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33,90 € |
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| Alle Angebote für Robert Fischer: Haufe Kompass Rente 2006 gebundene Ausgabe von(gebundene Ausgabe) | |||||
![]() Die Nadel zeigt dauernd nach Südostwest.ein Testbericht von topfmops2007-02-12 12:36:37 vom 12.02.2007 Empfehlung: ja Vorteile: 'Die Renten sind sicher' . . . . ...Nachteile/Kritik: . . . . 'nicht so hoch, wie Ihr glaubt'.Es geht um Versicherungen, hier ganz allgemein um staatliche und ganz speziell um die Rentenversicherung. Die staatliche Rentenversicherung funktioniert etwas anders als alle anderen Versicherungen. Hier zahlt niemand für sich ein, um ein hohes Kapital anzusparen – das ‚hoch’ lasse ich sofort weg - , sondern mit dem Geld der Beitragspflichtigen werden sofort die Renten finanziert. Das Ganze wird schönfärberisch ‚Generationenvertrag’ genannt. Die ersten Klagen, aus diesem Vertrag auszusteigen, sind in Karlsruhe anhängig. Allerdings ist es heute schon preiswerter, wenn ich einen Rentner in Kost und Logis nehme, ihm ein angemessenes Taschengeld zukommen lasse und auf die Zahlung seiner Rente verzichte, ihm also eine ‚Rundumversorgung’ einrichte und dann von den Beitragszahlungen zur Rentenversicherung befreit werde. Denn ich bin unter anderen, um nicht zu sagen, völlig falschen Voraussetzungen in diese ‚Rentenversicherung’ eingetreten, die von Bismarck eingerichtet wurde, weil er dem gemeinen Volk den Umgang mit Geld nicht zutraute. Aber ganz so weit will ich nicht zurückgehen. Nur eine Bemerkung dazu: Eine Rente wurde ab der Vollendung des 65. Lebensjahres ausgelobt oder versprochen. Ein leichtes Unterfangen bei einer Lebenserwartung von weit unter 60 Jahren. Ihr erinnert Euch?? Das war vorvoriges Jahrhundert!! Wir müssten heute – um die so hochgelobten Bismarck’schen Zustände zu haben – den Rentenbeginn auf das Lebensalter 80 (i.W. achtzig) festlegen. Für die übermäßige Verwendung des Wörtchens ‚eigentlich’ bitte ich jetzt schon um Entschuldigung. Nun ist mir im Rahmen meines Rentenbeginns ein kleines Büchlein in die Finger gefallen. Es heißt: HAUFE KOMPASS RENTE 2006 verfasst von einem Robert Fischer, über den ich mich nicht näher auslassen will. Denn alles, was ich dazu zu sagen hätte, erfüllt bestimmt den Straftatbestand der Beleidigung und/oder der üblen Nachrede. Das ‚Buch’ soll bei amazon.de 3,40 Euro kosten und hat die Eckdaten: · Broschiert: 48 Seiten · Verlag: Haufe (Februar 2006) · Sprache: Deutsch · ISBN: 3448068330 Ich zitiere aus der Eigenwerbung, die als ‚Produktinformation’ verbrämt wird: „Der Renten-Kompass bietet eine kompetente Orientierungshilfe rund um das Thema Rente. Der Kompass beantwortet übersichtlich und prägnant, was sich für jeden Einzelnen ändert. Er gibt einen Überblick über die verschiedenen Instrumente der privaten Vorsorge und unterstützt bei der Wahl der richtigen Vorsorgeinstrumente. Er zeigt, was man vom Staat erwarten kann und welche Leistungen jedem zustehen.