> > Überblick
Ford Puma
Abbildung vergrößern: Ford Puma
Abbildung beispielhaft
Ford Puma
Ford Puma

Ford Puma

 Auto
Platz 106 in der Kategorie "Autos".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4,8 von 5)

Preise für Ford Puma

Auto: Ford Puma Ford Puma
3.000,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma kaufen: billige Autos bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.290,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
bester Preis für Ford Puma bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.350,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
billig: Ford Puma bei AutoScout24.de kaufen
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.390,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma als Schnäppchen: preiswerte Autos bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.490,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma Verkauf: billige Autos bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.490,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma günstige Autos bestellen bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.500,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma Angebot: billige Autos bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.690,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
günstiger Preis für Ford Puma bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.900,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma kaufen: billige Autos bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.950,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
bester Preis für Ford Puma bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
3.999,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
billig: Ford Puma bei AutoScout24.de kaufen
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
4.800,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma als Schnäppchen: preiswerte Autos bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
5.950,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma Verkauf: billige Autos bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
Auto: Ford Puma Ford Puma
6.800,00 € ¹
Versandkosten im Shop erfragen
Ford Puma günstige Autos bestellen bei AutoScout24.de
AutoScout24.de
1-14 von 14 Preisen 
Weitere Produkte in
Autos
Citroen Berlingo Citroen Berlingo Kia Rio Kia Rio

¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Ford Puma Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Sortiert nach 
J683

*ENDLICH - Mein eigener roter Puma!!*

ein Testbericht von 2005-05-21 16:16:10 vom 21.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Fahrspaß, Verbrauch, großer Kofferraum, ...
Nachteile/Kritik: Umsicht, kleiner Tank, Bremsen, Hutablage
Endlich steht er auch in meiner Garage, mein Puma. 1998 gebaut, knallrot,
auffällig und trotzdem schön (oder gerade deswegen?). Ich drehe mich immer noch mal nach ihm um wenn ich ihn abgestellt habe. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich ihn "erst" seit fast 4 Monaten mein Eigen nennen darf. Mir reichte eine Fahrt um überzeugt zu werden. Hoffentlich reichen euch meine 4 Monate und der Bericht :-)


KAUFANREIZ
****************
Der Puma von Ford wird nicht von jedem gefahren. "Von jedem" natürlich sowieso nicht, und sicher auch von mehr Menschen als z.B. ein Ferrari 550 Maranello, aber trotzdem ist er nicht wirklich oft auf deutschen Straßen zu sehen. Neben dem Aussehen und dem Wolf im Schafspelz war das der schwerwiegendste Punkt bei meiner Entscheidung für den Puma. So bin ich mal eben quer durch Deutschland gefahren um ihn dem zweiten Vorbesitzer abzukaufen.


DESIGN
**********
Der Puma kommt aus dem Hause Ford. Von außen sieht man ihm das nicht wirklich an. Steht man vor ihm erinnert er wahrlich an eine Wildkatze, wie er oft genannt wird. Der angriffslustige Blick durch die "Katzenaugen" entsteht durch die nach hinten gezogenen Scheinwerfer die von Werk aus abgedunkelt sind. Die Größe der Scheinwerfer gilt hauptsächlich dem Design, denn die eigentlichen Lampen sind rund und klein, welche die Augen des Pumas, bei genauerem hin sehen endgültig abrunden. Verstärkt wird der böse Blick durch die Schnauze. Die ist meiner Ansicht nach durch die Abstimmung von Kühlergrill und Frontschürze perfekt. So sieht es aus als wäre der Puma der Straße näher als andere Autos (oder ist es auch so?)!

Zum Sportcoupe machen den Puma aber auch seine Maße. Mit einer Länge von gerade mal 3,98 m, einer Breite von 1,67 m und einer Höhe von nur 1,35 m ist er schnittig und sportlich. Die Fenster werden hinten enger und die Heckscheibe erinnert an ein Bullauge. Meiner Meinung nach ist das Heck des Puma vom Design her aber deutlich schwächer als seine Schnauze. Der Kofferraum zieht sich ein wenig zu sehr nach oben. Die Rück- bzw. Bremslichter sind zwar gekonnt eingearbeitet, aber der Stoßfänger unter den Lichtern könnte für meinen Geschmack weniger breit und dominierend sein. Dadurch, dass der Puma (wie wohl die meisten Autos) hinten höher ist als vorne vergrößert sich der Abstand zwischen Radkasten und Reifen unvorteilhaft und nimmt ihm ein bisschen von seinem Charisma.


AUSSTATTUNG und INNENRAUM
**************************************

Ausgestattet ist der Puma serienmäßig mit:

Fahrer - und Beifahrerairbag
ABS
Servolenkung
elektrischen Fensterhebern
elektrisch höhenverstellbaren Fahrersitz
beheizbarer Front-, Heckscheibe und Außenspiegel
Zentralverrieglung
Lederlenkrad (eigentlich ist nur ein kleiner Teil davon Leder)
Sportsitze und
Alufelgen

Mein Modell hat zusätzlich noch eine Klimaanlage und eine Fernbedienung zu bieten.

Durch die Sportsitze sitzt man bequem im Puma und durch das elektrische Einstellen des Fahrersitzes versinke ich mit 1.60 m auch nicht im Sitz. Wie weit man als großer Mensch Platz nach oben hat kann ich nicht wirklich beurteilen. Ein Freund mit der Größe von1.84 m ist dieses Auto für einige Zeit gefahren und behauptet es ist zwar eng, aber es geht. Beim Aussteigen hat man da wohl eher wirkliche Schwierigkeiten. Da kommt es schon mal vor, dass man sich den Kopf stößt, auch wenn man nicht so groß ist. Der Innenraum des Pumas ist eng. Logisch bei diesen Maßen, aber es ist trotzdem ausreichend. Wenn es nur beim fahren bleibt, gemütlich irgendwie ;-)

Hinten kann man im Puma mit meiner Größe gut sitzen. Ist man ein bisschen größer stößt man mit dem Kopf gegen die Decke. Unübersichtlich ist der Flitzer dann aber noch mehr. Denn schon wenn man alleine im Wagen sitzt ist es schwierig den Schulterblick nach rechts so zu machen, dass man alles sieht und einparken muss man auch erst mal eine Weile üben! Ich hatte ein bisschen Angst vorm einparken, aber ich kann es auch nicht sonderlich gut, egal mit welchem Auto! Man gewöhnt sich aber auch daran schnell.

