Falk Verlag: Florida
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Falk Verlag: Florida

 (gebundene Ausgabe)
Platz 40 in der Kategorie "Reiseführer Kunst Nordamerika".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Falk Verlag: Florida gebraucht & neu

Falk Verlag: Florida Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Viel Sonne, klasse Menschen, weites Land, super Straßenbeschilderung
  • Aufbau des Reiseführers gute Informationen schöne Fotos
Nachteile/Kritik
  • hohe Luftfeuchtigkeit
hafiz

3 Wochen Florida, das erste Mal Amerika

ein Testbericht von 2007-02-23 16:06:32 vom 23.02.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Viel Sonne, klasse Menschen, weites Land, super Straßenbeschilderung...
Nachteile/Kritik: hohe Luftfeuchtigkeit
Aufgrund der hohen Nachfrage möchte ich euch heute meinen Reisebericht über meinen ersten USA-Urlaub gönnen. Der Aufbau wird einem Tagebuch ähneln, also nicht über die Länge wundern ;o) ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen …

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Der Abreisetag

Nach einem angenehmen Grill-Abend und netten Beisammensein weckte mich am nächsten Morgen den 02.05.2006 um 05:20 Uhr mein Handy. Jetzt hieß es Aufstehen, Duschen, einen letzten Tee in der Heimat trinken und den vorerst letzten Morgen mit meiner Mom und Owan verbringen. Nachdem wir noch mal alle Reiseutensilien gecheckt und uns von unseren Liebsten verabschiedet haben hieß es ab ins Auto in Richtung Flughafen Tegel. Herr Grunz erklärte sich schon weit im Voraus gern bereit uns mit samt Sack und Pack dort abzusetzen. Wie gesagt so getan. Früh am Morgen ging es also mit Herrn Grunz zum Flughafen. Dort gegen 06:45 Uhr angekommen erkundigte sich Wolle erstmal am Schalten nach dem Werdegang bis zum Flug. Und wie er es schon zuvor lautstark vermutete, war die lange Wartezeit vorprogrammiert, obwohl sich kaum Fluggäste drängten. Nun gut, so sollte es dann sein. Nachdem wir unser CheckIn und die Gepäckübergabe hinter uns gelassen haben, und unser Flug zum ersten Zwischenstopp in Düsseldorf erst gegen 10:40 Uhr losgehen sollte überbrückten wir die Zeit mit einem kleinen Frühstück am Flughafen. Da sich L.J. beim ersten Gang an den belegten Brötchen mit ihrer Mom nicht entscheiden konnte saß sich Ann erst einmal zu Ihrem Dad und wartete ab. Als ich mich L.J. und den belegten Brötchen dann langsam näherte signalisierte sie mir, dass sie sich entschieden habe, sodass ich unser frühstück ordern konnte und wir uns zu den beiden anderen setzen konnten. Nach der kleinen Stärkung und einem Schwätzchen war es dann auch schon soweit. Es ging in Richtung Flieger. Gegen 10:40 Uhr betraten wir dann endlich unser Flugzeug. Alle samt waren recht gut drauf. Ann hatte zwar leichte Bedenken, da sie Ihre Medikamente vergaß, doch das sollte kein Hindernis sein. Es wird schon alles gut laufen, und im Notfall werden auch die Amis etwas wie Apotheken besitzen :o)

Der Hinflug

Im Flugzeug angekommen ging das erste Wuseln los. Sämtliche Fluggäste versuchten möglichst sinnvoll ihr Handgepäck während des Einstiegs zu verstauen, sodass ein regelrechter Stau im Flugzeug entstand. Nachdem nach ca. 5 Minuten alle Ihre Habseeligkeiten verstaut und sich in die richtige Startposition gebracht hatten konnten auch wir unsere Plätze einnehmen. Wolle hatte extra 2 Fensterplätze für uns organisiert, so dass wir während des Fluges auch eine gute Aussicht genießen können. Die Fensterreihen waren in Dreierreihen angeordnet, sodass Wolle und ich sowie L.J. mit Ann und eine Unbekannte Frau nebeneinander saßen. Nicht dass die Unbekannte je etwas von Rücksicht oder Höflichkeit gehört hätte. Nein, wie es sich gehört, öffnete sie seelenruhig und in voller Breite Ihre Tageszeitung, sodass Ann neben dem Gefühl der Bedrängnis auch noch Platzangst hätte bekommen können. Da dieser Flug Gott sei Dank nach etwa 1 Stunde vorüber war, konnte dieser unglückliche Start in den Urlaub schnell vergessen werden.

Mit 30-minütiger Verspätung in Düsseldorf angekommen ging es Ruckzuck zum nächsten CheckIn weiter. Nachdem auch hier alles super von Statten ging konnte es schnell zum Flieger in Richtung Flughafen Ford Meyer gehen. Bei diesem Flug gab es dann nur noch Zweierreihen, die mit Freude von Ann begrüßt wurden. Nachdem L.J. sich schnell dazu entschieden hat sich zu mir zu setzten, ging es dann auch schon los. Nach der üblichen Einweisung bezüglich der Sicherheit und Notfallaccessoires ging es auch schon auf die Rollbahn. Mit einem lauten starten der Flugzeugdüsen ging es rasch in die Lüfte. Der jetzige Flug würde etwa 10 Stunden andauern und wir mögen die Sicherheitsgurte erst nach erlöschen der entsprechenden Lampen öffnen ertönte aus den Lautsprechern. Ein 10-stündiger Flug, das ist ganz schön happig dachte ich mir. Aber mal schauen wie der so wird. Langeweile sollte nicht aufkommen, da ich mir vorab auf einer Tankstelle noch ordentlich Lesestoff besorgt, und den Laptop ja auch noch eingepackt habe. Der Flug an sich war bis zur Landung recht unspecktakulär. Nachdem sich zwischenzeitlich der Laptop als Zeitvertreib selbst wegen Akkuschwäche ausgeschlossen hat, legte ich mich kurz aufs Ohr als L.J. zu ihrer Mom stieg. Als wir dann nach etwa 7 Stunden oder so wieder das erste Land und somit eine wunderschöne Aussicht zu genießen hatten ging es langsam in den Endspurt. Zwischendurch erhielten wir noch Frühstück und Mittag an Bord. Das Essen war für Flugzeugspeisen gar nicht mal so übel. Zum Mittag gab es zur Auswahl Nudeln oder Hähnchen jeweils mit Rohkost und Obstsalat. Zum Nachtisch gab es einen kleinen Kuchen. Zur Halbzeit ging das Mikrofon der Flugbegleiter an und wir erhielten eine kurze Einweisung zum Ausfüllen der Visa- und Einreise-Vormulare, welche wir vor Landung komplett ausgefüllt haben sollten, sodass diese dann reibungslos von statten gehen kann. Etwa 1,5 Stunden vor der Landung gab es dann noch Abendbrot. Vollkornbrot, Brötchen, Schmierkäse und einen Joghurt. Selbstverständlich erhielten wir zu jedem Essen auch Getränke. Zwischendurch wurden wir ebenfalls gelegentlich mit Getränken und auf Wunsch kostenpflichtig auch mit Knabbereien versorgt.

Die Landung und Begrüßung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Nachdem wir etwa eine Stunde lang die schöne Aussicht aufs Meer und die Küste genießen konnten ging es langsam wieder runter. Als der Flieger dann fast unten war bekamen wir ein paar Turbulenzen, sodass kurzzeitig das Gefühl hochkam, dass wir die erste Achterbahnfahrt begonnen haben :o) Nach dreimaligem kräftigen Bauchkribbeln fing sich der Flieger wieder und wir kamen alle heil unten an. So gegen 15:00 Uhr Florida Ortszeit (21:00 Uhr Berlin Ortszeit) angekommen am Flughafen Ford Meyer ging es gleich zum ersten Anstellen im Lande. Neben den wohl übliche Fragen wie "Wie lange bleiben Sie vor Ort" "Anlass der Reise" und "Was sind Sie von Beruf, und in welchem Bereich" wurden nun auch die Pässe und die zuvor im Flugzeug ausgefüllten Formulare kontrolliert und abgestempelt werden. Nachdem wir nach ca. 30-40 Minuten die erste Hürde hinter uns gebracht haben ging es in Richtung Koffer. Hier zeigte sich, dass wir bereits vor Ankunft schon in Urlaubsstimmung waren. Warum fragt ihr euch jetzt?! Tja, so einfach wie wir, hatte es wohl bisher niemand mit dem Ausfindigmachen seiner Koffer. Unsere waren die einzigen, und wir somit die letzten :o) Hier hatten wir uns also schon einmal den ersten Stress ersparen können, und ab ging es samt Sack und Pack zur Autovermietung.

Unser Mietwagen - "Die Qual der Wahl"

Auf dem Weg dort hin entschlossen wir uns nun endgültig mich als Zweitfahrer eintragen zu lassen. Mit vollem Elan und vorbereitetem Vokabular bei der Autovermietung angekommen hieß es ein zweites Mal anstellen. Nachdem wir nach etwa 45 Minuten an der Reihe waren und alle vorbereiteten Papiere abgaben schien alles soweit ok. Also los ging es, ich warf meine erstem Brocken Englisch in die Menge: "I would like to be the seconddriver. Is it possible to fill it in?" Die Frau hinter dem Tresen antwortete, es sein gar kein Problem, und tippte fleißig auf der Tastatur herum. Schnell warf ich "how much does it cost?" hinterher und musste meinen ersten Schock einstecken. Sie antwortete doch tatsächlich $25,00. Meine erste innerliche Reaktion "FREUDE". Doch als ich mich vergewisserte, ob dies für den gesamten Zeitraum galt, holte sie mich ganz fix wieder runter. "Per Day" war Ihre Antwort, und wir setzten uns fast hin. Ok, also hatte sich dieses Thema ganz schnell und ohne weitere Diskussion und Überlegung erledigt. Ein Kollege zeigte uns dann noch wo wir das Auto abholen können.

