Die Schwangerschaft mit meinem Sohn Dennis (geb. 02.06.2002) verlief von Anfang an problematisch. Vom ersten Tag an hatte ich dieses fürchterliche Schwangerschaftserbrechen, etwa im 4. Monat musste ich sogar fast ins Krankenhaus, weil die Ärztin dachte, dass ich zu wenig Flüssigkeit an das Kind weitergeben kann bzw. selbst zu wenig zum Leben zu mir nehme.
Diesem Problem konnte ich noch einmal aus dem Weg gehen, indem ich mich zwang, am Tag zwei Liter zu trinken und mir das kaufte, was ich am liebsten mochte: Babyapfelsaft und ähnliche Fruchtsäfte für Säuglinge.
Auch war ich von Anfang an ständig müde und abgeschlagen. Wenn ich überhaupt zur Arbeit gehen konnte, kam ich nachmittags total fertig heim und konnte mich nur noch hinlegen.
Die Hausarbeit blieb größtenteils für meinen Freund liegen, da ich einfach nicht fähig dazu war, irgendetwas zu machen.
Nach 33 Wochen wurde mir plötzlich besser.
Ich hatte Urlaub und lag den ganzen Tag faul zu Hause rum. Ich begann, mal wieder aufzuräumen, ein bischen spazieren zu gehen, was man ja in der Schwangerschaft sehr oft tun sollte...es gibt nichts besseres als frische Luft, und besuchte meine Arbeitskolleginnen, da direkt im Anschluss an den Urlaub auch mein Mutterschutz begann und ich meine Kolleginnen ja nicht mehr gesehen hätte.
Alles in Allem: ich war glücklich, freute mich auf mein Kind, hatte keinerlei Beschwerden.
Gegen Ende der 33. SSW (Schwangerschaftswoche) ging es mir immer noch genauso gut und ich beschloss, mal wieder meine Kolleginnen zu besuchen und zum Frieseur zu gehen, was ich auch tat, wieder daheim angekommen telefonierte ich noch mit der Schwiegermutter, setzte mich an den PC...
dann musste ich zur Toilette, lief wieder zurück in Richtung PC und da passierte es:
Fruchtwasserabgang.
Ich war alleine zu Hause, hatte nicht die geringste Ahnung was ich tun sollte. Die Hebamme, die den geburtsvorbereitenden Kurs durchführte, hatte nur erwähnt, dass man liegend ins Krankenhaus gefahren werden soll, aber hatte ich wirklich einen Blasensprung? - oder war es, weil ich auf Toilette etwas hastig aufgesprungen war und ich war noch nicht ganz fertig? - nein, eine lächerliche Frage..das WAR FRUCHTWASSER.
Ich rief panisch meinen Freund auf Arbeit an, der mich sofort ins Krankenhaus brachte - liegend natürlich.
Das war aber eigentlich gar nicht nötig, die Frauen, die mit Blasensprung ins Krankenhaus kommen, sollen zuerst einmal sitzend in der Notaufnahme warten und werden dann auch sitzend weitertransportiert - warum weiß ich leider auch nicht, da im Sitzen das Fruchtwasser genauso wegläuft wie im Stehen. Auch hätte ich nicht sofort im Krankenhaus ankommen müssen, wer noch keine Wehen hat, kann ganz in Ruhe (aber natürlich umgehend) ins Krankenhaus fahren.
Ich wurde also durchgecheckt und man stellte den Blasensprung in der 33. SSW fest. Ich musste mich sofort nach den Tests (bei denen ich nur den allernötigsten Weg laufen durfte) hinlegen und durfte nur zum Toilettengang aufstehen....
Aber große Sorgen machte ich mir eigentlich nicht...ich wusste ja auch gar nicht, was ein Blasensprung bedeutet oder was dadurch passieren kann. Meine einzige Sorge war: Was passiert, wenn das Kind jetzt zur Welt kommt? - Kann es überleben?
Man legte mich an
einen wehenhemmenden Tropf und sagte mir, dass das Kind möglichst nicht vor der 34. SSW zur Welt kommen solle, da die Lungenreife noch nicht gegeben sei. Man gab mir an jenem Donnerstag und dem darauffolgenden Freitag jeweils eine Spritze, damit sich die Lungenreife meines Kindes verbessern sollte.
Samstags sollte das wehenhemmende Mittel langsam abgesetzt werden, da am nächsten Tag die 34. SSW beginnen würde und das Mittel dann das Kind nicht mehr zurückhalten sollte. Der Grund dafür ist, dass, umso länger ein Kind künstlich im Mutterleib festgehalten wird, desto schlechter lebt es darin. Ab einem gewissen Zeitpunkt, den die Ärzte von Tag zu Tag entscheiden, ist es also besser, das Kind zur Welt kommen zu lassen, da es draußen besser versorgt werden kann als von der Mutter.
Außerdem war noch nicht abzusehen, dass direkt nach Absetzen des Medikamentes das Kind zur Welt kommt. Es ist genauso gut möglich, dass das Kind dann nicht mehr will und keine Wehen oder erst spät die Wehen kommen.
Nun gut, die Nadel rutschte Samstags vormittags beim Verbandswechsel raus und man ließ deshalb das wehenhemmende Mittel schon ab diesem Zeitpunkt weg.
Der Kleine ließ sich auch nicht viel Zeit und machte sich Samstag abends bemerkbar, um dann Sonntag früh gegen 8.00 Uhr ganz ohne Mittelchen und Nachhilfe auf die Welt zu glitschen.
Und selbst zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, was bei einer Frühgeburt so alles schiefgehen kann... Gott sei Dank sage ich nur. Ich konnte mein Glück mit meinem Baby so richtig genießen.
Und wenn Du eine Frühgeburt vorausgesagt bekommen hast oder mit einem Blasensprung ins Krankenhaus kommst oder Dich einfach nur dafür interessierst "Was wäre wenn", dann kann ich Dir nur raten: Frage nicht, lass es Dir nicht sagen, Sei optimistisch, bekomme Dein Kind und wenn etwas passieren kann bei Dir, dann erfährst Du es noch früh genug...
Niemand kann eine Vorsorge treffen und kein Arzt der Welt weiß, warum Frühgeborene zu früh kommen, egal auf welchem Weg.