Das Design der Armaturen soll vom Fiesta kopiert sein. Meine Freundin, die Fiesta fährt, sagt es stimmt. Aber im Puma ist die Armatur durch silberfarbene Kunststoff-Zierblenden ein bisschen edler geraten. In meinem Puma ist ein original CD-Radio von Ford eingebaut, so ist die Armatur perfekt aufeinander abgestimmt. Den kurzen, eleganten Schaltknauf aus Aluminium finde ich besonders schick. Im Sommer ist er zwar eiskalt, aber da die Heizung im Ford so schnell warm wird, dass es schon verwunderlich ist, stört mich das nicht weiter. Die Anzeigen, wie Drehzahlmesser, Tachometer und Temperaturanzeige sind grün hiterleuchtet und schaffen so ein schönes Licht.

Bemängeln muss ich an der Innenausstattung allerdings die Intervallschaltung der Scheibenwischer. Da gibt es nämlich leider nur drei Stufen. Bei Nieselregen ist es o.k., bei Platzregen auch, aber bei "gewöhnlichem Regen" hat die erste Einstellung zu lange Intervalle und die zweite schon wieder zu kurze. Na ja, soll mich nicht weiter stören.


LEISTUNG
*************
Mein Puma hat ganze 125 PS (92 KW, Hubraum von 1,7l) unter der Haube und soll in 9,9 Sekunden auf 100 beschleunigen. Ausprobiert habe ich es noch nicht, aber glauben tue ich es. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 203 km/h ist er im Fahrzeugschein angegeben und das habe ich ausprobiert. 203 km/h ist für den Puma mit 1113 kg Leergewicht ein Leichtes. Man drückt auf` s Gas und ziemlich schnell ist man dort angelangt. Auch dann hat man noch Spielraum nach oben. Wie weit dieser geht wollte ich mit Winterreifen nicht austesten, und mit Sommerreifen hatte ich noch keine Möglichkeit dazu. Der Tacho erreicht bei 220 km/h sein Ende.

Neben 125 PS kann man den Puma auch mit 103 PS, 1,6 Liter Motor oder mit 90 PS und einem Hubraum von 1,4 Litern bekommen, dessen Produktion aber, so weit ich weiß, schon früher als die der anderen beiden "großen Geschwister" eingestellt wurde.


PREIS
********
Neu ist der Puma ja nicht mehr erhältlich. Deshalb muss man sich wohl auf die Suche nach einem gebrauchten machen wenn man Gefallen an ihm gefunden hat. Ich habe für meinen gebrauchten Puma, mit zwei Vorbesitzern noch 5400 EUR bezahlt, was mit knapp 60.000 km, in meinen Augen ein echtes Schnäppchen war.


FAHRVERHALTEN
**********************
Ich muss vorweg sagen, dass meine ersten zwei Autos ein alter Corsa und ein bisschen jüngerer Punto waren. Das ist mein hauptsächlicher Vergleich, vielleicht hält sich meine Begeisterung bei dem Puma deswegen kaum in Grenzen.

Wenn dieses Auto anspringt, hüpft auch mein Herz. Knackiger Sound, der durch einen passenden Luftfilter noch knackiger sein könnte, aber sich auch so wirklich gut anhört. Die Schaltwege sind extrem kurz und so wird einem schnelles beschleunigen und rasantes Fahren sehr erleichtert.

Beschleunigen tut der Puma wirklich. Der lässt nicht lange auf sich warten und ruck zuck ist man schneller als man es eigentlich sein will. In den Kurven haftet er eisern auf der Straße und vielleicht fühlt man sich, wegen den Sportsitzen, trotz höherer Geschwindigkeiten, sicher hinterm Lenkrad. Mit dem sportlichen Fahrwerk macht es einfach Spaß die Kurven auch mal schneller zu nehmen.

Zu beanstanden ist hier zum einen das Pfeifen an den Fenstern was schon bei niedrigen Geschwindigkeiten auftritt. Es hört sich an als wäre das Fenster nicht richtig zu. Ich löse dieses Problem durch die Lautstärke der Musik. Fahrgeräusche vom Motor her sind dagegen wirklich im Rahmen. Selbst auf der Autobahn, bei einer Geschwindigkeit von über 150 km/h kann man sich noch in normaler Lautstärke unterhalten.

Zum anderen entsprechen die Bremsen gar nicht dem sonst gelungen Bild des Pumas von Ford. Sie sind schlicht zu schwach. Da muss man schon fester durchdrücken bis man richtig steht und auf nasser Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg gefährlich. Ich werde sie jetzt erneuern lassen, was man beim Puma, so viel ich weiß, erfahrungsgemäß schon früher machen muss, als üblich.


VERBRAUCH
****************
Eigentli ch kann ich es selbst nicht glauben, aber da ich schon meine diese Rechnung zu beherrschen kann ich wirklich behaupten, dass ich einen Verbrauch von ca. 7,8l auf 100 km habe :-) Ich fahre hauptsächlich Stadt, Landstraße, aber mit einer Tankfüllung auch regelmäßig mal über die Autobahn. Leider fasst der Tank des Pumas nicht all zu viel (ca.35 - 37 l). Eignet sich also nicht für längere Strecken, wenn man nicht auf tanken und die damit verbundenen Pausen steht.

Nach München (450 km) bin aber doch Langstrecke gefahren und der Puma hatte auf der Autobahn mit Tempo zwischen 120 km/ und 160 km/h einen Verbrauch von 8,3 und bei schnellerem Fahren von teilweise auch mal 190 - 200 km/h ca. 8,7 Liter.