Mit samt den erhaltenen Unterlagen ging es in Richtung Parkhaus und einem bereits auf uns wartendem Parkhaus-Wächter, welcher uns nach Einsicht der Dokumente aufforderte in einem vordefinierten Bereich ein Wagen auszusuchen. Die Schlüssel würden bereits in den Waren stecken. Wir schauten uns kurz verdutzt an "einen Wagen aussuchen? Cool!", und marschierten los. Wie Wolle bereits vermutete erhielten wir nicht wie bestellt einen 2-türigen "Midsize" sondern einen 4-türigen "Fullsize" -Wagen ohne Preiserhöhung. Tolle Sache, das hätten wir also schon mal geschafft. Nachdem wir alle unsere Koffer im Wagen verstauten, warfen wir einen ersten Blick auf die Stadtkarte um unser Haus und somit unsere Route ausfindig machen zu können. Wolle als Fahrer, Ann und L.J. auf der Rückbank und ich als Beifahrer und Lotze.

Der Weg zum Haus

Während der Fahrt in die South West 2nd Lane (SW 2nd Ln) konnten wir uns die ersten Eindrücke holen. Es wirkte alles ein wenig unvollendet. Überall war noch so viel Platz. Selten standen Häuser direkt neben einander. Viele Baustellen waren zu sehen, und es schien so, als würde der Aufbau der Städte erst begonnen haben. Und was soll ich sagen, mir war zwar bereits bekannt, dass es hier mehr Pickups und Geländewagen herumfahren, doch dass es einen so großen Anteil ausmachen würde hätte ich nicht vermutet. Und alles ausgerechnet Autos die auch noch nach etwas aussehen. Viele Hummer und Dodge die nur so vor Kraft strotzen. Geile Sache sag ich euch. Am liebsten gleich zum nächsten Händler und einen mitnehmen. Fein, fein. Aber man soll ja auf dem Boden bleiben.

Unser Haus für die nächsten 3 Wochen

Nachdem wir unser Haus recht reibungslos aufgespürt und betreten haben ging es los zur Entdeckungsreise. Wie groß ist das Haus wohl, wie ist es eingereichtet. Wo ist der Pool und wie groß ist er, wer wird wo nächtigen. Alles Fragen die sich innerhalb der kommenden 10 Minuten beantwortet haben, nachdem wir das erste Problem sichteten. L.J. musste mal für kleine Mädchen und plötzlich rief sie um Hilfe. Das Toilettenpapier hing ein wenig weit von der Toilette entfernt. Doof konstruiert. Naja, nun muss sie sich entweder das benötigte Papier vor den Gang auf die Toilette besorgen, oder auf die Hilfe von Ann zurückgreifen. Aber wir sind ja flexibel, für alles gibt es eine Lösung :o) Nachdem L.J. ihr erstes Geschäft in den neuen Wohnräumen vollbracht hat, ging es an die Koffer. Die Zimmer haben sich schon fast von selbst verteilt, jeder bleib da, wo er gerade stand, als sich die Frage öffentlich kundtat. Koffer auf, Schränke auf und los ging es mit dem Auspacken. Während dessen wir noch am auspacken waren zeigte sich, dass meine Zimmerwahl doch tatsächlich gleich am ersten Tag sein Übel haben sollte. R I I I N G . . . R I I I N G . . . R I I I N G . . . ups, was war das denn? Ein Telefon? In meinem Zimmer?! Och nöööööö! Wieso habe ich eigentlich immer so ein Glück ;O) Naja, ich werde es überleben, dachte ich mir und machte mich weiter an meine Sachen. Wolle ging während dessen in der Küche ans Telefon und legte kurz darauf verwundert wieder auf. WERBUNG, sagte er, und machte sich wenig darauf wieder an seine Koffer nachdem er kurz kundtat, wie ihm dies Missfiel. Wir verständigten uns schnell darauf, dass wir nach dem Auspacken schnell unter die Dusche springen und dann zum nächsten Publix fahren um unseren Kühlschrank ein bisschen mit dem nötigsten zu füllen. Das Publix dort ist ein Discounter wie hier Rewe, Aldi, Lidl oder Kaisers. Mit dem unterschied, dass dieser Discounter ein wenig größer und umfangreicher ausgestattet ist. Wie gesagt, so getan. So gegen 20:30 Uhr dort angekommen ging es ab in den ersten Shop im Amiland. Nachdem wir etwa 15 Minuten recht ziellos einzeln durch die Gänge irrten, weil die Anordnung etwas gewöhnungsbedürftig war, fanden wir uns nach den ersten gefundenen Lebensmitten wieder und definierten erstmal unseren Bedarf. Zusammen ging es dann weiter. Brot, Schmiere, Belag und Getränke sollten es fürs erste sein. Nachdem wir alles beisammen hatten ging es dann zur Kasse. Ungewöhnlich war es festzustellen, dass es hier trotz der großen Verpackungseinheiten nur etwa halb so große Förderbänder gab. Aber egal, nach und nach legten wir alle unsere Produkte aufs Band. Parallel zum abscannen packte eine Hilfsarbeiterin unsere gescannten Waren in Papiertüten. Die Frage "plastic or paper" wurde zuvor von uns mit "paper" beantwortet. Die junge dame hinter der Kasse wollte mit dieser Frage wissen, ob wir lieber eine Kunststofftragetasche oder einen Papierbeutel für unseren Einkauf hätten. Dort drüben hat man die Wahl. Und das ganz kostenfrei. Die Tragetasche gehört einfach dazu. Soviele wie eben benötigt werden. Nicht so eine Abzocke wie bei uns :o) Ganze $80,00 haben wir dann insgesamt für unseren ersten Einkauf ausgegeben. Nicht gerade wenig, aber egal. Ann war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz so fitt. Sie wirkte ein wenig neben sich stehend. Aber das wird sich am nächsten Morgen schon geben. War ja schließlich ein nicht gerade einfacher Tag. Verständlich. Nachdem wir wieder im Haus angekommen waren und die Waren im Kühlschrank einsortiert hatten, bereiteten wir unser Abendbrot und einen somit ersten angenehmen Abend am Pool vor. Da wir einen recht anstrengenden Tag hinter uns hatten beendeten wir unseren ersten Abend in Florida recht abrupt. Gegen 23:00 Uhr fanden wir uns in unseren Betten wieder. Selbstverständlich ohne irgendwelche Wecker zu stellen. Nachdem ich ungefähr 5 Minuten Langeweile voll gepackt im Bett lag und nichts mit mir anzufangen wusste, fing ich mich wieder und registrierte erstmal, dass ich jetzt auch schlafen könnte. Und so geschah es dann kurz darauf auch.

Der nächste Morgen

Nach einer recht unruhigen Nacht wachte ich das erste Mal so gegen 07:30 Uhr auf, und brach nach dem Blick auf den Wecker fast zusammen. Nischt is, dachte ich mir und drehte mich noch einmal um. Um genau 08:30 Uhr ging das gleiche Spiel noch mal los. Nachdem ich ca. 09:00 Uhr erneut aufwachte stieg ich ein wenig entnervt auf und begab mich ins Bad um mir einen ersten Schub Wasser ins Gesicht zu haun. Das Badezimmer im gesamten zwar recht klein, der Vorraum gefällt mir dafür umso mehr. Hier befinden sich zwei Waschbecken, mit einer großen Spiegelfront. Das Badezimmer besteht aus einer Toilette und einer recht geräumigen Dusche. Nach dem ersten Schuss Wasser bin ich erstmal in Richtung Pool wo auch schon die anderen drei saßen. Wolle sah mich ganz verdutzt an und fragte was mit mir los sei. Da er aber schnell auf die Zeitumstellung kam, fragte er nicht weiter nach, warum ich so früh raus sei. Während unseres ersten Frühstücks am Pool planten wir unseren ersten richtigen Tag in Amerika. Zur "Edison Mal" sollte es gehen. Eine große Shopping-Meile vor Ort. Doch da war noch was. Da wir am Dienstag recht spät zurückgekommen sind, und es nicht mehr für sinnvoll hielten unsere Family aus dem Bett zu holen versuchten wir erstmal dort anzurufen. Da das nach den ersten versuchen nicht geglückt ist versuchten wir ein Fax nach Germany zu schicken. Als auch das nach der vom Vermieter dargelegten Vorlage nicht funktionierte, versuchte ich mal mein Glück ganz anders. Nach dem dritten Versuch sollte es doch tatsächlich gelungen sein und das Papier wurde eingezogen. Nun hieß es abwarten und Tee trinken. Die Antwort kam recht schnell und alle waren glücklich. Nach dem Frühstück ging es dann erstmal ausgiebig unter die Dusche. Gestriegelt trafen wir uns dann alle im Wohnzimmer (mit integrierter Küche) um dann zusammen in die Garage zum Auto zu gehen. Nachdem wir alle eingestiegen waren schaltete Wolle auch schon die hier zwingend notwenige Klimaanlage an. Optimal gekühlt ging es dann in Richtung Shopping-Meile. Jedes Einkaufzentrum hier hat eine art Ortseingangsschild auf dem alle hier ansässigen Geschäfte namentlich genannt werden. So weis man schon im Vorhinein, welche Geschäfte man hier finden kann. Jetzt weis ich, wo die Grundidee des Stern-Centers herkommt. Aufgebaut wie dieses ist die Edison Mal optisch keine Neuentdeckung mehr für uns. Nur die Eingangsschilder gibt es nicht immer bei uns in Deutschland. Nachdem wir die Hälfte der Geschäfte für Bekleidung Souvenirs und Schmuck hinter uns gelassen hatten, begaben wir uns zum Mittelpunkt des Einkaufzentrums in dem sich sämtliche Fastfood-Geschäfte nur so häuften. Wir entschieden uns schlussendlich für ein Chicken-Mittag. Gut gefüllt legte L.J. noch eine Runde mit den Fahrgeschäften ein, die sich gleich daneben befanden. Eine runde mit den Schulbus. Alle dieser Fahrgeschäfte kosteten zwischen $0,75 und §1,00. Doch diese Dinger sind nicht etwa wie die unseren. Nein, sie wackeln nicht nur dumm herum, sie haben sogar alle samt Bildschirme. Ein Schulbus fährt somit durch eine richtige City. Unterschiede die es ausmachen. L.J. kam aus dem staunen nicht mehr heraus. Nachdem wir hier fertig waren ging es zu den übrigen Geschäften, wo wir dann auch schnell das erste Mitbringsel für T. fanden. Einen schwarzen Strampler mit einem skurrilen Schädel und einem passenden Spruch drauf. Scharf, dachten wir uns und packten ihn gleich ein. Happy wie wir waren, ging es weiter zum Disney-Shop. Hier strahlten nicht nur die Augen von L.J.. Nein auch Ann war begeistert. Nachdem wir uns jedoch nach ca 10 Miuten wieder zusammen nahmen und mit leeren Händen wieder raus gingen, freuten wir uns schon auf Disney-World. Nach einem ersten anstrengenden Shoppingtag ging es wieder zurück "nach Hause". Jetzt hieß es unser Haus ohne weitere Umwege schnellstmöglich wieder zu finden. Gesagt getan. Nachdem wir eine Straße zu früh eingebogen sind, dies aber frühzeitig mitbekommen haben, ging es ohne weitere Hürden schnell zurück. Nun begann unser zukünftig tägliches Ritual. In unserer Garage angekommen, hieß es Kofferraum ausräumen, und ab zum Pool. Mittwochabend den 03.05.2006, den zweiten Abend am Pool fingen alle an zu realisieren, dass wir in Amerika und somit im Urlaub sind. Schööööön… Nun ging es in die Planung des folgenden Tages. Der Strand von Fort Myer sollte es dieses Mal sein. Zuvor wollten wir aber noch schauen, ob wir ein Modem bekommen, damit wir ins Internet kommen.