Wenn man sich allerdings Sorgen macht und unruhig ist, dann kann dies die Geburt noch wesentlich verschlimmern und das Risiko verschärfen.
Nur so viel: Bei Frühgeborenen ab der 34. SSW braucht man sich heutzutage kaum noch Sorgen zu machen, weil die Ärzte fast alle Kinder ohne Probleme durchbekommen. Mein Sohn musste sogar noch nicht einmal mehr auf die Intensivstation, weil er bei der Geburt so fit war und die Lungen voll ausgeprägt und funktionsfähig waren.
Kinder sind heutzutage in frühesten Stadien schon lebensfähig und von den Ärzten meistens gut versorgt.
Auch Babys vor der 34. SSW können (notfalls mit Beatmung) sehr gut leben, da die Lunge nun einmal das letzte ist, was bei dem Baby funktioniert.
Lass Dich auch nicht verrückt machen von dem Geprappel Älterer. Viele erzählen noch aus ihrer Zeit, dass Babys mit der 32. SSW zum Beispiel auf jeden Fall sterben, weil sie nicht gerettet werden können oder sonstigen Unfug. Die Medizin ist heute viel viel weiter als noch vor 20 - 30 Jahren. Was heutzutage möglich ist, daran war damals noch nicht einmal zu denken.
Ich hoffe, ich konnte Allen, die es interessiert oder sogar betrifft Mut machen und habe ein positives Beispiel geliefert, dass nicht alles unvorhergesehene schlecht sein muss.
Mein Sohn ist jetzt übrigens 3 Monate alt und genauso fit wie ein "normal geborenes" Kind seines Alters.
...
Ich war in der 12.SSW mit Blutungen im Krankenhaus, es bestand die Gefahr einer Fehlgeburt. 1 Wochen liegen und zum Glück war alles wieder gut.
Ich genoss die Zeit sehr, fand es total toll, schwanger zu sein. Hatte kaum Bauch, was ich aber schade fand! Hätte so gern mein Babybäuchlein gezeigt.
Dann, der 15.2.2000, ich bin wie immer aufgestanden, hatte eigentlich um 8h einen Termin.
Geh in die Küche, da machte es so komisch "plopp", weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll. Und hatte ein komisches, feuchtes Gefühl.
Super, mein 1. Gedanke, oh nein, keine Blutungen!!
Aber als ich nachsah, war da nur klare Flüssigkeit.
Mir wurde mumligt, war ja grad erst SWW 29+3.
Meine Ärztin angerufen, ich sollte sofort kommen.
Tja, vorzeitiger Blasensprung, mein Kind hatte sich auch noch nicht gedreht, mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus.
Zwischendurch kamen und gingen leichte Wehen.
Bekam im KH sofort einen Zugang und wehenhemmende Mittel. Es gab die Lungenreifespritze für mein Baby
(die Lunge ist zu dieser Zeit noch nicht entfaltet, diese Spritze hilft dabei, gibt es innerhalb von 24 Stunden 2 mal nd je länger das Baby danach drin bleibt, umso größer die Chance, daß es wirkt und das Baby gut atmen kann, wenn es kommt)
Nachts wurde ich auf ein Zimmer geschoben, es wurde Platz gebraucht.
Am 17.2.00, etwa 2 Stunden, nachdem die “Mindestdrinbleibzeit” nach der Spritze vorbei war, bekam ich fürchterliche Schmerzen, konnte sie nicht wirklich einordnen, ich kam anÌs CTG (wo die Herztöne des Baby und die Wehentätigkeit gemessen werden), es waren Wehen, der Oberarzt kam, untersuchte mich und sagte: Da guckt schon der Fuß raus, sofort in den OP! Notkaiserschnitt.
Mein Gott, hatte ich ANGST!!!
Keine Leute frei, es gab grad schon 3 Kaiserschnitte mit Frühchen, ich war doch ziemlich fertig.
Zum Glück war meine Mama da, sonst wäre ich sicher Amok gelaufen.
Ich bekam dann eine Vollnarkose, weil alles sehr schnell gehen mußte und um 15.54h war meine Tochter da.
Sie wurde gleich auf die Kinderintensiv gebracht, leider ins andere Krankenhaus (mein Arbeitgeber), so konnte ich sie gar nicht sehen.
Erst nach 2 Tagen war ich soweit, hinzufahren.
**Mein Baby**
Samira, geboren 10 Wochen zu früh, hatte 1150g und 36 cm.
Wie sie da so lag im Inkubator, verkabelt, da ich selber auf Intensivstation arbeite, eigentlich nichts Neues, aber mein Baby da so zu sehen, am Monitor angeschlossen, Puls, Blutdruck, Atmung, alles überwacht. Sie was so winzig klein, aber Gott sei Dank ohne Beatmung.
Mein tapferes Mädchen hatte sofort spontan geatmet und so gut, dass sie es alleine schaffte!
Laut Personal war soweit alles ok, sie hatte leichte Gelbsucht, was bei Babys nicht selten ist, lag unter der Lampe, damit die Werte besser wurden.
Sie war dunkelbraun und überall hatte sie Härchen, war sofort schwer verliebt!
Von da an fuhr ich täglich von meinem KH zu ihr, wickelte, fütterte, kuschelte mit ihr.
Es sah alles gut aus.
**Die Infektionen**
Nach wenigen Tagen hatte sie eine Infektion und mußte Antibiotika bekommen( Streptokken B)
Wir wurden recht schnell in den "Nicht"Intensivbereich verlegt, sie kam in ein Wärmebettchen, alles sah prima aus.
Ich war nach der Entlassung aus dem KH jeden Tag von
morgens bis abends da, habe mein Kind komplett selber versorgt, es gab eine "Stillschwester" Monika, die sich auf das Stillen speziealisiert hatte und eine echte Hilfe war.
2. Infektion mit Strep.B ereilte uns nach ca. 2 Wochen, wieder Antibiose, wieder schnell besser.
Nach 4 Wochen war die Überlegung, ob sie nicht bald nach Hause könnte, sie nahm gut zu, alles war prima.
3 Tage, bevor es so weit war, war Samira sehr merkwürdig, ich mochte gar nicht weg, als ich abends, später als sonst, ging, sagte ich noch, sie sollen bitte gut aufpassen und wenn was ist, anrufen. Ich rief später noch mal an, alles war ok.
