Das Warten ist vorbei. Ich habe schon sehr lange nach einer Alternative für meinen Compaq gesucht und als der Fujitsu-Siemens vorgestellt wurde war klar – den und keinen andere!
Übersicht
1.) Technische Daten
2.) Das Gerät
3.) Software
4.) Pc – Software
5.) Die Docking Station
6.) Kabellose Übertragung
7.) Die Eingabe
8.) Die Tasche
9.) Akkuleistung
10.) Andere Features
11.) Fazit
Im Lieferumfang:
Cd mit der nötigen Software
Docking Station
Dokumentation
Tasche
2.) Das Gerät
Als ich ihn endlich aus der Verpackung nahm und von dem Verhüterli entfernte (Schutzfolie über dem Display) ihn nach allen Seiten drehte und wendete und begutachtete langsam und mich gleich als erstes darüber freute dass ich im Gegensatz zu meinem vorigen Gerät (Compaq) ein Leichtgewicht in der Hand hatte (er wiegt in etwa soviel wie ein normales Handy) wusste ich: Jetzt habe ich es geschafft ich bin in die nächste Dimension des Mobile Computing fortgeschritten.
Die Optik ist ein Traum und die Ergonomie und die Verteilung der Tasten ist geradezu Ideal. Das Gerät startet, wie alle Pocket Pcs sofort mit dem Betriebssystem, da dieses aus dem Rom kommt (kein Bootvorgang wie bei normalen PCs)…
… es startet … es startet nicht!!!!
Oh mein Gott, Akku??
Kaputt?
Nein, aha, für den Einschaltvorgang muss man doch die Beschreibung lesen. Der erste Einschaltvorgang ist der gleiche wie ein Hardware Reset! Daher kann man ihn eben nicht wie ich es tat einfach aus der Verpackung nehmen und einschalten, aber diese Problem war ein typisches Utb (User too blöd) oder besser geschrieben LdHdI Problem (Lies das Handbuch du Idiot) Nachdem ich diese erste Hürde gepackt hatte ging es los. Wie schon beschrieben ist ein Pocket Pc sofort Betriebsbereit genauer gesagt ist er nie wirklich ausgeschaltet, sondern im Vergleich zu einem richtigen Computer permanent in einer Art Suspend Mode, aber dazu später…
3.) Software
Pocket Pc 2002 Dies ist das Betriebssystem des kleinen, wer es gewohnt ist mit irgendeiner Art Windows zu Arbeiten der braucht weder Pocket Pc Erfahrung noch Handbuch lesen (natürlich immer Empfehlenswert… vor allem beim Einschalten lool)
Intuitiv kann man das Programm wie jedes andere Windows verwenden man ist auch gleich mit den wichtigsten Programmen versorgt, wie Pocket Word oder Exel einem Terminplaner und dem Adressbuch. Als läuft verdammt schnell (im Gegensatz zu meinem alten Compaq) selbst wenn man aus Stromspargründen den Prozessor langsamer fährt.
Nun auch für Medien und sonstiges wird vorgesorgt, durch den Pocket Media Player wodurch der kleine sich auch gleich für MiniKurzviedeos oder Mp3s verwenden lässt.
Für die Handhabe der mitgelieferten Programme gilt das gleiche wie für das Betriebessystem wer das PC Pendant kennt kann alles sofort verwenden und kennt sich sofort aus. Vor allem die Outlook Funktionen dürften die meisten interessieren, da das Gerät wohl in der Regel als
einfaches Notizbuch missbraucht werden wird auch wenn es deutlich mehr kann und ist. Die Terminverwaltung und Synchronisation funktioniert ohne Probleme und auch der nächste Termin ist schnell und übersichtlich auf der Startseite dargestellt genauso wie anstehende Aufgaben oder das Datum und die Uhrzeit. Zusätzlich kann man sich auch an Termine erinnern lassen und sich in Wochen und Monats und Jahresübersichten den nötigen Überblick verschaffen.
