An den Salinen

Leuchtturm La Mola

Hafen La Sabina
Formentera
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Platz 1 in der Kategorie "Formentera". Typ: Stadt / ...mehr
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Formentera gebraucht & neu

Formentera Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
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von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • traumhafte ruhige Familieninsel
  • Ursprüngliches Flair, schöne Strände
Nachteile/Kritik
  • teuer
AAsiasnack

Entweder man liebt es oder man hasst es

ein Testbericht von 2002-03-20 18:31:30 vom 20.03.2002
Empfehlung: ja
Die Meinung über Formentera ist ganz klar geteilt.
Für Menschen, die im Urlaub viel erleben wollen, ist die Insel einfach zu klein. Das Angebot ist zwar gering, aber für die meisten, die hier ihren Urlaub verbringen reicht es allemal. Die Strände und die Klarheit des Wassers sind so schön wie man es sonst nur in der Karibik kennt.

Wer abends ausgehen will, trifft sich meistens in
Es Pujols, bevorzugt im Indiana Cafe, Tennis Bar oder Tango, die auf der "Meile" liegen und geht dann vielleicht ins Moon, um von dort aus in eine der
2 Diskotheken, die Tipic zu gehen. Wenn man dann um 6 Uhr morgens noch in der lage ist, fährt man noch schnell zur la Mola, dem einen Ende der Insel, um sich den schönsten Sonnenaufgang anzusehen, den man bisher gesehen hat.
Ist nachts auch sehr schön, weil der Leuchtturm dann so schön mit seinem Licht übers Meer wandert.

Alternative zu Es Pujols abends ist San Fernando, wo die meisten Leute dann in der legendären Fonda Pepe zu finden sind oder die Blue Bar bei KM 8 auf dem Weg zu la Mola. Dort ist der Strand tagsüber übrigens auch besonders schön.
Hier kann man super essen, trinken und was sie da halt machen UND den Sternenhimmel angucken! Hört sich kitschig an, aber so wie hier habe ich noch keinen gesehen. Im Sommer sieht man da am Abend ohne Probleme mehrere Sternschnuppen am Abend.

Ansonsten sollte man auf jeden Fall zum Cap de Barbaria fahren und sich die Höhle anschauen, wo die Hippies früher ihre Vollmondpartys hatten

Dieses Ritual einschließlich Strandgänge und Besuche des Hippie-Marktes, der 1 Mal in der Woche stattfindet, wiederholt sich ständig. Wem das zu langweilig ist und es leid ist immer die gleichen gesichter zu sehen, der sollte besser gaaanz woanders hinfahren!
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Kommentare
peter-stephan
peter-stephan, 27.11.2002
Bin immer auf malle! MfG Peter-Stephan
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elke2

Formentera - eine Insel mit Charme

ein Testbericht von 2011-12-20 19:49:06 vom 20.12.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Ursprüngliches Flair, schöne Strände...
Nachteile/Kritik: --
Die kleine Schwesterinsel von Ibiza hat einen ganz eigenen Charme. Formentera hat sich noch seine Ursprünglichkeit bewahrt. Hier findet man unberührte Natur und stille Abgeschiedenheit. Wer seinen Urlaub abseits der Touristenströme verbringen will, ist hier genau richtig aufgehoben. Wasserratten finden endlos lange Sandstrände und Buchten mit glasklarem Wasser. Uns hat es immer wieder auf diese schöne Insel hingezogen und wir haben dort unvergessliche Urlaube verbracht.
Geschichte der Insel

Formentera und Ibiza bilden zusammen die Pityusen, der Name stammt von den Griechen und bedeutet soviel wie Pinieninsel. Neben den Griechen des Altertums haben auch die Phönizier, Römer, Byzantiner, Vandalen und Mauren ihre Spuren auf Formentera hinterlassen. Schon im Altertum war die Insel besiedelt. Im 5. und 6. Jahrhundert war die Zeit der Vandalen und Byzantiner, leider ist darüber sehr wenig bekann. Später kamen die Araber, die hier die ersten Dattelpalmen und Feigen gepflanzt haben. Sie wurden im 13. Jahrhundert von den katalanischen Truppen vertrieben. In dieser Zeit wurde versucht, die Insel dauerhaft zu besiedeln. Dies gelang allerdings erst einige hundert Jahre später, im Jahre 1697 wurde die Wehrkirche Sant Francesc Xavier erbaut, die den Menschen Schutz bieten sollte. Auch Verteidigungs- und Wachtürme wurden an den Küsten errichtet. Heute leben etwa 8500 Menschen auf Formentera, besonders im letzten Jahrhundert zog es viele Menschen auf die Insel. Das waren zunächst Maler und Schriftsteller, aber auch Aussteiger, die das ruhige Leben dort suchten. Später fanden die Hippies dort ihr Paradies.
Geografie und Anreise