Habe aber schlecht geschlafen, um kurz nach 7h klingelte das Telefon, werde diese Sätze nie vergessen!
"Frau J. hier ist die 69, Ihre Tochter ist sehr krank, sie liegt wieder im Intensivbereich, wird (CPAP)beamtet, aber wir haben alles im Griff, keine Sorge! Nur bekommen wir sie noch nicht von der Beatmung ab."
(CPAP-Beatmung bedeutet, sie wurde nicht komplett, sondern nur unterstützt beatmet)
Ich hatte Panik alleine hinzugehen, bin zu meiner Mutter, die meinen knapp 1jährigen Neffen da hatte, meine Schwester anrief, sie solle kommen, wir müßten ins KH:
Ich war nur am Weinen, völlig am Ende.Meine Mama ganz ruhig und "der Fels in der Brandung".
Als wir ankamen lag mein kleiner Engel da, total aufgedunsen, ohne Schnorchel im Hals, sie hatte sie spontan selber extubiert(Beatmungsschlauch rausgezogen).
Ich war plötzlich ganz ruhig, aber als meine Mama(genau wie ich Krankenschwester) sie so sah, brach sie total zusammen und heulte.
Wieder Streptokken b, keiner wußte woher.
Sie hatte in der Nacht einfach aufgehört zu atmen, wäre sie nicht am Monitor gewesen, .....
Zu Hause hätte ich es doch gar nicht gemerkt, da wäre sie mir sicher gestorben!
Nun ging die Suche nach der Ursache los, als sie kamen und was von Sono des Schädels sagten, wurde mir schlecht!
Eine schwnagere Schwester dort fragte mich, wie es für mich, als Krankenschwester sei, besser oder schlechter.
Ich konnte nur sagen: Schlimmer!!! Man kennt die Hintergründe ganz anders und macht sich die totalen Horrorvorstellungen was sein könnte!
Sono vom Kopf...ist was im Gehirn???Was bedeutet das, wenn ja....ich war völlig fertig!!! Aß nichts mehr, nahm zu meinen 8kg der Schwangerschaft in wenigenTtagen noch 4 weitere kg ab.
Sie fanden nichts, nirgendwo!
Schlechte Venen, immer gab es Probleme mit Zugängen, als der ZVK (ein zentraler Venenkatheter, bis kurz vorÌs Herz) gelegt wurde, blieb Mama da, ich rannte gaaanz weit weg.
Die Ärtze und Schwestern waren alle sehr lieb und haben wirklich mitgelitten!
Nach 2 Wochen i.v. Antibiose wurde Samira auf Penicillinsaft umgestellt. Kein Risiko mehr eingehen!!
2 Wochen mußten wir dann noch mit dem Saft zur Beobachtung da bleiben.
Alles war ok.
Dann sagten sie, wir könnten bald gehen.
PANIK!!!
Was, wenn zu hause wieder was passiert?
Monitor? Nein, dafür bestehe bei uns kein Bedarf!
Ich hatte Angst, Panik, war am Ende, obwohl ich mich riesig freute, mein Baby nach 10 Wochen endlich mitnehmen zu dürfen.
**Zu Hause**
Am 25.4.00 war es soweit .Ich sollte sie mitnehmen dürfen...aber leider war ein Blutwert nicht ganz ok, bei jedem anderen Kind hätte keiner was dazu gesagt, aber bei der Vorgeschichte wollten sie lieber auf Nummer sicher gehen und behielten sie noch einen Tag da, nahmen noch andere Werte ab.
Alles ok, am 26.4. kam sie dann endlich nach Hause
Mit 42cm und knapp 2300g durfte ich sie mitnehmen.
Alle waren traurig, denn wir haben uns gut verstanden, aber glücklich, daß alles gut war.
Ich habe die ersten Nächte nicht geschlafen, döste immer nur vor mich hin, streckte hoch und dachte: Was ist jetzt? Und ein paar Sekunden später war Samira wach.
Monika meinte im KH zu mir, wir hätten eine starke Bindung, da ich ja am Tag der letzten Infektion gleich wußte, es stimmt was nicht.
Ich war immer kurz vor ihr hellwach, lauschte ständig, ob sie noch atmet.
Ich glaube, nach 2 Wochen wurde es besser ,nur mein Kind merkte, mit Mama ist was komisch.
Sie wollte Nachts ständig an die Brust, nuckelte aber nur, hielt mich echt auf Trab.
Bis meine Hebamme einschritt und mir ein paartolle Tips gab.
Nach wenigen Tagen war alles super und ich hatte das tollste Baby der Welt. Sie schlief schön, war ausgeglichen,....
Wir mußten aber noch Monate lang jeden Tag 3 Mal Penizillinsaft geben, weil die Ursache völlig unklar war!
**Beim Arzt**
Wir suchten natürlich den besten Kinderarzt in Hannover, der sich mit Eifer drauf stürzte und alles tat, was man tun kann.
Mein Kind entwickelte sich so super, dass er nicht mal einen Grund aus den Fingern saugen konnte, uns zur Krankengymnastik zu schicken, was er gern getan hätte.
**Entwicklung allgemein**
Sie war immer etwas klein und zierlich, aber entwickelte sich wirklich klasse. Wir mußte zu keiner zusätzlichen Therapie oder Ähnliches.
Anfangs hatte sie öfter mal Husten, sicher auch durch die Vorbelastung meines Asthmas, aber sonst nichts.
Mit 7 Monaten mußten wir wegen eines Harnwegsinfektes ins Krankenhaus, dort nahmen sie noch mal bestimmte Blutwerte ab und mir wurde gesagt, sie brauche das Penizillin nicht mehr nehmen.
**Heute**
Ist Samira 8 1/2 Jahre, ein fröhliches, liebes Mädchen, völlig gesund und man sieht gar nichts von ihrem schweren Start ins Leben, dafür bin ich unendlich dankbar!!
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ein Testbericht von Knuddel0812772006-07-23 13:46:40vom 23.07.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Die fürsorgliche Pflege meines Kindes...Nachteile/Kritik: -
Meine Schwangerschaft verlief die ersten vier Monate normal.Ich war zu der Zeit noch im meiner Ausbildung zur Altenpflegerin.Zur den Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen war ich regelmäßig.Ab der 29 Schwangerschaftswoche ging es mir von Tag zu Tag schlechter,ich hatte nur noch Kopfschmerzen und die Übelkeit ließ auch nicht nach.