An Software gibt es jede Menge das man sich kostenlos und zwar legal kostenlos aus dem Netz saugen kann, wer generell Microsoft Produkte verwendet wird gleich einmal draufkommen dass man schon das eine oder andere Pocket Pc Programm mitgekauft hat und besitzt ohne es zu wissen. So ist zum Beispiel das Pocket Pc Programm Pocket-Streets auf der Auto Route Express Cd mit dabei und kann ganz einfach Installiert werden. Bei Money 2003 (bisher nur USA) ist auch gleich das Pocket Money dabei, wobei man hier bei uns in den Deutschen Gebieten nicht traurig sein muss, denn Microsoft bietet das „alte“ (nicht 2003) Pocket Money kostenlos zum Download an.
Ich persönlich kann auch noch den gratis downloadbaren Pocket Adobe Acrobat Reader empfehlen mit welchem sich komfortabel und in Top Full Screen Qualität Jedes normale PDF auf dem Pocket Pc ansehen lässt.
Der Pocket Media Player bietet ein paar besondere Schmanckerln, da man damit den Loox in einen richtigen pseudo Mp3 Player umfunktionieren kann (lustiger Satz) Was ich damit meine? Nun bei den Optionen kann man die Tasten des Pocket Loox neu konfigurieren so dass sie Play etc darstellen, zusätzlich kann man das Display ausschalten (um Strom zu sparen) womit man ihn wie jeden MP3 Player eingesteckt haben kann und gleichzeitig Musik hören, selbstverständlich verfügt er auch gleich über einen Kopfhörer / Headset Anschluss, oder man ist ganz cool und verwendet ein Bluetooth Headset.
4.) Pc – Software
Im Prinzip passiert alles auf der Microsoft Software Active Sync. Diese stellt die Verbindung zu den Desktop Programmen her und gleicht Adressbücher, Emails Aufgaben Notizen und Software mit dem PC ab. Programme für den Pocket Loox installiert man eigentlich zuerst in einer Art Desktop Kopie auf dem PC und Active Sync überträgt diese Daten dann an den Pocket Loox, welcher die Installation selbständig abschließt (wie bei allen PDAs, egal ob Palm oder Pocket PC) Außerdem erhält man einen neuen Ordner in welchen man alle Dateien Speichern kann welche man an den Pocket PC übertragen möchte, Diese werden dann bei der nächsten Synchronisation auch wirklich übertragen. Bei der Ordnerstruktur sollte man sich aber nicht all zu sehr Spielen, da man bei den meisten Pocket Pc Programmen nicht viel tiefer als eine Dateiebene kommt sondern nur über den Datei Manager des Pocket PC.
5.) Die Docking Station
Hierzu kann man den Ingenieuren bei Siemens nur gratulieren, da man soweit mitgedacht hat, dass man mit drei Teilen sowohl Mobil ist als auch eine Komfortable Home – Docking - Station besitzt. Sprich die Kabel für Strom und das Usb Kabel lassen sich entweder an die Dockingstation anschließen oder abnehmen und Ohne Docking Station verwenden, wobei man sowohl extra aufladen oder extra mit dem USb Kabel Daten übertragen kann. Wenn man so wie ich das Gerät in der Firma und zu Hause an zwei Pcs verwenden möchte, dann lernt man es zu schätzen nicht jedes Mal die ganze Docking Station mitschleppen zu müssen (nicht schwer aber zum einstecken unpraktisch) Ansonsten erfüllt sie ihren Zweck ganz gut wenn man auch das Einstecken und Abziehen mit etwas Gefühl machen sollte. Idealerweise nutzt man ja Bluetooth für die Übertragung, aber leider ist keiner der von mir verwendeten Pcs damit ausgerüstet.
6.) Kabellose Übertragung
An sich eine feine Sache und es funktionierte auch ohne weitere Probleme, ich konnte ohne irgendwas (nachdem ich das Handy als Gerät konfiguriert hatte etc) über mein Handy (die Handy Konfiguration für den Provider ist eher Arsch wenn man sich nicht eine Config SMS holt) ins Internet. Einziger Hacken an der Sache: Ich suchte bevor ich irgendwas konfigurieren konnte eine Ewigkeit nach dem Bluetooth Konfigutrationsprogramm am Pocket PC. Nun nachdem ich wieder kurz das Handbuch konsolidierte wusste ich, dass hier jemand kreativ sein wollte und das betreffende Programm nicht Bluetooth sondern Plugfree (was eigentlich kein Synonym für Bluetooth ist) benannt hatte nachdem ich dieses kleine Detail in Erfahrung brachte gab es aber keine Probleme. Ich frage mich nur immer noch wieso man etwas das aussieht wie Bluetooth (*g*), funktioniert wie Bluetooth und gänzlich dem Standart von Bluetooth entspricht nicht auch Bluetooth nennt, damit sich jeder gleich auskennt.