UNTERHALTUNGSKOSTEN
***************** ****************

Der Puma ist in der Steuer nicht ganz so günstig. Mit 114 EUR ist man dabei.
In der Haftpflicht Versicherung ist er in Typklasse 16 und in der Teilkasko ist in Typklasse 20 eingestuft.

Da der Ticra oft mit dem Puma verglichen wird, hier noch die Einstufungen für den Ticra 1.4 i:

Der ist in den Typklassen Haftpflicht in 15, Teilkasko in 20 und Vollkasko in 19 eingestuft.


FAZIT
*******
Warum die Produktion dieses Autos eingestellt wurde weiß ich nicht und ist mir ein Rätsel. Froh bin ich einerseits darüber weil so nicht immer mehr nachrücken und man noch auf guckt wenn man mal einen Puma sieht. Schade ist es weil die gebrauchten mit wenig Kilometerleistung langsam zu einer Rarität werden. Der Puma macht seinem Namen als rassiges, sportliches Fahrzeug welches man sich auch mit kleinerem Budget leisten kann, alle Ehre. Ich liebe mein Auto und fahre damit schon jetzt öfter als mit meinen anderen. Der Puma ist bereits mein drittes und ich pflege und behüte ihn, damit das vierte noch lange auf sich warten lässt :-)

Ich hätte noch mehr schreiben können (ja, wirklich) aber ich dachte das reicht erst mal und wenn ihr Fragen haben solltet, nur fragen, ich beantworte sie euch gern.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Ford Puma  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Ford Puma  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Ford Puma  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Ford Puma  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von Ford Puma  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von Ford Puma  Auto: 2,0 eher zu wenig
Modelljahr:1998
Service:Service von Ford Puma  Auto: 3,0 mittelmäßig
Dauer des Besitzes/der Nutzung:seit 1 Monat
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Overknees
Overknees, 21.05.2005
:

Ich hab zwar keine Fragen mehr, aber ich freue mich uumlber einen echt gelungenen Bericht zu einem seltenen Auto.

greetz

Marc A.

P.S.: der Grund fuumlr die Produktionseinstellung ist furchtbar einfach: er ist so gut wie nicht verkauft
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Tigger008

Wie wär´s mit ein paar Goldfischen?

ein Testbericht von 2011-06-10 13:23:21 vom 10.06.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text...
Nachteile/Kritik: siehe Text
== Setz´ doch ein paar Goldfische ein ==

So lautet meine Überschrift zum Thema Ford Puma 1.7!

Nicht dass man mich hier vielleicht falsch versteht oder interpretiert.
Ich fahre das o.g. Fahrzeug.
Mit momentan knapp 140000km auf der Uhr, satten 125 PS und vor allem in ferrarirot.
Sogar die Front- und Heckscheinwerfer wurden vom Vorgänger verkleinert und rot verkleidet. Dazu noch ne passende Schürze und hinten drauf nen schönen roten Flügel.
Gebraucht erworben, damals war es 11Jahre alt, hat es sich bis auf kleine Ausnahmen (siehe Goldfisch) als sehr zuverlässig erwiesen.
Fotos gibt´s auch noch. ;-)


=== Positiv am Auto: ===

Es fährt mich von A nach B und sieht dazu auch noch ziemlich klasse aus.
Ja ich als Kerl lege im Prinzip genau darauf Wert.
Wenn man nicht gerade voll beladen ist, sprich mit mehr als 2 Passagieren fährt, dann zieht der kleine prima ab. Vom Verbrauch her habe ich bei nem alten auto keine 3 Liter erwartet.
Er bewegt sich zwischen 7 und 8, da ich hauptsächlich Stadtfahrer bin.


=== Negativ am Auto: ===

Anfälligkeit für Wasser!!!!!!!
Man vergleiche hierzu die einschlägigen Internetforen. Mittlerweile habe ich selbst herausgefunden wie das Wasser beim Puma abgeleitet werden soll (theoretisch)
Ich bin im letzten Herbst nach dem ersten großen Regen mehrere Tage ohne Fußmatten gefahren, weil es mir nicht gelang, die Fahrzeugunterseitigen Abläufe ausfindig zu machen und zu reinigen. Erst nach eingehender Untersuchung auf der Hebebühne und aufgrund regelmäßiger Inspektion der Radkästen und aller offenzuhaltenden Abläufe ist das Problem gelöst. Mein Chef sagte nach mehrmaligem Klagen meinerseits o.g. Satz. War ehrlich gesagt kurz davor ;-)

Anfälligkeit für Wind!!!!!!
Klein aber oho heißt auf der Autobahn wie bei andren leichten Autos Vorsicht!!!
Aber man kann eben nicht alles haben. ;-)


=== Fazit ===

Das Auto habe ich wie geschrieben gebraucht gekauft.
Seinen Zweck erfüllt es. Ich hatte in der Beziehung noch keine Probleme.
Meine Ansprüche sind also erfüllt worden.

Somit kann ich den Ford Puma weiterempfehlen.

Meinen allerdings behalte ich selbst!
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Ford Puma  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Ford Puma  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Ford Puma  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Ford Puma  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von Ford Puma  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von Ford Puma  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:1998
Service:Service von Ford Puma  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
AndreaRo
AndreaRo, 05.10.2011
etwas spärlich ausgefallen...
Lale
Lale, 10.06.2011
Allerbesten Gruß
Summertime_1981
Summertime_1981, 10.06.2011
Prima vorgestellt - würde mich freuen, wenn du auch mal bei mir vorbei schaust! LG
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
McSam

Mein roter Flitzer

ein Testbericht von 2002-11-01 20:05:58 vom 01.11.2002
Empfehlung: ja
„Guck mal Papi! Da kommt der Onkel mit seinem roten Flitzer“ – Das waren die Worte von Oliver, dem Sohn eines Arbeitskollegen. Seitdem war mein Auto als „Roter Flitzer“ bekannt und „gefürchtet“. Das Auto war ein Ford Puma 1.7, welches ich günstig gebraucht erstehen konnte!