Mein Frauenarzt sagte immer es sei normal in der Schwangerschaft.Es war meine erste und ich dachte naja,er ist Arzt er müsste es ja wissen.Das Ganze ging bis zur 33 Schwangerschaftswoche.Den Freitag war ich ja zuvor noch beim Arzt gewesen zur Kontrolle und er sagte es sei
alles in Ordnung es gäbe kein Grund mich schon vorzeitig ins Krankenhaus einzuweisen.Mir ging es immer schlechter,und den Samstag war es ganz schlimm.Diese schrecklichen Kopfschmerzen waren kaum noch auszuhalten.Ich habe dann den ganzen Samstag nur gelegen und habe geschlafen.
Bis dann Abends schon leichte Wehen eingesetzt haben und es mir sehr schlecht ging bin ich ins Krankenhaus gefahren.Dort stellte die diensthabende Hebamme sowie auch die diensthabende Ärztin fest das ich eine lebensbedrohliche Schwangerschafts -
vergiftung habe und sofort der Kleine per Notkaiserschnitt zur Welt kommen müsste.Mein Blutdruck hatte enorme Drücke angezeigt,sodas der Arzt schon gedacht hat ich und der Kleine würden ihm auf den Tisch bleiben.
So schnell konnte ich gar nicht gucken wie ich einen Zugang bekam und ich im Op war.Da dieses Krankenhaus keine Neontologische Abteilung hatte musste erst ein Notarztteam aus der nahgelegenden Kinderklinik aus Datteln kommen.Ich kann mich nur noch daran erinnern das der Narkosearzt bei mir eine PDA gemacht hat und als der Kleine auf der Welt war hat er kurz geschrien und ich durft ihn kurz sehen.
Dann muss wohl alles sehr schnell gegangen sein,er wurde sofort intubiert,kam sofort in den Inkubator und sind dann mit Blaulicht in die Kinderklinik Datteln gefahren,wo er sofort auf die Intensivstation kam.
Luca kam mit 1710 g zur Welt und war 37 cm gross.
Ich habe Tag und Nacht dafür gebetet das er überleben muss und das er stark genug ist für sein junges Leben zu kämpfen.Ich war so froh das er jeden Tag an dem er da lag größer und schwerer wurde.
Die ärztliche Fürsorge der behandelnden Ärzte der Kinderklinik Datteln war so Spitze das ich die Station der Frühchenintensiv nur loben kann.
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ein Testbericht von zwecke792006-06-27 21:14:32vom 27.06.2006Empfehlung: nein
Vorteile: es ist alles in Ordnung...Nachteile/Kritik: einiges
Da ich schon einiges über Spielsachen und Co. geschrieben habe, dachte ich es wäre einmal Zeit Euch den Auslöser für meine Berichte vorzustellen. Meine Tochter Jolina, die am 19.11.04 zur Welt kam.
Mein Mann und ich haben uns total gefreut, nachdem ich erfuhr das ich schwanger bin.
Die Schwangerschaft verlief leider schon nicht ganz unkompliziert. Die ersten Monate waren ok, mir war weder übel noch schwindelig oder sonst etwas. Aber im 5. Monat fing dann das unangenehme an. Ich wurde auf der Arbeit (Drogerie) an die Kasse verfrachtet weil ich ja kaum
noch etwas tragen konnte und auch sonst keine schweren arbeiten machen durfte. Kassieren ist aber überhaupt nicht mein Ding, schon gar nicht wenn die Leute dort nur Schlange stehen, sich beschweren, reklamieren usw., zusätzlich auch noch verlangt wird nebenbei Ware zu verräumen und ähnliches. Der pure Stress. Ich kam kaum dazu mal Pause zu machen und essen und trinken durfte man in der Gegenwart von Kunden sowieso nicht.
Irgendwie hat niemand trotz das ich schwanger war auf mich Rücksicht genommen. Und genau das hat mich psychisch total fertig gemacht. Das äußerte sich dann durch Bauchschmerzen, Magen- Darm-Geschichten, einer Gürtelrose und Depressionen, so das ich auf der Arbeit angefangen habe zu weinen und da nicht mehr hinwollte. Je öfter ich natürlich einen Krankenschein brachte, umso wütender wurden natürlich auch meine Chefin und die Kollegen. Ich wollte heiraten und nicht mal da wollten sie mir einen zusätzlichen Tag Urlaub geben. Jedenfalls hab ich dann im 6. Monat geheiratet. 2 Tage später, bekam ich ziemlich schlimme Blutungen, das lief mir nur so die Beine runter und kam sofort durch die Hose. Als ob irgendetwas in mir geplatzt war, ich bekam totale Angst, rief meinen Mann und wir fuhren sofort ins Krankenhaus. Dort stellten sie fest das ich Wehen hatte, die ich selber aber nicht bemerkt habe. Den Grund für die Blutungen haben sie nicht gefunden. Ich wurde an einen Tropf angeschlossen mit dem sie mir ein Mittel verabreichten das die Wehen stoppen sollte. Weil das aber nicht funktionierte und die Ärtze davon ausgegangen sind das evtl. eine Geburt die Folge wäre, wurde ich gleich in eine Spezial -Klinik mit Frühgeborenen Station verlegt. Ich dachte nur „Baby halt durch, du darfst jetzt noch nicht raus“ Ich war doch erst in der 26. Woche.
Auch da wurde nichts wegen der Blutung gefunden. Ich bekam Spritzen damit die kleine Lunge des Babys schneller reift. Von da an hab ich jeden Tag damit gerechnet das das Baby zur Welt kommen könnte.