Der Strand von Fort Myer

Nach dem alltäglichen Frühstück- und Wasch-Ritual ging es wie jeden Morgen in die Garage zum Auto. Die Garagentür öffnete sich wie jeden Morgen und ab ging es. Nach einer kleinen Tour durch die City fanden wir recht schnell und unproblematisch ein Geschäft namens Staples in dem es eine solche PC-Technik zu geben schien. Einparken, Aussteigen und Modem suchen. Nachdem ich mich kurz mit Ann umgeschaut habe, fanden wir auch ein scheinbar passendes Gerät. Also ab zur Kasse, damit es dann schnell zum Ford Meyer Beach gehen kann. Bis hierhin ging alles problemlos. Später sollte sich jedoch eine Überraschung zeigen. Doch hierzu später. Nach dem Bezahlen ging es dann wieder ins Auto und in Richtung Beach. Um zum Beach zu gelangen mussten wir das erste Mal über eine maut-behaftetet Brücke fahren. Den $1,00 parat ging es ab zum Schalter. Man muss sich das ganze wie an der Polengrenze vorstellen. Es gibt Schranken und Schalter an denen eine Art Aufseher sitzt. Der achtet schätzungsweise darauf, dass sich nicht etwa einer durchschummelt oder gibt Hilfestellung bei Fragen oder Problemen. Wolle warf das Kleingeld in den dafür vorgesehenen Automaten mit Trichter, welcher dann kräftig anfing zu zählen. Eine digitale Anzeige leuchtete auf und Zeige die Gesamtsumme von $1,00 an worauf sich dann die Schranke öffnete. Das ganze dauerte keine 30 Sekunden und weiter konnte es gehen. Die Brücke gab uns dann wieder mal einen super Ausblick aufs Meer. Am Parkplatz angekommen wurden wir gleich von einem netten jungen Mann gefragt "how long will you stay here?". Als wir so spontan keine Antwort wussten, näherte er sich uns und drückte uns einen Parkschein mit noch 2-stündiger Gültigkeit in die Hand. Unsere Freude war groß, da wir somit $2,00 gespart hatten. Mit Vorfreude ging es dann in Richtung Strandpromenade. Ein weicher Sandstrand mit strahlend blauem Himmel begrüßte uns hier. An den Strand-Cafés vorbei gingen wir zielgerichtet auf den Steg der etwa 200m ins Meer führte. Am Ende angekommen genossen wir die Aussicht und das Wetter. Nach etwa 20 Minuten entdeckte L.J. einen angelnden Mann mittleren Alters und beobachtete ihn. Als dieser es nach ca. 5 Minuten mitbekam, sprach er sie an. Dummerweise sprach er englisch, sodass L.J. ein wenig verschüchtert zu Ihrer Mom zurückkehrte. Nachdem sich dieses Spiel zwei drei mal wiederholte fragte der Mann L.J., ob Sie die Angel auch mal halten möchte (natürlich auf Englisch) und L.J. antwortete mit "ja" und grinste frech. Das verstand er und hob L.J. hoch. Sie freute sich natürlich total. Sie dürfte die Angel nicht nur halten, nein sie dürfte die Sehne auch reinholen (kurbeln). Das war doch ein gefundenes Fressen für mich. Ich griff zum Fotoapparat und schoss das erste richtige Urlaubsfoto. Fein fein, dachte ich. L.J. gefiel das Angeln richtig gut. Als die Lebensgefährtin des Unbekannten einen Fisch an der Angel hatte präsentierte sie diesen L.J., welche ihn auch gleich berührte. Das war ein schönes Erlebnis für L.J.. Zwischendurch machte sich dann noch ein Raier auf dem Steg breit, sodass ich auch hier noch schnell ein Foto schießen konnte. Nach einem angenehmen Nachmittag am Steg machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg. Vom Steg runter an die Strandpromenade entdeckten wir eine Pantomime vollkommen in Gold auf einem Fahrrad sitzend. Sofort machten wir L.J. auf diese aufmerksam und drückten ihr einen viertel Dollar in die Hand, welchen Sie in den vor der Pantomime stehenden Eimer werfen sollte. Sie zierte zwar anfangs ein wenig, tat dies dann aber. Die goldene Pantomime rührte sich bis dato kein bisschen. Als die Münze in den Eimer fiel drehte sich diese jedoch zu L.J., welche es leider nicht mehr mitbekam, da sie sich zu schnell umdrehte. Als wir sie darauf aufmerksam gemacht hatten, weigerte sie sich jedoch noch mal kehrt zu machen um sich die Hand schütteln zu lassen. Egal, die Pantomime hatte schnell seine nächsten Opfer auserchoren. Also gingen wir weiter Richtung Parkplatz. Auf dem Weg zum Auto kamen wir an einem Spielplatz vorbei. Wie ihr euch jetzt sicher denken könnt, kamen wir doch nicht vorbei, ohne dass L.J. einmal drauf war :o) War ja auch kein Problem. Wolle, Ann und ich saßen uns währen dessen auf eine in der Nähe stehenden Bank und beobachteten L.J. beim Spielen. Schnell fand sie eine englischsprachige Spielgefährtin. Das etwa ein Jahr ältere Mädchen forderte Sie mehrfach auf ihr zu folgen, doch L.J. verstand sie leider nicht, weshalb sie vergebens darum bat. L.J. hatte Spaß, dass war die Hauptsache. Und ganz nebenbei amüsierten sich Mama, Wolle und ich uns über die Kommunikationsschwierigkeiten. Nach etwa 15 Minuten ging es dann weiter zum Auto. Alle da? Jap, und wieder zurück ins Haus … Ach ja, was ich fast vergas, L.J. schlief bei jeder Gelegenheit (im Auto) ein. Das war natürlich jedes Mal recht amüsant für Wolle und Ann :o) Aber so ist das nun mal. Der Körper holt sich eben nun mal das was er braucht. Und bei L.J. ist es eben eine Menge Schaf. Nachdem wir uns auch dieses Mal auf dem Rückweg fast verfahren hätten, trafen wir alle heil zu Haus an. Und wie soll es auch anders sein, ging es nach dem Ausladen des Autos in Richtung Pool. Wie immer gab es nach einer kurzen Erholungsphase zum Abendbrot und der Anschließenden Abendsitzung am Pool. Auch hier planten wir den Ablauf des nächsten Tages. Dieses Mal sollte es Richtung Everglades gehen. Eine aufregende Fahrt mit einem den berüchtigten Air-Boats inklusive eventuellen Alligator-Sichtungen. Na das wird spannend. Nachdem wir unser Abendbrot gegessen hatten packte ich das zuvor gekaufte Modem aus, und musste leider feststellen, dass ich dummerweise nicht richtig gelesen hatte. Anstatt ein richtiges Modem zu kaufen, habe ich eine PCI-Card für einen PC gekauft. Dumm gelaufen würde ich sagen. Aber egal. Ich dachte mir gleich, ohne weiter Probleme daraus zu machen: "Dann werden wir einfach noch mal zum Geschäft gehen, und das Modem umtauschen.". Das wird ja wohl kein Problem sein. Voll entspannt ging es in den Abend. Wir ließen die letzten Eindrücke noch mal wirken und werteten diese bei einem netten Beisammensein am Pool aus. Dieses Mal wurde der Abend schon eine Stunde älter. Gegen 24:00 Uhr gingen wir ins Bett. Und das war dann immer die Gelegenheit, den Tag noch mal Revue passieren zu lassen. Der Stand von F.M. war echt schön. Die palmenbesetzten Wege führten uns direkt zum Sandstrand, der doch sehr sauber wirkte. Überall standen Papierkörbe. Das einzige was mir ein bisschen missfiel waren die ganzen Zigarettenkippen im Sand. Dafür dass man mit dem Rauchen in der Öffentlichkeit da drüben doch vorsichtig sein sollte, rauchten die ganz schön heftig. Aber ansonsten gefielt es mir hier schon einmal sehr gut. Die Leute waren gut drauf, und man hatte eine klasse Aussicht.

