Fjord Milford Sound
Abbildung vergrößern: Fjord Milford Sound
Fjord Milford Sound
Fjord Milford Sound
Fjord Milford Sound

Fjord Milford Sound

Platz 1 in der Kategorie "Milford Sound". Typ: Naturpark / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Fjord Milford Sound Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • alles
Nachteile/Kritik
  • nichts
DolphinSunshine

Te Anau - Fjordland - Natur pur

ein Testbericht von 2002-03-01 06:50:09 vom 01.03.2002
Empfehlung: ja
Von Queenstown haben wir uns auf die ziemlich langweilige Fahrt nach Te Anau gemacht. Circa 2 Stunden fährt man dort hin von Queenstown und es gibt wirklich nichts auf dieser Strecke zu sehen. Landschaftlich recht nichtssagend und auch keine Attraktionen weit und breit. Man kann sich also ruhig erst am späten Nachmittag auf den Weg nach Te Anau machen, wenn man einen Platz auf einem Campground vorgebucht hat (die sind nämlich immer recht voll) und lieber den Tag noch in Queenstown mit Nervenkitzel-Aktionen oder Shoppen verbringen.

In Te Anau angekommen haben wir dem Wildlife Visitor Center noch einen Besuch abgestattet, an der Touristen Info einige Faltblätter zum Milford Sound eingesteckt, die wir für die Fahrt am nächsten Tag brauchten und den Abend dann relativ früh beendet, da wir morgens um 7 Uhr aufbrechen wollten.

Gesagt, getan! Der Start um 7 Uhr ist uns geglückt und so haben wir uns auf den Weg zum Milford Sound gemacht. Erst ging die Strecke durch eine zwar schöne Landschaft, die aber nichts außergewöhnliches für Neuseeland bot. Den ersten Stop haben wir am Boyd Creek eingelegt. Man darf sich von dem Gattertor an der Einfahrt nicht verwirren lassen. Man kann es einfach öffnen und dort hineinfahren, um sich dann von dem kleinen Parkplatz aus zu einem kleinen Spaziergang (ca. 10 Minuten hin und zurück) zu einem Wasserfall aufzumachen. Der Fall war auch recht niedlich und bildete einen guten Ausgangspunkt für einen schönen Tag.

Mit dem Wetter hatten wir mal wieder Glück. Der Tag zu vor war wolkenverhangen, aber bei unserem Trip empfing uns strahlender Sonnenschein. So war auch der Stop an den Mirror Lakes ein wahrer Genuß für`s Auge. Dort kann man morgens, wenn es noch windstill ist, sehen, wie sich die Berge in ihnen Spiegeln, jedenfalls wenn die Enten und andern Vögel gerade nicht frühstücken und das Wasser unruhig werden lassen, bei ihren Tauchgängen. ;-) (Abends war es dann zu windig und man konnte eigentlich kaum noch eine Spiegelung ausmachen!)

Danach ging die Fahrt erstmal weiter. Zwar kamen noch einige andere Tracks, die man hätte machen können (meist mehrstündige Wanderungen oder sogar Tagestouren), aber da wir ja noch eine Bootstour auf dem Milford Sound gebucht hatten, sind wir erstmal weiter gezuckelt.

Eine echte Herausforderung war dann die Fahrt durch den Homer Tunnel, welcher ca. 1200 Meter lang ist und keine Beleuchtung hat. Es ist wirklich stockdunkel in dem Ding und selbst mit dem Licht vom Auto kann man recht wenig sehen. Außerdem ist der Tunnel auch nicht sehr breit. Man sollte deshalb niemals gegen den Strom der Autobusse versuchen in dem Tunnel mit einem Camper durchzufahren. (Die Busse fahren circa gegen 10 Uhr morgens zum Milford Sound hin und um 15 Uhr zurück!) Uns kam auf der Rückfahrt kurz bevor wir den Tunnel wieder passieren mußten ein Bus entgegen, so daß wir schon ärgste Befürchtungen hatten, was wir dann machen sollten, wenn uns im Tunnel wirklich ein Bus entgegen kommt. Aber vor der Fahrt durch den Tunnel holten wir einen in unsere Richtung fahrenden Bus ein, so daß wir uns einfach hinter ihn geklemmt haben. ;-) Also haben wir sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt heil überstanden.