Ich war dort eine Woche ans Bett gefesselt und durfte weder aufstehen noch zum WC. Mein Mann kam mich jeden Tag besuchen obwohl er dafür täglich 100km gesamt fahren musste. Dann waren die Wehen endlich weg und ich durfte mit Wehen-hemmenden Medikamenten wieder nach Hause. Damit hatte sich dann das arbeiten erledigt und ich wurde freigestellt. Im 8.Monat, bekam ich wieder wehen, die ich diesmal aber gespürt habe. Es fühlte sich an wie Menstruations-, bzw. Rückenschmerzen .So musste ich also wieder für eine Woche ins Krankenhaus an den Tropf. Dann war wieder alles gut. Ich musste aber ab dann jeden 2. Tag beim Frauenarzt zum CTG um die Wehenhäufigkeit/-Stärke zu testen. Zwei Wochen vor der Geburt sagte mein Frauenarzt, ich sollte ins Krankenhaus , weil das Kind seit 3 Wochen mit der Entwicklung im Rückstand sei und ich deshalb einen Wehenbelastungstest machen sollte, bzw. die Geburt eingeleitet werden sollte.
Also bin ich mit meinem Mann dahin und wurde wieder an einen Tropf angeschlossen, aber diesmal um die Wehen zu fördern. Klappte aber auch nicht ganz, ich bekam zwar Wehen, aber die reichten für eine Geburt noch nicht aus und ich dürfte am Nachmittag wieder nach Hause, sollte aber gleich am nächsten Früh wieder kommen zum einleiten der Geburt. Da immer noch leichte Wehen gespürt habe, hab ich mich zu Hause erstmal ins Bett gelegt. Da wurde mir erstmal bewusst das ich am nächsten Tag statt 2 Wochen später ein Baby bekomme und bin dann voller Vorfreude für ca. 2 Stunden eingeschlafen. Bis ich dann wie durch einen Tritt in den Bauch total erschrocken aufgewacht bin und mein ganzes Bett nass war. Nein, ich hab nicht vor Schreck eingepinkelt sondern die Fruchtblase war geplatzt.
Während ich versuchte die Sauerei weg zumachen, bekam ich schon wieder diese Rückenschmerzen.
Ich lief zum Telefon und rief meinen Mann an. Ich hab mich auf die Couch gelegt und die Schmerzen wurden immer heftiger das ich mich kaum noch bewegen konnte. Ich hab mit totaler Panik gehofft das mein Mann endlich kommt. Trotz das er schon ca. 10 Minuten später da war, kam mir die Zeit wie eine Ewigkeit vor. Nun zum 2. mal an diesem Tag ins Krankenhaus. Ich kam kaum ins Auto und musste dann an der Notaufnahme mit dem Rollstuhl abgeholt werden, weil die Wehen so heftig waren. Nach ca. 40 Minuten war meine Kleine Tochter Jolina dann auf der Welt. Danach wurde festgestellt das ich einen Infarkt am Mutterkuchen hatte und die Kleine deshalb nicht genügend mit Nährstoffen versorgt wurde.
Sie wog gerade mal 2170g und war 46cm groß und hatte einen Kopfumfang von 29 cm. Deshalb wurde sie auch als Frühchen eingestuft. Wir waren beide total happy die Kleine endlich in unseren Armen halten zu dürfen. Den Moment gönnten uns die Ärtze aber nur ein paar Minuten dann ist eine Hebamme mit ihr verschwunden und sie wurde untersucht und auf auf die Frühchen-Station gebracht. Das tut einem in der Seele weh so ein kleines Mäuschen mit einer Nadel im Kopf und unzähligen Drähten an ihr in dem kleinen Wärmebettchen liegen zu sehen. Aber „Gott sei dank“ war alles mit ihr in Ordnung.
Auch das stillen war kein Thema. Nach 2 Tagen durfte sie ins normale Bettchen. Ich musste mit ihr insgesamt 3 Wochen im Krankenhaus bleiben, solange blieben auch die Überwachungsgeräte angeschlossen. 3 Mal täglich Fieber messen, alle paar Tage Blutabnehmen und eine Menge Vitaminpräperate musste sie verkraften.
Nach 3 Wochen durften wir sie dann endlich mit nach Hause nehmen. Jolina hat uns seitdem so viel Freude bereitet. Aber man merkt schon das sie sich langsamer Entwickelt als andere Kinder, sie ist etwas kleiner wie andere, hat zum Beispiel mit 6 Monaten knappe 6kg gewogen und war 61cm. Sie hat sich erst mit 7 Monaten alleine gedreht, mit 12 Monaten dank Krankengymnastik gekrabbelt und jetzt mit 19 Monaten angefangen zu laufen. Aber von Kopf und Motorik her, ist sie genau so schlau wie andere auch. Wir sind total stolz auf unsere Kleine. Irgendwann wird sie alles aufholen und man wird ihr nicht mehr anmerken das sie ein Frühchen war. Und das wichtigste sie ist gesund und munter.
ein Testbericht von Mammamia2003-01-17 09:50:20vom 17.01.2003Empfehlung: nein
... das waren die Worte die ich meinem Sohn vor nun über 14 Jahren täglich ins Ohr flüsterte. Patrick war eine Frühgeburt und die Ärzte hatten nur wenig Hoffnung. Heute ist Patrick ein „fast“ ganz normaler Junge. Aber fangen wir mit meiner Schwangerschaft an und zwar der Schwangerschaft von Sascha meinem Ältesten.
Sascha war mein erstes Kind und die Schwangerschaft war traumhaft. Keine Übelkeit, keine Wassereinlagerungen mir ging es rundherum gut, er ließ sich sogar 2 Wochen mehr Zeit als nötig und wurde dann innerhalb von nur 3 Stunden geboren. Nach
so einer tollen Schwangerschaft und schnellen Geburt ein kerngesundes Kind in den Armen zu halten ist das Größte. Für mich war klar, so schnell als möglich soll Sascha ein Geschwisterchen bekommen.
Knapp 2 Jahre nach Saschas Geburt wurde ich wieder schwanger, ich verlor das Kind leider. Ich war bitter enttäuscht, traurig und wütend zugleich. Die Ärzte rieten mir es einfach weiter zu versuchen und somit ließ eine erneute Schwangerschaft nicht lange auf sich warten. Laut Aussage der Ärzte sind die ersten 3 Monate die gefährlichsten und somit konnte ich es nicht erwarten diese hinter mich zu bringen. Der vierte Schwangerschaftsmonat kam und alles schien in Ordnung zu sein. Meine innere Anspannung legte sich so langsam aber sicher und ich begann die Schwangerschaft zu genießen, leider nur bis zur 15. Schwangerschaftswoche. Wir waren gerade mit Eltern und Schwiegereltern schön beim Essen, da ging es los. Der Bauch zog sich zusammen, Schmerzen im Rücken es wurde immer schlimmer. Mir schossen die Tränen in die Augen, wusste ich doch genau, „Wehen, mein Gott du hast Wehen“. Ab ins Auto und schnell ins nächste Krankenhaus.