Ab in die Everglades

Am nächsten Morgen etwa gegen 09:00 Uhr stand ich wieder ohne Weckerklingeln auf und begab mich auf den ersten Schuss Wasser und den ersten Toilettengang des Tages ins Badezimmer. Wie immer trafen wir uns am Pool zum Frühstücken. Die Tour zu den Everglades wird ein wenig länger werden als die bisherigen zum Strand oder der Einkaufs-Meile. Wir packten also Getränke ein und ab ging es. Eigentlich war es geplant das Modem erst auf dem Rückweg umzutauschen. Da wir aber auf dem Weg zu den Everglades an dem Geschäft vorbei kamen entschieden wir uns kurzfristig um und fuhren kurz ran. Wir planten das ganze gleich so, dass wir anschließend kurz in den Wal-Markt gehen und die AOL-CD mitnehmen. Als ich das Modem am Vortag kaufte erkundigte ich mich gleich wo ich diese erhalten würde und erhielt die Info, dass der Wal-Markt diese hätte. Ich ging also mit Ann zum Staples Elektronik-Markt und erklärte unser Problem, dass ich am Vortag leider versehendlich das falsche Modem gekauft habe. Ich benötige eins für ein Notebook. Daraufhin begab sich "PJ", so hieß der Angestellte des Marktes laut Namensschild, in Bewegung und besorge mir zu $59,00 ein passendes. Dieses wurde dann mit dem zurückgegebenen verrechnet, sodass ich noch eine Differenz von ca. $26,00 zu zahlen hatte. Der Umtausch ging wirklich problemlos von statten. Super Service dachte ich mir, bedankte mich noch mal und verließ mit Ann das Geschäft. Anschließend gingen wir kurz noch zu Wal-Markt um die AOL-CD zu holen. Diese Gelegenheit nutzten wir gleich um noch ein Paar Schuhe für mich und L.J. sowie ein paar andere Kleinigkeiten zu besorgen. Anschließend stiegen wir wieder ins Auto und machten uns auf die Socken Richtung Everglades. Nach einer langen und recht warmen Fahrt kamen wir an einer recht trostlos wirkenden Gegend an. Das erste was wir sahen war ein Subway. Wir beschlossen sofort noch vor der Fahrt mit dem Air-Boat einen Mittags-Snack zu uns zu nehmen und gingen gleich rüber zum Subway. Nachdem wir unseren Magen beruhigt haben bewegten wir uns langsam zu den Air-Boaten. In einem kleinen Ladengeschäft musste man die Karten für die Fahrt kaufen. Als wir das Geschäft betraten kam ich mir ein wenig vor wie im Film. Alles wirkte so unrealistisch. Obwohl nicht Abwegiges vorkam, schien es doch alles etwas komisch. Nachdem die Tresenkraft L.J. auf den Mini-Alligator im Terrarium aufmerksam machte und diese sich das Tier ganz genau anschaute lockerte die ganze Situation ein wenig auf. Wir hatten natürlich als wir unsere Tagesplanung erstellten auch unsere Preisvorstellungen gehabt. Doch als wir die tatsächlichen Preise sahen, sind wir ein wenig vom Glauben abgefallen. Anstelle von etwa §15,00 die eingeplant waren, wurden pro Person ca. $34,00 + Tax erhoben. Für Kinder über 3 Jahre gab es einen Preis von ca. $17,00. Aber was soll es. Wir sind schließlich hier um Urlaub und somit auch ein wenig Spaß zu machen. Und Spaß ist nun mal nicht günstig. Wir kauften also die Tickets und erhielten eine kurze Info von wo aus das Air-Boat aus startet. Anschließend sind wir also noch mal kurz ins Auto, um zum etwa 3 Minuten entfernten Anlegeplatz zu gelangen. Dort angekommen empfang uns auch schon der Kapitän unseres Air-Boates. Für L.J. bekamen wir noch einen Schwimmweste und ab ging es. Ann und L.J. wurden in der ersten reihe und Wolle und ich in der zweiten Reihe positioniert. Alle Mann erhielten wir den Hinweis unsere Caps mit dem Sonnenschirm nach hinten ausgerichtet aufzusetzen, da der fahrtwind dieses sonst wegwehen würde. Gesagt getan. Sicherheitshalber setzte ich meins gleich komplett ab uns setzte mich drauf. Jetzt nur noch die Kopfhörer zum Lärmschutz aufsetzen und los kann es gehen. Er fuhr langsam und gemächlich aus der Anlegebucht. Nach einer etwa 10-minütigen ruhigen Tour gab er dann das erste Mal richtig Gas. Der Wind brauste uns um die Ohren und Ann drehte sich mit einem fetten Grinsen nach hinten um. Ups, und nun ist doch tatsächlich doch noch ein Capy weggeflogen. Und dann auch noch das neu bei Wal-Markt gekaufte Cap von L.J.. Naja, Ann signalisierte via Handzeichen kurz, dass es egal sei. Auf einmal wurde der Kapitän langsamer und zeigte auf Land. Auf dem mit wirr verzweigten Gebüschen übersähte Land bewegten sich etwas. Schweine?! Er meinte es seien wilde europäische Schweine. Hmmmm, komisch. Was machen denn wilde europäische Schweine in Florida? Na ja, egal. Wir hatten schon mal etwas zum Gucken. Nachdem L.J. die Schweinefamily begutachtet hatte ging es weiter. Er hätte zwar noch ein zwei Km/h drauf legen können, aber es war schon ok. Ab und an wurde er langsamer da wir durch enges Gestripp und Gehölz fuhren. Insgesamt wirkte die Natur hier sehr ausgetrocknet und alt. Eng verzweigte Trockenäste die bei Nacht sicher angsteinflößende Schatten werfen und uneinsichtige Wegführungen machten die Fahrt trotz ausbleibender Alligatoren-Sichtungen recht spannend. Die rasante Fahrweise des Kapitäns war uns sehr willkommen. Nach etwa 45 Minuten war die Tour dann auch schon vorüber. Ich glaube das waren meine schnellsten 45 Minuten in der letzten Zeit. Ich hatte das Gefühl die Zeit ist wie im Winde verflogen. Ein nicht zu übersehendes Schild an der Air-Boat-Front mit der Aufschrift "Kaptain works for Tips …" forderte unmissverständlich zum Trinkgeld geben auf. Da uns diese Gegebenheit des Landes jedoch zuvor schon bekannt war, war es für uns keine Frage. Wolle gab ihm sein verdientes Trinkgeld nachdem wir alle ausgestiegen waren. Ein wenig enttäuscht von den fehlenden Alligatoren, machten wir uns via Auto auf die suche nach einer laut Wolle bis zu seinem letzten Aufenthalt existierenden Alligatoren-Farm. Hier werden kleine Kunststücke aufgeführt und man kann diese Tiere auch mal aus der Nähe betrachten. Doch leider wurden wir nicht fündig. Er war sich bis dato ganz sicher, dass er diese finden würde, doch wie es schien wurde diese geschlossen. Da es aber nicht weiter tragisch war machten wir uns langsam auf den Rückweg. Schließlich hatten wir noch einen längeren Rückweg vor uns. Und wie selbstverständlich schlief auch hier L.J. schnell wieder ein :o) zu Hause angekommen, stellten Ann und Wolle fest, dass sie noch einmal kurz losfahren mussten (einkaufen). Ich blieb also mit L.J. kurz allein im Haus. Schnell entschieden wir uns das erste Mal in den Pool zu gehen. Also ab in die Badesachen und rein ins Vergnügen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten sind wir beide dann spaßgeladen im Pool gelandet. L.J. überflutete den Pool schnell mit sämtlichen ihr in die Finger geratenen Spielsachen und freute sich tierisch. Nachdem sie sich dann samt Schwimmflügeln auf die Luftmatratze legte sortierte ich nach und nach die Spielsachen hinter ihrem Rücken wieder aus dem Pool raus. Nach etwa 45 Minuten Wasserspaß trockneten wir uns ab und genehmigten uns eine Portion Vitamine in Form eines Apfels. Nachdem wir uns ein paar Minütchen Ruhe gönnten trafen Ann und Wolle wieder ein. Meine Gelegenheit das neue Modem und die AOLO-CD auszuprobieren. Ich installierte also das Modem problemlos und machte gleich mit der AOL-CD weiter. Alles beides ließ sich soweit problemlos installieren. Doch irgendwie kam ich nicht weiter. Ich konnte weder die Einwahl-Daten irgendwo eingeben noch kam ich mit den Hilfe-Dateien weiter. Nicht etwa weil ich sie nicht verstand. Nein, weil ich nie zu den angegebenen Punkten gelangte die in der Beschreibung standen. Also beschloss ich, mir von den Kollegen des Geschäftes Staples am nächsten Tag helfen zu lassen. Da ich keinerlei Intension zur schlechten Laune haben wollte, lies ich schnell vom Notebook ab und widmete mich dem angenehmen Seiten des Urlaubes. Wir saßen also wieder einmal am Pool und genossen die Ruhe. An diesem Abend machten wir unseren ersten eigenen Caipirinha. Was heißt wir, Ann! Wolle trank sein Fosters und ich mein Diesel. Und so klang ein weiterer Abend ruhig und angenehm aus. Man muss dazu sagen, dass sich unser Haus direkt an einem Fluss befand auf den wir den direkten Blick vom Pool aus hatten. Der eigene Steg lud dazu ein sich in die Hängematte zu schmeißen und die entweder den Sonnenuntergang zu beobachten oder die springenden Fische zu zählen :o) Das war schon eine klasse Atmosphäre. Für den nächsten Tag planten wir eine Fahrt zum Flohmarkt ein.