Ein paar Kilometer nach dem Tunnel haben wir dann den nächsten Stop an „The Chasm“ eingelegt. Man sollte sich allerdings noch vor verlassen des Wagens mit Insekten-Zeugs einsprühen, da die Sandflies hier schon auf ihre Opfer warten (so wie am Milford Sound bei den Booten und auf dem Parkplatz auch). Und die Viehcher sind wirklich abartig. Die Bisse jucken schlimmer als Mückenstiche und vor allem länger. Ein paar der Stellen, wo mich so ein Vieh gebissen hatte, kann ich immer noch sehen. (Und das ca. 4 Wochen nach dem Biß!!!)

The Chasm ist ein Wasserfall, wo sich der Cleddau River durch merkwürdig geformte Felsen (die vom Wasser ausgehöhlt wurden) ca. 22 m in die Tiefe stürzt. Zwar kann man diesen Sturz von den Wegen nicht richtig sehen, aber die Kraft des Wassers kann man sich gut vorstellen. Alleine der Weg zu diesem Fall ist sehr sehenswert. Er führt duch richtig schönen Regenwald und man kann die Riesenfarne und die anderen Pflanzen aus der Nähe bewundern. Der Spazierweg dauert nur ca. 15 Minuten ist aber einen längeren Stop wert. Man sollte auch zu sehen, daß die Ausflugsbusse gerade wieder gefahren sind, damit man die Schönheit der Natur richtig bewundern kann, sonst hat man nämlich eine richtige Invasion und kann kaum noch etwas sehen.

Nach diesem schönen Spaziergang sind wir dann bis zum Ort am Milford Sound gefahren, von wo die Boote für die Fahrt auf dem Sound ablegen. Um 12:30h ging dann auch unser Boot (Milford Mariner) und wir fuhren für die nächsten 2 ½ Stunden auf dem Fjord bis auf das Meer hinaus und wieder zurück. Die Fahrt führte an vielen Wasserfällen vorbei (während des Sommers weniger als in den anderen Jahreszeiten, da viele von ihnen austrocknen), zeigte uns die Vegetation des Fjords und man erklärte uns den Unterschied zwischen einem Fjord und einem Sound. Der Fjord wird von Gletschern geformt und ein Sound ist ein Tal, das mit Wasser vollgelaufen ist. Nun ist der Milford Sound auch durch einen Gletscher geformt worden (und erst danach mit Wasser vollgelaufen), so daß der Name eigentlich nicht stimmt. (Aber geändert hat ihn deshalb trotzdem keiner mehr in Milford Fjord! ;-) Aber da man sich ja im Fjordland von Neuseeland befindet, kann man sich das alles schon denken und ist durch den Namen nicht verwirrt!) Man sollte bei der Fahrt auf dem Milford Sound unbedingt auch im Hochsommer an eine Windjacke denken, denn es wird bitterkalt. Da pfeifen einem Winde um die Ohren, die einem einen Schauer nach dem anden den Rücken runterjagen. (Zumindest, wenn man nur eine Fleece-Jacke an hat! ;-))

Nach der Fahrt mußten wir dann die 3 Stunden Fahrt mit dem Camper zurück zum Campground in Te Anau antreten. Und die Fahrt wurde uns etwas lang, da wir alle durch den frühen Start, die tolle Aussicht und die frische Luft sehr müde waren. So haben wir uns dann abends einfach mal ein Essen in einem Lokal gegönnt, da keiner mehr Lust hatte noch den Kochlöffel zu schwingen.

Am nächsten Morgen war der Himmel wieder wolkenbedeckt, aber vor der Abfahrt haben wir trotzdem noch dem Wildlife Center in Te Anau einen Besuch abgestattet, um einen Blick auf ein paar für Neuseeland typische Vögel zu erhaschen. Meist bekommt man die Vögel in der Freiheit ja nicht zu Gesicht (außer vielleicht, wenn man einen der vielen Tracks bewandert), so daß wir für diese Möglichkeit dankbar waren. Man soll sich jetzt aber keinen Vogelpark, darunter vorstellen. Denn hier werden nur Vögel gehalten, die entweder krank sind und gesund gepflegt werden oder die so krank sind, daß sie für die Wildnis nicht mehr tauglich sind und dort umkommen würden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Goldie
Goldie, 13.03.2002
Neuseeland ist einfach ein Traum!
Hast Du denn in dem Wildlife Center in Te Anau auch den blauen Vogel gesehen, denn es nur noch ca. 200 x gibt? Kannst Du Dich noch an den Namen erinnern, er fing irgendwie mit Ti... an?!
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
gypsi

