Berg

Aussicht vom Aussichtsturm
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Frankreich gebraucht & neu

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Frankreich Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • preisgünstig, interessant, sehr gute Verpflegung bei Halbpension
  • Ein Erlebnis der besonderen Art in Frankreich
  • Das muß man erlebt haben.
  • Wundervoll
Nachteile/Kritik
  • für uns keins
  • Shit kalt da oben aber dennoch auszuhalten :O)
  • Da fällt mir nichts ein, vielleicht der starke Wind dort oben.
  • kein
Goldband

Leben wie Gott in Frankreich

ein Testbericht von 2004-08-13 17:18:52 vom 13.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: preisgünstig, interessant, sehr gute Verpflegung bei Halbpension...
Nachteile/Kritik: für uns keins
Während unserer 3 Urlaubsreisen nach Frankreich haben wir entweder in Hotels oder in Unterkünften der Art "chambre d'hôte“ geschlafen.
Französische Hotels sind entweder günstig, aber dann oft verwohnt bzw. recht eng (z.B.: Premiere classe), oder schön und neu, aber teuer. Da wir uns teure Hotels nicht leisten können und auch nicht wollen, sind wir sehr froh, dass es auch die Möglichkeit "chambre d'hôte“ gibt.
Wir haben bisher in 8 verschiedenen Unterkünften dieser Kette gewohnt und waren bis auf eins immer sehr zufrieden.
Wer wirklich gut wohnen will und dabei etwas von der französischen Lebensart kennen lernen möchte, sollte sich in einem Chambre d'Hote (privates Gästezimmer) einmieten. Bestellt man außer Frühstück auch das gemeinsame Abendessen, kommt man, wenn man etwas französisch spricht, mit den Gastgebern und den anderen Urlaubern ins Gespräch. Das Essen wird dann zu einer angenehmen, interessanten und schmackhaften Abendbeschäftigung. Allerdings, auch uns haben die gemeinsamen Abende sehr gefallen, obwohl wir kaum ein Wort Französisch kennen. Entweder trafen wir Urlauber, die deutsch bzw. englisch sprachen oder Franzosen, die sich mit uns, mithilfe von Händen, Stift, Block und einem Wörterbuch unterhielten. Es passierte nur ganz selten, dass wir uns überhaupt nicht verständigen konnten.
Man muss also nicht Französisch sprechen können, um den Urlaub in Frankreich zu genießen. Besonders in ländlichen Gegenden sind die Leute sehr angetan und entgegenkommend, wenn man sie in ihrer Sprache anspricht. Sie bemühen sich, langsam und verständlich zu reden. Ein Wörterbuch hilft auch sehr dabei. Wenn es dann trotzdem nicht funktionierte, haben wir schon oft erlebt, dass sie mit dem eigenen Fahrzeug uns den Weg zu unserem Ziel gezeigt haben. Also wir können nur von freundlichen und hilfsbereiten Menschen in Frankreich berichten.

Wir haben in unseren 8 Quartieren die unterschiedlichsten Zimmereinrichtungen und Haustypen vorgefunden. 7 von 8 waren absolut sauber und gemütlich eingerichtet. Meist gab es neben dem Bett auch 2 Stühle oder 2 Sessel, einen Tisch und einen Kleiderschrank. In den meisten Quartieren gab es einen großen Aufenthaltstraum mit Fernseher, Büchern, Zeitschriften und Spielen. Dort, wo kein Abendessen angeboten wurde, gab es eine Küche, in der man sich sogar etwas kochen und Speisen im Kühlschrank lagern konnte. Das Frühstück war immer reichlich und meist auch abwechslungsreich, wenn man mehrere Tage dort wohnte. Neben Baguette, Croissant, Butter, Konfitüre gab es häufig Früchtebrot oder Kuchen und teilweise Crepes. Die Gastgeber waren immer freundlich und hilfsbereit, auch wenn es wie bei uns Probleme mit der Autobatterie gab. Die sanitären Anlagen waren fast immer besser als in Hotels.