Optik
__________

Von Außen hat der Wagen echt seine Schokoladenseiten. Gerade von vor und von der Seite sieht der Wagen wirklich gut aus – Alus Voraussetzung. Von hinten … na ja … fiese Leute sagen dazu „Fettarsch“. Ich würde sagen, dass der Stoßstangenbereich ein wenig überarbeitungswürdig ist.

Innen hat er das Armaturenbrett vom Fiesta – man glaubt es nicht! Es sieht um einiges hochwertiger aus! Das machen schon die Aluapplikationen und der weiße Instrumentierung. Die Mittelkonsole hat eine Alublende, der Schaltknauf scheint aus Alu zu sein und als Zubehör kann man dann noch die Handbremse „veraluen“. Das Standardradio passt sich gut in die Optik ein – und lässt sich leider nicht gut ersetzen (es taugt nämlich nicht viel), da es natürlich in keinem Din-Schacht steckt. Minuspunkt!

Handling
__________

Der Wagen lässt sich wirklich einfach bedienen. Die Knöpfe und Hebel sind alle am richtigen Fleck und geben einem keine Rätsel auf.

Auf der Straße kann man eigentlich genauso wenig falsch machen. Das Fahrwerk und die Lenkung von Ford ist einfach genial. Die Servolenkung vermittelt ein gutes Gefühl zur Fahrbahn und mit dem Po kann man immer merken, wie das Auto auf der Straße liegt – so fährt sich ein 220 km schnelles GoKart! Wenn man mit dem Wagen in eigenverantwortlich in risikoreiche Situationen kommt, dann hat man es wirklich übertrieben.

Die Übersichtlichkeit nach hinten ist nicht soooo gegeben – wie fast bei jedem modernen Wagen. Mit ein wenig Augenmaß, Gefühl und Erfahrung kommt man aber in jede Parklücke.

Fahrspaß
__________

Das Auto ist ein Spaßauto! Ganz klar!!! Schon der Sound beim Anlassen hat meinen Herzschlag schneller werden lassen! Ein kurzer Tritt auf das Gaspedal und ab geht’s! Eine kleine Tour durch den Schwarzwald war Pflicht. Die Papierdaten vom Puma sind noch nicht einmal so berauschend, aber wenn man im Wagen sitzt, dann kommt die Begeisterung. Selbst Fordgegner (und Opelfreunde) waren erstaunt und positiv überrascht!

Ich hatte eine Zeitlang den Puma und meinen jetzigen Oktavia parallel. Da der Oktavia ein Firmenwagen ist, bin ich anfangs fast nur mit ihm gefahren. Ein Wochenende machte ich den Fehler und setze mich in den Puma (Wagenwäsche, die letzte Fahrt vorm Verkauf) und schon war ich wieder im Fieber! Und als „mein“ Auto mit dem neuen Besitzer wegfuhr, da fuhr auch ein kleiner Teil von mir weg. (Männer!!!)

Platz
__________

Wenn ich jetzt schreiben würde, dass es Platz im Überfluss gibt, dann würde ich lügen. Der Fahrer und der Beifahrer können gut sitzen – kein Thema. Der Leute im Font sitzen eher auf einer Strafbank. Sie haben keine Bein-, Seiten- und Kopffreiheit! Der Puma ist halt ein Coupé und ein 2 + 2 Sitzer. Der Kofferraum dagegen ist für diese Autoklasse reichlich. Für 2 Personen gibt er einem genügend Platz um in den Urlaub oder zum Einkaufen zu fahren. Notfalls hat man ja noch die Notbank. Die Fontsitze lassen sich umklappen und geben einem noch ein wenig mehr Platz.

Verbrauch
__________

Tja – der Verbrauch. Der Verbrauch läuft parallel zum Fahrspaß! Viel Fahrspaß = viel Verbrauch. Auf der Autobahn und in der Stadt war ich fast immer mit ca. 9 – 9.5 Litern unterwegs. Und wenn die Bahn frei ist und Du fliegst ein wenig tiefer, dann wird’s halt auch zweistellig (11 – 12 Liter). Es geht aber auch anders. Bei einem Ausflug über die österreichischen Landstraßen haben wir auch einen Verbrauch von 5.9 Litern hinbekommen.

Ausstattung
__________

Bei der Ausstattung konnte ich nicht meckern. Elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Wegfahrsperre, elektrische Höhenverstellung des Fahrersitzes, Klimaanlage, ABS, ASR, Fahrer- und Beifahrerairbags, elektrische Außenspiegel (beheizbar) und beheizbare Front- und Heckscheibe. Gerade die beheizbare Frontscheibe habe ich geliebt! Niemals beschlägt sie, sehr schnell enteist – echt klasse! Das meiste davon ist serienmäßig. Schlecht war, dass es keine serienmäßige Nebelscheinwerfer gab.

Versicherung
__________

Ich habe gerade mal bei meiner Versicherung ins Internet geschaut. Momentan hat der Ford Puma 1.7l die Typenklassen 16 für die Haftpflichtversicherung und Typenklasse 21 bei Vollkasko. Geht noch …

Varianten
___________

Ich hatte den 1.7 l Puma mit 125 PS / 92 kw. Daneben gibt es noch den 1.4 l Puma mit 90 PS / 66 kw. Ich persönlich würde definitiv und immer wieder meinen 1.7ner nehmen. Von den Verbrauchswerten sind keine großen Unterschiede vorhanden und wer will ein Sportcoupé ohne Sport?

Werkstätten
___________

Von meiner Fordwerkstatt war ich nicht sonderlich begeistert (wäre ein eigener Bericht), aber bei meiner jetzigen Werkstatt von Skoda fühle ich mich auch nicht besser aufgehoben. Scheint also normal zu sein.

Tipps
____________

Wenn es regnet und man öffnet den Kofferraum, dann wird’s feucht. Nicht nur in Deinem Kragen vom Regen, sondern auch im Kofferraum. Also: erstmal halb öffnen und abfließen lassen. Dann geht’s. Hört sich umständlicher an als es ist.

Der Aluschaltknauf wird extrem kalt oder heiß. Das kalte stört nicht so, aber das heiße! Lass Dir am besten einen Überzieher von Deinem / Deiner Freund / Freundin stricken! *grins* Oder versuche halt nicht in der prallen Sonne zu parken.