Im Norden ist die Insel recht dicht besiedelt, hier befindet sich auch der Hafenort La Savina. Ein weiterer wichtiger Ort ist Es Pujols, der eine gute touristische Infrastruktur aufweist. Zwischen den beiden Städten befinden sich die Binnenseen Estany des Peix und Estany Pudent. Südlich von Es Pujols liegt die größte Ortschaft Formenteras, die gleichzeitig auch der Sitz der Verwaltung ist. Sie heißtSant Francesc Xavier und hat 1.500 Einwohner. Die Mitte und der Süden der Insel sind spärlich besiedelt, den südlichsten Zipfel bildet das Cap de Barberia, die Küste ist hier felsig. In der mittleren Region befindet sich eine Landzunge, die 6 km lang und etwa 1,5 km breit ist. Im Osten liegt die Hochfläche La Mola, die bis zu 192 Meter über NN liegt. Auch hier finden wir wieder eine Felsküste.
Formentera besitzt keinen Flughafen, die Anreise für Flugreisende erfolgt über Ibiza. Dann geht es weiter mit der Fähre zum Hafen von La Savina. Zum Festland nach Denia gibt es ebenfalls Fährverbindungen. Die etwas umständliche Anreise ist auch ein Grund, weshalb der Tourismus auf Formentera nicht so stark ausgeprägt ist wie auf den übrigen Balearen-Inseln.

Kulinarisches
Die typische Inselküche der Fischer und Bauern ist einfach, was aber kein Nachteil sein muss. Vor dem Tourismus gab es recht wenig Fleisch, in der Regel Ziege, Lamm oder Kaninchen. Gebraten wurde in Olivenöl, es wurden Knoblauch, Zwiebel und Tomaten hinzugefügt und da meistens nur eine Kochstelle zur Verfügung stand, entstanden die inseltypischen Eintopfgerichte. Der "Sofrit Pagès" besteht aus verschiedenen Fleischsorten, einheimischen Würsten und Kartoffeln gewürzt wird mit Zimt und Safran. Kaninchen in Weinsoße gehört zu den typischen Gerichten, die die Insel zu bieten hat. Auch die Paella, die in ganz Spanien verbreitet ist, darf bei dieser Aufzählung nicht fehlen. Sie war früher ein typisches Arme-Leute-Essen und gilt heute als eine Spezialität, die mal mit Fleisch, mal mit Fisch und auch mit Meeresfrüchten zubereitet wird. Zu den Delikatessen, die das Meer den Urlaubern bietet, gehören Schalen- und Krustentiere, Tintenfisch und Seehecht. Auch der Ziegenkäse, der hier hergestellt wird, ist eine besondere Spezialität.

Strände
Die Strände Formenteras gehören zu den schönsten im gesamten Mittelmeerraum. Das Wasser ist glasklar und sauber, idyllische kleine Buchten locken zum Baden und Schnorcheln ein. Für das besondere Feeling sorgen die legendären Kioske, das sind die kleinen inseltypischen Strandbars. Am berühmtesten ist der Pirata-Bus an der Playa Arenals, einem der beliebtesten Strände der Insel. Der längste Sandstrand der Insel Formentera ist die Playa Mitjorn, er erstreckt sich entlang der schmalen Landbrücke, die Westen und Osten der Insel verbindet. Er ist 6 km lang und besteht aus feinem Sand. Mit seinen Dünen ist er ideal zum Sonnen und Spazierengehen. Urlauber finden hier eine entspannte Atmosphäre, ein beliebter Treffpunkt ist hier die Blue Bar. Im Norden Formenteras befindet sich die Playa Lavente, ein langer Strand mit felsigen Abschnitten. Das Wasser ist hier besonders klar und flach. Wassersportler bevorzugen die Playa Illetats, einem Sandstrand, sich entlang der Nordspitze von Formentera erstreckt. Hier kann man auch luxuriöse Yachten bewundern. Sehr schön ist auch der Strand von La Savina, dem Hafenort. Er liegt etwas außerhalb des Ortes und ist zwar nur 500 m lang, aber mit seinem glasklarem Wasser ideal zum Schnorcheln.