Die Qualität von "chambre d'hôte“ wird regelmäßig überwacht und klassifiziert. Wir haben im Schnitt 35 – 40 € pro Zimmer und Frühstück bezahlt.
Das Abendmenü kostete zwischen 10 und 18 € pro Person. Dafür bekamen wir 4 Gänge (Vorspeise, Hauptgang, Käseteller, Dessert), Wasser und Rotwein/Cidre. Das Essen war immer sehr schmackhaft, reichlich und richtete sich nach der jeweiligen Region. So gab es im Norden der Bretagne besonders viel Gemüse und Salate. Im Süden der Bretagne bekamen wir viel Fisch, Austern und Muscheln. In der Normandie war der Käse besonders lecker.

Ein umfassendes Zimmerverzeichnis bietet das jährlich erscheinende Buch "Chambres et tables d'hotes / Gites de France" – es soll in jeder guten Buchhandlung zu haben sein.
Wer in diesem Reiseführer Gästezimmer anbieten will, muss eine Reihe von Vorgaben erfüllen. Erlaubt sind nur sechs Zimmer und es muss für Gäste und Gastgeber das gleiche Menüs serviert. Viele der Gastgeber arbeiten zwölf Stunden am Tag, um das Frühstück zu bereiten, Anrufe zu beantworten, Reklamationen entgegenzunehmen, waschen, bügeln, kochen - und abends die Gäste zu unterhalten.
Wir haben die Zimmer durch das Internet gefunden, wobei wir uns helfen ließen.

Sollten wir wieder einen Urlaub in Frankreich planen, dann würden wir immer wieder nach "chambre d'hôte“ suchen.
...
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Kommentare
mausi4
mausi4, 15.12.2005
lg
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Yeti2

Frankreich - Geschichte und Wein

ein Testbericht von 2011-07-30 03:36:01 vom 30.07.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Wundervoll...
Nachteile/Kritik: kein
Ich streite mich regelmäßig mit meinen Kollegen ob die Art von Kurzurlauben die ich mit meinem Mann öfter mache, wirklich als Urlaub zählen oder nicht. Ich finde ja, denn wenn man nur kurz in einem anderen Land ist und sich für die wichtigsten Sehenswürdigketen entscheidet, sich vielleicht noch ein Paar der Orte rundherum ansieht, dann bekommt man auch einen sehr intensiven Eindruck von den Ländern.

Diesmal ging es für vier Tage nach Frankreich. Der Praxis halber und weil wir von dort aus am besten überall hin kommen hatten wir uns für Paris entschieden. Ich finde es meistens sehr nützlich in den Landeshauptstädten in einem Hotel unter zu kommen, denn von Dort kommt man problemlos in alle anderen Städte. Die Reise mit Flug uns Hotelunterkunft in der Villa Mazarin kostete uns pro Person 597 €, kling viel aber für die Verhältnisse in Frankreich völlig nomal. Dann muss ich eben wieder ein Paar große Bilder verkaufen. =)

Das Hotel befindet sich in einem wunderschönen alten Jugendstilhaus, es ist von Oben bis Unten sehr hell und freundlich eingerichtet und ich finde das Personal sehr nett. Die Zimmer sind auch freundlich eingerichtet. Sie haben ein eigenes Badezimmer mit Dusche und Badewanne, einen kleinen Kühlschrank, einen Fernsehe mit DVD- Player und einen kleinen Tisch. Durch die großen Fenster fällt viel Licht. Wie das meistens ist verbringt man den ersten Tag mit der Anreise, dem Auspacken der Koffer und dem beziehen des Zimmers. Hinterher machen wir oft noch einen kleinen Spaziergang und gehen irgendwo essen. Diesmal im Hotelrestaurant, welches mit seinem schönen überdachten Innenhof in welchem auch das Frühstück serviert wird ein echter Geheimtipp ist. Und für etwas über 20€ pro Person fürs Essen auch recht Günstig.