Es gibt von K&N Luftfilter (die Straßenverkehrszugelassenen) - die verbessern der Sound noch ein wenig (noch mehr fauchen!) und ich hatte das Gefühl, dass er in den hohen Drehzahlbereichen ein bisschen besser zog.

Bei heißer Fahrweise sollte man sich überlegen, ob man andere Bremsscheiben nehmen sollte. Vorne hat der Puma innenbelüftete Scheiben, hinten Trommeln. Ich hatte dann ATE Powerdiscs einbauen lassen.

Fazit
_____________

Ich hatte den Wagen 1 ½ Jahre und 35.000 km lang. Während dieser Zeit gab es keinerlei Probleme. Ein paar Verschleißteile (Autobatterien, Bremsen, Luftfilter etc.) mussten ausgetauscht werden und mir ist ne S-Klasse hinten reingerauscht und daraufhin mussten ein paar kleine Schönheitsreparaturen vorgenommen werden (nix großes – mein Flitzer hat es gut überstanden). Aus dem Kofferraumbereich traten auch immer wieder ein paar Klappergeräusche auf.

Der Fahrspaß ist auf jeden Fall Serien beim Puma. Ich würde ihn mir definitiv wiederkaufen – leider wird er nicht scheinbar nicht mehr gebaut. *Schnief*

P.S.: Kurze Erklärung für das „gefürchtet“ aus dem ersten Absatz: ich habe eine zügige Fahrweise und der Puma hat das halt unterstützt. Und es gibt nicht viele, die gerne bei 200 auf dem Beifahrersitz sitzen und die Kassler Berge an sich vorüberziehen sehen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Laura1984

Die samtige Raubkatze auf vier Rädern

ein Testbericht von 2002-08-23 22:17:00 vom 23.08.2002
Empfehlung: ja
Faszination pur. Funktioniert das auch mit dem Abkömmling eines braven Kleinwagen? Ford meinte ja und schickte im Herbst 1997 den Puma ins Rennen. Handelt es sich nur um einen rollenden Einkaufskorb im Sonntagskleid oder ist es Deutschlands kleinster Sportwagen?


> Karosserie / Innenraum:

Die rundliche interpretation des New Edge Designs am Puma passt nicht mehr in das aktuelle Ford Designschema von Focus, Galaxy (Front) und Mondeo II mit schärferen Linien. Sieht aber immer noch nett aus (wenn auch nicht so aggressiv und ernsthaft wie die aktuelle Toyota Celica). Zum Glück gestaltete Ford sein kleines Coupe nicht so modisch wie Opel seinen kleinen Tigra an dem sich mittlerweile schon alle sattgesehen haben dürften. Das Prestige eines 3er Coupe kann das kleine Kätzchen aber trotzdem nicht bieten.

Dafür überzeugt die Karosserie mit inneren Werten: Das Raumangebot ist für ein 3984 mm kurzes Coupe recht grosszügig. Vorne mangelt es zwar etwas an Kopffreiheit (ich bin das opulente Platzangebot des Focus gewohnt), man sitzt aber doch recht bequem, hinten ist das Platzangebot zwar nur für Kurzstrecken ausreichend aber es ist deutlich mehr als ich erwartet habe! Das Renault Megane Coupe oder der Tigra sind an dieser Stelle erheblich knapper geschnitten. Eine Urlaubsreise zu viert dürfte im Puma aber trotzdem anstrengend werden (aber dafür ist er ja auch nicht gebaut).

Dank der kleinen hinteren Seitenscheiben und der hohen Gürtellinie fühlte ich mich geborgen wie in Abrahams Schoss. Leider leidet die Übersicht nach hinten darunter: Die breiten C-Säulen, der schmale Sehschlitz (Heckscheibe) und das hohe, rundliche Heck sorgen bei Einparmanövern immer für etwas Nervenkitzel. Gegen einen Aufpreis von 811,67 DM (415 €) gibt es Abhilfe in Form einer Ultraschall Einparkhilfe. Wer es lieber funktionell mag sollte sich besser den Fiesta Sport ansehen. Dessen 1,6l Zetec SE Maschine findet ja auch im kleinen Puma 1,6i Verwendung.

Der Kofferraum hat zwar eine sehr hohe Ladekante, ist aber gut geformt und mit 240 l für ein Coupe recht geräumig. Die Rückbank lässt sich umklappen (leider nicht geteilt) und zur Erhöhung des Diebstahlschutzes nur aus dem Kofferraum entriegeln. Nur schade, dass Ford bei meinem Testwagen eine Entriegelung von innen vergessen hat. KA und Fiesta mit Zentralverriegelung und der Focus bieten dieses Feature schliesslich auch.

Ebenfalls verbessern könnte Ford den Tankverschluss von KA, Fiesta und Puma. Er muss mit dem Schlüssel entriegelt werden und ist extrem hakelig und unhandlich. Die abschliessbare Klappe, wie bei Focus und Mondeo eingesetzt wird, oder eine Entriegelung aus dem Innenraum sind funktioneller.

Das Armaturenbrett ©AA/GF wurde fast 1:1 aus dem Fiesta übernommen. Da alle Bedienelemente sehr ergonomisch angeordnet sind ist das kein Manko. Für den Puma wurde es mit weissen Zifferblättern und Alulook in der Mittelkonsole noch etwas fein gemacht. Im Gegensatz zum Focus ist der Lichtschalter hier am Blinkerhebel (reine Gewohnheitssache) untergebracht. Störend finde ich aber genauso wie bei Fiesta und Ka nur das Bedienschema des Wischerhebels (Nullstellung in der Mitte, nach unten drücken Intervall, nach oben normal wischen; ein Tausch von Nullstellung und Intervall wie beim Focus wäre besser). Die Instrumente sind im Gegensatz zum Focus nicht von hinten beleuchtet, es kommt eine Flutlichtbeleuchtung zum Einsatz. Man kann die Zifferblätter aber trotzdem gut ablesen.

