receiver mit einem AV-3 Ausgang nötig).
***Die Ursprünge und Technik Teil 1:***
Dolby Digital kommt wie Dolby Surround aus dem Kino. Die Tontechniker von Dolby wollten das Tonempfinden für die Zuschauer verbessern, und es wurde nach Möglichkeiten gesucht, Toneffekte im Kreis um den Zuschauer wandern zu lassen. da kamen die Techniker auf die Idee den hinteren Kanal des Dolby Surround, der bis dahin Mono war, zu einem Stereokanal zu machen. Damit das Raumschiff dann auch hinten genauso knackig klingt wie in den vorderen Kanälen hat man sich entschieden auch die hinteren Kanäle mit der vollen Frequenz auszustatten, was bei Dolby Surround nicht der Fall ist. Und als Höhepunkt kamen die Techniker zu dem Schluß, daß ein seperater Basskanal auch recht sinnvoll sei, denn mit solch einem Kanal war man in der Lage die Verstärker zu entlasten und man hat dem Zuschauer einen knackigeren und präziseren Bass über einen Subwoofer bieten können.
***Die Ursprünge und Technik Teil 2:***
Dolby Digital sollte aber auch über die normalen Dolby Surround Dekoder verwendet werden können, da in den Kinos solch ein Dolby Digital Dekoder noch nicht vorhanden war. Also spielte man nach wie vor die Signale für Dolby Surround mit auf die Stereosignale auf. Dieses Format, Dolby Digital, ist also auch mit dem analogen Dolby Surround kompatibel, so daß alle, die einen Dolby Surround Pro Logic Dekoder besitzen mit dem Dolby Digital arbeiten können. Zwar bekommen diese Menschen nur 4 Kanäle, die aber in einer besseren Qualität als es analoge Tonträger im allgemeinen liefern können. Um Dolby Digital mit allen 6 Kanälen zu nutzen, benötigt man einen entsprechenden Dekoder, der dieses digitale Signal verarbeiten kann!
***Pro:***
sehr guter Klang, am besten dierekt im Kino genießen,
wegen der Lautstärke,
optimal für jedes moderne Heimkino
***Kontra:***
etwas teurer als normaler Dolby Surround Pro Logic Anlage,
ist in letzter Zeit allerdings schon erschwinglicher geworden
(komplett mit DVD Player so ab 499,-Euro)
Ich hoffe ich konnte mit diesem Bericht noch so die einen oder andere Wissenslücke füllen, zum Thema Surround.
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