Louvre

Wenn ich schon einmal in Paris bin dann muss ich wie es sich für einen Künstler gehört auch den Louvre besuchen. Dieses wohl bekanntesten Museum der Welt liegt mitten in Paris im ehemaligen französischen Königspalast. Mit der gläsernen Pyramide auf dem großen Vorhof ein imposanter Anblick. Allerdings sollte man wegen des großen Besucherandrangs möglichst zeitig dort sein. Für 15 € Eintritt (ja wirklich etwas viel Geld) bekommt man die Möglichkeit sich den Spielort von Dan Browns Sakrileg einmal selbst an zu sehen. Man kann hier auch für 27 € an einer Führung teilnehmen, aber ich finde Kunstwerke selbst zu entdecken macht wesentlich mehr Spaß.
Der Louvre ist das Drittgröße Museum der Welt, was sich natürlich bemerkbar macht. Hier kann man unter Da Vinci, Rubens und Bosch, oder Skulpturen aus jedem Teil der Weltgeschichte wirklich den ganzen Tag verbringen. Durch den bedrückend ernsten Rubens-Saal oder die ägyptische Krypta wandern, oder wie Millionen Menschen vorher über das Lächeln der Mona Lisa grübeln. Ich glaube ja Da Vinci hat ihr etwas unanständiges gesagt und sie musste deshalb so schmunzeln. Die Sammlung ist unfassbar groß und facettenreich und selbst nach fast 7 Stunden habe ich das Gefühl ich habe noch nicht alles gesehen.
An diesem Abend tun mir wirklich meine Füße weh.

Lyon

“Ich weiß nicht, ich habe schon so viel von dieser Stadt gelesen und so oft ihren Namen gehört, komm lass uns nach Lyon fahren!” So in etwa fing der zweite Tag im Hotel an. Gesagt getan, mit dem Zug ging es von Paris nach Lyon, eine Stadt im Süden Frankreichs. Hier besichtigen wir die unglaublich große Basilica de Notre Dame, und die Cathedrale St.- Jean. Mit ihren gigantischen bunten Fenstern. Spielt hier nicht die Geschichte von Quasimodo? Wir wandern durch ein altes römisches Theater und trinken Kaffee auf dem Markt wo das wunderschöne Rathaus von Lyon steht. Aber wir sind eindeutig nicht die einzigen die sich diese Stadt für einen Ausflug auserkoren haben, wenn man die Touristenmengen hier Bedenkt.


Nun, der letzt Tag steht dann wieder ganz im Zeichen der Abreise. Aber wie ich gehofft hatte, habe ich einen kleinen Eindruck von Frankreich erhaschen können, den ich vielleicht einmal bei einer längeren Reise vertiefen werde. Mir scheint überall in diesem wunderschönen Land klingt ein wenig Geschichte nach, man ist umgeben von wichtigen Ereignissen der Weltgeschichte und weiß gar nicht was man sich zuerst ansehen soll. Immerhin möchte man ja ach noch Zeit haben einen guten Französischen Wein zu trinken. =)

Also Urlaubsland kann ich Frankreich auf jeden fall empfehlen. Ich fliege wieder hin!

.
...
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Kommentare
furthy
furthy, 30.07.2011
Schönes Wochenende :-
oskermit
oskermit, 30.07.2011
SEHR HILFREICH!!!
...über einen Gegenbesuch würd ich mich freuen! Schönes WE!!!
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König der Provence

ein Testbericht von 2007-11-14 21:22:21 vom 14.11.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Das muß man erlebt haben....
Nachteile/Kritik: Da fällt mir nichts ein, vielleicht der starke Wind dort oben.
Als wir das erste Mal in Frankreich in Pont Saint Esprit Urlaub machten, fiel uns sofort dieser kegelförmige Berg auf, den man in weiter Ferne sah. Er stand dort ganz allein auf weiter Flur.
Es war der Mont Ventoux, der "heilige Berg" der Provence, ein letzter Alpenausläufer.
Man nennt ihn aber auch zu recht den Windigen Berg.
Dieser 1912 m hohe Berg wurde am 26. April 1936 erstmals von dem Dichter Francesco bestiegen.