7.) Die Eingabe
Wie jeder gute Pocket Pc wieder auch der Pocket Loox primär über das „Berührungsemfpindliche“ Display (LOOOOOL) = Touch Display gesteuert, Ich empfehle aber diese Touch nicht so wörtlich zu nehmen und mit den Fingern darauf herum zu fahren, sondern eher dass man sich des mitgelieferten Stiftes bedient. Da die Finger zum einen viel zu groß für so kleine Buttons sind und zum anderen hinterlassen sie hässliche Fettflecke. Der Stift ist an Ergonomie kaum zu über treffen, was jeder spätestens dann bemerkt wenn er einen Kollegen auslacht der von seinem „PalmLächerlichenMiniStift“ einen Krampf zwischen Daumen und Zeigefinger hat. Was ist das besondere??? Er ist ausziehbar. Selbstverständlich ist für schusselige ein zweiter Stift dabei und man kann sie auch im 3er Pack bei Siemens bestellen (Woher ich das nach so kurzer Nutzungszeit weiß??? --- Nicht fragen, 2 Stifte sind nicht viel) Und wie bei beinahe allen PDAs lässt er sich komfortabel im Gerät verstauen wenn man ihn nicht braucht, was eigentlich das verlieren gerade zu unmöglich macht……..
Besonders an der Eingabe ist, dass sich Palm User sofort zu recht finden, da eine der vier Möglichen Eingabearten jene des Palms ist, nur mit dem Vorteil, dass man das Eingabe Feld wegblenden kann wenn man es nicht braucht und damit den ganzen Bildschirm zur Verfügung hat. Die anderen Arten wie Tastatur oder Strichzugerkennung (verwandt mit der Palm Eingabe) sind auch alle eher selbst erklärend. Bemerkenswert ist jedoch die Eingabe Funktion namens Transcriber, damit wird das ganze Display zum Eingabefeld und man kann zum Beispiel im Pocket Word einfach Wort für Wort auch den ganzen Bildschirm kritzeln und danach eine Sekunde warten und das Wort steht im Word und das nächste Wort und und und …. Einfach genial, da man damit deutlich schneller schreiben kann als mit den anderen Arten allerdings eignet es sich nicht für Eingaben in Menüs, aber da das Umschalten zwischen den verschiedenen Eingabe Modi durch einen einfachen klick in die recht untere Ecke geschieht ist das eigentlich egal.
8.) Die Tasche
Kein Kommentar, oder wie Seven of Nine aus Star Trek sagen würde: !!!! Funktionell !!!! und das trifft es auch genau, ich kann nur sagen sofort zurück in die Verpackung mit dem hässlichen Nylon Teil und ein schickes aus Leder gekauft. Mit dem macht man sich lächerlich, so etwas passt nicht zur modernen Business Frau, einen 700 Euro High Tech Pocket PC und dann eine 10 Cent Nylon Tasche.
9.) Akkuleistung
Der Akku ist zwar recht gut dimensioniert, aber 400 Mhz wollen erst mal mit Strom versorgt werden. Und damit ist bei Dauerverwendung nach ca. 8 Stunden volle Power am Band (selbst getestet) Sense, Abhilfe schafft hier natürlich schon wenn man nicht ganz so Rechenintensive Programme wie PocketStreets mit einer 1,5mb Ganz Wien Karte laufen lässt. Außerdem gibt es in der Systemsteuerung den Stromsparmodus zu verwenden wodurch gleich einmal auf abhieb die Akkudauer verdoppelt wird und meine Erfahrung zeigte bisher, dass nur bei PDF’s im Und Pocketstreets Karten im Megabyte Bereich die volle Leistung nötig ist alles andere vor allem Pocketoutlook hat von der vollen Leistung nicht wirklich was.