Ich kam sofort in den Kreissaal und wurde ans CTG (Wehenmesser) angeschlossen und untersucht. 2 Ärzte und 3 Schwestern hüpften sehr aufgeregt um mich herum und machten mich noch nervöser als ich schon war. Ich begann am ganzen Körpern zu zittern, meine Nerven hielten dem Stress nicht mehr stand. Der Muttermund war inzwischen schon über 2 cm geöffnet und die Ärzte kämpften, die Geburt aufzuhalten. Nach mehreren Stunden war es geschafft, an Wehenhemmende Tropfs angehängt und mit Valium ruhiggestellt wurde ich in ein Einzelzimmer verlegt, ständiger Begleiter ein CTG.
So lag ich nun in eine Art Dämmerschlaf für über 3 Monate in meinem Bettchen und nahm kaum etwas war. Die Lungenreifung meines noch Ungeborenen wurde mittels Spitzen beschleunigt, der Wehentropf musste im Laufe der Zeit immer höher eingestellt werden. Ende der 30. Schwangerschaftswoche kam es durch die hohe Dosis des Tropfes sowohl bei mir wie auch bei Patrick zu Herzrhythmusstörungen. Die Blicke der Ärzte wurden immer besorgter, wie sich bald herausstellen sollte zurecht. In der 31. Schwangerschaftswoche, es war ein Samstag setzten die Herztöne von Patrick urplötzlich aus.
Panik auf Staion 3 macht sich breit, ein Oberarzt knetete auf meinem Bauch rum wie ein Irrer, ich dachte der bringt mein Kind um. Doch er hatte Erfolg und das kleine Herz begann wieder zu schlagen, langsam aber es schlug. Ehe ich richtig begriff was Geschehen war lag ich schon im OP und schlief dank der Narkose sofort ein.
Es sollte immerhin 2 Tage dauern bis ich wieder erwachte. Mangels Zeit wurde eine Notoperation gemacht und das Narkosemittel etwas zu stark dosiert.. So langsam aber sicher kam ich aber ins Leben zurück. Über diese Tage kann ich logischerweise nur aus Erzählungen berichten.
Patrick wurde um 11.59 Uhr mit einem Gewicht von 1800g und einer Größe von 42 cm per Kaiserschnitt geboren und hatte zu Beginn auch eine spontane Atmung. Leider hatte mein Krankenhaus keine Frühgeborenenstation, somit musste er mit einem speziellen Frühchentransport ins 12 Kilometer entfernte Kinderkrankenhaus gebracht werden. Auf der Fahrt dorthin setzte die Lungenfunktion aus, er musste beatmet werden. Durch den Zusammenfall der Lunge auf dem Transport verklebte diese und der Sauerstoffgehalt musste sehr hoch dosiert werden. Je höher aber der Sauerstoffgehalt und der Druck mit dem die Luft zugeführt wird, je größer die Gefahr von Folgeerkrankungen.
Ich lag nun 12 Kilometer von meinem Kind (inzwischen 4 Tage alt) entfernt hatte nichts als ein Foto, auf dem mehr Kabel und Apparate zu sehen waren als mein Baby. Ein Anruf aus der Kinderklinik erweichte meinen Arzt, er bestellte mir einen Transport und stellte mir eine Krankenschwester an die Seite. Patrick ging es sehr schlecht, die Ärzte hatten nur wenig Hoffnung, sein Gewicht betrug nur noch 1.500g, ich sollte ihn wenigstens einmal sehen. In der Kinderklinik warteten sie schon auf mich und brachten mich sofort zu meinem Baby.
Ich war entsetzt, ein gelbes Etwas noch mit Lammelenbehaarung überzogen, optisch eher ein Greis lag an Tausende Apparate angeschlossen in einem Glaskasten. Ein ständiges, pfffffff...pfffffffff...pffffffff , pumpte ihm unüberhörbar Luft in die Lungen. Auf den Arm nehmen war nicht drin, nur durch ein kleines Loch im Brutkasten konnte ich ihn berühren. Ich hatte Angst, kalter Schweiß auf meinen Händen machte sich breit, er sah so zerbrechlich aus. Mittels einer Nasensonde wurde im Nahrung zugeführt, die meist unverdaut oben oder unten wieder herauskam. Am Kopf eine Infusion, am Fuß eine und am Arm, der Arme Wurm war total zerstochen und hatte überall blaue Flecke. Eine Nottaufe war mit Einverständnis meines Mannes bereits organisiert, ich fühlte mich total überrumpelt aber er hatte es nur gut gemeint.
Täglich war ich nun bei meinem Sohn, ich bekam dafür immer Krankenhausurlaub, es ging ihm stetig besser. Patrick war inzwischen acht Tage alt und nahm langsam aber sicher zu. Es war wieder ein Anruf aus der Kinderklinik der mein Herz fast zum stehen brachte. Patrick leidet unter einer schweren Anämie und braucht dringend Blut. Durch einen plötzlichen Schneeeinbruch und Glatteis gab es Massenweise Unfälle und die Blutbank war praktisch leergeräumt. Ich selbst kam als Spender nicht in Frage, war ich doch immer noch vollgepumpt mit Medikamenten. Meine Mutter nicht zu erreichen, mein Mann kam nicht in Frage. Blutgruppe 0, Patrick warum nur hast du eine so seltene Blutgruppe?
Patrick bekam das dringend nötige Blut dann doch noch, und es ging wieder Bergauf.
Ich konnte nun endlich aus dem Krankenhaus entlassen werden und besuchte Patrick so oft wie möglich. Trotz einiger Rückschläge ging es ihm von Tag zu Tag besser und ich konnte im Alter von 14 Tagen endlich das erste Mal auf den Arm nehmen. Heute wird den Frühchen dieser wichtige Körperkontakt schon viel früher ermöglicht, bei uns war das leider noch nicht so.