Dies wollte ich allerdings nicht tun, aber rauf wollte schon. Zum Glück führen zwei Straßen zum Gipfel. Die erste Strasse führt von Sault noch oben, die andere von Malaucène.
Gesagt getan fuhren wir in Richtung Malaucène, das lag nur etwa 55km von unserem Ferienhaus entfernt.
Den Berg hatten wir während der ganzen Zeit im Blickfeld. Er wirkte wahrlich gigantisch.
Von weitem sah es aus, als läge auf dem Gipfel Schnee, doch wir hatten Mitte August.
Je näher wir kamen, um so klarer wurde mir, dass es wohl doch kein Schnee war. Er war einfach nur kahl und deswegen erschien er so weiß.

Am Fuße des Mont Ventoux angekommen, stellten wir fest ,das hier die typisch mediterrane Vegetation mit Obstplantagen und Weinbergen zu finden war. Es wuchs einfach alles, was man sich vorstellen kann.
Je höher wir fuhren, desto weniger Pflanzen wurden es. Aber dennoch war diese Pflanzenvielfalt schon erstaunlich.
Um diese Pflanzenvielfalt langfristig zu sichern, hat die UNESCO den Mont Ventoux 1990 zum Naturschutzgebiet erklärt.
Doch plötzlich war die Vegetation wie abgeschnitten. Nun sah man nun nur noch Pflanzen, die eigentlich nur im subpolaren Klima wachsen.

Wir hatten es fast geschafft, der Gipfel war in Reichweite. Man konnte die zahlreichen Sendestationen mit ihren Antennen sehen. Uns war es gelungen, trotz all den Radfahrern, für die der Berg ist eine besondere Attraktion und Herausforderung ist und die in Scharen den Gipfel erklimmen, ohne Probleme den Gipfel zu erreichen.

Die Tour de France führt häufig auf diesen Berg, 1951 stand der Mont Ventoux erstmals bei der Tor de France auf dem Streckenplan. Bis heute wurde er 13 Mal erklommen zuletzt 2000 und 2002. Er hat sich zu einem der legendärsten Gipfel der Tour entwickelt. Der Berg ist wegen seiner starken Steigung und der kahlen Kuppe aber besonders gefürchtet. Einige Radfahrer verloren dort sogar ihr Leben.
Auch der englische Radprofi Tom Simpson brach am 13. Juli 1967 kurz vor dem Gipfel erschöpft zusammen und verstarb noch an der Unglücksstelle.

Endlich befanden auch wir uns auf dem 1912 m hohen Berg, von dem man bei sehr gutem Wetter gleichzeitig das Mittelmeer und die höchsten Gipfel der Alpen und der Pyrenäen sehen kann.
Es war ein toller Ausblick und um das Ganze noch abzurunden, stiegen wir natürlich auch auf die Aussichtsplattform. Hier wurde mir klar, warum der Berg auch der windige Berg genannt wird.
Ich hatte Mühe, dort stehen zu bleiben. Es war so stürmisch und eisig kalt. Die Temperatur war um 10 Grad niedriger als am Fuße des Berges. Eine schöne Abkühlung, aber lange verweilte ich dort oben nicht. Aber den Ausblick muss man gesehen haben.

Um sich auch später an den Berg erinnern zu können, kann man dort oben auch ein paar Souvenirs kaufen, was ich natürlich auch tat .
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
sindimindi
sindimindi, 14.11.2007
sh
waltraud.d
waltraud.d, 14.11.2007
sehr hilfreich
miko1960
miko1960, 21.01.2009
Guten Morgen! Ein sehr gelungener Bericht. Vlg, Michael
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BergAussicht vom Aussichtsturm
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Mondlicht1957

Hier oben kann ich fliegen lernen

ein Testbericht von 2007-11-03 10:22:57 vom 03.11.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Ein Erlebnis der besonderen Art in Frankreich...
Nachteile/Kritik: Shit kalt da oben aber dennoch auszuhalten :O)
Im Sommer 2005 verbrachte ich zum ersten Mal in meinem Leben 14 wunderschöne Tage in Südfrankreich, genau gesagt in Pont Saint Esprit. Dazu könnt ihr meinen Einzelbericht lesen.