10.) Andere Features
Hier sei auch die Möglichkeit der Sprachnotizen erwähnt welche man durch die Schnelltaste auf der Rechten Seite erreicht die Qualität ist passabel aber für mehr als für eine Kurznotiz wenn man keine Zeit zum schreiben hat reicht es nicht. Außerdem kann man mittels dieser Schnelltaste auch kurze Kritzeleien als Grafik Notiz Speichern welche ebenfalls für schnell Notizen mit wenig Zeit geeignet sind.
Des Weiteren sind eine Menge an Erweiterungen in Vorbereitung darunter ein GSM / GPRS Anstecker durch welchem der Pocket Loox nicht nur kein Handy mehr brauch um ins Internet zu gelangen sondern über das eingebaute Mikro und den Lautsprecher oder durch ein Headset (Bluetooth oder Ansteck) selbst zum Handy wird.
SD/MMC Card auch wenn diese Teile sehr teuer sind wird man sich bei intensiver Nutzung von Programmen Stadtplänen und dem Zwischenspeichern von Dateien und auch bei Verwendung als MP3 Player recht bald nach so einem Teil umsehen müssen, da die 64 Mb, vor allem mit externen Dateien recht bald voll sind. Wenn man ihn nur als Elektronisches Notizbuch nutzt braucht man daran nicht zu denken, da man dann mit 64mb vermutlich die Termine eines ganzen Lebens speichern kann.
11.) Fazit
Ich könnte noch Stundenlange von dem Gerät schwärmen und euch noch 5 Seiten schreiben, aber ich glaube es ist genug, wer nicht überzeugt von dem Gerät ist, dass ca 4mal so viel Rechenleistung wie der im Moment beste Palm hat beim halben Gewicht oder bei doppelt so viel Power wie der beste Compaq beim HALBEN Gewicht und ohne lästige Jackets und sonstigem Aufsteckmüll, wer sich die Finger mit Mini Stiften brechen will und von Coolen Pocket Loox Besitzern ausgelacht werden will dem kann ich auch nicht helfen.
Ich kann euch nur schreiben dieses Gerät ist der neue Standart und alles andere ist alter schwerer Müll. Ich habe in meinem Eifer noch sage und schreibe 749 € für das Gerät bezahlt, was ich als sehr hoch bezeichne, mittlerweile ( 1,5 Monate später) gibt es ihn schon für 649.- Das ist zwar viel, vor allem im Vergleich zu der Palm Hinterweltler Serie (oder wie heißen die kleinen mit dem hässlichen schwarz auf grauem Display), aber ich finde das Preis Leistungsverhältnis rechtfertigt den Preis allemal.
Ich kann euch das Gerät nur empfehlen, da es auch eine Investition in die Zukunft ist und nicht schon beim Kauf zum alten Eisen gehört, ich persönlich war bisher sehr zufrieden und glaube dies in meinem Bericht auch zum Ausdruck gebracht zu haben.
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Fujitsu Siemens Pocket LOOX 600
ein Testbericht von manuel0012005-09-04 18:37:50vom 04.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: sehr schnell, 2 Speicherslots...Nachteile/Kritik: Syncronisation
Der echte Wahnsinn. Dieser PDA ist wirklich sehr schnell.
Durch die beiden Speicherkartenslots (Compact Flash und MultiMediaCard) hat man auch keine Speicherprobleme.
Ich habe die Navigationssoftware "Navigon" auf dem PDA laufen. Die Landkarten habe ich auf der Compact Flash Karte gespeichert, das Programm am internen Speicher.
Die Navigation läuft komplett ohne ruckeln.
Auf der MultiMediaCard kann man dann noch Mp3, Videos oder Fotos speichern.
Die Videos werden ebenfalls ruckelfrei abgespielt.
Der PDA selbst ist also perfekt.
Das einzige Problem, welches öfters auftritt, ist die Syncronisation mit dem PC. Vorallem mit dem USB Kabel.
Das Problem liegt meistens an der Firewall.
Als gute Alternative zur Syncronisation über USB ist die Syncronisation über Infrarot. Da gibt es keine Probleme.