Ebenfalls überzeugend sind die straffen Sitze, die auch in schnellen Kurven noch genug Seitenhalt bieten. Anstelle der Stoffpolsterung gibt es gegen einen Aufpreis von 2298,10 DM (1175 €) eine schwarze Lederpolsterung.

Über das Ford Soundsystem 5000 muss man nicht viele Worte verlieren. Es klingt für ein Werkssystem super, der Preis ist gemessen an anderen Werkssystemen mit 1.144,16 DM bzw. 585,00 € angemessen. Wer anstelle eines Cassettenteils einen CD Player bevorzugt kann zum 6000 CD (1339,74 DM, 685,00 €) greifen. Diese Soundsysteme bieten 4 Lautsprecher. Für 1730,91 DM (885 €) kann man das 6000 CD als Premium Soundsystem mit 8 Lautsprechern und 160 Watt (leider keine Angabe wie gemessen) Verstärker ordern. Ein Navigationssystem oder einen CD-Wechsler bietet Ford ab Werk leider nicht an, letzterer kann aber an 5000 und 6000 andocken (kostet rund 400 €). Ich vermisse eigentlich nur die Lenkradfernbedienung aus meinem Focus.

Bei der Verarbeitung gibt es aber noch etwas Nachholbedarf: Für ein mehr als 30000 DM teures Auto finde ich die Kunststoffqualität miserabel. Die Oberfläche des aus dem Fiesta bekannte Hartplastikarmaturenbrett sieht zwar auf den ersten Blick noch recht hochwertig aus, verkratzt aber schon vom hinsehen. Noch schlimmer ist die Lenksäulenverkleidung, bei dem Testwagen mit seinen 10000 km sah sie schon ziemlich gebraucht aus. Der schöne Alulook ist ebenfalls recht empfindlich, in der Mittelkonsole fanden sich schon ein paar Kratzer und Macken. Ausserdem zieht die glänzende Zier Fingerabdrücke an wie ein Magnet. Die Türverkleidung ist auch nicht besonders vertrauenerweckend: beim Betätigen der elektrischen Fensterheber (leider ohne Quick Down) verwindet sie sich etwas.

Anscheinend muss die Qualität bei kleinen Coupes so sein, der Inneraum des Tigra mit Corsa Armaturenbrett wirkt auch nicht gerade edel. Der Grund ist wohl in der Abstammung von wesentlich preiswerteren Kleinwagen zu suchen. Die Karosseriesteifigkeit des Puma kann aber überzeugen. Trotz der straffen Federung klapperte das kleine Coupe nicht. Die exakten Spaltmasse der Karosserie stimmen ebenfalls versöhnlich.

Das Sicherheitspaket ist mit ABS + ASR, 2 Frontairbags, Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern gut. Mittlerweile kamen noch Seitenairbags mit Kopfschutz serienmäßig dazu. Da sich der Fiesta in Crashtests bisher als sicher erwiesen hat dürfte dies wohl auch für den Puma gelten.

> Motor / Getriebe:

Ford bietet den Puma mit 2 Motoren an, beide stammen aus der modernen, zusammen mit Yamaha entwickelten Zetec SE Motorenfamilie. Einstiegsmotorisierung ist seit einiger Zeit der aus dem Focus bekannte 1,6l, er leistet im Puma 76 kw (103 PS); der Grosse ein 1,7l mit 92 kw (125 PS). Der 1,4l mit seinen 90 Pferdchen wird wegen der geringen Nachfrage mittlerweile nicht mehr angeboten, er wurde durch den 1,6 l ersetzt (der einem Sportcoupe angemessener ist).

Mein Testwagen besass natürlich die 1,7l Maschine. Bei dem stärksten Zetec SE Motor, der nur im Puma angeboten wird, liess sich Ford nicht lumpen. Das moderne Triebwerk bietet genauso wie seine kleinen Brüder 2 obenliegende Nockenwellen, 16 Ventile und ist ganz aus Alu gebaut. Zusätzlich besitzt er eine verstellbare Einlassnockenwelle und einen aufwändigeren Ansaugkrümmer. Um den Hubraum von 1596 auf 1679 mm steigern zu können musste der Hub von 81,4 auf 83,5 mm und die Bohrung von 79 auf 80 mm vergrössert werden. Für Letzteres war aber ein kleiner Kunstgriff notwendig: Da im Gegensatz zu 1,25i, 1,4i und 1,6i abriebfeste Graugussbuchsen, die in den Alu Zylinderblock eingegossen werden, aufgrund der grösseren Bohrung zwischen Zylinder und Kühlwasserkanälen keinen Platz mehr fanden bestehen die Zylinderlaufbahnen aus Aluminium. Da Alu alleine zu weich ist wird zur Härtung eine Nikasilbeschichtung aufgebracht. Dies geschieht übrigens bei Yamaha in Japan.

Der Aufwand hat sich gelohnt: typisch für diese Motorenbaureihe entwickelt auch der drehfreudige 1,7i nur wenig Vibrationen. Eine feine Mischung aus Ansauggeräuschen und Auspuffsound sorgt für die passende Stimmung ©AA/GF.

Mit der 1100 kg leichten Wildkatze haben die 125 Pferde natürlich leichtes Spiel, der Puma macht seinem Namen alle Ehre. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Werksangabe bei 203 km/h. Probiert habe ich das nicht, aber auf 190 konnte ich den Puma schnell beschleunigen. Der Durchzug ist etwas schlechter als bei dem 1,8l Zetec E Motor (85 kw / 115 PS) im Focus, gut geschaltet und etwas auf Drehzahl gehalten ist der Puma aber trotzdem bedeutend flinker und kann es auch mit wesentlich stärkeren Autos aufnehmen.

Nur schade dass die Windgeräusche ab etwa 160 km/h recht laut sind (ok, es ist ein Sportcoupe).

Das Getriebe des Puma ist übrigens dem hohen Niveau des Motors voll angemessen. Die Abstufung stimmt (im Gegensatz zum Focus gibt es keinen sehr langen 5. Gang) und es ist auch knackig zu schalten und hat kurze Schaltwege (an die Tatsache, dass sie etwas krumm sind gewöhnt man sich schnell). Die gut trennende, exakte Kupplung harmoniert mit diesem Getriebe perfekt.