Bilderbuchwetter im Fjordland Nationalpark

ein Testbericht von 2007-02-19 18:17:24 vom 19.02.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: alles...
Nachteile/Kritik: nichts
Unsere 11. Etappe
================
Es war der Neujahrstag, der 1.1.2007, den wir ja wie euch bekannt ist, auf sehr alkoholarme Weise begrüßt hatten.
Aber dies tat unserer Laune keinerlei Abbruch.
Nach einer Fahrt mit der Gondel auf den Berg "Bob`s Peak" entschieden wir uns, nach unten zu laufen. Der Weg dauerte 45 Minuten, war aber sehr beschwerlich und an manchen Stellen außerordentlich steil. Wie froh waren wir, dass wir es nicht umgekehrt gemacht hatten.
Wieder an der Talstation angekommen, wollten wir zunächst unseren Verwandten zu Hause zum neuen Jahr gratulieren, denn wir hatten es nun Mittag 12 Uhr und zu Hause begann gerade das neue Jahr. Aber weit gefehlt. Von hier ist man es ja gewöhnt, dass die Handynetze alle zu sind, aber in Neuseeland kam man ca. 1,5 Tage nicht zu einer Verbindung mit dem Ausland. Also daraus wurde erst mal nichts.

Wir verließen Queenstown
=====================
......und das tat mir sehr leid. Zum einen waren es auch hier die Gasteltern, die mir sehr ans Herz gewachsen waren und zum anderen eine Gegend, die ich einfach wunderschön fand.
Aber die Zeit war unerbittlich, wir mussten unser drittletztes Quartier ansteuern. Es befand sich ca. 170 km entfernt in Te Anau und lag damit wieder an der Westküste.
Ein quälender Gedanke an die lästigen Sandfliegen machte sich breit.
Entlang des Lake Wakatipu tritt man aus den Südalpen hinaus ins Vorland. Der Weg zum Fjordland Nationalpark wurde zusehens einsamer, die Straßen waren fast leer.
Zum ersten Mal sahen wir Polizisten bei einer Geschwindigkeitskontrolle und nur gut, dass mein Mann nicht überholen konnte, denn bereits bei einer Überschreitung von 5 km/h ist man mit einer saftigen Strafe dabei.

Te Anau
=======
Ist eine relativ kleine Siedlung mit ca. 3000 Einwohnern, der Ort wird aber sehr von Touristen bevölkert, die zum einen ins Fjordland wollen und zum anderen die Glühwürmchenhöhlen besichtigen wollen.
Vor unserem Quartier stand ein Polizeiwagen.... aber es dauerte nicht lange und wir registrierten, dass Philipp, unser nächster Gastvater, ein Polizist war.
Da unsere Fahrt an diesem Tag nicht lange dauerte, konnten wir uns das kleine Städtchen noch ansehen und zum einen eine Spätfahrt zu den Glühwürmchenhöhlen buchen und für den nächsten Tag eine Schifffahrt auf dem Milford Sound, die ca. 2,5 Stunden dauern sollte.

Der Te Anau See
==============
Dieser Lake ist der größte der Südinsel. Mit 344 Quadratkilometern Fläche liegt er im Nordosten des Fjordland Nationalparks. Eine sehr kuriose Landschaft umgibt ihn. Auf der einen Seite relativ dichter Regenwald, auf der anderen Seite ist das Ostufer wegen der wenigen Niederschläge fast baumlos.
Auch dieser See ist sehr tief, mit ca. 417 Metern reicht er weit unter den Meeresspiegel hinab.

Die Glühwürmchenhöhlen
=====================
Dieses Höhlensystem ist nur vom See her zugänglich. Wenn man eine Tour gebucht hat, muss man ca. 30 Minuten auf dem See entlang fahren. Ein relativ niedriger Zugang brachte uns auf dem Boot in das Innere der Höhlen und wir fuhren dann zu einem tosenden Wasserfall. Anschließend brachte uns ein zweites Boot zu einer Grotte, der so genannten Glühwürmchengrotte. Eigentlich sind diese leuchtenden Etwas Insektenlarven, die mit ihren leuchtenden Fangfäden ihre Beute anlocken. Da es in der Grotte ganz still und dunkel ist, hat man das Gefühl, diese Leuchtfäden leuchten wie kleine Sterne am Himmel. Eine herrliche über 2 stündige Fahrt, die noch dazu in der Dunkelheit ein absolutes Erlebnis ist.