“ Ende des Zitates. Hier werden unverblümt (Hallo Nobby) zwei Aussagen miteinander vermischt, die nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben ‚Was man vom Staat erwarten kann’ und ‚welche Leistungen jedem zustehen’ sind zwei Dinge, denen nichts gemein ist, und die sich eigentlich gegenseitig ausschließen. Erwarten kann ich vom Staat nichts. Und eingedenk einer lebenslangen Verhaltensweise - Alles, was von der Obrigkeit kommt, wird erst mal angezweifelt – habe ich gegen meinen Rentenbescheid Widerspruch eingelegt. Erfolg nach einigem Hin und Her: Meine Rente wurde um 17,9 Prozent erhöht. Und ich unterstelle dem zuständigen Beamten in der BfA in Berlin nicht einmal Absicht in der falschen Berechnung, sondern schlicht und einfach Unwissen oder Unvermögen, was eigentlich noch schlimmer ist. Aber welche Leistungen stehen mir den zu? Unter welchen Voraussetzungen bin ich denn in die gesetzliche Rentenversicherung eingetreten? Ich weiß: Diese Frage hab’ ich schon mal gestellt, aber diese Frage wird immer wieder zu stellen sein. Nach dem Scheitern meiner akademischen Karriere aus politischen Gründen trat ich 1971 meine erste hauptberufliche Stelle als Mathematiker in der freien Wirtschaft an. Die älteren Gebrechlichen werden sich erinnern: Es war die große Zeit der ‚Drei-Säulen-Theorie’. Irgend jemand kam auf die eigentlich vernünftige Idee, die Altersversorgung des ach so dummen Arbeitnehmers müsse auf drei Säulen gestellt werde. 1. Eine staatliche Zwangsversicherung für alle, die unter einem bestimmten Lohnniveau sind, der Fachausdruck dafür ist ‚Beitragsbefreiungsgrenze’. 2. Eine betriebliche Altersversorgung, die von den Arbeitgebern gezahlt werde und die sich nach der Betriebszugehörigkeit richtet. Und 3. Eine private Vorsorge, bei der jeder tun und lassen könne, was er wolle, vor allem lassen. Den größten Brocken sollte die staatliche Rentenversicherung ausmachen. Es wurden irrwitzige Versprechungen gemacht und das brachte eine Gruppe von Versicherungsmathematikern, zu der auch ich gehörte, auf den gemeinen Gedanken: ‚Rechnen wir das doch mal nach!!’ Ich will euch nicht mit – für euch sicher langweiligen – Rechenbeispielen behelligen, sondern komme ohne weiteres zu unserem Ergebnis: Wenn die wirklich das alles auszahlen wollen, - Versprechen von 1971 - was uns bei diesen Beiträgen jetzt zugesagt wird, sind die – also der Bund – spätestens 1978/79 bankrott!! Peng, aus die Maus!! Nicht dran zu deuteln, ist einfach so!! Und wir meinten ‚bankrott’, nicht ‚insolvent’ oder ‚zahlungsunfähig’, sondern schlicht und einfach bankrott. Das ganze System wird zusammen- und wir uns erbrechen. Eine Wette um eine Kiste, Kiste nicht Flasche, Champagner wurde zwischen dem Landesdirektor und mir abgeschlossen. Anfang der 80-er Jahre kam die Kiste nach Spanien, wo das mir ehelich anvertraute Weib und ich inzwischen lebten. Schande und Verderben aber auch: Recht behalten und es ist ziemlich peinlich gegen ein staatliches System recht zu behalten. Fazit: Die staatliche Rentenversicherung ist seit dem Ende der 70-er Jahre bankrott!! Wer etwas anderes behauptet, lügt oder er ist nicht informiert. Nun wird seit dieser Zeit an dem System gearbeitet, aber es wird immer nur an den Symptomen – Geldmangel – herumgedoktert. Das Allheilmittel war bis jetzt Beitragserhöhung, allerdings: Das hilft nicht!! Denn siehe oben!! Denn früher oder später – also eher früher als später – werden wir eine ‚1 