Der nächste Tag - das erste Mal grillen in the USA

Als ich um 10:00 Uhr in Richtung Pool ging sah ich schon den Pool-Man. Dieser hielt uns neben meinem relativ späten Aufstehen dann zusätzlich noch eine ganze Zeit auf, sodass wir uns kurzfristig umentschieden in unserer Tagesplanung. Gegen 13:00 Uhr machten wir uns auf in Richtung Staples um uns noch mal richtig beraten zu lassen. Ich erläuterte kurz mein Problem und erhielt die Info, dass in ca. 1 Stunde der Kollege PJ wieder im Haus ist, welcher mir höchstwahrscheinlich weiterhelfen kann. Wir bedankten uns und verließen das Geschäft. Um die Zeit zu überbrücken schlenderten wir ein wenig im nahe gelegenem $1,00-Geschäft herum. Dort brachten wir noch den Einen oder Anderen Dollar unter die Leute. Als wir anschließend noch 15 Minuten Zeit hatten machte ich den Vorschlag kurz bei MC Donalds noch ein Eis essen zu gehen. Gute Idee … ab ging es. Nachdem wir uns ein Eis und L.J. noch eine Portion Pommes Frites gegönnt hatten ging es dann noch einmal zu Staples um die Problematik mit dem Modem endlich aus der Welt zu schaffen. Nachdem ich PJ also mein Problem noch mal erklärte gingen wir alles zusammen durch. Er zeigte mir wie es wahrscheinlich funktionierte und wies mich daraufhin, dass ich das Modem gar nicht benötige, da das Notebook ein integriert habe. Er offerierte mit die Möglichkeit das Modem zurückzugeben, was ich zugleich tat. Nun schien alles supi. Wir machten uns also wieder zum Auto um uns auf den Rückweg zu machen. Da fiel uns ein, dass wir für L.J. noch einen Gurtschoner besorgen wollten. Also ging es zum nächsten Autoparts-Geschäft. Da wir beim ersten nicht fündig wurden machten wir uns recht fix zum nächsten. Aber auch hier wurden wir leider nicht fündig, sodass wir uns zum Auto begaben um uns auf den Rückweg zu machen. Zuvor machten wir aber noch einen Absteche in den nahe liegenden Wal-Mart um uns für das Abendbrot reichlich einzudecken. Ein BBQ sollte es dieses Mal werden. Also machten wir uns auf die Socken um Fleisch, Burger und ein paar Kleinigkeiten für den Kartoffelsalat zu besorgen. Da es hier offensichtlich keine fertigen Salate zu kaufen gab beschloss ich kurzer Hand einen selbst gemachten Salat zu servieren. Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfel, Mayonnaise und Gurken sollten es sein. Alles im Wagen deponiert ging es zur Kasse und anschließend nach Haus. Zu Hause angekommen setzen wir uns für ein paar Minütchen an den Pool und fingen dann an unserer Abendbrot vorzubereiten. Diese mal sollte es nicht wie üblich Stulle mit Brot sondern wie bereits erwähnt unser erstes BBQ geben. Wolle bereitete draußen alles vor und Ann und ich machten uns an den Kartoffelsalat. Nachdem die Kartoffeln fertig waren, machte ich mich an die Mischung aller vorbereiteten Zutaten. Und was soll ich sagen, für den ersten komplett selbstgemachten Kartoffelsalat schmeckte er gar nicht mal so übel :o) Nach einem recht ruhigen Abend Poll samt BBQ machten wir uns dann ein paar kalte Getränke und ich besorgte mir den Laptop um ein kleines Spielchen Siedler zu beginnen. Ein ruhiger Sommerabend am Pool mit einem Caipirinha neben mir. Schön entspannt waren wir. Nachdem sich Wolle ins Bett begab leistete Ann mir noch bis 22:00 Uhr Gesellschaft. L.J. war mittlerweile draußen am Pool in einem Liegestuhl eingeschlafen, sodass wir den Tag schön ruhig ausklingen lassen konnten. Nachdem Ann mit L.J. gegen 22:00 Uhr ins Bett ging spielte ich noch ca. 2 Stunden weiter bevor auch ich die Nachtruhe begann. Da wir den Flohmarkt an diesem Tag nicht schafften, planten wir diesen für den kommenden Tag.
Der Flohmarkt

Nach dem Frühstück am Morgen ging es ab in Richtung Flohmarkt. Selbstverständlich mit dem Auto. Bei diesen Temperaturen, will man sich schließlich nicht länger als wirklich nötig der Sonne aussetzen. Da Wolle schon öfter hier in Florida Cape Corel war kannte er sich natürlich auch in der Gegend ein wenig aus. Abgesehen von den ständigen Umbauten und Neubauten die ihn haben ganz schnell mal verzweifeln lassen, funktionierte die Wegführung auch immer ganz gut. Beim Flohmarkt angekommen verabredeten wir uns zu 15:00 Uhr am Gate 1, sodass jeder seinen eigenen Bummel erledigen konnte. Der Flohmarkt hatte, lasst mich überlegen … ich glaube insgesamt 12 Gates, wenn ich mich nicht irre. Ich ging also als erstes den Außenring nach rechts ab. Schnell stellte ich fest, dass es sich bei diesem Flohmarkt um keinen uns bekannten Flohmarkt handeln könne, da die hier angebotenen Artikel zu 80% neu und originalverpackt waren. Von Klamotten jeder Art, über Schmuck und Souvenirs bishin zu künstlerischen Artikeln konnte man hier alles ergattern was einem Lieb war. Es gab sogar einen Markt-Führer in Heftform, der einem das Ausfindigmachen der einzelnen Geschäfte erleichtern sollte. Diesen nutze ich jedoch erst zur zweiten Hälfte meiner Bummeltour, da ich zuvor davon ausging, dass ich es auch ohne schaffen würde :o) Falsch gedacht *ggg* um mich ein wenig orientieren zu können, welche Stände ich bereits abgelaufen bin, nahm ich mir einen solchen kostenfreien Marktplan. Da der Markt sehr groß war, fand ich mich ohne den Plan schnell an Geschäften wieder, die ich bereits besichtigt hatte. So auch an einem Geschäft, vor dem einen älterer Herr auf einem Barhocker saß und die an ihm vorbei gehenden Passanten höflich grüßte und nach einer Spende fragte. Beim ersten Gang vorbei lief alles ganz normal. Er fragte, und ich dankte höflich ab. Nachdem ich vorbei bin bedankte er sich noch einmal und ließ ohne weiteres Bedrängen von mir ab. Beim zweiten Gang an dem Herren vorbei, stellte ich fest, dass er sich die Menschen ganz genau anschaute. Er erkannte mich sofort wieder und meinte "auf einen zweiten Versuch" und grinste mich frech an. Auch bei diesem Mal winkte ich höflich ab und grinste zurück. Das war schon recht amüsant. Im Zentrum des Marktes gab es dann jede Menge Fastfood und andere Leckereien, die man als Zwischenstärkung gut gebrauchen konnte. Nachdem ich nach der Halbzeit endlich das erste Mitbringsel finden und kaufen konnte machte ich mich in die Spur um mir ein Erfrischungsgetränk zu ordern. Meine ersten Mitbringesel sollten zwei Gürtel für meine Schwester sein. Denn die hat ja in ein paar Tagen Geburtstag. Da ich von ihrer Gürtelarmut und dem Wunsch nach einem modischen Gürtel erfuhr, dachte ich mir, dass das eine gute Gelegenheit war zuzuschlagen. Ich suchte ihr also zwei passende aus, bezahlte diese, und erfreute mich daran, ihr zum Geburtstag ein Päckchen aus Amiland zukommen lassen zu können. Nachdem ich mir eine Pepsi besorgte und weiter durch die Gänge bummelte vergas ich fast die Zeit. Da ich Ann meine Uhr mitgab, und ich nun uhrlos war, musste ich Passanten nach der Zeit fragen. Dies getan bewegte ich mich langsam auf unseren verabredeten Treffpunkt zu. Da es bereits 14:15 Uhr war, dachte ich mir macht es Sinn, sich langsam in Richtung Heimat zu bewegen. Als ich jedoch schon um 14:30 Uhr dort ankam, und ca. 10 Minuten allein dort wartete, kam mir die Idee mal bei unserem Auto nach zu schauen, da es ja gut sein könnte, dass die 3 ebenfalls zu früh zurück gekehrt sind, und sich die Zeit im Klimaanlagengekühlten Wagen vertreiben wollten. Doch ich war auch hier allein. Also machte ich mich wieder zurück zu unserem Treffpunkt, wo ich schon von weiten Ann und L.J. entdecken konnte. Mit einem fetten Grinsen von Ann begrüßt begab mich zu den beiden und setzte mich für einen Moment. L.J. bekam plötzlich durst, sodass Ann zusammen mit ihr an den ca. 2m entfernten Getränkeautomaten eine Dose Sierra Mista kaufte. So saßen wir nun dort, L.J. glücklich mit Ihrem Getränk, Ann und Uschi auf der Bank sitzend, als der Wolle sich gegen 14:50 Uhr unserer Bank näherte. Lautstark klärte er gleich, dass er noch 10 Minuten übrig habe, und diese auch unbedingt nutzen wollen würde, da er anfangs preiswerte Gürtel sah, die er unbedingt haben wollte. Freudestrahlend animierte er uns mitzukommen, sodass wir alle vier uns auf die Suche nach diesem Gürtelgeschäft machten. Schnell fanden wir das gesuchte Geschäft, und Wolle freute sich. In der Zwischenzeit wie Wolle sich die passenden Farben der Gürtel aussuchte, schauten Ann und ich am gleichen Stand noch nach einer passenden Geldbörse für mich. Wichtig hierbei war, dass sie klein, mit vielen Kartenfächern und einem Kleingeldfach war. Doch das ließ uns schnell an die Grenzen dieses Händlers geraten. Entweder es gab ein Kleingeldfach mit zusätzlich nur 3 Kartenfächern, oder es gab über 7 Kartenfächer mit Scheinklammer ohne Kleingeldfach. Naja, als ich feststellte, dass mein Besuch dieses Standes nicht von Erfolg gekrönt zu werden schien, brach ich die Suche ab, als Wolle seinen Kauf beendet hat. Nachdem wir alle mehr oder weniger Erfolgreich den Flohmarkt verließen ging es wieder in Richtung Heimat SW 2nd Ln. Dort nach ca. 45 Minuten wieder angekommen hieß es ran an den Pool und Sonnenstrahlen abfangen. Dies war der erste Tag an dem wir alle das erste Mal so richtig faulenzten und im Pool planschten. Ann gehorchte L.J. aufs Wort und befolgte jeder Abstrusität. Sei es sich auf den Schwimmring zu setzen und gleichzeitig die Schwimmflügel zu tragen und dann wild umher zu planschen oder wie ein Delphin durch den Ring zu an. Das war schon recht lustig. Nachdem wir uns dann auch noch unserem Abendmahl widmeten hies es den Abend entspannt ausklingen lassen und die Vorfreude auf den morgigen Standtag walten lassen.