Unsere Fahrt zum Milford Sound
==========================
Nachdem wir nun endlich eine kombinierte Sonnen-Sandfliegencreme im Supermarkt erstanden hatten, konnten wir, nun gut geschützt, zum Milford Sound aufbrechen.
Von Te Anau aus fuhren wir durch eine überaus herrliche Berglandschaft des Fjordland Nationalparks. Die Milford Road führt am Ostufer des Sees entlang durch den Homer Tunnel zum Fjord hinunter. Man kommt vorbei an den Mirror(Spiegel) Seen, worin sich die Berge bei gutem Wetter spiegeln.
Noch begleiteten uns an diesem Tag dichte Wolken. Aber als ob wir über eine Wetterscheide fahren würden, zerrrissen die Wolken und ein sagenhaftes Blau zeigte sich. Wir konnten es nicht fassen. Wie auf Kommando hatten wir Bilderbuch oder auch Postkartenwetter, obwohl man uns gesagt hatte, dass es am Milford Sound meistens regnet.
Unsere Schiffsfahrt war für 12 Uhr gebucht. Ganz oben an Deck nahmen wir Platz und waren so froh, dass wir uns mit der Sonnencreme geschützt hatten, denn Klärchen brannte richtig auf uns nieder.
Nachdem das Schiff abgelegt hatte, wussten wir wieder einmal, warum wir am schönsten Ende der Welt waren. Eine einzigartige Landschaft offenbahrte sich uns vom Wasser aus. Links und rechts erhoben sich majestätisch die Berge, stürzten Wasserfälle in die Tiefe.
Der Milford Sound ist ca. 15 km lang und führt in die Tasman See hinaus, also ins offene Meer. Vorbei am Mitre Peak, dem 1692 m hohen Wahrzeichen dieses Fjords ging es. Mitre deshalb, weil die steil aufragende Bergpyramide einer Bischofsmütze (Mitra) gleicht. In diesem Fjord sind die jährlichen Niederschläge mit bis zu 6000 mm sehr hoch, aber das war uns an diesem Tag egal, es war strahlend blauer Himmel.
Diese Fjorde entstanden in der Eiszeit und mächtige Gletscher haben so quasi die Täler ausgehobelt.
Die Region ist wegen des extrem regnerischen Wetters und ihrer Unzugänglichkeit sehr dünn besiedelt. Deshalb hat die UNO diese große Wildnis zum Weltnaturerbe erklärt.
Der größte Konkurrent des Milford Sounds ist der Doubtful Sound, der nicht nur größer, abgelegener ist sondern auch viel weniger besucht wird.
Mit uns zusammen waren vielleicht 150 Menschen auf dem Schiff, aber keinen hielt es unter Deck. Alle waren oben anzutreffen und verschwanden höchstens um sich einen kostenlosen Kaffee nach oben zu holen.
Die Fahrt ging bis in die Meeresenge, die zur Tasmanischen See hinaus führt, dann drehten wir um und fuhren vorbei an einer Seehundkolonie zurück. Insgesamt verbrachten wir ungefähr 180 Minuten auf dem Wasser. Einfach nur toll, kann ich sagen........