zu 1-Situation’ zwischen Rentnern und Beitragszahlern bekommen. Seit mehr als zwanzig Jahren ist deshalb eine meiner Forderungen: Jemand möge mir ‚meinen’ Rentner zeigen, den ich zu versorgen habe und mich dafür aus der Pflichtversicherung entlassen. Ich bin meinem eigenen Geld ganz bestimmt nicht böse. Denn ich habe keine Lust, Geld in ein betrügerisches, ausbeuterisches System zu stecken. Eigentlich gibt es aus dieser Falle nur zwei Auswege: Entweder die Beiträge dauernd erhöhen oder die Renten langfristig zu senken, sprich kürzen. Beides ist möglich, denn das dumme Wahlvieh lässt sich ja alles erzählen, es muss nur in die entsprechenden Worte gekleidet werden. Das neueste Zauberwort heißt ‚längere Lebensarbeitszeit’, der Rentenfall soll erst bei einem Alter von 67 Jahren eintreten. Letztens kam einer der Arbeitgeber-Funktionäre sogar mit der Zahl 70. Damit wird suggeriert, wenn jemand länger arbeitet, kommt mehr Geld in die Kasse bei gleichen Beiträgen und die Renten steigen. Dem stehen jedoch zwei Tatsachen entgegen: 1. Wo sollen die Arbeitsplätze herkommen, wenn jetzt schon ein 40-jähriger bei Kündigung total aus dem sozialen Netz herausfällt und bei dem Jugendwahn der Unternehmer keine Stelle mehr bekommt?? Zur Erinnerung: Politik schafft keine Arbeitsplätze und so lange sich die Manager vor allem dem ‚shareholder-value’, und damit sich selbst, verpflichtet fühlen, werden auch keine neuen Arbeitsplätze geschaffen werden. Und was sehr viel schlimmer ist 2. Gesetzliche Vorschriften, die Rentenkürzungen vorsehen, wenn jemand vor Erreichen des 65. Lebensjahres in Rente gehen will. Stand heute: Pro Monat, den ein Arbeitnehmer vor seinem 65. Geburtstag in Rente gehen will, muss er sich gefallen lassen, dass seine Rente um 0,1% gekürzt wird. Ohne dass irgendwo die Möglichkeit der Kompensation gegeben wäre. Wer heute – mit dem Durchschnittsrentenalter von 62 – in Rente geht, verzichtet de fakto und definitiv auf 3,6% seiner Rente, und das bis zum Tode. Darüber hinaus bekommt auch seine Witwe entsprechend weniger. Und all diese Einwände und Fallstricke sind in dem ‚Büchlein’ nicht berücksichtigt. Ein Kompass also, der dauernd nach Südostwest zeigt und damit unbrauchbar ist. Jetzt arbeiten wir also bis 67 weiter. Schön, dann kommt mehr Geld in die Kasse, die Lebensarbeitszeit verlängert sich, der Arbeiter hat mehr und länger eingezahlt, die Renten steigen!! Ja, Pustekuchen, liebe Leute!! Glaubt denn jemand ernsthaft, wenn heute ein 50-Jähriger aus dem Arbeitsleben schon ausgeschieden ist, gibt es urplötzlich Arbeit für über 65-Jährige?? Umgekehrt wird ein Schuh draus!! Wenn die Lebensarbeitszeit auf 67 angehoben wird, gehen doch die Menschen nicht später in Rente!! Sie werden es nach wie vor mit ca. 62 tun und das bedeutet Die Renten werden gekürzt werden!! Denn jetzt haben wir nicht mehr einen Abschlag von 3,6% für drei Jahre weniger Arbeit, sondern einen Abschlag von 5 Jahren, also 6,0 Prozent. Und ihr jubelt Politikern zu, die höhere Lebensarbeitszeiten fordern und versprechen?? Nur die dümmsten Kälber wählen sich ihre Metzger selber!! Längere Lebensarbeitszeiten bedeuten bei der heutigen Wirtschaftslage Rentenkürzungen, und das ist so ziemlich der einzige