Schon auf der Fahrt zum Urlaubsziel konnten wir diesen Riesen Mont Ventoux, den "König der Provence sehen und da war klar, dass wir auch einen Tag nutzen würden, diesen Berg mal zu besteigen. Na gut bestiegen haben wir ihn dann doch nicht, eher befahren., den



.•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•..
.•:*¨ ¨*:•..•:*¨ ¨*:•. MONT VENTOUX. •:*¨ ¨*:•..•:*¨ ¨*:•.
.•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•.




---------------------------------------- ------------------------- ----
.•:*¨ ¨*:•. Etwas allgemeines über den Berg .•:*¨ ¨*:•.
------------------------------------------------ ----------------------

Von Bekannten erfuhren wir, dass dieser Berg auch der Heilige Berg der Provence genannt, zu den Alpen zugehörig, auch das Schicksal einiger Radrennfahrer besiegelte. Unter anderem verstarb Tom Simpson, ein englischer Radfahrer, am 13. Juli 1967 bei einer Tour auf dem Berg.

Der Mont Ventoux ragt mit seinen 1912 m weit über alle anderen Berge hinaus.
Die Erstbesteiger waren wir natürlich nicht, das war laut Aufzeichnung ein Dichter namens Francesco im Jahre 1936.
Der Berg wurde übrigens auch mehrmals auf den Streckenplan der Tour de France gesetzt, was ich nun, nachdem ich selbst dort war, für puren Wahnsinn halte, und nun erst mal begreife, was diese Radfahrer so geleistet haben. Ich glaube 2002 ging die Strecke auch noch mal dort hinauf. Vor allem hab ich feststellen müssen, dass die Steigung des Berges enorm ist, ich würde da keine 10 m weit kommen mit dem Rad. Die durchschnittliche Steigung beträgt 7,6 % und die maximale Steigung 13 %.



---------------------------------------- ---------------
.•: *¨ ¨*:•. Unsere Tour nach oben .•:*¨ ¨*:•.
------------------------------------------------ -------
Nachdem ich mich nun etwas schlau gemacht hatte, was diesen Riesen betrifft, wollte ich ihn natürlich auch in Natura sehen und wie gesagt auch den Gipfel erklimmen.

Aus Malaucene kommend führt die Straße von dem kleinen Örtchen Sault rauf auf die Bergstraße, die sich bis auf die Spitze nach oben schlängelt. Ständig überholten wir schwer schniefende Radfahrer, die das gleiche Ziel im Auge hatten wie wir. Entspannter sahen schon die Fahrer aus, die fröhlich rollend nach unten sausten.
Einige Male pausierten wir auf der Strecke, um die Landschaft zu genießen und den wundervollen Ausblick. Da wir in Pont Saint Esprit bei 35 Grad losgefahren sind hatte ich natürlich ein leicht luftiges Kleidchen an, was sich bald als Fehlentscheidung herausstellte. Denn bei einer Pause auf halber Strecke schon merkte ich, dass die Temperatur mächtig gefallen war. Und wenn man nach oben blickte hatte man den Eindruck auf dem Gipfel läge Schnee, oje, dachte ich nur, da werden wir wohl nicht aussteigen können aus dem klimatisierten Auto. Aber egal, wir fuhren weiter.

Die Auffahrt verlief, abgesehen von recht viel Verkehr, rauf und runter, Radfahrer, die ständig an einem vorbeisausten und uns zwangen, recht langsam zu fahren, sehr angenehm. Ich kann nicht mehr genau sagen, wie lange wir brauchten um endlich oben auf dem Gipfel anzukommen, aber über eine Stunde waren wir unterwegs, da bin ich sicher. Aber bei einem so tollen Ausblick lässt man sich gern Zeit.
Die Vegetation, die wir noch unten am Fuße des Berges vorfanden, Weinberge, Lavendel, Obstplantagen und Oleander wurden, je näher wir dem Gipfel kamen immer dürftiger.
Irgendwie war das schon seltsam, Runde um Runde, die Antennen des Gipfels immer im Visier - die mich übrigens irgendwie an den einen Film über Käpten Nemo erinnerten, der seine Antennenkugeln ausfuhr um sich vor nähernden Menschen zu schützen (vielleicht kennt den Film ja noch jemand) - lies die Vegetation zu wünschen übrig. Alles wurde immer kahler, vereinzelt standen noch ein paar seltsame Büsche und Pflanzen herum, auf einem völlig trocken aussehendem Boden und Geröll.