Ein entspannter Tag am Strand mit allem Drum und Dran

Nach dem Frühstück und dem Hinweg zum Strand hieß es jedoch erst einmal einen preiswerten Parkplatz finden. Wir wussten von unserem ersten Strandspaziergang, dass ein Parkticket an einem öffentlichen Parkplatz $1,00 die Stunde kostet. Also hielten wir Ausschau nach günstigen Privatparkplätzen. Begonnen hat unsere Tour bei einem Privatparkplatz für $8,00 den Tag. Weiter ging es dann mit $7,00 den Tag bis wir dann ein einem für $5,00 den Tag ankamen, für den wir uns dann auch entschieden. Nun sollten wir zu unseren ersten richtigen Sonnenbad am Meer kommen. Der erste Sonnenbrand für Ann und Uschi natürlich Mitinbegriffen :o) Doch den sollten wir erst zum Abend mitbekommen. Noch vor unserem ersten Mahl ging es zu dritt ins Meer. Da L.J. jedoch schnell Angst bekam, hieß es für Sie schnell wieder zu Opa. Ann und ich lagen dann eine Runde Frisbee ein. Es dauerte zwar ein paar Würfe bis auch ich das mit dem Zielen verstanden habe, doch hatten wir ne Menge Spaß. Besonders als die Fische im Wasser begonnen uns abzuknutschen. In unregelmäßigen aber stetig kürzeren Abständen wurden wir regelrecht attackiert :O) Als es uns ein wenig zu viel wurde verlegten wir unseren Spielbereich um etwa 5-10 Meter und die Fische ließen kurzfristig ab von uns. Lustig war es ja schon, und da es auch nicht wehtat war es schon ok. Ann und ich sind also fleissig am Scheibe schmeißen als sich plötzlich ohne weiter Voranmeldung ein Pelikan im Sinkflug näherte. Unmittelbar neben uns schlug er dann zur Beutejagd kopfüber im Wasser ein. Schreck lass nach … man haben wir gefeiert. Das hätte aber auch gut daneben gehen können. Wir brauchten eine Minute um darüber hinweg zu kommen und spielten dann weiter. Als die Sonne zu sehr zu knallen schien machten wir uns langsam wieder an den Strand. Passender Weise bekamen wir ein leichtes Hungergefühl. Also beschlossen wir uns etwas zu Essen zu besorgen. Nach einem kleinen Bummel über die Strandpromenade legten wir uns dann auf ein ordentliches Burgermenü fest. Das Menü gab es dann inklusive einer recht lustigen Bedienung. Der braungebrannte ältere aber keines Wegs auf den Mund gefallenen Herr hinterm Tresen rief uns nach Fertigstellung unserer Menüs auf zur Abholung. Dort am Tresen angekommen fragte er uns etwas, was wir beide beim besten Willen nicht verstanden haben. Skeptisch und zugleich fragend schauten wir drein, als er realisierte, dass wir kein Wort von dem was sein Mund verließ verstanden. Also versuchte er es mit einem satirischen Unterton auf Französisch. Und man siehe da, beide verstanden wir plötzlich, dass er uns fragte, ob wir Servierten benötigten. Wir bestätigten und es ging weiter mit den Fragen nach Ketchup, Mayo ect. Gleichzeitig fragte er uns ob wir Französinnen seien und signalisierte uns gleichzeitig noch bevor wir antworteten, dass er diese offensichtlich nicht zu mögen schien. Unser Glück, denn als wir ihm offerierten, wir seien Deutsch, freute er sich und rief laut "Deutschland, yea" in deutsch. Nachdem wir unser Gespräch mit dem recht amüsanten Zeitgenossen beendeten setzten wir uns auf eine Bank um unser Mal zu uns zu nehmen und bekamen schon hier von einigen Leuten mit staunendem Gesicht signalisiert, dass wir uns wohl einen prächtigen Sonnenbrand zugelegt haben müssen. Plötzlich stand er wieder neben uns und drückte uns einen Gutschein für ein Eis in die Hand. Er erklärte kurz, dass das Eis am Stiel wohl das leckerste sei und verschwand wieder. Wir grinsten uns darauf hin nur kurz an und aßen weiter. Nachdem wir fertig waren wollten wir uns nun unser gratis Eis abholen und stellten plötzlich fest, dass einer der beiden Gutscheine weggeflogen ist. Dies bekam der Herr hinterm Tresen mit, und organisierte uns trotzdem ein zweites Gratis-Eis. Cool, der war echt gut drauf. Ann meinte dann auf den Weg zu Strand nur noch "Den kann ich mir richtig gut als Englisch-Lehrer vorstellen", worauf ich sie anlächelte und nur noch meinte, dass die von uns ausgesuchten Lehrer für den Betrieb ähnlich diesem Witzbold sind. Kurz vorm Sonnenuntergang sind Ann, L.J. und ich dann noch einmal zum Bummeln losgezogen. Leider mussten wir hierbei feststellen, dass die Preise der Strandpromenade es echt in sich hatten. Trotz alledem fand ich ein leichtes Polo-Shirt mit einem Ft. Meyer Logo, welches ich mir unbedingt holen musste. Pünktlich zum Sonnenuntergang zurückgekehrt warf ich mich gleich an den Fotoapparat um meine ersten Bilder vom Sonnenuntergang zu machen. Viele schöne Bilder sollten und sind dabei heraus gekommen. Parallel habe ich dann auch noch gleich ein paar Fotos von den dreien gemacht. Als ich so ziemlich fertig war, posierte L.J. noch ein bisschen bis plötzlich ein Mann mit einem Papageien auftauchte. Sofort wollte L.J. ein Foto mit dem Papagei gemacht bekommen. Also organisierte ich schnell das Posen mit dem Exoten. Nachdem wir also eine Menge Fotos im Kasten hatten, ging es langsam ans zusammenpacken unserer sieben Sachen. Hier fertig, sind wir zu unserem Auto um uns wieder auf den Rückweg zur SW 2nd Ln zu machen. Auf dem Rückweg entschlossen wir uns noch kurzfristig dazu kurz bei einem Wal-Mart anzuhalten, sodass ich schnell rausspringen und die nötigsten Utensilien für unser kommendes Frühstück organisieren kann. Schon auf dem Parkplatz des Wal-Marts angekommen merkten wir schnell, dass es dieses Mal wohl recht voll sein wird. Davon jedoch nicht abgeschreckt sprang ich aus dem Wagen und lief in den Markt. Da wir uns hier nicht wie die übrigen Male länger als nötig aufhalten wollten, ging ich allein rein, und rauschte zielgerichtet durch die Regale. Bestückt mit allen besprochenen Produkten ging es Richtung Kasse, wo ich erstmal einen ordentlichen Schreck bekam, da nur 4 Kassen geöffnet waren. Für ein Geschäft dieser Größe und zu diesem Zeitpunkt solch großen Andrangs doch recht ungewöhnlich. Aber egal, irgendwie müssen die Waren ja bezahlt werden. Also stellte ich mich ordentlich wie jeder andere hinten an. Als ich ca. 5 Minuten lang mit den drei Sachen in der Hand an der Kasse stand und mit einem Kleinkind vor mir im Einkaufswagen sitzend shakerte, forderte mich plötzlich dessen Mutter auf, doch vor zugehen, wenn ich nur diese 3 Dinge hätte. Mit einem freundlichen Lächeln und "Thanks" bedankte ich mich und trat vor. Doch das sollte nicht der Einzige Rutsch nach vorn sein. Auf einmal sprach mich eine weitere Person an, und bat mich vor zutreten, sodass ich mich der Kasse schneller als zuvor vermutet näherte. Als ich dann bei der Kasse angekommen war, öffneten plötzlich sämtlich zuvor geschlossenen Kassen, sodass es nun endlich schneller gehen konnte. Alles bezahlt und ab kanns gehen. Die Sachen schnell im Kofferraum verstaut, eingestiegen und weiter ging es Richtung Heimat. Schon während der Autofahrt stellten Ann und ich fest, dass der frisch erworbene Sonnenbrand wohl doch nicht so harmlos war wie anfangs vermutet. Nachdem wir dann im Haus angekommen sind, verabredeten wir uns nach einer Willkommenszigarette nach dem Duschen um uns gegenseitig mit After-Sun Aloe Vera einzureiben. Die Dusche extra kühl eingestellt genoss ich das weiche und zu gleich kühlende Wasser auf meiner Haut. Nachdem ich mich dann genügend abgekühlt und gereinigt hatte kamen auch schon L.J. und Ann mit der Aloe-Vera-Flasche. Bei mir begonnen ging es los mit der Quitscherei :o) Da trafen plötzlich die Haut mit mindestens 50 Grad Celsius und das Aloe-Vera-Gel mit maximal 25 Grad Celsius wie zwei verschiedenen Welten auf einander. Autsch war das heftig. Aber schnell hat es gut getan, sodass ich sofort mit Ann weiter machen konnte. Nachdem wir uns nun komplett mit der grüngeligen Masse eingeschmiert hatten ging es wieder raus an den Pool. Mittlerweile war es auch schon richtig dunkel geworden. Nachdem wir noch einen kühlen Schluck und eine Gute Nacht Zigarette hinter uns brachten ging es dann auch schon wieder ins Bett. Wolle gab uns noch den Tipp ohne T-Shirt und Decke zu schlafen, was sich nach ca. 15 Minuten im Bett auch als sinnvoll erwies.