Anfang Dezember wurde Patrick vom Brutkasten in ein Wärmebett verlegt und somit auf eine andere Station. Endlich konnten auch Omas, Opas, Tanten, Onkel, Freunde, aber vor allem Sascha den Kleinen, getrennt durch eine Glasscheibe begrüßen. Für Sascha war es eine wirklich harte Zeit, erst ist die Mutter Monatelang nicht da, dann kommt sie nach Hause und ist ein Nervenbündel das ständig weint. An dieser Stelle möchte ich all meinen Freunden, ganz besonders aber meiner Familie danken. Sie haben sich rührend um Sascha bemüht um ihm die schwere Zeit so schön wie möglich zu gestalten.
Mit einem Gewicht von 2.470 g und inzwischen immerhin 49 cm wurde Patrick viel früher als erwartet am 24.12.1988 entlassen. Das schönste Weihnachtsgeschenk das ich je bekommen habe und bekommen werde.
Täglich Gymnastik und Massagen um die Motorik anzukurbeln gehörten ab da zum Pflichtprogramm. Auch konnte Patrick in den ersten Tagen zu Hause nur höchstens 20 g – 40 g am Stück trinken, das hieß alles 2 Stunden ob Tag, ob Nacht, müsste er gefüttert werden. Durch die lange Zeit der Beatmung litt Patrick dazu unter Asthma bronchiale, welches eine ständige Therapie notwendig machte und letztendlich auch einen Umzug.
Im Alter von 3 Monaten genehmigte unsere Krankenkasse Patrick einen 3 Monate dauernden Kuraufenthalt in Davos. Die dort ansässige Lungenklinik verbrachte wahre Wunder an ihm und er gilt heute als quasi geheilt. Dank unserer Krankenkasse und der Unterstützung des Caritasverbandes bekam ich in Davos eine Ferienwohnung gestellt und konnte die Zeit dort mit Patrick und seinem Bruder Sascha verbringen. Heute wäre eine so großzügige Handhabung von seitens der Krankenkasse wohl nicht mehr möglich, um so dankbarer bin ich um die unbürokratische Abwicklung im Fall von Patrick.
Heute ist Patrick ein „fast“ normaler Junge, gesundheitlich geht es ihm sehr gut, er steht auch seinen Klassenkameraden und Freunden in nichts nach. Mit „fast“ normal meine ich eigentlich, er ist ein wenig nachdenklicher als andere Kinder in seinem Alter. Er macht sich viele Gedanken um das Wohl und Weh der Menschen. Er genießt es mit Freunden zu spielen, aber mindestens ebenso genießt er die Einsamkeit, versunken in Gedanken sitzt er oft Stundenlang da und schein wie eingesunken in einen Traum. Er ist sehr hilfsbereit und trotz seinem Alter von 14 Jahren knuddelt er mich noch offen vor seinen Freunden. Jungs in diesem Alter tun das nur sehr selten, passt es doch so gar nicht in das Bild des „harten“ Jungen. Er lacht gerne mit uns, weint gerne mit uns, er freut sich mit uns und für uns, er ist ein Sonnenschein.
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ein Testbericht von AnnaH2002-12-26 12:39:50vom 26.12.2002Empfehlung: nein
(K)ein zartes Frühchen !
Mein 2. Kind Daniel ist ein Frühchen , er kam in der 36 . Woche zur Welt , aber er war dennoch groß und schwer genug . Er wog 3190 Gramm und war 52 cm lang . Er kam gleich Ins Wärmebettchen , und wurde in die Kinderklinik gebracht . Ich hatte einen Kaiserschnitt unter Vollnarkose , und war noch recht benommen . Aber ich hätte doch so gerne mein Kind Gesehen , und ich machte mir so schreckliche Sorgen . Also ging ich nach ein paar
Stunden Als ich einigermaßen auf den Beinen stehen konnte , auf dem Gang auf und ab . Ich lief recht gebückt , mir zog sich alles zusammen vor Schmerz , aber es ging .Aber nur ein paar wackelige Schritte . Meine Eltern kamen nun und wollten das Kind sehen , ich sagte sie Sollen in der Kinderklinik schauen . Meine Mutter ging hin , die Schwestern machten dort Ein Polaroidfoto für mich . Meine Mutter sagte der kleine würde nicht richtig trinken , er würde mit der Spritze Muttermilch ( die ich sogleich abgesaugt hatte ) , in Mund bekommen , aber das sei ganz wenig . Am nächsten Morgen probierte ich es nochmals , das muß doch irgendwie gehen , mit dem Laufen , dachte ich . Ich wollte doch zu meinem Kind . Die Kinderklinik war damals im Gebäude nebenan , aber es war ein seperates Gebäude . Ich nahm meine ganze Kraft zusammen und ging in die andere Klinik . Dort musste ich mich erst setzen . Ich war doch geschafft , das Gehen war so anstrengend und schmerzhaft . Dann sah ich meinen Daniel die Schwester hatte ihn auf dem Arm , sie versuchte ihm Milch zu geben . Er sei zu schwach zum saugen ,sie flösste ihm mit der Spritze Milch in Mund , ganze 9 Gramm . Wenn er nicht mehr trinke brauche er nun eine Infusion meinte sie . Ich sagte ich möchte ihn anlegen , vielleicht klappt es mit der Brust . Sie war skeptisch ,aber sie gab ihn mir dann doch Zuvor und danach wurde er gewogen , damit man sieht wieviel er denn nun getrunken hat . Daniel zog recht fest , mir kam es nicht vor , als ob er keine Kraft hätte zum saugen , ihm hat wohl die Mami gefehlt .Er trank 35 Gramm . Bei der nächsten Malzeit, 2 Stunden später waren es dann schon 80 Gramm , und so steigerte er sich .Zurück in die Frauenklinik mussten sie mich dann mit dem Rollstuhl bringen ,da hatte ich zum gehen keine Kraft mehr. Aber es ging aufwärts mit mir mit dem laufen , und mit Daniel . Dann bekam er noch eine Gelbsucht die war nach ein paar Tagen unter solch einer violetten Lampe ausgestanden . Einen Atemstillstand bekam Daniel auch , also musste er ständig an Monitor .Nach zwei Wochen durften wir ihn endlich nach Hause nehmen , er bekam einen tragbaren Monitor mit . Solch ein Kästchen ,das piepst ,wenn ein Atemstillstand kommt .Es piepste oft , aber es waren zum Glück nur Fehlalarme . Dieses Kästchen mussten wir immer mittragen ,auch im Kinderwagen ,er war mit Käbelchen dran verbunden .Meine Schwiegermutter nähte mir in alle BabysachenAuf der linken Seite ein Loch rein , wo wir all die Käbelchen raushängen lassen konnten , und
Auch das Urinbeutelchen . Das bekam er , weil er eine gestaute Niere hatte , die größer war als die andere . Das Überwachungsgerät für die Herztöne musste ein und ein halbes Jahr dran Bleiben , wegen der Gefahr des plötzlichen Kindstotes . Daniel gedeihte und er wurde immer Kräftiger , eher zu kräftig . Ihm schmeckt es immer zu gut . Mittlerweilen ist er fast 7 Jahre , und hat sogar 40 Kilo , also er ist wirklich alles andere als ein zartes Frühchen . Im vergangenen Jahr hatten wir ihn mit knapp 6 Jahre , etwas vorzeitig eingeschult . Man sieht ihm die Probleme von damals nicht mehr an .