Nun wusste ich auch, dass es kein Schnee war, was ich vom Fuße des Berges sah.
Die vereinzelten, seltsamen Pflanzen, die man noch sah, teilweise eben wie kleine Büsche aussehend, wachsen normalerweise nur in einem subpolaren Klima nun wusste ich schon ungefähr, was mich erwarten würde, wenn ich oben auf dem Gipfel aus dem Auto steige.



------------------------------------------ -------
.•:*¨ ¨*:•. Oben angekommen.•:*¨ ¨*:•.
------------------------------------------------ -

Nun waren wir oben, und das erste, was mir auffiel war, die Leute, bis auf die gut durchtrainierten Radfahrer, liefen in dicken Jacken herum und mit Mützen auf dem Kopf,
na prima , dachte ich, na dann zeig mal, was du drauf hast, wir werden ja sehen, wie abgehärtet du bist.
1912 m hoch, Wahnsinn, kaum, dass wir die Autotür öffneten spürte ich schon einen stürmischen beißenden Wind um meine Nase fegen. Ich glaub, hier oben lerne ich Fliegen, war mein nächster Gedanke. Aber was solls, raus aus dem Auto und zittern, nun wollte ich auch noch die letzten Meter des Gipfels besteigen. Die führten hoch zur Plattform, wo die großen Antennen stehen, die wir schon von unten sahen. Diese Sendestationen strecken sich gen Himmel, so als wäre ihnen der Berg nicht selbst schon hoch genug, auf dem sie stehen.


Wir hatten sicht ganz so tolles Wetter an dem Tag erwischt, um einen perfekten Ausblick rundherum genießen zu können. Man kann von dem Berg bis zum Mittelmeer sehen und zu den Pyrenäen. Auf der Plattform klammerten wir uns alle aneinander, um überhaupt stehen zu können, der Wind trieb uns voran, echt krass.
Ich blickte mich kurz um, wir drehten einen kleinen Film zur Erinnerung, ich sammelte schnell noch einen Stein auf (ist immer irgendwie ein richtig originales Erinnerungsstüclk) aus der Geröllwüste, wie man es bezeichnen könnte, und schwupp waren wir auch schon wieder runter von der Plattform. Spaß hatten wir auf alle Fälle eine Menge.
Außerdem brauchte ich mal wieder eine kleine Aufwärmung, denn ca. 10 Grad (wie gesagt am Fuße des Berges 35 Grad) war mir in meinem Sommerkleidchen dann doch schon auf die Dauer etwas zu kalt. Und die Luft blieb mir auch langsam weg, es war echt schwierig normal zu atmen.

Wie üblich, gibt es auch auf dem Berg einen Souvenirladen. Also nix wie rein. Da wars auch schön warm drin. Ich schaute mich um und fand dann auch noch ein kleines Andenken, ein Weinkörbchen. Ich hatte so meine Mühe beim bezahlen, leider sprach mal wieder keiner meine Sprache (und ich nicht ihre) und auch auf Englisch reagierten sie nicht. Ein Zettel half dann weiter. An Gastronomie kann ich mich seltsamerweise nicht erinnern, somit kann ich dazu nix sagen.
Gut durchgefroren stiegen wir wieder ins Auto und hielten auf der Fahrt nach unten noch einige Male an, um wiederholt diesen phantastischen Ausblick genießen zu können. Picknickplätze laden dazu ein.