Ab zur Post und zum Reisebüro mit anschließendem Faulenzen

Nach einer recht unruhigen Nacht wegen der Uneinigkeit zwischen Sonnenbrand und Müdigkeit wurde ich dann gegen 10:00 Uhr durch ein kräftiges Gewitter wach. Es regnete das erste Mal seit unserer Ankunft. Und wie wir schon von dem Poolmann einige Tage zuvor erfuhren wurde der jetzige regen lang ersehnt. Und nun sollte sich erst das ganze Unheil des Sonnenbrandes zeigen. Anns Schulter warf über Nacht viele kleine Wasserbläschen. Autsch, das sah nicht gerade gesund aus. Mit viel Aloe-Vera bewaffnet, wollte Sie dem gleich entgegenwirken. Mein Sonnenbrand hielt sich Gott sei Dank in Grenzen. Außer dem Schweinchenrosa überall und einen weißen Abdruck der Bikini-Schleife ist bei mir alles in Ordnung gewesen. So bewunderten und zugleich Bedauerte wir Ann. Nach dem Duschen und dem Frühstück bin ich dann mit Wolle zur Post gefahren um unsere ersten Postkarten und das Geburtstags-Päckchen für meine Schwester wegzubringen. Ohne Warteschlange kam ich auch gleich ran und gab ihr die fertigen Postkarten rüber. Das Päckchen gab ich ihr dann auch gleich rüber, welches sie dann auf die Wage legte und mir den Preis dafür nannte. Plötzlich erschrak sie und stellte fest, dass das Päckchen ja nach "Germany" gehen sollte und korrigierte schnell den benannten Preis auf $5,05. Nachdem ich zahlte ging ich dann wieder zu Wolle ins Auto. Ann und L.J. blieben vorerst im Haus. Dann können die beiden sich vom gestrigen Tag erstmal erholen. Nach unserem Postbesuch der recht schnell von Statten ging fuhren wir noch ins Reisebüro um unsere Übernachtungen für die Disney-World-Reise zu buchen. Beim Reisebüro angekommen, lächelte mich eine große Fensterbeschriftung mit dem Wortlaut "Wir sprechen auch Deutsch" an. Wolle meinte, er war zu seinem damaligen Besuch in Florida schon hier und wurde sehr gut betreut. Kaum betraten wir das Reisebüro fragte sich Wolle schon zu einer bestimmten Dame durch. Dort angekommen und recht herzlich begrüßt schilderte er auch gleich nach einer kurzen Einleitung unser Vorhaben. Sie tippte kurz auf Ihrer Tastatur und machte uns zwei Angebote. Einmal eine Übernachtung im Park und einmal außerhalb. Wir entschlossen uns ohne große Überlegung für die Variante im Park und ließen unsere Zimmer reservieren. Da es bei dem zweiten Zimmer bei der Online-Reservierung offensichtlich Probleme gab klärte sie das gleich vor Ort noch telefonisch, sodass wir das Reisebüro mit samt vollständiger Buchung verlassen konnten. Ein Zimmer kostet uns pro Nacht $99,00. Da Ann, L.J. und ich uns ein Zimmer teilen werden war es nicht ganz so schlimm da uns hier nur die geteilten Kosten somit $33,00 pro Person zu Lasten fielen. Nun mussten wir uns nur noch für einen der 4 Themenparks des Disney-Resorts entscheiden. Es gibt den "Magic Kingdom", den "Animal Kingdom" das "Epcot" und "Disneys MGM Studio". Aber hierzu später mehr. Nachdem wir wieder am Auto angekommen waren, um die Unterlagen rein zu legen, begaben wir uns ins Publix um unseren Kühlschrank wieder auf zu füllen. Dieses Mal wollten wir es aber gleich so machen, dass wir nicht gleich wieder am nächsten oder übernächsten Tag erneut einkaufen müssen. Wie gesagt so getan. Während Wolle sich an die Kasse stellte, machte ich mich auf die Socken um Ann noch ein paar Zigaretten zu kaufen. Hierbei drängelte sich eine ältere Dame offensichtlich unwissend vor. Als die Bedienung dies mitbekam machte Sie ihre Kollegin darauf aufmerksam und bat mich nach vorn. Die ältere Dame entschuldigte sich daraufhin und ich bestellte die Zigaretten. Doch plötzlich geschah etwas zuvor noch nie Geschehenes. Ich wurde doch tatsächlich nach meinem Ausweis gefragt. UPS. Und ausgerechnet jetzt waren mein Pass und mein Führerschein im Auto. Also machte ich mich schnell auf den Weg um die benötigte Nachweise zu holen. Mit samt den verlangten Papieren wieder zurückgekommen erhielt ich ganz unproblematisch die bestellten Zigaretten und wir konnten, da Wolle zeitgleich fertig war, wieder zum Auto zurückkehren. Für den Rückweg nahmen wir uns dieses Mal eine andere als sonst gefahrene Route vor. Auch hier konnten wir uns wieder eine Menge schöner Grundstücke inklusive Häuser anschauen. Zu meiner Freude waren es diesmal sogar zweistöckige Häuser. Es gibt hier schon nette Gegenden. Nachdem wir dann wieder am Haus ankamen und den Einkauf ausluden, machte sich Wolle wieder auf den Weg um tanken zu fahren. In der Zwischenzeit räumte ich unseren Einkauf in den Kühlschrank und machte es mir anschließend bei Ann am Pool gemütlich. Während dessen ich mir einen kalten Schluck Orangensaft genehmigte erklärte ich Ann erst einmal den voraussichtlichen morgigen Ablauf. Da es sinnvoller sei sich im vorhinein einen Themenpark für Disney auszusuchen, entschlossen wir uns auf jeden Fall den Magic Kingdom anzusehen. Somit währe die erste Hürde hinter uns und wir konnten ganz entspannt in den morgigen Tag blicken. Nachdem wir also alle Planungen für den kommenden Tag fertig hatten legte ich mich auf die Luftmatratze in den Pool und entspannte ein wenig. Da ich allerdings wie gesagt schon einen Sonnenbrand hatte riskierte ich nichts und entschloss mich kurzfristig mich doch lieber kurz ins Wasser und dann ins Haus zu begeben. Nach einem weiteren sehr entspannten Tag machten wir uns dieses Mal recht früh ins Bett, da ja ein sehr anstrengender Tag kommen würde.

>> Da ich bereits einen Erfahrungsbericht über Disney World geschrieben habe, würde ich euch bitten diese Passage hier http://www.yopi.de/rev/287147 nach zulesen. Ich möchte hier nichts doppelt Posten. Danke für euer Verständnis. <<

Nachdem wir nach Disney-World wieder im Haus angekommen waren packten wir unsere Sachen aus, mixten uns einen Caipirinha und schmissen uns an den Pool. An diesem Abend dachten wir eigentlich nicht lang wach zu bleiben da wir ja eine anstrengende Zeit hinter uns hatten. Doch nach kurzer Zeit und ausführlichen Gesprächen zeigte sich schnell, dass unsere vorherige Vermutung schnell ins Bett zu fallen vollkommen fehlgegriffen war und wir genossen noch bis tief in die Nacht hinein den Abend mit ausgelassener Stimmung. Da wir für den nächsten Tag nichts weiter geplant hatten ging das auch ohne Probleme zu vereinbaren. Nachdem wir uns dann auch die geschossenen Fotos am Laptop angeschaut haben und irgendwann ins Bett fielen ging es am nächsten Morgen nur zögerlich voran.

Der nächste Morgen

Alle sind wir ziemlich spät aus den Federn gekrochen und wussten nicht wirklich etwas mit uns anzufangen. Alle mit einer Null-Bock-Stimmung und der absoluten Faulheit bepackt ließen wir den Tag einfach auf uns zukommen. Am liebsten währen wir wieder im Bett verschwunden. Doch hierfür war das Wetter einfach zu schade, sodass sich Wolle und L.J. nach dem Brunch im Pool wieder fanden. Während Ann und ich nur rumhingen und sich die beiden Wasserratten dann wieder an Land angefunden hatten gingen wir drei ohne Wolle noch mal kurz ein paar Besorgungen im nahe liegenden Publix machen. Ich stieg hinters Steuer und Ann machte es sich mit L.J. hinten bequem. Dort angekommen und recht wirr durch den Laden geschlendert fanden wir dann nach einigen ziellosen Minuten auch alle benötigten Waren, sodass es recht schnell wieder an die Kasse gehen konnte. Hier wurde unser Einkauf wieder durchs Hilfspersonal in Tüten gepackt und dieses Mal sogar bis zum Auto gebracht. Die nette Angestellte fragte, ob unsere "Gays" am Strand seien, was wir schnell verneinen konnten, und uns anschließend kurz angrinsten. L.J., die sich vor dem Einkauf für einen Einkaufswagen der nach einem Auto aussah entschied und nun auch in diesem saß, wurde durch die Publix-Angestellte zum Auto geschoben, welche unsere Tüten dann auch noch in den Kofferraum packte, sich höflich von uns verabschiedete und den Korb gleich wieder mitnahm. Das ist ein Service. Man kommt sich zwar zwischendurch ein wenig doof dabei vor, nur daneben zu stehen und zu zuschauen, aber man gewöhnt sich für gewöhnlich sehr schnell an Luxus :o) Nachdem wir dann also samt Einkauf wieder im Haus angekommen waren und ich den Wagen in der Garage platzierte, räumten wir die Sachen nur noch in die Schränke und den Kühlschrank und weiter ging es mit dem Rumhängen. Zwischendurch genehmigten wir uns dann noch ein Eis und der Abend näherte sich rasch. Nach unserem "Stulle mit Brot" Abendmahl genossen wir dann noch die Ruhe und den Sonnenuntergang bis der Abend dann wieder mit einem leckeren Mixgetränk sich langsam dem Ende näherte.

Wo ist Betty Boop? Und dann geht's zum Golfen :o)