Sehenswertes
Formentera hat keine spektakulären Sehenswürdigkeiten zu bieten, die Attraktionen dieser spröden Insel liegen eher im Verborgenen. Ihre Reize haben wir zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdeckt, manchmal haben wir auch einen Roller gemietet. Hier findet man schlichte Kirchen, Felder mit Schafen und Ziegen sowie duftende Pinienwälder. Es Caló de Sant Agustí ist ein kleines Fischerdorf an der schmalsten Stelle der Insel. Es gibt hier einige Übernachtungsmöglichkeiten, ein paar Restaurants und Geschäfte für den täglichen Bedarf. Es Caló ist nicht nur ein idyllischer Ferienort, sondern auch ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung zur Hochebene La Mola. Von der Hauptstraße biegt man links ab und geht am alten Römerweg entlang. Hier kann man auf alten Pflastersteinen den Spuren der Römer folgen, um dann zum höchsten Punkt der Insel zu gelangen. Von der Hochebene Hochfläche La Mola hat man eine wunderbare Aussicht. In dem kleinen Ort El Pilar findet jeden Sonntag ein Markt statt, sonst ist es hier ruhig und ursprünglich geblieben. Es lohnt sich aber, noch bis zur Küste zu laufen, denn dort befindet sich der Leuchtturm Far de la Mola. Die Küste bietet dem Besucher hier einen spektakulären Anblick.

Ein zweiter sehenswerter Leuchtturm befindet sich am Cap de Barbaria, das man gut von Sant Francesc aus erreicht.Der Weg führt an Feigen und wilden Kräutern entlang, man passiert den Puig Guillem, die zweithöchste Erhebung Formenteras. Dann ist man am südlichsten Punkt der Insel angekommen und fühlt sich fast wie am Ende der Welt. Auch der Norden Formenteras hat Sehenswertes, das entdeckt werden will. Hier bietet sich ein Ausflug zu den Salinen an. Auch hier ist Sant Francesc ein guter Ausgangspunkt, der Weg führt zunächst am Binnensee Estany Pudent entlang. Diese Region wird von Reihern, Schnepfenvögeln und Fischadlern bewohnt. Hinter der ehemaligen Salzmühle, die heute das exklusive Restaurant Es Molí de Salbeherbergt, gelangt man zu den Salinen. Von dort aus lohnt sich auch ein Abstecher nach La Savina, dem Hafenort der Insel. Es gibt hier neben der Touristeninformation auch eine Reihe von Auto- und Fahrradvermietungen. Ein paar Restaurants und Cafés laden zum Besuch ein, um das Leben und Treiben am Hafen zu beobachten.

Es Pujols ist das Touristenzentrum der Insel und es gibt dort eine Reihe von Hotels und Apartmentanlagen, Restaurants, Bars und Geschäften. Der Ort Sant Ferranoder San Fernando, wie er früher hieß, ist bekannt geworden durch die Fonda Pepe. Diese Kneipe ist eine Institution auf der Insel und ein Besuch dort gehört zu einem Formentera-Urlaub einfach dazu. Die legendäre Gaststätte war in früheren Zeiten der Treffpunkt der Hippies und Aussteiger. Der größte Ort der Insel ist Sant Francesc de Formentera, das früher San Francisco Javier hieß. Hier gibt es eine Vielzahl an Geschäften, den Marktplatz und das sehenswerte Ethnologische Museum. Hier kann man Geräte der Bauern und Fischer besichtigen und einen Einblick in das frühere Leben auf Formentera erhalten.
Fazit

Für einen ruhigen Urlaub am Strand ist die Insel ideal. Es gibt keine spektakulären Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt sehen „muss“. Man kann dort einfach eine erholsame Zeit verbringen, ohne dass den Tag mit Ausflügen und anderen Aktivitäten zu verplanen. Wer allerdings Party und Action sucht, sollte ein anderes Ziel wählen.
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Kommentare
campino
campino, 21.12.2011
lg andrea
morla
morla, 20.12.2011
lg. petra
sigrid9979
sigrid9979, 21.12.2011
Liebe Grüße aus dem verregnettem Holland..
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aj444

Formentera -ein karibischer Traum im Mittelmehr1

ein Testbericht von 2003-08-23 18:52:57 vom 23.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: traumhafte ruhige Familieninsel...
Nachteile/Kritik: teuer
Ich war zweimal auf Formentera. Einmal als Kind vor ca.20 Jahren und einmal mit Kind vor 5 Jahren!

Beide Male war ich fasziniert von dieser tollen Insel!

Die Strände sind nicht überfüllt, die Hotels Familienfreundlich und die Insel ist überschaubar!

Viele einsame Plätze laden zu romantischen Abenden zu zweit ein.

Die Insel hat flache, saubere Sandstrände, die türkies wie in der Karibik sind. Ideal für kleine Kinder!

Einen Flughafen gibt es nicht, so daß man erst zur Nachbarinsel Ibiza fliegt und dann mit der Fähre nach Formentera übersetzt!

Auch Taucher kommen hier auf ihre Kosten!

Insgesamt ist die Reise nach Formentera recht teuer und aufwendig.
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