-----------------------------
.•:*¨ ¨*:•. Fazit.•:*¨ ¨*:•.
-----------------------------

Es war ein Erlebnis der besonderen Art, mal ganz da oben, dem Himmel so nah, gewesen zu sein, wenn ich heute einen Bericht im TV über den Berg und die Umgebung sehe bin ich jedes Mal wieder total fasziniert, auch davon, dass ich selbst schon mal auf dem Gipfel des Mont Ventoux gewesen bin.
In Gedanken stelle ich mir immer vor, wie doch ein Blick auf einen Sonnenauf- oder Untergang von diesem Berg wäre, ich denke ein überdimensionales Erlebnis. Leider werde ich so schnell nicht wieder die Gelegenheit haben, diesen Berg live zu sehen und zu besteigen(fahren). Aber ich empfehle jedem, der auch nur in der Nähe ist, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen. Den Web-Tip, den ich beistelle, solltet ihr Euch erst mal nicht entgehen lassen, ihr findet einen kurzen auch bildlichen Überblick über den Berg vor

Bedauerlicherweise kann ich Euch keine Fotos mit einstellen, da wir nur ein Video gedreht haben und ich hab kein Programm, um die Bilder da raus zuschneiden, aber ich gebe euch einen Link an, über den ihr Euch bestens informieren könnt in Wort und Bild über den König der Provence.



.•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•.
http://www.montivagus.de/fpven.html
.•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•.




Sollte sich jemand mehr für diese Gegend interessieren, ich werde bald mehr darüber berichten, habt Geduld.

Euer Mondlicht für Ciao, TRIVAGO Juli 2007
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Düsseldorf

### EIN KNACKIGER URLAUB IN FRANKREICH MIT GUTEM WEIN ###

ein Testbericht von 2005-06-21 00:49:32 vom 21.06.2005
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!


In meiner Berichtreihe über diverse Urlaubsländer geht es nun um ein weiteres Land, das wohl viele von euch kennen werden und auch viele von euch werden dort schon im Urlaub gewesen sein.

Heute möchte ich euch einmal etwas über das Land der Franzosen berichten, nämlich über Frankreich, unseren direkten Nachbarn zu dem man gar nicht mal so sehr weit fahren muss.


Wie oft war ich da?


Ich selber war bereits zwei Mal in Frankreich im Urlaub, wobei ich einmal in der Bretagne und einmal in der Normandie war. Beide Urlaube waren ziemlich schön und geprägt von Natur und der Nordsee, so dass ich überwiegend darüber schreiben werde.


Preise:


Von den Preisen kann man in Frankreich eigentlich so ziemlich alles bekommen, was man sucht. Es gibt eine Menge an teuren Häusern und Unterkünften, es gibt allerdings auch billigere Häuser und die befinden sich vor allem auch im Norden Frankreich oder in den kleinen Provinzen im Landesinneren.

Die Preise für Lebensmittel sind teilweise noch günstiger, als es in Deutschland der Fall ist und sehr oft sieht man am Straßenrand kleine Läden von Bauern, die dort Produkte von ihrem eigenen Anbau verkaufen und sehr freundlich sind.


Lebensstandard:


Besonders im Norden Frankreichs ist der Lebensstandard natürlich nicht so hoch wie es hier bei uns in einer Großstadt wie zum Beispiel Düsseldorf oder in einem Dorf wie Köln der Fall ist aber sonst geht es den Franzosen nicht sehr schlecht.

Das Land ist überwiegend durch Landwirtschaft und Felder geprägt, während es aber auch mehrere größere Bereiche gibt, die mit großen Städten bebaut sind.


Küche:


Die Küche in Frankreich ist extrem lecker und wird von mir auf jeden Fall empfohlen. Man kann hier sehr gut essen gehen und bekommt natürlich auch schnell einen leckeren Wein empfohlen.

Das Essen reicht vom teuersten überhaupt bis hin zum kleinen Imbiss. Ich würde aber auf jeden Fall einmal empfehlen ein Restaurante aufzusuchen.



Mit freundlichen Grüßen

Euer Düsseldorf
...
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Kommentare
Leela
Leela, 23.11.2006
sh :o
Suomi3
Suomi3, 19.06.2005
ich hasse frankreich, aber trotzdem netter bericht...lg suomi
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