Ein besonders langer 5. Gang wie bei meinem Focus ist auf der Autobahn eine feine Sache, ist aber nur bei einem durchzugskräftigen Motor empfehlenswert. Mit dem drehzahlhungrigen Puma Motor würde diese Abstufung wahrscheinlich nur schlecht harmonieren.

Der Verbrauch ist gemessen an den Fahrleistungen recht niedrig und dürfte bei 7 - 8 Litern Super (95 Oktan) / 100 km liegen.

> Fahrwerk / Lenkung:

Das Fahrwerk mit Dreiecksquerlenkern, Federbeinen und einem Stabilisator vorn und Verbundlenkerachse mit Federbeinen hinten stammt genauso wie die Bodengruppe vom Fiesta ab. Durch die Montage der Vorderachse an einem Hilfsrahmen werden Vibrationen von der Karosserie ferngehalten. Die Hinterräder werden von einer Verbundlenkerachse mit Federbeinen geführt. Für den Puma wurde alles aber gründlich überarbeitet und ist mit der Motorleistung nicht überfordert (zumindest bei Trockenheit, hatte keine Gelegenheit den Puma bei Nässe zu testen). Die Kontrollleuchte des ASR blieb jedenfalls dunkel.

Kurvige Landstrassen machen mit der direkten, stossfreien Lenkung und dem neutralen Kurvenverhalten richtig Spass. Auch bei hohen Geschwindigkeiten liegt das Kätzchen noch satt auf der Piste (wenn auch nicht ganz so entspannt wie der Focus). Es ist aber trotzdem beachtlich, was man aus dem Fiesta so alles machen kann. Und vor allem wie harmonisch.

Erkauft wird die Bodenhaftung mit einer ziemlich straffen aber nicht unkomfortablen Fahrwerksabstimmung, die gut zum Charakter des Puma passt.

> Preise / Fazit:

Der Puma ist also kein Schaf im Wolfspelz sondern Deutschlands kleinster Sportwagen, der vielen Größeren zeigt wo der Hammer hängt. Wenn man über die nicht besonders hochwertigen Materialien im Innenraum leben kann bekommt man ein kleines, knackiges Coupe mit hohem Spassfaktor. Mit mindestens 33151,32 DM (16950 €) für den 1,6i oder 36916,29 DM (18875 €) beim 1,7i ist der Spass zu allem Überfluss noch bezahlbar. Das Beste Angebot ist im Moment aber der 1,7i Futura: mit den Extras Audiosystem 5000 (gegen Mehrpreis auch mit 6000 oder 6000 Premium), zweifarbiger Lederausstattung, Metallic Lack und Klimaanlage kostet er nur 36016,61 DM (18415 €). Der oben schon erwähnte Fiesta Sport mit 1,6i Motor gibt es übrigens (mit Zentralverriegelung) ab 29014,74 DM (14835 €).
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
StefanieOkelmann

Ford Puma - toll mit Abstrichen

ein Testbericht von 2002-07-30 00:12:40 vom 30.07.2002
Empfehlung: ja
Da ich heute gerade wieder mal ein "supertolles" Erlebnis mit meiner Ford-Werkstatt hatte, muß ich es mir nun direkt von der Seele Schreiben.
Vorab ein paar Infos dazu. Ich hatte vor laaanger Zeit mal einen "Jubelbericht" über meinen Puma losgelassen, gleichzeitig aber eine etwas mindere Meinung über die zugehörige Werkstatt bekräftigt. Wer sich dafür interessiert, ließt den "alten" Bericht bitte zwischen den "Trennern", weiter unten schildere ich dann mein heutiges Erlebnis:

---------------------
Ich fahre seit 1 Jahr (HEUTE: mittlerweile 2,5 Jahre) einen Puma. Ich finde das Auto selbst SUPER-TOLL (HEUTE: immer noch)!!!
Leider scheine ich ein Montags-Auto erwischt zu haben, da ich ein paar kleine Kinderkrankheiten beseitigen lassen mußte. Als ich das Auto das 1. Mal aus der Werkstatt abgeholt habe, fuhr es gerade mal 2 Stunden, dann hat die Batterie den Geist aufgegeben, die Werkstatt hatte wohl irgendwas falsch wieder angeschlossen (bzw. auf Masse gelegt). Laut Garantie bekam ich einen Leihwagen (unterste Klasse, einen Fiesta, nix im Vergleich zum Puma).
Gott sei Dank hatte ich mir ein 2. Jahr Garantie dazugekauft (2oo und ein paar Mark), die sich schon durch das abschleppen wegen der defekten Batterie wieder bezahlt gemacht haben.
Die Kinderkrankheiten waren leider nach dem 1. Werkstattbesuch NICHT behoben. Der 2. Werkstattbesuch fiel dann ins 2. Jahr Garantie. Laut Werkstatt haben sie den Mangel dann aber nicht auf Garantie beseitigt, sonder auf KULANZ!!!
Wie gesagt, der Puma ist echt ein Klasse Auto, nur finde ich, daß es bei Ford wirklich ein bischen am Service mangelt...