Am nächsten Tag sollte es dann endlich auf die Suche nach den lang ersehnten Bowlingkugeln gehen. Da sich Wolle auch vorher schon im Branchenverzeichnis schlau gemacht hatte wussten wir genau wo wir hin mussten. Anschließend sollte es dann noch zum Minigolf gehen, an dem wir bereits mehrfach vorbei fuhren. Nach einer kurzen Autofahrt an einem kleinen staubigen Parkplatz vor einem Flachbau angekommen schauten wir uns ein wenig verdutzt an. "Hier soll es Bowlingkugeln geben?" dachten wir. Hmmm nachdem wir aber dann 2 Personen mit einer Kugel in der Hand das Gebäude betreten sahen war uns klar, dass wir vor einem Bowling-Center stehen mussten und beschlossen, uns auf den Weg zum zweiten herausgesuchten Objekt zu machen, da die Angaben im Branchenverzeichnis wohl nicht eindeutig genug waren. Hier nach einigen Minuten Fahrt auch angekommen, schauten Wolle und ich diesmal genau nach. Ann blieb bei L.J. im Auto, die mittlerweile wieder einmal während der Fahrt eingeschlafen war. Wir stiegen also aus und betraten das Gebäude. Als sich auch dieses ein Bowling-Center entpuppte, schnappte ich mir den erst besten Angestellten um mich danach zu erkundigen, wo ich eine Bowling-Kugel erwerben könne. Sofort entgegnete er mir, dass ich diese im selber Haus befindlichen "Pro-Shop" kaufen könne und fing an mir den Weg zu zeigen. Doch unerwartet fiel ihm einer seiner Kollegen, der gerade unseren Weg kreuzte und unser Gespräch mitbekam ins Wort, und meinte, dass der Shop seit kurzem geschlossen sei. Schade. Doch er nannte uns ein weiteres Bowling-Center in dem es einen Shop gab. Das Bowling-Center in der B…-Road. Ach neee, da waren wir doch heute schon. Nun gut, währen wir doch mal rein gegangen, meinten wir. Aber egal, schnell entschlossen wir uns dazu dort noch einmal vorbei zu schauen. Während unseres Gespräches mir dem Angestellten bemerkten wir einen Flyer-Ständer vor uns, der so einige interessante Werbematerialien beinhaltete. Unter Anderem auch Coupons für die Minigolf-Anlage zu der wir uns gerade auf die Socken machen wollten. Wir schnappten uns also 4 der besagten Flyer, griffen noch schnell zu einem der Miromar-Flyer (Outlet-Center), da wir dieses Einkaufsparadies ja eh noch besuchen wollten und machten uns auf den Rückweg zu Ann und L.J. im Auto. Als wir das Gebäude verließen strahlten uns zich Pickups an und wir beschlossen uns nur noch kurz ein par Gebrauchtwagen von dem direkt vor der Tür aufgebauten Gebrauchtwagenhandel anzuschauen. Da wir allerdings schon nach unmittelbarer Ankunft von diversen Verkäufern überfallen wurden, ließen wir schleunigst von unserer Besichtigungstour ab und bewegten uns wieder Richtung Ann und L.J.. Im Auto angekommen schilderten wir während der Fahrt zum Bowling-Center unsere Unterhaltung. Ein zweites Mal beim Bowling-Center in der B…-Road angekommen stiegen wir alle aus um uns den Shop mal anzuschauen. Das Bowling-Center an sich ist ähnlich aufgebaut wie die bei uns. Die gleichen Bahnen, mit ähnlichen bei Schwarzlicht leuchtenden Bildern an der Wand. Als wir die Bahn betraten wurden offensichtlich gerade Sieger der vorherigen Spiele aufgerufen und gekürt. Wir schauten uns kurz um und entdeckten ganz hinten links auch den Pro-Shop. Zielstrebig verfolgten wir unser Opfer und betraten den Raum. Und tatsächlich, in diversen Acrylglas-Regalen aufgebockt präsentierten sich die Objekte unserer Begierde. BOWLINGKUGELN :o) Ein ganzer Raum gefüllt mit buntbemalten und bedruckten Kugelmaterial. Von Mickey bis Winne Poo, alles war vorhanden. Dachte ich jedenfalls bis ich die gesamten Regale nach meiner Betty Boop absuchte und bis zum Schluss leider nicht fündig wurde. Da sprach mich ein älterer Herr hinterm Tresen an und fragte während dessen er noch mit anderer Kundschaft zu tun hatte, wie er mir helfen könne. Ich nannte ihm meinen Wunsch und er rollte kurz mit seinen Augen. Dann entgegnete er mir, er hätte zwar keine hier, könne sich aber zu Montag schlau machen ob er eine ran bekommt. Er fragte mich noch nach dem gewünschten Gewicht und verabredete sich mit mir zu Montag 15:00 Uhr im Geschäft. Larry stellte er sich vor und schrieb sich die Daten auf. Alles klar dachte ich, super dann bekomme ich wahrscheinlich wirklich noch meine Kugel :O) Freudestrahlend berichtete ich Wolle den Plan und schaute mich noch kurz nach einer Kugel für Owan um. Owans Kugel habe ich zwar gefunden, doch befanden Ann und ich die verwendeten Farben als zu blass und nichts sagend. Schade, so hätten wir ihm auch noch eine mitbringen können. Aber egal, vielleicht finden wir ja noch etwas anderes für Owanlein.

Also ging es jetzt zum Minigolf. Nachdem wir einige Minuten hinter uns brachten kamen wir an einer kleinen Minigolf-Anlage an, die nicht unserer Erinnerung entsprach. War die nicht größer? Diese hier war zwar auch optisch sehr ansprechend, doch viel kleiner als in unserer Erinnerung. Hmmm, also weiter. Wir waren der Meinung, da muss noch eine andere kommen, mit Dinosauriern als Figuren meinte Ann. Und man siehe da, es kam wirklich noch eine größere. Ann lachte kurz und meinte "na ja, sind zwar keine Dinos, aber große Tiere" *ggg* Tatsächlich waren dort große künstliche Elefanten und Giraffen aufgestellt. Die Minigolf-Anlage trug den Namen "Dschungelgolf" und hatte seinem Namen getreu einige lustige Tierzeichnungen im Logo. Die Bahn an sich war sehr gepflegt. Der saftig grüne Rasen lief vorbei an einem künstlichen Wasserfall, welcher zwar gechlortes aber tierisch blaues Wasser von sich gab. Überall begleiteten Tierfiguren das Spiel und leiteten uns zum nächsten Spielpunkt. Neben den typischen Schikanen wie Berge und Tunnel gab es auch Flüsse sowie Steigungen und Gefälle von über 45°, die man hinter sich bringen musste um ans ziel zu gelangen. Das war wirklich eine sehr schöne Anlage. An jedem Punkt konnte man sich auf eine Bank setzten während andere spielten. Jeder bekam einen Schläger seiner Größe und einen B
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Kommentare
gensinrw
gensinrw, 23.02.2007
SH ! Lieben Gruß, gensinrw
Leela
Leela, 23.02.2007
sh :o
MarkusH18
MarkusH18, 23.02.2007
Toller und informativer Bericht, deshalb ein quotsehr hilfreichquot von mir!! Weiter so! Gruß Markus!!
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margy

Florida

ein Testbericht von 2006-08-16 15:48:03 vom 16.08.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Aufbau des Reiseführers gute Informationen schöne Fotos...
Nachteile/Kritik: -
Der Reiseführer und Kunstreiseführer über Florida erschien im Falk-Verlag im Februar 1995. Er hat eine Spiralbindung und kostet als gebundene Ausgabe 4,95 €. Zahlreiche Farbfotos, Pläne, Karten und Skizzen gestalten die 200 Seiten.

Land und Leute
Warum ist Florida so sehens- und besuchenswert? Naturparks, Attraktionen werden vorgestellt.

Lage und Größe
Längengrad, Breitengrad, Süßwasserseen, Sumpfgebiete, Fläche Floridas und des Meeres, Seen und Flüsse

Flüsse, Seen und Häfen
Näheres über: St. John's River, Caloosahatchee River, Kissimmee River, Lake Kissimmee, Lake Okeechobee, Flüsse: Apalachicola River, Suwannee River, Grenzflüsse

Bevölkerung/Religion
Zunahme der Bevölkerung der letzten Jahre und wo kommen sie her? Informationen über Indianer
Religionsgruppen und wie sie sich im Volk verteilen

Klima
Klimatabelle mit Lufttemperatur, Niederschlagsmenge und Luftfeuchtigkeit
nähere Informationen und Beschreibungen zum Wetter

Flora und Fauna
Pflanzenarten, Blumen, Plantagen, Gärten, Nationalparks

Geschichtlicher Überblick
fette schwarz geschriebene Jahreszahlen und Fakten zu dieser Zeit.

Kunst und Kultur
Space Center, Museen, indianische Tradition

Speisen und Getränke
spanisch-kubanische Küche, Sitten der Bevölkerung, Speisenfolge

Reisewege
Anreise, Reisen in den USA per Flugzeug, Bahn, Bus

Praktische Hinweise
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Beschreibung des Forts, Sehenswertes, praktische Hinweise, Sport- und Freizeitgestaltung, Nachtleben, Unterkunft, Restaurants, Ausflüge

St. Petersburg
etwas mehr dazu, Sehenswertes, praktische Hinweise, Sport und Unterhaltung, Unterkunft, Ausflug

Tampa
Beschreibung, Sehenswürdigkeiten, praktische Hinweise, Sport und Unterhaltung

Route 1 - Miami - Key West - Everglades - National Park
Genauere Beschreibungen dazu

Route 2 - Miami - Naples - St. Petersburg/Tampa - Orlanda - Walt Disney World - Galnesville
Informationen zu den Stationen, Einwohnerzahlen, Entfernungen, Ausflüge

Route 3 - Fort Lauderdale - J: F. Kennedy Space Center - Jacksonville
Infos und Beschreibungen

Tallahassee und die Golfküste bis Pensacola
Sehenswürdigkeiten mit Öffnungszeiten und Eintrittspreisen, Beschreibungen

Pensacola - New Orleans
Entfernungen und genauere Beschreibungen

New Orleans
Geschichte, nähere Informationen, Bevölkerung, praktische Hinweise, Zeitungen, Notfälle, Bekleidung, Einkäufe, Unterhaltung, Restaurants, Unterhaltung, Ausflüge und Ausflugsziele

Meinung
Florida bietet viel Sehenswertes, ist bekannt für weiße Sandstrände und Palmen. Die Fotos des Buches laden nach Florida ein. Sehr ausführlich und mit genauen detaillierten Informationen wird der Leser mit Florida bekannt gemacht. Ich blättere gerne durch den Reiseführer, habe aber noch keine Reise nach Florida gemacht. Aber es wäre toll anhand der Informationen, auch an Hand der Bilder diese Halbinsel an der Golfküste Amerikas einmal kennenzulernen.
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Kommentare
dreanelk
dreanelk, 17.08.2006
sh
Laylaca
Laylaca, 16.08.2006
Sorry. Aber wo ist Deine Erfahrung damit? Würde mich freuen, den Bericht umzubewerten, falls Du ihn überarbeitest.
PierreWM06
PierreWM06, 15.08.2006
sh und lg o
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Produktbeschreibung Falk Verlag: Florida (gebundene Ausgabe)

 
Allgemeine Informationen Falk Verlag: Florida
EAN: 9783827901866
ISBN: 3827901863
gelistet seit: 10.02.2005
Hersteller: Falk Verlag
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Details
Ausstattung: Spiralbindung 
Ausgabeformate: Gebundene Ausgabe 
Unverbindliche Preisempfehlung: 4.95 
Erscheinungsjahr: Februar 2005 
Schlagworte: Florida / Reiseführer, Kunstreiseführer; 
Hersteller / Verlag: Falk-Verlag 
Abbildungen: Zahlr. Farbfotos, Pl. u. Ktn.-Skizz. 
Kurztitel: Florida/spirallo 
Seitenzahl: 200 
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