Die Rückfahrt
============
Als wir durch den Homer-Tunnel kamen, machten wir Halt an einem Schneefeld, welches zwar von der Ferne recht klein aussah, aber doch größer war, je weiter wir es erklommen. Ganz nah an den Berg liefen wir, um an einen Wasserfall zu kommen. Klasse, wir waren im Schnee, mitten im Sommer von Neuseeland.
Und wieder fanden wir Lupinenfelder, ja Felder. Zum Teil verschwanden wir zwischen den Blumen, die lila, dunkelblau, weiß, gelb und pink leuchteten. Den Duft kann man an dieser Stelle gar nicht beschreiben. Wie ein großer parfümierter Teppich breiteten sich die Blumen vor unseren Füßen aus.
Unbeschreiblich schön............
Und noch was fanden wir so toll. Die Sandfliegen mochten tatsächlich die Creme nicht und ließen uns den ganzen Tag in Ruhe...das hätten wir schon ehr haben können.
Im Reiseführer lasen wir, dass nach Meinung der Maori die Göttin des Todes die so genannten Sandflies geschaffen hat, um den Menschen die vollkommene Schönheit der Landschaft zu vergällen. Nun, an diesem Tag konnten sie uns nicht schocken.......einfach zu bezaubernd war der Ausflug.
Doch so langsam wurden wir wehmütig, es lagen nur noch 3 Nächte in Neuseeland vor uns...........
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
doelau
doelau, 22.02.2007
Ein ganz toller Bericht. Gruß doelau
snnoppii
snnoppii, 19.02.2007
sh und LG
Nick_Neschi
Nick_Neschi, 19.02.2007
o--- lg...jonny :o
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
karsten1972

Milford Sound, das Naturschauspiel

ein Testbericht von 2002-03-27 21:50:21 vom 27.03.2002
Empfehlung: ja
Ein absolutes Muß für jeden, der die Südinsel Neuseeland bereist, sollte ein Besuch am Milford Sound sein.

Der Milford Sound liegt an der Westküste der Südinsel Neuseelands. Zum Milford Sound hinunter führt nur eine Straße. Landschaftlich ist der Milford Sound und die Fahrt dahin eines der Hightlights und ein absolutes Muß für jeden, der die Südinsel Neuseelands bereist.

Von der hügligen, grasbewachsen Hochebene fährt man langsam auf die neuseeländischen Alpen zu. Umso weiter man fährt, türmen sich rechts und links immer höhere Berggipfel auf. Eine einfach imposante Anfahrt. Schon hier sieht man Wasserfälle hier oder dort.

Dann, überraschen und unerwartet türmt sich vor dem Beobachter nicht nur seitlich, sondern auch in Fahrtrichtung eine riesige Felswand auf. Hier haben neuseeländische Pioniere über Jahre eine Tunnel durch den Fels gehauen. Der Tunnel, der weder beleuchtet noch wirklich in beide Richtung befahrbar ist, ist so lang, daß man sein Ende bei der Einfahrt nicht sehen kann. Es gibt seitlich nur Rückstrahler. Wehe dem, der hier eine Autopanne hat. Aus diesem Grunde ist der Tunnel auch nachts geschlossen, sodaß eine Aus- oder Einfahrt nachts nicht möglich ist.

Danach beginnt einer der schönsten Teile der Fahrt. Serpentinenartig führt die Straße weiter hinunter. Und das Landschaftsbild hat sich in Regenwald geändert.

Am Hafen geht es mit dem Schiff hinaus bis zum Ozean über den Milford Sound. Man sieht die kahlen oder bewaldeten Berghänge. Auf Felsen sonnen sich Robben. Und immer und immer wieder die Wasserfälle. Einer imposanter als der andere. Man muß das Ganze auf sich einfach wirken lassen. Hier merkt man, wie klein wir Menschen doch sind und was für eine Schönheit die Natur über Millionen von Jahren zaubern kann.

Ein Tip: Man sollte, auch wenn man Neuseeland mit dem Wohnmobil bereist, die Fahrt zum Milford Sound im Reisebus buchen. Beste Ausgangsbasis hierzu ist sicherlich Queenstown. Gefahren sind wir mit Fjordland Travel. Schöne Busse mit einer großen Glasfront und leicht nach außen geneigten Sitze. So kann man die Schönheit der Landschaft voll in sich aufnehmen. Unser Fahrer Ivor fuhr gut uns sicher. An Aussichtspunkten wurde gehalten und es gab stetig Erklärungen zur Landschaft und historischen Gegebenheiten.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
1-3 von 3  Milford Sound
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Informationen zu Fjord Milford Sound

 
Allgemeine Informationen Fjord Milford Sound
gelistet seit: 25.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Typ: Naturpark 
Kategorie: Sehenswürdigkeit 
Fjord Milford Sound im Vergleich
Milford Sound
Testsieger & Top 10
  • 1.
  • Fjord Milford Sound
  • Fjord Milford Sound

Home > Reisen > Australien Reisen > Neuseeland > Milford Sound > Fjord Milford Sound > Überblick