Ok, ihr wollt Leistungsdaten:
Neuer V-Tec Motor, deswegen mit nur 1,7 L Hubraum 125 PS.
Benzinverbrauch, bei braven 120 kmh auf der Autobahn habe ich schon 6,5 L geschafft, wenn man mal 180 (oder 200 ;-) fährt, dann können es gut 10-11 L werden. In der Stadt brauch ich so zwischen 8 und 9 L.
--------------------------
Etwa ein halbes Jahr später machte ich folgenden Update:
--------------------------
War interessant mal ein paar andere Meinungen zu meinem geliebten Puma zu lesen. Alles in allem haben wir ja die gleiche Meinung, bin nur entsetzt, daß meine Werkstatt nicht wußte, daß dieses Phänomen mit der "Karosserie-Senkung" nach 20000 km nicht bekannt war und dass ich meine neuen Reifen selber zahlen mußte (die Spur-Einstellung wurde als "Kulanz" übernommen.)
---------------------------

Und nun zu meinem heutigen Erlebnis:
Nachdem mein Puma nun schon stolze 3 Jahre auf dem Buckel hat, war also der erste TÜV fällig (im Juli). Nachdem ich bereits im Juni mit den Kilometern weit über dem Kundendienst-Stand war, bin ich also im Juni wieder in besagte Werkstatt, um diesen durchführen zu lassen, mit dem Hinweis, daß nächsten Monat der TÜV fällig sei! Man wollte diesen dann gleich mitmachen in der Werkstatt, was ich aber verneinte, da ich den einen Monat nicht verlieren wollte! Ich nun also 4 Wochen nach dem Kundendienst (übrigens: man höre und staune, die Reifen waren schon wieder zum Wechseln, incl. diesem Manko, habe ich über 500 EURO bezahlt) zum TÜV - UND - man glaubt es kaum - ich bin durchgefallen (Handbremse, Glühbirne)!!!

Ich also wieder zur Werkstatt, und diesmal habe ich richtig Halligalli gemacht. Sämtliche meine Kollegen haben sich schlapp gelacht, daß man mit einem 3 Jahre alten Auto nicht durch den TÜV kommt, zumal er einen Groß-Kundendienst 4 Wochen vorher hatte.
Ich wollte ein Auto zurückbekommen, das mängelfrei ist und eine Plakette hat (wie gesagt, an der Werkstatt ist auch eine TÜV-Station dabei), OHNE daß ich einen Pfennig (äh Cent) dafür bezahle.
Stand jetzt ist folgender: Morgen kann ich mein Auto abholen, ob ich was für dafür zahlen muß, weiß ich noch nicht. Telefonisch wurde mir mitgeteilt, daß wenn sie den TÜV mit der Abteilung im Hause machen, ich den vollen Preis wieder zu zahlen hätte, oder ich nehme das Auto so wieder mit und gehe zur Nachuntersuchung, was mich dort (ich habe angerufen) 10 Euro kosten würde!

Das ist der absolute Hammer. Servicewüste!!! Werde keinen Pfennig bezahlen. Habe heute bei Ford direkt beim Service angerufen, die sagten mir, ich solle doch die Nachungersuchung machen lassen und die 10 Euro mir wieder bei der Werkstatt holen. Das werde ich auch tun! Ansonsten werde ich beim Ford-Service mal genau die Anschrift des Vertragshauses hinterlassen!!!

Bin gespannt, was morgen kommt. Auf jeden Fall kann mich die Werkstatt nun endgültig ... (Ende zur freien Auswahl, so wie ich heute koche, werde ich diesen Satz nicht vervollständigen!)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Cessy
Cessy, 22.04.2002
Ford eben -
Mangaia
Mangaia, 28.12.2002
Wie ist es denn ausgegangen ??
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
shadow-crow

Der Puma unter den Autos

ein Testbericht von 2002-06-11 23:39:23 vom 11.06.2002
Empfehlung: nein
Ich selbst fahre seit ungefähr drei jahren einen Ford Puma SE 1.7 16V und muss sagen, das dieses Auto wirklich den Namen einer Katze verdient hat. Er ist zwar nicht die Renn maschiene wie ihn sich viele wünschen würden, aber mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 203 km/h ist er schnell genung für die Autobahn. Denn es macht mit diesem Auto mehr spass über enge kurvenreiche Landstrassen zu fahren als über grade Autobahnen. Denn wenn man auf der Autobahn bei einem Tempo jenseits der 130 km/h unterwegs ist, macht sich das schon sehr schnell bemerkbar, denn dann kommt man mit dem Verbrauch auch schon mal an die 10 l/100km. Was dann auch den Fahrspass nicht lang erhält. Denn mit seinem 40l Tank ist der Puma sehr dürftig ausgestattet für den Grossen Durst der Katze.
Die 125 PS sind ausreichend.

Hier noch ein paar Technische Daten:

Die Bodengruppe und das Fahrgestell des Puma basieren auf dem Fiesta '96. Das Karosseriedesign des Puma ist völlig neu. Bremssystem und Radaufhängung wurden an die Erfordernisse des neuen 1,7l Zetec-S VCT-Motors angepaßt.

Der Puma zeichnet sich durch folgende Neuerungen aus:

- Neuer 1,7l Zetec-S-VCT-Motor mit 92 kW (125 PS) und variabler Nockenwellensteuerung (VCT= Variable Camshaft Timing)

- Verstärkte, tiefergelegte Vorder- und Hinterachsaufhängung auf Basis des Fiesta '96

- Servolenkung

- Antiblockier-Bremssystem (ABS) mit Antriebsschlupf-Regelung

- Weiterentwickelte passive elektronische Wegfahrsperre (PATS) ohne roten Hauptschlüssel.

- Diebstahlwarnanlage, die Zentralverriegelung mit Doppelschließung und Fernbedienung einschließt (Wuschausstattung)

- Neues Scheinwerfersystem (Projektionsscheinwerfer)

- Klimaanlage (Wunschausstattung)

- Elektrische Fensterheber

- Audiosysteme mit großer Blende, wie das Radio/Cassettengerät 5000, der CD-Player 6000 oder das mit einem speziellen Verstärker ausgerüstete `Platinum' 7000 Audio-System mit Baßlautsprecher.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
fiesta
fiesta, 19.08.2004
also die angaben mit dem verbrauch die sind wohl abgeschrieben genau so wie die spitzen geschwindigkeit wiel die die liegt bei 220kmh und der verbrauch geht an die 15-16 liter.
das auto ist zum fahren da und nicht zum schieben!!!
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-6 von 6  Autos

Produktbeschreibung Ford Puma

 
Allgemeine Informationen Ford Puma
gelistet seit: 22.08.2003
Hersteller: Hersteller: FordFord, www.ford.de
weitere Ford Autos
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00
Ford Puma Auto im Vergleich
Home > Auto & Motorrad > Autos > Ford Puma > Überblick