Weg, um aus diesem Schlamassel der staatlichen Versicherungen herauszukommen. Wer mit dem Schlagwort ‚Arbeit bis 67’ operiert, der verspricht euch einen niedrigeren Lebensstandard im Rentenalter. Ein anderes ganz kleines Rechen-Exempel: Ein Arbeiter wird dazu gezwungen, 6,5% seines Bruttojahreslohnes – für Tante Angie hab’ ich eine einfache Eselsbrücke anzubieten: ‚brutto’ ist mit ‚brutal wenig’ und ‚netto’ mit ‚net alles’ zu übersetzen, vielleicht geht ja auch ‚bretto’ und ‚nutto’, wie mein alter Kumpel Volker Pispers vorschlug – in die Arbeitslosenversicherung einzuzahlen. Das bedeutet, dass er in 15 Jahren ein ganzes Jahreseinkommen – und zwar brutto – in diese Versicherung eingezahlt hat. Denn 6,5 mal 15 ist ungefähr ca. fast haargenau 100: Jetzt sei eine Frage erlaubt: Wie lange und wie viel bekommt er eigentlich an Arbeitslosengeld? Legt er es auf die hohe Kante, hat er viel mehr davon. Ein ganz eindeutiges Minus-Geschäft für jeden abhängig Beschäftigten. Er bekommt nicht mal seine eingezahlten Beiträge zurück und Versicherungen dieser Art verstoßen –lt. Karlsruhe – gegen die guten Sitten. Aber der Staat darf so was?? Und niemand rede mir jetzt von ;Solidar-Gemeinschaft’. Um es noch mal klar und deutlich und expressis verbis zu erläutern: Wer von ‚Lebensarbeit bis 67’ schwafelt, der lügt und betrügt. Er lügt, weil diese Zahlen allgemein bekannt sind und er betrügt, weil etwas anderes beabsichtigt ist, als versprochen wird. Eine Bemerkung noch zum Schluss: Nobby Blüm, unser sehr ehrenwerter ehemaliger Sozialminister, der jedes Jahr, wenn er denn in Rüsselsheim ist, auf den Friedhof geht und – jetzt kommt die 1 Million-Euro-Frage: Ja was macht er denn da? - hat es euch schon vor Jahren gesagt und immer behauptet „Die Renten sind sicher......!“ Aber ihr habt nicht zugehört und ihn nicht ausreden lassen, denn dann brandete frenetischer Beifall auf und er konnte nicht weiterreden. Denn eigentlich wollte er sagen: „Die Renten sind sicher......................nicht so hoch wie ihr glaubt!“ topfmops, der auch auf anderen Plattformen und in etlichen Tageszeitungen zu Gange ist, bedankt sich, dass ihr bis hier durchgehalten habt und bittet um Bewertungen und reichlich Kommentare, denn anderslautende Meinungen werden in diesem Fall akzeptiert und ausdrücklich nicht ignoriert. ... |
andrea30b, 14.11.2006
sh
atrachte, 11.11.2006
sehr hilfreich
JoergTh, 11.11.2006
Ein prima Bericht, alles drin was man wissen muss. Also von mir ein sehr hilfreich. Ich wünsch noch ein schönes erholsames Wochenende! Auch wenn es regnet. Liebe Grüße, Jörg
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Allgemeine Informationen Robert Fischer: Haufe Kompass Rente 2006
ISBN: 3448068330
EAN: 9783448068337
gelistet seit: 29.07.2005
Hersteller: Fischer, Robert weitere Fischer, Robert Bücher Wirtschaftsratgeber Bewertung durch unsere Mitglieder
| Details Seitenzahl: 48 Ausgabeformate: Gebundene Ausgabe Erscheinungsjahr: Februar 2006 Schlagworte: Rente - Rentner; Altersversorgung / Rente; Riester-Rente; Zusätze: Deutsch Hersteller / Verlag: Haufe Mediengruppe Kurztitel: Fischer: Haufe Kompass Rente 2006 Untertitel: Zahlen, Daten, Fakten. Neu: Rentenversicherungsnac |






