Euere Sabine Luz,Kirchentellinsfurt den 26.12.2002 für ciao und yopi
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ein Testbericht von olaiaga2002-08-24 00:52:50vom 24.08.2002Empfehlung: nein
Ich habe lange überlegt, ob ich so einen Beitrag veröffentlichen sollte, nach dem ich aber gelesen habe, wie hoch ein Eistee vom Aldi gelobt wird (ohne die Autoren dieser Berichte beleidigen zuwollen), dachte ich mir, jetzt wird Zeit die Darmstädter Ärzte zu loben, die das Leben meiner Tochter und auch das meine gerettet haben.
Es fing wie bei jeder Frau an, eines Tages stellte ich fest….ich bekomme ein Baby. Meine Freude kannte keine Grenze, ich wünschte mir es nämlich schon seit Wochen und endlich war mein Schwangerschaftstest positiv. Es war
die siebte SSW, mein Baby war gerade so groß, wie ein Reiskorn, dennoch liebte ich es vom ganzen Herzen. In den ersten drei Monaten ging es mir besonders schlecht, ich hatte oft Übelkeiten und war ständig übermüdet. Diesen Zustand kennt wohl fast jede Frau, die mal schwanger war, da ich aber von Natur aus sehr lebendig bin, hatte ich keine Lust dauernd allein zu Hause zu sitzen und auf meinen Mann zu warten. Nein, ich ging jeden morgen brav zu Arbeit und spätestens nach einer halben Stunde landete ich in der Toilette. Als es nach 4 Monaten nicht besser wurde, beschloss ich mir einen Urlaub zu gönnen. Ich besuchte meine Frauenärztin, um mit Ihr den Reiseziel zu konsultieren. Eine Flugreise war ausgeschlossen, es war aber kein Problem, denn ich träumte schon seit geräumter Zeit von einer Fahrt nach Portugal und Spanien. Als ich das „ja“ von meiner Ärztin bekam, konnten die Vorbereitungen beginnen. Mein Mann plante alles ganz genau, zu erst Frankreich, dann Andorra, Spanien, nie mehr wie 300km am einem Tag. Die Reise war sehr schön, worüber sicherlich mal einen Bericht von mir geschrieben wird, ich entspann mich bestens und achtete drauf, dass ich mich nicht überlaste. Leider am vorletzten Tag, als wir in Monaco waren, kriegte ich große Kopfschmerzen, die die ganze Nacht anhielten. Ich schwoll am Gesicht an und kriegte am nächsten Tag leichte Atemprobleme. Ohne lange zu überlegen, brachen wir den Urlaub ab und fuhren direkt nach Hause. Die Rückreise verging ohne große Komplikationen, schon am selben Abend konnte ich mit meiner Ärztin die Situation besprechen. Sie empfahl mir, sich schleunigst im Krankenhaus zu melden, denn alle Symptome auf eine Schwangerschaftsvergiftung hindeuteten, was ich im sorge um unseres Kind auch unverzüglich tat.
Die Stationsärztin reagierte sofort, ich bekam Medikamente, die die Schwellungen mildern sollten. Zusätzlich verabreichte mir man eine Lungenreifungsspritze, da die Ärzte bereits von einer Frühgeburt ausgingen. Ich war zu diesem Zeitpunkt in der 28 SSW. Nach der Spritze verschlechterte sich mein Zustand im Stundentakt. Ich kämpfte einen Tag lang mit Übelkeiten und Atemnot. Abends spielte mein Herz verrückt und ich kriegte kaum noch die Luft. Innerhalb von drei Tagen hat mein Körper über 10 Liter Wasser angelagert und davon eine Menge in der Lunge. Erst nachhinein erfuhr ich, dass es sich um äußerst seltene Nebenwirkungen handelte, die die Lungenreifungsspritze verursachte. Komplikationen dieser Art kommen 2 bis 5 Mal im Jahr vor, man kennt aber keine bessere Lösung und muss beim verabreichen der Spritze die Nebenwirkungen einkalkulieren. Irgendwann gegen Mitternacht war mein Zustand kritisch, man verlegte mich auf die Intensivstation und beschloss eine Entbindung durch den Keiserschnitt. Meine Tochter kam auf die Welt mit 37cm. und wog 1080g. Ich wurde einen Tage lang künstlich beatmet und war über 24 Stunden bewusstlos. Erst nach 48 Stunden gab es eine Entwarnung, ich war außer Lebensgefahr. Meine Tochter verbrachte sieben Wochen im Inkubator und nach 12 Wochen mit 2500g ist gesund nach Hause entlassen worden. Ich verließ das Krankenhaus bereits acht Tage nach der Entbindung. Die Ärzte staunen bis heute noch, dass wir beide uns so schnell erholt haben. Alexandra, meine Tochter, ist miterweile sechs Monate alt und erfreut sich bester Gesundheit. Hat bis heute nicht mal Schnupfen gehabt und mir selbst geht es auch prima. Das Personal des Krakenhauses hat eine erstklassige Arbeit geleistet.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen den Personen bedanken die uns in der Städtischen Klinik Darmstadt betreut haben und unser Leben retteten. Zum Schluss möchte ich noch eine letzte frage stellen: War es ein Wunder oder das Genie der Ärzte?
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